Versicherungsnehmer erhalten fragwürdige Schreiben ihrer Lebensversicherung

„Sehr geehrte/r Herr/Frau…
Über viele Jahre haben Sie uns einen wichtigen Teil Ihrer Altersvorsorge anvertraut. Dafür danken wir Ihnen. Ihre persönliche Situation, ihre Ziele sowie ihre finanziellen Ziele haben sich vielleicht während der Vertragslaufzeit geändert. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich Ihr Guthaben frühzeitig auszahlen zu lassen?“

(Quelle: versicherungsbote.de)


So oder so ähnlich lautet der Inhalt der Schreiben, die von Lebensversicherern zur Zeit an viele Kunden rausgehen.  Einige große Lebensversicherer versuchen nämlich aktuell ihre Kunden aus hochverzinsten Altverträgen zu drängen.
Am Pranger stehen neben der „Neue Leben“ auch die „Gothaer“, sowie die „Generali“ Versicherung.
Mit lückenhaften und rechtlich höchst fragwürdigen Schreiben werden Kunden aufgefordert, ihre aktuelle Situation zu überdenken und dazu gedrängt, den Betroffenen zu einer vorzeitigen Kündigung der Lebensversicherung.

Doch was steckt hinter den verlockenden Angeboten?

Betroffen sind Verträge, die vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden. Garantiezinsen von bis zu vier Prozent, sowie eine Beteiligung an Überschüssen war hier keine Seltenheit.
Die für Kunden vorteilhaften Versicherungsbedingungen sind den Lebensversicherern ein Dorn im Auge. Schließlich fällt es ihnen zu Zeiten der Niedrigzinspolitik schwer, derartige Erträge zu erwirtschaften.

Vor diesem Hintergrund werden Schreiben auf postalischem oder elektronischem Wege an die Versicherten geschickt, in denen eine vorzeitige Kündigung beworben wird. Verschwiegen wird hierbei, dass im Falle einer Kündigung auch der Risikoschutz entfällt. Für viele ist gerade die finanzielle Absicherung der Angehörigen im Todesfalle Hauptbeweggrund, eine Lebensversicherung abzuschließen.
Dass diese Absicherung im Kündigungsfall entfiele, wird unter den Tisch gekehrt, dafür aber kulant ein Rücksendeformular beigelegt, das die Kündigung vereinfachen soll.
Auch über die Besteuerung von Lebensversicherungen seit 2005 und die weitaus geringeren Zinssätze scheinen sich die Lebensversicherer auszuschweigen.

Dieses Vorgehen ist höchst fragwürdig, wenn nicht sogar rechtswidrig. In jedem Falle gilt es, bei Erhalt eines solchen Schreibens rechtliche Beratung einzuholen, bevor man vorschnell kündigt und damit hohe Zinsen und den Risikoschutz einbüßt.

Unsere Kanzlei sucht betroffene Verbraucher

Für einen WDR- Fernsehbeitrag sucht unsere Kanzlei Versicherungsnehmer, die ein solches Schreiben erhalten haben. Im Rahmen des Beitrags sollen Sie über Ihre Erfahrungen mit der Lebensversicherung berichten. Sollten Sie Interesse haben mitzuwirken, erreichen Sie uns

  • telefonisch unter 0221 67770055
  • per E-Mail an widerruf@anwalt-kg.de
  • oder mit dem Kontaktformular unserer Homepage

Selbstverständlich erhalten Sie im Falle einer Zusammenarbeit eine Aufwandsentschädigung für Ihre Mühen.

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