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Aktiengesellschaft

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Aktiengesellschaft

Die Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaftsform des deutschen Privatrechts. In der Regel dient sie zum Betrieb eines Wirtschaftsunternehmens mit großem Kapitalbedarf. Grundsätzlich verfügt die Aktiengesellschaft aber als selbstständige, rechtsfähige Einheit über eine eigene Rechtspersönlichkeit. Eine Aktiengesellschaft kann daher als Träger von Rechten und Pflichten auftreten und vor Gericht klagen und verklagt werden.

Als Gesellschafter fungieren die Aktionäre. Die Aktionäre nehmen ihre mitgliedschaftlichen Rechte in Aktionärsversammlungen wahr. Die Leitung der Aktiengesellschaft hat der Vorstand inne. Dieser wird durch den Aufsichtsrat gewählt und überwacht. Der Aufsichtsrat besteht aus Vertretern der Anteilseigner und in den meisten Unternehmen zusätzlich aus Vertretern der Arbeitnehmer und ggf. weiteren Mitgliedern.

Das Grundkapital der Gesellschaft wird in Form von Aktien aufgeteilt. Für die Verbindlichkeiten der Aktiengesellschaft haften die Aktionäre nicht persönlich. Den Gläubigern steht lediglich das Gesellschaftsvermögen zur Verfügung.

Wird die Gesellschaft zahlungsunfähig oder ist überschuldet, sieht der Gesetzgeber vor, dass ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber 3 Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Gesellschaftsvermögen zu stellen ist. Die Antragsberechtigung ergibt sich dabei aus § 15 InsO (Insolvenzordnung), die Antragspflicht aus § 15 a InsO. Unterbleibt ein Antrag oder wird ein verspäteter Antrag beim Insolvenzgericht gestellt, droht Insolvenzverschleppung

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