Stützlast

Auch wenn Autofahren meistens Spaß macht und viele Kfz-Fahrer einerseits gerne, andererseits sicher fahren, schwingt doch immer auch Anspannung mit. Denn im Straßenverkehr gibt es unzählige Risikofaktoren, die zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führen können. Entsprechend verlangt die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Kraftfahrzeug den Fahrern einiges ab: Sorgfalt, Aufmerksamkeit, Konzentration und Rücksichtnahme sind unerlässlich. Umso mehr, je größer und schwerer das Fahrzeug oder das Fahrzeuggespann ist.

Anhängelast

Besonders vor dem Urlaub oder bei einem Einkauf im Möbelhaus kennen viele Kfz-Fahrer das Problem: Gepäck oder Möbel passen nicht in den Kofferraum des Autos. Mancher Urlaubsreisende transportiert dabei sogar ein Boot oder Surfbrett, nimmt zusätzlich zum Kfz das Motorrad auf einem Anhänger mit oder zieht einen Wohnwagen hinter sich her. Ganz gleich, welche Ladung man transportiert oder welches “Anhängsel” man hinter sich her zieht – ist der Kofferraum zu klein, liegt es nahe, für Teile der Ladung zusätzlich einen Pkw-Anhänger zu benutzen.

Gefährdung des Straßenverkehrs

Eigentlich hat eine Fahrt auf einer Landstraße etwas Idyllisches: Bäume bzw. Alleen, die am Fahrbahnrand der Straße etwas “majestätisches” verleihen, Felder und Wiesen, die den Verkehrsweg säumen – gerade im Herbst, als “farbenfrohe” Jahreszeit, eine Idylle – wäre da die nicht große Unfallgefahr und das große Gefährdungsrisiko, die gerade auf Landstraßen gegeben sind. Durch ein Überholmanöver eines entgegenkommenden Fahrzeuges zum Beispiel, dessen Fahrer die Geschwindigkeit des Gegenverkehrs unterschätzt. Solche riskanten Fahrweisen bergen ein immenses Risiko für die Verkehrssicherheit und haben nicht selten schwere oder gar tödliche Unfälle zur Folge und führen zu einer erheblichen Gefährdung des Straßenverkehrs und anderer Verkehrsteilnehmer.

Fußgängerzone

Wenn im Sommer die Sonne scheint und in den Innenstädten neben Geschäften auch Cafés, Restaurants und Eisdielen geöffnet sind, lassen sich besonders am Wochenende unzählige Menschen auf die Straße locken. Ein kurzer Shoppingbummel hier, ein kleines Mittagessen im Restaurant da und zum Abschluss ein leckeres Eis dort – die Innenstädte sind voll. Wo so viel Trubel ist und so viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, ist ein potentielles Unfall- bzw. Gefährdungsrisiko unweigerlich hoch. Um dem entgegenzuwirken und gefährlichen Verkehrssituationen vorzubeugen, finden sich – besonders in Innenstädten – weit verbreitet und wohlbekannt Fußgängerzonen, die hauptsächlich Fußgängern vorbehalten sind.

Autofahren mit Epilepsie

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert von jedem Verkehrsteilnehmer höchste Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Rücksichtnahme. Dazu müssen Verkehrsteilnehmer “topfit” sein – und das in jeder Hinsicht: charakterlich, geistig und körperlich. Bei bestimmten Krankheiten ist das sichere Führen eines Kfz unmöglich (und auch untersagt). Zu den ganz besonders heimtückischen (weil im Einzelfall unvorhersehbaren) Erkrankungen in diesem Zusammenhang gehören epileptische Anfälle, das heißt Krampfanfälle des Gehirns. Wenn solche Krampfanfälle häufiger passieren oder regelmäßig auftreten können, spricht man von Epilepsie.

Elektronische Wegfahrsperre

Den Schreck können sich zwar alle vorstellen, aber glücklicherweise haben das nur wenige selbst erlebt: man will zu seinem geparkten Wagen gehen und das Auto – ist weg, gestohlen. Wahrscheinlich keiner kann sein Fahrzeug immer nur in einer gesicherten Garage abstellen und von daher ergibt sich die Notwendigkeit, das Auto oder Motorrad vor Diebstahl oder, wie es im Amtsdeutsch heißt, vor dem “unbefugten Zugriff durch Dritte” zu schützen. Eine der Möglichkeiten der Diebstahlsicherung ist die sogenannte elektronische Wegfahrsperre.

Bahnübergang

Wer in den Urlaub fährt oder sich auf Geschäftsreise begibt, nimmt nicht zwingend das eigene Auto als Verkehrsmittel, sondern fährt zum Beispiel mit dem Zug von A nach B. In diesem Fall ist man vor Ort zwar nicht in der Form mobil und flexibel wie mit dem Kfz, doch bietet die Reise bzw. Fahrt mit dem Zug insbesondere im Fernverkehr allerhand Vorteile und Annehmlichkeiten: den dichten Verkehr auf der Autobahn kann man dicht sein lassen, man erspart sich Ärger und Frust über stockenden Verkehr und lange Staus, ist schneller am Ziel – zumindest meistens – und man hat keine Verantwortung und Sorgfaltspflicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

Baustelle

Wohl jeder Autofahrer kennt das Szenario und findet es mitunter nervig: man fährt in den Urlaub, freut sich auf eine wohlverdiente Auszeit – und dann reiht sich auf der Autobahn eine Baustelle an die nächste. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrbahnverengungen, der Verkehr stockt andauernd und es bildet sich schlimmstenfalls ein Stau… die Vorfreude auf den Urlaub erhält zunächst einmal einen Dämpfer und die Autofahrt wird nicht selten zur Geduldsprobe. Besonders in der Ferienzeit auf mehrspurigen Autobahnen, die in der Regel ohnehin schon “voll” und “verstopft” sind, sorgen Baustellen bei Kfz-Fahrern häufig für (noch mehr) Unmut, ist ein flüssiges, zügiges Autofahren doch oftmals kaum möglich – erst Recht, wenn es sich um sogenannte Dauerbaustellen handelt, die Tag und Nacht über Wochen oder sogar Monate auf der Fahrbahn errichtet sind.

Maut

Der langersehnte Urlaub rückt immer näher, die Vorfreude wird entsprechend immer größer – und doch gibt es einiges zu tun und an viel zu denken. Besonders wenn eine mehrwöchige Urlaubsreise mit dem Auto ansteht, sind die Vorbereitungen trotz aller Vorfreude mitunter ziemlich stressig. Koffer packen, Auto tanken, Reifenluftdruck prüfen, Ölstand kontrollieren, versicherungstechnische Angelegenheiten für den Notfall klären, einen “Wohnungsbeauftragten” organisieren, der nach dem Rechten sieht usw. – die To do-Liste ist lang. Ein ganz wichtiger Punkt auf jener Liste ist dabei auch: der Kauf einer Vignette.

Roller-Tuning

Ein Urlaub in “Bella Italia” hat seinen ganz eigenen Charme: berühmte Bauwerke, schöne Altstädte und idyllische Landschaften einerseits; Strände und Meer, aber auch Wanderwege andererseits – für jeden ist etwas dabei. Besonders wenn man in den Städten Italiens unterwegs ist, muss man sich als Autofahrer im Straßenverkehr allerdings auf einiges einstellen: Italiener pflegen nämlich ihren “eigenen” Fahrstil – und der ist manchmal nicht nur flott, sondern durchaus rasant. Und als müsste man aufgrund des ungewohnten Fahrstils im Urlaubsland nicht schon aufmerksam und konzentriert genug sein, verlangen die vorbeiflitzenden Motorroller, die in Italien besonders viel unterwegs sind, zusätzlich höchste Aufmerksamkeit ab.