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Regelinsolvenz: Bundesweite Insolvenzberatung für Selbstständige

Bekannt aus:
  • Regelinsolvenz anmelden: Bundesweit vom Fachanwalt

    Kostenfreie Erstberatung und anwaltliche Begleitung bei Ihrer Entschuldung

    Selbstständigkeit fortführen ✓ Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt für Insolvenz ✓

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    Ziele der Regelinsolvenz

    Die Regelinsolvenz ist das Insolvenzverfahren für Unternehmer. Sie gibt selbstständigen Personen – Unternehmern und Freiberuflern – die Möglichkeit, sich von ihren Schulden zu befreien. Die selbstständige Tätigkeit muss dabei nicht aufgegeben werden.

    Das bedeutet: Sie können bei einer Regelinsolvenz Ihre selbstständige Tätigkeit fortführen und verlieren innerhalb von 3, 5 oder höchstens 6 Jahren alle Schulden.

    Die drei Ziele des Regelinsolvenzverfahrens sind:

    • Sicheres Erreichen der Restschuldbefreiung
    • die Fortführung Ihres Betriebs
    • Ende von Zwangsvollstreckung und Pfändungen

    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

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    Video zur Restschuldbefreiung:

    1. Ziel: Restschuldbefreiung – Sie verlieren Ihre Schulden

    Die Restschuldbefreiung tritt zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein. Wann genau sie erteilt wird, ist von folgenden Faktoren abhängig:

    • nach 3 Jahren – bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
    • nach 5 Jahren – bei Tragung der Verfahrenskosten
    • nach max. 6 Jahren – ungeachtet des Status der Schuldenrückzahlung

    In der Restschuldbefreiung werden Sie vollständig von Ihren Schulden befreit – Unabhängig davon, wie hoch die Summe Ihrer Schulden ist oder wie viele Gläubiger Sie zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung hatten. Darüber hinaus spielt die Höhe Ihrer bisherigen Rückzahlungen an Ihre Gläubiger nach § 301 InsO keine Rolle.

    2. Ziel: Fortführung Ihrer selbstständigen Tätigkeit

    Im Regelinsolvenzverfahren haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen zu sanieren und es ohne Schulden fortzuführen. Dies funktioniert nur mit einer umsichtigen Vorbereitung. Wir erstellen für Sie Ihren Entschuldungsplan und weisen Sie ein, wie Sie mit einer Auffanggesellschaft Ihre Lebensgrundlage sichern und Ihren Betrieb erhalten. Natürlich steht es Ihnen ebenso frei, Ihr Unternehmen aufzugeben.

    3. Ziel: Pfändungsschutz – Gegen Sie wird nicht mehr vollstreckt

    Das dritte Ziel – der umfassende Pfändungsschutz – wird sofort mit Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens erreicht. Ab diesem Zeitpunkt brauchen Sie die (eventuellen) Schreiben Ihrer Gläubiger nicht mehr zu beachten. Es entfallen also alle nervenaufreibende Briefe. Auch der Gerichtsvollzieher wird Sie in Zukunft in Ruhe lassen. Er darf nicht mehr pfänden und Sie auch nicht mehr zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auffordern (§§ 88, 89 InsO).

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    Video zum Thema Pfändungsschutz:

    Ablauf und Dauer

    Eine Regelinsolvenz besteht im Wesentlichen aus 3 Abschnitten: (1) Die Vorbereitung, (2) das Insolvenzverfahren und (3) die Wohlverhaltensperiode.

    1. Abschnitt: Vorbereitung – 6 Wochen bis ca. 3 Monate

    Die Vorbereitung ist beim Regelinsolvenzverfahren der mit Abstand wichtigste und beratungsintensivste Abschnitt. Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht beginnen wir die Entschuldung mit der Einschätzung Ihrer Erfolgsaussichten und einer umfassenden Beratung über die Restrukturierung Ihrer Unternehmung. Wir weisen Sie ein, wie Sie Ihre Einkünfte vor Pfändungen schützen, eine Auffanggesellschaft gründen oder ihre Betriebseinrichtung behalten und erstellen Ihren auf Sie zugeschnittenen Entschuldungsplan. Danach gilt es, unseren Entschuldungsplan umzusetzen: Sie sollten zuerst ein neues Konto eröffnen. Das Ziel ist, Ihre Zahlungseingänge vor den Pfändungen der Gläubiger zu schützen und eine Kriegskasse anzulegen, aus der Sie sich bis zur Insolvenzeröffnung finanzieren. Anschließend wird eine Auffanggesellschaft gegründet, Ihre bestehende Unternehmung weitergeführt oder eingestellt. Danach sollten Sie rigoros alle Zahlungen an Ihre Gläubiger beenden. Bei Ihrem Wunsch können wir danach auch einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch mit Ihren Gläubigern durchführen. Diese Dienstleistung eröffnet Ihnen die Chance, dass im Vorfeld einer Regelinsolvenz ein gerichtliches Verfahren erspart bleibt. Danach reichen wir Ihren Insolvenzantrag ein. Indem wir Ihren Insolvenzantrag anwaltlich vorbereiten, wird von uns alles erforderliche getan, um die Erteilung Ihrer Restschuldbefreiung bestmöglich sicherzustellen.

    Während die Vorbereitung der Privatinsolvenz sechs Wochen in Anspruch nimmt, ist die Vorbereitungszeit einer Regelinsolvenz von Fall zu Fall unterschiedlich. Falls Sie Ihre selbstständige Tätigkeit fortführen wollen und einen monatlichen Umsatz haben, der 1000 Euro überschreitet, empfehlen wir Ihnen die Gründung einer Auffanggesellschaft. Die Vorbereitung dürfte in solchen Fällen etwa drei Monate dauern. Wenn Sie Ihre selbstständige Tätigkeit allerdings einstellen wollen, können Sie mit einer Dauer von sechs Wochen rechnen. Sehen Sie dazu unser Video.

    2. Abschnitt: Regelinsolvenzverfahren – 2 bis 3 Jahre

    Schon bevor das Regelinsolvenzverfahren eröffnet wird, wird das Insolvenzgericht regelmäßig einen sogenannten vorläufigen Insolvenzverwalter einsetzen, der damit beginnt, Ihr Vermögen im Sinne Ihrer Gläubiger zu sichern. Danach eröffnet das Insolvenzgericht des Regelinsolvenzverfahren. Zu Ihrem Gunsten tritt der Pfändungsschutz ein. Nun wird der vorläufige Insolvenzverwalter regelmäßig zum Insolvenzverwalter ernannt. Er wird Ihr altes Unternehmen verwerten.

    3. Abschnitt: Wohlverhaltensperiode – 3, 5 oder 6 Jahre ab Verfahrenseröffnung

    Das Kernstück des Insolvenzverfahrens ist die Wohlverhaltensperiode. Sie beginnt an dem Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und endet innerhalb von

    • 3 Jahren – bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
    • 5 Jahren – bei Tragung der Verfahrenskosten
    • höchstens 6 Jahren – vollkommen unabhängig von jeglicher Schuldenrückzahlung

    nach Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens (Beginn des zweiten Abschnittes). In dieser Zeit kommen Sie mit dem Insolvenzgericht nicht mehr in Berührung. Ihr Kontakt zum Insolvenzverwalter reduziert sich. Da Ihr Vermögen bereits verwertet wurde, müssen Sie auch nicht mehr ausführlich Auskunft über jede erhaltene Zuwendung machen. Nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode kommt es schließlich zur Restschuldbefreiung. Alle Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie werden von allen Verbindlichkeiten befreit.

    Bild von einem Taschenrechner und Geldscheinen

    Die Regelinsolvenz ist das Insolvenzverfahren für Unternehmer.

    Auch bei der Gesamtdauer des Regelinsolvenzverfahrens gibt es eine deutliche Abweichung vom Privatinsolvenzverfahren. Die Verwertung des Unternehmensvermögens ist komplexer und dauert dementsprechend länger. Vor allem untersucht der Insolvenzverwalter Ihre Unterlagen auf anfechtbare Rechtsgeschäfte, was aufgrund der meist komplexen Geschäftsunterlagen zu langen Verzögerungen führt. Ähnliche Problematiken können auch aufgrund der Voraussetzung entstehen, dass sich die Angaben in den Antragsunterlagen mit der vom Insolvenzverwalter ermittelten Vermögenssituation decken müssen. Diese Nachforschungen sind sehr zeitintensiv. Die Dauer des Regelinsolvenzverfahrens beträgt deshalb zwei bis drei Jahre. Die Wohlverhaltensperiode beginnt exakt am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und endet nach sechs Jahren.

    Voraussetzungen einer Regelinsolvenz

    Die Entschuldung durch eine Regelinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

    • Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
    • Sie sind selbstständig tätig – Anderenfalls ist die Verbraucherinsolvenz die richtige Verfahrensart
    • Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit sind mehr als 19 Gläubiger vorhanden (§ 305 Abs. 1 InsO)
    • Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie bei Wunsch ins Ausland umziehen

    Wer kann Regelinsolvenz beantragen?

    Das Regelinsolvenzverfahren kann von allen Selbstständigen beantragt werden, die ihre Unternehmung während des Insolvenzverfahrens weiterführen. Ehemals Selbstständige können unter Umständen ein Privatinsolvenzverfahren beantragen.

    Sie sind ehemals selbstständig, falls Sie eine Auffanggesellschaft gegründet haben oder Ihre Unternehmung gänzlich eingestellt haben. Sollte dies nun der Fall sein, wäre es für Sie von Vorteil, Privatinsolvenz anstatt der Regelinsolvenz zu beantragen. Sollte Ihr Betrieb kein Vermögen haben, ist dies kein Problem. Das Insolvenzgericht streckt die Verfahrenskosten vor, sodass Insolvenzanträge von Selbstständigen nicht wegen Masselosigkeit abgewiesen werden

    Ein besonders schnelles Handeln ist erforderlich, wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag). Mehr zur Einschätzung, ob für Sie ein Privat- oder ein Regelinsolvenzverfahren das richtige Verfahren ist und zur Frage, wie sie richtig auf einen Gläubigerantrag regieren. Hierzu gibt es auch ein Video.

    Wie kann man die Regelinsolvenz anmelden?

    Falls Sie eine Regelinsolvenz anmelden wollen, um sicher von Ihren Schulden befreit zu werden, sollten als Grundlage die folgenden Schritte beachtet werden:

    • Anmeldung der Regelinsolvenz richtig vorbereiten – Nach Erstberatung und Erstellung des Entschuldungsplans wird ein neues Konto bei einer anderen Bank eröffnet und eine Rücklage gebildet. Eventuell werden nach Beratung erlaubte Maßnahmen der Vermögenssicherung betrieben. Gleichzeitig werden alle Zahlungen an die Gläubiger eingestellt. Hiernach werden die Gläubigerunterlagen strukturell vorbereitet.
    • Auffanggesellschaft gründen oder mit dem Geschäftsbetrieb Regelinsolvenz anmelden – Entweder wird eine Auffanggesellschaft (UG oder GmbH) gegründet oder eine Regelinsolvenz mit dem laufenden Betrieb vorbereitet. Dazu wird zunächste eine Firmengründung durchgeführt. Danach werden die Gläubiger zur Vorbereitung der Regelinsolvenz angeschrieben.
    • Antrag auf Regelinsolvenz erstellen lassen – Der Antrag auf Regelinsolvenz wird von uns samt allen Nebenaträgen (Eröffnung, Stundung, Restschuldbefreiung) vollständig erstellt. Danach wird die Regelinsolvenz angemeldet.

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam für Ihre Regelinsolvenz

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Vaeceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

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    Was sind die Vorteile?

    Vorteile Regelinsolvenz

    • Selbstständigkeit fortführen

      Es besteht ein Irrglaube, dass eine Insolvenz das Ende einer selbstständigen Tätigkeit bedeuten muss. Richtig ist: Falls Ihre Unternehmung ohne die Schulden profitabel ist und sowohl sich selbst als auch Ihren Lebensunterhalt trägt, können Sie Ihre selbstständige Tätigkeit trotz Regelinsolvenz fortführen. Die selbstständige Tätigkeit wird entweder vom Insolvenzverwalter freigegeben. Sie führen einen festen Betrag an die Gläubiger ab und betreiben Ihr Unternehmen weiter. Eine andere Lösung ist die Auffanggesellschaft. Eine Vertrauensperson – meist ein Familienmitglied – gründet eine UG oder GmbH. Sie werden eingestellt und arbeiten auf Ihrem Gebiet als angestellter Geschäftsführer weiter.

    • Sicher Schuldenfrei

      Vielen Unternehmern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können Ihren Lieferanten, Partnern, Banken und anderen Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil die Einnahmen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreichen oder unkalkulierbar schwankend sind. Insbesondere bei saisonalen Geschäften können viele Selbstständige nicht mit immer gleich bleibenden Einnahmen kalkulieren. In diesem Fall ist ein Regelinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger, ihrer Anzahl oder der Schuldenhöhe.

    • Kalkulierbarer Zeitpunkt der Entschuldung

      Durch die Regelinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von Vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung über einen langen Zeitraum abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens 6 Jahre nach der Verfahrenseröffnung ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Regelinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar nach 3 oder 5 Jahren ein.

    • Psychologische Entlastung

      Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.

    • Höhere Einnahmen

      Die Regelinsolvenz bringt in unserer Schuldnerberaterpraxis einen finanziellen Vorteil. Viele Schuldner zahlen vor der Regelinsolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Regelinsolvenz tun. Das Regelinsolvenzverfahren führt durch die Freigabe der Selbstständigkeit und das an die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge angelehnte “fiktive Einkommen” oftmals zu höheren zur Verfügung stehendem Einnahmen eines Selbstständigen. Der Insolvenzverwalter verhindert dabei während der Regelinsolvenz jede Vollstreckung oder Pfändung durch die Gläubiger.

    • Keine Pfändungen

      Das Regelinsolvenzverfahren bewirkt einen Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem Sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Kontopfändung durchführen. Ihr Geschäft ist vor Pfändungen sicher.

    • Keine "bösen Briefe" Ihrer Gläubiger

      “Böse Briefe” Ihrer Gläubiger hören schnell auf: oftmals mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Regelinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.

    • Keine wesentliche Einschränkung der Lebensführung

      Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen oder heiraten wollen.

    • Schufa 3 Jahre nach Restschuldbefreiung bereinigt

      Nach dem Ablauf des 3 Jahres nach der Restschuldbefreiung der Regelinsolvenz werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht.

    • Weiter Umfang der Restschuldbefreiung

      Die Restschuldbefreiung einer Regelinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal ob sie privat oder in Ihrem Unternehmen entstanden sind, welcher Art der Gläubiger ist, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der Regelinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Lieferanten, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.

      Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen und nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Regelinsolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.

      Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigertem Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.

      Aus diesen Gründen wird eine Insolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.

    Was sind die Nachteile der Regelinsolvenz?

    Die Regelinsolvenz ist natürlich nicht völlig ohne jeden Nachteil. Einige Folgen der Regelinsolvenz, die nachteilig sein können, haben wir daher für Sie zusammengefasst. Diese Nachteile können entweder dem Ziel der Schuldenbefreiung untergeordnet werden, oder vermieden werden indem Sie eine andere Entschuldungsmöglichkeit wählen. Eine Alternative haben wir für Sie jeweils hinter dem Zeichen ➤ aufgeführt.

    Insolvenzbeschlag ➤ Schuldenvergleich

    Das pfändbare Vermögen und Einkommen wird durch den Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter unter Beschlag genommen. Nicht unter den Insolvenzbeschlag fällt jedoch das unpfändbare Vermögen. Dies kann bei bestehenden Unterhaltspflichten relativ hoch ausfallen. Auch der Hausrat oder ein Auto, welches für den Weg zur Arbeit benötigt wird, wird dem Schuldner belassen.

    Alternativen: Den Insolvenzbeschlag zu umgehen, ist schwierig. Beim außergerichtlichen Vergleich wird zwar kein Treuhänder eingeschaltet, dem das Vermögen dann offengelegt wird. Dennoch ist es beim Schuldenvergleich notwendig, ehrlich zu sein und den Gläubigern ein Vergleichsangebot zu machen, welches höher liegt, als die Summe, die in einer Insolvenz gepfändet werden kann. Denn nur dann haben die Gläubiger einen Anreiz, das Vergleichsangebot anzunehmen. Wenn den Gläubigern kein derartiges Vergleichsangebot gemacht werden kann, gibt es keine Alternative zur Privatinsolvenz.

    Dauer ➤ Schuldenvergleich oder Insolvenzplan

    Die Dauer der Regelinsolvenz beträgt 3, 5 oder im Maximalfall 6 Jahre.

    Alternativen: Um die Dauer der Regelinsolvenz zu vermeiden, kann der außergerichtliche Vergleich angestrebt werden. Dieser führt im Erfolgsfall deutlich schneller zur Schuldenfreiheit. Im Durchschnitt vergehen nur etwa drei Monate bis zum Abschluss des Vergleichs und damit der Schuldenfreiheit. Dies gilt aber nur für den Fall, dass eine Einmalzahlung geleistet werden kann. Ein außergerichtlicher Vergleich mit Ratenvereinbarung dauert genauso lang wie eine Regelinsolvenz.

    Wenn die Voraussetzungen für einen Insolvenzplan vorliegen, lässt sich hierdurch eine Entschuldung innerhalb eines Jahres erreichen. Dies ist mittelfristig oft kostengünstiger.

    Keine Schuldenrückzahlung ➤ Vergleich, Insolvenzplan oder volle Rückzahlung

    Manche Schuldner empfinden es als Nachteil, dass ihre Gläubiger leer ausgehen. Denn die Gläubiger können ihre Forderungen nach Abschluss der Regelinsolvenz nicht mehr durchsetzen. Der Schuldner hatte aber stets die Absicht, seine Verbindlichkeiten eines Tages wieder zurückzuzahlen. Vor allem, wenn man ein persönliches Verhältnis zum Gläubiger hat, kann ein schlechtes Gewissen zur Belastung werden.

    Alternativen: Falls dieses Interesse so weit im Vordergrund stehen sollte, kann in einem außergerichtlichen Vergleich oder einem Insolvenzplan auch eine vollständige Rückzahlung mit sehr lang laufender Ratenzahlung vereinbart werden. Doch in der Regel ist es ja so, dass eine vollständige Rückzahlung aufgrund der finanziellen Situation einfach nicht möglich ist. Ein außergerichtlicher Vergleich, in dem einzelne Gläubiger bevorzugt werden, ist jedoch ebenso schwierig zu realisieren. Zudem besteht das Risiko, dass ein solcher Vergleich angefochten werden kann.

    Manche Schuldner ziehen es in Betracht, eine Umschuldung durchzuführen und einen neuen Kredit aufzunehmen, von dem dann die bisherigen Verbindlichkeiten bezahlt werden. Hiervon raten wir in der Regel ab, da damit das Kernproblem nicht behoben wird und weiterhin Schulden bestehen bleiben.

    Veröffentlichung der Insolvenz ➤ Keine wirksame Alternative

    Bei einer Regelinsolvenz erfolgt eine Mitteilung in den öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen. Diese Publizierung der Regelinsolvenz soll es vergessenen Gläubigern ermöglichen, von der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erfahren. Doch auch andere Personen können Einsicht in die Insolvenzbekanntmachungen nehmen.

    Alternativen: Wenn ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten vorliegen, bestehen in der Regel bereits Schufa-Einträge, welche ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen eingesehen werden können. Somit kann durch einen außergerichtlichen Vergleich zwar eine etwas diskretere Entschuldung erfolgen, da keine Bekanntmachung erfolgt. Die Bonität für Kredite verschlechtert sich allerdings trotzdem.

    Schufa-Eintrag bleibt noch drei Jahre bestehen ➤ Vergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan

    Die Privatinsolvenz führt dazu, dass ein Schufa-Eintrag noch drei Jahre nach der Restschuldbefreiung bestehen bleibt.

    Alternativen: Eine schnellere Bereinigung des Schufa-Scorings kann erreicht werden, wenn ein außergerichtlicher Vergleich mit einer einmaligen Zahlung abgeschlossen wird. Dann dauert es durchschnittlich nur 3,5 Jahre von beginn der Vergleichsverhandlungen, bis die Schufa wieder “sauber” ist. Der Insolvenzplan ist in vielen Fällen mittelfristig kostengünstiger sowie sicherer und führt nach rund vier Jahren zu einem sauberen Schufa-Scoring.

    Ein außergerichtlicher Vergleich oder Insolvenzplan mit einer vereinbarten Ratenzahlung stellt bezüglich des Schufa-Eintrags keine Alternative zur Regelinsolvenz dar.

    Wohnsitz in Deutschland erforderlich ➤ Schuldenvergleich

    Wer im Ausland wohnt, kann die Vorteile einer deutschen Regelinsolvenz, insbesondere die umfassende Restschuldbefreiung, nicht in Anspruch nehmen, sondern kann nur ein Insolvenzverfahren nach dem Recht des Aufenthaltsortes durchführen.

    Alternativen: Wer im Ausland wohnt, ist für die Gläubiger schwierig zu erreichen. Eine Zwangsvollstreckung ins Ausland bedeutet zusätzlichen Aufwand und auch der Erfolg ist ungewiss. Daher besteht in dieser Situation eine höhere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich einen außergerichtlichen Vergleich zu erzielen. Dies ist auch bei Wohnsitz im Ausland möglich.

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    Mit unserem Fragebogen können Sie einfach herausfinden, welcher Entschuldungsweg für Sie der richtige ist. Wenn Sie unsere Fragen beantworten, wird automatisch das Ergebnis ermittelt und Sie erfahren, ob die Regelinsolvenz empfehlenswert ist, oder ob auch ein anderes Mittel in Frage kommt, mit dem Sie Ihre finanzielle Handlungsfähigkeit schneller wieder erlangen können.

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    Vorbereitung

    Bild von Hand, welche etwas in ein Heft notiert

    Die Vorbereitung Ihrer Entschuldung stellt die erste Phase der Privatinsolvenz dar.

    Bevor Sie als Unternehmer Regelinsolvenz beantragen, sollten Sie sich genügend Zeit lassen, um Ihre Entschuldung sorgfältig zu planen. Gehen Sie keinesfalls mit Ihrem laufenden Betrieb in die Insolvenz. Sie sind dazu im Gegensatz zu GmbH Geschäftsführern (§ 15a Abs. 1 InsO) nicht verpflichtet. Sie würden so das Risiko eingehen, Ihren Betrieb zu verlieren und in der Anfangsphase des Insolvenzverfahrens keine finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben. Dies wird verhindert, wenn Sie zu gegebener Zeit mit der Vorbereitung beginnen. Es gilt in 6 Schritten sicherzustellen, dass Ihr Vermögen innerhalb der rechtlichen Grenzen vor dem Regelinsolvenzverfahren bewahrt wird.

    1. Schritt: Eröffnen Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank unter Ihrem eigenen Namen

    Beginnen Sie die Vorbereitung, indem Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank unter Ihrem eigenen Namen eröffnen, nicht auf den Ihres Betriebs. Das vorhandene Guthaben überweisen Sie sofort auf Ihr neues Konto. Ihren Partnern oder Kunden, die Ihnen Geld schulden, teilen Sie das neue Konto mit. Nur ein neues Konto schützt Sie vor Pfändungen Ihrer Gläubiger, weil Sie als Selbstständiger keinen Pfändungsschutz genießen und die Pfändungsfreigrenzen bei Kontopfändungen nicht beachtet werden. Sollten Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung aufgefordert werden, geben Sie natürlich Ihr neu eröffnetes Konto an. Aber eröffnen Sie sofort danach einfach ein weiteres Konto bei einer dritten Bank. Sie sollten genug Guthaben bilden, um bis zur Einreichung Ihres Antrags auf Insolvenz die Rechnungen bezahlen zu können, die der Vorbereitung der Regelinsolvenz dienen.

    Tipp vom Fachanwalt: Das neue Konto darf nicht bei einer Bank eröffnet werden, die mit Ihrer alten Bank oder einem Ihrer Schuldner in Verbindung steht (z. B. ein Konto bei der Comdirekt Bank, wenn Sie bei der Commerzbank waren oder Schulden bei dieser haben – denn die Comdirekt Bank gehört zur Commerzbank)!

    2. Schritt: Bilden Sie eine Rücklage

    Neben der Eröffnung eines neuen Kontos sollten Sie beginnen, eine Rücklage zu bilden. Behalten Sie alle eingehenden Gelder und trennen Sie diese von Ihren Schulden. Bedenken Sie, dass der Insolvenzverwalter mit Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens die Guthaben all Ihrer Konten zur Insolvenzmasse ziehen wird. Er wird Ihnen kein Geld für Ihren Lebensunterhalt belassen. Sie müssen genug Geld besitzen, um im Zeitraum von der Antragstellung bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können und das Insolvenzverfahren zu finanzieren. Dieser Zeitraum beträgt im Regelfall zwei bis drei Monate.

    3. Schritt: Regelinsolvenz bei laufendem Geschäftsbetrieb oder Gründung einer Auffanggesellschaft

    Sie haben als Selbstständiger zwei Möglichkeiten, in die Insolvenz zu gehen: entweder Sie gehen in die Regelinsolvenz bei laufendem Geschäftsbetrieb oder es wird eine Auffanggesellschaft gegründet. Die erste Möglichkeit kann das Aus für Ihre Unternehmung bedeuten. Nur wenn Sie einen wohlgesonnenen Insolvenzverwalter bekommen, können Sie den Betrieb weiterführen. Es besteht eine gewisse Möglichkeit, Einfluss auf die Wahl eines fachkundigen und fortführungswilligen Insolvenzverwalters zu nehmen. In vielen Fällen wird der Insolvenzverwalter entweder

    • Ihnen eine sogenannte Freigabe erteilen. Sie können dann Ihre Unternehmung fortführen. Leider sind Sie dann verpflichtet, an den Insolvenzverwalter monatlich einen festen Betrag abzuführen – unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Unternehmung. Dieser kann unter Umständen hoch ausfallen. Außerdem könnten neue Schulden entstehen, die nicht von der Restschuldbefreiung umfasst werden.
    • Ihren Betrieb einstellen und dessen gesamte Einrichtung veräußern. Für ihn ist dies der bequeme Weg.

    Deshalb empfehlen wir unseren Mandanten oftmals die Gründung einer Auffanggesellschaft.

    Mehr zu den Vor- und Nachteilen der Regelinsolvenz bei laufendem Geschäftsbetrieb oder der Gründung einer Auffanggesellschaft, dem Ablauf der Insolvenz mit einer Auffanggesellschaft und der Einschätzung, welche der beiden Möglichkeiten Sie wählen sollten…

    Eine Auffanggesellschaft wird möglichst früh vor der Insolvenz von einer Vertrauensperson gegründet. Sie werden von der Auffanggesellschaft eingestellt. Als Arbeitnehmer beantragen Sie dann die Insolvenz. Der Weg über eine Auffanggesellschaft erspart Ihnen eine Menge Frust. Er stellt sicher, dass Sie Ihren Betrieb behalten und gleichzeitig Ihr Einkommen kalkulierbar bleibt. Gleichzeitig muss er sehr bedacht beschritten werden, weil er einige juristische Hürden bereithält. Gehen Sie diesen Schritt nur mit juristischer Begleitung an! Mehr zu der Gründung einer Auffanggesellschaft…

    4. Schritt: Sichern Sie Ihr Vermögen vor der Verwertung

    Sichern Sie vor allem Ihr privates Vermögen vor der Verwertung. Bei der Entnahme von Sachen oder Vermögen aus Ihrem Betrieb sollten Sie besonders vorsichtig sein. Zum einen gehören viele Betriebsgegenstände manchmal gar nicht Ihnen. Sie sind oft geleast oder stehen in fremdem Sicherungseigentum. Zum anderen können Entnahmen schnell zur Anfechtung nach der InsO führen (§§ 129 ff. InsO). Dies kann nicht nur Sie, sondern auch den Empfänger der Zuwendung in Schwierigkeiten bringen. Es gibt eine Faustformel: Überweisen Sie niemals Geld an eine nahestehende Person von Ihrem Geschäfts- oder Privatkonto. Das sind beispielsweise Ihr Ehegatte, Ihr Lebenspartner, Ihre Verwandten, aber auch Personen in Ihrer häuslichen Gemeinschaft oder eine Gesellschaft, bei der sie gewisse Funktionen wahrnehmen (§ 138 InsO). Eine Möglichkeit, Geld zu entnehmen, bieten sogenannte Bargeschäfte (§ 142 InsO). Dabei können Sie auch kurz vor dem Insolvenzverfahren für eine erbrachte Leistung bar bezahlen.

    5. Schritt: Trennen Sie Ihr Vermögen von Ihern Schulden

    Eines sollten Sie strikt beachten: Trennen Sie sowohl Ihr Vermögen von Ihren Schulden. Zur Trennung Ihres Vermögens eröffnen Sie ein neues Konto und bilden eine Rücklage.

    Trennen Sie auch das Vermögen Ihres Ehegatten von Ihren Schulden. Sie verhindern so, dass sich Ihr Ehegatte ebenfalls verschuldet. Dies kann z.B. durch einen gemeinsam aufgenommenen Kredit geschehen, den die Bank im Laufe des Verfahrens kündigt.

    6. Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an alle Gläubiger ein

    Nachdem Sie ein neues Konto eröffnet und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger. Das sollten Sie sowohl gegenüber Ihren geschäftlichen als auch den privaten Gläubigern tun. Dies ist rechtlich unbedenklich (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). Bezahlen Sie nur noch an die Gläubiger, die Ihre Lebensversorgung sicherstellen. Dazu gehören vor allem Ihr Vermieter, Ihr Stromversorger, Ihr privater Internetprovider oder ähnliche. Es werden nun Pfändungen kommen, die Sie aushalten müssen. Sobald das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wird, werden aber alle Zwangsvollstreckungen wirkungslos (§§ 88, 89 InsO).

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    Insolvenzantrag stellen

    Nachdem der Fortbestand Ihres Betriebs und Ihr Vermögen gesichert worden ist, beginnt die Einleitung des Insolvenzverfahrens. Lassen Sie sich vor einem Regelinsolvenzverfahren unbedingt qualifiziert betreuen. Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht beraten wir Sie juristisch und schätzen Ihre Entschuldungsaussichten ein. Ihrem Fall entsprechend erstellen wir für Sie Ihren individuellen Entschuldungsplan. Dadurch wissen Sie zu jeder Zeit, wie Sie Ihren Antrag strategisch angehen.

    Wir arbeiten für unsere Mandanten einen Vergleichsvorschlag an die Gläubiger aus

    Nachdem Sie den Fortbestand Ihres Betriebs und Ihr Vermögen gesichert haben, beginnt die Einleitung des Regelinsolvenzverfahrens. Wenn wir auch hierzu beauftragt werden, arbeiten wir für Sie einen Schuldenbereinigungsplan für eine außergerichtliche Einigung mit Ihren Gläubigern aus. Ein außergerichtlicher Vergleichsversuch ist eine Dienstleistung, die von unserer Anwaltskanzlei regelmäßig durchgeführt wird, um eine außergerichtliche Lösung Ihrer Entschuldung zu erreichen.

    Durch einen Insolvenzantrag durch einen Fachanwalt für Insolvenzrecht reduzieren Sie das Risiko einer Versagung der Restschuldbefreiung

    Anschließend stellen wir Ihren Insolvenzantrag. Wir begleiten Ihren Antrag um sicherzustellen, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Sollte es also zu Beanstandungen des Insolvenzgerichts kommen, stellen wir Ihnen eine Begleitung durch eine fachanwaltliche Begleitung bis zur endgültigen Eröffnung des Verfahrens zur Verfügung. Durch die Beauftragung eines Fachanwalts für Insolvenzrecht vermeiden Sie unnötige Fehler in Ihrem Antrag. Diese können im Regelinsolvenzverfahren leicht zur Versagung der Restschuldbefreiung führen (§ 290 InsO), weil die Gläubiger keine Gelegenheit auslassen werden, diese zu beantragen. Mehr zu Ihren Vorteilen einer anwaltlichen Antragstellung, der Vermeidung der Versagung der Restschuldbefreiung und unserer Arbeitsweise. Hierzu gibt es auch ein Video.

    Insolvenzverfahren

    Schon bevor das Regelinsolvenzverfahren eröffnet wird, wird das Insolvenzgericht regelmäßig einen vorläufigen Insolvenzverwalter einsetzen, der damit beginnt, Ihr Vermögen zu sichern. Er wird Sie zu sich laden oder in Ihren Geschäftsräumen aufsuchen. Sehen Sie ihn dabei nicht als Ihren Rechtsanwalt. Er ist auf der Seite Ihrer Gläubiger und seine Aufgabe ist es, Ihr Vermögen zu ermitteln und an die Gläubiger zu verteilen. Der Ausgang Ihres Insolvenzverfahrens ist ihm gleichgültig.

    Wirkungen der Verfahrenseröffnung: Pfändungsschutz und Ernennung des Insolvenzverwalters

    Danach wird das Regelinsolvenzverfahren eröffnet. Zu Ihren Gunsten tritt hiermit auch der Pfändungsschutz ein. Das Gericht bestimmt nun den Insolvenzverwalter. Dieser wird in der Regel personengleich mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter sein und Ihr Vermögen zugunsten der Gläubiger verwerten.

    Sehen Sie hierzu ein Video zum Thema Pfändungsschutz.

    Ihre Rechte und Pflichten während des Insolvenzverfahrens

    Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie im Insolvenzverfahren nicht unter der Vormundschaft des Insolvenzverwalters stehen. Über den pfändungsfreien Teil Ihres Einkommenskönnen sie nach Belieben verfügen. Sie müssen sich nicht mit dem Insolvenzverwalter absprechen, bevor Sie ein Rechtsgeschäft tätigen, Umziehen, Ihre Erwerbstätigkeit ändern oder Verreisen. Zeigen Sie ihm allerdings wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse immer an, nachdem Sie diese vornehmen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO). Wir raten Ihnen zu einer ausschließlich schriftlichen Kommunikation mit dem Insolvenzverwalter.

    Ihre 5 Obliegenheiten

    Obwohl Sie trotz des Regelinsolvenzverfahrens über eine sehr weit reichende Entscheidungsfreiheit verfügen, haben Sie dennoch 5 Pflichten, die sogenannten Obliegenheiten (§ 295 InsO), denen Sie nachkommen sollten:

    1. Erwerbsobliegenheit,
    2. Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während der Privatinsolvenz,
    3. Anzeige eines Wohnsitzwechsels,
    4. Anzeige eines Arbeitswechsels und
    5. keine direkten Zahlungen an Ihre Gläubiger.

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    Wohlverhaltensperiode

    Nach dem Insolvenzverfahren wird die Wohlverhaltensperiode eingeleitet. Sie beginnt drei bis vier Jahre nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Sie endet mit dem gesamten Verfahren drei, fünf oder sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens. In dieser Zeit kommen Sie nicht mehr mit dem Insolvenzgericht in Berührung und auch ihr Kontakt zum Insolvenzverwalter reduziert sich. Ihr Vermögen wird nicht mehr verwertet und Sie müssen auch nicht mehr ausführlich Auskunft über jede Zuwendung geben. Zudem können Sie wieder Geld ansparen.

    Viele Mandanten fragen uns regelmäßig, welche Erleichterungen die Wohlverhaltensphase für Sie bereithält. Zum einen haben die Mandanten wenig Kontakt zum Treuhänder: nur noch ein jährlicher Fragebogen muss ausgefüllt werden. Der Treuhänder hat nun das Vermögen – falls vorhanden – verwertet und verteilt, deshalb reduziert sich Ihr Kontakt mit ihm auf ein Minimum. Außerdem muss der Treuhänder nunmehr nur noch einmal jährlich dem Insolvenzgericht Bericht erstatten, inwieweit Sie den Obliegenheiten nachkommen.

    Nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode kommt es zur Restschuldbefreiung und Sie werden von Ihren Verbindlichkeiten befreit. Die Schufa löscht schließlich Ihren Eintrag drei Jahre nach dem Ablauf Ihres letzten Insolvenzjahres.

    Restschuldbefreiung

    Nach Abschluss der Wohlverhaltensperiode tritt die Restschuldbefreiung ein. Das Ende der Wohlverhaltensperiode – und damit der Eintritt der Restschuldbefreiung – kann nach:

    • 3 Jahren – bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
    • 5 Jahren – bei Tragung der Verfahrenskosten
    • oder höchstens 6 Jahren – vollkommen unabhängig von jeglicher Schuldenrückzahlung.

    nach Eröffnung des eigentlichen Insolvenzverfahrens eintreten. Im Zuge der Restschuldbefreiung werden Sie restlos von allen Schulden befreit. Hierbei ist es nach § 301 InsO irrelevant, wie viele Gläubiger Sie zu Verfahrensbeginn hatten oder wie hoch Ihre Schulden waren.

    Sehen Sie hierzu ein Video zum Thema Restschuldbefreiung.

    Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen

    Davon gibt es allerdings Ausnahmen: wenn Ihre Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen oder Bußgeldern und ähnlichen staatlichen Forderungen stammen, können sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.

    Dauer der Regelinsolvenz verkürzen

    Die Regelinsolvenz hat grundsätzlich eine Dauer von sechs Jahren. Diese kann in vielen Fällen jedoch abgekürzt werden. Die Restschuldbefreiung kann früher erreicht werden, wenn ein bestimmter Betrag vorzeitig zurückgezahlt wurde.

    Regelinsolvenz in fünf Jahren abschließen

    Um die Dauer der Regelinsolvenz von sechs auf fünf Jahre zu verkürzen, muss in dieser Zeit ein Betrag zurückgezahlt werden, der der Höhe der Verfahrenskosten entspricht. Die Höhe der Verfahrenskosten ist wiederum abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. In der Regel ist ein Betrag von 2.000 Euro bereits ausreichend, um die Verfahrenskosten zu decken. Dieser Betrag wird erreicht, wenn über fünf Jahre hinweg ein Betrag von etwa 35 Euro monatlich zurückgezahlt wurde. Ebenso kann eine Einmalzahlung zu Beginn der Insolvenz oder im Laufe des Verfahrens getätigt werden.

    Mit dem unten stehenden Rechner können Sie berechnen, ob der von Ihnen zurückgezahlte Betrag ausreicht, um die Regelinsolvenz auf fünf Jahre zu verkürzen.

    5-Jahres Insolvenz Rechner

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    Regelinsolvenz in drei Jahren abschließen

    Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, 35 % der ursprünglichen Schuldenhöhe zurückzuzahlen und die Dauer der Regelinsolvenz damit auf drei Jahre zu verkürzen. Dies ist möglich, wenn der Betrag auch innerhalb dieser drei Jahre bezahlt und der Antrag beim Insolvenzgericht rechtzeitig gestellt wurde. Die konkrete Höhe des Betrags in Euro ist also davon abhängig, wie hoch die Schuldenhöhe zu Beginn des Verfahrens war.

    Auch für die Berechnung des notwendigen Betrags zur Verkürzung der Regelinsolvenz auf drei Jahre haben wir für Sie einen Rechner erstellt.

    3-Jahres Insolvenz Rechner

    Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

    Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

    Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

    Versagungsgründe

    Die Restschuldbefreiung wird versagt, wenn einer der 7 Versagungsgründe vorliegt (§ 290 InsO):

    1. Sie haben Ihren Insolvenzantrag nicht richtig ausgefüllt,
    2. Sie sind innerhalb von 5 Jahren wegen Insolvenzstraftaten (§§ 283 – 283c StGB) rechtskräftig verurteilt worden,
    3. Sie haben innerhalb von 3 Jahren vor dem Antrag falsche schriftliche Angaben über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber Banken oder Behörden gemacht,
    4. Sie sind innerhalb von 3 Jahren vor dem Antrag unangemessene Verbindlichkeiten eingegangen oder haben Ihr Vermögen verschwendet,
    5. Sie haben die Insolvenzverfahrenseröffnung verzögert,
    6. Sie haben gegen Ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflichten verstoßen,
    7. Sie sind Ihrer Erwerbsobliegenheit (§ 287b InsO) nicht nachgekommen.

    Sehen Sie hierzu ein Video zum Thema Versagungsgründe im Insolvenzverfahren.

    Hier lesen sie mehr zu den 7 Versagungsgründen. 

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    Kosten der Regelinsolvenz

    Die Kosten einer Regelinsolvenz bestehen aus zwei Komponenten:

    1. Das anwaltliche Honorar für die rechtliche Begleitung
    2. Die Verfahrenskosten (Gerichtskosten und Vergütung des Insolvenzverwalters)

    Anwaltliches Honorar

    Grundpreis Regelinsolvenz654,63 Euro(779,- Euro inkl. MwSt.)
    Preis pro Gläubiger

    23,52 Euro

    (27,99 Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Immobilie

    104,50 Euro

    (124,36 Euro inkl. MwSt.)

    Das anwaltliche Honorar richtet sich nach der Anzahl Ihrer Gläubiger und Immobilien. So bleiben sie von Beginn an kalkulierbar. Als Unternehmer zahlen Sie bei der Regelinsolvenz den Preis ohne Mehrwertsteuer.

    Sollten Sie das Honorar nur schwer tragen können, räumen wir Ihnen gerne eine Ratenzahlung ein. Und mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihren Fall kostenfrei.

    Kostenrechner

    Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

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    Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

    Verfahrenskosten: Stundung der Gerichtskosten

    Das Regelinsolvenzverfahren ist in der Regel kostenpflichtig. Dabei muss der Insolvenzschuldner grundsätzlich sowohl für die Gerichtskosten , als auch für die Gebühren der anwaltlichen Vorbereitung und Begleitung des Privatinsolvenzantrags aufkommen. Die Gerichtskosten hängen vom Wert der Insolvenzmasse ab und können nicht pauschal angegeben werden. Sie sind deshalb von Fall zu Fall unterschiedlich.
    Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode zu in Raten zu begleichen (§ 4a InsO). Sofern Sie nur ein geringes Einkommen haben, brauchen Sie überhaupt nichts zu zahlen (sogenannte Nullraten ).

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    Tipps

    Durch eine Regelinsolvenz verlieren Sie Ihre Schulden unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl Ihrer Gläubiger. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, sollten Sie unsere Tipps zur beachten:

    1. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation
    2. Überdenken Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich
    3. Selbstständigkeit in der Insolvenz erhalten
    4. Pfändungen vermeiden
    5. Bilden Sie eine Rücklage
    6. Stellen Sie die Zahlungen an die Gläubiger ein
    7. Sichern Sie Ihr Vermögen vor der Verwertung
    8. Keine weiteren Schulden machen
    9. Übertragen Sie keine Vermögensbestandteile an Verwandte
    10. Sofern Sie eine Entschuldung innerhalb eines Jahres bewirken wollen: denken Sie an den Insolvenzplan
    11. Nehmen Sie anwaltliche Begleitung in Anspruch

    Hier können Sie unsere 11 Tipps zur Entschuldung durch eine Regelinsolvenz nachlesen

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    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema Regelinsolvenz / Insolvenz von Selbstständigen und Unternehmern? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    4 Antworten
    1. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      bezüglich der Regelinsolvenz möchte ich mich informieren, was passiert, wenn man während der Wohlverhaltensphase einer Firma einen Dauerauftrag gibt.
      Zum Beispiel mit einer SEO Agentur einen 2 Jahresvertrag abschliesst mit monatlichen Zahlungen. Ist das dann “strafbar”, weil man quasi an diesen “Gläubiger” monatliche Raten bezahlt, den andern Gläubigern, die in der Insolvenzmasse jedoch nichts. Oder ist das nach Insolvenzeröffnung dann egal?

      MfG,
      H. D.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        solange Sie in der Lage sind, die Rechnung aus Ihrem unpfändbaren Einkommen zu bezahlen, ist dies während der Wohlverhaltensphase absolut zulässig und kein Problem. Es liegt keine Benachteiligung der Gläubiger vor, da sich Ihr pfändbares Einkommen dadurch nicht reduziert.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Eine Restschuldbefreiung wurde im November 2017 vorzeitig nach 5 Jahren erteilt. Wann müssen der Eintrag bei der Schufa gelöscht werden. Noch im November 2019 oder erst 2020?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Jantzen, nach derzeitigem Stand können Sie die Löschung des Schufa-Eintrags zum November 2020 erwarten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Fachanwalt für Insolvenzrecht

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