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    Unsere 11 wichtigsten Tipps zum Schuldenvergleich

    Mit dem außergerichtlichen Schuldenvergleich werden Sie von allen Schulden befreit, ohne ein Insolvenzverfahren durchführen zu müssen, wenn Sie sich mit Ihren Gläubigern einigen können. Dazu handeln wir mit Ihren Gläubigern eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung zu deutlich reduzierten Bedingungen der ursprünglichen Forderung aus. Wir haben für Sie 11 Tipps zum außergerichtlichen Vergleich erstellt, die unserer langjährigen Erfahrung aus zahlreichen Vergleichen entstammen.

    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen in finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

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    1. Tipp: Prüfen Sie, ob sich der außergerichtliche Vergleich wirklich lohnt

    Der außergerichtliche Schuldenvergleich stellt für viele Schuldner und Schuldnerinnen eine Alternative zur Privatinsolvenz dar. Doch wann lohnt sich ein Vergleich für Sie?

    Grundsätzlich hängt dies von vielerlei Umständen ab. In aller Regel sollten Sie sich für einen freiwilligen, außergerichtlichen Schuldenvergleich entscheiden, wenn die Vorteile gegenüber der Insolvenz bedeutsam sind. Vorteile können im

    • persönlichen,
    • wirtschaftlichen
    • oder rechtlichen Bereich liegen.

    Persönliche Vorteile

    Für Sie kann die Insolvenz beispielsweise durch persönlich bedingte Umstände als Handlungsoption ausscheiden. Erfahrungsgemäß entscheiden sich viele Mandanten gegen eine Insolvenz, wenn sie als psychische Belastung empfunden wird. Ein außergerichtlicher Vergleich vermeidet die Insolvenz und bringt somit auch weniger Belastungen mit sich.

    Wirtschaftliche Gründe

    Der häufigste wirtschaftliche Grund für einen Vergleich ist, dass die Entschuldung bei einer Einmalzahlung binnen weniger Monate erfolgen kann und Sie nach kurzer Zeit wieder uneingeschränkt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Sie werden kein amtliches Verfahren durchlaufen müssen und stehen nicht unter der Aufsicht eines Insolvenzverwalters. Außerdem kann für einen Vergleich sprechen, wenn einem Schuldner aufgrund der Insolvenz eine Entlassung droht.  Einen Kündigungsgrund stellt die Insolvenz nicht dar, allerdings glauben viele Schuldner, eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber zu riskieren.

    Rechtliche Gründe

    Des Weiteren kann die Insolvenz aus rechtlichen Gründen für Sie ausgeschlossen sein. Ausschlaggebend kann hier insbesondere eine Insolvenzantragssperre sein, die unter diversen Voraussetzungen erteilt werden kann (§ 287a InsO). Eine Sperrfrist von 10 Jahren kann beispielsweise erteilt werden, wenn Sie bereits einmal die Restschuldbefreiung erhalten haben.

    Wie verhalten Sie sich bei einer Wahlmöglichkeit zwischen freiwilligem Vergleich oder einer Insolvenz?

    Hier wägt man den persönlichen Nutzen beider Verfahren ab und berücksichtigt dabei die Erfolgsaussichten. Maßgeblich für die Erfolgsaussichten ist vor allem das Angebot, also der Geldbetrag, den Sie Ihren Gläubigern im Rahmen der Verhandlungen zur Verfügung stellen können. Das Vergleichsangebot sollte für Ihre Gläubiger attraktiver ausgestaltet werden, als die Auskehrungen an diese im Rahmen einer Insolvenz. Ihre Gläubiger werden sich nicht auf einen Vergleich einlassen, wenn eine Insolvenz sie letztendlich besser stellen würde.

    Ist folglich ein höherer Betrag für den Vergleich in Korrelation zur Insolvenz verfügbar, so wird der außergerichtliche Schuldenvergleich im Ergebnis für alle Beteiligten durchaus interessant. Die Option einer Insolvenz läuft Ihnen hierdurch auch keinesfalls davon, da Sie selbst bei Scheitern des außergerichtlichen Schuldenvergleichs immer noch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen können.

    2. Tipp: Sie sollten den Vergleich tragen können und Verhandlungsgeschick beweisen

    Ihr individueller außergerichtlicher Schuldenvergleich ist nur dann aussichtsreich, wenn Ihre Gläubiger durch die Einigung mehr Geld erhalten, als im Falle einer Insolvenz. So kann eine Win-Win-Situation erreicht werden. Das Ziel liegt darin, Ihre Gläubiger dazu zu bekommen, dass sie auf einen Teil der Schulden insgesamt verzichten. Abhängig von den einzelnen Gläubigern wird oft auf zwei Drittel der Forderung verzichtet.

    Vergleichsbetrag sollte für Sie als Schuldner tragbar sein

    Für Sie als Schuldner oder Schuldnerin macht es jedoch nur dann Sinn, mit Ihren Gläubigern zu verhandeln, wenn die durch den außergerichtlichen Vergleich zu zahlenden Beträge für Sie tragbar ausgestaltet sind. Das für die außergerichtliche Einigung vorgesehene Vergleichsbudget, welches letztendlich an Ihre Gläubiger gehen soll, kann  aus einer einmaligen Zahlung, aus einer Ratenzahlung (über die Laufzeit einer potentiellen Insolvenz) oder aber aus einer Kombination der beiden Beträge bestehen.

    Einmalzahlung ist stellt das attraktivste Angebot dar

    Grundsätzlich wirkt das Angebot einer einmalige Zahlung auf Ihre Gläubiger am attraktivsten und erhöht die Erfolgsaussichten Ihrer außergerichtlichen Einigung. So besteht keinerlei Risiko, dass die Zahlungen eines Schuldners wieder aufhören. Zudem ist dies auch darauf zurückzuführen, dass auf Seiten Ihrer Gläubiger durch die einmalige Zahlung eines größeren Geldbetrags kein wesentlicher und konstanter Verwaltungsaufwand zur Überwachung der monatlichen Eingänge Ihrer Ratenzahlungen entsteht.

    Monatliche Ratenzahlung

    Aber auch die Zahlung in monatlichen Raten kann verhandlungstaktisch von Vorteil sein. Denn wenn das Angebot zur Einmalzahlung im außergerichtlichen Schuldenvergleich zu hoch erscheint, könnten Ihre Gläubiger vermuten, dass noch mehr Geld auf Ihrer Seite vorhanden ist.

    Kein pfändbares Einkommen und weniger Gläubiger

    Die außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen haben auch dann gute Aussichten, wenn Ihre Gläubiger im Rahmen eines Insolvenzverfahrens völlig leer ausgehen würden, sprich Ihrerseits weder pfändbares Einkommen noch pfändbares Vermögen vorhanden ist. Allerdings sollten Sie in dieser Konstellation von Argumenten wie etwa „Nehmen Sie mein Angebot an, sonst gehen Sie leer aus“ Abstand halten, da Ihre Gläubiger diese Argumentationsweise als eine Art Erpressung aufnehmen könnten und Sie somit mit Ihrem Angebot auf taube Ohren und Ablehnung stoßen werden.

    Zusätzlich gilt die Formel, dass eine geringe Anzahl an Gläubigern die Vergleichswahrscheinlichkeit steigen lässt.

    Sachliche und transparente Verhandlungsstrategie

    Die Verhandlungsstrategie gegenüber Ihren Gläubigern sollte generell sehr sachlich sein und offen erscheinen. Stellen Sie sich als redlichen Schuldner dar, der sich wirklich bemüht, einen Teil seiner Schulden zurück an seine Gläubiger zu führen. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei beraten Sie gerne zur außergerichtlichen Einigung, wissen Ihre individuellen Argumente gekonnt zu betonen und beweisen aufgrund unserer Erfahrung Verhandlungsgeschick gegenüber Ihren Gläubigern.

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    Tipp 3: Gehen Sie richtig mit den Reaktionen der Gläubiger um

    Die Folgen einer gelungenen außergerichtlichen Einigung sind relativ eindeutig: Ihre Gläubiger erhalten die im Vergleich festgelegten Zahlungen und Sie als Schuldner oder Schuldnerin werden durch die Erfüllung der vereinbarten Bedingungen schuldenfrei.

    Häufig treten auch Fragen zu den Schufa-Vermerken auf. Ihre Schufa-Einträge werden, nachdem Sie Ihre Schuld durch den außergerichtlichen Schuldenvergleich abgetragen haben (das sogenannte Erledigungsereignis tritt an dieser Stelle ein), nach Ablauf einer gewissen Frist gelöscht beziehungsweise vorab mit dem Erledigungsvermerk gekennzeichnet.

    Doch bis es soweit ist, muss der Vergleich zunächst einmal wirksam zustande kommen und die dort vereinbarten Bedingungen erfüllt werden. Wie oben bereits erwähnt hängt das Zustandekommen Ihres Vergleiches maßgeblich von den Zustimmungen Ihrer Gläubiger ab.

    Wichtig: Sie als Schuldner oder Schuldnerin sollten demnach mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger schon vor dem Abschluss Ihres individuellen Vergleichs gut umgehen können!

    Gerade die Reaktionen von Banken und anderen Kreditgebern können hierbei eine wichtige Rolle spielen. Diese Gläubiger werden einem außergerichtlichen Vergleich in aller Regel nur dann zustimmen, wenn der dort bestehende Kredit bereits gekündigt worden ist. Zurückzuführen ist dieser Umstand darauf, dass den Banken eine beliebige Reduzierung von den Kreditraten verboten ist!

    Sie können die jeweilige Kreditkündigung mittels Zahlungseinstellung Ihrerseits erzwingen, und dazu raten wir Ihnen auch.

    Durch die Kreditkündigung entstehen allerdings eine Reihe unangenehme Maßnahmen für Sie, die Ihre Gläubiger als „nächste Schritte“ einleiten werden. Hiermit sind vor allem die Schließung Ihrer Konten, die Einleitung von Maßnahmen der Zwangsvollstreckung sowie die Einleitung von Mahnverfahren, als auch die Offenlegung der Gehaltsabtretung und leider auch die Schufa-Einträge gemeint.

    Diese für Sie als Schuldner oder Schuldnerin unangenehm empfunden Maßnahmen lassen sich leider kaum bis hin zu gar nicht vermeiden. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei unterstützen Sie gerne im Umgang mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger und stehen Ihnen hierbei zur Seite.

    Erfolgt nun eine Kreditkündigung, so geben viele Banken in einem solchen Fall den gesamten Vorgang an eine spezialisierte Sonderabteilung oder ein externes Unternehmen (meist Inkassobüros) ab. Mit diesen spezialisierten Stellen lässt sich nun über Ihr individuelles Angebot zur außergerichtlichen Einigung verhandeln.

    Bei Verbrauchern gilt somit im Fazit für die außergerichtliche Einigung, dass ebenfalls durch diese Lösungsalternative tiefe Einschnitte entstehen, die leider nicht beziehungsweise nur schwer zu vermeiden sind. Aus diesem Grund ist es von enormer Wichtigkeit, dass Sie als Schuldner oder Schuldnerin mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger gut umgehen können und sich gegebenenfalls anwaltliche Unterstützung suchen.

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    Tipp 4: Bereiten Sie den Schuldenvergleich gründlich vor

    Zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass Sie als Schuldner oder Schuldnerin Ihre Erfolgsaussichten auf den Abschluss eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs sachlich und objektiv einschätzen. Wichtig ist hierbei vor allem, dass Sie offen und ehrlich zu sich selbst sind. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei unterstützen Sie bei Ihrer Einschätzung gerne.

    Entscheidend für die richtige Einschätzung der Erfolgsaussichten Ihrer Einigung ist vor allem ein für Ihre Gläubiger attraktives Angebot, sprich eine ausreichende Quote. Die Aussicht auf Erfolg erhöht sich insbesondere dann, wenn Sie Ihre Gläubiger mit dem außergerichtlichen Vergleich besser stellen als mit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Je nach Schulden- und Gläubigerstruktur scheinen gerade bei Einmalzahlungen Rückzahlungsquoten von 20 bis 30 % als realistisch. Bei einer Ratenzahlung sollten Sie schon etwas Geld aus Ihrem unpfändbaren Einkommen anbieten, damit der Vergleich fruchtet.

    Bei der Durchführung eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs besteht unsere Hauptaufgabe als spezialisierte Anwaltskanzlei darin, Ihre individuell herausgearbeiteten Argumente gekonnt einzusetzen um so Ihre Gläubiger davon zu überzeugen, dass sie ohne Einigung schlechter auskommen und dastehen werden.

    Verschaffen Sie sich während der gesamten Zeit Ihrer Vorbereitung einen vollständigen und detaillierten Überblick über Ihre Schulden. Sammeln und ordnen Sie zudem die gesamte geführte Korrespondenz mit Ihren Gläubigern. Dies wird Ihnen die komplette Handhabung Ihres eigenen Falls stark erleichtern!

    Wenn nun die Aussichten Ihres Vergleichs als positiv einzuschätzen sind, beginnt die Phase Ihrer Vorbereitung, in der ein individueller Entschuldungsplan herausgearbeitet wird.

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    Tipp 5: Zahlungen einstellen und Darlehen platzen lassen

    Nachdem nun die Erfolgsaussichten Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs als positiv einzuschätzen sind und die Ausarbeitung Ihres individuellen Entschuldungsplans beginnt, sollten Sie weitere wesentliche Vorbereitungspunkte Ihrerseits beachten, die im Folgenden mit veranschaulicht werden.

    Diese Tipps und die darin enthaltenen Vorbereitungspunkte dienen insbesondere zur Sicherstellung der Stärkung Ihrer Verhandlungsposition gegenüber Ihren Gläubigern.

    Zunächst einmal ist es von enormer Bedeutung, dass Sie jegliche Zahlungen an Ihre Gläubiger einstellen. Bezahlen Sie nur noch die Forderungen, welche die Kosten Ihres täglichen Lebensbedarfs decken und Ihre Lebensversorgung sicherstellen.

    Warum dient diese Vorgehensweise der Stärkung Ihrer Verhandlungsposition?

    Bei einem laufenden Kreditvertrag, wie etwa dem eines Hauses oder einer Autofinanzierung, reagiert die finanzierende Bank in aller Regel nicht auf die Gesuche des Kreditnehmers, die Raten zu reduzieren. Im besten Fall kann eine Aussetzung von ein bis zwei Raten erzielt werden. Mehr aber leider nicht. Solange die Banken also die vereinbarten Raten erhalten, scheint ein erfolgreicher außergerichtlicher Vergleich als aussichtlos. Durch den abrupten Zahlungsstopp zwingen Sie aber die Bank zur Kündigung der Darlehensverträge. Nach der Kündigung der Darlehensverträge überträgt die Bank die Forderungen grundsätzlich an eine spezialisierte interne Abteilung oder aber an ein externes Inkassobüro, mit denen sich dann im Rahmen einer Einigung über die Forderung verhandeln lässt.

    Durch diesen abrupten Zahlungsstopp Ihrerseits und die damit verbundene Kündigung der Darlehensverträge werden Ihre Gläubiger sich vermehrt postalisch und telefonisch an Sie wenden. Ignorieren Sie von nun an die Briefe und die Anrufe Ihrer Gläubiger weitestgehend.

    Ihre Gläubiger werden versuchen, Sie daraufhin mit Mahnverfahren und Maßnahmen der Zwangsvollstreckung wie etwa der Pfändung von Ihrem Lohn bei der gehaltszahlenden Stelle und / oder der Pfändung Ihres Kontos unter Druck zu setzen.

    Diese Zeit kann schwer werden, jedoch stehen Sie auch diesen wichtigen Schritt Ihrer Vorbereitung mit dem Ziel eine Entschuldung durch den außergerichtlichen Schuldenvergleich herbeizuführen durch.

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    Tipp 6: Eröffnen Sie ein neues Konto

    Wir empfehlen unseren Mandanten, ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen.

    Die Auswahl der neuen Bank sollte auf eine Bank fallen, wo keine Schulden Ihrerseits vorhanden sind. Dieses Konto können Sie gegebenenfalls auf ein P-Konto umstellen, damit Sie einen gewissen statischen Schutz vor Kontopfändungen genießen können.

    Das neu eingerichtete Konto sollten Sie nun schnellstmöglich für sämtliche Einkommenseingänge verwenden. Erst wenn Ihre Gläubiger merken, dass es Ihnen mit Ihrer Entschuldung und der damit verbundenen Einigung ernst ist, werden sie bereit sein, auf einen Teil der Forderungen gegen Sie zu verzichten.

    Die Änderung Ihres Kontos ist ein altbewährter taktischer Schritt in der konkreten Vorbereitung Ihres außergerichtlichen Vergleichs.

    Tipp 7: Erst bei Vergleichsreife und mit allen Gläubigern verhandeln

    Grundsätzlich herrscht bei den Verhandlungen im Rahmen eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass es vom Gesetz aus in aller Regel keinerlei Formvorschriften gibt die Sie bei der Ausgestaltung Ihres Vergleichsangebots beeinträchtigen könnten.

    In der Theorie bedeutet es Folgendes für Sie: Ihnen als Schuldner oder Schuldnerin steht es grundsätzlich frei, mit den einzelnen Gläubigern einzeln über jeweils ungleiche Rückzahlungsbeträge zu verhandeln und sich zu einigen. Solange Sie die einzelnen Zustimmungen erhalten und die Zahlungen erfüllen, ist es Ihnen auch erlaubt, eine solche Verhandlungsstrategie zu verfolgen. Soweit die Theorie!

    Allerdings birgt die Praxis bei einer solchen Vorgehensweise einige Risiken für Sie. Durch diese Verhandlungsstrategie stellen Sie einzelne Gläubiger besser als andere. Es liegt demnach eine Ungleichbehandlung vor, die Ihre erzielte Einigung unter gewissen Voraussetzungen anfechtbar machen kann und ein Versagungsrisiko für eine potenzielle, später anstehende Insolvenz bereithält!

    Gerechte Quotenverteilung sichert Restschuldbefreiung

    Demnach ist es wichtig, dass Sie Ihre Vergleichsverhandlung mit einem Gesamtvergleichsplan führen, der Ihre gesamten Gläubiger mittels einer gerechten Quotenverteilung gleich behandelt und in dem alle Forderungen berücksichtigt werden. Zurückzuführen ist dieser Umstand auch darauf, dass viele Gläubiger Ihre Zustimmung von den Zustimmungen der anderen Gläubiger zur gleichen Quote abhängig machen.

    Wenn Sie nun einzelne Gläubiger beispielsweise aufgrund besonderer Sicherungsrechte dennoch außerhalb der außergerichtlichen Einigung gesondert behandeln möchten, so bedarf dies zumindest einer besonderen Rechtfertigung, damit weiterführende Probleme wie eine Versagung der Restschuldbefreiung vermieden werden können.

    Wichtig ist auch, dass Sie wie oben bereits erwähnt alle einzelnen Forderungen in Ihrem außergerichtlichen Schuldenvergleichsplan berücksichtigen. Dies gilt auch für mehrere Schuldenpositionen bei dem gleichen Gläubiger. Zur Zuordnung können Sie die unterschiedlichen Geschäfts- und Aktenzeichen heranziehen. Wenn durch Unachtsamkeit einzelne Forderungen schlichtweg übergangen werden, kann es durchaus dazu kommen, dass der Vergleich nur über einzelne Forderungspositionen geschlossen wird. Hierdurch würde Ihrerseits nach Tilgung des Vergleichs der Eindruck entstehen schuldenfrei zu sein, obwohl einzelne Forderungen noch weiter Bestand gegen Sie haben.

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    Tipp 8: Eine realistische Quote anbieten

    Eine für Sie realistische Quote die aber auch für Ihre Gläubiger attraktiv erscheint ist für ein gut strukturiertes Vergleichsangebot unabdingbar. Unseren Erfahrungen gemäß lassen sich viele Gläubiger durch eine beständige Argumentationsweise und einer guten Ausgangssituation des Schuldners auf deutliche reduzierte Bedingungen von etwa 20 bis 30 % der ursprünglichen Forderung ein.

    Natürlich hängt die Rückzahlungsquote eben auch wie die Rückzahlungsmodalitäten von Ihrem Budget ab, welches für die außergerichtliche Einigung zur Verfügung gestellt werden kann.

    Grundsätzlich haben Sie mehrere Alternativen, wie das Vergleichsangebot zu unterbreiten ist. ist es möglich Ihr Vergleichsangebot

    • mittels einer Einmalzahlung,
    • monatlichen Ratenzahlungen
    • oder einer Kombination aus Beidem

    auszugestalten.

    Welche Alternative wirkt auf Ihre Gläubiger am attraktivsten?

    Berücksichtigen Sie die Gläubigerstruktur bei der Ausarbeitung der Rückzahlungsmodalitäten!

    Inkassounternehmen bevorzugen in der Regel Ratenzahlungen, da diese Gläubiger darauf spekulieren, dass Sie als Schuldner den Ratenzahlungen eines Tages nicht mehr nachkommen können, der Vergleich somit platzt und der volle Betrag der ursprünglichen Forderung in Rechnung gestellt werden kann. Die meisten Gläubiger hingegen empfinden die Einmalzahlung als attraktivste Alternative der Rückzahlung.

    Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass monatliche Ratenzahlungen auf der Seite Ihrer Gläubiger einen erheblichen Verwaltungsaufwand zur Überwachung und Verbuchung hervorrufen. Dieser Aufwand entfällt mit einer Einmalzahlung.

    Zudem achten die meisten Gläubiger darauf, dass sie im Verhältnis zu den anderen beteiligten Gläubigern mit gleicher Quote in Ihrem außergerichtlichen Schuldenvergleichsangebot berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sollten Ihre Angebote alle beteiligten Gläubiger mit gleicher Quote ausweisen und berücksichtigen.

    Schließlich kommt es dann darauf an dass Sie Ihre ausgearbeitete Quote mit aussagekräftigen Argumenten unterlegen, damit Sie Ihren Gläubigern somit deutlich machen können, warum diese auf einen Großteil Ihrer Forderung verzichten sollen.

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    Tipp 9: Die Vergleichsverhandlungen durch eine Insolvenzkanzlei betreuen lassen

    Rein theoretisch können Sie als Schuldner oder Schuldnerin Ihr Angebot für die Einigung selbst ausarbeiten und die Verhandlungen mit Ihren Gläubigern eigenhändig ohne externe Unterstützung durchführen.

    Doch was spricht für die qualifizierte Betreuung Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs durch eine spezialisierte Kanzlei?

    Unseren Erfahrungen gemäß verbessert die Beratung durch einen qualifizierten Fachanwalt für Insolvenzrecht Ihre Verhandlungsposition ungemein.

    Viele Gläubiger zeigen sich erst verhandlungsbereit und nehmen das Angebot im Rahmen der außergerichtlichen Einigung an, wenn Sie als Schuldner oder Schuldnerinnen eine anwaltliche Begleitung in Anspruch nehmen.

    Zum einen erfahren Sie hierdurch aber auch eine erhebliche Entlastung in der Vorbereitungszeit und den eigentlichen Verhandlungen Ihres Vergleichs, da eine spezialisierte Anwaltskanzlei für Sie die wesentlichen Schritte übernimmt. Sie wirken unterstützend mit, aber der Kontakt zu Ihren Gläubigern, die Ausarbeitung des Vergleichsvorschlags mit allen wesentlichen Argumenten, die Verhandlungen an sich und eventuelle Nachverhandlungen werden über die Kanzlei geführt.

    Zum anderen wird Ihren Gläubigern aber auch bewusst, dass Sie Ihre Zahlungen absichtlich und nach einer eingehenden juristischen Beratung eingestellt haben.

    In den Verhandlungen selbst übt ein Fachanwalt für Insolvenzrecht auch durch die individuelle Argumentationsweise und sein Auftreten insgesamt einen gewissen Druck auf Ihre Gläubiger aus. Dieser Druck kann im Ergebnis dazu führen, dass Ihre Gläubiger sich davon überzeugen lassen, dass die Zustimmung zum außergerichtlicher Vergleich die einzig finanziell annehmbare Entscheidung im Vergleich zur Insolvenz darstellt.

    Mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei an Ihrer Seite können Sie sich stets Rat zur weiteren Vorgehensweise einholen. Sie können davon ausgehen dass Fehler vermieden werden und Sie erhalten bei Gegenmaßnahmen Ihrer Gläubiger Beratung und Unterstützung.

    Somit sorgen Sie durch die Beauftragung einer spezialisierten Anwaltskanzlei für eine solide Basis für die Erreichung Ihres Zieles: dem Abschluss eines außergerichtlichen Schuldenvergleiches mit Ihren Gläubigern!

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    Tipp 10: Nach Abschluss Ihres Vergleichs richtig handeln

    Um zu beurteilen wie Sie nach dem Beenden Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs weiter richtig handeln können, kommt es letztendlich auf das erzielte Ergebnis an.

    Der Abschluss Ihres außergerichtlichen Vergleichs besteht in der Einigung zwischen Ihnen und Ihren Gläubigern. Sie beginnen nun mit den vereinbarten Zahlungen. Hier kommt es natürlich auf die vereinbarten Zahlungsmodalitäten an. Entweder leisten Sie die vereinbarte Einmalzahlung und sind sofort von Ihren Schulden befreit oder Sie zahlen die Vergleichssumme in Raten über die vereinbarte Laufzeit ab.

    Wenn Sie sich als Schuldner oder Schuldnerin über die Dauer der Abzahlung in monatlichen Raten unsicher fühlen, so kann eine anwaltliche Begleitung durchaus von Vorteil sein. Der Gläubigerkontakt läuft dann größtenteils über die beauftragte Kanzlei.

    Doch wie verhalten Sie sich richtig, wenn Ihr außergerichtlicher Schuldenvergleich gescheitert ist? In der Praxis kann es durchaus dazu kommen, dass Ihre Gläubiger sich nicht von sachlichen Argumenten überzeugen lassen und Sie die übrig gebliebenen Gläubiger auch nicht aus Ihrem Einkommen bezahlen können. Der Vergleich ist somit zunächst gescheitert.

    Schätzen Sie im Falle des Scheiterns Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs Ihre Situation sachlich und nüchtern ab.

    Als eine Lösungsalternative kommt das sogenannte gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren (gemäß § 309 Absatz 1 InsO) bei Schuldnern und Schuldnerinnen in Betracht, die von dem Verbraucherinsolvenzverfahren Gebrauch machen können. Hierbei wird die Zustimmung von den ablehnenden Gläubigern durch das Insolvenzgericht ersetzt, wenn sich die zustimmenden Gläubiger im außergerichtlichen Vergleich in sogenannter Kopf- und Summenmehrheit befanden. Lassen Sie sich bei diesem Schritt von einem Fachanwalt für Insolvenzrecht beraten und betreuen.

    Sollte diese Lösungsalternative für Sie noch nicht möglich sein (noch keine Kopf- und Summenmehrheit), so sollten die Erfolgsaussichten einer weiteren Vergleichsrunde unter Berücksichtigung der bislang ergangenen Gläubigerreaktionen und einem überarbeitetem Angebot eingeschätzt werden.

    Eine weitere Lösungsoption würde letztendlich auch in der Einleitung eines Insolvenzverfahrens bestehen.

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    Tipp 11: Die Kosten des Vergleichs und alle Schritte sollten von Beginn an feststehen

    Wenn Sie sich nun als Schuldner oder Schuldnerin dazu entschließen Ihren außergerichtlichen Schuldenvergleich durch einen spezialisierten Schuldnerberater (beispielsweise eine Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht) betreuen zu lassen, dann gibt es wichtige Merkmale die es zu beachten gilt.

    Merkmale die Ihnen dabei helfen können die Seriosität des Schuldnerberaters richtig einschätzen zu können.

    Zum einen sollte das Merkmal der Preistransparenz gegeben sein! Das bedeutet, dass die Kosten für die Dienstleistung für Sie als Schuldner oder Schuldnerin von vorneherein feststehen sollten. Zudem muss sich zeigen wie und woraus sich der gesamte Preis im Einzelnen ergibt. Die Transparenz des Honorars ist in solch heiklen finanziellen Situationen unabdingbar!

    Zum anderen sollte ein gewisser zeitlicher Rahmen der Vorbereitung und Durchführung für Sie ersichtlich sein.

    Des Weiteren ist es wichtig, dass neben der preislichen und zeitlichen Komponente auch die des Umfangs der Dienstleistung in allen Schritten angegeben ist! Achten Sie hierbei neben der eigentlichen Führung des Verfahrens vor allem auf folgende markante Punkte:

    • Abfragen bei den Wirtschaftsauskunfteien (Schufa, ICD sowie dem Schuldnerverzeichnis) sollten durchgeführt werden, um eventuell auch unbekannte Gläubiger zu ermitteln
    • Der Kontakt zu Ihren Gläubigern sollte übernommen werden
    • Umfassende Abfragen bei Ihren Gläubigern zwecks der Überprüfung aller wichtigen Angaben wie Forderungsstände, Abtretungen, Verzichtsanzeigen oder Vertreterwechsel sollten durchgeführt werden
    • Die Vergleichsangebote sollten unter Heranziehung des mit Ihnen abgestimmten Angebots und individuellen Argumenten ausgearbeitet werden
    • Die konkreten Verhandlungen mit Ihren Gläubigern sollten erst nach Zustimmung Ihrerseits zum Vergleichsplan erfolgen

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    52 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Ghendler, mein Mann hatte 2016 zwei schwere Schlaganfälle. Wir leben von der Erwerbsminderungsrente. Seit über einem Jahr verhandeln die Anwälte jetzt Vergleiche aus. Mit einem Gläubiger/Krankenkasse wurde ein Vergleich geschlossen, den ich im Monat abzüglich von der vereinbarten Rate mit den Anwälten immer bezahlt habe. Auf Grund einer schweren Grippe konnte ich nicht zur Bank, das habe ich den Anwälten mitgeteilt. Heute kam von der Krankenkasse ,die Pfändung meines Kontos. Mein Mann ist zu 80 Prozent Schwerbehindert . Die KK fordert den Gesamtbetrag und das Konto ist geschlossen. Meine Frage, kann man mit der KK nochmal sprechen und gibt es eine Chance, dass der Vergleich wieder aufgenommen wird? Oder ist jetzt alles hinfällig auch mit den anderen Gläubigern. Ich bin total verzweifelt. Danke für Ihre Antwort. MfG Sunny

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        vielen Dank für Ihre Frage. Es hängt vom Einzelfall ab, wie mit einer solchen Situation umgegangen wird. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich eine Bestätigung der Stundung einer Rate schriftlich geben zu lassen. Verspätete Zahlungen können ein Grund sein, den Vergleich „platzen“ zu lassen.
        Grundsätzlich sollte es aber möglich sein, den Vergleich wieder aufzunehmen, wenn Sie den Grund für das Ausbleiben der Rate erneut mitteilen, zumal Sie auch im Vorfeld mitgeteilt hatten, dass die Zahlung diesmal verspätet erfolgen wird.
        Dennoch ist es auch empfehlenswert, das Konto in ein P-Konto umzuwandeln.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Guten Abend,

      Mein Freund hat ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher bekommen mit einer Forderung von 5.700€. Die Forderung bezieht sich auf einen Vollstreckungsbescheid von 2003 eines Inkassounternehmens. Seither hat diese Forderung geruht und es kam seit 2007 kein Schreiben mehr.
      Da er diesen Betrag nicht auf einmal zahlen kann, hat er heute wie gefordert eine Vermögensauskunft beim Obergerichtsvollzieher abgegeben. Aufgrund der Verjährung und mittlerweile Undurchsichtigkeit der Forderung, hat dieser geraten einen Vergleich anzubieten. Dies würden wir auch gerne tun, jedoch stellt sich die Frage wie hoch dieser aussehen könnte. Bzw. Was es uns kosten würde hier anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Könnten Sie uns hierzu Auskunft geben?
      Beste Grüße Nathalie

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau W.,

        sehr gerne geben wir Ihnen hierzu Auskunft. Am bestehen Sie rufen uns im Rahmen unserer kostenloses Erstberatung am Telefon unter 0221 6777 00 55 an. Wir erläutern Ihnen dann in aller Ruhe alles Wesentliche.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,
      Sie erwähnen hier in einem Beitrag die Begriffe Erlassbedürftigkeit und Erlasswürdigkeit. Hätte ich in meinem Fall mit dieser Begründung womöglich eine Chance auf einen außergerichtlichen Vergleich?
      Habe durch Scheidung meine Existenz (Selbstständigkeit) verloren. Dadurch sind Schulden beim Finanzamt in Höhe von 26.500 € aus den Jahren 2013/14 entstanden. Weitere Schulden wie Krankenversicherung, Steuerberater usw. habe ich bereits die letzten 5 Jahre tilgen können. Nun ist noch das Finanzamt mit der oben genannten Höhe und die Jobbörse für ein Notdarlehen von 900 € über. Schuldnerverein vor Ort sagt, Finanzamt macht keine Vergleiche, es käme nur eine Insolvenz in Frage. Bin 54 Jahre, arbeite wieder in meinem alten Beruf in der Finanzdienstleistungsbranche und verdiene dort 1290 € netto. In meinem Alter und nach zwei Herzinfarkten auch keine Chance mehr Karriere zu machen oder mehr zu arbeiten. Gleichzeitig Angst den Job zu verlieren wenn ich in Insolvenz gehen muss. Familie möchte mir jetzt helfen und einen Betrag zu Verfügung stellen um diese Sorgen endlich loszuwerden. Habe ich Ihrer Meinung nach vielleicht doch eine Chance?
      Mit freundlichen Grüßen
      Silke Neugebauer

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau N.,

        vielen Dank für Ihre Frage. Unsere Kanzlei hat bereits erfolgreich Vergleiche mit dem Finanzamt erzielen können.
        Ob dies in Ihrem Fall auch möglich ist, müsste zunächst genauer erörtert werden.
        Gerne biete ich Ihnen hierzu eine kostenlose telefonische Erstberatung an. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler, sehr geehrter Herr Kraus,
      von einem Inkassobüro erhielt ich ein Schreiben, dem insbesondere zu entnehmen ist:
      „Ihre Einwände zur o.g. Forderung haben wir zur Kenntnis genommen. Aufgrund der Forderungshöhe und Ihrer aktuellen Einkommenssituation unterbreiten wir nachstehend folgenden Vergleichsvorschlag:
      – Vergleich i.H.v. EUR xxx,xx mit einer mtl. Rate i.H.v. EUR xx,xx, beginnend ab dem 01.09.2019.
      Wir bitten bis zum 15.08.2019 um Nachricht, ob Sie unseren Vergleichsvorschlag annehmen möchten, damit wir Ihnen eine Vergleichsbestätigung zusenden können.“
      Dass ich den Vergleichsvorschlag annehmen möchte und mir bitte die Vergleichsbestätigung zugeschickt werden solle, habe ich am 01.08.2019 per Fax geantwortet. Diese ominöse Vergleichsbestätigung kam nie bei mir an. Meine Frage hierzu: Wurde hier ein außergerichtlicher Schuldenvergleich wirksam vereinbart und wenn ja, wann? Meiner Meinung nach war das zitierte Schreiben das Angebot und mein Fax dessen Annahme. Weitere Vereinbarungen wurden nicht getroffen, die Raten wurden ab 09/2019 bis 07/2020 einschließlich gezahlt, 06+07/2020 erst zum Ende des Monats, ansonsten immer am Anfang. Ist es bei den getroffenen Vereinbarungen überhaupt relevant, solange innerhalb des Monats gezahlt wird? Die Rate für 08/2019 wurde versehentlich nicht gezahlt. Ein auf den 16.09.2020 datiertes Schreiben enthielt dann: „Trotz mehrfacher Mahnung haben Sie die vereinbarte Ratenzahlung des mit uns geschlossenen Vergleichs nicht bezahlt. Damit ist unsere Vereinbarung hinfällig und die Gesamtforderung lebt nun in voller Höhe abzgl. geleisteter Zahlungen zzgl. Verzugszinsen wieder auf.“ Mahnungen habe ich keine einzige erhalten. Meine Fragen hierzu: Waren Mahnungen hier entbehrlich und der Sachverhalt ein Bsp. des von Ihnen im Beitrag erwähnten Falls auf den Inkassobüros spekulieren, dass ich als Schuldner den Ratenzahlungen nicht mehr nachgekommen bin, der Vergleich somit platzt und der volle Betrag der ursprünglichen Forderung in Rechnung gestellt werden kann?
      Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort und möchte noch ein Lob aussprechen, sowohl für den Beitrag als auch Ihre engagierte Beantwortung von Fragen.
      Mit freundlichen Grüßen
      M. Schauff

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        vielen Dank für das Lob und für Ihre Frage.
        Grundsätzlich würde ich zustimmen, dass der Vergleichsvorschlag ein Angebot darstellt, welches durch die Bestätigung per Fax angenommen wurde.
        Spätestens durch Zahlung der Rate und Akzeptieren der Rate durch das Inkassounternehmen wäre konkludent ein Vertrag zustande gekommen.

        Bezüglich des Eintritts des Zahlungsverzugs kommt es auf den Inhalt der Vergleichsvereinbarung an. Um dies beurteilen zu können, müsste daher die Vereinbarung genauer untersucht werden. Waren hier bereits Zahlungsziele für die einzelnen Raten vereinbart, so wäre eine Mahnung entbehrlich, da es sich um eine nach dem Kalender bestimmte Fälligkeitsvereinbarung gemäß § 286 Abs. 2 BGB handeln könnte.
        Grundsätzlich spekulieren Inkassounternehmen regelmäßig drauf, dass bei Zahlungsverzug in der Ratenzahlung weitere Gebühren erhoben werden können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Hallo
      Wird bei Ihren Festpreisleistungen auch eine Überprüfung der Schuldensumme vorgenommen. Ob eventuell Kosten,Zinsen etc. bei Inkassounternehmen verjährt sind oder falsch in Ansatz gebracht wurden?
      Mfg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        zu unseren Leistungen im Vorfeld der Insolvenz gehört, dass wir die Vollständigkeit und Richtigkeit des Gläubigerverzeichnisses bestmöglich gewährleisten. Hierbei prüfen wir in der Regel jedoch keine Verjährung oder überhöhte Inkassogebühren, wenn diese Forderungen ohnehin von der Restschuldbefreiung umfasst wären. Es wäre dann Aufgabe des Insolvenzverwalters oder der anderen Gläubiger, Zweifel an den Forderungen anzumelden um eine möglichst hohe Befriedigung der übrigen Gläubiger zu erreichen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo,

      Wenn ich mich mit meinem gläubiger auf einen außergerichtlichen Vergleich einige, erwirkt dieser dann trotzdem einen Titel?

      Ich habe ja einen freibetrag auf meinem p konto. Was würde also passieren, wenn ich mich, wie oben genannt, mit dem gläubiger einige, und ich doch mal einen Monat habe, wo ich mehr verdiene? Das p konto und die Abzüge werden doch erst bei einen Titel wirksam?!

      Ich hoffe, Sie verstehen was ich meine.

      Liebe Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        um eine Pfändung durchzuführen, muss der Gläubiger erst einen Titel erwirken. Da der Gläubiger vor einer Pfändung nicht weiß, ob Ihr Kontoguthaben oder das Gehalt ausreichen würde, um die Forderung zu bezahlen, werden wenige Gläubiger einen Vergleich akzeptieren, bevor sie ihre Forderung tituliert haben. Während der Vergleich aber bereits läuft und Sie pünktlich Ihre Rate bezahlen, wird der Gläubiger keine Pfändung durchführen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Hallo,

      wenn man einen außergerichtlichen Vergleich möchte, und die Zahlungen an die Gläubiger einstellen muss, um eine Kündigung der Kredite zu erlangen, ist es dann auch möglich die letzte eingezogenen Rate zurückzubuchen und der Lastschrift zu widersprechen, um eine vorzeitige Kündigung des Kredites zu erlangen?

      Mit freundlichen Grüßen

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        im Vorfeld einer Insolvenz bzw. eines Schuldenvergleichs ist auch dieses Vorgehen legitim.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hallo, bedingt durch Krankheit im Jahr 2017 konnte ich Darlehensraten nicht zurück zahlen. Trotz Restschuldversicherung, die immer wieder Unterlagen nachforderte, und somit eine Übernahme vermied, wurde das Darlehen gekündigt von der Bank gekündigt. Die Forderung ist dann irgendwann an ein Inkassounternehmen abgetreten worden, bzw. mittlerweile an das nächste. Die Kündigung der Restschuldversicherung ist bis heute unkommentiert geblieben seitens sämtlicher Parteien.
      Zum jetzigen Zeitpunkt steht eine Forderung in Höhe von 22.484,- € im Raum. Mittlerweile bin ich wieder Vollzeit am arbeiten und verdiene 2.100,- € netto.

      Besteht die Möglichkeit auch in so einem Fall einen Vergleich zu schließen? Mir wäre daran gelegen, die Summe (möglichst nach Abzug der Restschuldversicherung) zu fixieren und über einen fixen Zeitraum mit einer gleichbleibenden Rate zu begleichen.

      Ich würde mich über Ihre Einschätzung freuen und bedanke mich im voraus.

      LG Steffi

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich wird das Inkassounternehmen bei dem genannten Einkommen sowie der Tatsache, dass keine weiteren Gläubiger vorhanden sind, eher davon ausgehen, dass Sie in der Lage sein werden, den gesamten Betrag zurückzuzahlen, bzw. dass es den Betrag durch Pfändung erlangen kann. Daher ist es wichtig, das Unternehmen davon zu überzeugen, dass es durch den Vergleich besser gestellt ist, als ohne den Vergleich.
        Hierfür gibt es bestimmte Strategien.
        Gerne besprechen wir dies mit Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung, rufen Sie uns dafür gern unter 0221 – 6777 0055 an.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich habe nahezu alle Schulden (Wert ca 20.000 Euro) außergerichtlich durch Vergleiche bereinigt. Jedoch habe ich drei Gläubiger nicht kontaktiert und würde gerne hierzu Ihre Meinung hören.

      1. Der Gläubiger hat 2011 ein Urteil erwirkt, welches besagt, dass ich Mietrückstände zu zahlen habe. Dieser Gläubiger hat seitdem nicht ein einziges Mal versucht, diese Forderung einzutreiben. Nun habe ich gelesen, dass in diesem Falle ein Titel oder auch ein Gerichtsbeschluss verwirkt sein kann. Ist das richtig?

      2. Ein großer Stromanbieter fordert von mir ca. 3000 Euro, jedoch hatte dieser nie einen Titel o.ä. erwirkt. Die Forderung ist aus dem Jahr 2014, ein Inkasso-Büro wurde seinerzeit eingeschaltet, aber es wurde wie gesagt kein Titel erwirkt. Kann ich mich hier auf Verjährung berufen?

      3. Ein anderer Gläubiger hat einen Titel gegen meine „Frau“ und mich erwirkt. Ich habe aber keine Frau, sondern einen Mann (eingetragene Lebenspartnerschaft). Nachdem ich den Gläubiger auf den „falschen“ Titel hinwies, kam keine Reaktion mehr. Muss ich das bezahlen?

      Ich denke mal, dass es sich bei diesen Fällen nicht lohnt, eine Privatinsolvenz anzumelden, da ich ja wie eingangs geschrieben bereits 20.000 Euro aus eigener Kraft beglichen habe. Die o.g. drei Forderungen belaufen sich auf ca. 5500 Euro. Im schlimmsten Fall könnte ich die bezahlen, aber wenn keine rechtliche Grundlage dafür vorhanden ist, möchte ich diese auch nicht begleichen.

      MfG

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        zu 1.: Eine Verwirkung ist die Ausnahme von der Grundregel, wonach ein Titel grundsätzlich 30 Jahre lang vollstreckbar ist. Der Verwirkung wohnt ein „widersprüchliches Moment“ inne. Das bedeutet, wenn ein Gläubiger zu verstehen gibt, kein Interesse mehr an der Durchsetzung der Forderung zu haben und der Schuldner auf dieses Bekunden vertrauen durfte, so wäre es widersprüchlich, wenn der Gläubiger später doch wieder die Forderung zwangsweise durchsetzen will. Die Voraussetzungen für die Annahme einer Verwirkung sind aber ausgesprochen hoch, weil der Gläubiger seinen durchsetzbaren Anspruch verliert. Daher kann allein der Umstand, dass der Gläubiger noch keine Durchsetzung unternommen hat, grundsätzlich noch nicht zur Verwirkung führen. Eine genaue Aussage hierüber ist nur nach eingehender Prüfung des Falles möglich. Sie können hierfür gerne unsere kostenlose Erstberatung (0221 67770055) in Anspruch nehmen.

        zu 2.: Grundsätzlich kann Verjährung eingetreten sein. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen eine Verjährung z.B. wegen Hemmung unterbrochen ist.

        zu 3.: Die Falschbezeichnung könnte die Vollstreckung zunächst verhindern. Ein solcher Fehler kann aber in der Regel auch nachträglich korrigiert werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Moin aus Hamburg, ich habe mich vor vielen Jahre mit meinem Finanzamt überworfen und infolgedessen kamen weitere Schulden hinzu.

      Ich lebe seither ziemlich komfortabel und betreibe diverse Firmen über ein Auslandskonstruktion.

      Immer wieder komme ich durch meine Rolle als GF aber in die Schwierigkeit, das Unternehmen uns Aufträge versagen, weil diese aus dem Bankennahenumfeld kommen.
      Argumentiert wird, dass das Unternehmen selbst (dessen Gesellschafter nicht ich bin) gut da stehe – aber es gegen den GF schuldrechtliche Eintragungen gibt.

      Nun überlege ich das mal zu bereinigen.

      Mein Fragen:

      1. lassen sich Finanzämter auf Vergleiche ein (Netto-Forderung ca. 50-60 T€)
      2. falls ja, wie hoch ist die Quote in solchen Fällen
      3. was kostet eine Vergleichsbegleitung (Gesamt-Netto-Forderungen ca. 100-150 T€)
      4. kann eine Quote festgelegt und mittels Erfolgsprämie abgesichert sein
      5. Wie lange dauert solch ein Prozess
      6. Kann man im Vergleich die Schufabereinigung festlegen/beschleunigen?

      Vielen Dank
      Max Musterschudlner

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich stimmt das Finanzamt einem Vergleich nur dann zu, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Dies sind insbesondere die sogenannte Erlassbedürftigkeit und Erlasswürdigkeit. Ob dies in Ihrem Fall vorliegt und welche Quote erreichbar wäre, müsste individuell ermittelt werden.
        Die Kosten für unsere Begleitung hängen von der Anzahl der Gläubiger ab, eine Übersicht finden Sie hier: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/vergleich/kosten/.

        Da Ihre Frage sich in diesem Rahmen nicht umfassend genug beantworten lässt, würde ich Ihnen gerne anbieten, ein kostenloses Erstberatungsgespräch mit unserer Kanzlei zu vereinbaren. Rufen Sie zur Terminvereinbarung einfach mein Sekretariat an unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Hallo,

      In 2015 habe ich mit Hilfe eines Schuldenberaters mit meinen Gläubigern eine außergerichtliche Vereinbarung treffen können. Seit dem bezahle ich immer pünktlich und zuverlässig meine Raten.
      Im Januar 2022 steht die letzte Rate an.

      Neben meinem sozialversicherungspflichtigen Beruf habe ich noch einen Minijob. Jetzt habe ich die Möglichkeit, auf einen Midijob aufzustocken und 250€-300€ mehr zu verdienen. Meine Frage: muss ich meinen Gläubigern meine neuen Einkommensverhältnisse mitteilen und eine neue Ratenhöhe vereinbaren?

      Danke für Ihr Hilfe,

      S. L.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Löschmann,

        wenn in der Vergleichsvereinbarung nicht ausdrücklich eine solche Pflicht vereinbart ist, was nicht die Regel ist, dann besteht für Sie kein Grund, Ihren Gläubigern dies mitzuteilen. Grundsätzlich gehen die Gläubiger dieses „Risiko“ ein, wenn sie einem Vergleich zu reduzierten Raten zustimmen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Hallo!

      Ich habe Schulden, welche ich seit ca. 14 Jahren nicht bezahle. Da ich nun eine gut bezahlte Arbeit habe, habe ich Kontakt zu allen mir bekannten Gläubigern aufgebaut. Fast alle haben sich auf meine Vergleichsangebote eingelassen bzw. haben selbst „vernünftige“ Vergleiche angeboten. Ein Gläubiger mit zwei Forderungen (dummerweise die höchste Forderung) will sich nicht auf meine Angebote einlassen. Es ist mir jedoch auch nicht möglich, die Schuld komplett zu begleichen. Ich möchte um jeden Preis eine Insolvenz vermeiden. Soll ich die anderen Vergleichsangebote erst einmal bezahlen und diesen einzelnen Gläubiger weiter nerven mit Angeboten? Was ist hier zu empfehlen?
      Vielen Dank vorab…

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau S.,

        es könnte sich anbieten, der Forderung die Einrede der Verjährung entgegenzuhalten. Hierbei spielt ebenfalls eine Rolle, ob sich die Forderung negativ auf Ihre Bonität auswirkt. Um eine genaue Empfehlung abgeben zu können, müsste man u.a. Gläubiger sowie Höhe, Begründungszeitpunkt und Art der Forderung kennen. Sie können sich gerne an unser Team von Entschuldungsexperten wenden. Unsere Erstberatung ist kostenlos. Wir sind werktäglich unter 0221 67770055 erreichbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich bin 100 % schwerbehindert und hatte die ganze Zeit bis Feb. durch einen Autounfall ALG2 bezogen. Ab 1.Feb habe ich eine gute arbeitsstelle gefunden wo ich einen unbefristeten Vertrag habe und auch gut verdiene. Nun ist es so das ich vor ca 24 Jahren ein Konto besass bei einer Bank wo der Dispo ausgereizt wurde.
      Mein Hauptkonto ist bei einer Sparkasse. Da ich aus Umzugsgründen nun die Bank wechseln wollte, sagte mir der Bankangestellte ich hätte einen sehr sehr bösen Negativ Eintrag was mir verbietet ein neues Konto eröffnet. Ich konnte bei dem Bankangestellten auf seinen Monitor(schufa) erkennen das es sich um einen Eintrag aus 2014 handele.Er sagte dann zu mir das ich mir am besten eine Schufa Auskunft holen solle und dies klären muss befor ich ein neues Konto erhalte. Gesagt getan, habe mich bei der Schufa angemeldet und da sehe ich dann 2 Einträge. Einmal der von 2014 und der besagten Bank wo der Dispo ausgereizt wurde und einmal ein Vodafone Eintrag den ich monatlich mit 10 € bediene.
      Zurück zur besagten bank.Der erste eintrag war 2014 mit 900€ und dann ein Monat später mit 1400 €. Dies kommt mir Suspekt vor und der Jenige der es eintreibt ist ein Inkasso Unternehmen.Sind diese Gläuubiger nicht verpflichtet mich auf zusuchen, da Sie ja meine Adresse durch die Schufa haben ? Und wieso 2014 und nicht 24 Jahre vorher ? Ich bin mir derzeit ziemlich ratlos und weis gar nicht was ich tun könnte um diese ganzen Probleme aus der Welt zu schaffen. Am liebsten wäre mir das mit Vergleich. Gruß Dennis

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        eine Forderung von vor über 20 Jahren könnte mittlerweile bereits verjährt sein.
        Ist die Forderung bereits fällig, kann der Gläubiger unter Umständen sofort ein Inkassobüro einschalten. Viele Inkassobüros kaufen sogar absichtlich verjährte Forderungen auf und versuchen, diese noch durchzusetzen.
        Weitere Informationen kann ich Ihnen in diesem Rahmen nicht geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei aufgekündigten Kreditverträgen negative Schufaeinträge folgen. Oftmals wird dies auch im Vorfeld angekündigt. Über die Eintragung selbst werden Sie in der Regel nicht informiert. Der nicht ausgeglichene Dispositionskredit führt zu einer Ausgleichsforderung der Bank, die vermutlich an das Inkassounternehmen abgetreten wurde. Die Inkassounternehmen verfolgen die Eintreibung einer Forderung auf unterschiedliche Weise. Die Löschfrist für einen negativen Eintrag beträgt in der Regel drei Jahre nach Berichtigung der Forderung. Um Ihnen eine Handlungsempfehlung geben zu können, müsste man Ihren Fall eingehend prüfen. Sie können sich hierfür gerne an unsere kostenlose Erstberatung wenden. Wir sind werktäglich unter 0221 67770055 oder per E-Mail unter info@anwalt-kg.de erreichbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Was ich jetzt nur nicht verstehe wieso sollte man, wenn mann seine schulden nicht mehr bezahlen kann einen Rechtsanwalt beauftragen.
      Sie kosten doch auch Geld wie soll man das bezahlen wenn man schon seine Raten nicht Hinbekommt???? Klar müssen Sie auch Geld verdienen aber jeder weiss das das nicht zu knapp ist!!
      Also ich finde es nicht Ok, jemanden der schon in der Schuldenfalle sitzt, noch mehr schulden aufzubürden!! Wo ist der Sinn???

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Fleischhauer,

        vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der Insolvenz bzw. dem außergerichtlichen Vergleich handelt es sich um eine anspruchsvolle Materie. Wir als spezialisierte Kanzlei und Fachanwälte für Insolvenzrecht sorgen dafür, dass am Ende auch wirklich eine sichere Entschuldung erfolgt. Andernfalls kann es zu Fehlern kommen, die letztendlich die Restschuldbefreiung gefährden.
        Unser Honorar ist dabei sehr fair gestaltet, so dass die meisten Schuldner dieses tragen können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

      ich habe seit 3 monaten meine Konto im Paypal in minus. Eine Inkasso Unternehmen hat mir vielmals per post und email kontakiert zwecks meine Schuld zu bezahlen. Jetzt drohen Sie mir durch einem gerichtlichen Mahnverfahren. Sofern ich die Gesamtsumme nicht sofort zahlen kann, bieten Sie mir einen Ratenzahlungsangebot.
      Ich kann nicht die Gesamtsumme von EUR 5.673,94 sofort bezahlen und bin jetzt in einem schlechte wirtschaftliche Situation Ihrer Erfahrung nach auf welchen Zahlungsvorschlag soll ich unterbreiten?
      Vielen Dank im Voraus!

      Mit freundlichen Grüßen,
      Matias

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        um diese Frage zu beantworten, bietet sich unsere kostenlose telefonische Erstberatung an. Vereinbaren Sie gerne einen Termin unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Guten Tag, wir haben 8 Gläubiger mit knapp 10000 euro schulden aus über 8 Jahren. Jetzt wollen wir uns stellen, wie macht man am besten einen Vergleich, geht dies auch allein. Was würde es kosten wenn sie uns vertreten. Wie sind die Erfolgsaussichten ihrer Meinung nach.vielen dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Erfolgsaussichten hängen auch von Ihrem Einkommen ab. Haben Sie die Raten an die Gläubiger bisher immer pünktlich bezahlt, werden die Gläubiger auch weiterhin davon ausgehen, dass Sie den vollen Betrag zahlen können. Diese und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle.
        Das Honorar für unsere Durchführung des Vergleichs bei acht Gläubigern würde € 1.122,94 betragen. Die Erfolgsaussichten sind deutlich besser, als wenn Sie den Vergleich selbst durchführen, da den Gläubigern so vermittelt wird, dass Sie ansonsten Privatinsolvenz anmelden und die Gläubiger deutlich weniger erhalten werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Hallo!
      Ich habe eine kurze Frage.
      Ich zahle seit August 2018 einen Betrag von ca.360 Euro in monatlichen Raten a 15,00 an einen Stromanbieter (bzw. an eine Rechtsanwaltskanzlei von denen ) zurück. Nun sind immer noch ca.240 Euro offen. Ich lebe von ALG2 und mir fehlt dieses Geld jeden Monat.
      Nun habe ich mir überlegt, damit es schneller mit dem Abzahlen geht, ob man einen Vergleich machen könnte, den ich weiter mit 15 Euro abbezahle. Ansonsten muss ich weitere 1 1/2 Jahre zahlen. Wäre dort ein Versuch mit einem Vergleich angebracht?
      Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
      Würde sowas gehen

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich ist dieses Angebot möglich. Ob die Gegenseite darauf eingehen wird, ist jedoch fraglich, da Sie ja bisher das Geld immer pünktlich gezahlt haben. Daher wird der Gegner nur selten auf Geld verzichten, auf das er einen Anspruch hat. Wirksam ist eigentlich nur die „Drohung“ mit einer Privatinsolvenz, denn in diesem Fall wird der Schuldner vermutlich nichts erhalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Mein Bruder sucht seit einiger Zeit nach Tipps zu Inkasso. Gut, dass ich den Beitrag hier gefunden habe. Die Informationen sind wirklich hilfreich und interessant.

    19. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Hendler,
      ich habe im Zeitraum Oktober 2014 bis April 2015 einen außergerichtlichen Vergleich mit 8 Gläubigern über einen Zeitraum von 72 Monaten erfolgreich abgeschlossen. Sämtliche Vereinbarungen hinsichtlich der Quoten wurden individuell ausgehandelt. Ab Oktober 2020 sind die Pläne einzelner Gläubiger erfüllt und ich werde die Restschuldbefreiung nach und nach anfordern. Aufgrund nur noch geringer Restschulden bei 2 Gläubigern könnte ich diese auch sofort begleichen. Wäre dies ok oder müsste ich befürchten, dass die anderen 6 Gläubiger damit nicht einverstanden wären, diese würden ja nach wie vor ihre monatlichen Raten erhalten ?
      Mit freundlichen Grüßen
      Alexander

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        zunächst einmal verdient es große Anerkennung, einen umfangreichen Vergleich selbst auszuhandeln und erfolgreich abzuschließen.
        Grundsätzlich wäre es empfehlenswert, die getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.
        Solange aber letztendlich die übrigen Gläubiger pünktlich die vereinbarte Rate erhalten, spricht nichts gegen eine vorzeitige Zahlung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Hallo!
      Ich habe etwa 50.000 € Schulden bei Kreditkarten bei verschiedenen Banken. Raten sind hoch aber
      bis jetzt bezahlt. In 10 Monate gehe ich in Rente. Die ist klein etwa 800 € monatlich. Ich habe keine
      Immobilien, gesparte Geld, meine Konto ist ständig auf Minus, keine Geldanlagen. Insolvenz will ich
      nicht beantragen. Was soll ich tun?
      Mit freundlichen Grüßen
      Loginski

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        um die Insolvenz zu vermeiden, kommt grundsätzlich der außergerichtliche Vergleich in Frage. Hierzu ist es notwendig, den Gläubigern ein „gutes“ Angebot zu machen, also zumindest etwas mehr, als sie in einer Insolvenz erhalten würden. Anhand Ihrer Angaben dürfte es jedoch schwierig sein, den Gläubigern ein solches Angebot zu machen.
        Andererseits wäre spätestens nach Beginn der Rente bei Ihnen gar nichts mehr pfändbar, somit würden Gläubiger in der Insolvenz nichts erhalten. Ein niedriges Vergleichsangebot könnte da bereits wirken.
        Gerne besprechen wir kostenlos mit Ihnen die Möglichkeiten zu Ihrer Entschuldung und beraten Sie dazu, vielleicht doch über eine Insolvenz nachzudenken. Rufen Sie uns kostenlos unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen Termin geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Vergleich während der Wohlverhaltenphase

      Guten Abend ich würde gerne meine privatinsolvenz vorzeitig beenden!
      Ich habe gestern mit meinem Insolvenzverwalter telefoniert und wollte eine Restschuldbefreiung nach drei Jahren anstreben ! Dies war leider nicht möglich weil ich bis zum 30.11 den Antrag stellen musste und nicht genügend Geld auf dem Treuhand Konto war . Nun meine Frage ich habe 9 Gläubiger und eine gesamt schuld von 27309€ . Ich habe in den drei Jahren 9351€ abbezahlt .
      Ich habe letztes Jahr ein Schreiben bekommen mit der Tabelle der Gläubiger . Dort waren schon 3 komplett bestritten !
      Wenn jetzt eine dritte Person für mich ein Vergleich bei den Gläubigern stellt muss er dann alle 9 bezahlen oder nur die die noch offen sind ! Es sind 8 kleine und großer Gläubiger mit 11000€ !
      Und wie würde der weiter Werdegang aussehen bis zur Restschuldbefreiung
      Würden Sie auch die Verhandlung übernehmen und was würde dies kosten
      Ich freue mich über eine rasche Antwort

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten, die Insolvenz durch Vergleich vorzeitig zu beenden. Da zu einer umfassenden Beratung weitere Angaben erforderlich sind, würde ich Sie bitten, einen kostenlosen telefonischen Erstberatungstermin zu vereinbaren. Rufen Sie dazu einfach mein Sekretariat unter 0221 – 6777 0055 an.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Sehr geerhte Damen und Herren,
      ich habe insgesamt ca. 130.000 € Privatschulden bei 2 Gläubigern. Hiebei handelt sich um meine Hausbank ca. 90.000 € und Kreditbank 40.000 €. Ich habe mtl. Raten von 1.350 € zu zahlen. Mein Nettoeinkommen beträgt mtl. 2.700 € und aufgrund einer bAV bekomme ich 2510 € ausgezahlt. Würde für mich eine aussergerichtliche Schuldenregulierung in Frage kommen?
      Das Problem bei Ihren 11 Tipps ist, dass ich in einer Führungsposition im öffentlichen Dienst arbeite und eine Gehaltspfändung oder ähnliche unmöglich ist.
      Vielen Dank für Ihre Hilfe!
      M.f.G.
      D.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ich bin zuversichtlich, dass eine außergerichtliche Schuldenregulierung Aussicht auf Erfolg hat. Für eine kostenlose telefonische Erstberatung mit einer genaueren Einschätzung Ihrer Situation, auch im Hinblick auf die besondere Situation im öffentlichen Dienst, vereinbaren Sie doch gerne einen Termin bei meinem Sekretariat unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

      ich bin vor 2 Jahren mit meinen laufenden Krediten in ein nicht europaeisches Land ausgewandert und hatte nie die Absicht meinen Schulden nicht nachzukommen. Ich konnte mit meinem Gehalt sehr leicht die Raten leisten. Aber kurze Zeit spaeter hat sich die Waehrung meines Aufentahltlandes stark abgewertet, sodass ich nur noch weniger als ein drittel von dem urspruenglichen Betrag in Euro verdiente. Daraufhin habe ich meine Glaeubiger kontaktiert und um Reduzierung der Raten gebeten. Aber sie haben mir geraten, die Zahlung einzustellen, damit der Vertrag gekuendigt werden kann, um dan spaeter mit Inkassounternehmen zu verhandeln. Ich plane nicht nach Deutschland zurueck zu kommen. Aber meine Schulden belasten mich sehr und ich moechte durch eine Vergleichszahlung wieder schuldenfrei sein. Wie schaetzen Sie meine Chancen ein?
      Ich wollte zur Schuldnerberatung, aber da ich keinen Wohnsitz in Deutschland habe, war das nicht moeglich. Auch eidesstaatliche Versicherung konnte ich nicht machen. Ich bin deutsche Saatsbuerger.

      Vielen Dank vorab fuer Ihre Antwort.

      Freundliche Gruesse
      Sara

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        für einen außergerichtlichen Vergleich ist es nicht notwendig, seinen Wohnsitz in Deutschland zu haben. Gerne leisten wir Ihnen dabei Unterstützung, einen außergerichtlichen Vergleich mit Ihren Gläubigern zu schließen.
        Vereinbaren Sie einfach mit meinem Sekretariat einen Termin zum kostenlosen Erstberatungsgespräch, entweder telefonisch unter +49 221 6777 0055 oder per E-Mail an info@anwalt-kg.de.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andre Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Hendler.

      Bitte um Ihr Rat.
      Ein Gläubiger verzichtet auf 55% von Gesamtforderung die beträgt € 32.000.-
      Die wollten nicht das Angebot von meiner Rechtsanwältin annehmen.
      Auf Ihrer Web Seite lese dass bevor ein Angebot an Gläubiger geschickt wird, zuerst die Zustimmung vom Mandant notwendig ist.
      Meine Rechtsanwältin hat mir „nur“ ein Schreiben vom Gläubiger weitergeleitet wo es steht dass die das Angebot von der Rechtsanwaltskanzlei so nicht annehmen wollen.
      Ich habe es per e Mail an meine Rechtsanwältin geschrieben dass ich mit dem Angebot vom Gläubiger nicht einverstanden bin.
      Ich lese dass die Gläubiger bis auf 70% gesamter Förderungen verzichten können.
      Bei evtl.Pfändung sieht’s für Gläubiger viel schlecher aus. Nur € 55,08.- von meinem Einkommen ist in meinem Fall pfändbar.
      Ihrer Erfahrung nach auf welchen Angebot von Gläubiger soll zustimmen?
      Und was kostet Ihre Antwort auf meine o.g.Frage?
      Im Voraus Danke
      Nino Prislin

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Prislin,

        die Beantwortung von Fragen in diesem Forum ist kostenlos.
        Allerdings kann ich in diesem Fall keine verbindliche Antwort geben, da der Prozentsatz, den man für einen Vergleich anbieten sollte, von sehr vielen Faktoren abhängt. Daher sollte ein Angebot reiflich überlegt sein.
        Wenn Sie bereits einen Anwalt mit Ihrer Vertretung beauftragt haben, würde ich Ihnen empfehlen, das Gespräch mit diesem Anwalt zu suchen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      Guten Tag.

      Ich habe 2880 Euro Schulden und könnte meine Raten nicht bezahlen. Nun lassen diese sich nicht mehr auf neue Raten ein. Was schlagen Sie vor als einmalzahlung anzubieten? Sind hierbei 2000 Euro realistisch? Und welche Kombination würden Sie empfehlen? 500 Sofort und weitere 100 monatlich? Ich möchte nämlich gerne eine Richtlinie damit ich nicht zu wenig und auch nicht zu viel anbiete. Und ich möchte auch nicht 100 verschiedene Angebote senden sondern am besten mit der ersten Email richtig liegen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr J.,

        das Problem dabei ist, dass der Gläubiger nicht weiß, ob bei Ihnen eventuell durch eine Pfändung doch noch mehr „zu holen“ ist. Wenn er dies vermutet, wird er nicht auf einen Vergleich eingehen. Wenn Sie unvermittelt 2000 Euro anbieten, wird er mit Sicherheit vermuten, dass Sie auch die vollen 2.880 Euro zahlen könnten. Zumindest sollten Sie daher mitteilen, woher das Geld stammt und dass nicht mehr Geld vorhanden ist.
        Daher gibt es auch keine Richtlinie, wie man die Gläubiger am besten überzeugt. Das beste Argument ist eine ansonsten bevorstehende Privatinsolvenz. In diesem Fall würden die Gläubiger nämlich noch deutlich weniger erhalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    26. Avatar
      says:

      Hallo!

      Ich habe für meine Mutter einen außergerichtlichen Vergleich durch Einmalzahlung erzielt. Nun bin ich unsicher, welche Bestätigungen ich vorher vom Gläubiger einholen muss, damit der Vergleich auch wirklich gilt und danach keine Ansprüche mehr an meine Mutter bestehen. Könnten Sie mich darüber informieren?
      Mit freundlichen Grüßen
      Kristin Stelzer

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Stelzer,

        eine schriftliche Zustimmung über den Vergleich sollten Sie natürlich erhalten, sonst fällt es schwer, die Einigung im Streitfall zu beweisen. Bei einem Vergleich handelt es sich im Grunde um einen Vertrag, der auch mündlich geschlossen werden kann. Aber zu Beweiszwecken sollte er schriftlich vereinbart sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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