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Bekanntmachung der Insolvenz

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Bekanntmachung der Insolvenz

Häufig stellt sich für Schuldner, die vor dem Schritt der Einleitung der Insolvenz stehen die Frage, ob und wer alles von dem Insolvenzverfahren mitbekommt. Hierin liegt zumeist die Angst vor einer Verschmähung und Brandmarkung in der Öffentlichkeit. Diese Angst ist allerdings weitestgehend unberechtigt, denn bis auf die Gläubiger gibt es keine eigentliche erzwungene Bekanntmachung des Insolvenzverfahrens (Vermieter nur bei Hinterlegung einer Kaution).

Zwar existiert eine Internetseite, auf der Insolvenzen bekanntgemacht werden, allerdings ist diese alles andere als übersichtlich und es erfordert konkrete Angaben, welche gemacht werden müssen, damit Auskunft über das Insolvenzverfahren einer bestimmten Person erzielt werden kann.

So gestaltet es sich beispielsweise so, dass bei einer uneingeschränkten Suche ohne konkrete Angaben zur Person, welche ein gewisses Vorwissen erfordern, nur Veröffentlichungen aus den letzten zwei Wochen angezeigt werden. Eine Detailsuche erfordert daher die Eingabe des konkreten Gerichtsbezirks, Namen, Wohnsitz, Aktenzeichen des Verfahrens, das Registergericht, die Registerart und Registernummer.

Zumeist verfügen von der Schuldensituation unabhängige Privatpersonen nicht über das notwendige Wissen um eine detaillierte Suche zu einer bestimmten Person vornehmen zu können. Die Angst vor Verschmähung ist daher unbegründet, denn bis auf die Gläubiger ist es für das Umfeld des Schuldners in der Regel nicht ohne große Mühen ersichtlich, dass dieser sich in einer Insolvenz befindet.

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