Auf Ihren Antrag hin kann das Vollstreckungsgericht – das Amtsgericht an Ihrem Wohnsitz – nach § 850f ZPO den gesetzlichen Pfändungsfreibetrag erhöhen.
Dazu sollten Sie nachweisen, dass der notwendige Lebensunterhalt für Sie selbst oder andere unterhaltsberechtigte Personen nicht gedeckt ist – insbesondere aufgrund von

  • besonderen beruflichen Belastungen (Fahrtkosten, notwendige Weiterbildungskosten )
  • Krankheit (erhöhte Ausgaben für Ernährung, Bekleidung oder andere Dinge).

Sammeln Sie hierzu Belege und stellen Sie den Antrag bei der Antragstelle Ihres Vollstreckungsgerichtes. Dort wird man Ihren Antrag entgegennehmen.

Fanden Sie diesen Lexikon-Eintrag hilfreich? Geben Sie eine Bewertung ab!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (9 Stimmen, durchschnittlich: 4,67 aus 5)
Loading...

Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular..
Gerne können Sie die Unterlagen auch hier herunterladen und uns direkt beauftragen.Dokumenten-Download

Kommentare sind geschlossen.