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Pfändung: Ablauf

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Pfändung: Ablauf

In Deutschland sind aktuell 3,3 Millionen Haushalte überschuldet – also sind über 8 Millionen Menschen von Pfändungen betroffen.

Eine Pfändung läuft grundsätzlich wie folgt ab:
Es besteht eine Geldforderung eines Gläubigers gegen Sie. Sie können diese aber nicht bezahlen. Bevor der Gläubiger gegen Sie pfänden kann, muss er einen sogenannten Titel haben. Einen Titel erlangen Gläubiger von einem Gericht: Der Gläubiger fordert den Schuldner zunächst selbst, später durch eine Inkassogesellschaft, zur Zahlung auf. Danach wird normalerweise ein Mahnverfahren durchgeführt, und wenn der Schuldner nicht zahlen kann, wird er vor Gericht verklagt. Das Urteil (oder auch der Mahnbescheid, gegen den kein Widerspruch eingelegt wird) ist dann der Titel. Allerdings kann auch eine notarielle Urkunde oder behördlicher Bescheid ein Titel sein – Dann bedarf es nicht einmal einer gerichtlichen Entscheidung. Erst nachdem der Titel dem Schuldner zugestellt worden ist, kann eine Pfändung erfolgen. Die Vollstreckung geschieht vor allem auf folgende Weise:

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