fbpx

Pfändungsrechner – Pfändungsfreibetrag und Pfändungsgrenzen berechnen

Bekannt aus:
  • Bild von einem Taschenrechner und Unterlagen
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Pfändungsrechner: Aktuelle Pfändungsfreibeträge & Pfändungsfreigrenzen 2020

    Wie viel kann vom Einkommen gepfändet werden? Und wie wirken sich Unterhaltspflichten auf Ihre individuellen Pfändungsfreigrenzen aus? Mit unserem Pfändungsrechner können Sie schnell, bequem und auf Ihre persönlichen Umstände zugeschnitten berechnen, wie hoch der Betrag ist, der von Ihrem Einkommen gepfändet werden kann. Der Rechner arbeitet auf Grundlage der Pfändungstabelle 2020. Geben Sie einfach Ihr monatliches Einkommen und die Zahl der unterhaltspflichtigen Personen in den Pfändungsrechner ein und berechnen Sie den monatlich pfändbaren Betrag.

    Pfändungsrechner

    Weitere Informationen zu Pfändungsfreibetrag und Pfändungsfreigrenzen

    Auch bei einer Lohnpfändung ist Ihr Lebensunterhalt und der Ihrer Familie sichergestellt. Nach § 850c ZPO sind Freibeträge festgelegt, die dem Schuldner trotz Pfändung seines Lohns vom Arbeitgeber auszuzahlen sind. Diese unpfändbaren Beträge werden alle zwei Jahre, jeweils zum 1. Juli, entsprechend der Entwicklung des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a Abs.1 Nr.1 EStG) durch Bekanntmachung des Bundesjustizministeriums angepasst. Die letzte Anhebung der Pfändungsfreigrenzen ist durch Bekanntmachung vom 04. April 2019 mit Wirkung zum 1. Juli 2019 erfolgt. Anhand der Pfändungsfreigrenze bestimmt sich außerdem, was ein Schuldner bei der Entschuldung durch eine Privatinsolvenz behalten kann.

    Nur Grundfreibetrag auf dem P-Konto geschützt trotz Unterhaltspflichten?

    Bei einer Lohnpfändung ermittelt der Arbeitgeber den unpfändbaren Betrag. Er muss diesen korrekt berechnen und vollständig an den Schuldner auszahlen.

    Bei einer Kontopfändung dagegen hat die Bank keine derartige Pflicht. Wenn ein P-Konto besteht, ist immerhin ein Grundfreibetrag geschützt.  Viele Betroffene wissen jedoch nicht, dass bei Vorliegen einer Unterhaltspflicht nicht automatisch die höheren Freibeträge auf dem P-Konto eingerichtet sind. Denn die Bank kann nicht wissen, welche Unterhaltspflichten gelten und ist auch nicht verpflichtet, Nachforschungen anzustellen.

    Hier kommt die P-Konto-Bescheinigung zum Tragen. Nur durch diese spezielle Bescheinigung erkennt die Bank die höheren Freibeträge aufgrund von Unterhaltspflichten an. Diese Bescheinigung stellt Ihnen beispielsweise unsere Kanzlei aus, nutzen Sie dafür einfach und bequem unsere Seite zur Beantragung der P-Konto-Bescheinigung.

    Pfändungstabelle: Alternative zum Pfändungsrechner

    Wer eine Alternative zum Pfändungsrechner sucht oder alle Pfändungsfreigenzen auf einem Blick haben möchte, kann ebenfalls unsere aktuelle Pfändungstabelle 2020 nutzen.

    Anhand der Pfändungstabelle können Sie ermitteln, welcher Teil Ihres Einkommens gepfändet wird. Maßgeblich für den Anteil des pfändbaren Einkommens ist die Anzahl der berechtigten Personen, denen der Gepfändete Unterhalt schuldet. Als bereinigtes Nettoeinkommen gilt das reguläre, monatliche Nettoeinkommen, vermindert um Zulagen des Arbeitgebers, Einmalzahlungen, vermögenswirksame Leistungen sowie die Hälfte von gegebenenfalls gewährtem Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Überstundenvergütungen.

    Video zu den Pfändungsfreigrenzen

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Entschuldung: Kostenfreie Erstberatung & Tipps

    Unsere Kanzlei bietet Ihnen anwaltliche Schuldnerberatung und Vertretung aus einer Hand. Wir begleiten Sie bundesweit bei Ihrer Entschuldung. Gerne können Sie mit uns einen kostenlosen telefonischen Erstberatungstermin vereinbaren. Rufen Sie uns einfach unter 0221 – 6777 00 55 an.

    In diesem Termin können Sie uns Ihre Situation schildern und gemeinsam werden wir nach Lösungen suchen. Außerdem finden Sie auf unserer Webseite viele nützliche Informationen für Ihre Entschuldung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Entschuldung auch in unserem Forum.

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alexander Blaj
    Dipl. Jurist und Schuldnerberater

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Diana Simkin 
    Dipl. Juristin u. Entschuldungsexpertin

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine Frage zu unserem Pfändungsrechner? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    1 comment(s) need to be approved.
    138 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Ich brauche ganz dringend Hilfe.

      Mein Gehalt wird gepfändet und mir wird ein Freibetrag von 1124€ überwiesen.

      Fakt ist, dass das Jugendamt Simmern, seit Jahren falsch rechnet und meine Tochter aus erster Ehe nicht beachten und meine Tochter aus der jetzigen Beziehung auch nicht und das obwohl es Ihnen schon mal ein Anwalt gesagt hat, der Anwalt aber sich dann nicht mehr drum gekümmert hat.

      Also folgende Personen leben mit mir, meine Verlobte und unsere Tochter. Mit meiner Exfrau aus der ersten Ehe ist es so geregelt, dass wenn unsere Tochter was braucht ich mich an denn Kosten beteilige.
      Somit kommen zu meinem Freibetrag den die berechnet haben ja noch meine Verlobte und 2 Kinder dazu, was sie nicht eingerechnet haben.

      So dass eigentlich ja erst ab der 3 oder 5 Person gepfändet werden darf.

      Für die beiden Kinder aus zweiter Ehe pfändet das Jugendamt Simmern denn Rest von meinem Gehalt, womit mir nicht mehr viel bleibt, da ich alleiniger Verdiener im Moment bin, da meine Verlobte noch in Elternzeit ist.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr K.,

        1. Ihre Verlobte ist von Gesetzes wegen Ihnen gegenüber nicht unterhaltsberechtigt. Sie wird daher bei der Bemessung des Pfändungsfreibetrags grundsätzlich unberücksichtigt gelassen. Dies ändert sich, wenn Sie eine Ehe begründen.

        2. Wird gegen Sie wegen Unterhaltsschulden vollstreckt, kann mehr gepfändet werden als üblich und zwar bis zur Grenze von Sozialhilfeniveau.

        3. Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich beim Vollstreckungsgericht zu beschweren und eine Überprüfung des monatlichen Pfändungsbetrags zu beantragen. Sie können zudem beantragen, dass Sie aufgrund der Lebenssituation und Lebenserhaltungskosten einen höheren Pfändungsfreibetrag benötigen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

        3.

    2. Avatar
      says:

      Da ich sehr gut verdiene und mein Arbeitgeber monatlich 1369 an den Insolvenzverwalter überweist und Geld aus einer Erbschaft auch überwiesen wurde sowie 2 große Sonderzahlungen. Die 35% und die Gebühren für den insolvenzververwalter und die Gerichtskosten sind im Dezember bezahlt. Die Insolvenz läuft aber erst 1Jahr. Wie lange wird noch von meinem Gehalt gepfändet? Die Restschuldbefreiung kann ich dich frühestens nach 2 Jahren beantragen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich besteht vor Ablauf von drei Jahren keine Verkürzungsmöglichkeit. Eine Möglichkeit ist jedoch ein Vergleich, der auch im laufenden Insolvenzverfahren möglich ist. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung dazu gerne unter 0221 – 6777 0055 oder lesen Sie mehr in unserem Beitrag: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/vergleich/schuldenvergleich-im-insolvenzverfahren/.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Hallo, ich gehöre zu der Berufsgruppe die diesen Corona Bonus erhält. Ich arbeite als Betreuungskraft in einem Pflegeheim. Es sind 1000 Euro von der Pflegekasse, NICHT vom Arbeitgeber. Dem Arbeitgeber steht es frei diese 1000 Euro auf 1500 Euro (also um 500 Euro mehr) aufzustocken. Mein Chef wird dies allerdings NICHT tun und NICHT aufstocken. Es geht also um die 1000 Euro. Die Insolvenz ist abgeschlossen und ich befinde mich seit knapp 3 Jahren in der Wohlverhaltensphase. Ich brauche also nur noch den Pfändbaren Teil vom Lohn abheben. Alles andere darf ich behalten. Feiertagszulagen Und Sonntags Arbeit werden auch NICHT gepfändet,da sie unter die Erschwerniszulagen fallen.
      Ich frage mich ob mir das komplett gepfändet wird? Oder anteilig? Oder gar nicht? im Netz scheiden sich die Geister. Aber eigentlich hat die Zahlung ja nichts mit der Lohnzahlung zutun. Sondern kommt von der Regierung. Habt ihr finde Rat?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau Redhardt,

        in der Tat scheiden sich bei dieser Frage die Geister. Da es auch bislang nur wenig bis keine Rechtsprechung dazu gibt, kann auch ich Ihnen hierzu keine definitive Aussage geben.
        Im Falle einer Pfändbarkeit wäre der Bonus meines Erachtens wie Arbeitseinkommen zu pfänden, das heißt Ihnen wäre zumindest ein Teil zu belassen.
        Empfehlen würde ich, den Treuhänder über die Zahlung zu informieren. Sie könnten zugleich beim Insolvenzgericht die Freigabe der Zahlung gemäß § 850k Abs. 4 ZPO verlangen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Guten Tag, es ist aktuell aufgefallen, dass seit Jahren der AG von meinem Gehalt den falschen Abzug getätigt hat und die unterhaltspflichtige
      Person in meinem Haushalt vergessen hat zu berechnen. So sind pro Monat über nun mehre Jahre über 100,00 te von € zu wenig an mich ausgezahlt worden! Haftet der AG gem Drittschuldner auch den Schuldner gegenüber? Gibt es die Möglichkeit den AG in Regress zu nehmen?

      Gruß

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr K.,

        sofern dem Arbeitgeber bekannt war, dass eine Unterhaltspflicht besteht, was der Arbeitgeber aber in der Regel anhand der Lohnsteuermerkmale erkennen kann, so ist der AG verpflichtet, den unpfändbaren Lohn korrekt zu berechnen. Wird daher zu wenig Gehalt ausgezahlt, besteht ein Anspruch auf Auszahlung des restlichen Betrags.
        Der Arbeitgeber kann wiederum vom Gläubiger bzw. Insolvenzverwalter den zu viel gezahlten Betrag zurückfordern.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren , ich lebe mit meinem Lebensgefährten und meinen beiden Kindern ( er ist nicht der leibliche Vater ) in einem Haushalt . Nun ist es so , dass er eine Lohnpfändung hat und angeblich nur einen eigenbehalt von 909€ . Von diesen 909€ soll er noch 330€ Unterhalt für seine beiden Kinder zahlen . Kann dies stimmen ?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn gegen Ihren Lebensgefährten Unterhaltsansprüche bestehen, gilt nicht die Pfändungsfreigrenze des § 850c ZPO. Vielmehr legt das Vollstreckungsgericht fest, wie hoch die Pfändungsgrenze besteht. Das Vollstreckungsgericht kann daher bis zur Grenze des Existenzminimums eine Pfändung bei Unterhaltsansprüchen anordnen (§ 850d ZPO). Daher scheint die Lohnpfändung in der angegebenen Höhe jedenfalls nicht an sich rechtswidrig zu sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Ich habe diesen Monat eine Nachzahlung (<500€) von der Familienkasse – kindergeldzuschlag – bekommen., ist diese pfändbar?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

        der Kindergeldzuschlag wird gemäß § 6a BKGG geleistet. Gemäß § 18 BKGG in Verbindung mit § 54 Abs. 5 S. 1 SGB V ist der Kindergeldzuschlag grundsätzlich unpfändbar. Daher dürfte die Nachzahlung ebenso unpfändbar sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      im Mai hatte ich einen Lohneingang von 1178 Euro. Als ich nach meinen normalen abzügen Geld abheben wollte (P-Konto) ging das nicht.
      Auf Nachfrage beim Kundenservice wurde mir gesagt das ich nur einen Freibetrag von 711 Euro habe da eine Pfändung der Stadtkasse vorliegt. Aber nach meinem Wissen darf doch erst ab 1178 Euro gepfändet werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ronny B.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr B.,

        grundsätzlich ist es so, dass das Arbeitseinkommen nach Maßgabe der §§ 850a ff. BGB gepfändet werden darf. Daher liegt der aktuelle Pfändungsfreibetrag bei 1179,99 Euro. Es kann aber in engen Ausnahmesituationen auch unterhalb dieser Pfändungsfreigrenze gepfändet werden. Das ist der Fall bei Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung (§ 850f Abs. 2, 850k Abs. 4 ZPO) oder bei Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO). In diesen Fällen darf unterhalb der Pfändungsfreigrenze soweit gepfändet, dass dem Schuldner noch die nötigen Mittel zur Lebensführung bleiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hy,

      die Kindsmutter unseres Sohnes und ich möchten zusammenziehen und Heiraten. Sie befindet sich im dritten Jahr der Privatinsolvenz. Und hat in der Zeit zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann bekommen.

      Wie hoch ist ihr Selbstbehalt mit drei Kinder zzgl. der Kindergelder und beiden Unterhalte?

      Ich bin selbständig. Werden wir zusammen veranlagt wenn wir zusammen leben und wenn ja ab wann werde ich hinzugezogen. Was für uns okay ist, da wir froh sind uns wieder zu haben und gern unseren Teil beitragen wollen.

      Vielen Dank für ihr Auskunft und Mühe.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Brodkorb,

        bei drei Kindern beträgt der Pfändungsfreibetrag für das Arbeitseinkommen 2.119,99 Euro. Das Kindergeld ist ebenfalls unpfändbar, bei drei Kindern beträgt das Kindergeld 618 Euro.
        Solange Sie nicht verheiratet sind, werden Sie nicht als zusätzliche Unterhaltspflicht angerechnet werden. Ihr Einkommen wird sich nicht auf den Pfändungsfreibetrag Ihrer Partnerin auswirken.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      laut einschlägig bekannten Tabellen über den pfändbaren Teile des Einkommens stehen mir bei einem Nettogehalt von ca. 3.500 € der unpfändbare teil von 2.847,71 € zu. Somit sind 652,29 € pfändbar.
      Ich habe bereist ein P-Konto und benötige eine Bescheinigung über die Unterhaltspflicht meiner beiden Kinder, die zwar Volljährig sind aber sich noch in der Ausbildung befinden.

      Wenn ich nun über Ihre Seite zum Antrag gehe, werden mir ein Freibetrag von 1.178,59 € angezeigt.
      Wenn ich richtig versteh, ist dies ein Antrag auf Erhöhung der Freigrenze des P-Kontos?!

      Vielen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn Sie die Seite https://p-konto.anwalt-kg.de/ nutzen und dort die Geburtsdaten Ihrer Kinder angeben, müsste sich der angegebene Freibetrag entsprechend erhöhen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      > die Miete ist aus dem unpfändbaren Einkommen zu bezahlen
      > und wirkt sich nicht auf den Freibetrag aus.

      Das gilt nur wenn man *ALLEINE* wohnt! Zahlt man Miete für einen Mehrpersonenhaushalt, kann bzw. wird ein Teil der Miete sehr wohl das Einkommen wertmindern bereinigen! (so war es zumindest bei meiner eigenen Privatinsolvenz! Anrechnung der Brutto-Miete war 50% wertmindernd bei einem 3 Personenhaushalt!)

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Guten Tag,

        Sie haben Recht, in solchen Fällen kann unter Umständen ein Antrag gemäß § 850f Abs. 1 a) ZPO zur Anhebung des unpfändbaren Betrags gestellt werden. Dies gilt jedoch nicht in jedem Fall.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Hallo zusammen, ich habe bei meinem Arbeitgeber die Möglichkeit, den Standort zu wechseln, um mich weiter zu entwickeln. Dafür müsste ich allerdings innerhalb Deutschlands umziehen. Mein Arbeitgeber würde mir auch einen Bonus zahlen, der mir helfen soll, den Umzug zu finanzieren.
      Ist meine Information dahin gehend richtig, dass dieser Bonus in die Insolvenzmasse einfließt, wie auch die Kaution, die ich für meine alte Wohnung zurück bekomme? MfG

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        da Ihr berufliches Fortkommen sich auch positiv auf Ihre finanzielle Erwerbstätigkeit auswirken kann, können Sie beim zuständigen Insolvenzgericht beantragen, dass man Ihnen Ihren Bonus belässt. Bezüglich der Kaution ist es grundsätzlich so, dass diese in die Insolvenzmasse fällt. Aber auch bezüglich der Pfändung der Kaution können Sie beantragen, dass man Ihnen diese freigibt, um Ihren besonderen Bedürfnisse aus beruflichen Gründen gerecht werden zu können.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      ich bin seit 1993 selbständig als nicht eingetragener Einzelunternehmer tätig. Meine Frau arbeitet bei mir als Minijobberin. Wir haben keinen Ehevertrag und beziehen Rente: Ich erhalte 842,78 € meine Frau 1.436,88 € jeweils abzüglich Krankenkasse usw. Ich habe 10.000 €
      durch das Soforthilfeprogramm erhalten, weiter keine Schulden oder Kredite nur Serviceverträge für Arbeitsmaschinen und Autoleasing.
      Nun zeichnet sich aber mehr und mehr durch die Corona-Krise ab, dass ich das Geschäft nicht weiter halten kann. Durch die vielen fehlenden Messeaufträge besteht mein Umsatzeinbruch schon seit Februar. Ich verfüge über keinerlei Rücklagen mehr. Wenn ich aber schließen wollte müsste ich meinen Gewerbemietvertrag mit 6 Monaten Kündigungsfrist erfüllen, alle Maschinen – da mittlerweile zu alt – entsorgen und die Räume renovieren. Die Mittel dazu fehlen mir ganz einfach.
      Ich hatte diese Auflösung über die nächsten 3 Jahre mit entsprechenden Umsätzen geplant.
      Gleichzeitig müsste ich aber auch unsere Privatwohnung (Mietvertrag lautet auf Eheleute), die ich mit den Renten nicht mehr zahlen kann, ebenfalls kündigen, renovieren und eine neue bezahlbare Bleibe suchen.
      Was wäre der beste Weg für mich?
      Über eine Antwort und Ihren Rat würde ich mich sehr freuen.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        anhand Ihrer Angaben scheint es sich um voraussichtliche Verbindlichkeiten zu handeln, die Sie aus Ihrem Einkommen nicht bedienen können, wobei sich Ihr Einkommen auf absehbare Zeit auch nicht erhöhen wird. Eine sichere Lösung für die Schuldenproblematik liefert aus meiner Sicht am ehesten die Privat- bzw. Regelinsolvenz. Ohne nähere Informationen wie insbesondere Schuldenhöhe und Anzahl der Gläubiger lässt sich aber noch keine Empfehlung abgeben.
        Gerne biete ich Ihnen an, eine kostenlose Erstberatung durchzuführen. Wenden Sie sich zwecks Terminvereinbarung gerne an mein Sekretariat unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      mein Insolvenzverfahren wird in kürze aufgehoben. Die Masse an die Gläubiger verteilt.
      Anschließend beginnt meine 3 Jährige Wohlverhaltensphase. Meine Frage lautet nun, wenn ich nach dem das Insolvenzverfahren aufgehoben wurde, eine Nebentätigkeit auf 450,- Euro Basis ausübe, muss dieser Lohn auch wieder mit berechnet werden zur gesamten Einkommensquelle?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ja, auch in der Wohlverhaltensphase bezieht sich die Abtretungserklärung auf Ihr gesamtes Einkommen. Auch Einkommen aus Nebentätigkeit erhäht dementsprechend Ihr pfändbares Einkommen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Von meiner Rente von z. Zt. 1175,00 gehen noch rund 197€ Krankenversicherung ab, den die Bank aber nicht als Pfändungsfrei berücksichtigt. Am 1.7.2020 wird sich meine Rente auf 1214€ erhöhen, der Krankenversicherungsbeitrag entsprechend. Und somit wird die Bank, die nur den Geldeingang erücksichtigt die Differenz einbehalten. Können
      Sie eine entsprechende Bescheinigung erstellen, die dies verhindert, also den

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        diesen zusätzlichen Freibetrag müssten Sie beim Vollstreckungsgericht beantragen, gemäß § 850k Abs. 4 ZPO.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Hallo,

      Ich habe eine Frage, folgende Situation mein Lebensgefährte und ich wohnen zusammen und haben nun ein gemeinsames Kind bekommen.
      Wir sind nicht verheiratet.
      Im Sommer kommt unser kleiner Mann in die Krippe und ich werde wieder 25 Stunden die Woche arbeiten gehen, mein Verdienst beläuft sich dann auf ca. 1300 Euro Netto.
      Wie verläuft es wenn ich in der Insolvenz bin?
      Wird mein Partner mit angerechnet und wie hoch ist mein Freibetrag mit Kind?

      Vielen lieben Dank und
      Viele Grüße
      Sabrina E.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau E.,

        Ihr Kind gilt dann als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle, Ihr unpfändbares Einkommen erhöht sich dadurch auf 1629,99 Euro. Das Kindergeld wird separat betrachtet und ist ebenfalls unpfändbar.
        Ihr Partner wird nicht angerechnet, da Sie nicht verheiratet sind und somit keine gesetzliche Unterhaltspflicht besteht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Guten Tag.
      Ich bin Inhaber eines P-Kontos und verdiene monatlich etwa 1195€ netto. Demnächst werde ich mit meiner Freundin und ihrer Tochter zusammen ziehen (nicht mein Kind.) Meine Freundin verdient ca 1400 € netto und bezieht vom Kindsvater Unterhalt. Wir sind nicht verheiratet.

      Meine Frage: Kann ihr Gehalt der Pfändung angerechnet werden, da wir ja einen gemeinsamen Haushalt pflegen? Oder ist ihr Einkommen nicht pfändbar?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr M.,

        Ihre Pfändung berührt Ihre Freundin nicht. Sie darf daher natürlich ihr volles Einkommen behalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Mein Haushalt besteht aus 4 Personen, mein Lebensgefährte, meine beiden Söhne 8 und 12 Jahre alt und ich. Wir sind eine Bedarfsgemeinschaft und beziehen ALGII.
      Ich bekomme für uns alle 4 das Geld auf mein Konto, 2x Kindergeld, für den großen Sohn Untehalt vom Kindsvater da er nicht der leibliche Sohn meines Partners ist und der große bekommt noch Kinderwohngeld. Was wäre bei uns Pfändungsfrei?

      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

      Viele liebe Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die Zahlungen für Ihre Kinder, also Kindergeld sowie Kindesunterhalt und Kinderwohngeld, sind bei Ihnen unpfändbar und zählen somit nicht zu Ihrem Einkommen.
        Für Sie würden Unterhaltspflichten für die beiden Kinder gelten, auch Ihr Mann würde als Unterhaltspflicht gelten, wenn Sie seine Leistungen auf Ihr Konto erhalten. Somit wären erst einmal 2116,40 Euro unpfändbar, mit Kindergeld wären es nach meiner Einschätzung 2.524.40 Euro. Die Höhe des Kinderwohngeldes kenne ich nicht, dies käme aber noch hinzu und wäre unpfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich waren steuerlich zusammen veranlagt und in dieser Zeit sind steuerschulden entstanden.. Mein Mann ist nun auf 450€Basis angestellt und ich für 30h die Woche und habe ungefähr 1600€netto. Haben wir eine gemeinsame pfändungsgrenze, oder würde man mir ca 400 €pfänden, denn mein Mann hat ja nur seine 450€.Vielen Dank….

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau T.,

        Ihr Mann würde bei einer Pfändung als Unterhaltspflicht gelten. Daher würde bei Ihnen der Pfändungsfreibetrag bei einer Unterhaltspflicht anzuwenden sein.
        Dies geschieht bei einer Kontopfändung jedoch nicht automatisch, sondern nur nach Vorlage einer Bescheinigung, die wir als Kanzlei Ihnen gerne ausstellen, Nutzen Sie dafür einfach unser Bestellformular unter https://p-konto.anwalt-kg.de/.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihre KGR Anwaltskanzlei

    19. Avatar
      says:

      Kurze Frage. Ich, mein Freund und unsere gemeinsame Tochter 2 Jahre bilden eine bg. Wie hoch ist da der pfändungsfreibetrag.

      Keiner ist erwerbstätig und komplettes alg 2 geht auf mein Konto plus Kindergeld. Das heisst mein Partner muss ja von dem Alg2 mit ernägrt werden

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau K.,

        wenn Sie die ALG2-Leistungen auch für Ihren Lebensgefährten entgegennehmen, steht Ihnen dafür ein erhöhter Pfändungsfreibetrag zu, ebenso für Ihre Tochter. Der Pfändungsfreibetrag liegt also gemäß aktueller Pfändungstabelle bei 1.869,99 Euro.
        Den erhöhten Freibetrag erhalten Sie jedoch nicht automatisch. Sie müssen gegenüber der Bank die Voraussetzungen nachweisen. Dies geschieht durch eine P-Konto-Bescheinigung, die beispielsweise unsere Kanzlei ausstellt. Mehr Informationen finden Sie unter https://p-konto.anwalt-kg.de/

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe seit 02 2016 eine Private Insolvenz.
      Seit 2006 habe ich eine Riesterrente. Nun wollte ich meine Riesterrente bekommen aber leider hat Bank es an Insolvenzverwaltung überwiesen. Ist das recht oder kann ich gegen Bank was machen? weil sie haben mir versprochen dass das Geld selbst bekommen.
      nun habe ich 4400 Euro in meinem Riesterrente gespart.
      Union Investment nach meinem Wünsch hat mir Auszahlung am 02.12.2019 zu gesagt.
      Lieder hat Insolvenzverwaltug alle diese Summe zu sich genommen.
      meine Frage ist das Korrekt?
      Mit freundlichen Grüßen
      Jamal

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Jamal,

        die Voraussetzungen für eine Pfändbarkeit der Riester-Rente wurden kürzlich in einem höchstrichterlichen Urteil festgelegt.
        Die Riester-Rente hätten Sie behalten dürfen, wenn

      • der Vertrag im Zeitpunkt der Pfändung förderfähig war,
      • Sie einen Zulagenantrag für die entsprechenden Beitragsjahre gestellt hatten,
      • und die Voraussetzungen für die Gewährung einer Zulage vorlagen
      • Ob dies in Ihrem Fall gegeben war, müssten Sie selbst prüfen und dann dem Insolvenzverwalter mitteilen, dass die Rente unpfändbar war.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      ich habe ein Festgehalt von 2276€ monatlich. Hinzu kommt eine feste Schichtzulage von 120€ jeden Monat.
      Das macht ein Nettolohn von 1875€.
      Da ich 2 Personen unterhaltspflichtig bin (verheiratet, 1 Kind) ist bei mir, laut Pfändungstabelle, nur im Centbereich zu pfänden. (Gepfändet wurde bisher noch nichts, aber stehe wohl kurz davor).
      Meine Frage bezieht sich aber auf die Schichtzulage von 120€. Wird diese gepfändet, oder wird mein Gesamtnetto genommen?
      Auf meiner Lohnabrechnung steht es wie folgt:
      Bruttolohn: 2276€
      Schichtzulage :120€

      Gesamtbrutto: 2396€

      Was passiertt mit der Zulage?

      Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
      MfG
      Frank D.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr D.,

        bis vor Kurzem war fraglich, ob die Schichtzulage überhaupt pfändbar ist. Dies wurde allerdings kürzlich in einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts entschieden.
        Die Schichtzulage ist pfändbar, sie wird ganz normal zum restlichen Arbeitseinkommen dazugezählt, als wäre es normaler Lohn. Relevant für den pfändbaren Betrag ist das Gesamtnetto, also wie in Ihrem Fall bereits ausgerechnet wären gemäß Pfändungstabelle 29 Cent monatlich pfändbar.
        Beachten Sie, dass Zulagen für Nachtarbeit unpfändbar sind, sollten Sie in einem Monat in der Nachtschicht arbeiten und dafür eine Zulage erhalten. Gleiches gilt bei Arbeit an Sonn- und Feiertagen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich bin seid März 2015 in der Insolvenz und habe in der Zeit eine Ausbildung absolviert und anschließend im festen Arbeitsverhätnis. Seid August 2018 wird vom Gehalt ca 200-300 € gepfändet.
      Zu meiner Frage, wie lange wird noch gepfändet und sind die Gerichtskosten damit schon bezahlt? Vielen Dank für Ihre Mühe. Lg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die Pfändung des pfändbaren Gehaltsanteils wird bis zum Ende der Privatinsolvenz andauern. Sollte aus dem pfändbaren Einkommen seit August 2018 bereits eine Summe zusammengekommen sein, die zur Deckung der Verfahrenskosten ausreicht, so können Sie eine Verkürzung auf fünf Jahre beantragen. Dies erfahren Sie beim Insolvenzverwalter. Dann wäre die Insolvenz im März 2020 bereits beendet. Sollte dann im April noch etwas gepfändet werden, können Sie diesen Betrag zurückerhalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren, ich stecke in einer Insolvenz und kann Mitte des Jahres die Restschuldbefreiung erreichen, wenn ich die erforderliche Summe bis dahin erreiche.
      Ich habe eine Rürup Rente, die alle Kriterien erfüllt, um nicht gepfändet zu werden. Allerdings läuft sie erst einige Jahre und eingezahlt wird auch schon seit 4 Jahren nicht mehr. Könnte mein Insolvenzverwalter nun auf meinen Wunsch hin diese Summe einfordern, da es mir mehr hilft, die Summe für die Restschuldbefreiung zu erreichen, als das mir die Summe für später etwas bringt.

      Vielen Dank für eine Antwort

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich müsste es schon möglich sein, dass Sie sich den Betrag auszahlen lassen und dann in die Insolvenzmasse einzahlen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      seit Mai/2018 läuft meine Privatinsolvenz. Ich bin eine alleinerziehende Mutter und habe in den letzten 2 Jahren teilweise gute, einträgliche Jobs gehabt (leider fälschlicher Weise 1 Jahr lang mit Steuerklasse 1 berechnet), teilweise Arbeitslosengeld & auch Hartz IV bezogen.
      Nun lass ich, dass es sich immer lohnt eine Steuererklärung zu machen (bin jetzt Steuerkl. 2) und ich sprach meine Insolvenzbetreuerin darauf an. Sie riet mir davon ab, da einer meiner großen Gläubiger das Finanzamt ist und dieses die zu erwartene Rückerstattung direkt einbehalten würde. In meinen Augen dürfte das doch gar nicht erlaubt sein, oder?
      Stimmen Sie meiner Insolvenzbetreuerin zu? Ich habe weiter oben gelesen, dass die Rückzahlungen, entstehend in der Wohlverhaltensphase, nicht gepfändet werden dürfen.
      Können Sie mir dazu einen Rat geben?

      Vielen Dank für Ihre wertvolle Zeit und die tolle Möglichkeit einer ersten Kurzberatung.

      Mit freundlichen Grüßen

      S. R.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau R.,

        hierbei kommt es darauf an, auf welchen Zeitraum sich die Steuererstattung bezieht. Da in Ihrem Fall die Wohlverhaltensphase vermutlich erst Ende 2018 oder Anfang 2019 begonnen hat, würde sich die Steuererstattung auf einen Zeitraum vor Beginn der Wohlverhaltensphase beziehen. Auch wenn der Steuerbescheid in der Wohlverhaltensphase erstellt wird, bezieht er sich doch auf einen Zeitraum, der davor liegt. Somit fiele die Erstattung in die Insolvenzmasse. Das Finanzamt darf meiner Meinung nach nicht mit der Forderung aufrechnen, da dies unter das Aufrechnungsverbot gemäß § 96 Abs. 1 InsO fiele. Immerhin würde sich also die Insolvenzmasse vergrößern, womit Ihnen eine Verkürzung der Insolvenzdauer auf fünf Jahre möglich wäre.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe seit 02 2016 eine Private Insolvenz.
      Seit 2006 habe ich eine Riesterrente. Nun wollte ich meine Riesterrente bekommen aber leider hat Bank es an Insolvenzverwaltung überweisen. Ist das recht oder kann ich gegen Bank was machen? weil sie haben mir versprochen dass das Geld selbst bekommen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Jamal

    26. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich habe seit 2006 Riesterrente, habe seit 2016 Private Insolvenz.
      nun habe ich 4400 Euro in meinem Riesterrente gespart.
      Union Investment nach meinem Wünsch hat mir Auszahlung am 02.12.2019 zu gesagt.
      Lieder hat Insolvenzverwaltug alle diese Summe zu sich genommen.
      meine Frage ist das Korrekt?

      Mit freundlichen Grüßen

      Jamal

    27. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich arbeite Vollzeit und befinde mich in Privatinsolvenz.

      Wird eine monatliche Miete für Wohnung auf den Pfändungsfreibetrag angerechnet?

      Wie verhält sich das ? Derzeit wohne ich noch mietfrei bin aber in der Überlegung auszuziehen.

      Vielen Dank schonmal.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Miete ist aus dem unpfändbaren Einkommen zu bezahlen und wirkt sich nicht auf den Freibetrag aus.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    28. Avatar
      says:

      Hallo, ich bin alleinerziehend (12 und 16), habe einen Nettolohn von 858 Euro, bekomme Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt und Kindergeld. Wie hoch ist in diesem Fall der Pfändungsfreibetrag?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        der Pfändungsfreibetrag bei zwei Unterhaltspflichten gemäß der aktuellen Pfändungstabelle liegt nach heutigem Stand bei 1629,99 Euro. Kindergeld und Kindesunterhalt sind darüber hinaus ebenfalls unpfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    29. Avatar
      says:

      Hallo ist das so korrekt? Ich habe einen bruttolohn von 1922€ inkl Schichtzulagen ca 300€ und Feiertagszulage 115€ plus Jahressonderzahlung 530€ kam ich diesen Monat auf über 2800€ brutto habe aber nur 1450€ netto bekommen bei 595€ pfändungsabzug bei einer Lohnpfändung. Diese Summe bekomme ich ja so schon immer ausgezahlt ist mein Weihnachtsgeld komplett gepfändet???

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bei einer Lohnpfändung obliegt es dem Arbeitgeber, den Betrag korrekt zu berechnen. Schichtzulagen sind wie Arbeitseinkommen pfändbar. Zulagen für Feiertagsarbeit sind gänzlich unpfändbar.
        Eine „normale“ Jahressonderzahlung ist ebenso wie Arbeitseinkommen pfändbar, denn diese wird mit Hinblick auf das gesamte Kalenderjahr ausgezahlt, nicht aufgrund von Weihnachten. Weihnachtsgeld ist daher nur dann unpfändbar, wenn es wirklich aus Anlass von Weihnachten gezahlt wird.
        Ob es sich in Ihrem Fall um Weihnachtsgeld oder eine Jahressonderzahlung handelt, kann ich in diesem Rahmen nicht beurteilen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    30. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      meine Mutter hat eine Pfändung und verdient Netto ca. 1400 EUR und ich bin 18 Jahre alt wohne noch bei ihr zu Hause aber habe noch keine Lehrstelle gefunden. Zähle ich dann auch zu den unterhaltspfl. Personen? Vielen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr E.,

        ja, in diesem Fall zählen Sie als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle und Ihre Mutter dürfte bis 1629,99 Euro verdienen, ohne das etwas pfändbar wäre.
        Zur Erhöhung des Freibetrags auf dem P-Konto ist eine Bescheinigung gemäß § 850k ZPO erforderlich, die wir als Kanzlei Ihrer Mutter gerne ausstellen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    31. Avatar
      says:

      .Hallo Dr. V. Ghendler,
      ich habe seit 02.02.2016 eine private Insolvenz. Ich arbeite 01.04.2016 Vollzeit und bezahle ich meine Pfändung.
      Ich habe eine VW Passat 2011, ich habe Schadensrecht wegen Dieselskandal.
      Meine Frage, wie ist, wenn ich meine Schadensgeld bekommen. Kann Insolvenzverwaltung es
      (dieses Geld) mir verlangen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jamal

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in diesem Fall würde das Insolvenzgericht den Betrag vermutlich pfänden, da der Betrag nicht zur Reparatur des PKW verwendet wird. Allerdings kommt es auch auf den Zeitpunkt an, zu dem der Anspruch entstanden ist. Für eine Beantwortung der Frage ist daher eine genaue Betrachtung des Einzelfalles notwendig, die leider nicht im Rahmen der kostenlosen Erstberatung zur Entschuldung geleistet werden kann.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    32. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Ghndler,
      Ich habe private Insolvenz.
      Ich arbeite Vollzeit und habe ich ein Kind, meine Steuerklasse von 2 auf 1 gekommen und jetzt komm noch mal auf 2. Von dieser Veränderung bekomme ich ein bisschen Geld zurück. Meine Frage: bekomme ich diese Nachzahlung oder Insolvenzverwaltung bekommt es?
      Hosian

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        dies hängt davon ab, ob die Steuererstattung aus einem Zeitraum stammt, in dem schon die Wohlverhaltensphase eröffnet war. Diese beginnt mit Aufhebung des eigentlichen Insolvenzverfahrens.
        Eine Steuererstattung aus der Wohlverhaltensphase darf man behalten. Vorher würde sie zur Insolvenzmasse gehören. In jedem Fall muss man den Insolvenzverwalter davon unterrichten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    33. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Der verheiratete Schuldner hatte bislang seine Ehefrau OHNE eigenes Einkommen im Zusammenhang mit der Ermittlung des Pfändungsfreibetrages angemeldet.
      Nunmehr bezieht die Ehefrau eine gesetzliche Rente von EUR 223 monatlich.
      Kann sich diese neue Situation mit dem „Einkommen“ der unterhaltsberechtigten Ehefrau in Höhe von EUR 223 auf eine neue Berechnung des Pfändungsfreibetrages auswirken, so dass nur noch die Hälfte oder nichts mehr berücksichtigt werden muss?
      Vielen Dank für Ihre kurze Stellungnahme.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        die Anrechnung von eigenem Einkommen der Unterhaltsberechtigten Person auf die Unterhaltspflicht kann auf unterschiedliche Arten erfolgen.
        Allerdings ist das von Ihnen genannte Einkommen in Höhe von 223 Euro so niedrig, dass es Unterhalb des Regelsatzes der Sozialhilfe liegt. Damit dürfte das Gericht vermutlich weiterhin eine volle Unterhaltspflicht beim Pfändungsfreibetrag berücksichtigen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    34. Avatar
      says:

      Guten Abend Herr Ghendler,

      Nächstes Jahr d.h. am 11.05.2020 endet meine Privatinsolvens und ich habe die 5 Jahre geschafft…habe auch einen Brief bekommen wo ich die Möglichkeit habe das Erlangen von einer vorzeitigen Restschuldbefreiung und das auf mein Hinterlegungskonto eine Summe X drauf ist und somit die Verfahrenskosten gedeckt sind…nun zu meiner Frage, ich habe meinen normalen Lohn von netto 1500 € erhalten und eine Abfindung
      von 5000€ Brutto weil ich aus gesundheitlichen Gründen die Firma verlassen musste….heisst das, das ich von den 5000€ Abfindung nichts behalten darf ? Freue mich auf eine Antwort Liebe Grüsse Daniela

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau P.,

        vielen Dank für Ihre Frage. Bei einer Abfindung gilt eine besondere Regelung. Das Insolvenzgericht entscheidet nach eigenem Ermessen, ob und wenn ja welcher Betrag Ihnen unpfändbar verbleibt. In jedem Fall müssen Sie jedoch beim Insolvenzgericht beantragen, dass die Abfindung Ihnen zur Deckung Ihres Lebensunterhalts belassen werden soll.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    35. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich habe z. Zt. eine Lohnpfändung vom Finanzamt und eine Frage zur Berechnung des pfändungsfreien Einkommens. Ich bin verheiratet, mein Mann bekommt Rente in Höhe von ca. 1800 €, wird er bei mir als unterhaltsberechtigt angerechnet? Ich selber habe durch Stundenlohn, Schichtzulagen etc. ein monatlich unterschiedliches Einkommen, sind die steuer- und sozialversicherungsfreien Zulagen (Nachtzuschlag, Sonn- und Feiertagszuschlag) pfändungssicher?
      Vielen Dank für Ihre Antwort

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        anhand Ihrer Angaben sieht es so aus, dass Ihr Mann nicht als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle gezählt wird, da sein eigenes Einkommen so hoch ist, dass er keinen Unterhalt von Ihnen erhalten muss.

        Die von Ihnen genannten Zuschläge für Nachtarbeit und Arbeit an Sonn- und Feiertagen sind unpfändbar, solange sie sich im „üblichen Rahmen“ bewegen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    36. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Dr. V. Ghendler,
      ich werde von mein Arbeitsgeber gekündigt.er will mir Abfindung bezahlen.
      Meine Frage. Ich bin in Insolvenzsituation, bekomme ich dieser Abfindung oder Insolvenzverwaltung verlang das.
      Mit freundlichen Grüßen
      Osian

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bedauerlicherweise würde die Abfindungszahlung vermutlich in die Insolvenzmasse fließen. Verhindern kann man dies unter Umständen, indem man einen ANtrag auf Vollstreckungsschutz stellt. Melden Sie sich gerne bei uns unter 0221 – 6777 0055 um dies zu besprechen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    37. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      mein Partner müsste sich demnächst Insolvenz melden. Er hat ein Nettogehalt von ca. 2.200,00 inkl. steuerfreie Sonntagszuschläge. Mein Gehalt liegt bei ca. 2200,00 netto. Ich habe ein Eigentumswohnung und mein Partner wohnt bei mir. Wir möchten gerne heiraten und befürchten, dass es zum Nachteil sich auswirken würde. Wie ist es wenn wir heiraten? Wie wäre es wenn wir gemeinsame Kinder haben? Wir haben nämlich überlegt, dass er die Steuerklasse 5 beantragen soll, damit bei ihm Netto weniger raus kommt….

      Vielen Dank im Voraus!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        aufgrund der Vielzahl Ihrer Fragen würde ich Ihnen gerne ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch anbieten. Bitte kontaktieren Sie unser Sekretariat zwecks Terminvereinbarung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    38. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      ich bin aktuell in der Insolvenzphase 06.2019 und eine Immobilie von mir wurde schon versteigert 03.2019.
      Die zweite wird der Insolvenzverwalter wohl demnächst versteigern.

      Meine Frage bezieht sich auf Ihren 3-Jahres Rechner. wie genau wird das verrechnet?

      345.000€ angemeldete Insolvenzmasse
      32.500€ wurde eine Wohnung versteigert.

      das heisst ich muss 312.500 = 136.736 – 43,76% bezahlen um die Insolvenz auf 3 Jahre zu verkürzen.

      jetzt wird die zweite Wohnung versteigert und erzielt 50.000€.

      muss ich dann nur noch 86.736€ bezahlen ??

      vielen herzlichen dank im voraus.

      Lg
      Juergen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        mit den 345.000 Euro meinten Sie vermutlich die angemeldete Schuldenhöhe. Hier eine Überschlagsrechnung, die etwa das Ergebnis des Rechners ergibt:
        35 Prozent der Insolvenzmasse sind etwa 120.000 Euro. Dazu müssen allerdings noch die Verfahrenskosten und die Vergütung des Insolvenzverwalters bezahlt werden. Diese Kosten erhöhen sich mit der Höhe der Insolvenzmasse. Es verhält sich also so, dass die Kosten der Insolvenz ansteigen, je mehr man zurückzahlt. Diese Lage ist sehr negativ für Schuldner.
        Als Faustregel gilt, dass man, um 35 % und die Kosten des Verfahres zuzurückzuzahlen, etwa die Hälfte der Schuldensumme zurückzahlen muss, also in Ihrem Fall etwa 170.000 Euro. Der Erlös der Immobilien beträgt ja 82.500 Euro, also wären noch rund 87.500 Euro zusätzlich zu zahlen, um die Insolvenz auf drei Jahre zu verkürzen.
        Eine Aufstellung der bislang geleisteten Zahlungen erhalten Sie auch von Insolvenzverwalter.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    39. Avatar
      says:

      Hallo, gestern kam ein Gerichtsvollzieher zu meiner Arbeit mit einer Lohnpfändung wegen alten uvg Leistungen im Gepäck. Ich bin allein erziehend und bekomme 1800 Euro Netto inkl 130 Euro Spesen. Laut dem Gerichtsbescheid soll meine Firma alles über 900 Euro an den Gläubiger überweisen. Das finde ich ganz schön heftig. Wie soll man zu zweit mit 900 Euro auskommen?
      Was kann ich dagegen tun, bzw stimmt das mit den 900 Euro Selbstbehalt ja nicht wenn ich mir die Tabellen ansehe…
      Danke für eine Antwort

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bedauerlicherweise kann Unterhalt gem. § 850d Abs. 1 Satz 1 ZPO (Zivilprozessordnung) privilegiert gepfändet werden. Dies bedeutet, die normalerweise für Sie geltende Pfändungsfreigrenze kann unterschritten werden. Sofern jedoch nicht genügend Lohn zur Bestreitung Ihres Lebens übrig bleibt, können Sie beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Anpassung der Pfändungsfreigrenzen stellen. Das Gericht wird dann eine Ermessensentscheidung treffen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    40. Avatar
      says:

      Hallo,ich bin seid Juni 2017 in der Privatinsolvenz und seid 4.01.2019 in der Wohlverhaltensphase und nun habe da mal eine Frage…
      Ich arbeite in einer Spielothek in Frühschicht und Nachtschicht. Ich bekomme von 20.00 – 24.00 einen Zuschlag von 25% und ab 24.00 – 3.00uhr sind es 40%. Nun ist meine Frage ob die Steuerfreien Spät und Nachtzuschläge angerechnet werden darf. Wochenend und Feiertags zuschläge gibt es bei uns in der Firma nicht. Ohne die Zuschläge habe ich ein netto einkommen von knapp 1100€ also nichts was mir abgezogen werden kann. Und seid ein paar monaten schläg die Firma die steuerfreien zuschläge auf das Nettogehalt und ziehen dann ab. Da ich ja dann über den eigenbehalt komme…
      Vielleicht können sie mir ja sagen ob das rechtens ist das mir die Zuschläge auf mein Nettogehalt gerechnet werden und dann erst die pfändungs Summe abgezogen wird…

      Mfg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        diese Zuschläge sind weitestgehend unpfändbar, da es sich um Erschwerniszulagen handelt. Unter Nachtarbeit in diesem Sinne fällt die Arbeit zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr, wenn mehr als zwei Stunden in dieser Zeit gearbeitet wird (§ 2 Abs. 4 ArbZG). Somit darf der Großteil der von Ihnen genannten Zuschläge nicht Ihr Nettoeinkommen erhöhen.
        Gerne können Sie sich per E-Mail an info@anwalt-kg.de wenden, wir helfen Ihnen dann dabei, die pfändungsfreien Beträge zu erhalten.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    41. Avatar
      says:

      Hallo
      Wenn ich Geld von meinem Konto abbuche wird das dann auch als pfändungsfreibetrag überschritten gezählt ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        sofern Sie über ein Pfändungsschutzkonto verfügen, sieht dieses gewisse Pfändungsfreigrenzen vor. Diese können selbstverständlich durch Abhebungen zumindest ausgereizt werden, so dass Sie über den darüber liegenden Betrag nicht verfügen können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    42. Avatar
      says:

      hallo.
      Ich habe eine kurze Frage.
      es gibt einen Gläubiger der wiederholt probiert hat über den Arbeitgeber an meinen Lohn zu kommen, aber immer gescheitert ist, da nicht genügend lohn verdient wurde.
      Musste jetzt den OE abgeben. Somit wird der Gläubiger in Kenntnis gesetzt das ich wieder einen neuen Arbeitgeber habe.
      Verdienst liegt bei ca. 1500 Euro netto. habe 3 unterhaltspflichtige Kinder und einen Ehemann, der verdient eigenes Geld.
      befinde mich noch in der Probezeit und die Befürchtung das die Kündigung kommt, bei einer Lohnpfändung. Was kann ich dagegen tun um die Pfändung zu verhindern?
      Außer die Ratenzahlung? Danke für eine Antwort!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich sind Schulden kein Kündigungsgrund, und da Ihr Einkommen wegen der Unterhaltspflichten unterhalb des Pfändungsfreibetrags liegt, muss Ihr Arbeitgeber auch keine Beträge an die Gläubiger auszahlen. Ihm entsteht also fast keine Arbeit und es besteht kein Haftungsrisiko.
        Ihr Gläubiger weiß außerdem aufgrund der Vermögensauskunft, dass kein pfändbares Einkommen vorhanden ist. Daher kann es sein, dass er von der Lohnpfändung absieht. Allerdings gibt es letztendlich außer einer Rückzahlung der Schulden oder einer Privatinsolvenz keine wirksame Möglichkeit, die Lohnpfändung völlig zu vermeiden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    43. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Ghendler,
      Ich habe private Insolvenz. Mein Sohn bekommt ab September ca. 800 Euro Ausbildung Geld.
      Meine Frage: Wird auch sein Geld gepfändet?

      Danke
      S.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        hier können Sie unbesorgt sein, Ihr Sohn darf dieses Einkommen auch während Ihrer Privatinsolvenz komplett behalten.
        Allerdings könnte es sein, dass Ihr Sohn nicht mehr als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle angerechnet wird und sich somit Ihr unpfändbares Einkommen erhöht.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    44. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich bin seit 02.2016 in Private Insolvenz. Ich arbeite Vollzeit. Habe ich 2014 geschieden unsere 18-jährige Sohn seit 2014 wohnt bei mir. Kindesmutter ist Unterhalt pflichtet aber bis jetzt keine Cent mir bezahlt. Ich Arbeit seit 2017 voll Netto 2050 und wurde auch verpfändet. Ich habe auch Behinderung 50 Grad. Muss ich Pfändung bezahlen?
      Mit Freundlichen Grüßen

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        leider wird die Behinderung von 50 % nicht beim Pfändungsfreibetrag berücksichtigt. Eine Ausnahme gilt nur, wenn Sie Medikamente unbedingt brauchen und die Krankenkasse diese nicht übernimmt.
        Daher besteht bei Ihrem Einkommen laut der aktuellen Pfändungstabelle ein monatlich pfändbarer Betrag von rund 245 Euro.
        Ab dem 01.07.2019 erfolgt eine Anpassung der Pfändungstabelle, dann werden bei Ihnen nur noch rund 214 Euro pfändbar sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    45. Avatar
      says:

      Hallo ich bin verheiratet und habe 2eheliche Kinder und 2kinder aus einer nicht ehelichen Beziehung meine Frage ist es wie viel darf ich mit meiner Frau und den 2kindern behalten weil meine Frau arbeitet nicht und ich habe Brutto 4300euro und 3000euro netto im Monat was darf ich davon behalten

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        vielen Dank für Ihre Frage. Laut Ihrer Angaben ist auch Ihre Frau eine unterhaltsberechtige Person, der Sie Unterhalt zahlen. Wenn Sie den beiden erwähnten nicht-ehelichen Kindern keinen Unterhalt zahlen, so dürfen Sie laut der ab dem 01.07.2019 gültigen Pfändungstabelle rund 2730 Euro monatlich behalten. Beachten Sie, dass Kindergeld nicht zum pfändbaren Netto-Einkommen hinzugerechnet wird.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihre KGR Anwaltskanzlei

    46. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Ich wollte mal fragen wie hoch die zusätzlichen kosten sein können wenn ich innerhalb von 3 jahren schuldenfrei sein möchte. bei schulden von rund 20.000€ wären das ja rein für schulden (auf 3 jahre gerechnet) ja rund 7000€ also 195€ pro monat reine schuldentilgung. wieviel kommt im schnitt durch gericht etc dazu?

      viele gruüße chris

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        zu dieser Thematik empfehle ich Ihnen den 3-Jahres-Rechner auf unserem Beitrag zum Thema „Restschuldbefreiung innerhalb von 3 Jahren“ auf https://anwalt-kg.de/video/privatinsolvenz-recht/aussergerichtlicher-vergleich/verkuerzte-insolvenz-in-3-jahren/

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    47. Avatar
      says:

      Guten Tag. Ich habe seit 14 Tagen eine Pfändung über ca 1800 Euro auf meinem Konto. Habe es gestern in ein P Konto wandeln lassen. Ich habe ein Netto Lohn von 1706 Euro ca. Weiteres Geld geht nicht ein. Die Bank gibt mir nur den Freibetrag von 1133 Euro frei. Was kann ich tun um an den mir zustehenden erhöhten Freibetrag zu gelangen? Die Bank stellt sich quer und der zuständige Rechtspfleger beim Amtsgericht will das vom gläubiger abhängig machen. Brauche dringend Hilfe.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        es gibt vielfältige Möglichkeiten, Ihre Pfändungsfreigrenzen zu erhöhen. Insbesondere mit Blick auf bestehende Unterhaltsverpflichtungen. Weiterführende Informationen finden Sie auch hier: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/fragen-und-antworten-zum-p-konto/

        Sofern Sie anwaltliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an unser Sekretariat.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    48. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,

      ich bin zur Zeit in der Privatinsolvenz und leiste monatlich meinen Pfändungsbetrag.
      Der beinhaltet gleichzeitig noch eine unterhaltspflichtige Person, die in meinem Haushalt lebt.
      Es gibt aber noch ein weiteres Kind, welches bei seiner Mutter lebt, dem ich kein Barunterhalt oder sonstiges überreiche.
      Dies ist mit meiner geschiedenen Frau so abgesprochen (auch notariell).
      Für dieses Kind, welches nicht in meinem Haushalt lebt, kann ich auch als unterhaltspflichtige Person in meinem
      Pfändungsbeitrag einfliessen lassen?

      Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr D.,

        eine Person gilt nur dann als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle, wenn Sie den Unterhalt auch tatsächlich gewähren. Es spielt also keine Rolle, ob Sie rechtlich zur Zahlung verpflichtet wären, jedenfalls solange Sie den Unterhalt nicht zahlen.
        Andererseits gilt es auch nicht als Unterhaltspflicht, wenn Sie freiwillig Unterhalt zahlen, zu dem Sie nicht rechtlich verpflichtet sind.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    49. Avatar
      says:

      Guten Abend, nun habe ich auch mal Eine Frage.
      Ich verdiene 1500 € Brutto,bekomme noch dazu 430€ Spesen da ich die ganze Woche unterwegs bin. Möchte die Insolvenz anstreben und hätte gerne gewusst was mir bleibt. Bin geschieden und meine Kinder sind alle aus dem Haus.
      Vielen Dank schon im voraus
      MfG Nadja

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        der pfändbare Betrag richtet sich nach dem Nettoeinkommen. Dies dürfte in Ihrem Fall ja bei rund 1100 Euro liegen.
        Bis zu einem Nettobetrag von 1.139,99 sind Einkünfte aus der Arbeit vollständig unpfändbar. Zum 01.07.2019 dürfte sich dieser Betrag noch einmal etwas erhöhen.
        Spesen für Dienstreisen, etc. sind ebenfalls nicht pfändbar. Somit dürfte bei Ihnen im Fall einer Privatinsolvenz monatlich nichts pfändbar sein. Pfändbar wäre allerdings ein evtl vorhandenes Sparguthaben.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    50. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      ich bin Alleinstehend ohne Unterhaltsverpflichtungen und befinde mich seit über 5 Jahren in der Regelinsolvenz. Bisher war ich Selbstständig und konnte jeden Monat zwischen 50 und 200 Euro überweisen. Die Verfahrenskosten wurden bis zur letzten Tagsatzung gestundét. Ende April gebe ich mene Selbstständigkeit auf beginne am 1. Mai eine Festanstellung mit Netto 1825 Euro. Laut dem Pfändungsrechner können 480 Euro gepfändet werden.

      Das Datum für die Restschuldbefreiung ist im Oktober dieses Jahr. Mein Masseverwalter hat, seiner Aussage nach, bereits vor etwa 2 Jahren dem Insolvengericht empfohlen, meine Regelinsolvenz zu beenden, da ich mehrfach aufgrund verspäteter Abgabe der EÜR und in anderen Monaten seiner Meinung zu wenig überwiesen habe. Das Gericht hat darauf nicht reagiert. Zumindest ist mir nichts bekannt geworden.

      Nun habe ich die Befürchtung, das das Gericht dem Antrag auf Rsb nicht statt geben wird und das Gericht, aufgrund der jetzt monatlich möglich werdenden Pfändungsbeträge, die Laufzeit verlängert oder sogar die Rsb streicht. Ich könnte ja erneut einen Insolvenzantrag stellen und dann die volle Zeit mtl. mindestens 480 Euro zurückführen. Ist das möglich?

      Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag bis 31.12.2019, bin 56 Jahre und die Schulden belaufen sich auf 270.000 Euro.

      Ich schätze sehr was Sie hier für die Betroffen tun und bedanke mich für die kurzfristige Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen

      Stephan Z.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Z.,
        ob Ihnen die Restschuldbefreiung erteilt werden wird, kann ich ohne genauere Betrachtung der in Frage kommenden Gründe nicht beurteilen.
        Sollte jedoch eine Versagung der Restschuldbefreiung ausgesprochen werden, so gilt eine Sperrfrist, bis zu deren Ablauf man kein erneutes Insolvenzverfahren beginnen kann. Die Dauer der Sperrfrist hängt von dem Grund der Versagung ab. Bei Ihnen käme laut Ihrer Angaben ein Verstoß gegen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten in Frage. Dann würde die Sperrfrist drei Jahre ab Versagung der Restschuldbefreiung betragen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    51. Avatar
      says:

      Hallo,

      mein Lebensgefährte befindet sich seit Februar 2019 in der Privatinsolvenz. Arbeit in Frankfurt muss da 250 Euro Miete bezahlen und an seiner Meldestelle hat er die Miete auch zu bezahlen da ich zur Zeit arbeitslos bin. Er verdient 1921,00 Euro ausbezahlt. Ihm werden 550.34 Euro davon gepfändet .
      Seine Überstunden der alten Firma wurden auch gepfändet sowie die Rückerstartung vom Finanzamt 2018.

      Er hat Kosten für die Doppelte Haushaltsführung. Und muss mich ja auch Unterstützen alles Lebensgefährtin.

      Laut der Tabelle dürften nur ca 180 Euro gepfändet werden das ohne die Doppelte Haushaltsführung mit Berücksichtig wurden ist.

      Ist das alles rechtens so?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        leider werden Unterhaltspflichten nur gegenüber Ehegatten berücksichtigt. Da Sie nicht verheiratet sind, handelt es sich rechtlich gesehen um eine freiwillige Unterhaltszahlung an Sie. Die doppelte Haushaltsführung wird ebenso nicht berücksichtigt. Es könnte sein, dass er beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Erhöhung der Pfändungsfreigrenze gemäß § 850f ZPO stellen kann. Ob dies möglich ist, kann ich anhand der gemachten Angaben nicht zuverlässig beurteilen. Vermutlich wird man verlangen, dass er entweder nach Frankfurt umzieht oder sich eine Arbeit in der Nähe seines Wohnortes sucht.
        Bezüglich der Pfändung von Einkommen für geleistete Überstunden hätte Ihrem Lebensgefährten eigentlich ein gewisser Betrag verbleiben müssen. Zuschläge für Überstunden sind zur Hälfte unpfändbar gemäß § 850a ZPO.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    52. Avatar
      says:

      Hallo,
      Meine Frage :Mein Mann un dich sind beide in insolvenz .Ich verdiene nichts bin durch Krankheit erwerbslos. Gehe aber jetzt in Rente werden wir dann zusammen veranlagt oder getrennt.Mein mann hat ein Eunkommen von 1564,00

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau O.,

        sofern Sie bisher steuerlich gemeinsam veranlagt waren, müssen Sie nun eine getrennte Veranlagung beantragen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Steuerberater.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendlder
        Rechtsanwalt

    53. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe eine kurze Frage. Mein Insolvenzverfahren wurde letztes Jahr im Mai beendet und meine Restschuldbefreiung geht noch bis Mai nächsten Jahres. Die zu verteilende Masse an die Gläubiger lag nach Abschlussbericht bei 0,00 Euro. Monatlich werden zwischen 100-150 Euro gepfändet und zusätzlich kam letztes Jahr eine Pfändung der Steuererstattung durch Heirat in höhe von ungefähr 2400 Euro.
      Die Verfahrenskosten wurden gestundet.

      Meine Frage ist jetzt nur, wird das gepfändete Geld genutzt um die Verfahrenskosten zu begleichen ? Oder muss ich diese nach dem verfahren noch zusätzlich tragen ?

      Die Abschlussrechnung des Insolvenzverwalters lag bei der Mindestsumme und das Verfahren ging dann über 6 Jahre ganz regulär.

      Ich würde mich sehr über eine Auskunft freuen.

      Freundliche Grüße

      Thomas L.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        die gepfändeten Beträge werden bevorzugt zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    54. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      ich befinde mich noch ca 9 Monate in der Wohlverhaltensphase.
      Nun würde ich gerne, das während der Insolvenzzeit angesparte Guthaben,
      in Aktien investieren. Laut Ihrer Homepage darf ich das.
      Muss ich dabei wirklich nichts weiter beachten und den Insolvenzverwalter auch nicht darüber
      informieren?

      Vor einigen Monaten hatte ich noch ein Gespräch mit einer Finanzberaterin im Auftrag einer großen Bank bezüglich VWL.
      Sie sagte mir nach Rücksprache mit ihrer Rechtsabteilung darf ich keine VWL mit AG Zulage aufbauen, bzw.
      müsste dafür das Einverständnis aller Gläubiger vorab einholen. Das irritiert mich nun, da Ihre Homepage auch zu diesem
      Punkt genau das Gegenteil beschreibt.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        was Sie mit Ihrem unpfändbaren Einkommen machen ist Ihnen frei überlassen. Sie können dieses Geld Ansparen, ausgeben oder frei investieren (in Aktien).

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    55. Avatar
      says:

      Hallo Dr. Ghendler,

      ich hätte eine kurze Nachfrage.
      wenn das Gericht einer Stundung der Verfahrenskosten am Anfang der Insolvenz zustimmt, gilt das auch, wenn ich nach 3 Jahren die Restschuldbefreiung erhalten möchte, oder muss ich dann zu den 35% schon die kompletten Verfahrenskosten zahlen?

      Vielen Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        eine Verkürzung auf drei Jahre ist nur bei vollständiger Rückzahlung der Verfahrenskosten möglich. Dies gilt auch, wenn die Stundung der Verfahrenskosten bewilligt wurde.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    56. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich hätte auch eine Frage:
      Ich befinde mich zeit kurzer Zeit in einer Regelinsolvenz.
      Was kann mir gepfändet werden, habe 2 Kinder die bekommen von meinem Geschiedenem Mann Unterhalt der beläuft sich auf die Summe von 1226€ dazu kommt noch Kindergeld von 388€, ich selbst bekomme Unterhalt in der Höhein von 1000€ plus einen Lohn von 300€ so das alles zusammen 2914€ ergibt was kann im davon gepfändet werden ?
      Lg Simone

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        der Kindesunterhalt steht allein Ihren Kindern zu und ist daher unpfändbar. Allerdings sollten Sie eine Pfändungsschutz-Bescheinigung gemäß § 850 k ZPO vorlegen, um Nachzuweisen, dass Sie pfändungsfreien Unterhalt beziehen. Alternativ können Sie es so einrichten, dass der Unterhalt direkt auf die Konten Ihrer Kinder eingezahlt wird.
        Das Kindergeld steht ebenfalls Ihren Kindern zu und ist somit unpfändbar.
        Der an Sie gezahlte nacheheliche Unterhalt unterliegt allerdings in der Regelinsolvenz den gesetzlichen Regelungen zur Pfändung. Somit haben Sie ein pfändbares Einkommen von 1.300 Euro, hiervon sind nach derzeitigem Stand 116,34 € pfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    57. Avatar
      says:

      Hallo,hab eine Frage. Mein Lohn beträgt etwa 1400euro und 700 witwenrente.
      Was darf mir abgezogen werden.Ach hab noch 2 unterhalspflichtige kinder

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die Witwenrente wird zum Einkommen hinzugerechnet. Anhand Ihrer Angaben haben Sie somit ein Einkommen von rund 2100 Euro monatlich. Aufgrund der beiden Unterhaltspflichten ergibt sich bei Ihnen ein pfändbarer Betrag in Höhe von 120,70 Euro monatlich.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    58. Avatar
      says:

      Hallo, ich bereite mich gerade inhaltlich auf meine Privatinsolvenz vor! Ich bin seit mehreren Jahren verheiratet und wir sind beide berufstätig!

      Ich verdiene derzeit 3400€ netto, absehbar 3600€, meine Frau 1800€!

      Wir haben keinen Ehevertrag!

      Meine Fragen:

      Wo liegt meine Pfändungsfreigrenze bei einem Einkommen von 3400€ oder 3600€?

      Kann das Einkommen und das Auto meiner Frau gepfändet werden?

      Meine Schulden belaufen sich auf ca 70000€. Kann ich eine verkürzte Insolvenz von 3 Jahren erwarten?

      Kann ein gemeinsamer Kredit von 44.000€ kann in die Insolvenz mit eingehen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        da Ihre Frau ein eigenes Einkommen hat, wird sie nicht als unterhaltsberechtigte Person angesehen. Daher kommt bei Ihnen der volle Betrag zum Abzug.
        Bei einem Einkommen von 3.400 € netto könnten Sie nach heutigem Stand 1586,34 € behalten.
        Bei einem Einkommen von 3.600 € beträgt die Pfändungsfreigrenze 1635,34 €.

        Einkommen, Vermögen und Wertgegenstände Ihrer Frau sind unpfändbar, wenn sie nachweisbar Ihrer Frau gehören.
        Um die Insolvenz auf drei Jahre zu verkürzen, müssten Sie neben den Verfahrenskosten noch 35 % der Schuldensumme zurückzahlen, insgesamt können Sie mit rund 50 % der Schuldensumme rechnen.
        Ein Kredit, den Sie und Ihre Frau zusammen unterschrieben haben, kann nicht durch die Privatinsolvenz bereinigt werden, wenn Ihre Frau selbst keine Insolvenz anmeldet.

        Bei Ihrem Einkommen wäre ein außergerichtlicher Vergleich auch ein gangbarer Weg. Gerne biete ich Ihnen an, uns zwecks Vereinbarung eines kostenlosen Erstberatungsgesprächs anzurufen unter der 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    59. Avatar
      says:

      Hallo, ich bin in einer Regelinsolvenz und frage mich, wieviel ich geleistet haben muss, damit ich nach 3 Jahren die Restschuldbefreiung erhalte. Es wird immer von 35% gesprochen. Ist das alles oder kommen für die Berechnung noch Gebühren dazu? Also angenommen, man hat 100.000,-€ Schulden. Muss man dann 35.000,-€ geleistet haben oder ist der Betrag höher? Vielen lieben Dank für eine Antwort.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider besagt die Regelung, dass neben den 35 % der Schuldensumme auch noch die Verfahrenskosten beglichen werden müssen. Die Verfahrenskosten steigen an, je höher die Insolvenzmasse, also der zurückgezahlte Betrag wird.
        Die Kosten des Verfahrens hängen noch von anderen Faktoren ab. Als Faustformel kann man jedoch annehmen, dass man rund 50 % des Betrages zurückzahlen muss, um die Verkürzung auf drei Jahre zu schaffen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        • Avatar
          says:

          Vielen Dank für die Info.
          Gilt dies mit den Verfahrenskosten auch, wenn das Gericht einer Stundung der Verfahrenskosten zugestimmt hat?

          • Dr. V. Ghendler
            says:

            Ja, auch in diesem Fall kann die Insolvenz nur auf drei Jahre verkürzt werden, wenn die Verfahrenskosten vollständig zurückgezahlt worden sind.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dr. V. Ghendler

    60. Avatar
      says:

      Ich habe vor 2 Wochen gelesen, dass die EU plant, die Zeiten für die Privatinsolvenz zu verringern. Ich habe zwei Fragen:

      1. Macht es generell Sinn, bei kleinem Einkommen, bei dem man voraussichtlich erst nach 6 Jahren schuldenfrei ist, jetzt noch zu warten, um in den Genuss der verkürzten Fristen zu kommen? Oder denken Sie, dass das Ganze, inklusive Umsetzung in deutsche Gesetzgebung, so lange dauert, dass man einfach jetzt starten sollte. Hinweis: Nehmen wir an, dass es ansonsten nichts zu pfänden gibt und es auch kein Problem ist, dass in der Zwischenzeit Mahnungen, Vollstreckungen, etc. kommen

      2. Wird der Zeitrahmen auch für Regelinsolvenzen für Selbständige heruntergesetzt?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr M.,

        vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich würden wir es nicht empfehlen, abzuwarten, bis die geplante EU-Richtlinie fertiggestellt und dann in deutsches Recht umgesetzt ist. Es ist zwar noch nicht genau abzuschätzen, ob die Gesetzesänderung in Deutschland eventuell bereits in weniger als drei Jahren in Kraft treten wird. Aber allein diese Unsicherheit ist ein Grund, warum man lieber sofort seine Schuldensituation regeln sollte.
        Hierzu empfehle ich auch diesen News-Artikel auf unserer Homepage zur geplanten Verkürzung der Insolvenz in der EU.

        Zu Ihrer zweiten Frage, eine EU-weite Neuregelung der Regelinsolvenz ist ebenfalls in Planung, allerdings noch nicht so weit fortgeschritten, wie die Neuregelung der Privatinsolvenz.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    61. Avatar
      says:

      Sind die Kosten ,in einer Privatinsolvenz ,von der Steuer absetzbar?
      Ich meine jetzt die anwaltlichen Kosten.
      gruß
      Wolfgang

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider sind die Anwaltskosten für eine Privatinsolvenz nicht steuerlich absetzbar.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    62. Avatar
      says:

      Hallo ich bin seit 12/18 in der Privatinsolvenz. Ich habe Restschuldbefreiung und stundung der Gerichtskosten bewilligt bekommen. Jetzt soll ich entweder 119 Euro im Jahr oder 10 Euro monatlich an meine Insolvenzverwalterin zahlen, damit ich nach der Insolvenz nicgt gleich wieder Schulden habe. Ist das rechtens!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Verfahrenskosten muss man begleichen, falls ein Einkommen zur Verfügung steht. Die Raten werden dann an das Einkommen angepasst, so dass sie tragbar sind. Dies ist auch bei Stundung der Verfahrenskosten möglich.
        Sollte kein ausreichendes Einkommen zur Verfügung stehen, beantragen wir beim Gericht sogenannte Nullraten.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    63. Avatar
      says:

      Ich bekomme 1010, 00 Rente. Habe privatInsolvenz laufen. Wieviel darf ich dazuverdienen ohne das mir soviel abgezogen wird?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,
        grundsätzlich dürfen Sie bis zur Pfändungsfreigrenze dazuverdienen, ohne dass etwas gepfändet wird. Die Pfändungsfreigrenze liegt für Sie aber nur bei 1139,99 Euro. Darüber könnten von jedem Euro 70 Cent gepfändet werden.
        Wie es sich dann mit Ihrem Rentenanspruch verhält, also ob Ihnen bei Zuverdienst die Rente gekürzt wird, kann ich Ihnen leider nicht verbindlich sagen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    64. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich verdiene derzeit 1620€ Netto.
      Bin im sechsten/fast siebten Monat schwanger und erwarte im Juni mein Kind.
      Wie hoch ist der pfändbare Betrag derzeit bei mir? Und wie hoch ist er wenn der kleine da ist? Gehe ab Mitte April/Anfang Mai in Mutterschutz und anschließend nach der Geburt in Elternzeit.
      Würde mich über eine Antwort frruen.
      Lg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        vielen Dank für Ihre Frage. Bei dem von Ihnen genannten Nettolohn von 1620 Euro ist ein Betrag von 340,34 Euro pfändbar. Es würden also noch rund 1280 Euro unpfändbares Einkommen verleiben.
        Bei einer Unterhaltspflicht für ein Kind sinkt der pfändbare Betrag auf 29,75 Euro. Dann würden Ihnen also noch rund 1590 Euro verbleiben.
        Zum 01.07.2019 wird eine neue Pfändungstabelle in Kraft treten, dann werden die Pfändungsfreigrenzen vermutlich angehoben und Ihnen würde noch mehr vom Einkommen verbleiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    65. Avatar
      says:

      Hallo, ich bin geschieden und habe einen Sohn bin auch noch schwanger. Ich bekomme 980€ Gehalt und das kindergeld für meinen sohn und mir da ich noch 22 bin und Schülerin bin. Allerdings werde ich Insolvenz anmelden. Meine Frage wäre, wie viel wäre bei mir die Grenze oder wie viel darf ich verdienen sodass der Rest nicht gepfändet wird. Oder darf ich ein zweites Konto eröffnen und die Einnahmen die über meiner Grenze sind dahin kommen lassen ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin, bei einem Kind, für das Sie Unterhalt leisten, beträgt Ihr pfändungsfreies Einkommen 1.569,99 Euro. Sobald Ihr zweites Kind auf der Welt ist, steigt der Freibetrag auf 1799,99 Euro.
        Kindergeld ist grundsätzlich unpfändbar und erhöht Ihr pfändbares Einkommen nicht.
        Bezüglich Ihrer zweiten Frage muss ich Ihnen sagen, dass es Ihnen streng untersagt wäre, ein zweites Konto zu eröffnen und dort Einnahmen zu verbergen. Dies könnte sogar zu einer Versagung der Restschuldbefreiung führen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    66. Avatar
      says:

      Ich habe mal eine Frage: Ich bin in die Privatinsolvenz gegangen, bin aber bei der Knappschaft als freiwilliges Mitglied versichert, wird dieser Betrag bei den abgaben berechnet.
      Ich bekomme eine Pension von 1317,54€ davon muß ich 218,94 an die Krankenkasse überweisen.
      Was kann bei mir noch abgezogen werden.
      Mit flG

      F., Manfred

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr F.,

        bei der Ermittlung des Nettoeinkommens wird die Krankenversicherung anhand der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    67. Avatar
      says:

      Hallo, ich möchte einmal fragen, wie es sich in der Insolvenz mit der Abrechnung von steuerfreien Zuschlägen verhält.
      z.B. Sonntags Nacht, Feiertags und Urlaubsgeld.
      Es wird ja erst oben mit zum Grundgehalt dazugerechnet, dabei erhalte ich den Bruttolohn.
      Davon ziehe ich die Lohnsteuer und Sozialabgaben ab und erhalte den Nettolohn.
      Dieser wird ja nun in der Pfändungstabelle abgelesen um den pfändbaren Anteil zu erhalten.
      Die Frage,die ich nun habe, ist die, muss ich, oder besser gesagt darf ich 50% des Steuerfreien noch vom Bruttolohn abziehen. Wie wird das genau berechnet, es heißt doch, das in der Insolvenz, diese Beträge unpfänbar oder nur teilweise pfändbar sind? Ich glaube bei mir wurde das seit 4 Jahren dann immer falsch gerechnet. :-)
      Lieben Gruß Mario S.

    68. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herrn,

      ich hab eine Frage, ich bin selbständig als Fotograf und verkaufe auch einen jährlichen Fotokalender, verschiedene Spiele und hab kürzlich mein erstes Buch herausgebracht. Ein Gläubiger von mir hat mir schon vor einiger Zeit direkt zugesagt, dass es ihm nicht darum geht, dass er sein Geld bekommt sondern dass er mich fertig machen möchte.

      Nun hat er einen Pfändungsbescheid an meine Handelspartner übergeben lassen und aus diesem Grund hat auch einer meiner beiden Hauptkunden seinen Auftrag storniert, bis die Pfändung nicht mehr ihn betrifft. Ich habe dem Rechtsanwalt des Gläubigers auch schon ein Ratenzahlungsangebot geschickt (per Email, Fax und Post) aber auch nach gut einem Monat keine Antwort. Kann ich etwas dagegen machen?

      Er pfändet damit nicht mein Einkommen bis auf Null herunter (abgesehen von der Zahlung des Jobcenters, die ich aktuell noch bekomme) sondern er Pfändet auch die Beträge die ich zur Bezahlung der Produktionskosten brauche. Von den Zahlungen des Handels gehören mir nur rund 10%.

      MfG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr B.,

        grundsätzlich muss ein Gläubiger ein Ratenzahlungsangebot nicht annehmen.
        Im Übrigen gestaltet sich Ihre Anfrage zu komplex, um sie in diesem Rahmen umfassend beantworten zu können. Gerne biete ich Ihnen an, sich zur Vereinbarung eines Beratungstermins an unser Sekretariat zu wenden unter 0221 – 6777 0055 oder info@anwalt-kg.de

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    69. Avatar
      says:

      Hallo hätte eine Frage: bin zur Zeit inhaftiert und bin als Freiberufler am arbeiten, da ich zur Zeit in privatinsolvenz bin, will die jva in der Zukunft von meinem Lohn künftig mir nur 450€ auszahlen und den Rest zum pfänden frei geben! Da ich verheiratet bin und 6 Kinder habe muss mir doch ein Freibetrag zustehen, ist das rechtens was man mit mir hier macht??? Vielen dankt

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in Ihrer Situation ist die Pfändungstabelle leider nicht maßgeblich für den Betrag, den Sie behalten dürfen. dies richtet sich aufgrund der Inhaftierung nach der strafrechtliochen Gesetzen. Hierauf ist unsere Kanzlei nicht spezialisiert, daher sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, der auf Strafrecht spezialisiert ist.
        Es tut mir leid, dass ich Ihre Frage nicht anderweitig beantworten kann.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    Dein Kommentar

    An Diskussion beteiligen?
    Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button