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Privatinsolvenz: Tipps, Ablauf, Dauer und Kosten

Bekannt aus:
  • PRIVATINSOLVENZ anmelden: Bundesweit vom Fachanwalt

    Kostenfreie Erstberatung und anwaltliche Begleitung bei Ihrer Entschuldung

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt Insolvenz ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

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    Definition Privatinsolvenz

    Die Privatinsolvenz ist die gerichtliche Schuldenregulierung für Privatpersonen. Das sogenannte Verbraucherinsolvenzverfahren wird durchgeführt, wenn eine natürliche Person, welche keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt oder ausgeübt hat, zahlungsunfähig ist. Die verschuldete Person kann durch das Insolvenzverfahren, nach einer Wohlverhaltensphase, schuldenfrei werden (Restschuldbefreiung).

    Überblick über die Privatinsolvenz

    • Die Privatinsolvenz – oder Verbraucherinsolvenz – befreit eine Person in 3, 5 oder höchstens 6 Jahren von allen Schulden.
    • Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Schulden sind oder wie viele Gläubiger man hat.
    • Die Anmeldung der Privatinsolvenz bedeutet einen sofortigen Schutz vor Pfändungen.
    • Der Antrag auf Privatinsolvenz kann innerhalb von 4-6 Wochen vorbereitet und gestellt werden.

    Über uns:

    Unsere Kanzlei begleitet unter der Leitung der Fachanwälte für Insolvenzrecht A. Kraus und Dr. V. Ghendler bereits über 6.000 Entschuldungen. Seit der Gründung 2012 hat unser spezialisiertes Entschuldungsteam bundesweit über 14.000 kostenlose Erstberatungen durchgeführt. Auf unserer Internetseite stellen wir Personen in finanziellen Schwierigkeiten alle relevanten Informationen rund um das Insolvenzrecht kostenlos zur Verfügung.

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    Ziele der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Die zwei Hauptziele der Privatinsolvenz sind die sicher eintretende Entschuldung innerhalb von 3, 5 oder 6 Jahren sowie der sofortige Pfändungsschutz.

    1. Ziel: Restschuldbefreiung – Sie verlieren Ihre Schulden

    Die Restschuldbefreiung tritt innerhalb von:

    • 3 Jahren – bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
    • 5 Jahren – bei Tragung der Verfahrenskosten
    • oder höchstens 6 Jahren – vollkommen unabhängig von jeglicher Schuldenrückzahlung

    nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein. Sie werden vollständig von Ihren Schulden befreit. Dies geschieht unabhängig davon, wie hoch Ihre Schulden waren, bzw. wie viele Gläubiger Sie zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens hatten. Für die Entschuldung nach sechs Jahren ist es ohne jegliche Bedeutung, ob Sie etwas an Ihre Gläubiger zurückgezahlt haben (§ 301 InsO).

    2. Ziel: Pfändungsschutz – Gegen Sie wird nicht mehr vollstreckt

    Das zweite Ziel – der umfassende Pfändungsschutz  – wird sofort mit Eröffnung der Privatinsolvenz erreicht. Ab diesem Zeitpunkt brauchen Sie die (eventuellen) Schreiben Ihrer Gläubiger nicht mehr zu beachten. Es entfallen also alle nervenaufreibende Briefe. Auch der Gerichtsvollzieher wird Sie in Zukunft in Ruhe lassen. Er darf nicht mehr pfänden und Sie auch nicht mehr zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auffordern.

    Video zum Ziel Restschuldbefreiung

    Video zum Ziel Pfändungsschutz

    Ablauf und Dauer der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Eine Privatinsolvenz besteht im Wesentlichen aus 3 Abschnitten: der Vorbereitung, dem Insolvenzverfahren und der Wohlverhaltensperiode.

    Die Planung und Vorbereitung dauert mit unserer Unterstützung rund sechs Wochen.

    Mit Einreichung des Insolvenzantrags beginnt das Privatinsolvenzverfahren. Zunächst kommt es zum Eröffnungsverfahren. Nach Eröffnung beginnt das Insolvenzverfahren “im engeren Sinn”, welches durchschnittlich ein Jahr dauert.

    Nach dem Schlusstermin beginnt die Wohlverhaltensperiode. Nach ihrem Ende wird 3, 5 oder max. 6 Jahre nach Einreichung des Antrags auf Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung erteilt – der Schuldner wird nun von seinen Schulden befreit.

    1. Abschnitt: Vorbereitung – 6 Wochen

    Die Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz beginnt mit der Einschätzung Ihrer Aussicht auf eine Entschuldung. Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht schätzen wir Ihren Fall qualifiziert ein und weisen Sie in das weitere Vorgehen ein, indem wir Ihren individuellen Entschuldungsplan erstellen.

    Danach gilt es, Ihr unpfändbares Vermögen zu sichern. Sie werden beispielsweise ein neues Konto eröffnen und danach die Zahlungen an Ihre Gläubiger rigoros einstellen. Gleichzeitig sollten Sie sich einen genauen Überblick über Ihre Schulden verschaffen, damit Ihre Entschuldung vollständig und lückenlos wird.

    Wir unterstützen Sie dabei, indem wir nach dem Vier-Augen-Prinzip Ihre Angaben sorgfältig prüfen. Zudem setzen wir uns mit Ihren Gläubigern in Verbindung und überprüfen öffentliche Register nach vergessenen Gläubigern. Erst wenn alles sorgfältig vorbereitet ist, wird der außergerichtliche Schuldenbereinigungsversuch unternommen. Sollte dieser nicht erfolgreich sein, stellen wir für Sie den Antrag auf Privatinsolvenz.

    Für die Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz bis hin zur Einreichung des Insolvenzantrags benötigen wir in der Regel 6 Wochen. Öffentliche Schuldnerberatungen benötigen dafür regelmäßig 1 bis 2 Jahre, weil sie sehr stark ausgelastet sind. Einen ersten Beratungstermin erhalten Sie bei einer öffentlichen Schuldnerberatung deshalb regelmäßig erst nach 6 bis 9 Monaten.

    2. Abschnitt: Privatinsolvenzverfahren “im engen Sinn” – ca. ein Jahr

    Das Privatinsolvenzverfahren wird im Normalfall etwa 5 Wochen nach Einlegung des Antrags auf Privatinsolvenz eröffnet. Mit diesem Zeitpunkt beginnt auch die Laufzeit der Privatinsolvenz. In der Regel dauert dieser – als Privatinsolvenzverfahren “im engen Sinn” bezeichnete – Abschnitt ein Jahr. Das Insolvenzgericht bestimmt einen Insolvenzverwalter. Dieser schreibt alle Gläubiger ein und verbietet ihnen weitere Pfändungen oder Vollstreckungen. Er alleine darf das pfändbare Vermögen verwerten. Das unpfändbare Vermögen wie Hausstand, Möbel, zur Arbeit benötigtes Auto, Computer, Fernseher dürfen Sie selbstverständlich behalten.

    In den meisten Fällen besteht keinerlei pfändbares Vermögen. Der Insolvenzverwalter schreibt einen sogenannten Schlussbericht. Danach kommt es zur Wohlverhaltensperiode.

    Besonderheit: Als spezialisierte Fachanwaltskanzlei bieten wir das sogenannte Insolvenzplanverfahren an. Hiermit können Sie die Insolvenz bereits vier bis zwölf Monate nach Beginn des Privatinsolvenzverfahrens abschließen und schuldenfrei werden. Wie das funktioniert, erklären wir im Abschnitt “Verkürzung der Privatinsolvenz”.

    3. Abschnitt: Wohlverhaltensperiode – 3, 5 oder 6 Jahre ab Verfahrenseröffnung

    Um die Restschuldbefreiung zu erreichen, wird nach dem Schlussbericht und ggf. einer Verteilung der Insolvenzmasse die Wohlverhaltensperiode eingeleitet. Sie beginnt, nachdem beim Schlusstermin die Aufhebung des eigentlichen Insolvenzverfahrens beschlossen wurde und endet innerhalb von

    • 3 Jahren – bei Tilgung von 35 % der Schulden und der Verfahrenskosten
    • 5 Jahren – bei Tragung der Verfahrenskosten
    • höchstens 6 Jahren – vollkommen unabhängig von jeglicher Schuldenrückzahlung

    nach Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens (Beginn des zweiten Abschnittes). In dieser Zeit kommen Sie mit dem Insolvenzgericht nicht mehr in Berührung. Ihr Kontakt zum Insolvenzverwalter reduziert sich auf die jährliche Beantwortung eines Fragebogens. Da Ihr Vermögen bereits verwertet wurde, müssen Sie auch nicht mehr ausführlich Auskunft über jede erhaltene Zuwendung machen. Nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode kommt es schließlich zur Restschuldbefreiung. Alle Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie werden von allen Verbindlichkeiten befreit.

    Hier können Sie ermitteln, wie hoch die notwendigen Beträge zur Verkürzung der Privatinsolvenz sind.

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    Voraussetzungen der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Die Voraussetzungen der Privatinsolvenz sind Schulden, ein ständiger Wohnsitz in Deutschland und die Abwesenheit einer selbstständigen Tätigkeit.

    Alle Schuldner – mit oder ohne laufendes Einkommen – sind antragsberechtigt. Die Staatsangehörigkeit ist nicht wichtig, erforderlich ist alleine ein ständiger Wohnsitz in Deutschland zum Zeitpunkt des Eröffnungsverfahrens.

    Im Fall eines Gläubigerantrages ist ein eigener Antrag auf Privatinsolvenz innerhalb der sogenannten Eigenantragsfrist zu stellen, um die Restschuldbefreiung zu erhalten.

    Die Entschuldung durch eine Privatinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

    1. Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
    2. Keine selbstständige Tätigkeit – Anderenfalls ist die sogenannte Regelinsolvenz die richtige Verfahrensart
    3. Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit sind nicht mehr als 19 Gläubiger vorhanden (§ 305 Abs. 1 InsO)
    4. Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie bei Wunsch ins Ausland umziehen

    Wenn dies der Fall ist, können Sie eine Verbraucherinsolvenz durchlaufen, nachdem

    • ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch durchgeführt worden ist und
    • eine Bescheinigung von einer Anwaltskanzlei als „geeigneter Person“ nach § 305 InsO ausgestellt worden ist.

    Einkommen ist keine Voraussetzung einer Privatinsolvenz

    Wenn Sie eine Arbeitslosengeld I oder II beziehen, können Sie selbstredend auch Privatinsolvenz beantragen. Dasselbe gilt für eine Rente. Ein Arbeitseinkommen ist keine Voraussetzung der Privatinsolvenz. Ein beachtenswerter Teil unserer Mandanten bezieht Arbeitslosengeld oder ist im Ruhestand. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird auch bei einem niedrigen Einkommen eröffnet – dazu stellen wir einen sog. Stundungsantrag. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat vorgestreckt und drei Jahre nach Ende der Privatinsolvenz erlassen, wenn sich Ihre Einkommenssituation nicht bessern sollte. Hier erfahren Sie mehr zu den Voraussetzungen einer Privatinsolvenz.

    Alle Privatpersonen sind antragsberechtigt

    Alle Privatpersonen können eine Privatinsolvenz beantragen:

    • Arbeitnehmer
    • Beamte
    • Arbeitslose
    • Rentner
    • Hausfrauen
    • ALG II – Empfänger
    • oder auch Kleinunternehmer unterhalb der “Bagatellgrenze”.

    Als Selbstständiger Regelinsolvenz beantragen

    Für Selbstständige hingegen bietet sich das Regelinsolvenzverfahren an. Dasselbe gilt bei ehemals selbstständigen, die mehr als 19 Gläubiger oder sogenannte Arbeitnehmerschulden haben (§ 305 Abs. 1 InsO).

    Eigenantrag nach Gläubigerantrag

    Ein besonders schnelles Handeln ist erforderlich, wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag). In diesem Fall wird von uns innerhalb kurzer Zeit innerhalb der sogenannten “Eigenantragfrist” ein Antrag auf Privatinsolvenz erstellt (sog. Eigenantrag).

    Mehr zu der Frage, wie sie richtig auf einen Gläubigerantrag regieren.

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    Wie kann man eine Privatinsolvenz anmelden?

    Kurzübersicht:

    Die Privatinsolvenz wird durch einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch, eine Bescheinigung nach § 305 InsO – ausgestellt von einer geeigneten Stelle – sowie den Verbraucherinsolvenzantrag samt aller Nebenanträge (Restschuldbefreiung, Eröffnung, Stundung) angemeldet.

    Falls Sie eine Privatinsolvenz anmelden wollen, um sicher von Ihren Schulden befreit zu werden, sollten als Grundlage die folgenden Schritte beachtet werden:

    • Anmeldung der Privatinsolvenz richtig vorbereiten – Nach Erstberatung und Erstellung des Entschuldungsplans wird ein neues Konto als P-Konto bei einer anderen Bank eröffnet und jegliche Zahlung an die Gläubiger eingestellt. Danach werden die Gläubigerunterlagen strukturell vorbereitet.
    • Außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch durchführen lassen – Wir führen eine Schuldenbereinigung mit Ihren Gläubigern durch – oft als “Nullplan”.
    • Bescheinigung nach § 305 InsO erstellen lassen –  Wir erstellen als Anwaltskanzlei mit dem Titel “Fachanwalt für Insolvenzrecht” eine Bescheinigung nach § 305 InsO.
    • Antrag auf Verbraucherinsolvenz erstellen lassen – Der Antrag auf Verbraucherinsolvenz wird von uns samt allen Nebenanträgen (Eröffnung, Stundung, Restschuldbefreiung) vollständig erstellt. Danach wird die Privatinsolvenz angemeldet.

    Mehr zu den Schritten der Anmeldung einer Privatinsolvenz.

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    Vorteile der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Sichere Schuldenbefreiung nach Ablauf des Insolvenzverfahrens und Eintritt der Restschuldbefreiung.

    Der Zeitplan bis zur Entschuldung steht genau fest: 3, 5 oder 6 Jahre.

    Der Druck, die Gläubiger weiter bezahlen zu müssen, fällt im Gegensatz zum außergerichtlichen Vergleich weg.

    Es bleibt mehr vom Einkommen, als bei einem Schuldenvergleich.

    Die Eröffnung der Privatinsolvenz bewirkt einen sofortigen Stopp der Zwangsvollstreckungen.

    Die Restschuldbefreiung umfasst so gut wie alle Schuldenarten.

    Der Schritt in die Privatinsolvenz sollte in erster Linie als Befreiung von den Schulden betrachtet werden. Die Vorteile, die dieser Schritt mit sich bringt, sind vielfältig.

    Sicher schuldenfrei werden

    Vielen Schuldnern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können ihren Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil das Einkommen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreicht. In diesem Fall ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger oder der Schuldenhöhe.

    Feststehender Zeitpunkt der Entschuldung

    Durch die Privatinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens nach 6 Jahren ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Privatinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar bereits nach 3 oder 5 Jahren ein.

    Psychologische Entlastung

    Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.

    Mehr vom Einkommen

    Die Privatinsolvenz bringt einen finanziellen Vorteil. Dies hat die langjährige Erfahrung aus unserer Schuldnerberaterpraxis gezeigt. Viele Schuldner zahlen vor der Insolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Privatinsolvenz tun. Das Privatinsolvenzverfahren führt durch die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge oftmals zu einem höheren zur Verfügung stehendem Einkommen. Der Insolvenzverwalter verhindert jede Vollstreckung oder Pfändung durch einen Gläubiger. Das Existenzminimum ist durch die Pfändungsfreigrenzen geschützt.

    Keine Pfändungen

    Das Privatinsolvenzverfahren führt zum Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Gehalts- oder Kontopfändung durchführen.

    Keine “bösen Briefe” Ihrer Gläubiger

    „Böse Briefe“ Ihrer Gläubiger hören schnell auf: meistens mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Privatinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.

    Keine wesentlichen Einschränkungen der Lebensführung

    Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen, einen Job wechseln, kündigen oder heiraten wollen. Außerdem wird der Insolvenzverwalter Sie bei richtiger Vorbereitung durch eine erfahrene Fachanwaltskanzlei im Verlauf der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz nur ca. 5 Mal per Brief kontaktieren.

    Schufa-Eintrag drei Jahre nach Restschuldbefreiung getilgt

    Drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung der Privatinsolvenz werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht. Dasselbe gilt für alle Einträge bei anderen Wirtschaftsauskunfteien wie Boniversum oder Infoscore sowie dem Schuldnerverzeichnis.

    Weiter Umfang der Restschuldbefreiung

    Die Restschuldbefreiung einer Privatinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal woher sie stammen, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der Privatinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.

    Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen haben oder nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Insolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen haben (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.

    Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigerten Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.

    Aus diesen Gründen wird eine Privatinsolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.

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    Nachteile der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht

    • Insolvenzbeschlag ➤ Schuldenvergleich

    • 3, 5 oder 6 Jahre Dauer ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan

    • Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig ➤ Volle Rückzahlung, Schuldenvergleich oder Insolvenzplan

    • Insolvenzveröffentlichung ➤ keine wirksame Alternative

    • Entfernung des Schufa-Eintrags nach 3, 5 oder 6 Jahren ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan

    • Wohnsitz in Deutschland erforderlich ➤ Schuldenvergleich

    Auch die Privatinsolvenz kommt nicht völlig ohne Nachteile aus. Daher haben wir für Sie zusammengefasst, welche nachteiligen Folgen möglicherweise durch die Privatinsolvenz auf Sie zu kommen. Jeder Nachteil lässt sich jedoch in der Regel vermeiden oder wenigstens abmildern. Eine Alternative haben wir für Sie jeweils hinter dem Zeichen ➤ aufgeführt.

    Insolvenzbeschlag ➤ Schuldenvergleich

    Der Insolvenzverwalter wird das pfändbare Vermögen und Einkommen unter Beschlag nehmen. Das unpfändbare Vermögen und Einkommen wie der gesamte Haushalt, ein zur Arbeitsfahrt benötigtes Auto etc. wird selbstverständlich belassen.

    Alternativen: Oberflächlich gesehen ist der außergerichtliche Vergleich eine Alternative. Es ergeht kein Eröffnungsbeschluss – das pfändbare Vermögen des Schuldners wird nicht in Insolvenzbeschlag genommen. Faktisch wird bei einem Vergleich jedoch immer mehr angeboten, als in einem Insolvenzverfahren – diese Besserstellung ist eine Voraussetzung für eine Einigung. Finanziell stellt der Vergleich einen Schuldner nicht besser. Sollte eine Möglichkeit einer Vergleichszahlung gar nicht bestehen, ist davon abzuraten. Die Privatinsolvenz ist dann trotz des Insolvenzbeschlags die bessere Alternative.

    Dauer ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan

    Die Privatinsolvenz dauert 3, 5 oder 6 Jahre.

    Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schuldenfreiheit: durchschnittlich beträgt die Einigungsdauer nur drei Monate. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Schuldenbefreiung führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig ➤ Volle Rückzahlung, Schuldenvergleich oder Insolvenzplan

    Manche Schuldner können es nicht vereinbaren, dass die Schulden nach einer Privatinsolvenz einfach “gestrichen” werden. Sie hatten zu keiner Zeit die Absicht, die Gläubiger leer ausgehen zu lassen.

    Alternativen: Steht dieses Interesse so weit im Vordergrund und besteht die finanzielle Möglichkeit, kann der Versuch der vollen Rückzahlung unternommen werden. Praktisch unmöglich ist dies meistens aus den eigenen Einkünften – sie reichen meistens nicht, um die immer weiter wachsenden Zinsen zu tragen. Denkbar ist ein Darlehen von dritter Seite – von Verwandten oder auf Umschuldung spezialisierte Banken. Wir raten hiervon jedoch ab, weil aus Erfahrung die Schulden lediglich verlagert werden und das Problem im Kern nicht behoben wird. Denkbar ist ein Vergleich oder Insolvenzplan, bei dem eine volle Rückzahlung auf Basis einer sehr langen Ratenzahlung vereinbart wird. Eine weitere Alternative ist: Es besteht kein Hindernis für den Schuldner, nach Ablauf der Privatinsolvenz und der Erteilung der Restschuldbefreiung aus eigenem Antrieb den Gläubigern – auch ohne Bestehen eines Zahlungsgrunds – einen Betrag zu überweisen.

    Insolvenzveröffentlichung ➤ keine wirksame Alternative

    Die Eröffnung der Privatinsolvenz oder die Tatsache der Restschuldbefreiung werden in den sogenannten Insolvenzbekanntmachungen veröffentlicht. Bei einem Schuldenvergleich passiert dies nicht. Es findet regelmäßig kein Verfahren vor einem Gericht und damit keine Insolvenzbekanntmachung statt. Allerdings sollten beachtet werden, dass bei einem Vergleich aufgrund der notwendigen Zahlungseinstellung bereits Schufa-Einträge bestehen, die das Scoring des Schuldners leider auf eine vergleichbare Weise verschlechtern. Eine wirkliche Alternative besteht damit nicht.

    Entfernung des Schufa-Eintrags nach 3, 5 oder 6 Jahren ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan

    Eine Privatinsolvenz ist nach 3, 5 oder 6 Jahren abgeschlossen. Danach dauert es 3 Jahre, bis die Schufa komplett bereinigt wird.

    Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schufa-Bereinigung: durchschnittlich wird die Schufa etwa 3,5 Jahre nach Beginn der Vergleichsverhandlungen bereinigt. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Die Schufa ist ca. 4 Jahre nach Beginn des Insolvenzplans durch uns bereinigt. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Löschung des Schufaeintrags führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    Wohnsitz in Deutschland erforderlich ➤ Schuldenvergleich

    Dieser Nachteil dürfte nur Wenige betreffen, doch der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass für die Privatinsolvenz ein Wohnsitz in Deutschland erforderlich ist.

    Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich kann auch aus dem Ausland durchgeführt werden – wegen der erschwerten Vollstreckbarkeit mit einer höheren Einigungschance.

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    Gibt es Alternativen zur Privatinsolvenz?

    Mit unserem Fragebogen können Sie einfach herausfinden, welcher Entschuldungsweg für Sie der richtige ist. Wenn Sie unsere Fragen beantworten, wird automatisch das Ergebnis ermittelt und Sie erfahren, ob die Privatinsolvenz empfehlenswert ist, oder ob auch ein anderes Mittel in Frage kommt, mit dem Sie Ihre finanzielle Handlungsfähigkeit schneller wieder erlangen können.

    Entschuldungswege

    Gehen Sie den Fragenkatalog durch und ermitteln Sie Ihre passende Entschuldungsalternative!

    • Außergerichtlicher Schuldenvergleich
    • Insolvenzplan
    • Privatinsolvenz
    • Regelinsolvenz
    Ein elektronischer Fragenkatalog kann keine persönliche Beratung ersetzen – kontaktieren Sie uns zu einer kostenfreien Erstberatung oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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    Vorbereitung der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Vor der Privatinsolvenz wird ein neues Konto bei einer neuen Bank eröffnet. Es ist den Gläubigern eine Zeit lang nicht bekannt und deshalb vor deren Zugriff sicher. Wandeln Sie es nach Eröffnung in ein sogenanntes P-Konto um – dies sichert Ihren unpfändbaren Einkommensteil.

    Im Rahmen des rechtlich zulässigen wird Ihr Vermögen gesichert – beispielsweise durch Umwandlung von Versicherungsverträgen oder die Ausschlagung einer Erbschaft.

    Dieser Schritt fällt vielen schwer: Sie stellen alle Zahlungen an Ihre Gläubiger ein. Sie bezahlen nur noch die notwendigen Rechnungen wie Miete, Telefon/Internet oder Strom. Gleichzeitig sammeln und ordnen Sie alle Gläubigerbriefe.

    Wir kontaktieren die Gläubiger und erstellen ein strukturiertes Gläubiger- und Schuldenverzeichnis. Bei vergessenen Gläubigern kümmern wir uns um die rechtssichere Vervollständigung der Gläubigerliste, um eine darauf gestützte Versagung der Restschuldbefreiung zu vermeiden.

    Bevor Sie eine Privatinsolvenz einleiten, sollten Sie zu gegebener Zeit mit ihrer Vorbereitung beginnen. Für Ihre vollständige und lückenlose Entschuldung bedarf es 5 vorbereitender Schritte. Zunächst gilt es Ihr Vermögen – soweit rechtlich möglich – vor dem Privatinsolvenzverfahren zu bewahren und sich einen genauen Überblick über Ihre Schulden zu verschaffen.

    1. Schritt: Eröffnen Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank

    Ihr erster Schritt zur Vorbereitung des Insolvenzverfahrens sollte die Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank sein. In den meisten Fällen empfehlen wir unseren Mandanten, ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) zu eröffnen. Stellen Sie schnellstmöglich sicher, dass alle künftigen Zahlungen an Sie auf dieses Konto erfolgen. Schon diese einfache Maßnahme bewahrt Sie vor Pfändungen Ihrer Gläubiger oder dem Verlust eines vollen Monatseinkommens. Auf diese Weise bekommen Sie für die Wochen vor dem Privatinsolvenzverfahren den dringend benötigten finanziellen Spielraum. Vorerst sollten Ihre Gläubiger nichts von Ihrem neuen Konto erfahren.

    Bitte beachten Sie: das neue Konto darf nicht bei einer Bank eröffnet werden, die mit Ihrer alten Bank oder einem Ihrer Gläubiger in Verbindung steht (z. B. ein Konto bei der Comdirekt Bank, wenn Sie bei der Commerzbank waren oder Schulden bei dieser haben – denn die Comdirekt gehört zur Commerzbank)! Mehr zu den Vorteilen eines neuen Kontos und Ihrem Vorgehen bei der Eröffnung.

    2. Schritt: Sichern Sie Ihr Vermögen

    Während Sie ein neues Konto einrichten, sollten Sie Ihre Vermögenswerte vor der Verwertung sichern. So können Sie Teile Ihres Vermögens vor der Versteigerung oder dem Verkauf im Privatinsolvenzverfahren schützen. Wir zeigen Ihnen rechtliche Möglichkeiten wie Sie z.B. ein Auto behalten dürfen, Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu Ihrer Erbschaft kommen. Mehr dazu, was Sie in der Insolvenz behalten können, einem Auto in der Insolvenz, Ihren Bank- oder Versicherungsguthaben oder einer Erbschaft.

    3. Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an alle Gläubiger ein

    Nachdem Sie ein neues Konto eröffnet und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger. Dies ist rechtlich unbedenklich und gerichtlich bestätigt (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). So hart es auch klingen mag, Ihre Gläubiger werden nach dem Privatinsolvenzverfahren leer ausgehen. Bezahlen Sie nur noch an die Gläubiger, die Ihre Lebensversorgung sicherstellen. Dazu gehören vor allem Ihr Vermieter, Ihr Stromversorger, Ihr privater Internetprovider oder ähnliche. Ignorieren Sie die Briefe Ihrer Gläubiger. Es werden nun Pfändungen kommen, die Sie eine kurze Zeit aushalten müssen. Sobald das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wird, tritt der Pfändungsschutz ein und alle Zwangsvollstreckungen werden wirkungslos (§§ 88, 89 InsO).

    4. Schritt: Gläubigerkorrespondenz sammeln und ordnen

    Beginnen Sie nun mit der Vorbereitung des Insolvenzantrags. Als Erstes sollten Sie sich einen vollständigen Überblick über Ihre Schulden verschaffen. Sammeln Sie die Gläubigerkorrespondenz und ordnen Sie diese chronologisch. Dies wird Ihnen die Handhabung des Verfahrens stark erleichtern und Sie vor der Versagung der Restschuldbefreiung schützen. Lesen Sie mehr dazu, welche Briefe zur Gläubigerkorrespondenz zählen und wie Sie Ordnung in Ihre Unterlagen bringen können.

    5. Schritt: Gläubiger und ihre Forderungen erfassen, vergessene Gläubiger ermitteln

    Nachdem Sie die Gläubigerkorrespondenz sortiert haben, ermitteln Sie die Anschriften Ihrer Gläubiger, die Höhe der offenen Forderungen sowie die vergessenen Gläubiger. Wird ein Insolvenzantrag mit unvollständigen oder falschen Angaben eingereicht, droht Ihnen die Versagung der Restschuldbefreiung (§ 290 Abs. 1 Nr. 7 InsO). Diese Gefahr droht Ihnen, wenn Sie z.B. nicht genau wissen, ob Sie weitere Gläubiger haben.

    Wir zeigen Ihnen wie Sie einer Versagung vorbeugen können. Für unsere Mandanten führen wir bei der Vorbereitung jedes Privatinsolvenzantrags automatisch wirksame Maßnahmen durch. Wir ermitteln Ihre vergessenen Gläubiger und überprüfen alle Ihre Angaben intensiv auf Schlüssigkeit (Vier-Augen-Prinzip). Lesen Sie mehr zum Thema vergessene Gläubiger und Forderungen.

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    Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch

    Kurzübersicht:

    Nach dem Ende der Vorbereitung führen wir den Schuldenbereinigungsversuch mit Ihren Gläubigern durch.

    Danach erstellen wir eine Bescheinigung nach § 305 InsO.

    Als auf Schuldnerberatung spezialisierte Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht sind wir dazu eigenständig berechtigt.

    Nun haben Sie Ihr unpfändbares Vermögen gesichert und alle wichtigen Daten für den Insolvenzantrag zusammengetragen.

    Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch

    Jetzt führen wir Ihre außergerichtliche Entschuldung durch einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch durch. Dazu bietet die außergerichtliche Schuldenbereinigung eine Möglichkeit. Wir arbeiten für Sie einen Schuldenbereinigungsplan aus und unterbreiten Ihren Gläubigern unseren Vergleichsvorschlag. Sollten diese darauf nicht eingehen, stellen wir Ihnen als Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht die Bescheinigung nach § 305 InsO aus.

    Bescheinigung nach § 305 InsO als Fachanwalt für Insolvenzrecht und „geeignete Stelle“

    Als Privatperson benötigen Sie eine offizielle Bescheinigung über das Scheitern der außergerichtlichen Schuldenbereinigung nach § 305 InsO. Dieser Nachweis kann Ihnen nur von einer rechtskundigen und qualifizierten Stelle ausgestellt werden. Selbst sind Privatpersonen dazu nicht berechtigt. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht sind eine solche „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO.

    Mehr zum außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch, den Vorteilen eines anwaltlichen Vorgehens  und der Vermeidung der Versagung der Restschuldbefreiung.

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    Privatinsolvenzverfahren

    Kurzübersicht:

    Durchschnittlich 6 Wochen nach Antragsstellung wird das Privatinsolvenzverfahren eröffnet.

    Danach werden alle Pfändungen der Gläubiger gestoppt. Die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren, sondern nur noch den Insolvenzverwalter.

    Während der Privatinsolvenz bleibt Ihnen der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens.

    Ihre 5 Obliegenheiten in der Privatinsolvenz sind:

    1. Erwerbsobliegenheit
    2. Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während der Privatinsolvenz
    3. Anzeige eines Wohnsitzwechsels
    4. Anzeige eines Arbeitswechsels und
    5. keine direkten Zahlungen an Ihre Gläubiger

    Der letzte Schritt zur Einleitung des Privatinsolvenzverfahrens ist die Stellung des Privatinsolvenzantrags beim zuständigen Insolvenzgericht. In der Regel wird etwa 6 Wochen später durch den Eröffnungsbeschluss das Privatinsolvenzverfahren eröffnet.

    Verhalten während des Privatinsolvenzverfahrens

    Mit dem Beginn des Privatinsolvenzverfahrens werden Sie vor den Pfändungen Ihrer Gläubiger geschützt (§§ 88, 89 InsO).

    Sehen Sie dazu auch unser Video zum Pfändungsschutz als Ziel des Insolvenzverfahrens.

    Sie sind den Gläubigern gegenüber zu nichts mehr verpflichtet. Ebenso verhält es sich mit Ihren Pflichten gegenüber dem Gerichtsvollzieher: ihm ist es nicht mehr gestattet, gegen Sie vorzugehen. Es wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der stattdessen die Interessen Ihrer Gläubiger vertritt. Daher dürfen Sie den Treuhänder auf keinen Fall als Ihren Rechtsbeistand ansehen.

    Ihre Rechte und Pflichten während des Insolvenzverfahrens

    Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass Sie im Insolvenzverfahren nicht unter der Vormundschaft des Insolvenzverwalters stehen. Über den pfändungsfreien Teil Ihres Einkommens können sie nach Belieben verfügen. Sie müssen sich nicht mit dem Insolvenzverwalter absprechen, bevor Sie ein Rechtsgeschäft tätigen, umziehen, Ihre Erwerbstätigkeit ändern oder verreisen. Zeigen Sie ihm allerdings wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse immer an, bevor Sie diese vornehmen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO). Wir raten Ihnen zu einer ausschließlich schriftlichen Kommunikation mit dem Insolvenzverwalter. Lesen sie hier mehr zum richtigen Umgang mit dem Insolvenzverwalter und Ihren Rechten ihm gegenüber.

    Ihre 5 Obliegenheiten

    Obwohl Sie im Privatinsolvenzverfahren über eine sehr weit reichende Entscheidungsfreiheit verfügen, haben Sie dennoch 5 Pflichten, die sogenannten Obliegenheiten (§ 295 InsO), denen Sie nachkommen sollten:

    1. Erwerbsobliegenheit,
    2. Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während der Privatinsolvenz,
    3. Anzeige eines Wohnsitzwechsels,
    4. Anzeige eines Arbeitswechsels und
    5. keine direkten Zahlungen an Ihre Gläubiger.

    Lesen Sie mehr zu den 5 Obliegenheiten und Ihren Pflichten in der Privatinsolvenz.

    Das Privatinsolvenzverfahren wird in der Regel 12 – 18 Monate dauern und von der Wohlverhaltensperiode abgeschlossen.

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    Wohlverhaltensperiode

    Kurzübersicht:

    Nach dem Schlusstermin beginnt die Wohlverhaltensperiode. Sie stellt eine erhebliche Erleichterung für Sie dar.

    Der Kontakt zum Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter während der Wohlverhaltensperiode  genannt – reduziert sich auf einen jährlichen schriftlichen Fragebogen.

    Sie können nun Geld ansparen oder Zuwendungen in beliebiger Höhe erhalten.

    Nach dem Schlusstermin und der Verteilung des pfändbaren Vermögens beginnt für Sie die Wohlverhaltensperiode, auch Wohlverhaltensphase genannt. Es dauert durchschnittlich ein Jahr bis zu ihrem Beginn. Viele Mandanten fragen uns regelmäßig, welche Erleichterungen die Wohlverhaltensphase für sie bereithält. Unsere Antwort: Die Wohlverhaltensperiode stellt für Sie als Schuldner eine erhebliche Erleichterung dar.

    Kontakt mit dem Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter reduziert sich auf einen jährlichen Fragebogen

    Zunächst weil sich Ihr Kontakt mit dem Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter in der Wohlverhaltensperiode genannt – auf ein Minimum reduzieren wird. Er wird Sie einmal jährlich anschreiben und Ihnen einen Fragebogen zukommen lassen. Das bedeutet für Sie, dass Sie während der gesamten Wohlverhaltensperiode nur noch maximal 5 Mal vom Treuhänder hören.

    Geld ansparen und Zuwendungen erhalten

    Daneben können Sie wieder Geld ansparen oder Zuwendungen anderer Personen behalten. Vor der Wohlverhaltensperiode würde dieses Geld der Insolvenzmasse zufallen.

    Hier können Sie mehr zum richtigen Verhalten während der Wohlverhaltensperiode erfahren.

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    Restschuldbefreiung – schuldenfrei nach 3, 5 oder 6 Jahren

    Kurzübersicht:

    3, 5 oder max. 6 Jahre nach Stellung des Insolvenzantrags tritt die Restschuldbefreiung ein – Sie sind schuldenfrei.

    Die Restschuldbefreiung umfasst alle Schulden – unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl der Gläubiger.

    Ausgenommen sind Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung sowie Strafen oder Bußgeldern.

    3, 5 oder 6 Jahre nach der Eröffnung der Privatinsolvenz erteilt das Insolvenzgericht Ihnen durch Beschluss schließlich die Restschuldbefreiung (§ 300 Abs. 1 InsO). Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie sind nun schuldenfrei.

    Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen

    Davon gibt es allerdings Ausnahmen: Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung, Bußgeldern oder Strafen werden nicht sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Sie verlieren zwar alle anderen Schulden, sollten diese jedoch in einer Ratenhalung abbezahlen – oder durch einen Insolvenzplan bereinigen. Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.

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    Verkürzung der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Die Privatinsolvenz dauert maximal 6 Jahre.

    Werden die Verfahrenskosten während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 5 Jahre.

    Werden die Verfahrenskosten sowie 35 % der Schulden während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 3 Jahre.

    Mit einem Insolvenzplan lässt sich die Privatinsolvenz auf 1 Jahr verkürzen.

    Die gewöhnliche Dauer der Privatinsolvenz beträgt 6 Jahre. Sie wird ohne jegliche Bedingungen oder Voraussetzungen erreicht. Zur Verkürzung der Privatinsolvenz ist jeweils es erforderlich, einen bestimmten Betrag innerhalb dieses Zeitraums zurückzuzahlen.

    Verkürzung der Privatinsolvenz auf 5 Jahre

    Für die Verkürzung auf fünf Jahre muss lediglich ein Betrag zurückgezahlt werden, der die Verfahrenskosten abdeckt. In der Regel betragen die Verfahrenskosten nicht mehr als 2.000 Euro. Wer innerhalb der fünf Jahre also rund 35 Euro monatlich zurückzahlt, kann die Privatinsolvenz auf fünf Jahre verkürzen. Es ist ebenfalls möglich, den Betrag per Einmalzahlung zu leisten, entweder weil zu Beginn der Insolvenz pfändbares Vermögen vorhanden war, oder weil während des Insolvenzverfahrens ein Betrag verfügbar geworden ist – beispielsweise durch Zuwendung von dritter Seite oder einen Privatkredit.

    Mit unserem Fünf-Jahres-Rechner können Sie berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach fünf Jahren abschließen können:

    5-Jahres Insolvenz Rechner

    Privatinsolvenz in 3 Jahren abschließen

    Ebenso ist es möglich, die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren zu erreichen. Hierfür muss ein Betrag zurückgezahlt werden, der 35 % der ursprünglichen Schuldensumme entspricht. Die Höhe des Betrags ist also abhängig davon, wie hoch die Schulden zu Beginn der Privatinsolvenz waren. Zudem müssen die Verfahrenskosten bezahlt werden. Diese hängen unter anderem von der Höhe der Insolvenzmasse ab, steigen also an, je mehr Geld zurückgezahlt wurde.

    Die Verfahrenskosten lassen sich nur schwer genau beziffern. Wenn ein hohes pfändbares Einkommen vorhanden ist oder die Möglichkeit einer Zuwendung beispielsweise von Verwandten besteht, so dass in drei Jahren ca. 35 % der Schulden bezahlt werden können, ist unsere Empfehlung ein außergerichtlicher Vergleich.

    Mit unserem Drei-Jahres-Rechner können Sie zumindest annäherungsweise berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach drei Jahren abschließen können:

    3-Jahres Insolvenz Rechner

    Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

    Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

    Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

    Insolvenzplan: Verkürzung der Privatinsolvenz auf 4 – 12 Monate

    Nach der Reform der Privatinsolvenz 2014 wurde Schuldnern die Möglichkeit gegeben, die Insolvenz mit einem sogenannten Insolvenzplan vorzeitig zu beenden. Der Insolvenzplan wird durch eine höhere, von Seiten eines “Sponsors” gestellte Einmalzahlung gestemmt (beispielsweise Familienmitglieder). Er wird gezielt vorbereitet, um eine nötige Kopf- und Summenmehrheit zu erreichen. Wenn das Gericht den Insolvenzplan dann anerkennt, kommt es zur Verkürzung der  Privatinsolvenz auf vier bis zwölf Monate.

    Beim Insolvenzplan ist die richtige Taktik entscheidend. Es kommt darauf an, dass eine Mehrheit der Gläubiger, die zum sogenannten Abstimmungstermin erscheinen, dem Insolvenzplan zustimmen. Ablehnende Gläubiger können möglicherweise davon abgehalten werden, an der Abstimmung über den Insolvenzplan teilzunehmen. Alles zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten eines Insolvenzplans haben wir für Sie zusammengefasst.

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    Tipps, Infos & Aktuelles

    11 Tipps vom Fachanwalt

    Durch eine Privatinsolvenz verlieren Sie Ihre Schulden unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl Ihrer Gläubiger. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, sollten Sie unsere 11 Tipps beachten:

    1. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation
    2. Überdenken Sie einen außergerichtlichen Vergleich
    3. Sammeln Sie alle Gläubiger-Anschreiben
    4. Eröffnen Sie ein P-Konto
    5. Stellen Sie alle Zahlungen an die Gläubiger ein
    6. Gehen Sie keine weiteren Verbindlichkeiten ein
    7. Sichern Sie Ihr vorhandenes Vermögen
    8. Nehmen Sie sich anwaltliche Beratung für die Privatinsolvenz
    9. Verschieben Sie nicht ihr Vermögen
    10. Falls notwendig, leisten Sie den Offenbarungseid
    11. Pflegen Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Insolvenzverwalter

    Hier können Sie unsere 11 Tipps zur Entschuldung durch eine Privatinsolvenz im Detail nachlesen.

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    Aktuelles und Neuerungen der Privatinsolvenz 2019

    Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Neuerungen und Reformen der Privatinsolvenz:

    Statistischer Rückgang der Privatinsolvenzen

    Das Statistische Bundesamt sieht bis 2019 einen Rückgang der Privatinsolvenzverfahren:

    • 201868.496 Privatinsolvenzverfahren (Hochrechnung – im 1 Halbjahr 2018 wurden 34.248 Privatinsolvenzen erfasst)
    • 201771.896 Privatinsolvenzverfahren
    • 2016 – 77.238 Privatinsolvenzverfahren
    • 2015 – 80.146 Privatinsolvenzverfahren

    Bundessozialministerium: Anstieg der Haushalte mit Überschuldung

    Gleichzeitig sieht das Bundessozialministerium in seinem aktuellen Armuts-/Reichtumsbericht einen leichten, aber stetigen Anstieg der Haushalte “mit hoher Überschuldungsintensität”. Dieser Trend setzt sich seit 2016 fort. Es wird von 6-8 Mio. überschuldeten Menschen ausgegangen – mit einer steigenden Tendenz.

    Nur 2 % verkürzen die Privatinsolvenz auf 3 Jahre

    Am 15.10.2018 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen Bericht über den Erfolg der Verkürzung der Privatinsolvenz vorgelegt (BT-Drucksache 19/4000). Demnach ist es nicht zu der erhofften Wirkung gekommen. Eine vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung ist lediglich 2 % der Schuldner zugute gekommen – entgegen dem anvisierten Wert von 15 % der Schuldner. Ebenso wie wir sieht das BMJV die hohe Schwelle von 35 % samt Verfahrenskosten als eine zu hohe Hürde für eine Verkürzung auf 3 Jahre.

    Es wird empfohlen, auf die Umsetzung des EU-Richtlinienvorschlags von 2016 zu warten, um über einen niedrigeren Schwellenwert zu diskutieren. Dies würde von uns zur Stärkung der Schuldnerrechte stark begrüßt werden.

    Aktuelle Zahlen zur Beendung der Privatinsolvenz

    Das Landesamt Statistik Niedersachsen hat die Beendungsgründe der Privatinsolvenz der Jahre 2009 – 2016 ausgewertet. Auf folgende Weise sind von insgesamt 13.091 Privatinsolvenzverfahren beendet worden:

    • 11.448 – Erteilung der Restschuldbefreiung
    • 309 – Tod des Schuldners
    • 706 – Versagung der Restschuldbefreiung
    • 188 – Einstellung mangels Masse (Abgelehnte Stundung)
    • 155 – Wegfall Eröffnungsgrund (v. a. Vergleich im Insolvenzverfahren)

    Die Versagungen der Restschuldbefreiung teilen sich folgendermaßen auf:

    • 559 – Nichtzahlung der Treuhändervergütung (298 InsO)
    • 103 – Verletzung der Erwerbsobliegenheiten
    • 89 – Verletzung der Mitwirkungspflichten
    • 65 – Verstoß gegen Obliegenheiten

    Geringfügige Verkürzung der Frist zur Löschung der Daten in Wirtschauskunfteien wie Schufa oder Infoscore

    Die DSGVO Reform führte zu einer geringfügigen Verkürzung der Frist zur Löschung der Daten in Wirtschauskunfteien wie Schufa oder Infoscore.  § 35 BDSG ist soweit geändert worden, als das nun Schuldnerdaten taggenau nach Ablauf von drei Jahren gelöscht werden müssen. Vorher wurden Sie nach Ablauf des dritten Jahres aus der Schufa entfernt.

    Neuerungen der Privatinsolvenz bis 2019

    Die wichtigsten Neuerungen und Reformen der Privatinsolvenz bis zum Jahr 2019 werden Ihnen nachfolgend vorgestellt:

    Aktuelles zur Privatinsolvenz 2018

    Laut statistischem Bundesamt beträgt die Wartezeit in der Schuldnerberatung durchschnittlich 10 Wochen. (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 2017 / 14.06.2017). Die anwaltliche Schuldnerberatung ohne Wartezeit wirkt sich statistisch positiv aus. Insgesamt wird diese aus unserer Sicht statistisch deutlich zu lange Wartezeit als Abschreckung vor der Durchführung eines Schuldenschnitts durch Privatinsolvenz oder andere Maßnahmen (Schuldenvergleich, Insolvenzplan) angesehen.

    Reform der Privatinsolvenz 2017

    Das “Gesetz zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz” trat am 05.04.2017 in Kraft. Die Insolvenzrechtsreform 2017 betraf vor allem die Insolvenzanfechtung, hatte aber eine wichtige Neuerung auf dem Gebiet der sogenannten Gläubigeranträge nach § 14 Abs. 1 InsO. Diese werden in den meisten Fällen von öffentlichen Einrichtungen wie Finanzämtern oder Krankenkassen gegen selbstständige Unternehmer gestellt. Im Falle eines Gläubigerantrags kommt es nicht mehr zur automatischen Unzulässigkeit durch Zahlung der Forderung. Diese Bestimmung ist sehr Zwiespältig. Auf der einen Seite schränkt Sie die Handlungsmöglichkeiten des Schuldners ein. Auf der anderen Seite wird verhindert, dass “gutes Geld schlechtem Geld hinterher geworfen wird”. Meistens ist von Zahlungen an Gläubiger bei Schulden angesichts der Gesamtsituation abzuraten.

    Reform der Insolvenzanfechtung 2017

    Die meisten Änderungen der Reform Im Jahr 2017 betrafen jedoch die sogenannte Insolvenzanfechtung. Dabei bot die Reform 2017 Schuldnern einige wichtige Vorteile:

    • Der Anfechtungszeitraum für die Bezahlung von erbrachten Lieferungen und Leistungen (Deckungshandlungen) wurde für den Fall von Vorsatz von zehn auf vier Jahre reduziert (§ 133 Abs. 2 InsO n. F). In diesen Fällen wird auf die „eingetretene“ Zahlungsunfähigkeit – und nicht mehr auf die „drohende“ – abgestellt.
    • Bei Zahlungserleichterungen des Gläubigers an den Schuldner wird vermutet, dass der Schuldner die Zahlungsunfähigkeit nicht kannte. Der Insolvenzverwalter muss beweisen, dass der Gläubiger ihn kannte (§ 133 Abs. 3 InsO n. F.).
    • Sogenannte “Bargeschäfte”, bei denen zwischen Leistung und Gegenleistung ein kurzer Zeitraum liegt, sind nur noch anfechtbar, wenn der Gläubiger die Unlauterkeit des Schuldners erkennt (§ 142 Abs. 1 S. 2 InsO n. F.). Bei Arbeitsentgelten wird im Zeitraum von drei Monaten ein Bargeschäft vermutet (§ 142 Abs.2 InsO n. F.). Dies gibt insbesondere selbstständigen Schuldnern mehr Rechtssicherheit. Sie können weiterhin wichtige Geschäfte wie Arbeitnehmerbeschäftigung oder gewisse Anschaffungen trotz Schuldensituation tätigen, ohne eine Rückabwicklung und damit Beschädigung ihres Verhältnisses zu ihren Lieferanten zu riskieren.

    Reform durch Fahrplan für europäisches Insolvenzrecht 2016

    Die Europäische Kommission hat – weitesgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – am 8. März 2016 einen Fahrplan eines einheitlichen europäischen Insolvenzrechts vorgelegt (Richtlinienvorschlag COM (2016) 723 (final). Vom 23.03.2016 bis zum 14.06.2016 fanden daraufhin Konsultationen zu einem neuen europäischen Insolvenzrecht statt. Bezüglich der Regelinsolvenz wird die Möglichkeit einer in allen Mitgliedstaaten gültigen einheitliche Regelung zur Schuldentilgung nach drei Jahren diskutiert.

    Neuerungen durch die Reform des Insolvenzrechtes 2014

    Starke Veränderungen des Privatinsolvenzverfahrens sind durch die Reform des Insolvenzrechtes 2014 erfolgt. Sie trat als sogenannte 2. Stufe der Insolvenzrechtsreform am 01.07.2014 in Kraft. Ihre wichtigsten Vorteile für Schuldner sind:

    • Verkürzung der Privatinsolvenz auf 3 Jahre
    • Verkürzung der Privatinsolvenz auf 5 Jahre

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    Kosten der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht:

    Die Kosten der Privatinsolvenz bestehen aus dem anwaltlichen Honorar und den Verfahrenskosten.

    Das anwaltliche Honorar einer Privatinsolvenz setzt sich aus einem Grundpreis von 536,97 Euro (639,00 Euro inkl. MwSt.) und 23,52 Euro (27,99 Euro inkl. MwSt.) pro Gläubiger zusammen.

    Die Kosten können in Raten gezahlt werden.

    Bei Gewährung von Beratungshilfe ist unsere anwaltliche Begleitung kostenlos.

    Die Verfahrenskosten müssen aufgrund eines Stundungsantrags zunächst nicht bezahlt werden. Sie werden nach Ende der Privatinsolvenz in Raten, meistens jedoch aufgrund eines geringen Einkommens komplett erlassen.

    Bei der Klärung der Kosten sollten Sie besonders auf die Kriterien einer seriösen Schuldnerberatung acht geben.

    Was kostet die Privatinsolvenz?

    Die Kosten der Privatinsolvenz setzen sich aus

    • dem anwaltlichen Honorar und
    • den Verfahrenskosten

    zusammen.

    Anwaltliches Honorar

    Grundpreis

    Privatinsolvenz

    639,- Euro inkl. MwSt.

    Preis pro Gläubiger

    27,99 Euro inkl. MwSt.

    Preis pro Immobilie

    124,36 Euro inkl. MwSt.

    Das anwaltliche Honorar richtet sich nach der Anzahl Ihrer Gläubiger und Immobilien. Unsere Preise enthalten immer die MwSt. – es gibt keine versteckten Kosten. Sollten Sie das Honorar nur schwer tragen können, räumen wir Ihnen gerne eine Ratenzahlung ein. Und mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihren Fall kostenfrei.

    Kostenrechner

    Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

    0,- €

    Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

    Privatinsolvenz kostenlos mit Beratungshilfe

    Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht begleiten wir Ihren Privatinsolvenzantrag kostenlos, sofern Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Dies ist für Menschen mit niedrigem Einkommen möglich. Gerne erläutern wir Ihnen die Voraussetzungen und teilen Ihnen mit, ob Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen können.

    Die besten Aussichten auf Beratungshilfe haben Sie, wenn Sie sich von einer öffentlichen Schuldnerberatung schriftlich bestätigen lassen, dass Sie auf einen Beratungstermin länger als sechs Monate warten müssen. Die öffentlichen Schuldenberatungen freuen sich meistens darüber, Ihnen diese Bestätigung auszustellen, weil sie dadurch etwas entlastet werden. Grundsätzlich bieten wir Ihnen aber auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung.

    Mehr Informationen zum anwaltlichen Honorar für eine Privatinsolvenz erhalten Sie hier.

    Verfahrenskosten der Privatinsolvenz

    Der Insolvenzschuldner trägt grundsätzlich auch die Verfahrenskosten – die Gerichtskosten und die Vergütung des Insolvenzverwalters. Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern aber die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten durch eine Stundung erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode in Raten zu begleichen (§ 4a InsO).

    Dies wird von uns für in allen Fällen der Privatinsolvenz gesondert beantragt.

    In sehr vielen Fällen kommt es nach Abschluss der Wohlverhaltsperiode gar nicht zur Rückzahlung der Verfahrenskosten. Hat ein Schuldner nur ein geringes Einkommen, werden seine Raten auf 0,- Euro gesetzt (sogenannte Nullraten). Nach Ablauf der Stundungsrückzahlungszeit von 3 Jahren wird der Rest der Verfahrenskosten komplett erlassen – im Fall von Nullraten kommt es damit zu keinerlei Rückzahlung.

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    Merkmale unseriöser Schuldnerberatung

    Bei der Entschuldung sollten Sie stark auf Merkmale unseriöser Schuldnerberatung achten. Oft nutzen “schwarze Schafe” die besondere Drucksituation von Schuldnern aus.

    Sie spielen mit der Hoffnung auf eine vermeintlich leichte und sichere Entschuldung und versprechen – ohne große Vorprüfung – eine vermeintlich sichere “Schuldenfreiheit ohne Insolvenz”.

    Die Konsequenz ist ein oftmals sehr kostenaufwändiger Beratervertrag. Eine Entschuldung wird dabei meistens nicht erreicht.

    Folgende Merkmale unseriöser Schuldnerberatung treten häufig auf:

    Merkmale unseriöser Schuldnerberatung

    • KEINE BESPRECHUNG ALLER ENTSCHULDUNGSARTEN

      Jede seriöse Schuldnerberatung beginnt mit einer umfassenden Beratung zu allen Entschuldungswegen:

      • Privatinsolvenz
      • Regelinsolvenz
      • Schuldenvergleich
      • Insolvenzplan

      Suggestionen oder Tendenzen wie “die Insolvenz ist schlecht” werden nicht angewendet. Die Mitarbeiter des Schuldnerberaters erläutern Ihnen geduldig die gängigen Entschuldungswege – denn nicht immer ist ein Vergleich die beste Entschuldungsart.

    • KEINE STAATLICHE ANERKENNUNG

      Ein Schuldnerberater sollte entweder als Anwalt eine „geeignete Person“ nach § 305 InsO sein oder ein Zertifikat als „geeignete Stelle“ nach § 305 InsO haben. Für eine erhöhte Qualifikation spricht zudem der Titel „Fachanwalt für Insolvenzrecht“ – insbesondere wegen der Erfordernis der fortlaufenden Fortbildung (15 Stunden im Jahr nach FAO).

    • KEINE SELBSTSTÄNDIGE BEARBEITUNG

      Unseriös ist aus unserer Sicht, wenn ein Schuldnerberater selbst keine Bescheinigung nach § 305 InsO ausstellen kann. Ein seriöser Schuldnerberater sollte alle Entschudungsschritte selbst durchführen können. Oftmals wird zur Erteilung der Bescheinigung nach § 305 InsO auf einen anderen Rechtsanwalt verwiesen und so die Kosten in die Höhe geschraubt. Außerdem übernimmt der Schuldnerberater in diesen Fällen keinerlei rechtliche Verantwortung. Achten Sie auf eine Formulierung wie: „Die (…) GmbH übt keinerlei Rechtsberatung aus und erbringt ausschließlich Dienstleistungen kaufmännischer und wirtschaftlicher Art.“

    • HERABSETZUNG DER INSOLVENZ

      Aus unserer Sicht ist es bedenklich, wenn die Privatinsolvenz tendenziös negativ dargestellt und der Vergleich als “einziger Ausweg” gelobt wird. Die Privatinsolvenz ist oftmals der einzige Ausweg für Schuldner, die finanziell keine Möglichkeit haben, ihren Gläubigern eine Rückzahlung anzubieten. Falls Sie merken, dass die Entschuldung durch Privatinsolvenz, Regelinsolvenz oder Insolvenzplan bei einer Beratung nicht angesprochen oder überraschend kurz überflogen wird, sollten Sie sehr stutzig werden.

      Wird Ihnen ein Vergleich ohne reelle Aufzeigung von Alternativen empfohlen und die Insolvenz merklich negativ dargestellt, geht es dem Schuldnerberater unserer Meinung nach nicht um Ihre Schuldenfreiheit, sondern um einen lukrativen Verdienst.

    • KEINE KOSTENFREIE UND UNVERBINDLICHE ERSTBERATUNG

      Es ist unserer Meinung nach wichtig, dass Schuldner kostenfrei und unverbindlich zu ihrer Schuldensituation und allen einschlägigen Entschuldungsalternativen beraten werden: der Privatinsolvenz, der Regelinsolvenz, dem Vergleich und dem Insolvenzplan. Alle Alternativen sollten vom Schuldnerberater auch durchführbar sein. Sie sollten Ihre ersten rechtliche Fragen stellen können. Besprochen werden sollten dabei nicht nur die Kosten des Schuldnerberaters

    Pfändungstabelle 2019 in der Privatinsolvenz

    Kurzübersicht

    • Mittels der Pfändungstabelle wird der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens in der Privatinsolvenz bestimmt, den Sie monatlich behalten können. Er richtet sich nach der Höhe Ihres Nettoeinkommens und der Anzahl Ihrer Unterhaltspflichten. Zur genauen Berechnung können Sie auch den Pfändungsrechner nutzen.

    Während der Privatinsolvenz wird der pfändbare Teil des Einkommens gepfändet (sogenannter Insolvenzbeschlag). Der unpfändbare Teil des Einkommens wird belassen. Die Höhe des unpfändbaren Einkommens ist eine der zentralen Fragen einer Entschuldung: Wie viel wird bei einer Privatinsolvenz belassen?

    Viele Schuldner befürchten, durch die Pfändung des Arbeits- oder Sozialeinkommens nicht mehr für den eigenen Lebensunterhalt oder für den Unterhalt ihrer Angehörigen sorgen zu können. Der Gesetzgeber hat mit der Pfändungstabelle und den darin enthaltenen Pfändungsfreigrenzen ein Instrument geschaffen, das die Höhe des unpfändbaren Einkommens genau bestimmt – abhängig von der Höhe des Nettoeinkommens und der gesetzlichen Unterhaltspflichten.

    Aus der aktuellen Pfändungstabelle 2019 können Sie ablesen, wie viel bei einer Pfändung von Ihrem Einkommen gepfändet werden kann. Hier sehen Sie die aktuelle Pfändungstabelle 2019. Oder berechnen Sie Ihren Pfändungsfreibetrag mit unserem Pfändungsrechner:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

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    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Antrag auf Eröffnung der Privatinsolvenz

    Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht werden wir Sie in jeder Hinsicht dabei unterstützen, das Privatinsolvenzverfahren (Verbraucherinsolvenzverfahren) einzuleiten. Damit wir für Sie tätig werden können, schicken Sie uns bitte die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen herunter und lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Privatinsolvenz Unterlagen zum Download

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer: 0221 – 6777 00 55. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Privatinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Sämtliche vorherige Beratung und Information zur Privatinsolvenz sind in unserem Angebot einer kostenlosen Erstberatung enthalten.

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Vaeceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

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    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Vaeceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Christina Thiele
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
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    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

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    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Privatinsolvenz: Tipps, Ablauf, Dauer und Kosten”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

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    • Privatinsolvenz

    Versicherung

    Guten Abend, Darf man in der Wohlverhaltensphase eine Zahnzusatzversicherung abschließen? Wenn ja, muß ich dem Insolvenzverwalter dann das überwiesene Geld, das für eine Zahnbehandlung ist, melden? Danke im voraus ICKE

    Privatinsolvenz

    Guten Tag. Ich bin Schweizer und wohne in Deutschland. Habe keinen Zweitwohnsitz in der Schweiz. Mein Gläubiger wohnt in der Schweiz. Hier in Deutschland hatte ich bereits eine Lohnpfändung. Wie verhält sich das mit der Privatinsolvenz wenn ich als Grenzgänger in der Schweiz arbeite?

    Einkommen

    Guten Tag ich möchte gerne eine Privatinsolvenz anmelden.Ich habe jedoch kein eigenes Einkommen da ich keine Rente oder andere Stattliche Leistung erhalte. Der Unterhalt wird durch das Gehalt meiner Ehefrau sichergestellt. Ich selber bin aufgrund einer Erkrankung im Pflege grad 2. kann ich einen Antrag auf Inso stellen?

    2tes Auto

    Hallo, Ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase und besitze ein Auto. Nun meine Frage: Dürfte ich das Auto meines 21jährigen Sohnes noch auf mich anmelden. Für ihn wäre dann wohl die Versicherung billiger. Vielen Dank für ihre Antwort

    Wechsel

    Hallo, mein Mann ist seid einem Jahr in der Insolvenz, Er hat nur Probleme mit dem Verwalter, beisteht die Möglichkeit zu einem anderen verwalten zu wechseln? Es geht in dem Fall drum das er nicht hilft sondern meinem Mann nur Probleme macht.

    Beendigung der Privatinsolvenz innerhalb 5 Jahre

    Ich habe im April einen Antrag auf Vorzeitige Beendigung der Privatinsolvent gestellt. Nach mehreren Statusabfragen hat mir das Gericht geantwortet, dass ich “die Füße” stillhalten soll und alles bis zum Stichtag (24.11.) erledigt sein wird. Diese Woche hat mich dann meine Insolvenzverwalterin angeschrieben, sie hätte gerne noch einmal alle Gehaltsbelege der letzten zwei Jahre… Heute […]

    Insolvenzbetrug

    Mein Neffe befindet sich in der Privatinsolvenz und verdient im Monat über 3000,- Euro (er ist selbstständig) ohne dies bei seinem Insolvenzverwalter anzugeben. Was kann ihm passieren wenn er angezeigt wird? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.

    Verfügung über pfändungsfreies Einkommen p-Konto vor Eröffnung PI

    Mein InsoVerw. möchte zum Ersttermin Kontoauszüge der letzten 4 Mon. von meinen p-Konto haben. Ist es egal wie und was ich mit dem Geld in den letzten 4 Mon. innerhalb der Freigrenze gemacht/gekauft habe ? Da sowieso Pfändung auf dem p-Konto sind, konnte ich ja nur innerhalb des pfändbaren Einkommens Verfügungen treffen. Oder kann mir […]

    Schulden

    ich bin verzweifelt. Ich hab Schulden und Lohnpfändungen laufen. Ich hab dadruch mein Job verloren. Ich brauche unbedingt Hilfe.

    Privatinsolvenz

    Hallo, im September 2018 wurde mein Insolvenzverfahren eröffnet. Leider habe ich die Abschlussbescheinigung des Insolvenzverfahrens noch nicht erhalten. Ich habe gelesen, das diese erste Phase der Insolvenz ca. 1 Jahr dauert. Ich kenne persönlich jemanden der nach 10 Monaten de Bescheinigung erhalten hat. Icst es richtig das ich nach 13 Monaten die Bescheinigung noch nicht […]

    Nachträgliche Forderung meines Insolvenzverwalters

    Hallo, seit 2015 bin ich in einer Privatinsolvenz und bin alle meiner Pflichten nach gekommen auch der das melden meiner Arbeitsstelle gegenüber meines Insolvenzverwalters. 9 Monate lang arbeitete ich in dem Betrieb und wunderte mich weshalb ich immer den vollen Lohn ausbezahlt bekommen habe und nichts von gepfändet wurde .Nun ich ging davon aus das […]

    Privatinsolvenz beendet und jetzt? Schufaeinträge?!

    Hallo liebes Anwalt-KG Team, ich möchte mich bei Ihnen rechtherzlich bedanke, da meine Privatinsolvenz, vorzeitig nach fünf Jahren, endlich mit Erteilung der RSB erteilt wurde! Sie haben für mich die Inso eröffnet und mir auch geraten nach fünf Jahre einen Antrag auf vorzeitige Beendung zu stellen und was soll ich sagen….Es hat alles super funktioniert, […]

    Aufhebung Insolvenzverfahren

    Hallo, können Sie mir Erfahrungswerte sagen, wie lang es dauert bis das Insolvenzverfahren aufgehoben wird. Schlusstermin war auf Juli 2019 datiert… was wird denn jetzt in der Zeit noch alles geprüft? Es gehen Regelmßig 500 Euro vom Gehalt weg. Verwertbares Geld hatte ich keines. Wie sehen sie die Chancen bei mir auf RSB nach 3 […]

    Privatinsolvenz und Eigentumswohnung

    Nach dem Scheitern meiner 30jährigen Selbstständigkeit in einer GmbH musste ich die offenen Posten (Finanzamt, Krankenkasse, Bundesamt für Justiz etc.) privat haften. Jetzt macht die Krankenkasse Druck und spricht von einer Insolvenz. Ich habe seinerzeit mit dem Gerichtsvollzieher eine Ratenzahlung in Höhe von 50€ pro Monat vereinbart, bin aber seit 2 Jahren nicht in der […]

    Aufbewahrung der Insolvenzunterlagen

    Guten Tag, meine Frage ist, wielange sollte man nach der Restschuldbefreiung seine gesamten Insolvenzunterlagen ( Schriftverkehr mit dem Gericht, Treuhänder, Gläubigern usw.) aufbewahren. Oder kann dann alles vernichtet werden. Was ist ratsam? Danke für ihre Antwort

    Beratung bezüglich (Privat)Insolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, bei meiner Recherche im Netz bezüglich Insolvenz bin ich auf Sie aufmerksam geworden und würde ihnen gerne kurz meinen Fall schildern: Ich habe mich im Jahr 2013 mit meinem Online Shop „Foto-Fischer” selbstständig gemacht. Ich betreibe den An- und Verkauf gebrauchter Fototechnik und Zubehör. Ich bin Einzelunternehmer und habe kein […]

    vorzeitige Restschuldbefreiung nach 5 Jahren

    Bei meinem Mann läuft das Privatinsolvenzverfahren seit 09.06.2015, jetzt hat er den Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung nach 5 Jahren gestellt.Da ja am 09.06.2020 die 5 Jahre um sind und er ja den Antrag innerhalb der 5 Jahresfrist stellen muss. Jetzt wurde der Antrag vom Gericht zurückgewiesen, da der Antrag verfrüht gestellt wurde. Wann muss er […]

    Wohlverhaltensphase

    Guten Tag, ich befinde mich seit Februar 2019 im Insolvenzverfahren und der Schlußtermin wurde auf den 07.10.2019 festgesetzt. Können Sie mir vielleicht sagen wie lange es jetzt noch ungefähr dauern könnte bis das Verfahren aufgehoben wird und ich in die Wohlverhaltensphase übergehe? Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße.

    Gläubiger verkauft schulden an Inkasso

    Guten tag.Ich habe ein Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung hinter mir.Jetzt hat ein ehemaliger Gläubiger meine damaligen Schulden an ein Inkassounternehmen verkauft.Diese Inkassounternehmen versucht jetzt diese Schulden einzufordern.Muss ich gegen diese Forderung Einspruch einlegen oder brauch ich gar nichts zu unternehmen.Vielen Dank für ihre Antwort.

    Versicherung

    Hallo, Ich bin seit letzten Jahr in der Privatinsolvenz. 2012 ist meine Mama verstorben und da ist jetzt noch eine Lebensversicherung durch ihren alten Arbeitgeber aufgetaucht. Und wird diese summe nun auch ausgezahlt.. darf ich das in der Privatinsolvenz behalten ? Liebe Grüße

    Riesterrente Rückkaufswert

    Guten Tag, befinde mich in der Wohlverhaltensphase. Habe meine Riesterrentenversicherung gekündigt. Die Versicherung hat beim Treuhänder angefragt ob er noch Anspruch auf den Rückkaufswert hat. Der Treuhänder hat geantwortet das er auf das Geld was ausgezahlt wird nicht mehr zugreifen kann. Frage: Kann ich mir sicher sein das der Treuhänder im Nachhinein nicht doch noch […]

    Verkürzung nach 5 Jahren

    Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben vor 5 Jahren meine Privatinsolvenz in die Wege geleitet. Zum 29.11.2019 soll meine Privatinsolvenz zu Ende sein, den Antrag bei Gericht habe ich schon Mai eingereicht, die Kosten für Verwaltung ec. sind bereits alle bezahlt. Nur wie weis ich ob es wirklich vorbei ist? Ich habe bis heute […]

    Privatinsolvenz

    ich bin in der Privatinsolvenz drin ..meine frage muss ich die Gläubiger weiter hin bez. ich lese immer wieder das ich es nicht muss ….gibt es dafür ein Gesetzt oder Paragraphen.. was ich den Gläubigern schicken kann …mfg

    Forderung des FA aus Einkommensteuer

    Guten Abend, ich befinde mich seit Februar 2016 in der Privatinsolvenz. Mein mir zugeteilter Insolvezverwalter hat eine Einkommensteuererklärung für 2017 erstellen lassen. In die Privatinsolvenz sind mehrere Häuser geflossen. Diese versucht der Insolvenzverwalter zu verkaufen. Bis dahin laufen die Miethäuser weiter unter seiner Verwaltung. Alle Einnahmen (Verkauf, Vermietung, etc.) gehen natürlich zu dem Insolvenzverwalter. Ich […]

    Vorzeitige Restschuldbefreiung

    Hallo, ich befinde mich nun seit 2014 in der Privatinsolvenz, meine Restschuldbefreiung ist für den 15.07.2020 angesetzt. Ich bin jetzt im 5 Jahr und frage mich ob ich den Antrag auf Vorzeitige restschuldbefreiung stellen kann? Meine Hauptforderung sind 26.313€ Ich habe bis jetzt 21.203€ abgezahlt weiß aber nicht ob mein Treuhänder die Verfahrenskosten damit beglichen […]

    Prvatinsolvenz, pfändbare Beträge

    Ich bin in der Privatinsolvenz seit Oktober 2017. Nach Langzeitarbeitslosigkeit arbeite ich seit dem 13.06.2018 bei einem Personaldienstleister. Zur Eingliederung erhielt ich von der ARGE einen Zuschuss von 400,- € monatl. nach dem “Hamburger Modell” SGB II. (bis zum 12.06.19) Ist dieser Zuschuss als Arbeitseinkommen anzusehen und somit Teil des pfändbaren Einkommens?

    Abrechnungsguthaben vom Vermieter / Stromanbieter

    Hallo, bekommt der Treuhänder in der Wohlverhaltensphase Abrechnungsguthaben vom Vermieter, Stromanbieter? Freundliche Grüße

    Auszahlung Rückkaufswert in Wohlverhaltensphase Riesterrente

    Guten Tag, habe eine Prämien Riester Rentenversicherung, diese wurde beim Insolvenzverwalter auch angegeben, er bekam die Versicherung aber nicht von der Versicherung ausgezahlt, weil es eine Riesterrente ist. Befinde mich jetzt in der Wohlverhaltensphase, und der Insolvenzverwalter bekommt nur noch den pfändbaren Gehaltsanteil. Habe jetzt die Riesterrentenversicherung gekündigt, man schrieb mir das man beim Insolvenzverwalter […]

    private Insolvenz und Pfändungsschutzkonto

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase innerhalb meiner privat Insolvenz. Diese wird im Dezember diesen Jahres abgeschlossen sein. Jetzt wollte ich mein P-Konto bei meiner Bank in ein Giro Konto wieder umwandeln. Allerdings geht dies wohl nicht da noch eine Pfändung auf dem Konto ist. Diese Pfändung stammt aber von […]

    Insolvenz

    Hallo, ich möchte gerne mich beraten lassen, es geht um Insolvenz. Bin aber selbständig. Vielen dank für schnelle Rückmeldung.

    Privater Insolvenzschuldner lässt Gehalt auf Mutter laufen

    Sehr geehrte Damen und Herren, ein privater Insolvenzschuldner (42 Jahre, voll erwerbsfähig) ist offiziell auf 450,00 € Basis angestellt und das restliche Gehalt lässt er sich auf seine Mutter abrechnen und auszahlen (Rentnerin) ist das rechtens? Ich fühle mich hier sehr hinters Licht geführt. Ich kann nicht verstehen, dass ein Insolvenzverwalter da nichts gegen tut.

    Bin nach einer gescheiterten Selbstständigkeit nun seit 05/2017 in Insolvenz. Bin seither auch wieder im Angestelltenverhälnis und sollte evtl. auch die 35% Regelung für 3 Jahre in Anspruch nehmen können. So nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ist es normal das mir mein Insolvenzberater bis heute keine konkreten Zahlen der Gesamtforderungen nennen kann?

    Schenkung

    Ich bin seit 2 Jahren in Privatinsolvenz, hatte vor 3 Jahren meinem Sohn die Landwirtschaft überschrieben. Man sagte mir das der Insolvenzverwalter das rückgängig machen wird. Das war mir sehr recht, denn der Schlepper alleine war sehr viel wert.Doch es tut sich nichts und mein Sohn hat den Schlepper nun verkauft. Ist das in Ordnung […]

    Privatinsolvenz

    Hallo. Wie lange werden die Unterlagen z.b kontoauszüge zurück verfolgt bei einer Privatinsolvenz

    Aktenaushändigung

    Guten Tag, Meine Wohlverhaltensperiode endete im Mai 2013. Habe ich ein Anrecht auf Aushändigung (nicht Einsicht) meiner Akte, wenn ich die Kanzlei von der Aufbewahrungspflicht befreie? Im Rahmen eines Scheidungsverfahrens benötige ich zur Klärung des Zugewinnausgleichs meinen Schuldenstand. Vielen Dank

    Aufwandsentschädigung einer Medikamentenstudie während der Wohlverhaltensperiode

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich befinde mich seit ca. 2,5 jahren in der Wohlverhaltensperiode. Demnächst erhalte ich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2000,00 Euro für eine medizinische Medikamentenstudie, die auch einige Tage Übernachtung im Krankenhaus erfordert. Meine Frage: Muss ich diesen Betrag, welcher als eine Aufwandsentschädigung für das Risiko einer Medikamenteneinnahme und der Krankenhausaufenthalte gezahlt […]

    Wohneigentum

    Hallo, Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder zwischen 7 Monaten und 6 Jahren. Wir bewohnen ein Haus was mein Mann geerbt hat. Meine Frage ist: Müssen wir das Haus verkaufen wenn wir eine Privatinsolvenz beantragen. Oder können wir das Haus behalten Mit freundlichen Grüßen A. Sielaff

    Alg 1

    Hallo , ich bekomme nur 690 Alg 1 und habe derzeit noch keine Aussicht auf Arbeit und ich hab 1400 euro schulden ab November 2019 bekomme ich nur noch 414 Alg1 wäre es mit diesen Voraussetzungen möglich , dass ich mich Privatinsolvent melde ? Mit freundlichen Grüßen Haki Acar

    Aufhebungsvertrag in Wohlverhaltensphase

    Guten Tag. Meine Privatinsolvenz wurde Ende März 2018 eröffnet. Ich bin nun aktuelle im Krankenstand und werde höchstwahrscheinlich den alten Job nicht mehr machen können. Der Arbeitgeber hat nun angeboten einen Aufhebungsvertag mit einem Geldbetrag von ca. 5000 € und Freistellung von der Arbeit mit Gehaltszahlung weiterhin die Kündigungsfrist zu leisten. Nun meine Frage muss […]

    Insolvenz

    Meine Insolvenz ist schon 9 Jahre vorbei glaube steht immer noch in der Schufa Was kann ich tun lieben gruss

    Bei Privatinsolvenz wann wieder Kredit aufnehmen

    wann kann ich bei Privatinsolvenz wieder einen Kredit aufnehmen?

    Rentenerhöhung

    Hallo, eine Frage zur Privatinsolvenz, in der ich mich derzeit noch befinde. Ich habe heute von der RZVK einen neuen Rentenbescheid bekommen, wo ich eine Einmalzahlung in Höhe von 2256 € am 01.09.19 erhalte. Muss ich diese gesamte Summe an meinen Treuhänder überweisen. Vielen Dank für eure Hilfe im voraus.

    Privatinsolvenz und die private Krankenversicherung

    Guten Tag, befinde mich seit drei Jahren in der Privatinsolvenz, im Angestelltenverhältnis und bin privat krankenversichert. Nun möchte ich meinen Tarif in der Krankenversicherung ändern ( Wechsel in einen höherwertigen Tarif ). Durch den höheren Tarif würde sich der Pfändungsanteil vermindern. Ist das eine Obliegenschaft die ich dem Insolvenzverwalter melden muß ?

    Verkürzung der Restschuldbefreiung auf 5 Jahre

    Guten Tag, mein Mann befindet sich seit dem 09.06.2015 in der Privatinsolvenz. Jetzt läuft die Wohlverhaltensphase.Er möchte gern die Verkürzung der Restschuldbefreiung mit der 5 Jahresfrist in Anspruch nehmen. Bei ihm werden monatlich 574,35€ gepfändet und dem Treuhänder überwiesen. Wir nehmen mal an, dass aus den Pfändungsbeträgen die gesamten Verfahrenskosten gedeckt werden, obwohl er eine […]

    Prepaid kreditkarte

    Hallo, meine Verbraucherinsolvenz würde seit kurzem eröffnet, ich nutze seit kurzem über mein Smartphone eine Guthabenkreditkarte ( Aufladung über IBAN ) Banksitz ist ENGLAND. Kann ich die Guthabenkreditkarte uneingeschränkt nutzen nachdem ich sie meinem Insolvenzverwalter gemeldet habe, ohne Angst haben zu müssen, dass das Geld zum aufladen der Kreditkarte sofort zur verpfändet wird?

    Erwerb eines Hauseigentum

    Sehr geehrter Rechtsanwalt, ich befinde mich seit Oktober 2017 in der WVP. Meine Lebenspartnerin und ich haben 3 Kinder und unsere jetzige Wohnung wird zu klein. Auf dem Wohnungsmarkt bekommen wir keinen bezahlbaren Wohnraum bzw. werden obwohl wir meine finanzielle Situation offen ansprechen immer abgelehnt. Offiziell natürlich nie wie der Insolvenz. Nun haben wir die […]

    Forderung aus Straftat nach Restschuldbefreiung

    Nach meiner Restschuldbefreiung zu meiner Privatinsolvenz im Februar 2019 besteht noch eine Forderung aus einer Straftat. Diese wurde soweit ich weiss, mit der Insolvenz nicht abgegolten. Wann kann der Gläubiger wegen dieser Forderung auf mich zu kommen? Kann sofort mein Konto gepfändet werden oder eine Lohnpfändung über meinen Arbeitgeber erfolgen? Gelten hier Fristen? Ich habe […]

    Vermögenszuwachs in der Wohlverhaltensperiode

    Hallo, ich befinde mich noch bis Dezember 2019 in der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz, das Verfahren wurde also bereits vor einiger Zeit aufgehoben. Ich habe vom Insolvenzverwalter den alljährlichen Fragebogen zugeschickt bekommen, also voraussichtlich zum letzten Mal. Es wird, wie immer, nach “Vermögenszuwachs” gefragt. Soweit ich weiß, muss ich einen Vermögenszuwachs (abgesehen von einer Erbschaft) nicht […]

    Löschung von Unterlagen aus Personalakte nach Restschuldbefreiung

    2002 wurde mein Privatinsolvenzverfahren eröffnet und im Februar 2009 wurde mir die Restschuldbefreiung erteilt. In 2004, während des laufenden Verfahrens, habe ich einen neuen Job angefangen und musste mein Verfahren bei der Einstellung offenlegen. Das heisst, ich habe es im Personalfragebogen erwähnt und es gibt eine Notiz meines Insolvenzverwalters über mich und mein Verfahren sowie […]

    Privatinsolvenz

    Guten Tag, wird der Arbeitgeber über eine private Insolvenz informiert? Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen

    Selbstständig im Nebenerwerb während Privatinsolvenz und Elternzeit

    Guten Abend, ich befinde mich derzeit in der Wohlverhaltensphase meiner Privatinsolvenz und kann wahrscheinlich auf 5 Jahre verkürzen. Ich wäre dann 09/2020 mit meinem Insolvenzverfahren fertig. Nun befinde ich mich derzeit noch in Elternzeit und habe daher momentan kein Einkommen außer Kindergeld und Familiengeld. Ich habe erst ab Oktober einen Krippenplatz für meinen jüngsten Sohn […]

    Jobwechsel- Pfändung

    Hallo , ich habe im April 2016 Insolvenz. beantragt und durch meine Krankheit, konnte ich nur einen Teilzeit Job an nehmen und verdiente 780€ netto Ich lebe mit. meiner 19 jährige Tochter alleine und sie befindet. sich im 2. Lehrjahr mit einem Lohn von 670€ netto + 192€ Kindergeld. Jetzt habe ich einen zusätzlichen Job […]

    Restschuldbefreiung erteilt – Kosten weiterhin gestundet

    Ich habe heute die Restschuldbefreiung erhalten. Die Kosten werden weiter gestundet, da ich nur eine minimale Rente habe( 313,–€ BG-Verletztenrente plus Altersrente 359,–€). Im Schreiben steht wesentliche Veränderungen sind dem Gericht mitzuteilen. Meine Frage : Was sind w e s e n t l i c h e Veränderungen (die jährliche Rentenerhöhung um ca. 15,–€) […]

    Zwangsvollstreckung

    hallo, habe eine Zwangsvollstreckung erhalten,eigentlich die 2.es geht um die selbe sache. die erste habe ich am 8.01.2018 erhalten mit der Zahlungsaufforderung in höhe von 472€ die auch bezahlt wurde.. jetzt erhielt ich nochmal eine in der höhe von 1.200€ vom selben Gläubiger / OGV Es handelt sich laut schreiben um das Jahr 1996…. Habe […]

    Pfändung Weiterbildungsprämie

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ich befinde mich seit kurzer Zeit in einer Privatinsolvenz. Zurzeit Schule ich auf einen neuen Beruf um. Der Kostenträger hierfür ist die Agentur für Arbeit. Bei bestehen einer zwischen und auch Abschlussprüfung wird dem Umschüler eine Weiterbildungsprämie in Höhe von 1000 bzw 1500 Euro in Aussicht gestellt. Meine Frage dazu: […]

    Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

    Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

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