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Berliner Tabelle – Düsseldorfer Tabelle

Bekannt aus:

Berliner Tabelle – Düsseldorfer Tabelle

Hinter dem Begriff der Berliner Tabelle (bis 2007 als Berliner Tabelle bezeichnet) beziehungsweise der Düsseldorfer Tabelle verbirgt sich eine Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichtes Düsseldorf in Abstimmung mit den anderen Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag.

In dieser Leitlinie wird die Unterhaltsrechtsprechung der Familiengerichte standardisiert und somit gerechter gestaltet. Die Tabelle besteht aus verschiedenen Teilen:

„Dem Kindesunterhalt, dem Ehegattenunterhalt, der Mangelfallberechnung und dem Verwandtenunterhalt“

Aus der Tabelle kann ein Unterhaltspflichtiger absehen, wie viel er an Unterhalt, etwa an ein leibliches Kind, zu leisten hat. Der Selbstbehalt liegt derzeit bei circa 1080€ Nettoverdienst. Erst ab einem Einkommen über diesem Betrag müssen Unterhaltsleistungen erbracht werden. Darunter gilt der potentielle Unterhaltspflichtige als nicht leistungsfähig und muss daher, weil er lediglich seine eigene Existenz sichern kann, keinen Unterhalt leisten.

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