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Mietschulden wegen Corona

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Mietschulden wegen Corona – Was können Sie tun?

Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Nur langsam erholt sich die Wirtschaft von dem zeitweisen Lockdown. Lange Zeit waren neben den Schulen, Universitäten und Kindergärten auch Geschäfte, Restaurant und Bars geschlossen. Für viele Unternehmer hieß das, die hart ersparten Rücklagen aufzubrauchen, Kurzarbeit anzumelden oder Zuschüssen zu beantragen. Durch das Gesetz zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie sollten vorübergehende wirtschaftliche Engpässe von Verbrauchern und Unternehmern abgefangen werden.

Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

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Insolvenzwelle im Herbst

Mit dem Ende des Sommers enden auch die meisten in diesem Gesetz getroffenen Maßnahmen. Viele fürchten daher eine Insolvenzwelle im Herbst. Hinzu kommen die wieder steigenden Infektionszahlen, die – wie von vielen Virologen vermutet wird – mit dem Herbst und dem damit einhergehenden schlechteren Wetter noch deutlich zunehmen werden. Vielfach ist bereits die Rede von einer zweiten Welle und sogar einen zweiten „Lockdown“ halten viele nicht für unwahrscheinlich.

Mieterbund sorgt sich um Mietschulden

Der deutsche Mieterbund hat nun insbesondere darauf Aufmerksam gemacht, dass Mietschulden zu enormen Zahlungsschwierigkeiten führen können. Im Gesetz zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie wurde den Mietern – unabhängig davon ob private oder geschäftliche Mieträume – ein Zahlungsaufschub bis zum 30.Juni.2020 gewährt. Für nicht gezahlte Mieten im Zeitraum von April bis Juni genießen Mieter einen besonderen Kündigungsschutz. Doch der Mieterbund bemängelt, damit sei das Problem nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Die ausgefallenen Beträge müssen bis zum 30.Juni.2022 zurückgezahlt werden und viele Mieter – gerade in Gebieten wo die Mieten besonders hoch sind – fragen sich, wie Sie das stemmen sollen. 

Reserven vieler Mieter aufgebraucht

Viele Unternehmer und Verbrauchen haben Ihre Rücklagen aufgebraucht. Bei vielen Verbrauchern kommt der geringere Lohn durch Kurzarbeit als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu. Der Mieterbund mahnt, dass die Folgen der Corona-Pandemie gravierend sind. Folgt nun nach der “Kurzarbeitswelle” eine Kündigungswelle stehen viele ohne Reserven da und werden Ihre Mieten nicht mehr begleichen können

Was können Sie tun, wenn die Überschuldung droht?

Bislang ist leider völlig ungeklärt, ob es weiteren Maßnahmen geben wird, um eine hohe Verschuldung von Mietern und die daraus möglicherweise resultierenden Insolvenzen zu vermeiden. 

Dennoch können Sie etwas tun, um eine aus Mietschulden resultierende Insolvenz zu vermeiden:

Einigung mit dem Vermieter finden

Zunächst einmal sollten Sie sich an Ihren Vermieter wenden. So können Sie eine Rückzahlungsvereinbarung erwirken, die für beide Parteien tragbar ist. Machen Sie sich bewusst, dass hinter dem Vermieter oftmals Privatpersonen oder ein Unternehmen steht, die auf die Mietzahlung angewiesen sind. Auch für Ihren Vermieter stellt die Nichtzahlung des Mietzinses also eine finanzielle Belastung dar. 

Überblick verschaffen

Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über Ihre Ausgaben und die Einnahmen. Insbesondere in Bezug auf die vergangenen Monate sollten Sie dabei so präzise wie möglich sein. Können Sie einen Anstieg der Einnahme verzeichnen oder sind die Einnahmen konstant gewesen? So lässt sich eine Einnahmenprognose für die kommenden Monate erstellen. Anhand einer Einnahmenprognose können Sie dann errechnen, ob Sie die ausgefallenen und die aktuellen Mieten begleichen können.

Kosten reduzieren

Sollte eine gütliche Einigung mit Ihrem Vermieter nicht möglich sein, sollten Sie überlegen, ob Sie an anderer Stelle die Kosten reduzieren können, um so genug Geld für die rechtzeitige Rückzahlung der Miete anzusparen. 

Beraten lassen

Zudem ist es sinnvoll, sich frühzeitig beraten zu lassen. So können Sie rechtzeitig abwägen, was für Sie sinnvolle Schritte für eine Entschuldung sind. 

Hier können Sie einen kostenlosen Erstberatungstermin vereinbaren. 

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