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Abgasskandal – Erholt sich der Dieselmarkt?

Bekannt aus:
  • Autos stehen auf der Straße und stoßen Abgase aus

Bietet Diesel-Barometer Grund zur Hoffnung?


Nach Bekanntwerden des Abgasskandals gab es für den Dieselmarkt nur noch eine Richtung: Abwärts. Jede neue Negativschlagzeile schien den Effekt weiter zu verstärken. Die Standzeiten von Dieselfahrzeugen beim Händler verlängerte sich, keine wollte mehr ein Auto kaufen, das von Fahrverboten bedroht ist. Der Diesel avancierte vom Antrieb der Zukunft zum Antrieb der Vergangenheit. Doch langsam scheint sich die Situation zu stabilisieren. Neue Zahlen, die der Automobilwoche vorliegen, geben Anlass zur Hoffnung. Wir der Dieselmarkt sich wieder erholen?

Ilja Ruvinskij ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner unserer Kanzlei. Mit seinem spezialisierten Team setzt er bundesweit die Ansprüche von betroffenen Mandanten im Abgasskandal durch.

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Das DAT Diesel-Barometer – Entspannung auf dem Dieselmarkt?

Die Informationen, auf die sich die Automobilwoche beruft, stammen von der Deutsche Automobil Treuhand GmbH. Das Unternehmen erhebt regelmäßig umfassende Kraftfahrzeugdaten, die es der Branche zur Verfügung stellt. “Mit der monatlichen Darstellung thematisch gebündelter Fakten soll das DAT „Diesel-Barometer“ einen Beitrag zur Versachlichung der derzeit in der Branche und den Medien geführten Diskussion leisten.”, heißt es auf der Internetpräsenz. Mithilfe der erhobenen Daten lässt sich die Entwicklung des Dieselmarktes gut nachvollziehen.

Geht der Abwärtstrend auf dem Dieselmarkt weiter?

Bezug genommen wird auf die Marktzahlen aus April 2018. Diese werden mit den Vorjahreswerten abgeglichen. Vergleicht man die nackten Zahlen, scheint es dem Dieselmarkt weiterhin schlecht zu gehen. Bundesweit sollen etwa 15.000 Diesel weniger verkauft worden sein als im April 2017.  Der Dieselanteil bei SUVs ist von 65 auf 36 Prozent gesunken. Martin Weiss, Leiter DAT-Fahrzeugbewertung, erklärt das mit der Verbreitung in Segmenten, die eher von Benzinmotoren dominiert werden. Während die Zahl der Neuzulassungen bei Dieselfahrzeugen zu sinken scheint, wurden 30.000 Neuzulassungen für Benziner verzeichnet. Doch trotz einzelner Segmente, in denen der Dieselmarkt zu schwächeln scheint, gibt es auch Bereiche, in denen der Dieselmotor weiterhin der Antrieb der Zukunft zu sein scheint.

Dieselmarkt – Diesel in einzelnen Segmenten stark vertreten

Beispielsweise ist der Gebrauchtwagenmarkt stark vom Diesel nominiert. Die Besitzumschreibungen lagen im April 2017 höher als im Vorjahr. Auch in der oberen Mittelklasse und bei Utilities ist der Marktanteil mit 70 Prozent sehr hoch. Bei Reisemobilen liegt der Dieselanteil sogar bei ganzen 99 Prozent. Stark vertreten ist der Diesel weiterhin in den klassischen Diesel Segmenten. Insgesamt ist zu beobachten, dass der Dieselanteil bei Gebrauchten deutlich höher ist als bei Neuwagen. In ganzen 8 von 10 Segmenten übersteigt er den Anteil der Neuwagen. Abseits des Gebrauchtwagenmarkts scheint jedoch der Anteil von Benzinern und Hybridautos weiter zu steigen.

Kürzere Standzeit bei Diesel-Gebrauchtwagen

Dieselhalter, die ihren Diesel verkaufen wollen, nehmen gerne die Standzeit der Dieselautos als Maßstab, um die Verkaufschancen bei Ihrem Diesel einschätzen zu können. Positiv hervorzuheben ist die Verkürzung der Standzeit bei Dieselautos seit Jahresbeginn. Sie sank auf 100 Tage. Trotzdem ist sie im Vergleich zum Vorjahr (94)  exorbitant hoch. Bei Benzinern hingegen hat sich die Standzeit sogar von 82 auf 81 Tage verringert. Den niedrigsten Anteil am Dieselmarkt für Gebrauchtwagen haben Euro 5- Diesel.

Düstere Prognose für Dieselmarkt

Trotz positiver Tendenzen in wenigen Bereichen wird sich der Dieselmarkt wohl nicht so schnell erholen. Dieselhalter müssen weiterhin mit hohen Verlusten rechnen, wenn sie ihren Diesel verkaufen wollen. Grund dafür sind anhaltende Negativschlagzeilen und immer weitere Neuerungen im Skandal. Der Rückruf von mehr als 60.000 Porsche Dieseln und auch die Schlagzeilen um Daimlers Verwicklung in den Skandal scheinen die Situation nicht gerade zu verbessern. DAT-Geschäftsfüher Jens Nietzschmann rechnet außerdem damit, dass die jüngst von der EU angekündigte Klage gegen Deutschland sich erst in vier bis acht Wochen niederschlagen wird. Dann könnte auch der Gebrauchtwagenmarkt weiter unter dem Skandal leiden.
Insgesamt zeichnet sich eine große Unsicherheit der Verbraucher ab. Die Diesel, die schon da sind, werden verkauft. Beim Kauf von Neuwagen achten die meisten auf Hybridantrieb oder kaufen einen Benziner. Auch moderne -angeblich saubere- Diesel werden gekauft. Trotzdem zeigt sich die Abkehr vom “Antrieb der Zukunft” deutlich. Fahrverbote, Negativberichte zu Software Updates und Stilllegungen werden diesen Effekt nur weiter verstärken.

Machen Sie sich unabhängig vom einstürzenden Dieselmarkt

Die Informationen, auf die sich die Automobilwoche beruft, stammen von der Deutsche Automobil Treuhand GmbH.

Sie sind betroffen vom Abgasskandal und wissen nicht, wie Sie der Situation entgehen können? Sie haben Ihren Wagen vielleicht schon schätzen lassen und können diesen nur mit einem großen Verlust verkaufen, der Ihnen eine Neuanschaffung erschwert? Wir helfen Ihnen. Als Geschädigte im Abgasskandal haben Sie Rechte. Sie können Schadensersatz vom Hersteller verlangen oder sogar Ihren Autokredit widerrufen. Über beide Wege erreichen Sie letztlich eine Rückabwicklung. Diese Rückabwicklung bietet Ihnen die Chance einer Neuanschaffung. In aller Regel erhalten Sie nämlich weitaus mehr Geld als bei einem Verkauf.
Einen ersten Orientierungswert kann Ihnen hier unser Rückabwicklungsrechner verschaffen. Im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung berechnen wir aber noch einmal kostenlos Ihren wirtschaftlichen Vorteil im Falle einer Rückabwicklung. Wir beraten Sie umfassend zu Ihren Rechten im Abgasskandal und stellen sicher, dass Sie Ihre Optionen kennen. Außerdem legen wir Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten der Finanzierung dar – beispielsweise über eine von uns empfohlene Rechtsschutzversicherung. Machen Sie sich unabhängig vom Dieselmarkt und dessen Auf und Ab. Nehmen Sie Ihr Recht jetzt in die Hand und nutzen Sie die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung.

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