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Lebensversicherung Auszahlung zu niedrig? Widerruf sorgt für Nachschlag

Bekannt aus:

Lebensversicherung: Widerrufsjoker führt zu Mehrertrag

Die Lebensversicherung stellte in der Vergangenheit für Millionen Deutsche eine beliebte Form der Altersvorsorge dar. Die Versicherungsverträge haben eine lange Laufzeit und sollten die Versicherungsnehmer am Ende mit einer, idealerweise, hohen Auszahlung belohnen. Aufgrund der langen Laufzeit von bis zu 30 Jahren kommt es aber oftmals vor Ende zur Kündigung. Ob Änderung der finanziellen Situation oder Darbietung anderer Vorsorgemöglichkeiten, die Gründe sind vielfältig. Das Problem: Die Auszahlung bei vorzeitigem Abbruch ist zumeist erschreckend gering. Das muss nicht so bleiben. Der Bundesgerichtshof eröffnet jedoch mit einem Urteil neue Türen, wodurch man noch einiges aus der Lebensversicherung herausholen kann. Das Stichwort lautet: Widerruf der Lebensversicherung.

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Mit der Kündigung kommt der Schock

Viele Verbraucher sind zunächst erschüttert, dass von den gezahlten Beiträgen kaum etwas zurückkommt.
Dies liegt zum einen an den hohen Abschlusskosten, die bei Vertragsschluss berechnet werden. Diese werden auf einen Schlag am Anfang verrechnet. Bei Lebensversicherungen die nicht lange liefen, sind diese Kosten oft gerade mal abbezahlt, wenn sich der Kunde entscheidet zu kündigen. Bevor die Beitrage gespart werden, zahlt man also zunächst die Provisionen der Vertreter.
Zudem zahlt der Versicherer bereits angefallene Verwaltungskosten nicht zurück. Wenn der Versicherungsvertrag gekündigt wird, so gilt er ab dem Moment als beendet. Die bis dahin für die Verwaltung bezahlten Gebühren sieht man nicht wieder.
Wer also eine Lebensversicherung kündigt, erhält nicht ansatzweise alles zurück. Abzüglich der Abschluss- und Verwaltungskosten bleibt zumeist bloß ein Bruchteil der bezahlten Beiträge zurück.

Rückabwicklung durch Widerruf der Lebensversicherung

Durch die Urteile des BGH gibt es jedoch eine Alternative: Die Rückabwicklung der Lebensversicherung durch Widerruf.
Eine Rückabwicklung ermöglicht die fast gesamte Rückgewähr der bezahlten Beiträge. Wer einen Versicherungsvertrag widerruft, wird so gestellt, als hätte man den Vertrag nie geschlossen. Man muss keine Abschlussgebühr zahlen und Verwaltungskosten werden nicht einbehalten. Man erhält sogar die Gewinne, die der Versicherer mit den Beiträgen erwirtschaftet hat. Anrechnen lassen, muss man sich bloß die Kosten für den „genossenen Versicherungsschutz“ – ein in aller Regel geringer Betrag. Die Rückabwicklung ist daher oftmals der ertragreichste Weg.

Voraussetzungen für einen Widerruf der Lebensversicherung:

– Der Vertrag muss zwischen Sommer 1994 und Ende 2007 geschlossen worden sein
– Er muss eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthalten

Nicht jede Lebensversicherung lohnt sich jedoch zu widerrufen. Dies gilt insbesondere für Lebensversicherungsverträge, die an eine Berufsunfähigkeitsversicherung gebunden sind. Hier sollte man zumindest überprüfen, ob man weiterhin an der Absicherung des Risikos durch die konkrete Versicherung weiter interessiert ist oder ob es da nicht bessere Alternativen gibt.

Bereits gekündigt? Wie gehe ich vor?

Auch wenn die Lebensversicherung bereits gekündigt worden ist, kann ein gehöriger Nachschlag erreicht werden. Die Rückabwicklung mithilfe eines Widerrufs ist grundsätzlich auch bei diesen, bereits gekündigten, sogenannten Altverträgen nicht ausgeschlossen. Der Rückgewähranspruch bemisst sich dann nach der Differenz zwischen bereits erhaltenem Rückkaufswert und dem Wert, den man durch Widerspruch erhalten hätte. Wie erläutert, kann dieser Nachschlag immens sein.

Fazit

Wie viel man durch Widerruf erhält, ob es sich im Vergleich zur Kündigung lohnt und ob eine Rückabwicklung überhaupt möglich ist, kann ein versierter Anwalt mit Schwerpunkt im Versicherungsrecht beurteilen. Hier ist eine genaue Betrachtung der Sachlage und der einzelnen Lebensversicherungen nötig, damit die Rückabwicklung für den Verbraucher einfach und schnell von Statten geht. Eilt man vorschnell so könnten einem hohe Erträge entgehen, angesichts dessen, was möglich ist.

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Ilja Ruvinskij ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner unserer Kanzlei. Mit seinem spezialisierten Team setzt er bundesweit Verbraucherrechte gegen Banken und Großkonzerne durch.

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