fbpx

Immobilie in der Insolvenz: Was passiert mit meinem Eigenheim?

Bekannt aus:
  • Immobilie in der Insolvenz

    Kostenfreie Erstberatung und anwaltliche Begleitung bei Ihrer Entschuldung

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt Insolvenz ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

    Privatinsolvenz einleiten - News und Videos - Alle Informationen
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Immobilie in der Insolvenz: Was passiert mit meinem Eigenheim?

    Viele unserer Mandanten sind mit Ihrer finanziellen Situation überfordert. Insbesondere sorgen sie sich um die Zukunft Ihrer Immobilie. Grundsätzlich sind Immobilien vollumfänglich Teil der Insolvenzmasse. Dies bedeutet, sie können vom Insolvenzverwalter gepfändet und in der Folge zwangsversteigert werden. Wir zeigen Ihnen Konstellationen auf, in denen Sie Ihr Eigenheim behalten können.

    Grundsätzlich ist Ihr Eigenheim ein wesentlicher Bestandteil Ihres Vermögens und somit pfändbar. Der Insolvenzverwalter kann nach § 165 InsO die Zwangsversteigerung einer Immobilie betreiben. Er ist dazu befugt – auch ohne einen Vollstreckungstitel – gem. § 172 ZVG die Zwangsversteigerung zu beantragen.

    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Wie kann ich mein Eigenheim trotz Insolvenz behalten?

    Es gibt eine Möglichkeit, Ihr Eigenheim trotz Insolvenz zu behalten. Dazu muss eine sogenannte Freigabe durch den Insolvenzverwalter erfolgen.

    Die Freigabe betrifft Gegenstände, die zur Insolvenzmasse gehören und mit Herauslösung aus der Insolvenzmasse wieder Teil Ihrs insolvenzfreien Vermögens werden.

    Das bedeutet für Ihr Eigenheim folgendes: Grundsätzlich ist das Eigenheim als Teil Ihres Vermögens pfändbar. Erlangen Sie jedoch eine Freigabe Ihres Eigenheims durch Verhandlungen mit Ihrem Insolvenzverwalter, gehört Ihr Eigenheim nicht mehr zur Insolvenzmasse und unterliegt damit dem Vollstreckungsverbot des § 89 Abs.1 InsO. Das hat zur Folge, dass Ihr Insolvenzverwalter während der Dauer der Insolvenz Ihr Eigenheim nicht mehr verwerten darf.

    Die Freigabe erfolgt durch einseitige Erklärung des Insolvenzverwalters. Das geschieht in der Regel durch ein einfaches Schreiben und bedarf darüber hinaus keiner speziellen Form. Der Insolvenzverwalter hat dabei grundsätzlich die Entscheidungsgewalt. Wenn er eine Freigabe für sinnvoll erachtet, wird er sie gewähren.

    Wie erreiche ich die Freigabe meines Eigenheims?

    Ihr Insolvenzverwalter sollte von dem Nutzen der Freigabe Ihres Eigenheims überzeugt werden.

    Die Voraussetzung für die Freigabe ist, dass Ihr Eigenheim verschuldet ist.

    Ihr Eigenheim ist verschuldet, wenn der zu erwartende Verkaufserlös geringer ist als die Schulden, die auf dem Haus lasten.

    Eine Freigabe wird somit umso wahrscheinlicher

    • je höher die Verschuldung des Eigenheims ist und
    • je weniger potenzielle Käufer es

    Das liegt daran, dass der Insolvenzverwalter  die Aufgabe hat, Ihre Gläubiger aus der Insolvenzmasse zu befriedigen und möglichst viele Schulden zu tilgen. Je höher Ihr Eigenheim verschuldet ist, desto unsicherer wird aber eine ausreichende Gläubigerbefriedigung.

     

    Beispiel:

    Die Immobilie des Insolvenzschuldners Herr S. wurde komplett durch einen Kredit der B-Bank finanziert. Die B-Bank hat im Gegenzug und zur Absicherung des Kredits eine Grundschuld in Höhe des gesamten Grundstückswerts im Grundbuch eintragen lassen. Im Insolvenzfall steht der B ein sogenanntes Absonderungsrecht zu – sie erhält den gesamten Erlös aus dem Verkauf oder der Zwangsversteigerung des Grundstücks, die übrigen Gläubiger gehen leer aus. Der Insolvenzverwalter weiß also, dass die Verwertung des Grundstücks den meisten Gläubigern sowieso nichts nützt und wird eine Freigabe eher in Betracht ziehen, um sich nicht weiter um die Immobilie kümmern zu müssen.

    Auch ohne ein besonders Absonderungsrecht eines bestimmten Gläubigers, kann eine Freigabe für den Insolvenzverwalter attraktiv erscheinen. Dies ist dann der Fall, wenn sich einfach keine potenziellen Käufer für Ihr Eigenheim finden lassen. Der Insolvenzverwalter sieht in der Folge den Verkaufserlös generell als gefährdet an und wird sich eher für eine Freigabe entscheiden, da er den Verwaltungsaufwand einer Zwangsversteigerung vermeiden möchte.

    Haben Sie die Freigabe erreicht, brauchen Sie die Pfändung Ihres Eigenheims nicht länger zu befürchten.

    Was passiert mit meinem Hausdarlehen?

    Wenn Sie Ihr Eigenheim noch mit einem Hausdarlehen finanzieren, gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie die weitere Unterhaltung Ihres Eigenheims trotz Insolvenz sicherstellen können:

    • Eine Einigung mit Ihrer Bank

    oder

    • eine Neufinanzierung über Ihren Ehegatten

    Wie kann ich mich mit meiner Bank einigen?

    Bild von einem großen Landhaus

    Wenn der Insolvenzverwalter eine Freigabe bezüglich des Eigenheims gibt, besteht die Möglichkeit seine Immobilie zu behalten.

    Ein persönliches Gespräch ist meist das effektivste Mittel, um das Vertrauensverhältnis zu stärken.

    Wenn Sie noch keinen Insolvenzantrag gestellt haben, empfiehlt es sich, noch vor Antragsstellung das Gespräch mit Ihrer Bank zu suchen. Erfährt Ihre Bank hingegen nicht durch Sie, sondern etwa durch andere Gläubiger von Ihrer Schuldensituation, wird Sie Ihre Zuverlässigkeit eher in Frage stellen und die Rückzahlung des Darlehens als gefährdet ansehen.

    Es ist demnach ratsam, Ihre Bank von Anfang an mit einzubeziehen und über Ihre geplanten Schritte zu informieren.

    Viele weitere hilfreiche Details zum Insolvenzantrag finden Sie hier.

    Sofern Sie bereits einen Insolvenzantrag gestellt haben, empfiehlt es sich ebenfalls,  möglichst schnell nach Antragstellung das Gespräch mit Ihrer Bank zu suchen.

    Bedenken Sie, dass auch Ihre Bank daran interessiert sein dürfte, dass das Hausdarlehen weiter abbezahlt wird. Kündigt Sie Ihnen hingegen das Darlehen und verlangt die Rückerstattung dürfte klar sein, dass bei bestehender Insolvenz kaum eine komplette Rückerstattung möglich sein wird.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Was geschieht nach erfolgreicher Einigung?

    Haben Sie Ihre Bank davon überzeugen können, Ihnen den Darlehensvertrag nicht zu kündigen, gibt es verschiedene Wege, die Zahlung der Raten anzugehen:

    • Sie selbst können die Raten aus Ihrem unpfändbarem Einkommen zahlen

    oder

    • die Raten durch einen Dritten begleichen lassen.

    Wenn Sie die erste Möglichkeit in Betracht ziehen und die Raten selbst zahlen wollen, sollten Sie Ihr genaues, unpfändbares Einkommen kennen.

    Wir haben hier alle Einzelheiten zur aktuellen Pfändungstabelle für Sie vorbereitet.

    Einen Überblick über das unabhängig vom Pfändungsfreibetrag unpfändbare Einkommen finden Sie hier.

    Häufig sieht die Bank jedoch die Gefahr, dass Ihr unpfändbares Vermögen nicht ausreicht, um die Raten zu tilgen.

    Dann empfiehlt es sich, die Ratenzahlung von einer dritten, unabhängigen Person oder eben von Ihrem Ehegatten vornehmen zu lassen.

    Wann sollte ich das Hausdarlehen neu finanzieren lassen?

    Leider kommt es gelegentlich trotzdem zu Kündigungen des Darlehens vonseiten der Bank. Kommt es zur Kündigung, wird die Bank die gesamte Darlehenssumme nebst Zinsen innerhalb einer kurzen Frist fällig stellen und die Zahlung von Ihnen verlangen.

    Haben Sie den Darlehensvertrag nicht als Alleinschuldner, sondern zusammen mit Ihrem Ehepartner abgeschlossen, kann die Bank die Rückerstattung gleichermaßen von dem nicht insolventen Ehegatten verlangen. Da auch dieser regelmäßig nicht den kompletten Betrag zurück erstatten kann, besteht die Gefahr, dass der zunächst unverschuldete Ehepartner dann ebenfalls eine Insolvenz beantragen muss.

    Möchten Sie Ihr Eigenheim behalten, besteht die Möglichkeit der Neufinanzierung über Ihren solventen Ehegatten bei einer anderen Bank.

    Es ist anzuraten, die Neufinanzierung ausschließlich über Ihren solventen Ehepartner zu vollziehen. Dies bedeutet, dass Ihr Ehepartner alleiniger Vertragspartner und Schuldner der neuen Bank sein sollte.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Immobilie in der Insolvenz: Was passiert mit meinem Eigenheim?”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    16 Antworten
    1. Avatar
      says:

      Hallo.
      2015 ein Haus gekauft in Höhe von 149.000 € (Kredit)
      Auf den Namen meines Mannes .Jetzt wird er wahrscheinlich Privatinsolvenz beantragen. Die Schulden beziehen sich auf ca 29.000€.
      Kann er vorher das Haus auf jemanden umschreiben?Oder muss dafür das Haus abbezahlt sein?
      Vielen Dank!

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau Laou,

        es ist grundsätzlich nicht gestattet, Vermögen vor Eröffnung einer Privatinsolvenz zu verschieben. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Immobilie ganz abbezahlt ist oder nicht. Es kommt nur darauf an, ob die Vermögensübertragung eine Minderung der Insolvenzmasse darstellt.
        Möglich wäre es, die Immobilie aus der Insolvenzmasse herauszukaufen und so eine Zwangsversteigerung zu vermeiden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andre Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Hallo ich wollte fragen ich habe vor 6 jahre haus gekauft mit frau das hau hat 125000 euro gekostet inkulisive 10prozent gesamt schulden 145000 euro jetz habe ich aktuell 118000 schulden und ich habe andre schulden auch ich bin zahlungfähig ich habe jetz 167000 euro schulden habe ich eine schons das ich das haus weiter bezahlen und wohnen kann oder behalten danke voraus.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Taban,

        es ist möglich, das Haus aus der Insolvenzmasse herauszukaufen oder eine Freigabe vom Insolvenzverwalter zu erhalten. Gerne können Sie einen Termin bei meinem Sekretariat vereinbaren und eine kostenlose Erstberatung erhalten. Rufen Sie uns einfach unter 0221 – 6777 0055 an.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Hallo kurze Frage
      Die Firma meines Schwagers ist in Konkurs gegangen (öffentlicher Auftraggeber zögerte zahlungen hinaus, und nicht genügend Geld mehr da für juristisch dagegen vorzugehen) Jetzt will der Insolvenzverwalter das Haus verkaufen dieses gehört jedoch zur hälfte meiner Schwester. Kann er das Haus jetzt trotzdem so einfach verkaufen oder kann meine Schwester sich mit Chancen auf Erfolg dagegen wehren ?
      MFG
      Markus MOhr

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Mohr,

        die Zwangsvollstreckung in den Miteigentumsanteil an einem Grundstück ist grundsätzlich möglich, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Es gibt je nach Fall auch Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.
        Es handelt sich dabei jedoch um eine rechtlich durchaus komplexe und anspruchsvolle Fragestellung. Daher kann ich in diesem Rahmen keine verbindlichen Auskünfte dazu geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Nach dem Ende meiner GmbH wurden die Schulden an mich weitergereicht. Die Forderungen übertreffen meine finanziellen Möglichkeiten und jetzt macht die Krankenkasse Druck sodass ich in die Nähe einer Privatinsolvenz gelange.
      Meine von mir selbst genutzte Eigentumswohnung ist abgezahlt und stellt neben einer nicht vor Fälligkeit verwertbaren Lebensversicherung meine einzige Altersvorsorge dar.
      Der Wert der Immobilie beträgt etwa 250.000€, wobei meine Schwester mit 150.000€ im Grundbuch steht.
      Ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten es gibt um weiterhin im Besitz der Wohnung zu bleiben.

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrter Herr Goldschmitt,

        aufgrund der äußerst komplexen Situation biete ich Ihnen sehr gerne eine kostenlose Erstberatung an. Melden Sie sich einfach zwecks Terminvereinbarung bei meinem Sekretariat unter 0221 – 6777 0055.

        In dem Gespräch können wir unter anderem besprechen, ob die Schulden Ihrer GmbH evtl. doch nicht unter die private Haftung fallen, ob ein außergerichtlicher Vergleich mit den Gläubigern möglich wäre und wie es sich mit dem Miteigentumsanteil an der Eigentumswohnung verhält.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Hi, meine Frau betreibt ein Restaurant und muss für die GmbH die Insolvenz einreichen. Die Kredite laufen auf meine Frau bzw. die GmbH, meine Frau ist hier aber Bürge. Sollte jetzt die Insolvenz der GmbH eintreten, werden alle Kredite fällig und meine Frau als Bürge muss zahlen. Die Kredite können aber von meiner Frau nicht bedient werden und somit rutscht auch sie in die Private Insolvenz. Wir haben zusammen hälftig eine WHG finanziert, zahlen hier regelmäßig die Raten.
      Jetzt meine Frage: wenn meine Frau zur Kasse gebeten wird, die Forderungen nicht bedienen kann und die Bank an unserer gemeinsam finanzierte WHG möchte um hier die Forderungen geltend zu machen, in welcher Höhe ist das möglich? Lediglich auf die 50% die meiner Frau gehören oder auch auf die 100% von uns beiden?
      Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr König,

        vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich kann nur in den Miteigentumsanteil vollstreckt werden. Sofern alle Verbindlichkeiten allein im Namen Ihrer Frau laufen, kann der Insolvenzverwalter nicht in Ihren Miteigentumsanteil vollstrecken, sondern nur in den Anteil Ihrer Frau.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo.
      Folgende Situation.
      Ich lebe, nach Trennung und aktuellerm Scheidungsverfahren, alleine in dem gemeinsamen Haus.
      Leider muss ich Privatinsolvenz beantragen und habe Angst, dieses zu verlieren.
      Das Haus hat eine Größe von ca. 120 m2 auf einem Grundstück von 431 qm2.
      Es wurde 2009 mit einen Bankkredit in Höhe von 65000 € finanziert.
      Hierbei habe ich eine aktuelle Restschuld von derzeit ca. 40000 €.
      Die mtl. Kredithöhe beträgt 350€
      Meine sonstigen Schulden beziehen sich derzeit auf ca. 60000 €
      Frage:
      Wie stehen die Chancen, das Haus behalten zu können. Die Rate ist ja nicht besonders hoch und könnte vom Freibetrag gezahlt werden. Habe vor, mit meiner neuen Freundin, die aktuell schwanger von mir ist und bereits ein 6 jähriges Kind mit bringt dort leben.
      Wie stehen die Chancen, wobei eine neue Wohnung für 4 Personen mtl. teurer wäre?

      Danke für ihre Antwort.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Moser,

        vielen Dank für Ihre Frage. Es ist etwas schwierig, dies einzuschätzen. Eine Freigabe der Immobilie durch den Insolvenzverwalter erfolgt jedenfalls dann, wenn der Differenzbetrag zwischen der Restschuld und dem Schätzwert der Immobilie bzw. der mögliche Erlös bei einer Zwangsversteigerung gezahlt werden kann.
        Wenden Sie sich doch gerne an mein Sekretariat zur Vereinbarung einer kostenlosen Erstberatung zur Privatinsolvenz. Ihren Termin können Sie sich gleich unter 0221 – 6777 0055 geben lassen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Ich will ein Haus kaufen, aber wenn ich das Haus nach 10 Jahren verkaufen will, kann ich Restschuld dem Bank wieder zurückzahlen ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Schneider,

        um eine nicht abbezahlte Immobilie zu verkaufen, muss die Bank zustimmen. Weitere Auskünfte kann ich Ihnen nicht geben, da es sich nicht um eine Frage aus dem Bereich Insolvenzrecht handelt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hallo, ich habe eine Frage:Ich bin zur Zeit in einer privat Insolvenz, und habe Schulden nur beim Finanzamt.Nun möchte mein Insolvenz Verwalter meine Immobilie verwerten obwohl ich mein Haus weiterhin bei der Bank abtrage.Mit mehrmaligen Telefonaten mit der Bank versicherte die mir das sie die Immobilie nicht frei geben wollen da sie ja an erster Stelle steht und das haus ja auch noch belastet ist.Jetzt bin ich mir nicht sicher weil mein Insolvenz Verwalter die Immobilie im internet zum Verkauf angeboten hat, und ich nicht weiß was jetzt läuft.der Verwalter sagt er muss die verwerten und die Bank sagt sie gibt die Immobilie nicht frei.Jetzt bin ich etwas ratlos und weiß absolut nicht was ich machen soll oder kann.Hat hier vielleicht jemand einen Rat oder Tipp für mich.Danke schon mal im Voraus

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        an Hand Ihrer Schilderung kann ich Ihnen folgendes mitteilen. Der Insolvenzverwalter kann Ihre Immobilie zwangsversteigern bzw. verkaufen. Ob eine solche Handlung gewinnbringend ist, kann nur Anhand des Wertes der Immobilie mit Abzug der Immobilienbelastung erörtert werden. Die lastenfreie ( ohne Grundbucheintrag ) Eigentumsübertragung der Immobilie an den Erwerber gelingt nur mit Auszahlung der restlichen Schuldensumme an Ihre Bank. Hierdurch kann der Insolvenzverwalter der Grundbucheintrag der Bank löschen und die Immobilie an den Käufer übereignen. Solch eine Handlung ist nur sinnvoll, wenn der Verkauf der Immobilie nicht nur die Löschung des Grundbucheintrags bewirken würde, sondern nach Abzug aller Kosten auch einen Gewinn für die Insolvenzgläubiger herbeiführen würde.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
    Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

    Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

    KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
    Gerne können Sie die Unterlagen auch hier herunterladen und uns direkt beauftragen.Dokumenten-Download
    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button