Schwarzfahren (Erschleichen von Beförderungsleistungen)

Der immer dichter werdende Verkehr kostet gerade zu Berufsverkehrszeiten Zeit, Geduld und Nerven. Um diesem Chaos zu entgehen, bietet es sich an, das Auto stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu fahren. Doch kaum steht man am Ticketautomaten und will sich eine Fahrkarte ziehen, kommt ebenfalls Missstimmung auf: entweder sorgen die gefühlt jede Woche steigenden Ticketpreise für Ärger oder der Automat ist kaputt und man steht ohne Fahrschein da oder man hat die Zeit unterschätzt und verpasst den Bus oder die Straßenbahn, weil man es nicht mehr schafft, rechtzeitig ein Ticket zu ziehen. Nicht zuletzt aus Frust kann dann im ersten Moment die Versuchung groß sein, das Geld einfach stecken zu lassen und ohne gültigen Fahrschein in den Bus oder die Bahn einzusteigen, um schwarzzufahren. Menschlich durchaus verständlich, allerdings keine gute Idee.

Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr

Die Arbeit ist erledigt, das Wochenende steht vor der Tür, der Himmel ist strahlend blau, die Sonne scheint und die Temperaturen sind frühlingshaft Temperaturen – perfekte Voraussetzungen für ein Wochenendausflug ins Grüne oder in die Berge. In Vorfreude auf ein schönes Picknick in der Natur mit der Familie oder einem Wandertag mit traumhafter Aussicht mit Freunden herrscht bereits auf der Autofahrt auf der Landstraße fröhliche und ausgelassene Stimmung – doch plötzlich knallt es und die gute Laune ist jäh verflogen. Besonders auf Landstraßen kommt es vermehrt zu Unfällen und man selber ist auf einmal “mittendrin”. Im besten Falle gibt es lediglich einen Blechschaden ohne schlimme Folgen.

Widerrechtliches Abstellen eines abgemeldeten Kfz auf Privatgrundstück

Ich bin Eigentümer eines Mehrfamilienhauses. Im dazugehörigen Hinterhof darf ein Teil meiner Mieter parken. Die Zufahrt ist tagsüber durchgehend gewährleistet. Ab 20:00 Uhr wird das Tor über Nacht geschlossen. Auf meinem privaten Hofgelände steht seit gestern ein Fahrzeug ohne Nummernschilder. Einen Bezug zu meinen Mietern kann ich nach Abklärung ausschließen. Mir ist bekannt, dass ich nun das Recht habe, ein Abschleppdienst zu beauftragen, und die dafür anfallenden Kosten vorläufig selbst zutragen habe.
Doch wer ermittelt den Besitzer(Fahrgestellnummer?), wie ist die weitere Vorgehensweise, dass ich meine Kosten zurückfordern kann?
Welche Versicherung wäre zuständig? Meine Grundstück-und Gebäudeversicherung?
Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Dank
“Laila”

Fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr

Dass im Straßenverkehr immer wieder Unfälle passieren, ist leider Alltag. Wenn die Folgen lediglich Blechschäden am Fahrzeug sind, ist die Sache zwar ärgerlich, aber im Wesentlichen harmlos. Schwerwiegender wird es, wenn bei einem Unfall Personen verletzt werden. Eine Körperverletzung kann leicht und ohne Spätfolgen, aber auch so schwerwiegend sein, dass das Unfallopfer für den Rest seines Lebens betroffen ist. Abgesehen von der Schwere der Körperverletzung spielt die Art der Unfallentstehung von Seiten des Verursachers (Unachtsamkeit, Waghalsigkeit, Vorsatz) rechtlich eine große Rolle.

Schrecksekunde beim Autofahren

Es ist Mittwochnachmittag, die verkürzte Arbeitswoche ist geschafft, ein paar Tage Urlaub und ein verlängertes Wochenende stehen vor der Tür – also warum nicht die Gelegenheit für einen Kurzurlaub nutzen? Die Koffer sind schnell gepackt und im Fahrzeug verstaut, die Fahrt kann losgehen. Doch während man im Auto sitzt und Richtung Ostsee, Alpen oder Bodensee fährt, stellt sich durch Vorfreude auf den Urlaub einerseits und Monotonie des Verkehrs andererseits nicht selten eine Mischung aus Gedankenverlorenheit und Langeweile ein, die ruckzuck zur Unaufmerksamkeit führen kann.

Mischbereifung

Wer kennt sie nicht: die “Heckschleuder” … mit dem Fahrzeugheck ausbrechen, mit den Hinterreifen einen Moment die Bodenhaftung verlieren und “aus der Kurve fliegen”… Das sogenannte Driften sorgt bei manchen Autoliebhabern für einen ganz speziellen Kick. Neben den eigenen Fähigkeiten, das Fahrzeug sicher zu steuern, kommt für bei derartigen Manövern auch der Ausrüstung des Kfz eine entscheidende Bedeutung zu. Insbesondere die Reifen, die das “Non­plus­ul­t­ra” für die Haftung des Fahrzeuges auf der Straße sind, spielen für gelungenes Driften eine wesentliche Rolle.

Landstraße

Mit dem Begriff “Landstraße” verbindet mancher Autofahrer ein gewisses “Urlaubsfeeling”: das Fahren in einer ländlichen Gegend auf einer Straße, gesäumt von Bäumen, Feldern und Wiesen, dazu blauer Himmel und Sonnenschein – eine Idylle. Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter an den Bäumen und Sträucher in gelbe und rote Farben verfärben. Doch das malerische Bild trügt: so idyllisch eine Fahrt auf einer Landstraße ist, so gefährlich kann sie auch sein. Denn Landstraßen sind Schwerpunkte für schlimme Unfälle, die – im Vergleich zu Unfällen auf Autobahnen oder in der Stadt – für Beteiligte häufig tödlich enden.

Sachbeschädigung und Vandalismus im Straßenverkehr

Man kehrt nichts Böses ahnend zum Parkplatz zurück, schaut auf die ganzen Fahrzeuge und denkt: da hat aber ein Auto schwer was abbekommen. Doch dann kommt der Schreck: es ist der eigene Wagen, der da demoliert wurde – Kratzer, Schrammen, Dellen wo man hinschaut. Vom Verursacher ist weit und breit nichts zu sehen und man bleibt auf dem Schaden sitzen. Besonders in Großstädten hat mancher Autofahrer bzw. Fahrzeugbesitzer derartiges schon erlebt. Der Ärger ist in der Regel groß, gerade weil der Täter meist nicht ausfindig gemacht und für die Sachbeschädigung bzw. den Vandalismus zur Verantwortung gezogen werden kann.

Bagatellverletzung

Es ist für jeden Verkehrsteilnehmer eine Horrorvorstellung: Statt wie geplant am Ziel anzukommen, wird man unterwegs in einen Unfall verwickelt, der im günstigsten Fall nur den Zeitplan durcheinander bringt. Doch was ist, wenn am Fahrzeug – oder viel schlimmer – an Personen Schäden entstehen? Grundsätzlich können diese schwerwiegend oder eher harmlos sein. So unterscheidet man bei Sachschäden am Kfz zwischen den Extremen “Bagatellschaden” und “Totalschaden”, bei der Schädigung von Personen spricht man von Bagatellverletzung, leichter oder schwerer Verletzung bis hin zum tödlichen Unfall.

Hauptuntersuchung (TÜV)

Dass man auch als Privatperson bei technischen Geräten im Haushalt oder bei der persönlichen Sportausrüstung hin und wieder überprüfen sollte, ob sie überhaupt noch richtig funktionieren, leuchtet ein – schließlich will man Schaden oder gar Unfälle vermeiden. Was Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr angeht, ist aber nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere das Risiko eines Unfalls mit eventuell schweren Folgeschäden so groß, dass es mit einem entspannten “hin und wieder” nicht getan ist. Regelmäßige technische Untersuchungen des Kraftfahrzeuges sind gesetzlich vorgeschrieben.