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Mahnbescheid / Vollstreckungsbescheid im Insolvenzverfahren

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    Vollstreckungsschutz während des Insolvenzverfahrens

    Es passiert immer wieder, dass Gläubiger trotz eines Insolvenzverfahrens (Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz) versuchen, gegen Schuldner zu vollstrecken oder einen Titel zu erwirken. Sie werden hierbei nichts zu befürchten haben: Der umfassende Vollstreckungsschutz des Insolvenzverfahren schützt Sie vor jeglichen Maßnahmen. Halten Sie sich lediglich an unsere Ratschläge:

    Vorgehensweise bei Mahnbescheiden/Vollstreckungsbescheiden

    Bei Mahnbescheiden/Vollstreckungsbescheiden sollten Sie diesen zunächst widersprechen. Setzen Sie das entsprechende Kreuz im Ihnen zugesandten Formular und senden Sie die Antwort ab.
    Dies wird folgendes bewirken:

    1. Der Gläubiger meldet seine nicht titulierte Forderung beim Insolvenzverwalter/Treuhänder an. Der Insolvenzverwalter/Treuhänder nimmt die Forderung nach Prüfung entweder zur Insolvenztabelle auf oder bestreitet sie. Dies wird für Sie zur Folge haben, dass der Gläubiger eine Feststellungsklage auf seine Kosten einreichen muss, um die Forderung titulieren zu lassen. Ihnen kann dies als Schuldner egal sein, weil der Gläubiger nur die Insolvenzquote erhält – die bei einem Einkommen unterhalb des Pfändungsfreibetrages mitunter gegen 0 geht.
    2. Der Gläubiger klagt gegen Sie nach Ihrem Widerspruch, ohne die Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden. Dem zuständigen Gericht (je nach Streitwert Amts- oder Landgericht) sollten Sie nach Zustellung der Klage den Eröffnungsbeschluss zufaxen. Danach wird Ruhe einkehren, weil das Verfahren nach § 240 ZPO von Amtswegen ruht. Der Gläubiger wird seine Forderung anmelden müssen. Das hat zur Folge, dass er – wie alle übrigen Gläubiger – nur die Insolvenzquote erhält (siehe 1.).
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