Im Rahmen einer Zwangsversteigerung wechseln Immobilien meist zu einem Bruchteil ihres eigentlichen Verkehrswertes den Eigentümer. Um einen Zuschlag zu erlangen, muss  das Höchstgebot jedoch eine Mindestbetrag erreichen. Wenn das abgegebene Höchstgebot unter 50 % des festgesetzten Verkehrswertes liegt, muss  von Amts wegen der Zuschlag versagt werden. Die Versteigerung wird dann in einigen Monaten wiederholt.

Wird mit dem Höchstgebot zwar ein Betrag in Höhe von 50 % des Verkehrswertes überschritten, eine Quote von 70 % jedoch nicht erreicht, kann der Zuschlag nur auf Antrag der Gläubigers versagt werden.

In jedem Versteigerungsverfahren kann der Zuschlag nur einmal wegen Nichterreichens der 50 % bzw. 70 % Quote versagt werden.

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