Insolvenzgeld ist eine Zahlung der Bundesagentur für Arbeit, auf die ein Arbeitnehmer Anspruch haben kann, wenn der Arbeitgeber aufgrund von Zahlungsunfähigkeit die Löhne und Gehälter seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur noch teilweise beziehungsweise gar nicht mehr auszahlt. Das sog. „Insolvenzgeld“ soll die noch ausstehenden Entgeltansprüche des Beschäftigten kompensieren. Berechtigt für einen solchen Anspruch sind nur Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.

Der Anspruch auf Insolvenzgeld bestehtg emäß § 165 Absatz 1 SGB, wenn:

  • das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Arbeitgebers eröffnet wird,
  • der Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen wird oder
  • der Arbeitgeber / die Arbeitgeberin die Tätigkeit des Betriebs vollständig eingestellt hat (dies ist insbesondere der Fall, wenn die Beschäftigten dauerhaft die dem Betriebszweck dienenden Tätigkeiten nicht mehr ausüben)