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Geschäftsmodell der Lebensversicherung gescheitert?

Bekannt aus:

Wie Kunden ihre Lebensversicherung verlustfrei loswerden


Die WELT befasst sich intensiv mit der ehemals liebsten Altersvorsorge der Deutschen: Die Lebensversicherung. Nachdem sich in den letzten Jahrzehnten alte Verträge als lukrativ erwiesen, wurde immer mehr in Lebensversicherungen investiert. Es gibt mehr Lebensversicherungen als Einwohner in der Republik. Doch mit der Zeit kam auch die Ernüchterung. Die meisten Policen rechnen sich nicht. Die Auszahlungssumme ist geringer als der Wert der eingezahlten Beiträge. Wie aber können Verbraucher ihren Verlust reduzieren?

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Lebensversicherung in Schieflage

Die WELT bezeichnet die aktuelle Phase als “die Tage der Wahrheit”. Der Dezember wird als maßgeblich für die Zukunft der Lebensversicherung angesehen. Dann müssen die Lebensversicherer den Kunden mitteilen, welche Zinsen im kommenden Jahr auf ihre Policen entfallen. Weniger wird es sein, soviel steht bereits fest. Lars Heermann, Versicherungsexperte bei der Ratingagentur Assekurata sieht den Grund im anspruchsvollen Zinsumfeld. Der nach wie vor rekordverdächtig niedrige Leitzins spielt den Lebensversicherern übel mit. Darlehen werden günstiger, parallel sinken aber auch die Zinseinnahmen. Die neuen Zahlen werden zeigen, wie stark Versicherungen unter der Niedrigzinspolitik Draghis leiden. Denn ihr Modell funktioniert nur einem normalen Zinsumfeld. Es ist deswegen davon auszugehen, dass viele alte Verträge verkauft werden. BdV-Chef Alex Kleinlein äußert sich gegenüber der WELT sehr drastisch. Er erklärt das Geschäftsmodell der Lebensversicherung für gescheitert.

Was ein Verkauf bedeutet

Eigentlich kann es für den Kunden doch egal sein, wer ihm seine Überschussbeteiligung auszahlt und ob der Versicherer seine Police verkauft, oder nicht? Weit gefehlt. Denn parallel zu den Verkäufen wird vermutlich das Neugeschäft reduziert oder sogar eingestellt. Daher müssen die Versicherer sich nicht mehr so sehr bemühen, die Konkurrenz bei der Überschussbeteiligung abzuhängen. Es gilt schließlich keine Neukunden mehr zu überzeugen.

Kunden kriegen Schieflage der Lebensversicherer zu spüren

Leidtragende von dieser Misere der Lebensversicherung sind jedoch nicht allein die Lebensversicherer selbst. Auch die Kunden werden die schlechte Lage schmerzhaft zu spüren bekommen. Bei einer Inflation von 1,8 Prozent beträgt der Garantiezins gerade einmal 0,9 Prozent. Und der Trend ist abwärtsgerichtet. Auch das Finanzierungsmodell der Lebensversicherung spielt dem Kunden hier nicht in die Karten. Über viele Jahre wird nämlich vor allem eines finanziert: Die hohen Verwaltungs- und Abschlusskosten. Erst dann fängt der sogenannte Rückkaufswert langsam zu steigen an. Dadurch rechnen sich Lebensversicherungen erst nach vielen Jahren – wenn überhaupt.

Wie kann der Verbraucher Verlust vermeiden?

Die WELT beleuchtet in ihrem Artikel unterschiedliche Möglichkeiten, sich der Misere zu entziehen und erkennt auch vollkommen zutreffend, dass nicht alle betroffen sind. Vor allem Kunden, die Altverträge mit einem Garantiezins von bis zu 4 Prozent haben, sollten eine Kündigung tunlichst vermeiden. Aber auch sonst ist eine Kündigung der Versicherung nicht unbedingt erstes Mittel der Wahl. Denn dann kann es sein, dass die bisher gezahlten Beiträge einzig und allein für Abschluss- und Verwaltungskosten draufgehen, ohne dass der Kunde eine nennenswerte Summe zurückerhält. Bis zu 20 Prozent der gesamten Rendite macht allein der Schlussüberschuss aus, der erst mit Ende der Laufzeit anfällt.
Außerdem entfällt mit einer Kündigung auch der Todefallschutz. Als weitere Optionen – vor allem, wenn dringend Geld benötigt wird – schlägt die WELT das Beleihen oder Beitragsfreistellen vor.

Sicher sind all das Optionen, die der Kunde hat und die ihm kurzfristig auch helfen. Dennoch steht er am Ende mit einer Police da, die seinen Lebensabend sichern sollte und nun nichts wert ist. Daran wird auch ein Verkauf nichts ändern können.

Widerrufen und sämtliche Beiträge zurückerhalten

Bild von Heft, Stift und Laptop

Die meisten Policen rechnen sich nicht. Die Auszahlungssumme ist geringer als der Wert der eingezahlten Beiträge.

Das Ziel eines jeden Lebensversicherten ist es, die Summe seiner Beiträge später zurückzuerhalten und im Optimalfall noch einen Gewinn zu verzeichnen. Das ist für viele aktuell Wunschdenken. Doch was wäre, wenn man alles rückgängig machen könnte und die jahrelang gezahlten Beiträge zurückerhalten könnte?

Kann man. Mithilfe des Widerrufsjokers ist eine Rückabwicklung auch Jahre nach Abschluss und sogar nach Auszahlung möglich. Der Gesetzgeber wollte den Verbraucher vor undurchsichtigen Angaben der Unternehmer schützen und schrieb vor, dass dieser seine Kunden ordnungsgemäß belehren muss. Tatsächlich machen aber die meisten Versicherer regelmäßig grobe Fehler in ihren Widerrufsbelehrungen. Dadurch bleibt der Vertrag praktisch ewig widerrufbar. Der Widerruf hat nicht nur zur Folge, dass der Kunde jede gezahlte Rate (auch Abschluss- und Verwaltungskosten) zurückbekommt. Es muss außerdem eine Nutzungsentschädigung gezahlt werden. Der Widerrufsjoker ermöglicht das Abstoßen einer unprofitablen Altersvorsorge zu optimalen Bedingungen. Je nach Versicherungssumme kann die Ersparnis sogar in einem fünfstelligen Bereich liegen.

Unsere Kanzlei ist auf dem Gebiet des Widerrufsrechts eng spezialisiert. Wir betreuen Mandanten beim Widerruf von Lebensversicherungen, Baufinanzierungen und Autokrediten. Wir greifen dementsprechend auf einen großen Erfahrungsschatz zurück, von dem Sie profitieren können. Nutzen Sie unser Angebot einer kostenlosen Erstberatung, um Ihre Lebensversicherungspolice auf Fehler in der Widerrufsbelehrung untersuchen zu lassen. Unsere kompetenten Mitarbeiter beraten Sie ausführlich zu Ihren Möglichkeiten und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen.
Eine erste Einschätzung der zu erwartenden Rückzahlung bietet Ihnen unser Rückforderungsrechner.

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