• Pfändungsrechner

    Pfändungsrechner 2019 – Hier ganz einfach Ihr unpfändbares Einkommen ermitteln

    Neueste Pfändungsfreigrenzen 2019 ✓ Pfändungsfreibetrag berechnen ✓ Unterhaltspflichten berücksichtigen ✓
    Bei Konto- oder Lohnpfändung ✓ Bei Insolvenz ✓

    Privatinsolvenz einleiten - So gehen wir für Sie vor
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Pfändungsrechner: Aktuelle Pfändungsfreibeträge & Pfändungsfreigrenzen 2019

    Wie viel kann vom Einkommen gepfändet werden? Und wie wirken sich Unterhaltspflichten auf Ihre individuellen Pfändungsfreigrenzen aus? Mit unserem Pfändungsrechner können Sie schnell, bequem und auf Ihre persönlichen Umstände zugeschnitten berechnen, wie hoch der Betrag ist, der von Ihrem Einkommen gepfändet werden kann. Der Rechner arbeitet auf Grundlage der Pfändungstabelle 2019. Geben Sie einfach Ihr monatliches Einkommen und die Zahl der unterhaltspflichtigen Personen in den Pfändungsrechner ein und berechnen Sie den monatlich pfändbaren Betrag.

    Pfändungsrechner

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Weitere Informationen zu Pfändungsfreibetrag und Pfändungsfreigrenzen

    Auch bei einer Lohnpfändung ist Ihr Lebensunterhalt und der Ihrer Familie sichergestellt. Nach § 850c ZPO sind Freibeträge festgelegt, die dem Schuldner trotz Pfändung seines Lohns vom Arbeitgeber auszuzahlen sind. Diese unpfändbaren Beträge werden alle zwei Jahre, jeweils zum 1. Juli, entsprechend der Entwicklung des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a Abs.1 Nr.1 EStG) durch Bekanntmachung des Bundesjustizministeriums angepasst. Die letzte Anhebung der Pfändungsfreigrenzen ist durch Bekanntmachung vom 14. April 2017 mit Wirkung zum 1. Juli 2017 erfolgt. Anhand der Pfändungsfreigrenze bestimmt sich außerdem, was ein Schuldner bei der Entschuldung durch eine Privatinsolvenz behalten kann.

    Pfändungstabelle: Alternative zum Pfändungsrechner

    Wer eine Alternative zum Pfändungsrechner sucht oder alle Pfändungsfreigenzen auf einem Blick haben möchte, kann ebenfalls unsere aktuelle Pfändungstabelle 2019 nutzen.

    Anhand der Pfändungstabelle können Sie ermitteln, welcher Teil Ihres Einkommens gepfändet wird. Maßgeblich für den Anteil des pfändbaren Einkommens ist die Anzahl der berechtigten Personen, denen der Gepfändete Unterhalt schuldet. Als bereinigtes Nettoeinkommen gilt das reguläre, monatliche Nettoeinkommen, vermindert um Zulagen des Arbeitgebers, Einmalzahlungen, vermögenswirksame Leistungen sowie die Hälfte von gegebenenfalls gewährtem Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Überstundenvergütungen.

    Privatinsolvenz: Kostenfreie Erstberatung & Tipps von Anwalt-KG

    Unsere Kanzlei bietet Ihnen anwaltliche Schuldnerberatung und Vertretung aus einer Hand. Wir begleiten Sie bundesweit bei Ihrer Entschuldung. Gerne können Sie mit uns einen kostenlosen telefonischen Erstberatungstermin vereinbaren. Rufen Sie uns einfach unter 0221 – 6777 00 55 an.

    In diesem Termin können Sie uns Ihre Situation schildern und gemeinsam werden wir nach Lösungen suchen. Außerdem finden Sie auf unserer Webseite viele nützliche Informationen für Ihre Entschuldung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Privatinsolvenz auch in unserem Forum.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema Pfändungstabelle und Lohnpfändung? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    1. Avatar
      Hossain Safarnezhadian sagt:

      Hallo,
      Ich bin seit 02.2016 in Private Insolvenz. Ich arbeite Vollzeit. Habe ich 2014 geschieden unsere 18-jährige Sohn seit 2014 wohnt bei mir. Kindesmutter ist Unterhalt pflichtet aber bis jetzt keine Cent mir bezahlt. Ich Arbeit seit 2017 voll Netto 2050 und wurde auch verpfändet. Ich habe auch Behinderung 50 Grad. Muss ich Pfändung bezahlen?
      Mit Freundlichen Grüßen

      Antworten
    2. Avatar
      Pierre sagt:

      Hallo ich bin verheiratet und habe 2eheliche Kinder und 2kinder aus einer nicht ehelichen Beziehung meine Frage ist es wie viel darf ich mit meiner Frau und den 2kindern behalten weil meine Frau arbeitet nicht und ich habe Brutto 4300euro und 3000euro netto im Monat was darf ich davon behalten

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        vielen Dank für Ihre Frage. Laut Ihrer Angaben ist auch Ihre Frau eine unterhaltsberechtige Person, der Sie Unterhalt zahlen. Wenn Sie den beiden erwähnten nicht-ehelichen Kindern keinen Unterhalt zahlen, so dürfen Sie laut der ab dem 01.07.2019 gültigen Pfändungstabelle rund 2730 Euro monatlich behalten. Beachten Sie, dass Kindergeld nicht zum pfändbaren Netto-Einkommen hinzugerechnet wird.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihre KGR Anwaltskanzlei

        Antworten
    3. Avatar
      A. Dorfner sagt:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,

      ich bin zur Zeit in der Privatinsolvenz und leiste monatlich meinen Pfändungsbetrag.
      Der beinhaltet gleichzeitig noch eine unterhaltspflichtige Person, die in meinem Haushalt lebt.
      Es gibt aber noch ein weiteres Kind, welches bei seiner Mutter lebt, dem ich kein Barunterhalt oder sonstiges überreiche.
      Dies ist mit meiner geschiedenen Frau so abgesprochen (auch notariell).
      Für dieses Kind, welches nicht in meinem Haushalt lebt, kann ich auch als unterhaltspflichtige Person in meinem
      Pfändungsbeitrag einfliessen lassen?

      Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Dorfner,

        eine Person gilt nur dann als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle, wenn Sie den Unterhalt auch tatsächlich gewähren. Es spielt also keine Rolle, ob Sie rechtlich zur Zahlung verpflichtet wären, jedenfalls solange Sie den Unterhalt nicht zahlen.
        Andererseits gilt es auch nicht als Unterhaltspflicht, wenn Sie freiwillig Unterhalt zahlen, zu dem Sie nicht rechtlich verpflichtet sind.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    4. Avatar
      Nadja sagt:

      Guten Abend, nun habe ich auch mal Eine Frage.
      Ich verdiene 1500 € Brutto,bekomme noch dazu 430€ Spesen da ich die ganze Woche unterwegs bin. Möchte die Insolvenz anstreben und hätte gerne gewusst was mir bleibt. Bin geschieden und meine Kinder sind alle aus dem Haus.
      Vielen Dank schon im voraus
      MfG Nadja

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        der pfändbare Betrag richtet sich nach dem Nettoeinkommen. Dies dürfte in Ihrem Fall ja bei rund 1100 Euro liegen.
        Bis zu einem Nettobetrag von 1.139,99 sind Einkünfte aus der Arbeit vollständig unpfändbar. Zum 01.07.2019 dürfte sich dieser Betrag noch einmal etwas erhöhen.
        Spesen für Dienstreisen, etc. sind ebenfalls nicht pfändbar. Somit dürfte bei Ihnen im Fall einer Privatinsolvenz monatlich nichts pfändbar sein. Pfändbar wäre allerdings ein evtl vorhandenes Sparguthaben.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    5. Avatar
      Stephan sagt:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      ich bin Alleinstehend ohne Unterhaltsverpflichtungen und befinde mich seit über 5 Jahren in der Regelinsolvenz. Bisher war ich Selbstständig und konnte jeden Monat zwischen 50 und 200 Euro überweisen. Die Verfahrenskosten wurden bis zur letzten Tagsatzung gestundét. Ende April gebe ich mene Selbstständigkeit auf beginne am 1. Mai eine Festanstellung mit Netto 1825 Euro. Laut dem Pfändungsrechner können 480 Euro gepfändet werden.

      Das Datum für die Restschuldbefreiung ist im Oktober dieses Jahr. Mein Masseverwalter hat, seiner Aussage nach, bereits vor etwa 2 Jahren dem Insolvengericht empfohlen, meine Regelinsolvenz zu beenden, da ich mehrfach aufgrund verspäteter Abgabe der EÜR und in anderen Monaten seiner Meinung zu wenig überwiesen habe. Das Gericht hat darauf nicht reagiert. Zumindest ist mir nichts bekannt geworden.

      Nun habe ich die Befürchtung, das das Gericht dem Antrag auf Rsb nicht statt geben wird und das Gericht, aufgrund der jetzt monatlich möglich werdenden Pfändungsbeträge, die Laufzeit verlängert oder sogar die Rsb streicht. Ich könnte ja erneut einen Insolvenzantrag stellen und dann die volle Zeit mtl. mindestens 480 Euro zurückführen. Ist das möglich?

      Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag bis 31.12.2019, bin 56 Jahre und die Schulden belaufen sich auf 270.000 Euro.

      Ich schätze sehr was Sie hier für die Betroffen tun und bedanke mich für die kurzfristige Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen

      Stephan Z.

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Z.,
        ob Ihnen die Restschuldbefreiung erteilt werden wird, kann ich ohne genauere Betrachtung der in Frage kommenden Gründe nicht beurteilen.
        Sollte jedoch eine Versagung der Restschuldbefreiung ausgesprochen werden, so gilt eine Sperrfrist, bis zu deren Ablauf man kein erneutes Insolvenzverfahren beginnen kann. Die Dauer der Sperrfrist hängt von dem Grund der Versagung ab. Bei Ihnen käme laut Ihrer Angaben ein Verstoß gegen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten in Frage. Dann würde die Sperrfrist drei Jahre ab Versagung der Restschuldbefreiung betragen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    6. Avatar
      Ivonne sagt:

      Hallo,

      mein Lebensgefährte befindet sich seit Februar 2019 in der Privatinsolvenz. Arbeit in Frankfurt muss da 250 Euro Miete bezahlen und an seiner Meldestelle hat er die Miete auch zu bezahlen da ich zur Zeit arbeitslos bin. Er verdient 1921,00 Euro ausbezahlt. Ihm werden 550.34 Euro davon gepfändet .
      Seine Überstunden der alten Firma wurden auch gepfändet sowie die Rückerstartung vom Finanzamt 2018.

      Er hat Kosten für die Doppelte Haushaltsführung. Und muss mich ja auch Unterstützen alles Lebensgefährtin.

      Laut der Tabelle dürften nur ca 180 Euro gepfändet werden das ohne die Doppelte Haushaltsführung mit Berücksichtig wurden ist.

      Ist das alles rechtens so?

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        leider werden Unterhaltspflichten nur gegenüber Ehegatten berücksichtigt. Da Sie nicht verheiratet sind, handelt es sich rechtlich gesehen um eine freiwillige Unterhaltszahlung an Sie. Die doppelte Haushaltsführung wird ebenso nicht berücksichtigt. Es könnte sein, dass er beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Erhöhung der Pfändungsfreigrenze gemäß § 850f ZPO stellen kann. Ob dies möglich ist, kann ich anhand der gemachten Angaben nicht zuverlässig beurteilen. Vermutlich wird man verlangen, dass er entweder nach Frankfurt umzieht oder sich eine Arbeit in der Nähe seines Wohnortes sucht.
        Bezüglich der Pfändung von Einkommen für geleistete Überstunden hätte Ihrem Lebensgefährten eigentlich ein gewisser Betrag verbleiben müssen. Zuschläge für Überstunden sind zur Hälfte unpfändbar gemäß § 850a ZPO.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    7. Avatar
      Michael Schmitz sagt:

      Hallo Dr. Ghendler,

      ich hätte eine kurze Nachfrage.
      wenn das Gericht einer Stundung der Verfahrenskosten am Anfang der Insolvenz zustimmt, gilt das auch, wenn ich nach 3 Jahren die Restschuldbefreiung erhalten möchte, oder muss ich dann zu den 35% schon die kompletten Verfahrenskosten zahlen?

      Vielen Dank

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Schmitz,

        eine Verkürzung auf drei Jahre ist nur bei vollständiger Rückzahlung der Verfahrenskosten möglich. Dies gilt auch, wenn die Stundung der Verfahrenskosten bewilligt wurde.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    8. Avatar
      Simone sagt:

      Hallo,
      ich hätte auch eine Frage:
      Ich befinde mich zeit kurzer Zeit in einer Regelinsolvenz.
      Was kann mir gepfändet werden, habe 2 Kinder die bekommen von meinem Geschiedenem Mann Unterhalt der beläuft sich auf die Summe von 1226€ dazu kommt noch Kindergeld von 388€, ich selbst bekomme Unterhalt in der Höhein von 1000€ plus einen Lohn von 300€ so das alles zusammen 2914€ ergibt was kann im davon gepfändet werden ?
      Lg Simone

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        der Kindesunterhalt steht allein Ihren Kindern zu und ist daher unpfändbar. Allerdings sollten Sie eine Pfändungsschutz-Bescheinigung gemäß § 850 k ZPO vorlegen, um Nachzuweisen, dass Sie pfändungsfreien Unterhalt beziehen. Alternativ können Sie es so einrichten, dass der Unterhalt direkt auf die Konten Ihrer Kinder eingezahlt wird.
        Das Kindergeld steht ebenfalls Ihren Kindern zu und ist somit unpfändbar.
        Der an Sie gezahlte nacheheliche Unterhalt unterliegt allerdings in der Regelinsolvenz den gesetzlichen Regelungen zur Pfändung. Somit haben Sie ein pfändbares Einkommen von 1.300 Euro, hiervon sind nach derzeitigem Stand 116,34 € pfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    9. Avatar
      Mussbach Manuela sagt:

      Hallo,hab eine Frage. Mein Lohn beträgt etwa 1400euro und 700 witwenrente.
      Was darf mir abgezogen werden.Ach hab noch 2 unterhalspflichtige kinder

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die Witwenrente wird zum Einkommen hinzugerechnet. Anhand Ihrer Angaben haben Sie somit ein Einkommen von rund 2100 Euro monatlich. Aufgrund der beiden Unterhaltspflichten ergibt sich bei Ihnen ein pfändbarer Betrag in Höhe von 120,70 Euro monatlich.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    10. Avatar
      Jimmy sagt:

      Hallo, ich bereite mich gerade inhaltlich auf meine Privatinsolvenz vor! Ich bin seit mehreren Jahren verheiratet und wir sind beide berufstätig!

      Ich verdiene derzeit 3400€ netto, absehbar 3600€, meine Frau 1800€!

      Wir haben keinen Ehevertrag!

      Meine Fragen:

      Wo liegt meine Pfändungsfreigrenze bei einem Einkommen von 3400€ oder 3600€?

      Kann das Einkommen und das Auto meiner Frau gepfändet werden?

      Meine Schulden belaufen sich auf ca 70000€. Kann ich eine verkürzte Insolvenz von 3 Jahren erwarten?

      Kann ein gemeinsamer Kredit von 44.000€ kann in die Insolvenz mit eingehen?

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        da Ihre Frau ein eigenes Einkommen hat, wird sie nicht als unterhaltsberechtigte Person angesehen. Daher kommt bei Ihnen der volle Betrag zum Abzug.
        Bei einem Einkommen von 3.400 € netto könnten Sie nach heutigem Stand 1586,34 € behalten.
        Bei einem Einkommen von 3.600 € beträgt die Pfändungsfreigrenze 1635,34 €.

        Einkommen, Vermögen und Wertgegenstände Ihrer Frau sind unpfändbar, wenn sie nachweisbar Ihrer Frau gehören.
        Um die Insolvenz auf drei Jahre zu verkürzen, müssten Sie neben den Verfahrenskosten noch 35 % der Schuldensumme zurückzahlen, insgesamt können Sie mit rund 50 % der Schuldensumme rechnen.
        Ein Kredit, den Sie und Ihre Frau zusammen unterschrieben haben, kann nicht durch die Privatinsolvenz bereinigt werden, wenn Ihre Frau selbst keine Insolvenz anmeldet.

        Bei Ihrem Einkommen wäre ein außergerichtlicher Vergleich auch ein gangbarer Weg. Gerne biete ich Ihnen an, uns zwecks Vereinbarung eines kostenlosen Erstberatungsgesprächs anzurufen unter der 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    11. Avatar
      Michael Schmitz sagt:

      Hallo, ich bin in einer Regelinsolvenz und frage mich, wieviel ich geleistet haben muss, damit ich nach 3 Jahren die Restschuldbefreiung erhalte. Es wird immer von 35% gesprochen. Ist das alles oder kommen für die Berechnung noch Gebühren dazu? Also angenommen, man hat 100.000,-€ Schulden. Muss man dann 35.000,-€ geleistet haben oder ist der Betrag höher? Vielen lieben Dank für eine Antwort.

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider besagt die Regelung, dass neben den 35 % der Schuldensumme auch noch die Verfahrenskosten beglichen werden müssen. Die Verfahrenskosten steigen an, je höher die Insolvenzmasse, also der zurückgezahlte Betrag wird.
        Die Kosten des Verfahrens hängen noch von anderen Faktoren ab. Als Faustformel kann man jedoch annehmen, dass man rund 50 % des Betrages zurückzahlen muss, um die Verkürzung auf drei Jahre zu schaffen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
        • Avatar
          Michael Schmitz sagt:

          Vielen Dank für die Info.
          Gilt dies mit den Verfahrenskosten auch, wenn das Gericht einer Stundung der Verfahrenskosten zugestimmt hat?

          Antworten
          • Dr. V. Ghendler
            Dr. V. Ghendler sagt:

            Ja, auch in diesem Fall kann die Insolvenz nur auf drei Jahre verkürzt werden, wenn die Verfahrenskosten vollständig zurückgezahlt worden sind.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dr. V. Ghendler

            Antworten
    12. Avatar
      Stefan Meier sagt:

      Ich habe vor 2 Wochen gelesen, dass die EU plant, die Zeiten für die Privatinsolvenz zu verringern. Ich habe zwei Fragen:

      1. Macht es generell Sinn, bei kleinem Einkommen, bei dem man voraussichtlich erst nach 6 Jahren schuldenfrei ist, jetzt noch zu warten, um in den Genuss der verkürzten Fristen zu kommen? Oder denken Sie, dass das Ganze, inklusive Umsetzung in deutsche Gesetzgebung, so lange dauert, dass man einfach jetzt starten sollte. Hinweis: Nehmen wir an, dass es ansonsten nichts zu pfänden gibt und es auch kein Problem ist, dass in der Zwischenzeit Mahnungen, Vollstreckungen, etc. kommen

      2. Wird der Zeitrahmen auch für Regelinsolvenzen für Selbständige heruntergesetzt?

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Meier,

        vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich würden wir es nicht empfehlen, abzuwarten, bis die geplante EU-Richtlinie fertiggestellt und dann in deutsches Recht umgesetzt ist. Es ist zwar noch nicht genau abzuschätzen, ob die Gesetzesänderung in Deutschland eventuell bereits in weniger als drei Jahren in Kraft treten wird. Aber allein diese Unsicherheit ist ein Grund, warum man lieber sofort seine Schuldensituation regeln sollte.
        Hierzu empfehle ich auch diesen News-Artikel auf unserer Homepage zur geplanten Verkürzung der Insolvenz in der EU.

        Zu Ihrer zweiten Frage, eine EU-weite Neuregelung der Regelinsolvenz ist ebenfalls in Planung, allerdings noch nicht so weit fortgeschritten, wie die Neuregelung der Privatinsolvenz.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    13. Avatar
      A.Jung sagt:

      Hallo ich bin seit 12/18 in der Privatinsolvenz. Ich habe Restschuldbefreiung und stundung der Gerichtskosten bewilligt bekommen. Jetzt soll ich entweder 119 Euro im Jahr oder 10 Euro monatlich an meine Insolvenzverwalterin zahlen, damit ich nach der Insolvenz nicgt gleich wieder Schulden habe. Ist das rechtens!

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Verfahrenskosten muss man begleichen, falls ein Einkommen zur Verfügung steht. Die Raten werden dann an das Einkommen angepasst, so dass sie tragbar sind. Dies ist auch bei Stundung der Verfahrenskosten möglich.
        Sollte kein ausreichendes Einkommen zur Verfügung stehen, beantragen wir beim Gericht sogenannte Nullraten.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,
        grundsätzlich dürfen Sie bis zur Pfändungsfreigrenze dazuverdienen, ohne dass etwas gepfändet wird. Die Pfändungsfreigrenze liegt für Sie aber nur bei 1139,99 Euro. Darüber könnten von jedem Euro 70 Cent gepfändet werden.
        Wie es sich dann mit Ihrem Rentenanspruch verhält, also ob Ihnen bei Zuverdienst die Rente gekürzt wird, kann ich Ihnen leider nicht verbindlich sagen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    14. Avatar
      Samantha Köllner sagt:

      Hallo,
      Ich verdiene derzeit 1620€ Netto.
      Bin im sechsten/fast siebten Monat schwanger und erwarte im Juni mein Kind.
      Wie hoch ist der pfändbare Betrag derzeit bei mir? Und wie hoch ist er wenn der kleine da ist? Gehe ab Mitte April/Anfang Mai in Mutterschutz und anschließend nach der Geburt in Elternzeit.
      Würde mich über eine Antwort frruen.
      Lg

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        vielen Dank für Ihre Frage. Bei dem von Ihnen genannten Nettolohn von 1620 Euro ist ein Betrag von 340,34 Euro pfändbar. Es würden also noch rund 1280 Euro unpfändbares Einkommen verleiben.
        Bei einer Unterhaltspflicht für ein Kind sinkt der pfändbare Betrag auf 29,75 Euro. Dann würden Ihnen also noch rund 1590 Euro verbleiben.
        Zum 01.07.2019 wird eine neue Pfändungstabelle in Kraft treten, dann werden die Pfändungsfreigrenzen vermutlich angehoben und Ihnen würde noch mehr vom Einkommen verbleiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    15. Avatar
      Aylin Yildiz sagt:

      Hallo, ich bin geschieden und habe einen Sohn bin auch noch schwanger. Ich bekomme 980€ Gehalt und das kindergeld für meinen sohn und mir da ich noch 22 bin und Schülerin bin. Allerdings werde ich Insolvenz anmelden. Meine Frage wäre, wie viel wäre bei mir die Grenze oder wie viel darf ich verdienen sodass der Rest nicht gepfändet wird. Oder darf ich ein zweites Konto eröffnen und die Einnahmen die über meiner Grenze sind dahin kommen lassen ?

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrte Fragestellerin, bei einem Kind, für das Sie Unterhalt leisten, beträgt Ihr pfändungsfreies Einkommen 1.569,99 Euro. Sobald Ihr zweites Kind auf der Welt ist, steigt der Freibetrag auf 1799,99 Euro.
        Kindergeld ist grundsätzlich unpfändbar und erhöht Ihr pfändbares Einkommen nicht.
        Bezüglich Ihrer zweiten Frage muss ich Ihnen sagen, dass es Ihnen streng untersagt wäre, ein zweites Konto zu eröffnen und dort Einnahmen zu verbergen. Dies könnte sogar zu einer Versagung der Restschuldbefreiung führen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    16. Avatar
      Fiedler, Manfred sagt:

      Ich habe mal eine Frage: Ich bin in die Privatinsolvenz gegangen, bin aber bei der Knappschaft als freiwilliges Mitglied versichert, wird dieser Betrag bei den abgaben berechnet.
      Ich bekomme eine Pension von 1317,54€ davon muß ich 218,94 an die Krankenkasse überweisen.
      Was kann bei mir noch abgezogen werden.
      Mit flG

      Fiedler, Manfred

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Fiedler,

        bei der Ermittlung des Nettoeinkommens wird die Krankenversicherung anhand der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    17. Avatar
      Mario Sohns sagt:

      Hallo, ich möchte einmal fragen, wie es sich in der Insolvenz mit der Abrechnung von steuerfreien Zuschlägen verhält.
      z.B. Sonntags Nacht, Feiertags und Urlaubsgeld.
      Es wird ja erst oben mit zum Grundgehalt dazugerechnet, dabei erhalte ich den Bruttolohn.
      Davon ziehe ich die Lohnsteuer und Sozialabgaben ab und erhalte den Nettolohn.
      Dieser wird ja nun in der Pfändungstabelle abgelesen um den pfändbaren Anteil zu erhalten.
      Die Frage,die ich nun habe, ist die, muss ich, oder besser gesagt darf ich 50% des Steuerfreien noch vom Bruttolohn abziehen. Wie wird das genau berechnet, es heißt doch, das in der Insolvenz, diese Beträge unpfänbar oder nur teilweise pfändbar sind? Ich glaube bei mir wurde das seit 4 Jahren dann immer falsch gerechnet. :-)
      Lieben Gruß Mario Sohns

      Antworten
    18. Avatar
      Markus Beis sagt:

      Sehr geehrte Damen und Herrn,

      ich hab eine Frage, ich bin selbständig als Fotograf und verkaufe auch einen jährlichen Fotokalender, verschiedene Spiele und hab kürzlich mein erstes Buch herausgebracht. Ein Gläubiger von mir hat mir schon vor einiger Zeit direkt zugesagt, dass es ihm nicht darum geht, dass er sein Geld bekommt sondern dass er mich fertig machen möchte.

      Nun hat er einen Pfändungsbescheid an meine Handelspartner übergeben lassen und aus diesem Grund hat auch einer meiner beiden Hauptkunden seinen Auftrag storniert, bis die Pfändung nicht mehr ihn betrifft. Ich habe dem Rechtsanwalt des Gläubigers auch schon ein Ratenzahlungsangebot geschickt (per Email, Fax und Post) aber auch nach gut einem Monat keine Antwort. Kann ich etwas dagegen machen?

      Er pfändet damit nicht mein Einkommen bis auf Null herunter (abgesehen von der Zahlung des Jobcenters, die ich aktuell noch bekomme) sondern er Pfändet auch die Beträge die ich zur Bezahlung der Produktionskosten brauche. Von den Zahlungen des Handels gehören mir nur rund 10%.

      MfG

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Herr Beis,

        grundsätzlich muss ein Gläubiger ein Ratenzahlungsangebot nicht annehmen.
        Im Übrigen gestaltet sich Ihre Anfrage zu komplex, um sie in diesem Rahmen umfassend beantworten zu können. Gerne biete ich Ihnen an, sich zur Vereinbarung eines Beratungstermins an unser Sekretariat zu wenden unter 0221 – 6777 0055 oder info@anwalt-kg.de

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten
    19. Avatar
      Akyuez Mustafa sagt:

      Hallo hätte eine Frage: bin zur Zeit inhaftiert und bin als Freiberufler am arbeiten, da ich zur Zeit in privatinsolvenz bin, will die jva in der Zukunft von meinem Lohn künftig mir nur 450€ auszahlen und den Rest zum pfänden frei geben! Da ich verheiratet bin und 6 Kinder habe muss mir doch ein Freibetrag zustehen, ist das rechtens was man mit mir hier macht??? Vielen dankt

      Antworten
      • Dr. V. Ghendler
        Dr. V. Ghendler sagt:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in Ihrer Situation ist die Pfändungstabelle leider nicht maßgeblich für den Betrag, den Sie behalten dürfen. dies richtet sich aufgrund der Inhaftierung nach der strafrechtliochen Gesetzen. Hierauf ist unsere Kanzlei nicht spezialisiert, daher sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, der auf Strafrecht spezialisiert ist.
        Es tut mir leid, dass ich Ihre Frage nicht anderweitig beantworten kann.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        Antworten

    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
    Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Fanden Sie diese Seite hilfreich? Geben Sie eine Bewertung ab!

    (244 Stimmen, 4,45 Durchschnitt)
    Loading...

    Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

    Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

    KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular..
    Gerne können Sie die Unterlagen auch hier herunterladen und uns direkt beauftragen.Dokumenten-Download
    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei