Praktikum

Unzählige Uni-, Fachhochschul- oder Berufsschulabsolventen kennen das Szenario viel besser als ihnen lieb ist: man hat den Studien- bzw. den Ausbildungsabschluss “frisch in der Tasche”, ist voller Tatendrang und begibt sich frohen Mutes auf die Jobsuche. Doch so groß die Motivation zunächst ist, so schnell kann sie auch wieder nachlassen: eine Jobabsage nach der anderen, die Frustrationsgrenze sinkt und die Verzweiflung steigt. Die Konkurrenz an Mitbewerbern ist groß und irgendjemand hat aus irgendeinem Grund immer “die Nase vorn”; besonders dann, wenn die Konkurrenz – im Gegensatz zu einem selber – Berufserfahrung vorweisen kann.

Abwicklungsvertrag

Wohl jeder wünscht sich irgendwann einmal, die Zeit zurückdrehen oder wenigstens anhalten zu können. Doch bekanntlich bleibt dieser Wunsch ein Leben lang unerfüllt: die Welt dreht sich weiter und mit ihr vergeht die Zeit – und das mitunter viel schneller als einem lieb ist. Dabei verändern sich im Laufe der Zeit naturgemäß die Dinge: Fortschritt, Weiterentwicklung und Innovation in allen Lebensbereichen sind unaufhaltsam, unter anderem mit zunehmender Digitalisierung insbesondere im Bereich der Technik. Und auch die Gewohnheiten im Arbeitsleben verändern sich.

Lohnwucher

Es ist ein typisches Klischee, das man als seichte Unterhaltung aus dem Fernsehen zu Genüge kennt: eine junge, unscheinbare Frau beginnt in einem renommierten Unternehmen zu arbeiten, fängt ganz unten auf der Karriereleiter an und wird als “Mädchen für alles” mit den niedrigsten Arbeitsaufgaben betraut und regelrecht ausgebeutet. Die Bezahlung ist schlecht, die Arbeitstage sind lang und die Kollegen überheblich. Doch die Protagonistin setzt sich gegen alle Widerstände durch, steigt wie Phönix aus der Asche, macht Karriere – und “angelt” sich am Ende sogar noch den Juniorchef. Ein derartiges Szenario gibt es allerdings nicht nur in der fiktiven Welt, sondern auch – meist jedoch mit großen Abstrichen – im realen Leben.

Gesetzlicher Mindestlohn

Es gibt viele gute Gründe zu arbeiten: idealerweise macht die Arbeit Spaß (in der Regel jedenfalls), der Chef ist sympathisch (wenigstens größtenteils), mit den Kollegen versteht man sich gut (zumindest mit den meisten) – und das Ganze wird dann auch noch anständig honoriert. Das Geldverdienen ist also keineswegs für alle Arbeitnehmer der einzige oder auch nur der wichtigste Grund, arbeiten zu gehen. Diese Idealvorstellung ist jedoch für einige ein zwar schönes, aber unerreichtes Ziel oder doch zumindest eher die Ausnahme. Demgegenüber tritt nämlich die Frage, wie man mit seinem Lohn bzw. Gehalt über die Runden kommt, häufiger in den Vordergrund, als einem lieb sein kann.

Lohnsteuerklassen

Sie ist zwar jedermann bekannt, doch meistens eher eine lästige Pflicht: die jährliche Steuererklärung. Besonders wenn aufgrund zu wenig gezahlter Steuern im Abrechnungszeitraum eine Nachzahlung an das Finanzamt zu erwarten ist, graut es einem davor, sich um die Steuererklärung zu kümmern. Doch auch bei hohen Steuerabgaben und einer erhofften Rückzahlung, kann sich mancher nur schwer motivieren. Der ganze “Steuer-Dschungel” ist nicht immer einfach zu durchschauen. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Arten von Steuern.

Gratifikationen

Den meisten Arbeitnehmern macht ihre berufliche Tätigkeit Spaß und sie gehen gerne zur Arbeit – so sollte es auch sein. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass die Arbeit umso leichter von der Hand geht, wenn die Leistung anerkannt und honoriert wird und dem Arbeitgeber ein Lob über die Lippen kommt. Hierbei kann der Arbeitgeber kann auf unterschiedliche Weise die Arbeit seiner Mitarbeiter honorieren. Möglich ist beispielsweise die Gewährung von Sachbezügen wie ein Firmenwagen oder ein Diensthandy. Eine weitere Anerkennung der Arbeitsleistung der Mitarbeiter stellen Sonderzahlungen zusätzlich zum regulären Arbeitsentgelt dar (sogenannte Gratifikationen).

Bildungsurlaub

Wenn man den Begriff “Bildungsurlaub” hört, löst das im Allgemeinen nicht unbedingt Begeisterung aus. Mancher erinnert sich vielleicht an seine Kindheit und Jugendzeit zurück, als im Familienurlaub auch „etwas für die Bildung getan“ wurde. Statt entspannt am Strand oder am Swimming-Pool zu liegen, fand man sich beim kulturellen Sightseeing wieder – Museumsbesuche und Besichtigungen von historischen Bauwerken inklusive. Da kann man sich schon einmal scherzhaft fragen: “Also was denn jetzt: Bildung oder Urlaub?“ Aber auch im Arbeitsleben gibt es diese Kombination aus (Weiter-)Bildung und Urlaub. Hier geht es darum, sich zusätzliche Kenntnisse im Beruf oder im Berufsumfeld anzueignen oder auch vorhandenes Wissen und Fertigkeiten zu aktualisieren.

Arbeitszeit und Arbeitszeitgesetz

Auch wenn die berufliche Tätigkeit Spaß macht und man gerne zur Arbeit geht – klingelt früh morgens der Wecker, würde man sich doch eigentlich am liebsten die Bettdecke über den Kopf ziehen, sich umdrehen und weiterschlafen; erst Recht in Herbst und Winter, wenn es beim Aufstehen draußen noch dunkel ist und erst im Laufe des Vormittags richtig hell wird. Nicht zuletzt in einer derartigen Situation wünscht sich mancher Arbeitnehmer, wenigstens die Arbeitszeit flexibel gestalten zu können und beispielsweise später auf der Arbeit zu erscheinen; etwa nicht schon um 8 Uhr, sondern erst um 10 Uhr.

Fahrtkostenerstattung

Ein eigenes Auto ist bekanntermaßen ein Luxus und strapaziert den Geldbeutel. Dabei wird es für den Fahrzeugbesitzer umso teurer, je häufiger er fährt. Sprit, Reparaturen und Verschleiß des Kfz etc. – jede Fahrt kostet. Da fällt es mitunter zusätzlich ins Gewicht, wenn der Fahrzeugbesitzer bzw. Arbeitnehmer mit seinem Kfz nicht nur privat zu “Vergnügungsfahrten” unterwegs ist, sondern sein Auto auch beruflich nutzen muss, da der Vorgesetzte eine Dienstfahrt anordnet.

Überstunden

Es gibt diese Tage, da vergeht die Arbeitszeit wie im Flug, man ist in dem, wie es so schön heißt, “Flow” und äußerst produktiv – ehe man sich versieht ist der Arbeitstag vorbei und am Ende hat man gar noch länger gearbeitet, da an diesem Tag alles so leicht von der Hand ging. Häufig arbeiten Beschäftigte von sich aus auch länger, da viel Arbeit anfällt und diese erledigt werden muss bzw. der Arbeitnehmer diese endlich erledigt haben möchte. Und dann gibt es noch den absoluten „Spezialfall“: am Ende eines langen, zähen Arbeitstages hat der Chef noch ein Anliegen und trägt seinem Mitarbeiter noch eine Aufgabe auf, die sofort zu erledigen ist.