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P-Konto: Alles Wissenswerte zum Pfändungsschutzkonto

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    Wozu dient ein P-Konto?

    Ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) schützt Sie als Kontoinhaber vor Kontopfändungen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Ihr Existenzminimum und dasjenige Ihrer Angehörigen gesichert ist. Das gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Selbstständige.

    Wie errichte ich ein P-Konto?

    Sie gehen zu Ihrer Bank und beantragen eine Umwandlung Ihres normalen Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto. Dabei ist es nicht erforderlich, dass bereits eine Kontopfändung vorliegt. Die Bank ist verpflichtet, Ihr Konto innerhalb von vier Werktagen in ein P-Konto umzuwandeln. Sie darf nach gesetzlichen Regelungen für ein Pfändungsschutzkonto keine höheren Kontoführungsgebühren erheben, als für Ihr bisheriges Girokonto. Sie können nur Einzelkonten, also keine Gemeinschaftskonten umwandeln. Sie sollten auch wissen, dass die Bank die Einrichtung, Löschung sowie den Widerruf eines Pfändungsschutzkontos der SCHUFA meldet.

    Tipp: Wenn Sie noch über kein Girokonto verfügen, müssen Sie ein solches erst einmal einrichten. Sollten Sie damit Probleme haben, gehen Sie zu einer Sparkasse in Ihrer Nähe. Die Sparkasse ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen ein Girokonto einzurichten.

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    Wie funktioniert ein P-Konto?

    Das Pfändungsschutzkonto garantiert Ihnen einen unpfändbaren Mindestgrundfreibetrag von derzeit 1.178,59 Euro monatlich (Gültig bis 30.06.2021). An dieses Geld kann keiner dran, es ist zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes geschützt. Die Bank darf diesen Betrag trotz der Kontopfändung nicht an die Gläubiger auszahlen – das ist der Hauptunterschied zu einem gewöhnlichen Konto.

    Verbrauchen Sie das pfändungsfreie Guthaben im laufenden Monat nicht vollständig, wird das Restguthaben auf den nächsten Monat übertragen und bleibt einen weiteren Monat pfändungsfrei. In diesem nächsten Monat sollten Sie das Guthaben jedoch unbedingt verbrauchen, da es sonst an die Gläubiger überwiesen wird.

    Tipp: Heben Sie das jeweilige Guthaben jeden Monat ab, so dass Ihr Konto leer ist. Wenn Sie dies nicht tun und beispielsweise etwas von Ihrem pfändungsfreien Einkommen ansparen, wird es spätestens im übernächsten Monat von der Bank eingezogen!

    Der oben genannte Grundbetrag erhöht sich automatisch, wenn Sie Unterhaltspflichten gegenüber Ihrem Ehegatten oder Ihren Kindern nachkommen. Beispielsweise liegt die Pfändungsfreigrenze bei einer Unterhaltspflicht bei 1.622,16 €, bei zwei Unterhaltspflichten bei 1.869,28 €. Auch kann der Pfändungsschutzbetrag bei Sozialleistungen für die Bedarfsgemeinschaft angehoben werden. Ferner kann das Kindergeld freigestellt werden, dieses ist auf dem P-Konto ebenfalls geschützt. Um diese Beträge zu sichern, sollten Sie der Bank eine Bestätigung des Freibetrags vorlegen.

    Woher bekomme ich die notwendigen Bescheinigungen?

    Die erforderliche Bescheinigung zur Berücksichtigung der Unterhaltspflichten (auch 850k-Bescheinigung oder P-Konto-Bescheinigung genannt) erhalten Sie bequem und schnell auf unserer Seite zur Beantragung einer P-Konto-Bescheinigung.

    Daneben können Ihnen auch der Arbeitgeber, der Sozialleistungsträger, Familienkassen, Rechtsanwälte, Steuerberater sowie anerkannte Schuldenberatungs- und Insolvenzberatungsstellen die Bescheinigung ausstellen. Falls Probleme bezüglich der Nachweise seitens der Bank auftreten oder Sie auf die entsprechenden Bescheinigungen lange warten müssen, können Sie sich auch an das Vollstreckungsgericht wenden.

    Welche Bescheinigungen benötige ich zur Eröffnung eines P-Kontos?

    Bild von Heft, Block und Stift

    Ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) schützt Sie als Kontoinhaber vor Kontopfändungen.

    Sie benötigen von Ihrem Arbeitgeber eine Lohnabrechnung. Haben Sie ein monatlich schwankendes Einkommen, ist jeden Monat eine aktuelle Lohnabrechnung vorzulegen. Erhalten Sie Arbeitslosengeld, brauchen Sie den Ihnen ausgestellten Bewilligungsbescheid. Bekommen Sie zusätzlich Kindergeld, legen Sie der Bank den aktuellen Bescheid oder auch den entsprechenden Kontoauszug vor. Zusätzlich benötigen Sie Ihre Kontoauszüge der letzten sechs Monate, Ihren Personalausweis, einen eventuellen Unterhaltstitel und den Nachweis von Unterhaltszahlungen in Form von Überweisungsbelegen. Zusätzlich brauchen Sie einen Personalausweis Ihrer Kinder. Dieser Nachweis kann auch durch eine Schul- oder Studienbescheinigung oder auch eine Meldebescheinigung geführt werden. Mit Einreichung dieser Unterlagen bekommen Sie den vollen Pfändungsschutz durch das P-Konto.

    Wirkt der Pfändungsschutz auch rückwirkend?

    Grundsätzlich wirkt der Pfändungsschutz ab Eröffnung des P-Kontos. Wenn jedoch in einem Zeitraum von vier Wochen vor der Eröffnung des Pfändungsschutzkontos eine Kontopfändung erfolgt ist, besteht ein rückwirkender Schutz.

    Wie weit geht der Pfändungsschutz?

    Die Pfändungsschutzgrenzen können Sie der aktuellen Pfändungstabelle auf unserer Seite entnehmen. Alternativ können Sie auch unseren Pfändungsrechner verwenden. Liegt Ihr Einkommen über dem für Sie geltenden Freibetrag, müssen Sie einen Antrag beim Vollstreckungsgericht stellen, damit Sie den für Sie geltenden Freibetrag auf dem P-Konto komplett ausschöpfen können. Dies gilt auch bei einmaligen Sonderzahlungen wie einer Rentennachzahlung.

    Tipp: Je geringer die Geldeingänge auf Ihrem P-Konto, desto mehr können Sie behalten. Daher empfehlen wir Ihnen, wenn Sie Sozialleistungen erhalten, mit dem Träger zu vereinbaren, die Miete direkt an den Vermieter zu überweisen und Ihnen nur den Sozialleistungsbetrag zukommen zu lassen. So erreichen sie automatisch einen niedrigeren Geldeingang.

    Was geschieht mit dem P-Konto, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wird?

    Das P-Konto bleibt Ihnen trotz Eröffnung des Insolvenzverfahrens erhalten. Der Treuhänder darf es weder freigeben noch darf er von Ihnen getätigte Lastschriften widerrufen.

    Alle weiteren Fragen zum P-Konto kann Ihnen unser FAQ zum P-Konto beantworten.

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    Video – Ziele der Ausstellung einer P-Konto-Bescheinigung

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    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „P-Konto: Alles Wissenswerte zum Pfändungsschutzkonto“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    16 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Hallo, darf mir die Sparkasse beim P-Konto verweigern?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        nein, Banken dürfen die Einrichtung eines P-Kontos nicht verweigern, es sei denn es besteht bereits ein P-Konto bei einer anderen Bank.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Hallo, ich verstehe nicht den Sinn des P-Kontos. Wenn sowieso bis 1179,99 Euro Nettolohn laut Pfändungstabelle nichts abgegeben werden muss, wozu dann ein P-Konto wo es nur bis 1178,59 Euro geht?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        der Freibetrag gemäß Pfändungstabelle ist nicht automatisch geschützt. Eine Kontopfändung auf einem Konto, welches kein P-Konto ist, führt grundsätzlich dazu, dass das gesamte Guthaben gepfändet wird, denn die Bank weiß nicht, ob Sie woanders ein P-Konto haben und ob das Einkommen unter den geschützten Freibetrag fällt. Sobald das Geld auf dem Konto ist, wird es nicht mehr als Einkommen, sondern als Guthaben betrachtet und ist daher pfändbar.
        Der Unterschied der Freibeträge zwischen P-Konto und Pfändungstabelle ergibt sich aus der Progression. Der Schuldner soll motiviert werden, ein Einkommen über dem Freibetrag zu erzielen. Daher darf er einen gewissen Teil, der den Freibetrag übersteigt, behalten. Diesen variablen Freibetrag muss man jedoch bei der zuständigen Vollstreckungsstelle beantragen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Eine Frage zum P-Konto Antrag: Basiskonto eröffnet in 2/2020. Nahezu alle nötigen Dokumente zur Eröffnung wurden online erledigt. (Bank ohne Zweigstellennetz) Im März habe ich den P-Konto Antrag ausgefüllt und unterschrieben per e-mail an die Bank geschickt. Im Juli bekomme ich eine Pfändungsverfügung zugestellt, gleichzeitig wird mir v.d. Bank die Girokarte gesperrt, alle Abbuchungen natürlich eingestellt. Die Frage: Offensichtlich hat die Bank den per e-mail eingereichten P-Konto Antrag schlichtweg ignoriert. Ist das rechtlich einwandfrei? Vielen Dank f.d. Beantwortung meiner Frage im voraus.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau C.,

        es kann vorkommen, dass die Bank die Bescheinigung per E-Mail nicht akzeptiert, sondern nur ein persönlich vorgelegtes Exemplar.
        Die Bank hätte Sie jedoch darüber informieren müssen. Zudem ist es fraglich, ob eine Bank, die keine Zweigstelle betreibt, unter Umständen gezwungen sein könnte die E-Mail zu akzeptieren.
        Es ist empfehlenswert, Rücksprache mit der Bank zu halten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Ich habe folgendes Problem. Ich bin alleinerziehende Mama habe derzeit einen pfändungsschutzgrenze von über 1800€. Ich kriege im Monat insgesamt mit allen über 900€ aufs Konto wenn etwas abgebucht werden soll und es nicht geht da kein Geld drauf ist bzw zuwenig gedeckt ist zählt die Bank die rückbuchung als geldeingang obwohl es ja so keiner ist. Naja nun folgendes durch die rückbuchungen bin ich nicht an mein ganzes Geld gekommen, habe jetzt vom letzten Monat noch so gesagt Geld übrig was am 1 wieder zur verfügung hätte stehen müssen allerdings komm ich an das Geld nicht ran da die Bank sich nicht beeilt das zu prüfen. Ist das rechtens weil mein Wissen ist das es zum 1 des neuen Monats wieder zur Verfügung stehen muss.?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn die Bank sich weigert, den Freibetrag für den Monat um den Betrag der zurückgegangenen Lastschrift zu erhöhen, bleibt Ihnen nur ein Antrag beim zuständigen Gericht auf Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO.
        Dieser wird vor allem dann genehmigt, wenn der Schuldner die Rücklastschrift nicht verschuldet hat. Aber auch bei mangelnder Deckung könnte der Antrag Erfolg haben.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Sehrggerte Damen und Herren, am 19.05. wurde für mein Girokonto eine Pfändung zugestellt. Am 04.06. gab es einen Geldeingang von 600€ . Am 09.06. beantragte ich „per sofort“ die Umstellung auf ein P-Konto. Diese erfolgte binnen 4 Wochen nach zustellung der Pfändung. Gestern wurde das gesamte Guthaben an den Gläubiger ausgekehrt. Die Bank meint, ich hätte die Umstellung nicht per sofort, sondern rückwirkend beantragen müssen. Meines Wissens nach gilt der Pfändungsschutz nach Gesetzeslage automatisch rückwirkend, wenn auf dem Konto eine Pfändung besteht und die Umstellung binnen 4 Wochen erfolgte. Es wäre nett, wenn Sie mir die Rechtslage mitteilen. Dankeschön Mit freundlichem Gruß Joachim G.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr G.,

        gemäß § 850k Abs. 4 Satz 4 ZPO gilt der Schutz des P-Kontos vier Wochen rückwirkend ab Zustellung des Überweisungsbeschlusses an den Drittschuldner, also die Bank. In der Regel erfolgt dies etwa gleichzeitig mit der Zustellung an den Schuldner. Die Bank darf sich für die Umstellung nur drei Bankarbeitstage Zeit lassen, somit hätte die Zustellung an die Bank schon am 15.06. erfolgen müssen.
        Somit entspricht das Vorgehen der Bank tatsächlich nicht der Gesetzeslage. Es entspricht nicht dem Sinn der Vorschrift, dass ein Schuldner noch die Wahl hat, eine für sich nachteilige Alternative bei der Eröffnung des P-Kontos zu wählen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      meine Frage wäre: ich habe heute eine Kontopfändung bekommen.Ich habe heute einen Antrag bei meiner Bank getroffen gestellt auf eine Umwandlung in ein P-Konto.Nun besteht noch ein Guthaben auf meinem Konto, aber der geforderte Betrag übersteigt diesen Betrag.Kann ich nach Umwandlung des Kontos über den Guthabenbetrag verfügen,denn der ist im Moment gesperrt. Danke für Ihre Antwort. MFG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Neumann,

        ja, nach der Umwandlung in das P-Konto ist das unpfändbare Einkommen, das sich bereits auf dem Konto befindet, rückwirkend geschützt, wenn der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erst weniger als vier Wochen alt ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich habe eine Frage bezüglich Sonderzahlungen wie Urlaubs-Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen auf das P-Konto.

      Die Bonuszahlung erfolgt jährlich zum 1.4 eines jeden Jahres und ist immer unterschiedlich in der Höhe. Mal 50% des Bruttolohnes,mal aber auch nur 400-500€.
      Das Urlaubsgeld ist vertraglich geregelt und beträgt 100% des Bruttolohnes und das Weihnachtsgeld ist wie der Bonus geregelt.

      Eine Bescheinigung zur Erhöhung meiner Freigrenze werde ich beantragen, da ich 2 unterhaltspflichtige Personen im Haushalt habe. Die Freigrenze beträgt dann ca. 1869€.
      Regulär verdiene ich 1875€.
      Durch die Sonderzahlungen komme ich aber natürlich über diesen Freibetrag hinaus.
      Kann ich diese teilweise oder komplett schützen?
      Und wenn ja, müsste ich diese im Vorraus per Antrag schützen lassen, also einige Monate vorher, oder erst im Nachhinein?

      Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Frank D.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr D.,

        Bonuszahlungen sind wie Arbeitseinkommen pfändbar und erhöhen in der Regel das Einkommen des Monats, in dem sie ausgezahlt wurden, außer sie beziehen sich explizit auf einen anderen Monat.
        Urlaubsgeld ist in der Regel komplett unpfändbar. Weihnachtsgeld ist bis zur Höhe von 500 Euro unpfändbar.
        Bei einer Lohnpfändung berechnet der Arbeitgeber das pfändbare, auszuzahlende Einkommen selbst und Sie müssen nichts weiter tun. Bei einer Kontopfändung hingegen reicht auch die P-Konto-Bescheinigung meistens nicht aus, da die Gesamtauszahlung mit Urlaubsgeld bzw. Weihnachtsgeld den normalerweise unpfändbaren und somit bereits geschützten Betrag übersteigen wird. Sie müssen dann zum zuständigen Amtsgericht und dort eine einmalige Erhöhung des Freibetrags beantragen. Hier bringen Sie alle notwendigen Nachweise mit, die belegen, dass es sich um unpfändbares Einkommen handelt. Hierzu benötigen Sie auch die Abrechnung, auf der das Geld ausgewiesen ist, sowie aus den Monaten zuvor. Das Geld wird ja nicht sofort vom P-Konto abgeführt, sondern zunächst gesperrt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hallo, was tue ich, wenn die Bank die Umwandlung zu einem P. Konto verweigert, weil mein psychiscb kranker Sohn (hat nur eine kleine Erwerbsminderungsrente und Hilfe zum Lebensunterhalt) keine Unterschrift leisten will? Ich bin die Bevollmächtigte meines Sohnes mit einer rechtlich gültigen Vollmacht, habe auch schon etliche Jahre Kontovollmacht über das einzige Konto. Aufgrund von Schulden meines Sohnes steht die Kontopfändung kurz bevor. Die Bank besteht aber auf eigenhändige Unterschrift meines Sohnes.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn Sie der Bank dargelegt haben, dass Ihr Sohn nicht geschäftsfähig ist, so darf diese auch nicht die Unterschrift Ihres Sohnes verlangen, da diese ohnehin unwirksam wäre. Dies gilt grundsätzlich für alle Willenserklärungen wie etwa auch die Umwandlung zu einem P-Konto.
        Weitere Informationen kann ich in diesem Rahmen leider nicht geben, da es sich nicht direkt um eine Frage aus dem Insolvenzrecht handelt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht.

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