fbpx
COVID-19 - Ihre KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei ist weiterhin für Sie da! Mehr erfahren.

Arbeitslosigkeit in der Privatinsolvenz

Bekannt aus:

Arbeitslosigkeit in der Privatinsolvenz

Es kann selbstverständlich auch während der Privatinsolvenz zum Verlust der Arbeitsstelle kommen. Dies ist jedoch für das gesamte Insolvenzverfahren unschädlich.

Sollten Sie aufgrund Ihrer Arbeitslosigkeit mit Ihrem sonstigen Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegen, können durch den Insolvenzverwalter keine weiteren Beträge einbehalten werden. Dies führt zwangsläufig dazu, dass die Gläubiger nicht länger befriedigt werden. Dadurch scheitert das Insolvenzverfahren nicht. Sie sind nicht verpflichtet im Laufe des Insolvenzverfahrens alle aufgelaufenen Schulden zurück zu zahlen. Am Ende des Insolvenzverfahrens steht für Sie trotzdem die Restschuldbefreiung.

Bitte beachten Sie, dass Sie den Insolvenzverwalter über den Verlust Ihrer Arbeitsstelle umgehend informieren müssen, Sie sind dazu verpflichtet. Sie trifft allerdings während der Insolvenz eine sog. „Erwerbsobliegenheit“.  Demnach müssen Sie sich redlich bemühen, möglichst zeitnah eine neue Arbeitsstelle zu finden. Bewerben Sie sich deshalb aktiv und akzeptieren Sie eine Ihnen zumutbare Arbeitsstelle. Die Job-Center stehen Ihnen dabei gerne unterstützend zur Seite.

© Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
Call Now Button