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Insolvenztabelle: So wenden Sie die Pfändungstabelle richtig an

Bekannt aus:
  • Insolvenztabelle

    So wenden Sie die Pfändungstabelle richtig an, um Ihr Nettoeinkommen zu berechnen

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    Insolvenztabelle richtig nutzen um Nettoeinkommen zu berechnen

    Um festzustellen, welche Beträge Sie in der Privatinsolvenz behalten dürfen, steht Ihnen als Hilfsmittel die sogenannte Insolvenztabelle zur Verfügung. Hiermit lässt sich ermitteln, welche Beträge zum pfändungsfreien Einkommen zählen bzw. welche Pfändungsfreigrenzen für Sie persönlich gelten.

    Nutzen Sie unseren Pfändungsrechner, um individuell Ihr pfändungsfreies Einkommen zu bestimmen, oder sehen sie die aktuelle Pfändungstabelle ein.

    Um Fehler zu vermeiden, sollten Sie den folgenden Schritten folgen:

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    1.: Ermitteln Sie ihr Nettoeinkommen

    Bild von einem Zwanzigeuroschein

    Um Ihr Nettoeinkommen zu ermitteln, müssen Sie zuerst Ihren Nettolohn bestimmen.

    Um Ihr Nettoeinkommen zu ermitteln, müssen Sie zuerst Ihren Nettolohn bestimmen. Dieser wäre entweder Ihr Gehalt (inkl. Lohn- oder Gehaltserhöhungen sowie Zusatzgehälter), das Arbeitslosengeld 1 bzw. 2 oder die Bezüge, die Sie als Beamter erhalten.

    Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gearbeitet haben, müssen Sie auch das Krankengeld berücksichtigen.

    Ebenfalls zählen Nachzahlungen zu Ihrem Nettoeinkommen. Diese sind zu dem Zeitraum zu addieren, für den sie tatsächlich erfolgt sind.

    2.: Abzugsposten vom Nettoeinkommen in der Insolvenztabelle

    Sie dürften bei der Ermittlung Ihres Nettoeinkommens auch Abzugsposten berücksichtigen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der „Bereinigung der Insolvenztabelle“.

    Zulagen des Arbeitgebers, einmalige Beihilfen sowie vermögenswirksam angelegte Einkommensteile können vom Nettolohn abgezogen werden.

    Ebenfalls stellt die Hälfte von Ihrem Weihnachtsgeld, bis zu einer maximalen Höhe von 500 €, Ihr Urlaubsgeld und eventuelle Mehrarbeitsvergütung (Überstundenvergütung) einen Abzugsposten dar.

    3.: Unterhaltspflichten in der Insolvenztabelle berücksichtigen

    Zur finalen Bestimmung Ihrer Pfändungsfreigrenzen müssen Sie nun das bereinigte Nettoeinkommen mit der Anzahl der Personen vergleichen, für die Sie unterhaltspflichtig sind.

    Eine Unterhaltspflicht besteht grundsätzlich für folgende Personengruppen:

    • Ihrem Ehegatten
    • Ihrem ehemaligen Ehegatten
    • Ihrem Lebenspartner oder einem früheren Lebenspartner
    • Gegenüber Verwandten in gerader Linie, dazu zählen
    • Kinder, nichteheliche Kinder, Adoptivkinder, Enkelkinder
    • Eltern, Großeltern
    • Mütter eines nichtehelichen Kindes

    4.: Besonderheiten bei der Unterhaltspflicht in der Insolvenztabelle

    Bitte beachten Sie, um eine Unterhaltspflicht im Rahmen der Insolvenztabelle berücksichtigen zu können, müssen Sie der entsprechenden Person auch den Unterhalt tatsächlich gewähren. Dies bedeutet, es muss entweder Natural- oder Barunterhalt gewährt werden, ansonsten findet die Person keine Berücksichtigung in der Insolvenztabelle.

    Ebenfalls dürfen Personen nicht berücksichtigt werden, denen Sie Unterhalt leisten obwohl Sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind.

    Es kommt im Ergebnis nicht darauf an, wie hoch der Betrag ist, den Sie als Unterhalten leisten. Es zählt für die Berücksichtigung im Rahmen der Insolvenztabelle nur, dass Sie überhaupt Unterhalt leisten.

    Sollte Ihr Ehegatte dieselben Unterhaltspflichten wie Sie haben, bleibt Ihre Pfändungsfreigrenze gleich. Unerheblich ist es auch, wenn Ihr Ehegatte ebenfalls verschuldet ist und die Insolvenztabelle in Anspruch nimmt.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Insolvenztabelle: So wenden Sie die Pfändungstabelle richtig an”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

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