Ihre Fragen zu Arbeitsrecht

Kündigung weil Betrieb an Tochter Übergeben werden soll

Hallo zusammen,
Ich arbeite seit 2 Jahren in einen Betrieb
Mit 12 Mitarbeitern und habe gestern Mal so nebenbei die Kündigung erhalten.
(Industrie, Kautschuk )

Als Grund hat mein Chef gesagt, das er in Rente gehen will und den Betrieb an seine Tochter übergeben möchte.

Aus steuerlichen Gründen soll der Betrieb dann von 12 auf 10 Mitarbeiter gekürzt werden. Deshalb würde meine Stelle gestrichen.

Die Auftragslage ist großartig.
Wir sind so schon in Verzug und haben Aufträge gut und gerne 15 Monate.

Nun hab ich 2 fragen.

1. Ist meine Kündigung mit dieser Begründung rechtens ?

2. Darf meine Stelle ggf. An einen Zeitarbeiter vergeben werden ?

Resturlaub in Stunden umwandeln?

Guten Tag!
Ich habe an 5 Tagen die Woche je 4 Stunden gearbeitet. In dieser Zeit habe ich 37 Urlaubstage angesammelt. Nun arbeite ich an 2 Tagen die Woche je 8 Stunden. Der Arbeitgeber sagt, ich müsse für einen neuen Urlaubstag nun 2 alte nehmen, da meine alten ja nur 4 Stunden wert waren und nicht 8, und ich sonst Minus machen würde. Ist das rechtens? Ich dachte immer, Tage sind Tage, und dürfen nicht in Stunden umgewandelt werden?

Arbeitsrecht

So was steht in Arbeitsvetrag

(2) Mit der Zahlung der vereinbarten Bezüge ist etwaige, über die betriebliche Arbeitszeit hinausgehende Arbeitszeit hinausgehende Mehrarbeit im Umfang bis zu 5 Stunden pro Monat abgegolten.
Was kann ich machen bei der Kündigung
Mfg. Danke

betriebsbedingte Kündigung

Sehr geehrte Anwälte,
ich bin knapp 9 Monate bei meinem Arbeitgeber und aufgrund des Zukaufs einer Firma hätte ich
zum 1.7.18 in der übernommen Firma weiterarbeiten sollen. Dieser Betriebsübergabe habe ich fristgerecht widersprochen und ich rechne somit mit einer betriebsbedingten Kündigung. In meinem Arbeitsvertrag steht keine Kündigungsfrist – es wird lediglich auf den Mantel-Tarifvertrag von 2002 verwiesen, den ich erst vor kurzem einsehen konnte. Darin steht bei einer Beschäftigung von unter einem Jahr eine Kündigungsfrist von nur 14 Tagen statt 4 Wochen. Ist diese verkürzte Kündigungsfrist zulässig? Ich habe eigentlich mit mind. 4 Wochen (gesetzl. Kündigungsfrist) gerechnet? Und kann die betriebsbedingte Kündigung auch bei einer Krankschreibung ausgesprochen werden (ich bin bis 16.07. krank geschrieben)? Vielen Dank für Ihre Anwort.

Abmahnung

Mehr
23.2.2017 | 19:20

Hallo ich muss meine Situation kurz schildern.
Ich arbeite seit fast 10 Jahren bei meinem großen AG als Kassiererin. Am Dienstag Hab ich leider einen großen Fehler gemacht. Wir müssen uns bevor wir in die Pause gehen ausstempeln. Da ich unten arbeite und die Uhr oben ist hab ich bevor ich nach oben bin mir kurz was zu essen geholt meine Kollegin war mit an der Kasse. Das ganze dauerte nur 4 Minuten. Natürlich hat mich meine „Kollegin“ verpetzt was ich nie gedacht hätte aber darum geht es jetz nicht. Mein Chef und meine Chefin haben mich dann ins Büro geholt. Ich durfte mir einige Dinge anhören “ es besser wenn sie kündigen usw. Hab natürlich eine Abmahnung erhalten und bin dann gegangen. Wie ich erst später feststellte war die Zeit nicht richtig. Ich bin um 13.10 Uhr in Pause. Auf meiner Abmahnung war 12.10 Uhr. Um die Urzeit hab ich keine Pause gemacht jetz hab ich heute bei einer Kollegin angerufen und die hat mir bestätigt das meine Chefin die Uhrzeit einfach auf 12.10 Uhr gegangen geändert hat. Ich finde das eine Frechheit und Manipulation meiner Stunden. Was kann ich dagegen tun???? Darf die das?

1 Antwort
  1. says:

    Natürlich darf sie nicht einfach die Uhrzeit ändern. Aber was man dagegen tun kann, da würde ich noch einmal Rücksprache wegen der Abmahnung mit einem Rechtsanwalt halten. Aber nette Kollegin hast du da … nicht!

Kündigung Probezeit Resturlaub

Hallo zusammen,

ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich habe eine Stelle als Sozialarbeiter am 01.01.2017 bei einem Landratsamt angefangen. Aufs Jahr verteilt habe ich Anspruch auf 30 Urlaubstage. Die Probezeit beträgt 6 Monate.

Jetzt wurde ich aus verschiedenen Gründen zum 28.02.2017 gekündigt.
Parallel dazu bin ich ab dem 07.02.2017 bis einschließlich 28.02.2017 krank geschrieben.

Urlaubsanspruch wären demnach 5 Tage.
Mehrarbeitsstunden: 9 Stunden

In meiner Kündigung steht explizit: „Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass keine Auszahlung von Restzurlaub und Mehrarbeitsstunden erfolgen kann. Wir bitten Sie daher, diese bis zum Beschäftigungsende zu nehmen.“

Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich unter anderem auf den § 7 Bundesurlaubsgesetz gestoßen, der in Kurzform besagt, das kein Urlaub verfallen kann.

Was sagt Ihr dazu? Bräuchte etwas Hilfe

Mfg

Vielen Dank!

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