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  • Vergleich auch in der Insolvenz möglich

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    Befinden Sie sich im Insolvenzverfahren und streben eine vorzeitige Restschuldbefreiung an? Wenn Sie sich mit Ihren Gläubigern während des Insolvenzverfahrens oder der Wohlverhaltensperiode durch einen Schuldenvergleich einigen, erhalten Sie während des Insovlenzverfahrens bzw. der Wohlverhaltensperiode eine vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung – Sie werden damit vorzeitig von Ihren Schulden befreit!

    Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

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    Vorzeitige Restschuldbefreiung durch Schuldenvergleich im Insolvenzverfahren

    Diese Möglichkeit ergibt sich seit einer jungen Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 29. September 2011 (BGH, Beschluss vom 29. September 2011 – Az. IX ZB 219/10). Eine vorzeitige Restschuldbefreiung durch einen außergerichtlichen Vergleich im Insolvenzverfahren hat nach dem Beschluss des BGH folgende Voraussetzungen:

    Unser Video für Sie:

    Die Voraussetzungen einervorzeitige Restschuldbefreiung durch einen Schuldenvergleich

    Zunächst einmal muss eine außergerichtliche Einigung mit allen Gläubigern erreicht werden. Wir helfen Ihnen hierbei, indem wir mit allen Gläubigern Kontakt aufnehmen, Ihren Verbindlichkeitsstand zusammenfassen und hiernach einen einheitlichen Vergleichsvorschlag unterbreiten.

    Schuldenvergleich im Insolvenzverfahren ist als beidseitig lohnender Verfahrensausgang darzustellen

    Dabei gehen wir aufgrund bereits gemachter positiver Erfahrung äußerst zielgerichtet vor: wir werden den Gläubigern darzustellen wissen, dass eine vorzeitige Schuldentilgung ein für alle Seiten lohnender Verfahrensausgang ist, welcher rechtlich einwandfrei bewirkt werden kann.

    Rechtslage beim Vergleich im Insolvenzverfahren äußerst Schuldneroffen

    Die Rechtslage beim Vergleich im Insolvenzverfahren gestaltet sich dabei sehr schuldnerfreundlich. Eine Einigung kann laut BGH sogar dann erfolgen, wenn der Betrag, aus dem der Vergleich bestritten wird, aus einem Darlehen an den Schuldner stammt.

    Rufen Sie uns gerne zu einem Beratungsgespräch zu einem Schuldenvergleich im Insolvenzverfahren an!

    Unterlagen zum Download

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, einen Vergleich in  der Insolvenz durchzuführen. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück. Laden Sie sich die Auftragsunterlagen runter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Vergleich gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    Vergleich in der Insolvenz – Die Unterlagen zum Download

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    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Schuldenvergleich im Insolvenzverfahren“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    4 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Hallo und guten Abend.
      Ich habe da ein Problem und entsprechend Fragen.
      Vor einigen Jahren bin ich mit meiner Firma pleite gegangen.
      Seit August 2017 befinde ich mich in der Privat-Insolvenz und
      beziehe ALG2. Seit Januar 2019 bin ich in der Wohlverhaltensphase.
      Meine Mutter ist im Oktober 1018 verstorben und hat mir eine
      Eigentumswohnung hinterlassen. Diese konnte ich im August 2019
      veräußern. Ab November 2019 mußte ich meinen Lebensunterhalt
      dann natürlich selber bestreiten, da das Amt die Leistungen eingestellt
      hat.

      Nun erhielt ich die Nachricht von meinem Insolvenzverwalter, mein
      Erbe zu überweisen. Nach Abzug aller Kosten, auch die Auszahlung
      an Pflichtteilsberechtigte verbleiben 30.000,-€.

      Laut Verwalter sind Forderungen in Höhe von 30.379,-€ anerkannt.

      Nun hat der Verwalter mitgeteilt, dass die 30.000,- nicht ausreichen,
      das Verfahren frühzeitig zu beenden.

      Ist das richtig?

      Für eine Antwort bedanke ich mich im voraus.

      Mit freundlichen Grüßen
      Frank L.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        Sie können eine Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren erwirken, indem Sie beim zuständige Insolvenzgericht einen Antrag hierzu stellen, 35 Prozent der angemeldeten Insolvenzforderungen und die Kosten des Verfahrens getilgt haben. Nach Ihren genannten Zahlen erscheint mir fraglich, weshalb dies nicht nach drei Jahren möglich sein soll.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Hallöchen habe eine Frage,
      Ich habe 7 Monate vor der Eröffnung der Insolvenz mein Vater Geld zurück gezahlt !!
      Jetzt verlangt der insolvenzverwslter das Geld darf er das !!
      Mein Vater weiß bis heute nicht das ich insolvent bin!!
      Mein Arbeitgeber bitter mir eine hohe apfindung und ich überlege sie zu nehmen!!
      Was was bleibt über??
      Und ich habe gehört 65 Prozent darf ich behalt ist das so

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr H.,

        um Ihre erste Frage beantworten zu können, müsste ich den Rechtsgrund kennen, weshalb Sie Ihrem Vater Geld gezahlt haben. Grundsätzlich kann aber der Insolvenzverwalter unter bestimmten Voraussetzungen durch eine Insolvenzanfechtung ein Rechtsgeschäft beseitigen und anschließend zugewendetes Geld zurückverlangen. Bezüglich Ihrer zweiten Frage kann ich Ihnen sagen, dass Sie beim für Sie zuständigen Amtsgericht einen Antrag nach § 850i ZPO stellen können. Danach kann das Vollstreckungsgericht Ihnen die Abfindung im Ganzen und einen Teil davon belassen. Wie hoch der Anteil ist, der Ihnen zu belassen ist, lässt sich nicht generell sagen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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