Schuhe beim Autofahren

Nicht allen Fahrzeugführern ist es vielleicht bewusst, welche Bedeutung dem Schuhwerk beim Fahren zukommt. Für eine bestmögliche Sicherheit im Straßenverkehr und um das Unfallrisiko zu mindern, sollten geschlossene, fest am Fuß anliegende Schuhe getragen werden. Ein sicherer Halt der Schuhe trägt dazu bei, dass der Fahrer nicht behindert wird, etwa bei einem Bremsvorgang. Bei offenem, lockerem Schuhwerk wie Sandalen oder Flipflops besteht die Gefahr, dass diese ihren Halt am Fuß verlieren und verrutschen, sodass die Bremseinwirkung beeinträchtigt wird.

Nachtfahrverbot

Viele Menschen kennen das Problem: es ist spät am Abend bzw. in der Nacht, man ist müde und möchte einfach nur schlafen. Doch möglich ist dies nicht, da draußen auf den Straßen das Leben tobt: Autos fahren umher, Motorradfahrer geben Gas und Lkw rollen durch die Gegend. Auch wenn der nächtliche Straßenverkehr Anwohner ärgert, da die Nachtruhe gestört wird, ein generelles, bundesweites Nachtfahrverbot für Kraftfahrzeuge gibt es nicht. Vielmehr sind etwaige Verbote abhängig vom jeweiligen Bundesland.

Mindestgeschwindigkeit

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung gehört zu den meist begangenen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO). Jeden Tag werden viele Fahrzeugführer bei diesem Vergehen erwischt und entsprechend mit Sanktionen belegt. Aber die Geschwindigkeitsvorgaben umfassen nicht nur Höchst-, sondern auch Mindestgeschwindigkeiten, die deutschlandweit auf den Autobahnen und Schnellstraßen gelten. Denn langsames Fahren kann ebenso eine Gefährdung darstellen.

Tuning

Wenn an einem ein Fahrzeug vorbeifährt oder vorbeirast, das aufgrund der Akustik des Auspuffs oder des Motors besonders laut ist, das tiefergelegt ist oder das einen Heckspoiler hat, dann ist dieses Fahrzeug oftmals umgebaut, das heißt getunt. Die Bezeichnung “Tuning” leitet sich aus dem Englischen ab. Das Verb “to tune” heißt “abstimmen” oder “anpassen”. Bezogen auf Kraftfahrzeuge bedeutet “tune” das Umbauen und Verändern des Kfz auf individuellen Wunsch des Fahrzeughalters.

Medikamente im Straßenverkehr

Fühlt man sich nicht ganz fit, sei es beispielsweise “nur” wegen Kopfschmerzen oder Übelkeit, greifen viele zu Tabletten oder anderen Medikamenten. Für gewöhnlich gehen die Beschwerden dann rasch zurück. Ohne groß darüber nachzudenken bestreitet man weiter seinen Alltag. In der Regel setzt man sich auch hinter das Steuer und fährt mit dem Auto. Doch genau dieses Verhalten kann eine Gefahr bergen. Denn Medikamente können aufgrund ihrer Nebenwirkungen die Fahrtauglichkeit beeinflussen.

Lenk- und Ruhezeiten

Jeden Tag fahren unzählige Lkw durch die Städte und insbesondere über die Autobahnen. Die Lkw-Fahrer dürfen dabei festgelegte Lenkzeiten nicht überschreiten und müssen die vorgeschriebenen Ruhezeiten einhalten. Die entsprechenden Vorschriften sind im Arbeitszeitgesetz, in der EU-Verordnung 561/2006 sowie in der Fahrpersonalverordnung und im Fahrpersonalgesetz verankert. Die Lenk- und Ruhezeiten gelten für Fahrzeugführer, deren Kfz ein Gesamtgewicht über 3,5 t hat.

Ladungssicherung

Eine korrekte Ladungssicherung ist bei jedem Kraftfahrzeug unerlässlich. Dies gilt sowohl für Pkw als auch für Lkw. Insbesondere bei einem Pkw wird die Sicherung der Ladung häufig unterschätzt. Dabei kann die zu transportierende Fracht wie Möbel, Gepäck oder Tiere ein großes Risiko darstellen, wenn sie nicht richtig gesichert ist, und den Straßenverkehr gefährden. Je höher die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges, desto größer ist die Wucht von losen Gegenständen bei einem Aufprall.

Verkehrsunfall mit einem Mietwagen

Besonders im Urlaub, wenn man in ein anderes Land geflogen ist, ist ein Mietwagen die optimale Lösung, um vor Ort mobil zu sein. Viele Urlauber nehmen diese Möglichkeit in Anspruch. Dabei kann das passieren, was auch zu Hause mit dem eigenen Auto nie auszuschließen ist: ein Verkehrsunfall. Da der Fahrer den Leihwagen nicht kennt, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Fahrzeugmaße falsch eingeschätzt wird oder dass das Auto ungewohnt reagiert. Beispielsweise beim Anfahren, wenn man die Kupplung kommen lässt. So steigt die Gefahr eines Unfalls.

Kurve schneiden

Bei freier Fahrt auf der Bundesstraße, auf Hauptstraßen in der Stadt oder auf Vorfahrtstraßen… wenn die Fahrbahn nahezu leer ist und man gerade zügig unterwegs ist, ist man schnell in der Versuchung, eine Kurve zu schneiden. So kann die Geschwindigkeit beibehalten werden und es muss nicht abgebremst werden. Was für einen Auto- oder Motorradfahrer “bequem” ist, ist für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich. Denn beim Kurve schneiden kommt der Fahrzeugführer mit seinem Kfz automatisch auf die entgegengesetzte Fahrbahn und damit in den Gegenverkehr.

Kennzeichen-Manipulation

Jedes für den Straßenverkehr zugelassene Kraftfahrzeug hat ein einmaliges, amtliches Kennzeichen, auch Nummernschild genannt. Dieses wird von der Straßenverkehrsbehörde vergeben. Fahrzeughalter können das Kennzeichen bei der jeweiligen zuständigen Zweigstelle (Zulassungsstelle) erwerben. Es besteht die Möglichkeit entweder ein von der Behörde zugewiesenes Nummernschild zu verwenden oder kostenpflichtig ein Wunschkennzeichen mit einer bestimmten Buchstaben- und Zahlenkombination zu reservieren.