Krankengeld

Auch wenn man getrost darauf verzichten kann, wird jeder irgendwann im Leben von Krankheit und einer damit einhergehenden Arbeitsunfähigkeit eingeholt. Zweifelsohne ärgerlich, aber mit den richtigen Medikamenten oder erprobten Hausmitteln ist eine Erkrankung häufig nach nicht allzu langer Zeit auskuriert. Und wenn man ordnungsgemäß dem Arbeitgeber seine Erkrankung meldet und eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) einreicht, stellt eine Erkrankung finanziell in der Regel kein größeres Problem dar. Ist eine Erkrankung allerdings sehr langwierig, macht man sich als Arbeitnehmer doch so seine Gedanken: lang andauernder Arbeitsausfall und nicht erbrachte Arbeitsleistung – was denkt bloß der Arbeitgeber oder die Kollegen?

Entgeltfortzahlung (Lohnfortzahlung)

Auf ein regelmäßiges Einkommen, also auf konstante Lohn- bzw. Gehaltszahlungen durch den Arbeitgeber ist jeder Beschäftigte in einem Angestelltenverhältnis angewiesen. Natürlich entspricht der regelmäßigen Lohn- oder Gehaltszahlung auf Seiten des Arbeitgebers auch eine regelmäßige Arbeitsleistung auf Seiten des Arbeitnehmers. Hiervon gibt es jedoch – zugunsten des Mitarbeiters – ein paar Ausnahmen. Es gibt Situationen, in denen auch ohne Arbeitsleistung das Gehalt bzw. der Lohn vorübergehend weitergezahlt werden.

Betriebliche Ersthelfer

Für medizinische Laien ist ein Unfall mit Verletzten ein Horrorszenario – schließlich ist man kein Profi, soll aber einem Menschen in gesundheitlicher Not helfen. Und der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt auch schon viele Jahre zurück. In Organisationen, in denen regelmäßig viele Menschen zusammenkommen, ist häufig ein Erste-Hilfe-Dienst eingerichtet, so dass Ersthelfer sofort zur Stelle sind. Neben Schulen und Sportvereinen gehören dazu auch Arbeitsbetriebe.

Arbeitsunfall

Bei dem Wort “Unfall” denkt man meist ans Auto, den Haushalt, die Heimwerkerarbeit oder an Sport – und häufig tut schon alleine der Gedanke daran “weh”. Liebend gerne würde jeder auf solche schmerzlichen Erfahrungen bzw. Vorfälle verzichten. Unfälle können sich jedoch auch immer wieder bei der Arbeitstätigkeit ereignen; hierbei spricht man gemeinhin von einem Arbeitsunfall. Dabei ist ganz entscheidend, dass solche Arbeitsunfälle speziell versichert sind.

Betriebsrat

Dass es in jedem Betrieb oder Unternehmen einerseits Arbeitgeber und andererseits Arbeitnehmer gibt, weiß jeder. Die haben verschiedene Aufgaben und ihre je eigenen Interessen. Dabei sind diese Interessen zum Teil unterschiedlich oder sogar entgegengesetzt, zum Teil gehen sie aber auch in die gleiche Richtung, da beide Seiten letztlich im gleichen Boot sitzen. Es gibt etliche gesetzliche Regelungen, die für eine Berücksichtigung der jeweiligen Belange und einen vernünftigen Ausgleich der Interessen sorgen sollen.

Betriebsferien und Betriebsurlaub

Aus Sicht des Kunden sieht das manchmal so aus: es ist Samstagvormittag, man will entspannt in das Wochenende starten – dazu fehlen allerdings noch leckere Brötchen und Croissants. Eigentlich kein Problem, der Bäcker liegt ja direkt um die Ecke. Doch kaum ist man da, steht man vor verschlossener Tür: “Wir machen Betriebsferien und sind an Tag xy wieder für Sie da” – das haben wohl die meisten schon einmal erlebt. Der perfekte Start in das Wochenende ist dann doch nicht so perfekt und der Ärger im ersten Moment mitunter groß.

Urlaub – Rechte des Arbeitgebers

Macht die Arbeit Spaß, geht sie oftmals leicht von der Hand – besonders wenn der lang ersehnte Urlaub näher rückt und die Vorfreude von Tag zu Tag steigt. Ist der Urlaub dann endlich “da”, ist es allerdings mitunter schwer, wirklich von der Arbeit abzuschalten und sich zu erholen. Die einen sind – “sorglos” und ohne sich dabei etwas “zu denken” – im Urlaub über das Handy permanent erreichbar und geben aus der Ferne Arbeitsanweisungen. Bei den anderen schleicht sich eine gewisse “Horrorvorstellung” ein, dass der Arbeitgeber sie zum Beispiel aus ihrem Urlaub zurückholt – Erholung stellt sich so in beiden Fällen nur bedingt ein.

Krankheit (Arbeitsunfähigkeit) des Arbeitnehmers

Die Arbeit im Büro ist für den Tag geschafft, liegengebliebene Dinge im Haushalt konnten auch erledigt werden und man hatte sogar noch Zeit, sich am Abend in gemütlicher Runde mit Freunden treffen… ein rundum “produktiver” Tag – nach dem man zwar nicht selten müde ins Bett fällt, aber das vorherrschende gute Gefühl gibt einem Elan für den nächsten Tag. Doch am folgenden Morgen, wenn der Wecker klingelt, ist alles ganz anders: der “Schädel brummt”, die Nase ist verschnupft, der Hals tut weh und die Gliedmaßen schmerzen – der (Arbeits)Tag, den man eigentlich mit so viel Elan angehen wollte, ist gelaufen. Vielmehr hat einen die jährliche Grippewelle eingeholt, die einen krank ans Bett fesselt.

Ende des Arbeitsverhältnisses – Rechte und Pflichten

Eine berufliche Tätigkeit, die Spaß macht und bei der man das in Studium oder Ausbildung Erlernte anwenden kann, dazu ein angenehmes Betriebsklima, nette Chefs und Kollegen – kurzum: ein Arbeitsplatz an dem man sich wohlfühlt und den man gar nicht mehr wechseln möchte – für viele Arbeitnehmer wie ein 6er im Lotto. Doch wie bei der Lotterie ist einem auch bei der Arbeit das Glück nicht immer hold. Sei es, weil die Chemie zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht stimmt und die Probezeit nicht verlängert wird, weil der Arbeitnehmer nach Jahren eine neue Herausforderung sucht oder weil der Arbeitgeber Personal abbauen muss und betriebsbedingt kündigt – mit dem Arbeitsverhältnis ist Schluss.