fbpx
  • Bild Restschuldbefreiung

Unsere 11 wichtigsten Tipps zum Schuldenvergleich

Mit dem außergerichtlichen Schuldenvergleich werden Sie von allen Schulden befreit, ohne ein Insolvenzverfahren durchführen zu müssen, wenn Sie sich mit Ihren Gläubigern einigen können. Dazu handeln wir mit Ihren Gläubigern eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung zu deutlich reduzierten Bedingungen der ursprünglichen Forderung aus. Wir haben für Sie 11 Tipps zum außergerichtlichen Vergleich erstellt, die unserer langjährigen Erfahrung aus zahlreichen Vergleichen entstammen.

Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen in finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

1. Tipp: Prüfen Sie, ob sich der außergerichtliche Vergleich wirklich lohnt

Der außergerichtliche Schuldenvergleich stellt für viele Schuldner und Schuldnerinnen eine Alternative zur Privatinsolvenz dar. Doch wann lohnt sich ein Vergleich für Sie?

Grundsätzlich hängt dies von vielerlei Umständen ab. In aller Regel sollten Sie sich für einen freiwilligen, außergerichtlichen Schuldenvergleich entscheiden, wenn die Vorteile gegenüber der Insolvenz bedeutsam sind. Vorteile können im

  • persönlichen,
  • wirtschaftlichen
  • oder rechtlichen Bereich liegen.

Persönliche Vorteile

Für Sie kann die Insolvenz beispielsweise durch persönlich bedingte Umstände als Handlungsoption ausscheiden. Erfahrungsgemäß entscheiden sich viele Mandanten gegen eine Insolvenz, wenn sie als psychische Belastung empfunden wird. Ein außergerichtlicher Vergleich vermeidet die Insolvenz und bringt somit auch weniger Belastungen mit sich.

Wirtschaftliche Gründe

Der häufigste wirtschaftliche Grund für einen Vergleich ist, dass die Entschuldung bei einer Einmalzahlung binnen weniger Monate erfolgen kann und Sie nach kurzer Zeit wieder uneingeschränkt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Sie werden kein amtliches Verfahren durchlaufen müssen und stehen nicht unter der Aufsicht eines Insolvenzverwalters. Außerdem kann für einen Vergleich sprechen, wenn einem Schuldner aufgrund der Insolvenz eine Entlassung droht.  Einen Kündigungsgrund stellt die Insolvenz nicht dar, allerdings glauben viele Schuldner, eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber zu riskieren.

Rechtliche Gründe

Des Weiteren kann die Insolvenz aus rechtlichen Gründen für Sie ausgeschlossen sein. Ausschlaggebend kann hier insbesondere eine Insolvenzantragssperre sein, die unter diversen Voraussetzungen erteilt werden kann (§ 287a InsO). Eine Sperrfrist von 10 Jahren kann beispielsweise erteilt werden, wenn Sie bereits einmal die Restschuldbefreiung erhalten haben.

Wie verhalten Sie sich bei einer Wahlmöglichkeit zwischen freiwilligem Vergleich oder einer Insolvenz?

Hier wägt man den persönlichen Nutzen beider Verfahren ab und berücksichtigt dabei die Erfolgsaussichten. Maßgeblich für die Erfolgsaussichten ist vor allem das Angebot, also der Geldbetrag, den Sie Ihren Gläubigern im Rahmen der Verhandlungen zur Verfügung stellen können. Das Vergleichsangebot sollte für Ihre Gläubiger attraktiver ausgestaltet werden, als die Auskehrungen an diese im Rahmen einer Insolvenz. Ihre Gläubiger werden sich nicht auf einen Vergleich einlassen, wenn eine Insolvenz sie letztendlich besser stellen würde.

Ist folglich ein höherer Betrag für den Vergleich in Korrelation zur Insolvenz verfügbar, so wird der außergerichtliche Schuldenvergleich im Ergebnis für alle Beteiligten durchaus interessant. Die Option einer Insolvenz läuft Ihnen hierdurch auch keinesfalls davon, da Sie selbst bei Scheitern des außergerichtlichen Schuldenvergleichs immer noch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen können.

2. Tipp: Sie sollten den Vergleich tragen können und Verhandlungsgeschick beweisen

Ihr individueller außergerichtlicher Schuldenvergleich ist nur dann aussichtsreich, wenn Ihre Gläubiger durch die Einigung mehr Geld erhalten, als im Falle einer Insolvenz. So kann eine Win-Win-Situation erreicht werden. Das Ziel liegt darin, Ihre Gläubiger dazu zu bekommen, dass sie auf einen Teil der Schulden insgesamt verzichten. Abhängig von den einzelnen Gläubigern wird oft auf zwei Drittel der Forderung verzichtet.

Vergleichsbetrag sollte für Sie als Schuldner tragbar sein

Für Sie als Schuldner oder Schuldnerin macht es jedoch nur dann Sinn, mit Ihren Gläubigern zu verhandeln, wenn die durch den außergerichtlichen Vergleich zu zahlenden Beträge für Sie tragbar ausgestaltet sind. Das für die außergerichtliche Einigung vorgesehene Vergleichsbudget, welches letztendlich an Ihre Gläubiger gehen soll, kann  aus einer einmaligen Zahlung, aus einer Ratenzahlung (über die Laufzeit einer potentiellen Insolvenz) oder aber aus einer Kombination der beiden Beträge bestehen.

Einmalzahlung ist stellt das attraktivste Angebot dar

Grundsätzlich wirkt das Angebot einer einmalige Zahlung auf Ihre Gläubiger am attraktivsten und erhöht die Erfolgsaussichten Ihrer außergerichtlichen Einigung. So besteht keinerlei Risiko, dass die Zahlungen eines Schuldners wieder aufhören. Zudem ist dies auch darauf zurückzuführen, dass auf Seiten Ihrer Gläubiger durch die einmalige Zahlung eines größeren Geldbetrags kein wesentlicher und konstanter Verwaltungsaufwand zur Überwachung der monatlichen Eingänge Ihrer Ratenzahlungen entsteht.

Monatliche Ratenzahlung

Aber auch die Zahlung in monatlichen Raten kann verhandlungstaktisch von Vorteil sein. Denn wenn das Angebot zur Einmalzahlung im außergerichtlichen Schuldenvergleich zu hoch erscheint, könnten Ihre Gläubiger vermuten, dass noch mehr Geld auf Ihrer Seite vorhanden ist.

Kein pfändbares Einkommen und weniger Gläubiger

Die außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen haben auch dann gute Aussichten, wenn Ihre Gläubiger im Rahmen eines Insolvenzverfahrens völlig leer ausgehen würden, sprich Ihrerseits weder pfändbares Einkommen noch pfändbares Vermögen vorhanden ist. Allerdings sollten Sie in dieser Konstellation von Argumenten wie etwa „Nehmen Sie mein Angebot an, sonst gehen Sie leer aus“ Abstand halten, da Ihre Gläubiger diese Argumentationsweise als eine Art Erpressung aufnehmen könnten und Sie somit mit Ihrem Angebot auf taube Ohren und Ablehnung stoßen werden.

Zusätzlich gilt die Formel, dass eine geringe Anzahl an Gläubigern die Vergleichswahrscheinlichkeit steigen lässt.

Sachliche und transparente Verhandlungsstrategie

Die Verhandlungsstrategie gegenüber Ihren Gläubigern sollte generell sehr sachlich sein und offen erscheinen. Stellen Sie sich als redlichen Schuldner dar, der sich wirklich bemüht, einen Teil seiner Schulden zurück an seine Gläubiger zu führen. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei beraten Sie gerne zur außergerichtlichen Einigung, wissen Ihre individuellen Argumente gekonnt zu betonen und beweisen aufgrund unserer Erfahrung Verhandlungsgeschick gegenüber Ihren Gläubigern.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 3: Gehen Sie richtig mit den Reaktionen der Gläubiger um

Die Folgen einer gelungenen außergerichtlichen Einigung sind relativ eindeutig: Ihre Gläubiger erhalten die im Vergleich festgelegten Zahlungen und Sie als Schuldner oder Schuldnerin werden durch die Erfüllung der vereinbarten Bedingungen schuldenfrei.

Häufig treten auch Fragen zu den Schufa-Vermerken auf. Ihre Schufa-Einträge werden, nachdem Sie Ihre Schuld durch den außergerichtlichen Schuldenvergleich abgetragen haben (das sogenannte Erledigungsereignis tritt an dieser Stelle ein), nach Ablauf einer gewissen Frist gelöscht beziehungsweise vorab mit dem Erledigungsvermerk gekennzeichnet.

Doch bis es soweit ist, muss der Vergleich zunächst einmal wirksam zustande kommen und die dort vereinbarten Bedingungen erfüllt werden. Wie oben bereits erwähnt hängt das Zustandekommen Ihres Vergleiches maßgeblich von den Zustimmungen Ihrer Gläubiger ab.

Wichtig: Sie als Schuldner oder Schuldnerin sollten demnach mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger schon vor dem Abschluss Ihres individuellen Vergleichs gut umgehen können!

Gerade die Reaktionen von Banken und anderen Kreditgebern können hierbei eine wichtige Rolle spielen. Diese Gläubiger werden einem außergerichtlichen Vergleich in aller Regel nur dann zustimmen, wenn der dort bestehende Kredit bereits gekündigt worden ist. Zurückzuführen ist dieser Umstand darauf, dass den Banken eine beliebige Reduzierung von den Kreditraten verboten ist!

Sie können die jeweilige Kreditkündigung mittels Zahlungseinstellung Ihrerseits erzwingen, und dazu raten wir Ihnen auch.

Durch die Kreditkündigung entstehen allerdings eine Reihe unangenehme Maßnahmen für Sie, die Ihre Gläubiger als „nächste Schritte“ einleiten werden. Hiermit sind vor allem die Schließung Ihrer Konten, die Einleitung von Maßnahmen der Zwangsvollstreckung sowie die Einleitung von Mahnverfahren, als auch die Offenlegung der Gehaltsabtretung und leider auch die Schufa-Einträge gemeint.

Diese für Sie als Schuldner oder Schuldnerin unangenehm empfunden Maßnahmen lassen sich leider kaum bis hin zu gar nicht vermeiden. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei unterstützen Sie gerne im Umgang mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger und stehen Ihnen hierbei zur Seite.

Erfolgt nun eine Kreditkündigung, so geben viele Banken in einem solchen Fall den gesamten Vorgang an eine spezialisierte Sonderabteilung oder ein externes Unternehmen (meist Inkassobüros) ab. Mit diesen spezialisierten Stellen lässt sich nun über Ihr individuelles Angebot zur außergerichtlichen Einigung verhandeln.

Bei Verbrauchern gilt somit im Fazit für die außergerichtliche Einigung, dass ebenfalls durch diese Lösungsalternative tiefe Einschnitte entstehen, die leider nicht beziehungsweise nur schwer zu vermeiden sind. Aus diesem Grund ist es von enormer Wichtigkeit, dass Sie als Schuldner oder Schuldnerin mit den Reaktionen Ihrer Gläubiger gut umgehen können und sich gegebenenfalls anwaltliche Unterstützung suchen.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 4: Bereiten Sie den Schuldenvergleich gründlich vor

Zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass Sie als Schuldner oder Schuldnerin Ihre Erfolgsaussichten auf den Abschluss eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs sachlich und objektiv einschätzen. Wichtig ist hierbei vor allem, dass Sie offen und ehrlich zu sich selbst sind. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei unterstützen Sie bei Ihrer Einschätzung gerne.

Entscheidend für die richtige Einschätzung der Erfolgsaussichten Ihrer Einigung ist vor allem ein für Ihre Gläubiger attraktives Angebot, sprich eine ausreichende Quote. Die Aussicht auf Erfolg erhöht sich insbesondere dann, wenn Sie Ihre Gläubiger mit dem außergerichtlichen Vergleich besser stellen als mit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Je nach Schulden- und Gläubigerstruktur scheinen gerade bei Einmalzahlungen Rückzahlungsquoten von 20 bis 30 % als realistisch. Bei einer Ratenzahlung sollten Sie schon etwas Geld aus Ihrem unpfändbaren Einkommen anbieten, damit der Vergleich fruchtet.

Bei der Durchführung eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs besteht unsere Hauptaufgabe als spezialisierte Anwaltskanzlei darin, Ihre individuell herausgearbeiteten Argumente gekonnt einzusetzen um so Ihre Gläubiger davon zu überzeugen, dass sie ohne Einigung schlechter auskommen und dastehen werden.

Verschaffen Sie sich während der gesamten Zeit Ihrer Vorbereitung einen vollständigen und detaillierten Überblick über Ihre Schulden. Sammeln und ordnen Sie zudem die gesamte geführte Korrespondenz mit Ihren Gläubigern. Dies wird Ihnen die komplette Handhabung Ihres eigenen Falls stark erleichtern!

Wenn nun die Aussichten Ihres Vergleichs als positiv einzuschätzen sind, beginnt die Phase Ihrer Vorbereitung, in der ein individueller Entschuldungsplan herausgearbeitet wird.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 5: Zahlungen einstellen und Darlehen platzen lassen

Nachdem nun die Erfolgsaussichten Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs als positiv einzuschätzen sind und die Ausarbeitung Ihres individuellen Entschuldungsplans beginnt, sollten Sie weitere wesentliche Vorbereitungspunkte Ihrerseits beachten, die im Folgenden mit veranschaulicht werden.

Diese Tipps und die darin enthaltenen Vorbereitungspunkte dienen insbesondere zur Sicherstellung der Stärkung Ihrer Verhandlungsposition gegenüber Ihren Gläubigern.

Zunächst einmal ist es von enormer Bedeutung, dass Sie jegliche Zahlungen an Ihre Gläubiger einstellen. Bezahlen Sie nur noch die Forderungen, welche die Kosten Ihres täglichen Lebensbedarfs decken und Ihre Lebensversorgung sicherstellen.

Warum dient diese Vorgehensweise der Stärkung Ihrer Verhandlungsposition?

Bei einem laufenden Kreditvertrag, wie etwa dem eines Hauses oder einer Autofinanzierung, reagiert die finanzierende Bank in aller Regel nicht auf die Gesuche des Kreditnehmers, die Raten zu reduzieren. Im besten Fall kann eine Aussetzung von ein bis zwei Raten erzielt werden. Mehr aber leider nicht. Solange die Banken also die vereinbarten Raten erhalten, scheint ein erfolgreicher außergerichtlicher Vergleich als aussichtlos. Durch den abrupten Zahlungsstopp zwingen Sie aber die Bank zur Kündigung der Darlehensverträge. Nach der Kündigung der Darlehensverträge überträgt die Bank die Forderungen grundsätzlich an eine spezialisierte interne Abteilung oder aber an ein externes Inkassobüro, mit denen sich dann im Rahmen einer Einigung über die Forderung verhandeln lässt.

Durch diesen abrupten Zahlungsstopp Ihrerseits und die damit verbundene Kündigung der Darlehensverträge werden Ihre Gläubiger sich vermehrt postalisch und telefonisch an Sie wenden. Ignorieren Sie von nun an die Briefe und die Anrufe Ihrer Gläubiger weitestgehend.

Ihre Gläubiger werden versuchen, Sie daraufhin mit Mahnverfahren und Maßnahmen der Zwangsvollstreckung wie etwa der Pfändung von Ihrem Lohn bei der gehaltszahlenden Stelle und / oder der Pfändung Ihres Kontos unter Druck zu setzen.

Diese Zeit kann schwer werden, jedoch stehen Sie auch diesen wichtigen Schritt Ihrer Vorbereitung mit dem Ziel eine Entschuldung durch den außergerichtlichen Schuldenvergleich herbeizuführen durch.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 6: Eröffnen Sie ein neues Konto

Wir empfehlen unseren Mandanten, ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen.

Die Auswahl der neuen Bank sollte auf eine Bank fallen, wo keine Schulden Ihrerseits vorhanden sind. Dieses Konto können Sie gegebenenfalls auf ein P-Konto umstellen, damit Sie einen gewissen statischen Schutz vor Kontopfändungen genießen können.

Das neu eingerichtete Konto sollten Sie nun schnellstmöglich für sämtliche Einkommenseingänge verwenden. Erst wenn Ihre Gläubiger merken, dass es Ihnen mit Ihrer Entschuldung und der damit verbundenen Einigung ernst ist, werden sie bereit sein, auf einen Teil der Forderungen gegen Sie zu verzichten.

Die Änderung Ihres Kontos ist ein altbewährter taktischer Schritt in der konkreten Vorbereitung Ihres außergerichtlichen Vergleichs.

Tipp 7: Erst bei Vergleichsreife und mit allen Gläubigern verhandeln

Grundsätzlich herrscht bei den Verhandlungen im Rahmen eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass es vom Gesetz aus in aller Regel keinerlei Formvorschriften gibt die Sie bei der Ausgestaltung Ihres Vergleichsangebots beeinträchtigen könnten.

In der Theorie bedeutet es Folgendes für Sie: Ihnen als Schuldner oder Schuldnerin steht es grundsätzlich frei, mit den einzelnen Gläubigern einzeln über jeweils ungleiche Rückzahlungsbeträge zu verhandeln und sich zu einigen. Solange Sie die einzelnen Zustimmungen erhalten und die Zahlungen erfüllen, ist es Ihnen auch erlaubt, eine solche Verhandlungsstrategie zu verfolgen. Soweit die Theorie!

Allerdings birgt die Praxis bei einer solchen Vorgehensweise einige Risiken für Sie. Durch diese Verhandlungsstrategie stellen Sie einzelne Gläubiger besser als andere. Es liegt demnach eine Ungleichbehandlung vor, die Ihre erzielte Einigung unter gewissen Voraussetzungen anfechtbar machen kann und ein Versagungsrisiko für eine potenzielle, später anstehende Insolvenz bereithält!

Gerechte Quotenverteilung sichert Restschuldbefreiung

Demnach ist es wichtig, dass Sie Ihre Vergleichsverhandlung mit einem Gesamtvergleichsplan führen, der Ihre gesamten Gläubiger mittels einer gerechten Quotenverteilung gleich behandelt und in dem alle Forderungen berücksichtigt werden. Zurückzuführen ist dieser Umstand auch darauf, dass viele Gläubiger Ihre Zustimmung von den Zustimmungen der anderen Gläubiger zur gleichen Quote abhängig machen.

Wenn Sie nun einzelne Gläubiger beispielsweise aufgrund besonderer Sicherungsrechte dennoch außerhalb der außergerichtlichen Einigung gesondert behandeln möchten, so bedarf dies zumindest einer besonderen Rechtfertigung, damit weiterführende Probleme wie eine Versagung der Restschuldbefreiung vermieden werden können.

Wichtig ist auch, dass Sie wie oben bereits erwähnt alle einzelnen Forderungen in Ihrem außergerichtlichen Schuldenvergleichsplan berücksichtigen. Dies gilt auch für mehrere Schuldenpositionen bei dem gleichen Gläubiger. Zur Zuordnung können Sie die unterschiedlichen Geschäfts- und Aktenzeichen heranziehen. Wenn durch Unachtsamkeit einzelne Forderungen schlichtweg übergangen werden, kann es durchaus dazu kommen, dass der Vergleich nur über einzelne Forderungspositionen geschlossen wird. Hierdurch würde Ihrerseits nach Tilgung des Vergleichs der Eindruck entstehen schuldenfrei zu sein, obwohl einzelne Forderungen noch weiter Bestand gegen Sie haben.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 8: Eine realistische Quote anbieten

Eine für Sie realistische Quote die aber auch für Ihre Gläubiger attraktiv erscheint ist für ein gut strukturiertes Vergleichsangebot unabdingbar. Unseren Erfahrungen gemäß lassen sich viele Gläubiger durch eine beständige Argumentationsweise und einer guten Ausgangssituation des Schuldners auf deutliche reduzierte Bedingungen von etwa 20 bis 30 % der ursprünglichen Forderung ein.

Natürlich hängt die Rückzahlungsquote eben auch wie die Rückzahlungsmodalitäten von Ihrem Budget ab, welches für die außergerichtliche Einigung zur Verfügung gestellt werden kann.

Grundsätzlich haben Sie mehrere Alternativen, wie das Vergleichsangebot zu unterbreiten ist. ist es möglich Ihr Vergleichsangebot

  • mittels einer Einmalzahlung,
  • monatlichen Ratenzahlungen
  • oder einer Kombination aus Beidem

auszugestalten.

Welche Alternative wirkt auf Ihre Gläubiger am attraktivsten?

Berücksichtigen Sie die Gläubigerstruktur bei der Ausarbeitung der Rückzahlungsmodalitäten!

Inkassounternehmen bevorzugen in der Regel Ratenzahlungen, da diese Gläubiger darauf spekulieren, dass Sie als Schuldner den Ratenzahlungen eines Tages nicht mehr nachkommen können, der Vergleich somit platzt und der volle Betrag der ursprünglichen Forderung in Rechnung gestellt werden kann. Die meisten Gläubiger hingegen empfinden die Einmalzahlung als attraktivste Alternative der Rückzahlung.

Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass monatliche Ratenzahlungen auf der Seite Ihrer Gläubiger einen erheblichen Verwaltungsaufwand zur Überwachung und Verbuchung hervorrufen. Dieser Aufwand entfällt mit einer Einmalzahlung.

Zudem achten die meisten Gläubiger darauf, dass sie im Verhältnis zu den anderen beteiligten Gläubigern mit gleicher Quote in Ihrem außergerichtlichen Schuldenvergleichsangebot berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sollten Ihre Angebote alle beteiligten Gläubiger mit gleicher Quote ausweisen und berücksichtigen.

Schließlich kommt es dann darauf an dass Sie Ihre ausgearbeitete Quote mit aussagekräftigen Argumenten unterlegen, damit Sie Ihren Gläubigern somit deutlich machen können, warum diese auf einen Großteil Ihrer Forderung verzichten sollen.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 9: Die Vergleichsverhandlungen durch eine Insolvenzkanzlei betreuen lassen

Rein theoretisch können Sie als Schuldner oder Schuldnerin Ihr Angebot für die Einigung selbst ausarbeiten und die Verhandlungen mit Ihren Gläubigern eigenhändig ohne externe Unterstützung durchführen.

Doch was spricht für die qualifizierte Betreuung Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs durch eine spezialisierte Kanzlei?

Unseren Erfahrungen gemäß verbessert die Beratung durch einen qualifizierten Fachanwalt für Insolvenzrecht Ihre Verhandlungsposition ungemein.

Viele Gläubiger zeigen sich erst verhandlungsbereit und nehmen das Angebot im Rahmen der außergerichtlichen Einigung an, wenn Sie als Schuldner oder Schuldnerinnen eine anwaltliche Begleitung in Anspruch nehmen.

Zum einen erfahren Sie hierdurch aber auch eine erhebliche Entlastung in der Vorbereitungszeit und den eigentlichen Verhandlungen Ihres Vergleichs, da eine spezialisierte Anwaltskanzlei für Sie die wesentlichen Schritte übernimmt. Sie wirken unterstützend mit, aber der Kontakt zu Ihren Gläubigern, die Ausarbeitung des Vergleichsvorschlags mit allen wesentlichen Argumenten, die Verhandlungen an sich und eventuelle Nachverhandlungen werden über die Kanzlei geführt.

Zum anderen wird Ihren Gläubigern aber auch bewusst, dass Sie Ihre Zahlungen absichtlich und nach einer eingehenden juristischen Beratung eingestellt haben.

In den Verhandlungen selbst übt ein Fachanwalt für Insolvenzrecht auch durch die individuelle Argumentationsweise und sein Auftreten insgesamt einen gewissen Druck auf Ihre Gläubiger aus. Dieser Druck kann im Ergebnis dazu führen, dass Ihre Gläubiger sich davon überzeugen lassen, dass die Zustimmung zum außergerichtlicher Vergleich die einzig finanziell annehmbare Entscheidung im Vergleich zur Insolvenz darstellt.

Mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei an Ihrer Seite können Sie sich stets Rat zur weiteren Vorgehensweise einholen. Sie können davon ausgehen dass Fehler vermieden werden und Sie erhalten bei Gegenmaßnahmen Ihrer Gläubiger Beratung und Unterstützung.

Somit sorgen Sie durch die Beauftragung einer spezialisierten Anwaltskanzlei für eine solide Basis für die Erreichung Ihres Zieles: dem Abschluss eines außergerichtlichen Schuldenvergleiches mit Ihren Gläubigern!

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 10: Nach Abschluss Ihres Vergleichs richtig handeln

Um zu beurteilen wie Sie nach dem Beenden Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs weiter richtig handeln können, kommt es letztendlich auf das erzielte Ergebnis an.

Der Abschluss Ihres außergerichtlichen Vergleichs besteht in der Einigung zwischen Ihnen und Ihren Gläubigern. Sie beginnen nun mit den vereinbarten Zahlungen. Hier kommt es natürlich auf die vereinbarten Zahlungsmodalitäten an. Entweder leisten Sie die vereinbarte Einmalzahlung und sind sofort von Ihren Schulden befreit oder Sie zahlen die Vergleichssumme in Raten über die vereinbarte Laufzeit ab.

Wenn Sie sich als Schuldner oder Schuldnerin über die Dauer der Abzahlung in monatlichen Raten unsicher fühlen, so kann eine anwaltliche Begleitung durchaus von Vorteil sein. Der Gläubigerkontakt läuft dann größtenteils über die beauftragte Kanzlei.

Doch wie verhalten Sie sich richtig, wenn Ihr außergerichtlicher Schuldenvergleich gescheitert ist? In der Praxis kann es durchaus dazu kommen, dass Ihre Gläubiger sich nicht von sachlichen Argumenten überzeugen lassen und Sie die übrig gebliebenen Gläubiger auch nicht aus Ihrem Einkommen bezahlen können. Der Vergleich ist somit zunächst gescheitert.

Schätzen Sie im Falle des Scheiterns Ihres außergerichtlichen Schuldenvergleichs Ihre Situation sachlich und nüchtern ab.

Als eine Lösungsalternative kommt das sogenannte gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren (gemäß § 309 Absatz 1 InsO) bei Schuldnern und Schuldnerinnen in Betracht, die von dem Verbraucherinsolvenzverfahren Gebrauch machen können. Hierbei wird die Zustimmung von den ablehnenden Gläubigern durch das Insolvenzgericht ersetzt, wenn sich die zustimmenden Gläubiger im außergerichtlichen Vergleich in sogenannter Kopf- und Summenmehrheit befanden. Lassen Sie sich bei diesem Schritt von einem Fachanwalt für Insolvenzrecht beraten und betreuen.

Sollte diese Lösungsalternative für Sie noch nicht möglich sein (noch keine Kopf- und Summenmehrheit), so sollten die Erfolgsaussichten einer weiteren Vergleichsrunde unter Berücksichtigung der bislang ergangenen Gläubigerreaktionen und einem überarbeitetem Angebot eingeschätzt werden.

Eine weitere Lösungsoption würde letztendlich auch in der Einleitung eines Insolvenzverfahrens bestehen.

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Tipp 11: Die Kosten des Vergleichs und alle Schritte sollten von Beginn an feststehen

Wenn Sie sich nun als Schuldner oder Schuldnerin dazu entschließen Ihren außergerichtlichen Schuldenvergleich durch einen spezialisierten Schuldnerberater (beispielsweise eine Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht) betreuen zu lassen, dann gibt es wichtige Merkmale die es zu beachten gilt.

Merkmale die Ihnen dabei helfen können die Seriosität des Schuldnerberaters richtig einschätzen zu können.

Zum einen sollte das Merkmal der Preistransparenz gegeben sein! Das bedeutet, dass die Kosten für die Dienstleistung für Sie als Schuldner oder Schuldnerin von vorneherein feststehen sollten. Zudem muss sich zeigen wie und woraus sich der gesamte Preis im Einzelnen ergibt. Die Transparenz des Honorars ist in solch heiklen finanziellen Situationen unabdingbar!

Zum anderen sollte ein gewisser zeitlicher Rahmen der Vorbereitung und Durchführung für Sie ersichtlich sein.

Des Weiteren ist es wichtig, dass neben der preislichen und zeitlichen Komponente auch die des Umfangs der Dienstleistung in allen Schritten angegeben ist! Achten Sie hierbei neben der eigentlichen Führung des Verfahrens vor allem auf folgende markante Punkte:

  • Abfragen bei den Wirtschaftsauskunfteien (Schufa, ICD sowie dem Schuldnerverzeichnis) sollten durchgeführt werden, um eventuell auch unbekannte Gläubiger zu ermitteln
  • Der Kontakt zu Ihren Gläubigern sollte übernommen werden
  • Umfassende Abfragen bei Ihren Gläubigern zwecks der Überprüfung aller wichtigen Angaben wie Forderungsstände, Abtretungen, Verzichtsanzeigen oder Vertreterwechsel sollten durchgeführt werden
  • Die Vergleichsangebote sollten unter Heranziehung des mit Ihnen abgestimmten Angebots und individuellen Argumenten ausgearbeitet werden
  • Die konkreten Verhandlungen mit Ihren Gläubigern sollten erst nach Zustimmung Ihrerseits zum Vergleichsplan erfolgen

Schuldenanalyse vom Fachanwalt

✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “11 Tipps zum außergerichtlichen Vergleich”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

4 Antworten
  1. Avatar
    says:

    Guten Tag.

    Ich habe 2880 Euro Schulden und könnte meine Raten nicht bezahlen. Nun lassen diese sich nicht mehr auf neue Raten ein. Was schlagen Sie vor als einmalzahlung anzubieten? Sind hierbei 2000 Euro realistisch? Und welche Kombination würden Sie empfehlen? 500 Sofort und weitere 100 monatlich? Ich möchte nämlich gerne eine Richtlinie damit ich nicht zu wenig und auch nicht zu viel anbiete. Und ich möchte auch nicht 100 verschiedene Angebote senden sondern am besten mit der ersten Email richtig liegen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr J.,

      das Problem dabei ist, dass der Gläubiger nicht weiß, ob bei Ihnen eventuell durch eine Pfändung doch noch mehr “zu holen” ist. Wenn er dies vermutet, wird er nicht auf einen Vergleich eingehen. Wenn Sie unvermittelt 2000 Euro anbieten, wird er mit Sicherheit vermuten, dass Sie auch die vollen 2.880 Euro zahlen könnten. Zumindest sollten Sie daher mitteilen, woher das Geld stammt und dass nicht mehr Geld vorhanden ist.
      Daher gibt es auch keine Richtlinie, wie man die Gläubiger am besten überzeugt. Das beste Argument ist eine ansonsten bevorstehende Privatinsolvenz. In diesem Fall würden die Gläubiger nämlich noch deutlich weniger erhalten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  2. Avatar
    says:

    Hallo!

    Ich habe für meine Mutter einen außergerichtlichen Vergleich durch Einmalzahlung erzielt. Nun bin ich unsicher, welche Bestätigungen ich vorher vom Gläubiger einholen muss, damit der Vergleich auch wirklich gilt und danach keine Ansprüche mehr an meine Mutter bestehen. Könnten Sie mich darüber informieren?
    Mit freundlichen Grüßen
    Kristin Stelzer

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Stelzer,

      eine schriftliche Zustimmung über den Vergleich sollten Sie natürlich erhalten, sonst fällt es schwer, die Einigung im Streitfall zu beweisen. Bei einem Vergleich handelt es sich im Grunde um einen Vertrag, der auch mündlich geschlossen werden kann. Aber zu Beweiszwecken sollte er schriftlich vereinbart sein.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schuldenfrei ohne Insolvenz – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
© Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
Call Now Button