Die Kreditkarte wird mit großer Sicherheit schnell von der Bank gekündigt, da diese diese frühzeitig von Ihrer Zahlungsunfähigkeit erfährt. Weitere Zahlungen mit Ihrer Kreditkarte in der Privatinsolvenz sind also in aller Regel nicht möglich.

Eine Alternative ist zur Kreditkarte ist eine Prepaid-Kreditkarte, auch Prepaidkarte genannt. Diese kann ohne Schufa-Auskunft oder Einkommensnachweis beantragt werden. Im Gegensatz zur Kreditkarte können Sie bei der Prepaid-Kreditkarte keine Schulden machen. Sie können nur den Betrag bezahlen, der vorher als Guthaben eingezahlt wurde. Die Sicherheit, die durch die Einzahlung des Prepaid-Guthabens vermittelt wird, trügt aber: In der Insolvenz ist auch das auf der Prepaid-Kreditkarte vorhandene Guthaben gefährdet. Es kann zur Insolvenzmasse gezogen werden!

Wir können Ihnen deshalb nur empfehlen, eine Partnerkarte zu beantragen. Hierbei sind Sie auf die Hilfe und das Vertrauen einer nahe stehenden Person angewiesen. Sie nutzen dann die Kreditkarte über diese Person, sodass Ihre eigene Bonität keine Rolle mehr spielt.

Fanden Sie dieses FAQ hilfreich? Geben Sie eine Bewertung ab!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (10 Stimmen, durchschnittlich: 4,50 aus 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.