Eine eidesstattliche Versicherung ist die für Schuldner erfahrungsgemäß unangenehmste Vollstreckungsmaßnahme. Deshalb ist uns viel daran gelegen eine Privatinsolvenz schnellstmöglich einzuleiten, um die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zu verhindern.

Die Versicherung an Eides statt oder EV hat die Funktion einer besonderen Beteuerung des Schuldners, mit der dieser bekräftigt, dass eine bestehende Vermögenslosigkeit der Wahrheit entspricht. Sie dient im Rahmen der Zwangsvollstreckung zur Feststellung des Vermögens des Schuldners.

Sie ist insofern ein sehr ernst zu nehmendes Instrument, als dass die Abgabe einer unwahren eidesstattlichen Versicherung nach § 156 StGB eine Straftat darstellt.

Nach der Reform des deutschen Vollstreckungsrechtes durch das am 01. Januar 2013 in Kraft getretene „Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung“ heißt die eidesstattliche Versicherung nun „Vermögensauskunft des Schuldners“.

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