In der Praxis kommen im Zusammenhang mit einem Insolvenzverfahren häufig Fragen mit Blick auf die Restschuldbefreiung bezüglich Forderungen aus Straftaten auf.

Gemäß § 302 InsO werden verschiedene Verbindlichkeiten des Schuldners von der Restschuldbefreiung nicht erfasst.  Normiert sind u. a. Verbindlichkeiten die aus einer vorsätzlich (bedingter Vorsatz ist ausreichend) begangenen unerlaubten Handlung rühren. Solche Forderungen können u. a. auch Forderungen aus Straftaten (z. B. Eingehungsbetrug, Schadensersatz aus Körperverletzung, etc.) sein.

Ziel dieser Norm ist es, dem Schuldner die Entziehung bestimmter, besonders belasteten und namentlich benannter Forderungen zu verweigern.

Mit einer Forderung, welche aus einer Straftat bzw. unerlaubten Handlung herrührt, gehen allerdings noch weitere Kosten auf Seiten des Schuldners einher.

Als Schuldner im Insolvenzverfahren sollten Sie zudem acht Insolvenzstraftaten beachten, die Sie unbedingt vermeiden sollten, um Ihre Restschuldbefreiung zu erhalten. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Insolvenzstraftaten können Sie hier nachlesen.

Dieser Artikel dient einer groben Übersicht. Bei offenen Fragen zu dem Themengebiet können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen und einen Termin für eine kostenfreie, telefonische Erstberatung vereinbaren.

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