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UG Insolvenz – Tipps, Dauer, Ablauf und Kosten

Bekannt aus:
  • UG Insolvenz - Bundesweit vom Fachanwalt

    Das können Unternehmer bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit tun – Fachanwalt für Insolvenzrecht:
    Private Geschäftsführerhaftung und Insolvenzverschleppung vermeiden

    Bild Eröffnungsvoraussetzungen Insolvenzverfahren Paragraph 11
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    Die Insolvenz einer UG – Was ist zu beachten?

    Bei der Insolvenz einer Unternehmergesellschaft (UG) sind für Gründer oder Geschäftsführer zahlreiche Gefahren zu beachten.

    Da Sie als Geschäftsführer fremdes Vermögen verwalten (die UG ist eine eigene „Rechtspersönlichkeit“, §§ 5a, 13 I GmbHG), haben Sie dafür eine besondere Sorgfaltspflicht. Diese zeigt sich besonders dann, wenn die UG in Zahlungsschwierigkeiten ist:

    Für Verletzungen der Sorgfaltspflicht, etwa weil die Insolvenz zu spät angemeldet wird, kann im schlimmsten Fall das private Vermögen des Geschäftsführers herangezogen werden. Das bedeutet für den Geschäftsführer mitunter nicht selten den direkten Weg in die Privatinsolvenz und kann auch strafrechtliche Konsequenzen (vgl. § 15a InsO) nach sich ziehen.

    In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Gefahren bei der Abwicklung einer insolventen UG auf und geben nützliche Tipps, wie diese am sichersten verlaufen kann.

    Gerne helfen wir Ihnen auch im Rahmen eines kostenlosen telefonischen Erstberatungsgesprächs weiter. Wir helfen Ihnen als Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht dabei, die Risiken der UG-Insolvenz frühzeitig zu erkennen und rechtlich geschickt zu agieren.

    AUS AKTUELLEM ANLASS (COVID-19):

    Das Bundesministerium für Justiz sieht künftig eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Unternehmen bis zum 30.09.2020 vor. Diese liegt im Normalfall bei 3 Wochen nach Eintritt des Insolvenzgrundes (Überschuldung oder (bevorstehende) Zahlungsunfähigkeit). Dies bedeutet jedoch nicht, dass jeder Insolvenzfall automatisch darauf anzuwenden ist. Viel mehr muss der Geschäftsführer darlegen können, dass „der Insolvenzgrund auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht und dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen“.

    Es handelt sich mithin nicht um einen „Freibrief“. Sind Sie in Ihrem Fall nicht sicher, wie weiter zu verfahren ist, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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    Die Ziele der UG Insolvenz:

    Im Wesentlichen verfolgen wir bei der Abwicklung einer UG-Insolvenz die folgenden 3 Ziele:

    • 1. Ziel

      Vermeidung von Insolvenzverschleppung

      Eine Insolvenzverschleppung ist einschlägig, wenn der Insolvenzantrag zu spät abgegeben wird. Gemäß § 15a IV InsO macht man sich in diesem Fall strafbar. Dies gilt gemäß Absatz 5 sogar bei Fahrlässigkeit.

    • 2. Ziel

      Vermeidung der persönlichen Haftung des Geschäftsführers

      Verbindlichkeiten, die nach dem juristischen Vorliegen der Zahlungsunfähigkeit noch anfallen, führen zu einer persönlichen Haftung des Geschäftsführers (§ 64 GmbhG). Schlimmstenfalls führt dies in die Privatinsolvenz.

    • 3. Ziel

      Auflösung oder Sanierung der Gesellschaft

      Je nachdem wie wirtschaftlich ein Unternehmen zum jeweiligen Zeitpunkt noch ist, kann die Insolvenz entweder auf die Sanierung oder aber auf die Zerschlagung gerichtet sein.

    Mehr dazu auch in unserem Video zu den Zielen einer UG-Insolvenz.

    Für manche Unternehmen bietet sich auch eine Insolvenz in Eigenverwaltung bzw. im Schutzschirmverfahren an. Dieser Artikel beleuchtet jedoch schwerpunktmäßig die gewöhnliche UG-Insolvenz.

    Die Voraussetzungen einer UG Insolvenz

    In der Insolvenzordnung, dem maßgeblichen Gesetz, sind drei Gründe aufgezählt, bei deren Vorliegen der Insolvenzantrag gestellt werden muss bzw. kann.

    1. Überschuldung der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden, § 19 InsO
    2. Zahlungsunfähigkeit der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden, § 17 InsO
    3. Drohende Zahlungsunfähigkeit: Insolvenzantrag kann gestellt werden, § 18 InsO

    Wenn Sie vermuten, dass Ihre Firma von einer Situation befindet, in der ein Insolvenzgrund vorliegt, sollten Sie sich so schnell wie möglich beraten lassen, statt so weiter zu machen wie bisher.

    1. Insolvenzgrund: Überschuldung der UG

    Ob eine Überschuldung vorliegt, muss in zwei Stufen geprüft werden. Die Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung sind dann gegeben, wenn

    1. Das Vermögen nicht mehr ausreicht, um die Schulden zu decken und
    2. eine negative Fortführungsprognose für das Unternehmen gestellt wird.

    Aufgrund des regelmäßig sehr geringen Eigenkapitals der UG kann es leicht passieren, dass die Schulden das Vermögen übersteigen. In diesem Fall kann die Insolvenzantragspflicht jedoch verhindert werden, indem eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen erstellt wird.

    Falls es dann aber zur Insolvenz kommt, wird im Rückblick geprüft, ob diese Prognose möglicherweise doch etwas zu optimistisch ausgefallen war.
    Falls sich Ihr Unternehmen in einer Situation befindet, in der wahrscheinlich eine Überschuldung anzunehmen ist, sollten Sie daher sofort den Rat eines auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalts einholen. Denn wenn Sie trotz eines Insolvenzgrundes weiterhin Zahlungen vornehmen, kann dies Ihr Haftungsrisiko erhöhen.

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    2. Insolvenzgrund: Zahlungsunfähigkeit der UG

    Häufig kommt es vor, dass ein Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit der UG gestellt werden muss. In der Praxis kann es passieren, dass einzelne Rechnungen nicht rechtzeitig gezahlt werden. Dann ist zunächst nur von einer folgenlosen Zahlungsstockung zu sprechen.

    Doch es ist für die Vermeidung von Haftungsrisiken der Geschäftsführung von großer Bedeutung, wann der Übergang von Zahlungsstockungen zur Zahlungsunfähigkeit gegeben ist.

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshof definiert Zahlungsunfähigkeit als dann gegeben, wenn nur noch weniger als 90% der fälligen Verbindlichkeiten in einem Zeitraum von 3 Wochen beglichen werden können (BGH, Urteil vom 19. Dezember 2017 – II ZR 88/1). Mit diesem Zeitraum soll vermieden werden, dass Liquiditätsengpässe beispielsweise durch den unerwarteten Ausfall einer größeren Forderung sofort zum Insolvenzantrag führen.

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    Die meisten Geschäftsführer unterschätzen, wie früh eine Zahlungsunfähigkeit juristisch einschlägig ist 

    Betrachtet werden alle Verbindlichkeiten, die zum Stichtag bereits fällig sind. Wenn Sie bloß zahlungsunwillig sind, also sich weigern, eine Rechnung zu bezahlen, die Sie eigentlich zahlen könnten, ist dies noch kein Insolvenzgrund. Aber beachten Sie, dass im Fall des Insolvenzantrags genau geprüft wird, ob die Zahlungsunwilligkeit nur vorgeschoben war.

    Es kann sein, dass die Fälligkeit von Rechnungen durch Stundungsvereinbarungen, die auch schon durch konkludentes Handeln zustande kommen können, aufgeschoben wurde. Doch darauf sollten Sie sich im Zweifel nicht verlassen. Kontaktieren Sie besser einen Fachanwalt für Insolvenzrecht, wenn regelmäßig offene Rechnungen nicht rechtzeitig beglichen werden können.

    3. Insolvenzgrund: drohende Zahlungsunfähigkeit der UG

    Der Vollständigkeit halber sei auch noch der Insolvenzgrund drohende Zahlungsunfähigkeit genannt. Dieser wird in der Praxis nur äußerst selten angewendet.

    Für den Fall, dass es überwiegend wahrscheinlich ist, dass in Zukunft nicht mehr alle Verbindlichkeiten gezahlt werden können, besteht für den Geschäftsführer der UG die Möglichkeit, sich in den Schutz des Insolvenzverfahrens zu begeben.

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    Der Ablauf des UG Insolvenzverfahrens

    Wird bei einer UG ein Insolvenzantrag gestellt, geschieht dies im sogenannten Regelinsolvenzverfahren.

    • Grundsätzlich folgt aus der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Auflösung der UG.
    • Wird jedoch ein Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens beschlossen, wird die Auflösung wieder aufgehoben und die Fortsetzung der sanierten Gesellschaft ist möglich.

    Der Ablauf einer UG-Regelinsolvenz gestaltet sich wie folgt:

    1. Bevor ein Insolvenzantrag eingelegt wird, prüfen wir als Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht, inwiefern statt einem Insolvenzverfahren auch die Auflösung der UG aufgrund einer Vermögenslosigkeit (siehe unten) möglich ist. Dieser alternative Weg ist einem herkömmlichen Insolvenzverfahren gegenüber vorzugswürdig, insbesondere da kein Insolvenzverwalter mit dem Fall betraut wird.
    2. Falls dies nicht möglich ist, muss vom Geschäftsführer ein Insolvenzantrag beim zuständigen Insolvenzgericht gestellt werden. Kurze Zeit später beginnt das Regelinsolvenzverfahren.
    3. Das Gericht bestimmt vorläufige Sicherungsmaßnahmen, um das Vermögen der UG zu sichern. In der Regel wird dabei ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestimmt.
    4. Der Insolvenzverwalter nimmt die Vermögenswerte der UG unter die Lupe und sucht Möglichkeiten diese liquide zu machen. Der Geschäftsführer muss dem Insolvenzverwalter für Auskünfte zur Verfügung stehen.
    5. Nun wird der vorläufige Insolvenzverwalter dem Gericht melden, ob ein Eröffnungsgrund über das Insolvenzverfahren vorliegt und ob die Insolvenzmasse ausreicht, um zumindest die Kosten des Verfahrens zu decken. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, folgt die „Abweisung mangels Masse“ (siehe unten). Die Abwicklung gestaltet sich bei dieser Variante weitaus einfacher und schneller.
    6. Sollte jedoch genug Vermögen vorhanden sein, so wird im Regelfall durch die Gläubigerversammlung beschlossen, ob die UG saniert oder zerschlagen werden soll. Wird eine Zerschlagung beschlossen, so werden die Vermögenswerte der UG an Investoren veräußert und alle offenen Forderungen eingetrieben und der Insolvenzmasse zugeführt.
    7. Anschließend werden alle berechtigten Forderungen der Gläubiger in die Forderungstabelle aufgenommen. Wenn das Vermögen der UG dann verwertet und auf die Gläubiger verteilt wurde, wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und die UG gilt als aufgelöst.

    Kosten der UG Insolvenz

    Die Kosten der UG Insolvenz berechnen sich anhand des Wertes der Insolvenzmasse. Daher kann eine pauschale Angabe über die Kosten nicht gemacht werden. Meist kommen jedoch Kosten von 1500 € – 3000 € in Betracht. Die Verfahrenskosten müssen in jedem Fall von der UG selbst getragen werden, dazu kommen die Anwaltskosten. Es besteht keine Möglichkeit der Prozesskostenhilfe oder der Stundung der Verfahrenskosten.

    Verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt für die UG Insolvenz

    Wenn Sie sich als Geschäftsführer erst dann mit Ihren Haftungsrisiken befassen, wenn das Unternehmen schon zahlungsunfähig oder überschuldet ist, kann es schon zu spät sein, um noch an den richtigen Stellschrauben zu drehen.

    Auch und gerade wenn Sie als Geschäftsführer bereits mit dem Tagesgeschäft, kurzfristigen Rettungsmaßnahmen für die Firma sowie dem Verfolgen langfristiger Ziele ausgelastet sind, sollten Sie sich jederzeit Ihrer persönlichen Haftungsrisiken bewusst sein. Denn ab Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung läuft eine 3-wöchige Frist, nach deren Ablauf der Geschäftsführer aufgrund einer Insolvenzverschleppung mit einer Haftung mit dem Privatvermögen (meist Auslöser einer Privatinsolvenz) sowie einem Strafverfahren rechnen muss.

    Mehr dazu im nächsten Abschnitt:

    Weitere interessante Informationen zu den Vorteilen und Nachteilen einer UG-Insolvenz erläutert unser Rechtsanwalt und Partner Andre Kraus in diesem Video:

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    Risiko der Geschäftsführerhaftung und Strafverfolgung

    Grundsätzlich sorgt die Rechtsform der UG dafür, dass Ihr Risiko, bei schlecht laufendem Geschäft mit Ihrem Privatvermögen haftbar zu sein, ausgeschlossen ist. Somit ist die Situation, dass laufende Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlt werden können, zwar unangenehm und brisant, aber nicht bedrohlich für Ihr Privatvermögen.

    Dieser Grundsatz der Haftungsbeschränkung wird aber im Umfeld einer UG Insolvenz in einigen Fällen durchbrochen. Dann haftet die Geschäftsführung auch mit ihrem Privatvermögen und macht sich darüber hinaus sogar strafbar.
    Einige der zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken für die UG-Geschäftsführung sind:

    1. Strafbarkeit wegen Insolvenzverschleppung gem. § 15a InsO
    2. Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen führt zu Strafbarkeit nach § 266a StGB
    3. Nichtzahlung von Steuern nach §§ 34, 69 AO
    4. Begünstigung einzelner Gläubiger strafbar nach § 283c StGB
    5. Haftung für Zahlungen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG
    6. Haftung der Geschäftsführung bei Verlust des Stammkapitals
    7. Haftung wegen Steuerhinterziehung bei falscher Bilanz

    Im Folgenden sehen Sie weitere Informationen zu den einzelnen Haftungsrisiken:

    1. Insolvenzverschleppung

    Nach Eintritt einer Insolvenz, also wenn Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit vorliegen, muss der Insolvenzantrag durch die Geschäftsführung zwingend gestellt werden. Nach § 15a InsO muss dies „ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber 3 Wochen nach Eintritt der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit“ geschehen. Wird der Insolvenzantrag nicht rechtzeitig oder fehlerhaft gestellt, haften Sie als Geschäftsführer gegenüber Dritten grundsätzlich auch mit Ihrem Privatvermögen. Zu beachten ist auch, dass die 3-Wochen-Frist dann nicht gilt, wenn sich „Sanierungsbemühen schon vorher zerschlagen haben“ (vgl. BGH, Urteil vom 09. Juli 1979 – II ZR 118/77).

    Bild von einem rechtlichen Hammer

    Bei einer Insolvenzverschleppung kommt es meist zu einem Strafverfahren

    Für viele UG-Geschäftsführer ist vor allem dieser Haftungsgrund gefährlich. Viele Unternehmer wollen sich die Insolvenz nicht eingestehen und lassen das Geschäft einfach weiterlaufen, obwohl sie längst die notwendigen Schritte zur Vermeidung des Haftungsrisikos unternehmen müssen. Das Risiko steigt jedoch mit jedem Tag, an dem das Unternehmen fortgeführt wird. Zudem kann meist gar nicht richtig abgegrenzt werden, wann sich ein Unternehmen noch in einer temporären Krise befindet und wann aus dieser Krise eine tatbestandliche Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung geworden ist.

    Die Insolvenz ist auch eine Chance für einen unbelasteten Neuanfang, wenn sie rechtzeitig und professionell durchgeführt wird. Wir empfehlen Ihnen daher, uns zu kontaktieren, damit wir Ihnen mit Fachkenntnis und Erfahrung zur Seite stehen können.

    Bei einer UG Insolvenz wird die Prüfung, ob Insolvenzverschleppung vorliegt, regelmäßig vorgenommen. Das bedeutet auch, dass aus rechtlichen Gründen jede Insolvenzakte vom zuständigen Insolvenzgericht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wird. Diese prüft dann, ob ein Anfangsverdacht auf Insolvenzverschleppung besteht, der ein Ermittlungsverfahren begründet. Ein Tendenz dazu gibt zudem der Insolvenzverwalter schon zuvor bei der Staatsanwaltschaft an.

    Zögern Sie nicht bei drohender oder bereits eingetrener Zahlungsunfähigkeit!

    Es muss also zuvor genau geprüft werden, wann die dreiwöchige Frist zu laufen begonnen hat. Außerdem darf der Insolvenzantrag keine Fehler enthalten. Hierfür empfehlen wir Ihnen ganz ausdrücklich, einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen.

    Tipp vom Fachanwalt: Holen Sie bei Zahlungsschwierigkeiten Ihrer UG sofort professionelle Beratung ein: Bei einer Insolvenzverschleppung verliert der ehemalige UG-Geschäftsführer nämlich durch ein Strafverfahren häufig die Zulassung, als Geschäftsführer tätig zu werden („Inhabilität gem. § 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 3a GmbHG„) und muss zudem mit seinem Privatvermögen haften – ganz zu schweigen von strafrechtlichen Konsequenzen: Es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe. Dabei hängt die Höhe des Strafmaßes insbesondere von der Höhe des durch die Verschleppung verursachten Schadens ab.

    Die Gefahr durch die Insolvenzverschleppung in die Haftung mit dem Privatvermögen zu geraten und dabei sogar die Schwelle zum Strafrecht zu überschreiten ist sehr hoch und wird von Geschäftsführern regelmäßig unterschätzt. So wies die polizeiliche Kriminalstatistik allein für das Jahr 2012 6808 Fälle von Insolvenzverschleppung aus.

    Nachfolgend finden Sie Infos zu den weiteren Haftungsrisiken des UG-Geschäftsführers:

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    2. Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen

    Als Geschäftsführer können Sie sich strafbar machen, wenn Sie fällige Sozialversicherungsbeiträge nicht an den zuständigen Träger abführen. Dies ist den meisten Unternehmern, die Arbeitnehmer beschäftigen, bekannt, daher werden zumindest die Sozialversicherungsbeiträge für gewöhnlich gezahlt.

    Im Rahmen der Insolvenz kann es aber trotzdem dazu kommen, dass die Beiträge nicht gezahlt werden. Dann kann die zuständige Krankenkasse den Geschäftsführer persönlich in Anspruch nehmen. Er haftet für die nicht gezahlten Beiträge also mit seinem Privatvermögen, darüber hinaus erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen § 266a StGB.

    Zu beachten ist dahingehend jedoch auch, dass diese Sozialverschicherungsbeiträge „immer zuerst“ gezahlt werden müssen. Versäumen sie als Geschäftsführer also die Zahlung, um beispielsweise anderweitig Schulden abzuzahlen, ist dies kein gültiger Entschuldigungsgrund.

    3. Persönliche Haftung wegen Nichtzahlung von Steuern

    Im Rahmen einer Insolvenz kann es auch dazu kommen, dass Steuern nicht gezahlt werden. Hier kommen in erster Linie Lohnsteuer, Umsatzsteuer sowie Körperschafts- und Gewerbesteuern in Frage. Darüber hinaus fallen dann Säumniszuschläge an.

    Diese holt sich der Staat dann von der Geschäftsführung unmittelbar zurück, also aus dem Privatvermögen.

    4. Strafbarkeit wegen Gläubigerbegünstigung

    Wenn das Geschäft trotz drohender Insolvenz so weitergeführt wird wie bisher, können Sie als Geschäftsführer in Gefahr geraten, unbewusst Gläubigerbegünstigung zu begehen. Zahlungen an einzelne Gläubiger können dem Grundsatz widersprechen, dass alle Gläubiger in der Insolvenz gleich behandelt werden müssen. Eine solche Zahlung könnte dann den Tatbestand der Gläubigerbegünstigung nach § 283c StGB begründen.

    Vorsicht und anwaltliche Hilfe sind also auch dann höchst empfehlenswert.

    5. Haftung für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung

    Eine weiterer Grund, warum Sie bei einer drohenden Insolvenz schnell rechtlichen Beistand aufsuchen sollten, liegt in der Regelung aus § 64 Abs. 2 GmbHG. Diese besagt, dass der UG-Geschäftsführer ab dem Zeitpunkt, an dem der Insolvenzgrund vorliegt, für Zahlungen, die er dann noch tätigt, persönlich haftbar ist.

    bild von zwei Männern am Tisch während einer vermutlichen Diskussion

    Im Rahmen einer anwaltlichen Beratung können wir für Ihren Fall die nächsten Schritte bestimmen, um eine persönliche Haftung zu vermeiden

    Es spielt dabei keine Rolle, ob ein Insolvenzantrag gestellt wurde oder nicht. Ebensowenig kommt es darauf an, ob der Geschäftsführer wegen mangelnder Sachkenntnis nichts von dem Insolvenzgrund gewusst hat. Es kommt einzig darauf an, ob der Insolvenzverwalter feststellt, dass nach objektivem Vorliegen des Insolvenzgrundes noch Zahlungen getätigt wurden. Dabei gelten als Zahlungen alle Leistungen, die die Insolvenzmasse schmälern.

    Eine anwaltliche Beratung sollte also spätestens dann aufgesucht werden, wenn das Vorliegen eines Insolvenzgrundes in Betracht kommt.

    6. Der Geschäftsführer haftet bei Verlust des Stammkapitals

    Die Regelung des § 84 GmbHG verpflichtet den Geschäftsführer, bei Verlust von mehr als 50% des Stammkapitals eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen. Hier muss er den Gesellschaftern den Verlust mitteilen. Dies soll den Gesellschaftern ermöglichen, Maßnahmen zur Erhaltung des restlichen Stammkapitals zu treffen.

    Unterlässt der Geschäftsführer diese Mitteilung, macht er sich strafbar sowie riskiert eine persönliche Haftung für das verlorene Kapital.

    7. Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung

    Ein weiterer Sachverhalt, der bei der Insolvenz vorkommen kann ist, dass die Bilanz “geschönt” wird, um die wirtschaftliche Schieflage zu kaschieren.
    Dies gilt jedoch als Bilanzfälschung, da die Bilanz richtig geführt werden muss und zur Berechnung der Steuern dient. Dieser Sachverhalt kann zu einer Strafbarkeit und Haftung nach §§ 369 ff. AO führen.

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    Alternative: Löschung aufgrund Vermögenslosigkeit

    Wenn die Verbindlichkeiten der UG eine Höhe von etwa 1500 Euro nicht überschreiten und ohne Weiteres vom Inhaber getragen werden können, gibt es eine Alternative zur UG Insolvenz. Diese ist auch weitaus komfortabler. Es besteht nämlich die Möglichkeit der Auflösung und Löschung einer UG wegen Vermögenslosigkeit.

    Der Ablauf ist wie folgt:

    1. Der Gesellschafter gibt der UG ein Gesellschafterdarlehen.
    2. Die UG bezahlt ihre Verbindlichkeiten
    3. Der Gesellschafter verzichtet auf seinen Rückzahlungsanspruch gegenüber der UG.
    4. Wir führen die Löschung oder Auflösung der UG wegen Vermögenslosigkeit durch – auf Erfolgshonorarbasis (Zahlung erst bei erfolgreicher Austragung aus dem Handelsregister)

    Diese Variante kommt selten vor – meist bestehen Schulden, die nicht ohne Weiteres vom Inhaber privat getragen werden können. Ist die private Schuldentilgung der UG jedoch möglich, ist sie gegenüber einem herkömmlichen Insolvenzverfahren vorzugswürdig.

    Sie hat nämlich mehrere Vorteile:

    • Sie führt ebenso wie die UG-Insolvenz zum Ende der persönlichen Haftung des Geschäftsführers
    • Außerdem werden die laufenden Betriebskosten gestoppt. 
    • Das Bezahlen der Verbindlichkeiten ist bis zu einer Höhe von rund 1.500 € günstiger als die Durchführung der Insolvenz
    • Die Auflösung wegen Vermögenslosigkeit führt nicht zu einen Eintrag für den Geschäftsführer über die Eröffnung der Insolvenz im Handelsregister.

    Lesen Sie hier mehr zur Auflösung oder Löschung der UG wegen Vermögenslosigkeit.

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    Alternative: Abweisung des UG Insolvenzantrags mangels Masse

    Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann aus bestimmten Gründen abgewiesen werden. Insbesondere wird das Gericht den Antrag abweisen, wenn das verwertbare Vermögen der UG nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken. Dies ist meist der Fall, wenn nicht ein noch verwertbares Vermögen von etwa 3.000,- € in der UG vorhanden ist. Die UG kann auch keine Prozesskostenhilfe oder Stundung der Verfahrenskosten verlangen, muss diese Kosten also in jedem Fall selbst tragen.

    Meist wird eine Abweisung des Insolvenzantrags von Geschäftsführern sogar angestrebt. Das liegt daran, dass in diesem Fall kein Insolvenzverwalter mit Ihrem Fall betraut wird und insofern auch „weniger Fragen gestellt werden“ – es also auch unwahrscheinlicher wird wegen etwaiger Insolvenzstraftaten verfolgt zu werden.

    Der Ablauf gestaltet sich dann meist wie folgt:

    • Schritt 1

      Gerichtliche Abweisung

      Zunächst wird das Insolvenzgericht die Eintragung eines Auflösungsvermerks und später die Löschung im Handelsregister veranlassen. Zudem führt die Abweisung mangels Masse zu einer zwangsweisen Eintragung des Unternehmens in das öffentlich einsehbare Schuldnerverzeichnis.

      Nun sind auch wieder Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch Ihre Gläubiger denkbar, da die Tätigkeit des Insolvenzverwalters nun endet.

    • Schritt 2

      Liquidationsverfahren

      Im Rahmen des nun folgenden Liquidationsverfahrens wird der Geschäftsführer mit der Liquidation beauftragt. Er erhält sämtliche Rechte und Pflichten als Organ der Gesellschaft zurück, um das Liquidationsverfahren einzuleiten. Dabei hat er eine Eröffnungsbilanz zu erstellen und diese bei www.bundesanzeiger.de hochladen. Dazu müssen Sie dort ein Konto erstellen und das Formular „Insolvenzeröffnungsbilanz“ ausfüllen.

      Die Firma muss ab diesem Zeitpunkt den Namenszusatz „i. L.“ führen. Im Rahmen der Liquidation werden regelmäßig Gläubiger (insb. Sicherungsgläubiger) versuchen im Rahmen der Vollstreckung die Verwertung Ihrer jeweiligen Anteile durchzusetzen.

    • Schritt 3

      Abwicklung der Liquidation

      Dabei sind zwei wichtige Dinge zu beachten: Zum einen besteht die Buchführungspflicht für den Geschäftsführer fort. Er muss die Bücher also auch im Rahmen der Liquidation wie ein ordentlicher Kaufmann nach den gesetzlichen Anforderungen führen. Zudem besteht das während der Insolvenz relevante Verbot der Gläubigerbenachteiligung während der Liquidation nicht mehr. Es obliegt mithin dem Geschäftsführer als Liquidator zu bestimmen, wem er wie viel gibt. Es bietet sich jedoch an, eine dem Anteil der jeweiligen Verbindlichkeiten gemäße Quote einzuhalten.

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    Betriebskosten einer inaktiven UG vermeiden

    Durch die Auflösung oder Löschung einer UG stoppen Sie den Anfall weiterer Kosten Ihrer nicht weiter aktiven Unternehmung. Die typischen Kosten sind:

    BESCHREIBUNGBETRAG
    Industrie und HandelskammerJährlicher Beitrag, bei im Handelsregister gelisteten Firmen durchschnittlich 469,- € (Quelle: www.ihk-fragen.de – „IHK Transparent“)310,- € Mindestbeitrag, bundesweiter Durchschnittsbeitrag bei 938,- €
    BundesanzeigerJährlicher Beitrag78,- Mindestbeitrag
    BuchführungBei Inaktivität als Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) jährliche Übermittlung der Angaben aus der Bilanz. Als Kleinkapitallgesellschaft (§ 267 HGB) Bilanzierungspflicht. Meistens kostenpflichtig durch den Steuerberater. Jährliche KostenVariable Steuerberaterkosten nach der StBVV
    KontoführungGebühren der kontoführenden BankJe nach Konto

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    So gehen wir für Sie vor:

    1. Nachdem Sie mit uns einen Termin zur kostenlosen, telefonischen Erstberatung vereinbart haben, führen wir ein unverbindliches Gespräch zu Ihrer Situation mit Ihnen.
    2. Dabei analysieren wir zunächst Ihren Sachverhalt. Dazu geben Sie uns idealerweise ungefähre Angaben zur Höhe der Schulden, der Anzahl der Gläubiger und dem noch in dem Unternehmen verbliebenen Vermögen. Dadurch wissen unsere Experten meist schon, wohin „die Reise“ ungefähr geht.
    3. Wichtig ist zur Absicherung des Geschäftsführers insbesondere die Frage, ob ein Insolvenzgrund (Bsp: „Zahlungsunfähigkeit“) bereits eingetreten ist (Stichwort: Haftung mit dem Privatvermögen). Denn eine Strafbarkeit des Geschäftsführers wegen Insolvenzverschleppung (§ 15a InsO), Betrug (§ 263 StGB), Bankrott (§ 283 StGB) usw. muss unbedingt vermieden werden. Dazu beraten wir Sie ausführlich.
    4. Auf dieser Grundlage geben wir Ihnen zusätzlich Hinweise dazu, wie Sie sich nun richtigerweise verhalten sollten. Steht ein Insolvenzverfahren bevor, sollten Sie beispielsweise, abgesehen von den Arbeitnehmer-Anteilen, sämtliche Zahlungen einstellen und auch keine weiteren Verbindlichkeiten eingehen.
    5. Auch hinsichtlich bevorstehender oder bereits angelaufener Zwangsvollstreckungsmaßnahmen beraten wir Sie ausführlich.
    6. Anschließend wagen wir einen Blick in die Zukunft: Welche Maßnahme ist für Ihr Unternehmen jetzt durchzuführen: Ist ein Insolvenzverfahren nötig? Lässt sich eine Abweisung mangels Masse erreichen? Lässt sich eine Löschung wegen Vermögenslosigkeit erreichen?
    7. Der Ablauf der jeweiligen Maßnahme wird sodann umfassend mit Ihnen besprochen.
    8. Zuletzt beantworten wir Ihre offenen Fragen und schicken Ihnen ein unverbindliches Angebot zur Zusammenarbeit: Unsere Kanzlei hilft Ihnen gerne weiter und setzt mit Ihnen gemeinsam die erarbeitete Strategie durch.

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    UG Insolvenz Tipps und Fehler

    Durch die Einleitung des UG Insolvenzverfahrens entgehen Sie als Geschäftsführer der Strafbarkeit und der privaten Haftung, wenn Sie den richtigen Antrag zur richtigen Zeit stellen.
    Um auch in Krisenzeiten rechtssicher eine UG zu führen, sollten Sie unsere Tipps beachten:

    1. Prüfen Sie in Krisenzeiten täglich die finanzielle Situation der UG
    2. Überdenken Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich
    3. Besprechen Sie mit uns Möglichkeiten zur Sanierung der UG
    4. Informieren Sie rechtzeitig die Gesellschafter
    5. Lassen Sie sich zu Strategien zur Enthaftung der Geschäftsführung beraten
    6. Vermeiden Sie Pfändungen bzw. Zwangsvollstreckungen
    7. Bilden Sie eine Rücklage
    8. Stellen Sie rechtzeitig die Zahlungen an die Gläubiger ein
    9. Nehmen Sie keine weiteren Schulden durch neue Bestellungen o.ä. auf
    10. Vorsicht bei der Übertragung von Vermögensbestandteilen
    11. Nehmen Sie die Begleitung eines spezialisierten Anwalts in Anspruch

    Die genauen Haftungsrisiken sind komplex und in jedem Einzelfall unterschiedlich. Sie können daher nur in einem persönlichen Beratungsgespräch abgeklärt werden.

    Antrag auf Eröffnung des UG Insolvenzverfahrens

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, ein Regelinsolvenzverfahren einzuleiten. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen herunter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Regelinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    UG Insolvenz Unterlagen zum Download

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

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    geprüfte Fälle

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    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Ihr spezialisiertes Team für UG Insolvenzen

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

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    • Insolvenzrecht

    Regelinsolvenz

    Können in der zwischenzeit nicht auch Privatpersonen die Regelinsolvenz beantragen, mir kommt vor ich habe das irgendwo gelesen.

    Pfändung in der Wohlverhaltensperiode durch den INsolvenzverwalter obwohl keine Abtretungserklärung unterschrieben?

    Guten Tag, eine Krankenkasse hat vor etwa 3 Jahren einen Insolvenzantrag (Regelinsolvenz) gegen mich gestellt. Ich habe keinen eigenen Insolvenzantrag und keine Abtretungserklärung eingreicht. Nun wurde ich in der Wohlverhaltensperiode vom Insolvenzverwalter angeschrieben. Er will jetzt mein pfändbares Einkommen von etwa 350 Euro monatlich pfänden (verdiene etwa 1.400 euro netto). Steht ihm das Geld zu […]

    Regelinsolvenz

    Guten Tag , ich bin in der Regelinsolvenz und es wird weiter Verrechnet / Pfändung ) von der Aok Niedersachsen . Erwerbsminderungsrente von 1195,13 ,verrechnet werden 300,00 Euro . Forderung 5735,45plus 2800,00 Säumniszuschläge . Habe bereits 5756,00 Euro bezahlt. Mein Insolvenzverwalter schläft ! Was muss ich tun ? Mfg. Petra Geske

    Regel Insolvenz

    Wie schaffe ich Antrag dazu zu stellen und Formulare zu erhalten?

    Kauf einer Immobilie einer insolventen Immobilien GmbH

    Sehr geehrte Damen und Herren, über einen Immobilienmakler möchte ich eine Immoblie erwerben. Verkäufer ist eine Immobilien GmbH. Die Immobilien GmbH ist insolvent. Aktuell warte ich auf den Notartermin, werde aber immer wieder vertröstet mit dem Argument, es ist nicht geklärt, wer mit mir den Kaufvertrag unterschreibt – der Insolvenzverwalter oder der Geschäftsführer der GmbH. […]

    Insolvenz seit 2012 der Firma Schürmann & Hilleke Neuenrade

    unsere Forderungen an Schürmann & Hilleke wurden vom Gericht und Insolvenzverwalter in Höhe von ca. €150.000,– anerkannt., außerdem wurde eine Quote in Aussicht gestellt. Seit 2 Jahren wird der Termin ständig verschoben, letzte Auskunft – Abschluss des Verfahrens Mitte 2020. Müssen wir als Gläubiger diese Terminverschiebungen akzeptieren ,? bzw. haben wir ein Recht auf zügige […]

    Insolvenz GmbH

    Können Forderungen noch gestellt werden wenn eine GmbH Insolvenz beendet ist ?

    Privatinsolvenz verkürzt auf 3 Jahre

    Guten Tag , Ich habe mal eine Frage ! Ich bin seit dem 1.12.2016 in der Privatinsolvenz . Meine Schulden belaufen sich auf 27309€ Ich würde gerne im Januar 2020 einen Antrag auf verkürzung Stellen ! Ist dies möglich ? Ich habe bis zum Dez 2019 9531€ gezahlt und mein Vater würde den rest bezahlen […]

    GmbH Insolvenz

    Hoffe ich bin jetzt auf der richtigen Seite Sehr geehrte Damen und Herren, bevor ich bei Ihnen einen Termin ausmache zur Besprechung, hätte ich noch ein paar Fragen. – Ich bin alleiniger Geschäftsführer im angestellten Verhältnis. Die GmbH gibt es seit 2011, es wurden aber noch nie grössere Umsätze generiert. 1. In wie weit ist […]

    Sozialversicherung – Arbeitnehmeranteile

    Haftet der GF persönlich bei Insolvenz der GmbH auch für die angefallenen Säumniszuschläge auf die Arbeitnehmeranteile (bereits bezahlt)

    Restschuldbefreit

    Hallo Ich bin Restschuld befreit und bald sind auch meine 3 Jahre nach der Erteilung vorbei. Welche weiteren Datenverarbeitung Unternehmen speichern solche Informationen neben der Schufa? Kann ich da eine Löschung beantragen verlangen? Danke

    Erbschaft und Regelinsolvenz

    Ein alter Beschluss ca. 8 Jahre wurde aufgrund von bewust gewollten Nichtbezahlen der Schuld( u.a. Arbeitsverweigerung einer Mitarbeiterin ) nicht bezahlt. Jetzt ist ein Regelinsolvenzverfahren in die Wege geleitet worden aufgrund dieses alten Beschlusses gegen mich als ehem. GF . Die Firma ist seit ca. 8 Jahren erloschen. Diese Schuld stammt aus einem Vertragsverhältnis einer […]

    Beendigung Insolvenz

    Guten Tag, meine IV/WVP endet am 13.01.2020. Was kann ich tun, damit die Restschuldbefreiung auch zeitnah erfolgt? Ich befürchte, dass über die Weihnachtstage und Neujahr das Gericht der Vorgang liegen bleibt und auch der Treuhänder erst wieder Mitte Januar 2020 tätig wird. Kann ich hier mit einem Gespräch im Vorfeld erreichen, dass das Verfahren bereits […]

    Wohlverhaltensphase: Geld sparen

    Darf ich Geld auf meinen Pfändungsschutzkonto sparen in der Wohlverhaltensphase bei einer Regelinsolvenz? Ich habe keine Erbschaft erhalten. Es sind teilweise Zuwendungen oder Ansparungen aus meinem Einkommen, wobei ich den monatlichen Pfändungsfreibetrag nicht überschreite.

    Betriebsfahrzeuge und Regelinsolvenz.

    Ich führe ein Geschäft mit Möbelverkauf und weil es nicht mehr gut läuft, arbeite ich auch als Kurier (Subunternehmer). Ich habe zwei Transporter (beide finanziert) und meine Frau fährt mit zweitem auch als Kurier auf Basis (bei mir beschäftigt). Darf ich die beiden beim Regelinsolvenz behalten und die Raten weiter zahlen ? Ohne Transporter kann […]

    Insolvenz UG

    Ich möchte für die UG einen Antrag auf Insolvenz stellen. Habe noch eine freiberufliche, andere Tätigkeit als Einzelunternehmer. Bleibt diese unberührt, auch das Konto? Danke für Ihre Antwort im Voraus.

    Anfechtung durch den Insolvenzverwalter

    Sehr geehrte Damen und Herren, im Februar diesen Jahres wurde bei mir das Regelinsolvenzverfahren eröffnet. Nun wurde mir vom Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass er eine Anfechtung gegen den anteiligen Hausverkauf an meinen Ehemann vornehmen wird. Der Verkauf fand im August 2016 statt. Ist eine Anfechtung damit überhaupt rechtens? Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner […]

    Restschuldbefreiung

    Guten Tag, ich habe 2008 eine Privatinsolvenz beantrag und jetzt (2019) die Restschuldbefreiung vom Gericht erhalten. Mittlerweile bin ich Selbständig und es sind daraus neue Schulden entstanden. Durch lange Krankheit bin ich in Zahlungsschwierigkeiten gekommen und kann nun, trotz Wiederaufnahme meiner Selbständigkeit, meinen Raten nicht mehr nachkommen. Kann ich einen neuen Antrag auf Regelinsolvenz stellen […]

    Insolvenzstrafrecht

    Durch Verschiebung eines sehr lukrativen großen Auftrages durch den AG um ein Jahr kam meine GmbH in 2018 in erhebliche Liquiditätsprobleme. 2 Krankenkassen stellten Insolvenzantrag, erklärten diesen aber nach vollständiger Bezahlung als erledigt. Der besagte Auftrag sichert zuverlässig die dauerhafte Sanierung innerhalb der Jahre 2019 und 20 (je nach Baufortschritt). Zugleich führte ich als Geschäftsführer […]

    Insolvenzanfechtung

    Hallo, ich werde wohl in absehbarer Zeit eine Regelinsolvenz anmelden. Ich bin in einer GbR mit einem Partner selbstständig. Wir besitzen Eigentum in einer Wohneigentümergesellschaft in der wir unser Gewerbe ausführen. Dieses WEG hat nun Renovierungsmassnahmen beschlossen, das Geld um diese zu bezahlen hätten wir aktuell. Von unseren Schwierigkeiten weiß die WEG nichts und wir […]

    Steuerschulden

    Hallo kurze Frage, habe versucht mit dem Finanzamt bzgl den hohen Steuerschulden aus dem Gewinn der Firma zu sprechen und sich zu einigen, diese gehen aber auf nichts ein, sprich ich müsste jetzt knapp 60.000€ zurückzahlen an das Finanzamt, welches ich nicht habe. Besteht die Möglichkeit, ein Verfahren zu eröffnen und meine Selbstständigkeit fortzuführen? Ich […]

    Private Haftung Steuerschulden

    Meine UG ist in Insolvenz nun bekomme ich eine private Haftung über die Steuerschuld ,wie kann man das abwehren ? mfg P K

    Regelinsolvenz

    Ich habe mich entschieden einen Antrag auf regelinsolvenz zu stellen. Meine Konten sind seid 3 Monaten gepfändet, die Selbstständigkeit möchte ich aufgeben. Ein Schreiben über den Verbot der Ausübung meines Gewerbes habe ich auch bekommen. Kann ich mich nach dem Antrag und vor der Eröffnung eines insolvenzverfahren, arbeitslos melden?? Vielen Dank für ihre Unterstützung

    Pfändung

    Ich befinde mich zeit kurzem in einer Regelinsolvenz. Meine Frage was kann mir gepfändet werden? Ich habe 2 Kinder für diese bekomme ich von meinem Ex. Mann Unterhalt in Höhe von 1226€ dazu kommt noch Kindergeld in Höhe von 388€ und ich selbst bekomme 1000€ Unterhalt und einen geringfügigen Lohn von 292,90€ so das ich […]

    Insolvenzantrag mit Sanierung einer UG

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich benötige Unterstützung bei der Sanierung meiner Unternehmensgesellschaft und beim einreichen eines Insolvenzantrages. Mit freundlichen Grüßen Michael Schmidt

    Miete bei Regelinsolvenz

    1. Wird bei dem mtl. Betrag, den ich an den Insolvenzverwalter abführen muss für die Kosten des Verfahrens und die Schuldentilgung an die Gläubiger die Höhe meiner Miete in irgendeiner Weise beeinflusst? Dieser Betrag richtet sich ja nach einem fiktiven Einkommen, das ich als Angestellter hätte und nicht nach meinen tatsächlichen Einnahmen als Selbstständiger. 2. […]

    Wohlverhaltensphase, Restschuldbefreiung nach 5 Jahre

    Guten Tag, ich habe Ende Juni 2014 die Eröffnung eines Inso-Verfahrens (Regelinsolvenz) beantragt. Das Inso-Verfahren wurde Anfang Juli 2014 eröffnet. Die Verfahrenskosten wurde bereits komplett beglichen. Besteht in meinem Fall die Möglichkeit, dass mir schon nach 5 Jahre die Restschuldbefreiung erteilt wird? Vielen Dank für Ihre Antwort. Beste Grüße

    Mietkaution in der WVP

    Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Insolvenz endet im Januar 2020 – nun müssen wir wegen Eigenbedarfs des Vermieters umziehen und haben hierzu 2 Fragen: – erhalten wir unsere Mietkaution vom jetzt genutzten Objekt ohne Einschränkung zurück und muss der Vermieter hier die Erlaubnis des Treuhänders einholen? – wird ein möglicher neuer Vermieter ebenfalls wegen […]

    Forum

    Ich hatte im November eine Frage im Forum gestellt – allerdings kann ich neuerdings auf Ihrer Homepage nicht mehr zu den alten Frahgen weiterblättern sondern sehe nur noch die letzten Fragen auf der 1. Seite. Wie kann ich die alten Fragen aufrufen?

    Wartezeit bei Insolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, im März 2012 erlangte ich nach einer Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung. Im Anschluss gründete ich mit einem Partner eine UG. Später noch eine GmbH. In der UG nahmen wir dann Anfang 2017 noch einen dritten Gesellschafter Gf auf. Ich wurde krank mit Reha und bin bis heute krankgeschrieben. Ein Gewerbeschein habe […]

    Kosten des Gläubigers bei Insolvenz einer Einzelunternehmung

    Guten Tag, hat der Schuldner im Rahmen eines Insolvenzverfahrens die Kosten für den Anwalt der Gläubiger zum Zweck der Anmeldung der Forderungen zu tragen? Oder hat der Gläubiger diese Kosten selbst zu tragen? Kann ich also hierzu einen Anwalt beauftragen, der meine Forderung beim Insolvenzverwalter anmeldet, ohne dass ich hierfür die Anwaltskosten zu tragen habe? […]

    Erwerbstätigkeit-Regelinsolvenz

    Moin Moin, ich bin 54 Jahre alt und gehe einer geregelten Arbeit nach, dies ist jedoch keine Vollzeitstelle sondern eine Teilzeitstelle (25 Std.)….Es gibt ein ärztliches Attest, da meine Gesundheit eine Arbeit in Vollzeit nicht mehr zulässt. Kann ich trotzdem einen Antrag auf Regelinsolvenz stellen? M.Lett

    Erwerbsobliegenheit in der Regelinsolvenz

    Sehr geehrtes Team, ich habe eine Frage zu o.g. Thema und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten. Mein Insolvenzverfahren ist beendet und nun befinde ich mich noch 21 Monate in der Wohlverhaltensperiode. Was genau bedeutet eigentlich „angemessene“ Erwerbstätigkeit? Ich habe die Selbständigkeit aufgegeben und arbeite seit der Insolvenzeröffnung als Angestellte. Mir […]

    P- Konto für Selbstständige

    Guten Tag, Wie Sie empfehlen habe ich vor zwei Monaten ein P-konto eingerichtet. Die Sparkasse hat vertraglich mit mir vereinbart, dass es nur für private Zwecke genutzt wird. Das war für mich zu dem Zeitpunkt in Ordnung, doch inzwischen habe ich entschieden, das Geschäft weiterzuführen. Die Sparkasse meldet sich jedoch und meint, es wären zu […]

    Forderungsanmeldung

    Hallo, Ich bin seit Juli Im Regelinsolvenzverfahren. Habe eine Gläubiger. Nun habe ich gestern eine E-Mail von der Sekretärin meiner Insolvenzverwalterin erhalten, in der steht dass die Bank die Forderungsanmeldung in gesamter Höhe zurück genommen hat. Wie wird es jetzt weitergehen ? Danke für eine Antwort. Gruss

    Tantiemenzahlung vor Verfahrenseröffnung

    Sehr geehrte Damen und Herren, als selbständige Fotograf erhielt ich für die Jahre 208-2014 Tantiemen von der VG-Bild und Kunst in diesem Jahr. Zur Deckung meines Lebensunterhaltes hat das Amtsgericht per Monat einen Betrag von 1.709,99 pfandfrei belassen. Allerdings Mein Insolvenzverwalter zahlt mir den Betrag nicht. Was kann da unternehmen M.f.G

    Überprüfung der aktuellen Insolvenzrichtlinien

    Ich habe gelesen, dass in diesem Sommer die aktuellen IV-Richtlinien vom Staat/Justizministerium überprüft werden sollen – auch im Hinblick auf die langen Speicherfristen bei der Schufa nach der Restschuldbefreiung. Hier wird von Experten immer wieder gefordert die Speicherzeit von aktuell 3 Jahren nach der Restschuldbefreiung auf 6 Monate zu begrenzen. Gibt es hier schon Entscheidungen […]

    Wasserschaden im Keller Hausrat kaputt gegangen Versicherung hat gezahlt

    Hallo ich habe eine frage ich hatte ein Wasserschaden im Keller wobei mein Hausrat kaputt gegangen ist . Die Hausratversicherung hat ein pauschal Betrag gezahlt jedoch ist das über meine freigrenze und die Insolvenz behält wohl das Geld ist das rechtens ? Lg Jaqueline Ich habe ein p Konto

    Nichtbeachtung der Insolvenz durch Gläubiger

    Guten Tag, ich habe die Insolvenz beantragt, den Beschluss bekommen und zur Zeit werden die Gläubigerforderungen gesammelt. Einer der Gläubiger, die Stadtwerke, fordert jetzt massiv und mit Drohungen (Zwangsabschaltung, angeblich Bauhof mit Bagger bereits beauftragt, etc.), das ich den gesamten Forderungsbetrag jetzt sofort zahlen müsse. Obwohl einige vorherige Zahlungen noch nicht gebucht sind und ein […]

    Abfindungszahlung während der WVP

    Bedingt durch eine betriebsbedingte Kündigung werde ich vermutlich eine Abfindung in Höhe von ca. 50-75% meines aktuellen Bruttogehaltes erhalten. Wie wirkt sich die Zahlung der Abfindung auf den monatlichen Abzug aus? Kassiert der Treuhänder den ganzen Nettobetrag sobald dieser über der Freigrenze liegt? Oder steht mir das Geld voll zur Verfügung? Vielen Dank für die […]

    Hausrat /Insolvenz

    Hauratsschaden-Insolvenz Guten Tag Nach einem Einbruchdiebstahl wird mir meine Versicherung geld uberwiessen Meinne frage ist muss ich insolvenzverwalter melden ist Dieses geld pfandbar Mit freundlichen Grüßen

    Sonderzahlungen/ Tandieme

    Hallo, ich arbeite Vollzeit im Vertrieb und bekomme einmal im Jahr eine Tantieme/ Zielerreichung. Die Summe lag bei netto 4697€ hier wird noch mein Fahrzeug berechnet. Sachbezug PKW 326,00, Dienstwagen (KM)68,60. Wie ist der Umgang mit solchen Sonderzahlungen? Mein Arbeitgeber hat mit 1445,85 ausgezahlt. Ich weiß nicht ob die Berechnung richtig ist. Können Sie mir […]

    Forderung gegen Gesellschafter

    Hallo, ich wüsste gerne Folgendes: Über das Vermögen einer UG wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aus dem letzten Jahresabschluss der UG ergibt sich, dass noch Forderungen ggü. Gesellschaftern bestehen. Kann der Insolvenzverwalter diesen in der Bilanz ausgewiesenen Betrag bei dem Gesellschafter einfordern (Privatvermögen Gesellschafter UG)? Und wenn ja, wo ist das gesetzlich geregelt? Ich wäre sehr […]

    Hauratsschaden-Insolvenz

    Nach einem Wasserschaden hat mir meine Versicherung 6000€ überwiesen. Da ich aber ein P-Konto habe komme ich nicht an des Geld ran. Mein Insolvenzverwalter vertröstet mich immer auf „morgen“. Wie kann ich das Geld Bekommen. Kann ich gegen meinen Insolvenzverwalter vorgehen. Soll ich das Gericht benachrichtigen?

    Meldepflicht Treuhänder

    Die Firma, bei der ich seit 7 Monaten angestellt bin, hat eine andere Firma gekauft so daß nun ein Betriebsübergang stattfindet. Mein Arbeitsvertrag bleibt aber für 12 Monate noch beim alten Arbeitgeber – das Gehalt wird aber wohl ab 01.06. oder 01.07.2018 von der zugekauften Firma (eine 100%-ige Tochter des bisherigen Arbeitgebers) direkt bezahlt. Muss […]

    Unterhalt

    Hallo, der Vater meiner Tochter war selbständig und ging in die Insolvenz. Er ist unterhaltsverpflichtet. Seit Februar diesen Jahres wurde ein höher Unterhalt berechnet, da sich sein Einkommen geändert hat. Die Insolvenz wird bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt. Er zahlt aber bisher nur den niedrigeren Unterhalt. Darf er neue Schulden machen? Mit freundlichen Grüßen Jänke

    Zahlungen an Angehörige vor dem Antrag

    Ich habe vor über einem Jahr meiner Frau einen größeren Geldbetrag für erbrachte Leistungen überwiesen. Spielt dies eine Rolle, wenn nach über einem Jahr ein Antrag auf Regelinsolvenz von meiner Seite aus gestellt wird. Wir haben keine Gütertrennung

    Ehegatte einer von Insolvenz betroffenen Person

    Ist es richtig, dass der Ehegatte, der nicht im insolventen Gewerbe mit tätig oder sonst wie aufgeführt war, nicht von einer möglichen Lohnpfändung des Ehepartners betroffen ist? Gilt das auch unabhängig vom jeweiligen Ehevertrag (= normaler Ehevertrag) MfG Thomas

    Grundbuch Löschung Sicherungshypothek nach Restschuldbefreiung

    Hallo, ich ahbe 2 Fragen. Ich habe meine Regelinsolvenz erfolgreich hinter mich gebracht und die Restschuldbefreiung erhalten. Die gestundeten Kosten zahle ich nun in Raten. 1. Warum kann ich den Beschluss Restschuldbefreiung nicht mehr bei insolvenzbekanntmachungen sehen, sämtliche anderen Schritte des Verfahrens aber immer noch? Wird der Beschluss erst mit Zahlung der letzten Rate wirksam? […]

    Grundsicherung und selbständige Tätigkeit

    Wenn man Grundsicherung bezieht und noch „Luft“ bis zur Pfändungsgrenze lt. §850 ZPO ist, die man mit einer selbständigen Tätigkeit auffüllen könnte, woran der Insolvenzverwalter Interesse hat, findet aber aus Sicht des Sozialamts eine Überzahlung statt, die spätestens im kommenden Jahr wieder zurückgeführt werden muss. Es ist aber verboten, während der Insolvenz/Wohlverhaltensperiode neue Schulden zu […]

    Reform Insolvenzrecht 2014

    Gilt die Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre gem. Insolvenzrecht 2014 für alle oder nur für ab 2014 beantragten Insolvenzverfahren? Mein Regelinsolvenzverfahren wurde im Juni 2013 eröffnet. Muss ich, falls die Neuregelung für mich zutrifft, die Verkürzung beantragen?

    Privatinsolvenz

    meine Frage an Sie wäre: warum werde ich weiterhin gepfändet obwohl ich meine 35 % bezahlt habe und ich Antrag auf Verkürzung (3Jahre) gestellt habe? Ich habe nicht 35 % sodern schon 45 % bezahlt, wenn das so weiter geht bin ich mit meinen Schulden fertig und die teuere Insolvenz war überflüssig.

    neue Zahlungsunfähigkeit innerhalb der Wohlverhaltensphase

    Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich bin selbständiger Bauunternehmer und musste vor ca. fünf Jahren einen Regelinsolvenzantrag stelle, wegen Zahlungsunfähigkeit. Der Betrieb wurde weiter geführt. Jetzt befinde ich mich leider wieder in der Situation der Zahlungsunfähigkeit wegen Forderungsausfall und hohem Krankenstand bei den Mitarbeitern. Die Krankenkassen haben trotz Ratenzahlungsangebot, mich dazu gedrängt Eigenantrag zu stellen sonst würde […]

    Schufaeintrag nach der Insolvenz

    Meine Frau und ich hatten Mitte Dezember 2013 die IV beantragt – das Verfahren wurde aber wegen der Weihnachtsfeiertage erst Mitte Januar 2014 eröffnet. Dies bedeutet ja, dass unsere IV erst im Januar 2020 endet und wir aufgrund der Statuten der Schufa somit statt 3 Jahre insgesamt 4 Jahre (bis Ende 2023) noch dort negativ […]

    Regelinsolvenz als Internationaler DJ

    Sehr geehrte Rechtsanwälte, Ich habe aus einem früheren, bis 2006 betriebenem Gewerbe noch offene Forderungen der Krankenkassen, des Finanzamtes und vieler anderer Gläubiger (Höhe der Forderungen ca. 300.000,00 EUR) Ich habe mit vielen Gläubigern niedrige Raten vereinbart, um soviele wie möglich zu bedienen. Seit 2013 bin ich International als DJ tätig, (hauptberuflich, wöchentliche Arbeitszeit an […]

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