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Beratungshilfeschein

Bekannt aus:

Beratungshilfeschein

Häufig stellt sich vor Ersuchen anwaltlichen Rates die Frage, wie das Honorar des Anwalts beglichen werden kann. Insbesondere für Personen, welche sich in einer Schuldensituation befinden, ist es schwierig das anwaltliche Honorar zu zahlen. Häufig kann ohne anwaltliche Hilfe kein Verbraucherinsolvenzverfahren durchgeführt werden, da der Gesetzgeber vorschreibt, dass ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch durch eine zuständige Stelle oder Person durchgeführt werden muss. Für solche Situationen gibt es den sogenannten Beratungshilfeschein.

Dieser muss beim Amtsgericht beantragt werden und wird in der Regel Personen ausgestellt, die ein geringes Einkommen haben, Arbeitslosengeld beziehen oder lediglich eine kleine Rente erhalten. Erhält der Antragsteller den Beratungshilfeschein, kann er kostenfrei einen Anwalt beauftragen. Der jeweilige Anwalt rechnet dann seine Arbeitsleistung über das Gericht selbst ab.

Häufiges Hindernis bei der Beantragung des Beratungshilfescheines ist jedoch die Tatsache, dass der Antragsteller vom Amtsgericht zumeist zu öffentlichen kostenfreien Schuldnerberatungsstellen geschickt wird.

Diese brauchen allerdings sehr lange, um eine Insolvenz einzuleiten. Es empfiehlt sich daher, sich von diesen eine Bestätigung ausstellen zu lassen, dass der nächste Beratungstermin erst in einigen Monaten möglich ist. Eine solch lange Wartezeit stellt einen berechtigen Grund für den Erhalt eines Beratungshilfescheins dar.

Wir möchten gerade Schuldner anwaltlichen Rat ermöglichen, welche sich in einer finanziellen Schieflage befinden.

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