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Eröffnung Insolvenzverfahren

Bekannt aus:
  • Bild Restschuldbefreiung

Was passiert bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens?

Natürlich ist für Sie der Ablauf der Eröffnung des Insolvenzverfahrens von großem Interesse. Im Regelfall läuft dies wie folgt ab:
Liegt ausreichend Insolvenzmasse vor oder haben wir für Sie einen Antrag auf Verfahrenskostenstundung gestellt, erlässt das Insolvenzgericht den sogenannten Eröffnungsbeschluss – Damit ist das Insolvenzverfahren eröffnet!

Im Eröffnungsbeschluss wird der Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter bestellt. Das Insolvenzgericht entscheidet bei der Bestellung des Insolvenzverwalters grundsätzlich nach seinem freien Ermessen. Wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, wird dieser sowohl im Normalfall als auch im eröffneten Verfahren als Verwalter bestellt werden.

Nach der Bestellung des Insolvenzverwalters wird eine Gläubigerversammlung anberaumt.
Falls kein schriftliches Insolvenzverfahren angeordnet wird, können die Gläubiger auf der ersten Gläubigerversammlung einen neuen Insolvenzverwalter wählen. Ein neuer Insolvenzverwalter kann von jedem anwesenden Gläubiger vorgeschlagen werden. Der Insolvenzverwalter ist gewählt, wenn die Forderungen der für ihn stimmenden Gläubiger und die Kopfzahl der der anwesenden Gläubiger mehr als die Hälfte der Gesamtsumme der Forderungen bzw. der anwesenden Gläubiger ausmacht und auch die Kopfmehrheit der abstimmenden Gläubiger für ihn votiert hat.

Insolvenzbekanntmachung

Die Verfahrenseröffnung wird von Amts wegen bekanntgegeben (Insolvenzbekanntmachungen) und in Register und Handelsbücher eingetragen. Im Eröffnungsbeschluss wird vom Insolvenzgericht der Termin für die Gläubigerversammlung festgelegt, in der auf Grundlage des Berichts des Insolvenzverwalters der Fortgang des Insolvenzverfahrens beschlossen wird (sog. Berichtstermin). Eine Ausnahme hiervon bildet das schriftliche Verfahren. Der Berichtstermin sollte nach InsO nicht später als sechs Wochen, aber maximal drei Monate nach der Insolvenzeröffnung stattfinden.

Zudem wird ein Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen bestimmt (sog. Prüfungstermin). Beide Termine werden entweder unabhängig voneinander oder auch gemeinsam abgehalten. Im Falle des schriftlichen Verfahrens finden keine besonderen Termine statt – Der Insolvenzverwalter oder Treuhänder erstellt hier seine Berichte selbstständig und fordert ggf. zu schriftlichen Anträgen.

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