Die Überschuldung (§ 19 InsO) ist einer der drei Eröffnungsgründe für die Insolvenz bei juristischen Personen. Die anderen zwei Eröffnungsgründe sind Zahlungsunfähigkeit (§17 InsO) und die drohende Zahlungsunfähigkeit (§18 InsO).

Für natürliche Personen im Verbraucherinsolvenzverfahren hingegen ist die Überschuldung kein Eröffnungsgrund. Denn bei natürlichen Personen zählt ausschließlich die Zahlungsunfähigkeit.

Die Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen der juristischen Person die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Zur Feststellung der Überschuldung wird in der Regel eine Bilanz erstellt.

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