Kurzarbeit

Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, ein regelmäßiges Einkommen und ein wirtschaftlich gut aufgestellter und verlässlicher Arbeitgeber – kurzum: ein sicherer Job bzw. Arbeitsplatz mit einem Gehalt, von dem man seinen Lebensunterhalt ohne Sorgen bestreiten kann – so sollte es ein. Doch ein solches Idealbild wandelt sich nicht selten in einen “worst case”: etwa dann, wenn das Unternehmen wirtschaftliche Probleme bekommt und schlimmstenfalls in seiner Existenz bedroht ist. Häufig denkt man dabei an eine betriebsbedingte Kündigung als Folge wirtschaftlicher Nöte, wenn das Unternehmen Kosten einsparen muss. Doch nicht immer müssen betriebliche existenzielle Schwierigkeiten eine Kündigung eines Arbeitnehmers oder mehrerer Arbeitnehmer zur Folge haben.

Firmenwagen (Dienstwagen)

Wenn ein Unternehmen seine Mitarbeiter für ihre Tätigkeit vergütet, geht es hier zunächst einmal um deren Gehalt bzw. deren Lohn. Es gibt allerdings auch sogenannte “geldwerte Leistungen”, durch die ein Arbeitgeber seine Angestellten nicht nur bezahlt, sondern ihnen gegenüber auch seine Wertschätzung zum Ausdruck bringt. Dazu gehört neben dem Diensttelefon (“Dienst-Handy”) an vorderster Stelle der Dienstwagen bzw. Firmenwagen – gerade dann nämlich, wenn dieser auch privat genutzt werden darf.

Direktionsrecht (Weisungsrecht) des Arbeitgebers

Einfach die Dinge so tun, wie man will – das wünscht sich mitunter auch mancher Arbeitnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit; sprich: seine gewohnten Aufgaben am gewohnten Ort zur gewohnten Zeit ohne “großes Drumherum” zu erledigen und so wie gewöhnlich wie vertraglich vereinbart seine Arbeitsleistung erbringen – wäre schön. Doch welcher Arbeitnehmer kennt das nicht, wenn – am besten noch kurz vor Feierabend – der Arbeitgeber bzw. Vorgesetzte ins Büro kommt und “Spezialaufträge” im Gepäck hat. Je nach Arbeitstätigkeit, beispielsweise wenn bei hoher Auftragslage die Dringlichkeit entsprechend hoch ist, weiß man mitunter nicht mehr, wo einem der Kopf steht und wo man mit der Arbeit anfangen soll.

Gleichbehandlungsgrundsatz im Arbeitsrecht

Das (Zusammen)Leben wird immer bunter und vielfältiger: unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Lebensweisen und -einstellungen und unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Wesenszügen “bevölkern” den Alltag. Wo so viele – in vielerlei Hinsicht – unterschiedliche Menschen zusammentreffen, erfordert der Umgang miteinander Respekt und Rücksichtnahme, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. Von zentraler Bedeutung hierbei ist, alle Menschen gleichermaßen zu respektieren, gleich zu behandeln und niemanden zu diskriminieren oder zu benachteiligen.

Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)

Welcher Arbeitnehmer kennt sie nicht – die Freude und Erleichterung, wenn man nach mehr oder weniger langer Arbeitssuche endlich einen unterschriebenen Arbeitsvertrag in den Händen hält und eine berufliche Tätigkeit antritt. Doch neben der erwähnten Freude und Erleichterung tauchen gerade bei Berufseinsteigern auch einige Fragen auf; denn mit Eintritt in das Arbeitsleben beginnt auch eine gewisse Selbständigkeit, die es mit sich bringt, sich mit Fragen bzw. Angelegenheiten auseinanderzusetzen, mit denen man sich vorher in der Regel in dem Umfang nicht beschäftigen musste. Von Bedeutung sind hier unter anderem insbesondere versicherungstechnische Fragen bzw. Angelegenheiten.

Handyverbot während der Arbeit

Telefonieren, Sprachnachrichten verschicken, E-Mails schreiben, im Internet surfen, ja sogar Bankgeschäfte tätigen, Online-Einkäufe erledigen oder von unterwegs aus zu Hause schon einmal die Heizung anstellen – die Funktions- und Nutzungsmöglichkeiten eines Handys bzw. Mobiltelefons sind in der heutigen Zeit – nicht zuletzt durch technische Möglichkeiten und Raffinessen wie etwa die Vernetzung mit verschiedenen elektronischen Geräten – nahezu grenzenlos. Verständlich, dass es da mitunter schwer fällt, das Handy bzw. Smartphone aus der Hand zu legen – das gilt nicht nur für das eigene Zuhause, wo es nicht der Rede wert ist, wie lange und wie oft man vor dem Smartphone “hängt”. Vielmehr wirkt die Versuchung, das Handy zu nutzen, auch auf der Arbeit.

Sabbatjahr (Sabbatical)

Man kennt diese Filmszenen, in denen der Protagonist auf einer belebten Straße in einer Großstadt steht, die Menschen um ihn herum sich im Zeitraffer fortbewegen, während er sich selbst in normaler Geschwindigkeit, aber gefühlt in Zeitlupe, bewegt – ein häufiges szenisches Stilmittel.

Und genauso fühlt sich mancher Arbeitnehmer in der heutigen Zeit: das Leben um einen herum wird immer schnelllebiger, die technische und digitale Entwicklung schreitet in gefühlt rasender Geschwindigkeit fort und der Leistungsdruck wird immer größer wird – mitunter geht das in unterschiedlichen Lebensbereichen alles zu schnell und Zeit zum “Durchschnaufen” bleibt da kaum. Auch ein Urlaub, wie er gemäß Arbeitsrecht zur Erholung vorgeschrieben ist, schafft nicht selten nur bedingt Abhilfe.

Leidensgerechter Arbeitsplatz

Es ist eine Horrorvorstellung: eben noch “fit wie ein Turnschuh” (sportlich) aktiv am Leben teilgenommen und vom einen auf den anderen Tag ist man “außer Gefecht gesetzt”, im schlimmsten Fall “auf Lebenszeit”. Im ersten Moment denkt man dabei häufig an einen Unfall, infolgedessen der Betroffene durch Langzeitschäden körperlich beeinträchtigt ist. Doch auch (schwere) Erkrankungen können zu einer lebenslangen gesundheitlichen Beeinträchtigung führen. Naturgemäß haben derartige körperliche Beeinträchtigungen Auswirkungen auf alle Lebensbereiche und Betroffene können den Alltag nicht mehr wie bisher gewohnt bestreiten; dazu zählt auch das Ausüben der beruflichen Tätigkeit.

Berufsunfähigkeit

Jeder Erwerbstätige kennt diese Tage, an denen die Arbeit nur schwer von der Hand geht und sich endlos hinzieht… Tage, an denen ein so großer Berg an Arbeit ansteht, dass man nicht weiß, wo man anfangen soll… Kurzum: Tage, an denen man einfach nur im Bett bleiben möchte. Doch auch wenn es immer mal solche Tage gibt, macht die Arbeit in der Regel trotzdem Spaß, besonders wenn man seinen “Traumberuf” gefunden hat, sich mit den Kollegen gut versteht und sich im Unternehmen bzw. auf der Arbeit wohl fühlt. Da ist es für viele Beschäftigte alles andere als eine schöne Vorstellung und ein harter Einschnitt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben muss, weil man nicht mehr in der Lage ist, seine berufliche Tätigkeit auszuüben und berufsunfähig ist.

Freistellung von der Arbeit

Wer den Begriff “Freistellung von der Arbeit” hört, denkt dabei häufig zuerst mal an etwas Negatives: nämlich eine Suspendierung, eine Strafmaßnahme infolge eines Fehlverhaltens. Tatsächlich kann eine Freistellung von der Arbeit auch eine Suspendierung bedeuten. In diesem Fall stellt der Arbeitgeber auf sein Bestreben hin den Beschäftigten von seiner Arbeit frei. Allerdings bedeutet der Begriff “Freistellung von der Arbeit” nicht bloß “Suspendierung”.