Saisonarbeit

Alle Jahre wieder: Getreu dem Motto nach dem bekannten gleichnamigen Weihnachtslied herrscht in Städten jedes Jahr direkt vor dem Weihnachtsfest ein immer wiederkehrendes Szenario: Kurzentschlossene die sich auf den (aller)letzten Drücker am 23. oder gar am 24. Dezember ins Getümmel stürzen und Weihnachtsgeschenke besorgen. Das Treiben ist munter und die eigentlich besinnliche Zeit wird hektisch. Die Geschäfte sind voll, die Schlangen an der Kasse lang und die Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun.

Kündigungsschutz und Kündigungsschutzgesetz

Das Ausüben einer beruflichen Tätigkeit und der damit einhergehende Bezug eines geregelten Einkommens ist bekanntlich essentiell, um die eigene Lebensgrundlage zu sichern. Umso größer kann der Alptraum sein, wenn man vom Arbeitgeber eine Kündigung erhält; erst Recht, wenn man nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie versorgen muss. Nicht selten geraten Betroffene dann in wirtschaftliche bzw. existenzielle Not. Um einen solchen gravierenden Zustand möglichst zu vermeiden, sieht der Gesetzgeber verschiedene Maßnahmen zum Schutz von Arbeitnehmern vor.

Filialschließungen und Stellenabbau bei der Deutschen Bank

In der langen Schlange in der Bankfiliale stehen, um eine Überweisung zu tätigen, im vollen Wartebereich sitzen und auf den Gesprächstermin mit dem Bankberater warten oder einer von vielen sein, die am Bankautomaten gerade die Kontoauszüge ausdrucken wollen – das war einmal. Zwar ist es auch heute noch möglich, vor Ort in der Filiale Bankgeschäfte zu tätigen, doch Kunden tun dies längst nicht mehr in dem Umfang wie früher. Mit zunehmender Digitalisierung ist Onlinebanking bereits seit einiger Zeit auf dem “Vormarsch” und hat durch Corona zusätzlichen Auftrieb erhalten.

Lufthansa: Größerer Stellenabbau als zunächst angenommen

Deutschlands größte Fluglinie kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus: erst der angekündigte coronabedingte Stellenabbau von über 20.000 Mitarbeitern, dann die Aufregung um die langwierige Rückerstattung der wegen Corona stornierten Flüge an Kunden und nun die nächste Hiobsbotschaft: der Stellenabbau wird entgegen bisheriger Annahmen erheblich umfangreicher sein.

Praktikum

Unzählige Uni-, Fachhochschul- oder Berufsschulabsolventen kennen das Szenario viel besser als ihnen lieb ist: man hat den Studien- bzw. den Ausbildungsabschluss “frisch in der Tasche”, ist voller Tatendrang und begibt sich frohen Mutes auf die Jobsuche. Doch so groß die Motivation zunächst ist, so schnell kann sie auch wieder nachlassen: eine Jobabsage nach der anderen, die Frustrationsgrenze sinkt und die Verzweiflung steigt. Die Konkurrenz an Mitbewerbern ist groß und irgendjemand hat aus irgendeinem Grund immer “die Nase vorn”; besonders dann, wenn die Konkurrenz – im Gegensatz zu einem selber – Berufserfahrung vorweisen kann.

Abwicklungsvertrag

Wohl jeder wünscht sich irgendwann einmal, die Zeit zurückdrehen oder wenigstens anhalten zu können. Doch bekanntlich bleibt dieser Wunsch ein Leben lang unerfüllt: die Welt dreht sich weiter und mit ihr vergeht die Zeit – und das mitunter viel schneller als einem lieb ist. Dabei verändern sich im Laufe der Zeit naturgemäß die Dinge: Fortschritt, Weiterentwicklung und Innovation in allen Lebensbereichen sind unaufhaltsam, unter anderem mit zunehmender Digitalisierung insbesondere im Bereich der Technik. Und auch die Gewohnheiten im Arbeitsleben verändern sich.

Lohnwucher

Es ist ein typisches Klischee, das man als seichte Unterhaltung aus dem Fernsehen zu Genüge kennt: eine junge, unscheinbare Frau beginnt in einem renommierten Unternehmen zu arbeiten, fängt ganz unten auf der Karriereleiter an und wird als “Mädchen für alles” mit den niedrigsten Arbeitsaufgaben betraut und regelrecht ausgebeutet. Die Bezahlung ist schlecht, die Arbeitstage sind lang und die Kollegen überheblich. Doch die Protagonistin setzt sich gegen alle Widerstände durch, steigt wie Phönix aus der Asche, macht Karriere – und “angelt” sich am Ende sogar noch den Juniorchef. Ein derartiges Szenario gibt es allerdings nicht nur in der fiktiven Welt, sondern auch – meist jedoch mit großen Abstrichen – im realen Leben.

Gesetzlicher Mindestlohn

Es gibt viele gute Gründe zu arbeiten: idealerweise macht die Arbeit Spaß (in der Regel jedenfalls), der Chef ist sympathisch (wenigstens größtenteils), mit den Kollegen versteht man sich gut (zumindest mit den meisten) – und das Ganze wird dann auch noch anständig honoriert. Das Geldverdienen ist also keineswegs für alle Arbeitnehmer der einzige oder auch nur der wichtigste Grund, arbeiten zu gehen. Diese Idealvorstellung ist jedoch für einige ein zwar schönes, aber unerreichtes Ziel oder doch zumindest eher die Ausnahme. Demgegenüber tritt nämlich die Frage, wie man mit seinem Lohn bzw. Gehalt über die Runden kommt, häufiger in den Vordergrund, als einem lieb sein kann.

Lohnsteuerklassen

Sie ist zwar jedermann bekannt, doch meistens eher eine lästige Pflicht: die jährliche Steuererklärung. Besonders wenn aufgrund zu wenig gezahlter Steuern im Abrechnungszeitraum eine Nachzahlung an das Finanzamt zu erwarten ist, graut es einem davor, sich um die Steuererklärung zu kümmern. Doch auch bei hohen Steuerabgaben und einer erhofften Rückzahlung, kann sich mancher nur schwer motivieren. Der ganze “Steuer-Dschungel” ist nicht immer einfach zu durchschauen. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Arten von Steuern.

Gratifikationen

Den meisten Arbeitnehmern macht ihre berufliche Tätigkeit Spaß und sie gehen gerne zur Arbeit – so sollte es auch sein. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass die Arbeit umso leichter von der Hand geht, wenn die Leistung anerkannt und honoriert wird und dem Arbeitgeber ein Lob über die Lippen kommt. Hierbei kann der Arbeitgeber kann auf unterschiedliche Weise die Arbeit seiner Mitarbeiter honorieren. Möglich ist beispielsweise die Gewährung von Sachbezügen wie ein Firmenwagen oder ein Diensthandy. Eine weitere Anerkennung der Arbeitsleistung der Mitarbeiter stellen Sonderzahlungen zusätzlich zum regulären Arbeitsentgelt dar (sogenannte Gratifikationen).