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Düsseldorfer Tabelle

Bekannt aus:

Düsseldorfer Tabelle

Die Düsseldorfer Tabelle wurde 1962 vom OLG Düsseldorf eingeführt. Sie dient als Richtlinie, die angibt, wie viel getrennt lebende Mütter und Väter im Monat an Unterhalt für ihre Kinder zahlen sollten. Diese Beträge sind abhängig vom Nettoeinkommen des jeweiligen Elternteils. Zum 01.08.2015 wurden die Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder, das erste Mal seit 2010, um etwa 3,3% erhöht. Diese Entscheidung beruht auf dem am 22.07.2015 verabschiedeten Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderzuschlags und des Kindergeldes.

Der steuerliche Kinderfreibetrag stellt die Grundlage für den Kindesunterhalt dar. Er wird im Gegensatz zum Kindergeld nicht ausgezahlt, sondern kann vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Dies wirkt sich bei der Bestimmung der Einkommenssteuer steuermindernd aus. Der Kinderfreibetrag ist rückwirkend zum 01.01.2015 von bisherigen 7008€ auf 7152€ erhöht worden, was zu einer Erhöhung der Unterhaltssätze führt. Diese erhöhen sich jedoch erst ab 01. August.

Der tatsächlich zu zahlende Betrag kann von denen in der Tabelle angegebenen Werten abweichen. Hier darf das Kindergeld, welches beide Elternteile erhalten, von dem zu Unterhaltszahlungen verpflichtetem Elternteil, zur Hälfte mit angerechnet werden. Sind die unterhaltsberechtigten Kinder volljährig, darf der Betrag des gesamten Kindergeldes angerechnet werden. Um den zu zahlenden Betrag ermitteln zu können, müssen das Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen und das Alter des unterhaltsbedürftigen Kindes bekannt sein.

Die aktualisierte Tabelle finden Sie auf der Webseite des OLG Düsseldorf unter diesem Link.

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