fbpx
COVID-19 - Ihre KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei ist weiterhin für Sie da! Mehr erfahren.

Eröffnungsgrund

Bekannt aus:

Eröffnungsgrund

Ein Insolvenzverfahren kann für Sie nur eingeleitet werden, wenn ein Eröffnungsgrund gegeben ist (§ 16 InsO). Es gibt drei Eröffnungsgründe:

  • Zahlungsunfähigkeit
  • drohende Zahlungsunfähigkeit
  • Überschuldung.

1. Zahlungsunfähigkeit
Sie sind als zahlungsunfähig anzusehen, wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen (§ 17 Abs. 2 InsO). Im Regelfall ist Zahlungsunfähigkeit gegeben, falls Sie Ihre Zahlungen eingestellt haben.

2. Drohende Zahlungsunfähigkeit
Auch die sog. drohende Zahlungsunfähigkeit stellt einen Insolvenzgrund dar (§ 18 InsO). Dadurch
soll Ihnen als Schuldner auch im Vorfeld einer Zahlungsunfähigkeit die Gelegenheit zu einer Sanierung im Insolvenzverfahren gegeben werden. Eine drohende Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu erfüllen.

3. Überschuldung
Die Überschuldung stellt nur bei juristischen Personen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit, bei denen keine natürliche Person unbegrenzt haftet, einen Insolvenzgrund dar. Sie ist gegeben, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr decken kann (§ 19 Abs. 2 InsO). Bei der Vermögensbewertung ist die Unternehmensfortführung zugrunde zu legen, wenn diese den Umständen entsprechend überwiegend wahrscheinlich ist.

Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Gerne können Sie die Unterlagen auch hier herunterladen und uns direkt beauftragen.Dokumenten-Download
© Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
Call Now Button