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  • Die 11 wichtigsten Tipps zur Privatinsolvenz

    Mit dieser Checkliste kommen Sie sicher ans Ziel

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

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    11 Tipps zur Privatinsolvenz

    Die Privatinsolvenz – auch Verbraucherinsolvenz genannt – gibt einer überschuldeten Person die Möglichkeit, sich von ihren Schulden zu befreien. Sie verlieren Ihre Schulden unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl Ihrer Gläubiger. Wenn Sie diese Chance nutzen möchten, sollten Sie die folgenden 11 Tipps zur Verbraucherinsolvenz beachten:

    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er mit seinem Team auf die Entschuldung und Beratung von Personen in finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

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    1. Tipp: Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation

    Am Anfang jeder Privatinsolvenz steht die Erkenntnis, dass die momentane Situation nicht länger tragbar ist.

    Dies ist meist dann der Fall, wenn das Einkommen nur noch dazu aufgewendet wird, um Schulden zu tilgen. Als Lebensgrundlage bleiben so oft Beträge übrig, die unterhalb der gesetzlichen Pfändungsgrenze, aber auch unterhalb der aktuellen ALG II – Sätze liegen. Dieser Zustand kann sich über Jahre erstrecken und führt neben starker seelischer Belastung oft zu gesundheitlichen Problemen.

    Wird dann zu allem Überfluss auch noch die Zwangsvollstreckung von den Gläubigern betrieben, halten viele Schuldner ihre Situation für ausweglos.

    Vielen Schuldnern ist nicht bewusst, dass sie im Falle einer Privatinsolvenz deutlich geringere Beträge an die Gläubiger zahlen,, als sie es bisher tun. Oftmals zahlen Sie bei einer Privatinsolvenz an die Schuldner überhaupt nichts – wenn Sie beispielsweise Geringverdiener sind oder Unterhaltspflichten haben (Kinder, nicht verdienende Ehepartner). Sie könnten einen beachtlichen Teil Ihres Einkommens behalten und damit Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Nach Abschluss der Privatinsolvenzwären darüber hinaus auch alle Schulden getilgt.

    Da keine gesetzlich festgesetzte Mindestschuldenhöhe existiert, steht es in Ihrem Ermessen, bei welchem Schuldenstand Sie Privatinsolvenz beantragen kann. Als Richtwert gilt ein Betrag von 2000 €. Ab diesem Betrag wird ein Insolvenzgrund angenommen, wenn erkennbar ist, dass die Person in absehbarer Zeit Ihre Schulden nicht tilgen kann.

    Mein Tipp: Wenden Sie Ihr komplettes Einkommen nicht für Ratenzahlungen ein!

    Stellen Sie sich folgende Fragen:

    1 „Wie lange kann ich die bestehende Situation finanziell und psychisch noch aushalten?“

    2. „Werde ich in dieser Zeit schuldenfrei?“

    Falls Sie die letzte Frage mit „Nein“ beantworten, so ist die Einleitung der Insolvenz regelmäßig die richtige Lösung.

    2. Tipp: Überdenken Sie einen außergerichtlichen Vergleich

    Alternative zur Privatinsolvenz bietet der außergerichtliche Vergleich. Es bedeutet, dass Sie sich ohne förmliches Insolvenzverfahren mit den Gläubigern auf die Rückzahlung der Schulden einigen.

    Ein außergerichtlicher Vergleich kann in einer Einmalzahlung oder durch Raten erfolgen.

    Dies macht jedoch nur Sinn, wenn die zu zahlenden Beträge für Sie zu stemmen sind und die Gläubiger auf einen Teil der Schulden verzichten. Abhängig vom Gläubiger wird oft auf zwei Drittel der Forderung verzichtet.

    Stimmen die Gläubiger Ihrem Vergleichsvorschlag jedoch nicht zu, bleibt Ihnen der Weg in die Privatinsolvenz. Eine Privatinsolvenz führt zur Entschuldung, auch wenn Sie selbst nichts an die Gläubiger zahlen können und diese am Ende leer ausgehen.

    Mein Tipp: rufen Sie uns kostenfrei an, damit wir gemeinsam entscheiden, ob ein außergerichtlicher Vergleich oder eine Insolvenz für Sie eine bessere Lösung ist.

    3. Tipp: Sammeln Sie alle Gläubiger-Anschreiben

    Als Vorbereitung auf ein Insolvenzverfahren sind wir auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Mandanten angewiesen: sammeln Sie bitte alle Briefe und sonstigen Unterlagen der Gläubiger.

    Insbesondere sollten Sie alle Drohbriefe, Mahnungen, Gerichtsurteile, Mahn- und Vollstreckungsbescheide, Pfändungsprotokolle sowie Protokolle zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung unbedingt aufheben.

    Sortieren Sie die Unterlagen nach den jeweiligen Gläubigern, es bietet sich ein Ringordner an. Bitte heften Sie die aktuellsten Unterlagen jeweils zuoberst ab.

    Um zu gewährleisten, dass kein Gläubiger vergessen wurde, führen wir für jeden Mandanten Abfragen bei den Wirtschaftsauskunfteien Schufa und ICD durch. So können auch Gläubiger ermittelt werden, die Ihnen nicht mehr bekannt waren. Zudem werden wir für Sie Einsicht in das Schuldnerverzeichnis Ihres Wohnortes nehmen.

    Danach übernehmen wir die Korrespondenz mit den Gläubigern. Wirwerden Ihre gesamten Gläubiger kontaktieren und über den aktuellen Sachstand informiert. Auf diese Weise erfahren die Gläubiger von Ihrer Lage, was meist dazu führt, dass Sie daraufhin von weiteren Kontaktaufnahmen, gerichtlichen Verfahren oder Zwangsvollstreckungen absehen. Den Gläubigern ist bewusst, dass durch das Einschalten unserer auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwaltskanzlei eine weitere Zwangsvollstreckung voraussichtlich ohne Erfolgsaussichten wäre.

    Mein Ratschlag: Lassen Sie uns die Daten Ihrer Gläubiger schnellstmöglich zukommen, damit wir sofort die Gläubiger kontaktieren können. In der Regel führt bereits diese Maßnahme zur deutlichen Erleichterung Ihrer Situation. Sie können die Schreiben Ihrer Gläubiger meist ignorieren und an uns verweisen.

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    4. Tipp: Eröffnen Sie ein Pfändungsschutzkonto (“P-Konto”)

    Zur Vorbereitung einer Privatinsolvenz ist es wichtig, dass Sie ein neues Gehaltskonto bei einer Bank einrichten, die nicht zu Ihren Gläubigern zählt. Dies sollten Sie insbesondere tun, wenn sich Ihr derzeitiges Gehaltskonto im Minus befindet. Damit sind Sie vor Pfändungen sicher, solange die Gläubiger von diesem Konto nicht erfahren.

    Alle Einkünfte sollten Sie nur noch auf diesem Konto empfangen und alle Verpflichtungen, welche zu Ihrer Lebenserhaltung notwendig sind, von diesem Konto decken (Miete, Strom usw.).

    Das Konto wird für Ihre Gläubiger bis zum Offenbarungseid unentdeckt bleiben.

    Sollten Sie kein neues Konto erröffnen können, empfehlen wir Ihnen, ein sogenanntes P-Konto einzurichten. So bleiben Sie zumindest vor Pfändungen unterhalb der Pfändungsfreigrenze geschützt. Gerne erstellen wir Ihnen eine entsprechende Bescheinigung nach § 850k ZPO – wenn Sie Unterhaltspflichten haben.

    Mein Tipp: eröffnen Sie schnellstmöglich ein neues Konto und geben Sie Ihrem Arbeitgeber Bescheid, dass Ihr Gehalt auf dieses Konto angewiesen werden soll.

    5. Tipp: Stellen Sie alle Zahlungen an die Gläubiger ein

    Leisten Sie keine weiteren Zahlungen an Ihre Gläubiger! Die Zahlung an einzelne Gläubiger könnte eine Bevorzugung dieser Gläubiger bedeuten und dies kann später u. U. zur Restschuldversagung führen.

    Was Sie unbedingt weiter zahlen sollten, sind die Miete für Ihre Wohnung, Telekommunikationsdienstleistungen, den Energieversorger sowie für Sie wichtige Versicherungen; sprich alle Rechnungen, die für Ihren weiteren Lebensbedarf wichtig sind. Zahlen Sie diese nicht weiter, können die Verträge gekündigt werden und Sie können die zum Leben notwendigen Leistungen nicht sicherstellen.

    Drohungen bzgl. möglicher Pfändungsmaßnahmen seitens der Gläubiger – wie z. B. eine eidesstattliche Versicherung – spielen ab diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr. Normalerweise schreiben wir zu dieser Zeit alle Gläubiger an. Diese wissen dann, dass Sie sich in der Entschuldung durch eine Anwaltskanzlei befinden und verstehen, dass keine weiteren Zahlungen kommen werden. In der Regel werden die Gläubiger deshalb ihre Mahnungen/Vollstreckungen einstellen.

    Außerdem: Bekommen die Gläubiger weiterhin Ihre Ratenzahlungen, werden sie sich bei einem möglichen außergerichtlichen Vergleich nicht mit einer niedrigeren Rate zufrieden stellen. Vereinbaren Sie daher keine neuen Ratenzahlungen, auch wenn Ihre Gläubiger das von Ihnen fordern.

    Mein Tipp: Zahlen Sie nichts an die Gläubiger, wenn Sie sich für eine Insolvenz entschieden haben. Das eingesparte Geld können Sie sicherlich besser verwenden.

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    6. Tipp: Gehen Sie keine weiteren Verbindlichkeiten ein

    Bezahlen Sie für Ihre für den Lebensbedarf erforderlichen Ausgaben von Ihrem Geldeingang auf dem neuen Konto. Weitere Verbindlichkeiten wie neue Darlehen, weitere Dispositionsüberziehungen oder Waren, die nicht bezahlt werden, sollten Sie nicht tätigen – Sie werden durch die Einstellung aller Zahlungen an die Gläubiger die Möglichkeit haben, Ihren Lebensbedarf zu decken.

    7. Tipp: Sichern Sie Ihr vorhandenes Vermögen

    Im Rahmen der Vorbereitung auf eine Privatinsolvenz überlegen viele Schuldner Teile ihres Vermögens zu „verstecken“. Bitte beachten Sie, dass es nicht erlaubt ist, Vermögen im Insolvenzverfahren zu verschleiern. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass es Ihnen vordergründig um eine vollständige Entschuldung geht.

    Natürlich dürfen Sie Ihr Vermögen für Ihren Lebensunterhalt verwenden und auf diese Weise auch komplett ausgeben. Handeln Sie dabei allerdings nicht verschwenderisch. Sie sollten „maßvoll“ mit Ihrem Vermögen umgehen und Pfändungsgrenzen nicht wesentlich überschreiten.

    Häufig werden wir gefragt wie man eine Erbschaft sichern kann. In der Insolvenz gilt: erhalten Sie die Erbschaft während des eigentlichen Insolvenzverfahrens, geht diese in voller Höhe an den Insolvenzverwalter. Erhalten Sie diesein der Wohlverhaltensperiode dürfen Sie die Hälfte behalten. Insoweit kann es durchaus sehr sinnvoll sein die Insolvenz schnell einzuleiten, damit im Falle eines Erbfalles Sie bereits in der Wohlverhaltensperiode sind. . Übrigens: Sie haben auch die Möglichkeit die Erbschaft auszuschlagen. In diesem Fall können eventuell Ihnen nahestehende Personen profitieren.

    Bei vermögenswirksame Leistungen, Lebensversicherungen etc. lohnt es sich gegebenenfalls diese vorzeitig zu kündigen, um das Geld für notwendige Ausgaben vor der Insolvenz zu verwenden.

    Mein Tipp: Behalten Sie Ihr Ziel – die Restschuldbefreiung – im Auge und verschwenden Sie nicht Ihr Vermögen. Sie dürfen es allerdings maßvoll ausgeben!

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    Tipp 8: Nehmen Sie sich anwaltliche Beratung für die Privatinsolvenz

    Neben auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwaltskanzleien kommen auch öffentliche Schuldnerberatungsstellen als Unterstützung in Betracht. Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile.

    Die öffentliche Schuldnerberatung sind für Sie oft kostenfrei. Die Wartezeiten betragen allerdings oft 12 bis 18 Monate. Außerdem werden Sie dort in der Regel nicht von Juristen beraten. In Gegensatz zur einen Anwaltskanzlei hilft man Ihnen lediglich, die Privatinsolvenz weitgehend eigenhändig einzuleiten. Sollten bei dem komplizierten Verfahren Fehler passieren, gehen diese zu Ihrem Lasten.

    Wir verpflichten uns unseren Mandanten gegenüber, eine Privatinsolvenz professionell und vollumfänglich für einzuleiten, von der Kontaktaufnahme mit allen Gläubigern bis hin zur vollständigen Erstellung Ihres Insolvenzantrages samt allen erforderlichen Nebenanträgen. Wir schaffen zudem die wichtigste Voraussetzung der Privatinsolvenz, indem wir für Sie einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch komplett durchführen und als „geeignete Person“ die Bescheinigung nach § 305 InsO ausstellen. Aufgrund unsererErfahrung benötigen wir nur ca. 6 bis 8 Wochen für die Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz bis hin zur Einreichung des Insolvenzantrages.

    Sie erhalten eine kostenlose, telefonische Erstberatung in deren Rahmen wir Ihre Probleme erörtern können. Einen Termin dafür erhalten Sie kurzfristig, Wartezeiten sind bei uns nicht vorgesehen.

    Im Falle einer Mandatierung werden wir für Sie zu einem einmaligen Pauschalpreis tätig –  unabhängig von der Höhe Ihrer Schulden. Die Preise unserer Dienstleistungen sind Pauschalpreise, die auch bei höherem Arbeitsaufwand gleich bleiben. Unsere Preise richten sich nach der Anzahl Ihrer Gläubiger und Immobilien. So bleiben sie von Beginn an kalkulierbar. Auf Wunsch können Sie mit uns auch eine Ratenzahlung vereinbaren.

    Mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihren Fall kostenlos.

    Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Entschuldung von Spezialisten durchführen. Sparen Sie nicht am falschen Ende, indem Sie auf die Hilfe eines spezialisierten Anwaltes verzichten. Eine Restschuldbefreiung sollte keinesfalls gefährdet werden.

    9. Tipp: Verschieben Sie nicht Ihr Vermögen

    Viele Schuldner überweisen noch vor der Privatinsolvenz Geldbeträge auf die Konten von Freunden oder Verwandten. Dies ist nicht erlaubt. Solche Vorgänge sind in der Regel nachträglich anfechtbar. Der Insolvenzverwalter verlangt in diesen Fällen die Rücküberweisung.

    Zudem kann dies strafrechtliche Konsequenzen für Sie und die Empfänger des Geldes bedeuten.

    Mein Tipp: Sehen Sie also bitte von Überweisungen an Freunde und Verwandte ab.

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    10. Tipp: Falls notwendig, geben Sie eine Vermögensauskunft ab

    Sobald Sie uns mit der Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz beauftrag haben, treten wir mit Ihren Gläubigern in Verbindung und informieren diese über Ihre Situation. Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Gläubiger von weiteren Zwangsvollstreckungsmaßnahmen absehen.

    Einige Gläubiger sind jedoch schlecht über die Privatinsolvenz informiert. Dies kann dazu führen, dass diese Gläubiger einen Vollstreckungsversuch wagen.

    Ist ein Termin zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung – kurz Vermögensauskunft – festgesetzt worden, sollten Sie zu diesem unbedingt erscheinen. Andernfalls kann gegen Sie ein Haftbefehl erlassen werden.

    Sie brauchen sich nicht zu sorgen, durch die Abgabe der Vermögensauskunft verschlechtert sich Ihre Position nicht. Sobald Sie sich für die Privatinsolvenz entschieden haben, läuft jede Zwangsvollstreckung ins Leere. Der Eintrag über die abgegebene Vermögensauskunft wird noch vor dem Ende der Privatinsolvenz aus den Schuldnerverzeichnis gelöscht. Sie erhalten in jedem Fall die Restschuldbefreiung.

    Mein Ratschlag: Leiten Sie die Insolvenz ein, um Ruhe vor den Vollstreckungen der Gläubiger zu erreichen. Im Insolvenzverfahren dürfen die gläubiger keine Zwangsvollstreckung mehr durchführen.

    11. Tipp: Pflegen Sie Ihre finanzielle Situation

    Der Kontakt zu Ihrem Insolvenzverwalter wird in der Regel schriftlich erfolgen. Es liegt im Aufgabenbereich des Insolvenzverwalters, Ihre finanzielle Situation zu beurteilen. Er wird Einsicht in einen von uns erstellten Antrag auf Privatinsolvenz nehmen. Zu den Angaben im Antrag auf Privatinsolvenz wird er von Ihnen dazu die Belege/Unterlagen anfordern. Kommen Sie dieser Anforderung unbedingt nach. Falls Sie dies tun, wird sich der Insolvenzverwalter nur noch selten  an Sie wenden. Dies ist völlig normal und in der Regel ein gutes Zeichen – auch für unsere Arbeit. Sie sollten sich während der Privatinsolvenz nicht unnötig nach dem momentanen Sachstand erkundigen.

    Auch wenn Sie sich in der Privatinsolvenz befinden, können Sie mit dem Ihnen überlassenen Geld verfahren, wie Sie es für richtig halten. Sie müssen den Insolvenzverwalter beispielsweise nicht für einen Urlaub oder den Umzug in eine andere Wohnung um Erlaubnis bitten.

    Sie sollten allerdings den Insolvenzverwalter schriftlich über einen Umzug zu informieren um ihm Ihre neue Adresse mitzuteilen. Ebenfalls sollten Sie dem Insolvenzverwalter schriftlich eine Änderung Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse mitzuteilen. Es gilt der Grundsatz: nicht Fragen, aber mitteilen.

    Ihr Insolvenzverwalter ist auch nicht dazu verpflichtet, Ihnen rechtlichen Rat zu erteilen.

    Einige Insolvenzverwalter überschreiten gelegentlich die Grenzen des Erlaubten. Sie sind als Schuldner nicht rechtlos. Wir helfen Ihnen, Ihre Interessen zu schützen.

    Unser Tipp: erwarten Sie vom Insolvenzverwalter keine Unterstützung. Wenden Sie sich gerne an uns, wenn Sie rechtliche Fragen haben.

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