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“Hart aber fair” – TV-Diskussion stellt Lebensversicherung an den Pranger

Bekannt aus:

Gibt es noch eine Zukunft für die Lebensversicherung?

Die Lebensversicherung ist in Schieflage – das war einhellige Meinung der Experten im Jahr 2017. Doch wo steht die ehemals beliebteste Altersvorsorge der Deutschen 2018? Diese Frage war kürzlich Thema in der Sendung “Hart aber fair”. Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über die Zukunft der Lebensversicherung.

Prototypischer Verlierer bei der LV : Rentner

Einen ausführlichen Bericht über den Beitrag gibt es im Versicherungsboten. Wie so oft war der Aufmacher der Sendung einer der prototypischen Geschädigten einer unprofitablen Lebensversicherung: Ein enttäuschter Rentner. Dieser erhielt 14.000 Euro weniger aus seiner Police als ihm eingangs versprochen wurde. Seinen Vertrag hatte er bei der Ergo, die in letzter Zeit schon oft in der Kritik stand.

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Talk-Runde mit Gegnern der Lebensversicherung

Schnell sollte sich zeigen, auf welcher Seite die Gäste standen. Die Diskussion schlug schnell in Richtung Anti-Lebensversicherung um. Zu Gast waren Autor Sven Enger, Ralph Brinkhaus, Finanzexperte der CDU, Anja Kohl, ARD-Börsenexpertin, Ulrich Schneider, Chef des Sozialverbands “Die Paritätische”, Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg, sowie Peter Schwark vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Wenig überraschend zeigte sich die Mehrheit der Gäste dem Konzept der Lebensversicherung durchaus kritisch. So fordert beispielsweise Ulrich Schneider, dass die private Altersvorsorge nicht länger staatliche Unterstützung erfährt, sondern die gesetzliche Rente gestärkt wird. Nur Peter Schwark vom GDV brach eine Lanze für die Lebensversicherung.

Ausgangslage: Mehr Lebensversicherungen als Lebende

Mit knapp 90 Millionen Policen gilt Deutschland als Lebensversicherungsweltmeister. Doch die Finanzpolitik Mario Draghis machte der Versicherungswirtschaft und den Sparern einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Nullzins kam die Talfahrt. Kredite wurden günstiger, gleichzeitig gab es aber kaum noch Rendite. Ein Großteil der Auszahlungen blieb hinter den Erwartungen zurück.

Falsches Vertrauen in Überschüsse

Der Fehler vieler Geschädigter: Sie vertrauten auf die Gewinnanteile für die nächsten Jahre – und das obwohl diese nicht garantiert waren. Denn diese Überschüsse sind – abhängig vom Kapitalmarkt – heftigen Schwankungen unterworfen. Während sie im Jahr 2000 noch 34.900 Euro betrugen, machen sie nun nur noch 20.000 Euro aus. Ergo äußerte sich der ARD gegenüber, dass solche Aussagen zur Entwicklung immer nur unverbindlich seien.

Die Lebensversicherung als Nebelkerze

Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg geht noch einen Schritt weiter. Sie bezeichnet die Lebensversicherungen als sogenannte Nebelkerzen. Das heißt viel Rauch, wenig Feuer. Sie spricht von Renditen, die nur ein Prozent betrugen und das bei einem Garantiezins von 3,5 %. Widerspricht sich das nicht? Nein, denn die 3,5 % werden nur auf den Sparanteil gezahlt, abgezogen werden noch Kosten für den Vertrieb, die Verwaltung und den Todesfallschutz. Streng genommen handelt es sich also nicht um einen garantierten Zins, sondern einen Höchstabrechnungszins.

Vom Widerrufsjoker profitieren

Jeder der Versicherten aus über 90 Millionen Policen hat die Versicherung mit dem gleichen Ziel abgeschlossen. Die eingezahlten Beiträge eines Tages in voller Höhe zurückzuerhalten und im Optimalfall einen guten Gewinn erwirtschaften. Wie es aktuell aussieht, scheint nicht einmal der erste Fall einzutreten. Es gibt durchaus alte Policen, die sich rechnen, der Regelfall sieht jedoch anders aus. Doch es gibt einen Ausweg aus unprofitablen Versicherungspolicen: Den Widerrufsjoker.
Viele Versicherer haben ihre Kunden nicht korrekt über deren Widerrufsrecht belehrt. Deswegen können diese ihren Vertrag auch Jahre später noch widerrufen. In der Folge erhält der betreffende Kunde sämtliche Einzahlungen zurück, auch diejenigen, die die Abschluss- und Verwaltungskosten gedeckt haben. Außerdem müssen diese in Gestalt einer sogenannten Nutzungsentschädigung verzinst werden. Hierdurch sind Ersparnisse im fünfstelligen Bereich möglich.

Auf dem Gebiet des Widerrufsrechts sind wir sehr erfahren und beraten Sie gerne. Im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung prüfen wir Ihren Vertrag auf Fehler und unterrichten Sie darüber. Anschließend stellen wir Ihnen Ihre Möglichkeiten zu einem etwaigen Vorgehen vor. Nutzen Sie die Chance, Ihre unprofitable Lebensversicherung loszuwerden.

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “”Hart aber fair” – TV-Diskussion stellt Lebensversicherung an den Pranger”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

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