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Gerichtsvollzieher: Was muss ich ihm mitteilen?

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Gerichtsvollzieher: Was muss ich ihm mitteilen?

Sie müssen dem Gerichtsvollzieher keine umfassende Auskunft erteilen. Typische Fragen nach anderen Vermögensquellen oder –aufenthaltsorten wie Konten, Ihrem Arbeitsplatz usw. sollten Sie nicht beantworten, wenn nötig unter Berufung auf Ihr Recht, keine Auskunft geben zu müssen.
Der Gerichtsvollzieher wird diese Informationen einholen wollen, um dem Gläubiger Informationen für eine Forderungspfändung zu verschaffen, z. B. eine Lohn- oder Kontopfändung. Kommen Sie solchen Aufforderungen keinesfalls nach!

Es gibt nur in einem Ausnahmefall eine umfassende Auskunftspflicht: wenn der Gläubiger dem Gerichtsvollzieher neben dem Pfändungsauftrag auch einen Auftrag zur sofortigen Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung erteilt hat.
Sie sollten die umfassende Auskunftserteilung in einem solchen Fall ablehnen und der sofortigen Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung widersprechen – Lassen Sie sich nicht überrumpeln!
Es wird sodann vom Gerichtsvollzieher ein späterer Termin zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung bestimmt – Frühestens dann sollten Sie der Aufforderung nachkommen.

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