Insolvenz: Bundesweite anwaltliche Beratung in der Insolvenz nach § 305 InsO

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    Insolvenz – Was bedeutet die Insolvenz?

    In der Wirtschaft gilt, dass Sie keinen Gewinn erzielen können, ohne ein Risiko einzugehen. Dieses Risiko besteht darin, dass der erwartete Erfolg ausbleibt und das Unternehmen zahlungsunfähig wird. Das Unternehmen meldet dann Insolvenz an.
    Auch im Privatleben spielen die Finanzen eine große Rolle. Denn wie im Wirtschaftsleben können unliebsame Überraschungen und unerwartete Ausgaben dazu führen, dass die Ausgaben auf einmal die Einnahmen übersteigen. Daher kann auch eine Privatperson Insolvenz anmelden, um auf Schulden und Zahlungsunfähigkeit zu reagieren und durch Insolvenz eine Verbesserung der finanziellen Situation zu erreichen.
    Wenn es unmöglich ist, die Zahlungsverpflichtungen, also Schulden, zu erfüllen oder auch nur zu verringern, spricht man von Überschuldung oder auch vom Konkurs. Die Insolvenz gibt Ihnen die Möglichkeit, sich von den drückenden Schulden zu befreien. Gesetzlich geregelt ist die Insolvenz in der Insolvenzordnung (InsO).

    Arten der Insolvenz

    Die Insolvenzordnung kennt mehrere Arten der Insolvenz.

    • Privatinsolvenz: Sie wird auch als Verbraucherinsolvenz bezeichnet. Diese Form der Insolvenz kann nur von Privatpersonen eingeleitet werden.
    • Regelinsolvenz: Das Verfahren der Regelinsolvenz wird bei juristischen Personen (z.B. einer GmbH) oder Unternehmern und Selbstständigen angewendet
    • Insolvenz einer Kapitalgesellschaft wie GmbH oder UG: Gemäß § 15a InsO haben die Geschäftsführer die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unverzüglich, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt, die Insolvenz für die Gesellschaft zu beantragen. Dies gilt nicht für Selbstständige oder Freiberufler.

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    Ziele der Insolvenz

    Der Gesetzgeber hat erkannt, dass die Insolvenz zum Geschäftsleben und zum gesellschaftlichen Alltag dazugehört, da Risiken unvermeidlich und Fehler nur menschlich sind. Dass die Situation Menschen in allen Lebenslagen sowie große wie kleine Unternehmer trifft, sieht man an der stets hohen Zahl von Insolvenzbekanntmachungen. Damit die belastende Situation, überschuldet zu sein, nicht ein Leben lang Ihre Existenz belastet, ermöglicht die Insolvenz eine Schuldenbefreiung.

    • Das bedeutet, sämtliche Schulden sind nach 3, 5 oder maximal 6 Jahren vollständig erlassen.
    • Die Höhe der Schulden spielt dabei keine Rolle.

    Sie als Schuldner erreichen mit der Insolvenzeröffnung außerdem das Ziel, vor der unangenehmen Kontopfändung geschützt zu sein.
    Für Selbstständige und Freiberufler besteht die Möglichkeit, ihre Beschäftigung trotz der Insolvenz fortzusetzen. Für diese ist die Fortführung der selbstständigen Tätigkeit ein weiteres wesentliches Ziel.
    Für Arbeitnehmer in der Insolvenz gilt, dass das Insolvenzverfahren grundsätzlich keinen Einfluss auf Ihre Arbeitsstelle haben darf, denn Ihr Verhalten als säumiger Schuldner ist Ihrem Privatleben zuzuordnen.
    Eine Besonderheit besteht bei der Insolvenz einer GmbH oder UG. Hier besteht zunächst das Ziel, die Insolvenz durch einen außergerichtlichen Vergleich oder eine Sanierung zu vermeiden.

    Kann dies nicht erreicht werden hat der Geschäftsführer das Ziel, von seiner persönlichen Haftung und dem Risiko der Insolvenzverschleppung befreit sowie vor einer möglichen strafrechtlichen Verfolgung geschützt zu sein.

    1. Ziel der Insolvenz: Restschuldbefreiung – Sie verlieren Ihre Schulden

    Wenn Sie nicht genug verdienen oder einnehmen, um Ihre Schulden sowie die Anfallenden Zinsen und Gebühren begleichen zu können, wird das Leben zum Spießrutenlauf. Um diesen inakzeptablen Zustand zu beenden, führt die Insolvenz zur Restschuldbefreiung.

    Das bedeutet für Sie: Sie sind nach dem Ablauf einer gewissen Zeit schuldenfrei. Wie lange dieser Zeitraum für Sie ist, hängt davon ab, wie hoch Ihre Rückzahlungen sind. In jedem Fall tritt nach Ablauf des Zeitraums die Restschuldbefreiung ein.

    Wann tritt die Restschuldbefreiung ein?

    • Nach 3 Jahren: Bei einer Tilgung von 35% der Schulden und Zahlung der Verfahrenskosten
    • Nach 5 Jahren: Bei Tragung der Verfahrenskosten
    • Oder nach 6 Jahren, unabhängig davon, ob überhaupt Schulden zurückgezahlt wurden.

    Die Restschuldbefreiung führt dazu, dass Sie vollständig von Ihren Schulden befreit sind – Unabhängig davon, wie hoch die Summe Ihrer Schulden vorher war. Die Höhe Ihrer Rückzahlungen im Insolvenzverfahren spielt nur für die Dauer bis zur Restschuldbefreiung eine Rolle.

    Die Restschuldbefreiung ist vom Gesetzgeber vorgesehen, um für jeden Insolventen Schuldner eine Rückkehr zum unbelasteten Leben zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass dieser sich während der vorherigen Wohlverhaltensperiode redlich um die Abtragung ihrer Schulden bemüht hat.
    Es spielt keine Rolle,

    • wie hoch Ihre Schulden zu Anfang waren,
    • wieviele Gläubiger Sie hatten und
    • ob alle Gläubiger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet haben (§ 301 InsO).

    2. Ziel der Insolvenz: Pfändungsschutz – Sicherheit vor Kontopfändung und Zwangsvollstreckung

    Wenn die unangenehme Situation eintritt, dass unbeglichene Rechnungen überfällig sind, quillt der Briefkasten schnell über. Zahlungserinnerungen sind nur der Anfang. Zahlungsunfähigkeit ist eine sehr unangenehme Situation. Im schlimmsten Fall erwirkt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durch das Gericht. Dann können Sie nicht mehr selbst über das Geld auf Ihrem Konto verfügen. Diese Situation können Sie durch eine Insolvenz beenden. Sofort mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens tritt ein umfassender Pfändungsschutz ein. Somit müssen Sie diese Briefe nicht mehr beachten. Der Gerichtsvollzieher hat keine Möglichkeit mehr, bei Ihnen zu pfänden, denn alle Zahlungen laufen von nun an über den Insolvenzverwalter. Sie können auch nicht mehr zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung aufgefordert werden. Somit erreichen Sie durch eine Insolvenz das Ziel des Pfändungsschutzes.

    3. Ziel der Insolvenz: Fortführung Ihrer selbstständigen Tätigkeit

    Ein weiteres Ziel in der Insolvenz ist die Fortführung des Unternehmens. In vielen Fällen, in denen sich ein Unternehmen in finanzieller Schieflage befindet, sind einige Bereiche weiterhin profitabel und sanierungsfähig. Lediglich die Zinszahlungen und Schulden lähmen das Unternehmen.
    Mit unserer Erfahrung in Unternehmenssanierung und Schuldnerberatung zeigen wir Ihnen Wege, Ihr Unternehmen zu sanieren und ohne Schulden fortzuführen. Wir beraten Sie beispielsweise über die Möglichkeit, eine Auffanggesellschaft in der Insolvenz zu gründen und damit Ihren Betrieb zu erhalten. Grundgedanke ist es dabei, dass die normalen Arbeitsabläufe für Sie sowie Ihre Mitarbeiter während des Insolvenzverfahrens aufrechterhalten werden.
    Natürlich kann auch eine Aufgabe des Unternehmens die bessere Wahl sein. Wir analysieren die Alternativen mit Ihnen und beraten Sie bei der Entscheidung.

    Ziele der UG oder GmbH Insolvenz

    Für Sie als Geschäftsführer einer GmbH oder UG in der Insolvenz besteht das Hauptziel darin, die Haftung mit Ihrem Privatvermögen auszuschließen. Eine Absicherung treffen Sie idealerweise schon bei der Anstellung im Geschäftsführervertrag, beispielsweise durch haftungsbeschränkende Klauseln. Dennoch erreichen Sie eine Enthaftung in der Insolvenz nur, wenn Sie rechtzeitig den Insolvenzantrag stellen sowie keine anfechtbaren Zahlungen leisten. Weiterhin endet die GmbH oder UG Insolvenz mit der Auflösung der Gesellschaft.

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    Ablauf und Dauer der Insolvenz

    Eine Insolvenz läuft im Wesentlichen in drei Phasen ab.

    • Vorbereitungsphase
    • Insolvenzverfahren
    • Wohlverhaltensperiode

    Erster Abschnitt der Insolvenz: Vorbereitungsphase

    Die Grundlagen für das Insolvenzverfahren werden in der Vorbereitungsphase gelegt. Schon hier erfolgen wichtige Weichenstellungen zu Ihrer Restschuldbefreiung. Die Vorbereitung der Insolvenz beginnt mit der Beurteilung Ihrer Aussicht auf eine Restschuldbefreiung. Wir fassen sämtliche Aspekte Ihres Falles in einem Entschuldungsplan zusammen und beraten Sie über die Vorgehensweise in der Insolvenz. Ebenfalls zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr unpfändbares Vermögen sichern, um Ihren Lebensunterhalt davon bestreiten zu können. Stellen Sie sämtliche Zahlungen an die Gläubiger ein und eröffnen Sie ein neues Konto. Gleichzeitig sollten Sie sämtliche Gläubigerkorrenspondenz ordnen, damit Sie einen genauen Überblick über Ihre Schuldensituation gewinnen und die aktuellen Daten vorliegen haben. Diese Vorbereitung hilft dabei, dass Ihre Entschuldung lückenlos und vollständig ablaufen kann.

    Unsere Unterstützung dabei ist Ihnen sicher. Getreu dem Vier-Augen-Prinzip werfen wir einen genauen Blick auf Ihre Angaben. Durch Kommunikation mit Ihren Gläubigern stellen wir sicher, dass diese keine weiteren Briefe schicken und die restlichen Maßnahmen einstellen. Wir vervollständigen Ihre Angaben, indem wir ggf. vergessene Gläubiger in öffentlichen Registern ausfindig machen.

    Im Anschluss an diese sorgfältige Vorbereitung unternehmen wir den Versuch, uns mit Ihren Gläubigern auf eine außergerichtliche Schuldenbereinigung zu einigen. Sollten die Gläubiger ihre Zustimmung verweigern, stellen wir für Sie anschließend den Insolvenzantrag.

    Falls Sie Unternehmer sind, ergänzen wir unsere Beratung um die Felder Gründung einer Auffanggesellschaft und Restrukturierung und Sanierung Ihres Unternehmens. Die Vorbereitung der Insolvenz dauert in diesem Fall entsprechend länger und kann bis zu drei Monaten umfassen.

    Zweiter Abschnitt: Insolvenzverfahren

    Rund fünf Wochen nachdem der Insolvenzantrag gestellt wurde folgt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Das Insolvenzgericht wird einen Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder einsetzen, der für die Verwaltung Ihres pfändbaren Vermögens zuständig ist. Beachten Sie, dass der Treuhänder in der Insolvenz nicht Ihr Verbündeter ist. Er steht vielmehr auf Seiten der Gläubiger. Der Treuhänder hat keine Befugnis über den unpfändbaren Teil Ihres Vermögens. Als Unternehmer müssen Sie mit einer deutlich längeren Dauer dieses Abschnitts rechnen als bei einer Privatperson. Weil der Insolvenzverwalter sämtliche Rechtsgeschäfte der Gesellschaft vor der Insolvenz überprüfen muss, kommt es regelmäßig zu langen Verzögerungen. Dies erhöht jedoch nicht die Gesamtdauer bis zur Restschuldbefreiung.

    Dritter Abschnitt der Insolvenz: Wohlverhaltensperiode – Ende 3, 5 oder 6 Jahre gerechnet ab Verfahrenseröffnung

    Nach der Verteilung der Insolvenzmasse ist der Weg zur Restschuldbefreiung frei. Allerdings müssen Sie über den folgenden Zeitraum hinweg den pfändbaren Teil Ihres Einkommens an den Treuhänder abtreten. Dieser Zeitraum wird Wohlverhaltensperiode genannt. Das Ende der Wohlverhaltensperiode kann nach 3, 5 oder 6 Jahren erreicht sein, gerechnet ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

    • Restschuldbefreiung nach 3 Jahren: Bei Tilgung der Verfahrenskosten und 35% der Schulden
    • Restschuldbefreiung nach 5 Jahren: Bei Tragung der Verfahrenskosten
    • Restschuldbefreiung nach 6 Jahren: Spätestens jetzt tritt unabhängig von jeder Schuldenrückzahlung die Restschuldbefreiung ein

    Die Wohlverhaltensperiode hat für Sie einige Erleichtungerungen: Sie kommen mit dem Insolvenzgericht nicht mehr in Berührung. Auch mit dem Treuhänder haben Sie nur noch indirekt Kontakt, er wird Ihnen einen jährlichen Fragebogen per Post zuschicken. Außerdem müssen Sie über erhaltene Zuwendungen wie Schenkungen nicht mehr ausführlich Rechenschaft ablegen und dürfen diese behalten. Aus den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens können Sie wenn möglich auch wieder Rücklagen bilden. Die Restschuldbefreiung bildet schließlich den Abschluss der Wohlverhaltensphase. Damit sind Sie endgültig schuldenfrei, Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen gegen Sie.

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    Voraussetzungen für die Insolvenz

    Unter bestimmten Voraussetzungen können alle natürlichen Personen den Antrag auf Insolvenz stellen. Egal, ob die Person Arbeitnehmer, Beamter, Arbeitsloser, ALG II-Empfänger, Rentner oder Kleinunternehmer ist. Alle Personen, die sich in finanzieller Schieflage oder finanzieller Not befinden, erhalten vom Gesetzgeber die Möglichkeit der Entschuldung durch eine Insolvenz. Auch ausländische Staatsbürger können Insolvenz beantragen, wenn sie in Deutschland wohnen.

    Insolvenz als Privatperson oder als Unternehmer

    Die Insolvenz für Privatpersonen (Verbraucherinsolvenz) bietet den Vorteil, dass sie Kostengünstiger und weniger aufwändig ist. Auch wenn Sie Kleinunternehmer sind, können Sie als Privatperson Insolvenz anmelden. Gewerbetreibende und Freiberufler, deren Gewerbe gemäß § 304 Abs. 1 InsO als klein eingestuft wird, können die Insolvenz für Privatpersonen wählen. Für Selbstständige gilt: Sie können dann die Insolvenz für Privatpersonen wählen, wenn Sie Ihre Selbstständige Tätigkeit bereits beendet haben und aus der früheren selbstständigen Tätigkeit weniger als 20 Gläubiger haben. Außerdem dürfen Ihre Verbindlichkeiten keine Gehaltszahlungen an ehemalige Mitarbeiter umfassen. Es wäre daher ein ratsames vorgehen, ggf. die Schulden bei ehemaligen Arbeitnehmern und einigen Gläubigern zu bezahlen, um die Grenze von 19 Gläubigern zu erreichen und die Insolvenz für Verbraucher zu beantragen.
    Wenn Sie Ihre selbstständige Tätigkeit wie beispielsweise Ihre Gastwirtschaft, Ihren Hotelbetrieb oder Ihr Handelsgewerbe in der Insolvenz fortführen wollen, ist die Insolvenz für Unternehmer (Regelinsolvenz) die richtige Wahl für Sie.

    Zahlungsunfähigkeit ist Voraussetzung für die Insolvenz

    Grundvoraussetzung für die Insolvenz ist, dass Sie zahlungsunfähig sind. Wenn Ihr pfändbares Einkommen niedriger ist als der Betrag, den Sie aktuell monatlich an Ihre Gläubiger zahlen, so ist die Insolvenz häufig eine empfehlenswerte Entscheidung.

    Für Insolvenz ist kein Einkommen nötig

    Beim Insolvenzverfahren entstehen Gerichtskosten. Doch auch wenn Sie als ALG II (“Hartz IV”)-Empfänger, Rentner oder Geringverdiener nach Ihren Lebenshaltungskosten kein Geld zur Verfügung haben, ist die Insolvenz möglich. Ein pfändbares Einkommen ist keine Voraussetzung für die Insolvenz. Im Gegenteil ist die Insolvenz ja gerade für Menschen in finanzieller Not gedacht. Bei sehr niedrigem Einkommen werden die Gerichtskosten vom Staat vorgestreckt. Wir stellen hierfür beim Insolvenzgericht den sogenannten Stundungsantrag. Wenn sich Ihre Einkommenssituation während und nach der Insolvenz nicht bessern sollte, werden Ihnen die Verfahrenskosten schließlich erlassen.

    Außerdem hat vor der Insolvenz ein Versuch zur außergerichtlichen Schuldenbereinigung stattzufinden. Wir übernehmen dies für Sie. Erst wenn die Gläubiger dieses Angebot ablehnen sowie eine hierzu befugte Stelle das Scheitern bestätigt hat (§ 305 I InsO), kann mit der Insolvenz fortgefahren werden.

    Voraussetzungen für eine GmbH oder UG Insolvenz

    Im Gegensatz zu Privatpersonen und Selbstständigen Unternehmern ist die GmbH oder UG eine juristische Person. Daher ist es anders als bei natürlichen personen nicht die freie Entscheidung des Geschäftsführers, die Insolvenz zu beantragen. Vielmehr schreibt das Gesetz bei bestimmten Voraussetzungen zwingend die Stellung des Insolvenzantrags vor (§ 15a InsO).

    Insolvenzgründe für eine GmbH oder UG

    Die Voraussetzungen, unter denen der Geschäftsführer einer GmbH oder UG Insolvenz anmelden muss, sind in § 15a Abs. 1 InsO aufgeführt. Die Insolvenzgründe sind

    • Zahlungsunfähigkeit
    • und Überschuldung.

    Liegt einer dieser Gründe vor, muss der Insolvenzantrag unverzüglich gestellt werden. Zahlreiche Geschäftsführer stellen den Insolvenzantrag zu spät. In diesem Fall kann der Geschäftsführer wegen Insolvenzverschleppung straf- und haftbar gemacht werden sowie eine Insolvenzanfechtung durch den Insolvenzverwalter erfolgen. Lesen Sie hier mehr zu den Insolvenzantragsgründen und den Folgen einer Insolvenzverschleppung.

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    Antragsberechtigung für die Insolvenz

    Das Insolvenzverfahren ist in erster Linie ein zivilrechtliches Verfahren. Das bedeutet, für die Einleitung eines Insolvenzverfahrens bedarf es eines Antrags. Das Insolvenzgericht wird nicht von Amts wegen, also von selbst tätig. Ein Insolvenzverfahren ohne vorherigen Antrag ist grundsätzlich unzulässig.
    Grundsätzlich sind alle natürlichen Personen dazu berechtigt, für sich selbst einen Antrag auf Insolvenz (Verbraucherinsolvenz) zu stellen. Egal ob Sie Arbeitnehmer, Beamter, Arbeitsloser, ALG II-Empfänger, Rentner oder Kleinunternehmer sind.
    Dasselbe gilt für Selbstständige, die ihre Unternehmung während der Insolvenz weiterführen möchten. Auch sie können den Antrag auf Insolvenz (Regelinsolvenz) für sich selbst stellen.

    Gläubigerantrag auf Insolvenz

    Grundsätzlich sind außerdem Ihre Gläubiger berechtigt, einen Insolvenzantrag für Sie zu stellen (sogenannter Gläubigerantrag oder Fremdantrag). Dies geschieht nur in seltenen Fällen, meist durch die Finanzbehörden, eine Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft.
    Ein solcher Fremdantrag eines Gläubigers ist möglich, wenn er die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Für den Gläubigerantrag auf Insolvenz muss

    • eine ladungsfähige Adresse des Schuldners benannt sein
    • der Gläubiger ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens darlegen
    • eine Fällige Forderung bestehen, welche nicht völlig unbedeutend ist (beispielsweise reichen rückständige Mahngebühren und Zinsen regelmäßig nicht aus, wenn die Hauptforderung beglichen wurde). Der Insolvenzantrag darf nicht als unlauteres Druckmittel missbraucht werden, beispielsweise um dem Ruf eines Wettbewerbers durch die Insolvenz zu schaden.
    • der Gläubiger einen Eröffnungsgrund, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, glaubhaft machen.

    Beim Gläubigerantrag auf Insolvenz ist schnelles Handeln geboten

    Der Gläubigerantrag ist das Signal, dass eine Reaktion erforderlich ist. Das Gericht wird Ihnen eine Erklärungsfrist setzen, innerhalb derer Sie die Entscheidung für oder gegen die Insolvenz treffen. Mithilfe eines Anwalts können Sie am besten einschätzen, ob Sie zahlungsunfähig sind oder den Antrag noch durch Zahlung der offenen Forderung abwenden können. Falls die Zahlungsunfähigkeit unvermeidbar ist, sollten Sie den Insolvenzantrag schnell stellen. Ansonsten erhalten Sie nach der Insolvenz keine Restschuldbefreiung. Beim Insolvenzantrag sind korrekte und vollständige Angaben erforderlich. Daher sollten Sie in Anbetracht der kurzen Frist unbedingt fachkundige Beratung anfordern.
    Lesen Sie mehr zur Antragsberechtigung bei der Insolvenz und zur Reaktion auf den Gläubigerantrag.

    Vorbereitung der Insolvenz

    Wenn die Voraussetzungen für eine Insolvenz vorliegen und Sie das Insolvenzverfahren einleiten wollen, sollten Sie zeitig mit den Vorbereitungen beginnen. So stellen Sie gleich zu Beginn sicher, dass Sie am Ende eine lückenlose und vollständige Entschuldung erreichen. Außerdem können Sie Ihr vorhandenes Vermögen so zumindest teilweise vor der Insolvenz bewahren. Wir raten Ihnen zu den folgenden fünf vorbereitenden Schritten.

    1. Schritt vor der Insolvenz: Eröffnung eines neuen Kontos

    Sobald Sie beschlossen haben, das Insolvenzverfahren zu durchlaufen, lautet unser Rat an Sie, ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Bei der Eröffnung teilen Sie der Bank mit, dass es sich um ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) handeln soll. Diese mit wenig Arbeit verbundene Maßnahme bewahrt Sie vor einer Kontopfändung, die Sie ggf. ein gesamtes Monatseinkommen kosten kann. So können Sie bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wenn Sie Geldeingänge erwarten, stellen Sie sicher, dass diese ab sofort nur noch auf dieses P-Konto fließen. Teilen Sie die neuen Kontodaten jedoch nicht Ihren Gläubigern mit.
    Hinweis: Eröffnen Sie das neue Konto unbedingt bei einer anderen Bank. Achten Sie auch darauf, dass keine Verbindung zwischen der neuen Bank und Ihrer alten Bank besteht, beispielsweise wie zwischen der Deutschen Bank und der Norisbank.

    2. Schritt vor der Insolvenz: Sichern Sie Ihr Vermögen

    Zugleich geben wir Ihnen Ratschläge, wie Sie Ihre Vermögenswerte vor der Verwertung in der Insolvenz sichern können. Teile Ihres Vermögens können so vor der Versteigerung oder dem Verkauf in der Insolvenz geschützt werden. Es gibt rechtliche Möglichkeiten, beispielsweise ein Auto in der Insolvenz zu behalten. Diese Möglichkeiten nutzen wir so weit es geht für Sie aus. Außerdem können Sie ggf. Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu einer Erbschaft kommen. Lesen Sie unseren Artikel zum Thema was Sie in der Insolvenz behalten können, einem Auto sowie Ihren Bank- oder Versicherungsguthaben in der Insolvenz sowie dem Thema Erbschaft in der Insolvenz.

    3. Schritt vor der Insolvenz: Sie stellen die Zahlungen an die meisten Gläubiger rigoros ein

    Die Eröffnung eines neuen Kontos dient dazu, vor der Insolvenz Ihr Einkommen vor der Pfändung zu bewahren. Da Sie nun auch von den hartnäckigsten Gläubigern keine Kontopfändung mehr befürchten müssen, reagieren Sie nicht mehr auf die Forderungen Ihrer Gläubiger. Werfen Sie die Briefe der Gläubiger auf keinen Fall weg, doch leisten Sie keine Zahlungen mehr. Davon ausgenommen sind nur solche Gläubiger, die Ihre Existenz sicherstellen. Dazu gehört Ihr Vermieter sowie Ihr Stromanbieter. Auch an Ihren Internet- und Telefonanbieter sollten Sie zahlen, um diese Versorgungsleistungen nicht zu verlieren. Alle weiteren Gläubiger sollten Sie nun ignorieren, selbst wenn weitere Zwangsvollstreckungen betrieben werden. Sobald wir Ihren Gläubigern den Beginn des Insolvenzverfahrens mitgeteilt haben, werden diese Sie in Ruhe lassen. Dieses Vorgehen wird keine negativen Folgen für Sie haben, dies ist gerichtlich bestätigt (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). Somit überbrücken Sie die Zeit bis zur Eröffnung der Insolvenz, wenn endgültig der Pfändungsschutz eintritt.

    4. Schritt vor der Insolvenz: Sammeln und ordnen Sie die Unterlagen zur Insolvenz

    Im Anschluss an die vorherigen Schritte können Sie das eigentliche Insolvenzverfahren vorbereiten. Sie können die Vorbereitung sehr erleichtern, indem Sie sich selbst einen aktuellen Überblick über Ihre Situation verschaffen. Hierfür benötigen Sie die Gläubigerkorrespondenz, die sich bislang angesammelt hat. Ordnen Sie alle Briefe Ihrer Gläubiger chronologisch. Die Korrespondenz sollte möglichst vollständig erhalten sein, damit Sie eine Aufstellung über Ihre gesamten Schulden und alle Gläubiger erstellen können. Beim Insolvenzantrag darf kein Gläubiger vergessen bzw. übersehen werden. Lesen Sie unseren Artikel zur Gläubigerkorrespondenz und zum Thema Ordnung in Ihren Unterlagen.

    5. Schritt vor der Insolvenz: Sämtliche Gläubiger und Schulden erfassen

    Durch die Sortierung der Briefe Ihrer Gläubiger können Sie eine einfache Aufstellung über Ihre Schuldensituation anfertigen. Dafür legen Sie eine Tabelle an, in der Sie den Namen und die Anschrift der Gläubiger eintragen. In einer zweiten Spalte tragen Sie den letzten Stand der Höhe der Forderungen ein. Die Vollständigkeit dieser Aufstellung ist sehr wichtig. Wer einen Insolvenzantrag stellt und dabei nicht alle Gläubiger benennt, dem droht, am Ende die Restschuldbefreiung nicht zu erreichen (§ 290 Abs. 1 Nr. 7 InsO).
    Doch mit unserer Hilfe können Sie die Angaben vervollständigen, auch wenn Sie nicht mehr die komplette Gläubigerkorrespondenz besitzen. Wir ermitteln vergessene Gläubiger und überprüfen die Angaben bezüglich der Schuldenhöhe auf Schlüssigkeit. Dabei gehen wir nach dem Vier-Augen-Prinzip vor. Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema vergessene Gläubiger und Forderungen.

    Zusätzliche Hinweise für Unternehmer und Selbstständige in der Insolvenz

    • Eröffnen Sie das neue P-Konto nicht auf den Namen Ihres Unternehmens, sondern auf Ihren eigenen Namen.
    • Treffen Sie die Entscheidung, ob Sie eine Auffanggesellschaft gründen oder Ihren Geschäftsbetrieb weiterführen wollen.
      • Die Erlaubnis zur Fortführung, die sogenannte Freigabe, muss Ihnen durch den Insolvenzverwalter erteilt werden. Das Risiko bei der Fortführung des Betriebs besteht darin, dass neue Verbindlichkeiten entstehen können, die anschließend nicht von der Restschuldbefreiung umfasst sind. Außerdem wird der Insolvenzverwalter eine monatliche Zahlung verlangen, die unabhängig davon ist, ob Ihr Unternehmen diesen Betrag erwirtschaften konnte.
      • Die Gründung einer Auffanggesellschaft erfolgt nicht durch Sie selbst, sondern durch eine Vertrauensperson. Sie selbst werden zum Angestellten dieser Auffanggesellschaft. So bleibt Ihnen der Weg in die Insolvenz offen, ohne dass Ihre Firma zerschlagen wird. Gleichzeitig bestehen auch hier Risiken. Lassen Sie sich daher vor der Gründung der Auffanggesellschaft umfassend juristisch beraten.
    • Bei Überweisungen von Ihrem Firmen- oder Privatkonto an Ihnen nahestehende Personen ist besondere Vorsicht geboten. Fast immer wird eine solche Zahlung anschließend vom Insolvenzverwalter angefochten. Damit bringen Sie auch den Empfänger der Zahlung in Schwierigkeiten, weil er die Zahlung zurücküberweisen muss. Eine Möglichkeit, auch kurz vor der Insolvenz noch wirksame Zahlungen zu tätigen, sind Bargeschäfte (§ 143 InsO).

    Vorbereitung der GmbH oder UG Insolvenz

    Die Geschäftsführung eines Unternehmens birgt immer ein gewisses Risiko. Selbst bei hoher Sorgfalt können sich Entscheidungen im Nachhinein als falsch herausstellen. Ein Unternehmen kann aus den verschiedensten Gründen in die Situation kommen, Insolvenz anmelden zu müssen. Als Geschäftsführer einer GmbH oder UG sollten Sie sich deshalb idealerweise schon zu Beginn Ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer mit Ihren Risiken im Fall einer Insolvenz auseinandersetzen. Dann können Sie Ihren Geschäftsführervertrag so erstellen, dass einige Haftungsrisiken von Anfang an ausgeschlossen sind. Auch eine D&O Versicherung kann Sie vor Haftungsrisiken schützen. Des weiteren sollten Sie auch genau wissen, welche Regelungen der Gesellschaftsvertrag im Falle einer Insolvenz vorsieht.

    Grundsätzlich sind Sie als Geschäftsführer in der Pflicht, stets über die wirtschaftliche Gesundheit Ihres Unternehmens informiert zu sein. Ein großer Teil der Insolvenzanträge über eine GmbH oder UG wird jedoch zu spät gestellt. Die Gründe dafür sind:

    • Die Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht
    • Angst vor Verlust der Reputation im Kollegen- und Bekanntenkreis
    • Fehlerhafte Einschätzung der wirtschaftlichen Situation
    • Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen

    Damit Sie nicht Gefahr laufen, den Insolvenzantrag zu spät zu stellen und sich dem persönlichen Haftungsrisiko auszusetzen, sollten Sie spätestens bei ersten Anzeichen wie Zahlungsstockungen fachlichen Rat einholen und einen spezialisierten Anwalt kontaktieren.

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    Schuldenvergleich in der Insolvenz eines Verbrauchers

    Um vermeidbare Insolvenzverfahren zu verhindern und die Gerichte zu entlasten gibt es die Vorschrift, einen Versuch zur außergerichtlichen Schuldenbereinigung zu unternehmen. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit der außergerichtlichen Entschuldung. Wir arbeiten einen Vergleichsvorschlag aus, den wir Ihren Gläubigern unterbreiten. Bei dem Angebot streben wir die Zustimmung der Gläubiger an, ohne dabei über Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit hinauszugehen. Die außergerichtliche Schuldenbereinigung gilt in drei Fällen als gescheitert:

    • Falls ein Gläubiger seine Zustimmung verweigert
    • Falls ein Gläubiger weiterhin die Zwangsvollstreckung betreibt
    • Falls Sie die vereinbarte Summe nicht zahlen können

    Sodann muss das Scheitern der außergerichtlichen Einigung offiziell bestätigt werden. Hierzu ist unsere Anwaltskanzlei als geeignete Stelle im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO berechtigt, wir übernehmen diesen Schritt also für Sie. Die Pflicht zum Versuch eines außergerichtlichen Schuldenvergleichs entfällt bei der Insolvenz eines Unternehmers oder Selbstständigen.

    Insolvenzverfahren

    Die vorangegangenen Schritte dienten der Vorbereitung der eigentlichen Insolvenz. Als nächstes kann nun die Insolvenz eingeleitet werden. Der Insolvenzantrag muss beim örtlich zuständigen Amtsgericht gestellt werden. Dies übernehmen wir für Sie. Die Bearbeitungszeit für die Eröffnung der Insolvenz beträgt rund sechs Wochen. Danach ergeht der Eröffnungsbeschluss durch das Gericht. Hiermit ist die Insolvenz nun offiziell eröffnet. Im Insolvenzverfahren verteilt der Treuhänder Ihr Vermögen an die Gläubiger. Diese Verteilung nimmt in der Regel zwischen 12 und 18 Monaten in Anspruch. Während dieser Zeit wird das Insolvenzgericht prüfen, ob vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens Versagungsgründe vorgelegen haben, die Ihre Restschuldbefreiung in Frage stellen könnten. Wenn das Gericht keine Versagungsgründe erkennt, endet das Insolvenzverfahren im engeren Sinne.

    Verhalten während der Insolvenz

    Für Sie ist das wichtigste: Sie sind mit Eröffnung der Insolvenz vor der Pfändung Ihrer Konten durch Ihre Gläubiger geschützt (§§ 88, 89 InsO). Für Ihr Verhältnis zu den Gläubigern bedeutet dies: Sie sind ihnen zu nichts mehr verpflichtet. Der Treuhänder ist berechtigt, den pfändbaren Teil Ihrer Einkünfte während der Wohlverhaltensperiode einzubehalten. Sie müssen ihm daher wahrheitsgemäß Auskunft über Ihr Einkommen machen. Sie sind ihm aber keine weitergehende Rechenschaft schuldig. Der Treuhänder ist nicht Ihr Rechtsbeistand. Er steht auf Seiten der Gläubiger.

    Ihre Rechte und Pflichten in der Insolvenz

    Der unpfändbare Teil Ihres Einkommens berechnet sich anhand der aktuellen Pfändungstabelle. Was Sie mit dieser Summe machen, ist Ihre Privatsache. Wenn Sie ein Rechtsgeschäft tätigen wollen, verreisen oder umziehen oder Ihre Arbeitsstelle wechseln, so sind Sie in diesen Entscheidungen frei. Allerdings sollten Sie wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse dem Treuhänder immer schriftlich mitteilen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO). Lesen Sie auch unseren Beitrag zum richtigen Umgang mit dem Treuhänder.

    Obliegenheiten in der Insolvenz

    Am Ende des Insolvenzverfahrens soll die Restschuldbefreiung stehen. Daran hat der Gesetzgeber gewisse Bedingungen geknüpft. Bis zum Erreichen der Restschuldbefreiung wird von Ihnen ein bestimmtes Verhalten erwartet. Wenn Sie sich nicht an diese Regeln halten, kann die Restschuldbefreiung gefährdet sein. Daher sollten Sie den folgenden Obliegenheiten aus § 295 InsO nachkommen.

    • Erwerbsobliegenheit: Es besteht die Pflicht, eine Erwerbstätigkeit auszuüben oder sich redlich darum zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen
    • Die Pflicht, Erbschaften zur Hälfte an den Treuhänder auszuzahlen und nicht zu verheimlichen
    • Auskunftspflicht: Pflicht, dem Treuhänder einen Wechsel der Wohnung oder der Arbeitsstätte anzuzeigen sowie den jährliche Fragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen
    • Die Pflicht, keinen Gläubiger zu bevorteilen, sondern nur an den Treuhänder zu zahlen

    Aufhebung der Insolvenz

    Im Insolvenzverfahren erfolgt die Verteilung der Insolvenzmasse. Sobald dies abgeschlossen ist, hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf. Bei Insolvenzverfahren über das Vermögen einer GmbH, einer GmbH & Co. KG oder einer UG ist damit das Insolvenzverfahren beendet. Bei Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen schließt sich die Wohlverhaltensperiode an.

    Wohlverhaltensperiode in der Insolvenz

    Sobald Ihr Vermögen verteilt worden ist, beendet das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren im engeren Sinne. Der nächste Abschnitt der Insolvenz ist damit erreicht. Dann beginnt für Sie die sogenannte Wohlverhaltensperiode, auch Abtretungsfrist genannt.

    Die Wohlverhaltensphase stellt in vieler Hinsicht eine Erleichterung für Sie in der Insolvenz dar. Der erste Grund hierfür ist, dass sich Ihr Kontakt zum Treuhänder deutlich reduziert. Er wird Ihnen jedes Jahr einen Fragebogen zuschicken, auf dem Sie Auskünfte über die Einhaltung der Obliegenheiten in der Insolvenz sowie Ihre Einkommenssituation geben. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nun wieder Geld ansparen können. Wenn möglich, können Sie aus dem unpfändbaren Teil Ihres Vermögens Rücklagen bilden. Außerdem können Sie Schenkungen erhalten, ohne dass diese in die Insolvenzmasse fließen. Nur Erbschaften müssen Sie angeben und zur Hälfte abführen. Außerdem überlässt der Treuhänder Ihnen im fünften Jahr 10% Ihres pfändbaren Einkommens, im sechsten Jahr 15%.

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    Restschuldbefreiung nach der Insolvenz

    Das nächste wichtige Ziel der Insolvenz, die Restschuldbefreiung, ist nach Absolvieren der Wohlverhaltensperiode erreicht. Wann das Ende der Wohlverhaltensperiode erreicht ist, hängt vor allem davon ab, wie viele Schulden Sie bisher zurückgezahlt haben. Das Gesetz unterscheidet drei Zeitpunkte, an denen die Restschuldbefreiung eintreten kann:

    • Nach 3 Jahren: Wenn schon 35% der Schulden getilgt und die Verfahrenskosten beglichen worden sind
    • Nach 5 Jahren: Wenn die verfahrenskosten bereits beglichen worden sind.
    • Nach höchstens 6 Jahren: Unabhängig von jedweder Schuldenrückzahlung

    Der Zeitraum wird ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens berechnet. Die Restschuldbefreiung bedeutet für Sie eine restlose Befreiung von allen Schulden. Dabei ist es irrelevant, wie hoch die Gesamtsumme der Schulden war. Auch die Anzahl der Gläubiger spielt keine Rolle (§ 302 InsO).

    Ausnahmen von der Restschuldbefreiung nach der Insolvenz

    Unter Umständen können Schulden auch nach der Insolvenz und Restschuldbefreiung noch vollstreckbar sein. Doch dies tritt nur in Ausnahmefällen ein. Etwa Schulden aufgrund von unerlaubten Handlungen, Bußgeldern und ähnlichen staatlichen Forderungen sind gemäß § 302 InsO nicht von der Restschuldbefreiung umfasst. Lesen Sie auch unseren Artikel zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.
    Für die Insolvenz einer GmbH oder UG spielt die Restschuldbefreiung keine Rolle. Bei einer Insolvenz wird in der Regel die Gesellschaft aufgelöst. Damit entfallen auch die Verbindlichkeiten der Gläubiger gegen die GmbH, da die Gesellschafter und der Geschäftsführer nicht persönlich für Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Im Falle der Insolvenzverschleppung haftet jedoch auch der Geschäftsführer mit seinem privaten Vermögen. Wenn das Gesellschaftvermögen im Zeitraum vor der Insolvenz unzulässigerweise übertragen wurde, kann der Insolvenzverwalter die getätigten Zahlungen anfechten.

    Versagungsgründe in der Insolvenz

    In manchen Fällen kann nach der Insolvenz die Restschuldbefreiung versagt werden. Durch eine planmäßige und gründliche Vorbereitung der Insolvenz können wir diese Fälle weitestgehend ausschließen. Beispielsweise ist ein falsch ausgefüllter Insolvenzantrag ausgeschlossen, wenn wir Ihre Insolvenz begleiten.

    Allerdings kann es passieren, dass ein Gläubiger aus einem anderen Grund einen Antrag auf Restschuldversagung stellt. Dann wird das Insolvenzgericht prüfen, ob einer der maßgeblichen Gründe für eine Versagung der Restschuldbefreiung in der Insolvenz gemäß § 290 InsO vorliegt. Die möglichen Gründe für eine Versagung der Restschuldbefreiung sind:

    • Der Insolvenzantrag wurde nicht richtig ausgefüllt
    • Sie wurden in den 5 Jahren vor Antragstellung rechtskräftig wegen einer Insolvenzstraftat verurteilt
    • Sie haben innerhalb von 3 Jahren vor Antragstellung gegenüber Banken oder Behörden falsche Angaben über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht
    • Sie haben die Insolvenzeröffnung verzögert oder Ihr Vermögen verschwendet
    • Es liegt ein Verstoß gegen die Auskunfts- und Mitwirkungspflichten vor, das heißt Sie haben im Fragebogen des Treuhänders falsche Angaben gemacht
    • Sie haben die Obliegenheiten (§§ 287b, 296 InsO) nicht erfüllt

    Diese Gründe sind sowohl bei der Insolvenz eines Unternehmers wie der Insolvenz eines Verbrauchers maßgeblich. Wenn sich herausstellt, dass Sie diese Obliegenheiten verletzt haben, kann das Gericht die Restschuldbefreiung widerrufen. Hierfür muss ein Gläubiger einen entsprechenden Antrag stellen. Eine Versagung der Restschuldbefreiung nach der Insolvenz wird allerdings nicht schon wegen jeder Obliegenheitsverletzung verhängt. Voraussetzung ist weiterhin, dass dadurch die Befriedigung der Insolvenzgläubiger erheblich beeinträchtigt worden ist. Die Frist für die Antragstellung durch einen Gläubiger beträgt ein Jahr ab Rechtskraft der Entscheidung über die Restschuldbefreiung.

    Sollte die Restschuldbefreiung versagt worden sein, können Sie 5 Jahre ach rechtskräftiger Versagung einen neuen Antrag auf Insolvenz und Restschuldbefreiung stellen.

    Bei der Insolvenz einer GmbH oder einer UG gibt es keine Restschuldbefreiung. Statt zur Versagung der Restschuldbefreiung können Verstöße gegen die Vorschriften aber zur Durchschlagshaftung führen. In diesem Fall kommt es zur privaten Haftung des Geschäftsführers für Verbindlichkeiten der Gesellschaft.

    Hier lesen sie mehr zu der Wahrscheinlichkeit eines Gläubigerantrags (Beweisbarkeit und Antragsaufwand) sowie allen 7 Versagungsgründen.

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    Auflösung einer GmbH oder UG in der Insolvenz

    Wirkung der Einleitung einer Insolvenz über eine GmbH oder UG

    Der Geschäftsführer einer GmbH oder UG ist bei vorliegen eines Insolvenzgrundes (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) dazu verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen (§ 15a InsO). Die Eröffnung der Insolvenz über eine GmbH oder UG bedeutet grundsätzlich auch deren Auflösung (§ 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG). Die Auflösung einer vermögenslosen und unprofitablen GmbH liegt regelmäßig auch im Interesse der Gesellschafter und des Geschäftsführers. Diese

    • vermeiden das Haftungsrisiko wegen Insolvenzverschleppung und
    • ersparen sich die Verwaltungskosten für die Erstellung des Jahresabschlusses etc.

    Selbst wenn im Insolvenzverfahren alle Gläubiger befriedigt werden konnten und noch Vermögen über das Stammkapital hinaus vorhanden ist, kann die Gesellschaft nicht einfach fortgesetzt werden (BGH, Beschluss vom 28.04.2015, Az. II ZB 14/14).
    Die Fortsetzung der Gesellschaft nach der Insolvenz ist nur möglich, wenn entweder

    • das Insolvenzverfahren auf Antrag der Gesellschaft eingestellt wurde
    • oder ein Insolvenzplan vorgelegt wurde, der die Fortsetzung der Gesellschaft vorsieht und von den Gläubigern bestätigt wurde.

    Abweisung mangels Masse

    Bei der Insolvenz einer Privatperson oder eines Unternehmers werden die Kosten des Verfahrens auf Antrag gestundet. Das heißt, selbst wenn das Kapital nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten zu decken, kann das Insolvenzverfahren durchgeführt werden. Wir stellen den Antrag auf Stundung für Sie, so dass er auf jeden Fall rechtzeitig vorliegt.
    Das Insolvenzverfahren einer GmbH oder UG kann jedoch mangels Masse abgewiesen werden, da es hier keine Möglichkeit zur Stundung der Verfahrenskosten gibt. Die Abweisung mangels Masse geschieht, wenn die Vermögenswerte der Gesellschaft nicht ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken. Die Abweisung mangels Masse ist jedoch nicht vergleichbar mit einer Versagung der Restschuldbefreiung in der Insolvenz eines Unternehmers oder einer Privatperson. Die Folge einer Abweisung mangels Masse ist lediglich, dass das Insolvenzverfahren deutlich schneller abgewickelt wird. Die Rechtsfolge, also die Auflösung der Gesellschaft, tritt trotzdem ein. Zu beachten ist jedoch, dass bei einer Abweisung mangels Masse eine Prüfung möglicher Insolvenzstraftaten folgt.

    Enthaftung des Geschäftsführers einer GmbH oder UG in der Insolvenz

    Die Insolvenz einer Kapitalgesellschaft die der GmbH oder UG ist für die Gläubiger eine unangenehme Angelegenheit, da sie mit ihren Forderungen wegen der Haftungsbeschränkung der Kapitalgesellschaft auf das Stammkapital in der Regel nahezu leer ausgehen. Daher rückt bei einer Insolvenz häufig die Geschäftsführung der GmbH oder UG ins Blickfeld der Gläubiger. In einigen Fällen, in denen der Geschäftsführer sich vor der Insolvenz nicht ausreichend abgesichert hat, haftet dieser persönlich mit seinem Privatvermögen und kann sich darüber hinaus auch strafbar machen. Als Geschäftsführer können Sie diese rechtlichen Fallstricke nur vermeiden, indem Sie schon vor Beginn der Tätigkeit rechtliche Expertise einholen Ihren Geschäftsführer-Anstellungsvertrag prüfen lassen. Spätestens wenn Anzeichen für die Insolvenzreife wie Zahlungsstockungen vorliegen ist es an der Zeit, Ihre Haftungsrisiken sorgfältig zu prüfen. Den betroffenen Geschäftsleitern ist in der Regel nicht bewusst, wie hoch ihr Haftungsrisiko auch bei einer haftungsbeschränkten Rechtsform ist und handeln daher erst zu spät.

    Vermeidung der Durchgriffshaftung wegen Insolvenzverschleppung

    Einer der häufigsten Anlässe für eine Durchgriffshaftung seitens der Gläubiger auf das Vermögen des GmbH oder UG Geschäftsführers ist die sogenannte Insolvenzverschleppung. Die Geschäftsführung muss gemäß der in § 15a InsO vorgegeben Frist unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Wochen ab Vorliegen eines Insolvenzgrundes den Insolvenzantrag stellen. Hierbei kommt es nicht darauf an, wann der Geschäftsführer davon Kenntnis erlangt hat, sondern nur darauf, wann der Grund objektiv vorgelegen hat. Neben dem nicht rechtzeitig gestellten Insolvenzantrag kann auch ein falsch gestellter Insolvenzantrag Auslöser für die Insolvenzverschleppung sein.  Ihr Haftungsrisiko bemisst sich anhand des Schadens, der den Gläubigern durch den zu späten oder falschen Insolvenzantrag entstanden ist. Beispielsweise durch den Dispo-Kredit bei Ihrer Hausbank kann schon in kurzer Zeit sehr hoher Schaden entstehen.

    Lesen Sie hier mehr über die Geschäftsführerhaftung in einer GmbH oder UG und über die Strafbarkeit des Geschäftsführers wegen Insolvenzverschleppung

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    Kosten der Insolvenz

    Kosten der Insolvenz und Stundung der Gerichtskosten

    Eine Insolvenz ist kostenpflichtig. Die entstehenden Kosten setzen sich aus Gerichtskosten und Anwaltsgebühren zusammen. Die Beträge sind vom Insolvenzschuldner zu tragen und werden aus der Insolvenzmasse entnommen. Eine Besonderheit gilt in dem häufig vorkommenden Fall, dass der Insolvenzschuldner kein pfändbares Einkommen hat, aus dem diese Kosten beglichen werden können. Solche Betroffene sollen nicht von der Möglichkeit der Insolvenz ausgeschlossen sein. Daher gibt es die Option, die Zahlung der Gerichtskosten durch Stundung bis zum Ende der Wohlverhaltensperiode aufzuschieben. Dann kann eine Ratenzahlung vereinbart werden. Sollte sich Ihre finanzielle Situation bis dahin nicht gebessert haben und weiterhin keine Rückzahlung möglich sein, wird die Stundung verlängert und die Kosten schließlich komplett erlassen. Sie bleiben also in keinem Fall auf den Gerichtskosten sitzen.

    Kostenfrei bei Beratungshilfe

    Für die anwaltliche Vorbereitung und Begleitung Ihrer Insolvenz entstehen Gebühren. Wir erstellen und begleiten Ihren Insolvenzantrag kostenfrei, sofern Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Voraussetzung für den Antrag auf Beratungshilfe ist, dass Sie bei einer öffentlichen Schuldnerberatung keinen Termin in den nächsten sechs Monaten erhalten konnten. Meistens freuen sich öffentliche Schuldnerberatungen über die Entlastung und stellen Ihnen die entsprechende Bescheinigung gerne aus. Für unsere Beratung und Begleitung Ihrer Insolvenz akzeptieren wir auch eine Ratenzahlung.

    Preistransparenz

    Ein besonders wichtiges Prinzip bei unserer Beratung und Begleitung Ihrer Insolvenz ist die Preistransparenz. Sie müssen keine versteckten Kosten befürchten, unsere Preise sind festpreise. Wir berechnen auch nicht nach Arbeitsstunden, selbst wenn Ihr individueller Fall sich besonders schwierig entwickeln sollte. Wir begleiten Sie unter allen Umständen, bis Ihre Ziele in der Insolvenz erreicht sind. Unsere Preise richten sich nach den Kriterien

    • Regelinsolvenz oder Privatinsolvenz?
    • Anzahl der Gläubiger?
    • Anzahl der Immobilien?

    Diese Kriterien stehen von Anfang an fest, daher entstehen keine nachträglichen Preissteigerungen. Mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihre Insolvenz für Sie kostenfrei.

    Kosten der Insolvenz einer GmbH oder UG

    Bei der Insolvenz einer GmbH oder UG gibt es keine Möglichkeit zur Stundung der Verfahrenskosten. Sollte das Vermögen der Gesellschaft nicht ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken, wird der Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen. Die Kosten der Insolvenz einer GmbH oder UG richten sich nach dem Wert der Insolvenzmasse. Daher ist stets eine individuelle Betrachtung Ihres Einzelfalles notwendig, bevor die Kosten beziffert werden können.

    Wir empfehlen Ihnen, Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie die Gebühren sonst nicht tragen können. Für den Antrag auf Beratungshilfe ist es förderlich, wenn Ihnen eine öffentliche Schuldnerberatung eine schriftlich Bestätigung ausstellt, dass Sie auf einen Beratungstermin länger als sechs Monate warten müssen. Meistens ist dies kein Problem, denn die öffentlichen Schuldnerberatungen freuen sich meistens über die Entlastung. Grundsätzlich bieten wir Ihnen für unsere Beauftragung bei der Verbraucherinsolvenz auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung.

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    Pfändungstabelle und Pfändungsfreigrenzen

    Eine der größten Belastungen im Rahmen der Schuldensituation ist die Pfändung des eigenen Einkommens. Die damit einhergehende Beeinträchtigung des Alltags ist immens. Viele Betroffene fürchten nach einer Pfändung des Arbeits- oder Sozialeinkommens um ihren Lebensunterhalt. Viele müssen auch für ihre Angehörigen aufkommen. Doch der Gesetzgeber mutet Betroffenen nicht zu, wegen einer Schuldensituation unter das Existenzminimum zu fallen. Um Schuldner vor einer solche Notlage zu bewahren, hat der Gesetzgeber Pfändungsfreibeträge definiert. Diese sind in der Pfändungstabelle festgeschrieben. Der Pfändungsfreibetrag hängt von der Anzahl Ihrer unterhaltsberechtigten Angehörigen sowie Ihrem Nettoeinkommen ab.

    Die Pfändungstabelle bestimmt gleichzeitig, wie viel Geld Sie von Ihrem Einkommen während der Wohlverhaltensperiode in der Verbraucherinsolvenz behalten dürfen. Aus der aktuellen Pfändungstabelle 2017 können Sie ablesen, wie viel von Ihrem Einkommen Sie bei einer Pfändung oder im Insolvenzverfahren behalten können. Hier lesen Sie mehr zur Pfändungstabelle 2017.

    Insolvenz Tipps

    Die Anmeldung der Insolvenz bietet eine praktikable Möglichkeit, der Schuldensituation zu entkommen und sich Ihrer Schulden zu entledigen. Wir geben Ihnen mit unserer Erfahrung hilfreiche Ratschläge bei der erfolgreichen Entschuldung. Als spezialisierte Kanzlei sind wir Experten beim Thema Insolvenz. Wir haben in Kurzform für Sie unsere 11 Tipps zusammengefasst:

    • Prüfen Sie, ob Ihre Verbindlichkeiten noch zu beherrschen sind
    • Überdenken Sie einen außergerichtlichen Vergleich
    • Sammeln und ordnen Sie die Gläubiger-Korrespondenz
    • Eröffnen Sie ein P-Konto
    • Stellen Sie alle Zahlungen an die Gläubiger ein
    • Gehen Sie keine weiteren Verbindlichkeiten ein
    • Sichern Sie Ihr vorhandenes Vermögen
    • Nehmen Sie sich anwaltliche Beratung für die Verbraucherinsolvenz
    • Verheimlichen Sie keine Vermögensbestandteile
    • Falls notwendig, leisten Sie den Offenbarungseid
    • Pflegen Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Insolvenzverwalter

    Hier können Sie Ergänzungen zu unseren 11 Tipps zur Entschuldung durch eine Insolvenz nachlesen.

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    Antrag auf Eröffnung der Insolvenz – wir unterstützen Sie dabei

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, ein Verbraucherinsolvenzverfahren einzuleiten. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen herunter und lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Verbraucherinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    Insolvenz Unterlagen zum Download

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    Ihre Fragen und unsere Antworten zur Insolvenz

    Stellen Sie hier Ihre Frage

    • Verbraucherinsolvenz

    Rest Schuld

    Ich habe länger mich nicht melden koennen bei meinem Amtsgericht Karlsruhe weil ich ohne Wohnung war. Meine Unterlagen sind noch in den Umzugskartons die untergestellt sind. Ich habe auch daher kein Aktenzeichen. Ich möchte mich jetzt melden weil ich seit dem 01.08.21 eine neue Wohnung habe und auch schon umgezogen bin. Die Umzugskartons kann ich […]

    Privatinsolvenz, außergerichtliche Vergleiche

    Hallo, ich bin 54 Jahre jung, gelernter Sped.-Kfm. und ALGII Bezieher. Zur Zeit bin ich gerade in den letzten Vorbereitungen zur Privatinsolvenz. Alle Unterlagen habe ich selbst sortiert sowie alle Gläubiger angeschrieben. Aktuelle Schufa, Boniversum sowie ICD Auszüge liegen mir ebenfalls nach beantragter Selbstauskunft vor. Die aktuelle Geamtschuldsumme dürfte grob gerundet bei 70.000 EURO liegen. […]

    Gläubiger

    Sehr geehrtes Team, mein Regelinsolvenzverfahren läuft seit 04/20. Am 08.04.20 habe ich vom Gericht den Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens erhalten. Seit dem nichts mehr. Ist es normal, dass man als Schuldner über keine weiteren Vorgänge eine Information erhält? Sind die Gläubiger über die Höhe der gesamten Schulden informiert und kennen die Gläubiger die […]

    Privatinsolvenz

    Wie Stunde ich meine schulden und führe ich ein glückliches leben?

    Privatinsolvenz

    Welche Dokumente beweisen daß ich eine Privatinsolvenz aktiviert habe?

    Privatinsolvenz

    Hallo liebes Team ich habe folgende Frage. Am 22.06.2021 habe ich Antrag auf Eröffnung des insolvenzverfahrens gestellt. Am 21.06.2021 hab ich einen bescheid vom Landratsamt bekommen das ich eine Rückzahlung habe. Wegen zu Unrecht erbrachten Leistungen. Bei meinem Umzug und den ganzen um und Abmeldungen ist zeitlich einiges schiefgelaufen. Jetzt hab ich einen Beschluss vom […]

    Auto in der Insolvenz

    Hallo, ich hab ein Auto auf meinem Namen zugelassen. Aber fahren tut es mein Sohn und er hat auch den Fahrzeugbrief. Und er lebt nicht in meinem Haushalt. Frage kann mir das Auto gefändet werden in der Insolvenz? Und was könnte ich machen um es zu retten? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort MFG […]

    Verkürzung der PI auf 3 Jahre – Berechnung

    Sehr geehrtes Anwalt-KG Team, ich habe eine Frage zum dem verkürzten Verfahren auf 3 Jahre (Alt-Fall -Eröffnung PI in 11/2018) und der Berechnung der 35% zzgl. Verfahrenskosten. Die Verfahrenskosten sind relativ eindeutig. Bei mir geht es um eine Eigentumswohnung die bereits vor der Eröffnung der PI von der Bank in Zwangsverwaltung genommen wurde. Diese war […]

    Privat Insolvenz, Beschluss vom Amtsgericht

    Hallo, ich bin bereits Mandant bei Ihnen und möchte gerne wissen, warum das Amtsgericht ein Beschluss zur Freigabe des nicht pfändbaren Gehalt auf mein Konto zu Ihnen geschickt wurde, obwohl ich den Antrag selbst gestellt habe und warum dann der Beschluss nicht automatisch von Ihnen an mich weitergeleitet wird, denn er nutzt mir ja nicht […]

    Privatinsolvenz

    Guten Tag, Befinde mich seit März 2018 in Privatinsolvenz und bin demnach im März 2024 fertig. Ich hätte die Frage ob es nicht ungerecht ist das Personen die im Oktober 2020 in Privatinsolvenz gehen und somit im Oktober 2023 noch ein halbes Jahr früher fertig sind als ich, obwohl ich dann schon 2,5 Jahre länger […]

    Kredit überzogen

    Sehr geehrte Damen und Herren, 23.06.21 ich lebe von einer Rente wegen voller Erwerbsminderung von 280 Euro monatlich und ergänzende Grundsicherung nach dem SGB XII, von 750 Euro. Abzüglich der Miete ist das der Regelsatz von Hartz IV. Ich lebe schon viele Jahre so, mit wenig Geld. Da ich eine Kreditkarte erhalten habe, habe ich […]

    frage zum privatinsolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin deutsche und lebe in deutschland habe grade Antrag gestelt wegen Privatinsolvenz.Ich möchte gerne fragen ob darf man Auswanden nach Ausland nach dem Privatinsolvenz eröffnetwird. Und ob die Insolvenzwerwalter oder Anwalt welche hat für mich Antrag für Insolvenz gestelt kann für mich eine Sonderkündigung wegen meine Mievetrag schreiben , […]

    Sonderzahlungen Bonus vor Privatinsolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe jetzt den außergerichtlichen Vergleich gestartet. Ich weiß aber noch nicht was dabei rauskommt. Jedoch strebe ich die Privatinsolvenz an. Aus Krankheitsbedingten Gründen habe ich meine Arbeitsstelle aus eigener Veranlassung gewechselt und erhalte von meinem alten Arbeitgeber jetzt noch Urlaubsabgeltung und einen Bonus für das Jahr 2020. Ich befinde […]

    Privatinsolvenz ohne Einkommen bzw. mit ALG II

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin momentan arbeitslos und beziehe ALG II. Leider habe ich den Überblick über meine Finanzen und auch Schulden verloren. Momentan liegen meine Schulden bei ungefähr 10.000€ von ca. 4-5 Gläubigern. In letzter Zeit erhalte ich immer wieder Inkasso Schreiben von vor mehreren Jahren, daher bin ich mir nicht sicher. […]

    Insolvenz

    Kann ich nach Eröffnung der privaten Insolvenz auch selber diese beenden. Oder läuft die jetz

    Restschuldbefreiung erteilt und ein Score von 9,91

    Guten Tag, meine Insolvenz ist am 10.2 2020 abgelaufen und die Restschuldbefreiung wurde am 13.07.2020 erteilt. Zu diesem Datum hatte ich einen Score von 5. Mit da drin waren noch 3 Nichtabgabe der Vermögensauskunft. Dies sollte ich in der Wohlverhaltensphase abgeben (hatte dem GV geschrieben das ich mich in der Insolvenz befinde) trotzdem wurden diese […]

    Schliessfach in der privatinsollvenz

    Meine Mutter ist verstorben und hatte wohl ein schliessfach da ich das einzige Kind bin geht das wohl an mich. Meine Frage ist öffne Ich dieses und muss dem Insolvenz verwalter dann bescheid geben was drin war .Oder wie läuft das. Ich wäre Ihnen dankbar mir eine Auskunft darüber zu geben

    GmbH Insolvenz/ Privatschulden

    Sehr geehrte Damen und Herren, seit einigen Wochen lese ich hier sehr viele interessante Dinge und bin auf der Suche nach einer Einschätzung zu meiner Situation. Ich hoffe das Sie mir eventuell ein wenig Licht ins dunkel bringen können. Ich habe 2016 eine GmbH gegründet inkl. Staatlich geförderten Darlehen. 2019 habe ich den Entschluss getroffen […]

    Privatinsolvenz

    Hallo, ich bin mit meine Frau verheiratet. Ich habe schon Schulden vor der Ehe angehäuft. Meine Frau hat 2020 alleine eine Immobilie erworben. Sie hat sie alleine auf ihren Namen gekauft, sie steht alleine im Grundbuch, das Darlehen bei der Bank läuft auch nur auf sie. Was passiert, wenn ich nun in die Privatinsolvenz gehe? […]

    Guten Tag. Ich bin nicht sicher dass ich die Tabelle richtig verstehe. Bei einkommen 2000e (1700 lohn und 300 pflegegeld, zwei persone. Wie hoch würde unsere monatliche Betrag sein

    Privatinsolvenz

    Hallo, vor etwa 3 Jahren wollte ich Privatinsolvenz anmelden, allerdings wurde mir damals davon abgeraten und außerdem sollte ich zuerst die Verbindlichkeiten nach und nach (damals waren es mehrere Gläubiger mit teilweise niedrigen und hohen Verbindlichkeiten) abzahlen. Irgendwann war es mir dann doch möglich einen Umschuldungskredit zu beantragen und seit ende 2019 zahle ich monatlich […]

    Coronabonus Pfändbar

    Guten Tag, ich befinde mich in der Privatinsolvenz (noch im eigentlichen Insolvenzverfahren und somit wird mein Lohn gepfändet. Da ich gut verdiene, übersteige ich die 1178,-€ und mein Sockelbetrag wurde auf das ausgezahlte Geld festgesetzt, welches mir mein Arbeitgeber überweist. Nun erhalte ich im Juni einen sog. „Coronabonus“, welcher steuerfrei ausgezahlt wird. Nun meine Frage. […]

    Privatinsolvenz

    Sehr gehrte Herr Rechtsanwälte, ich habe Fragen zum meinen Insolvenzvefahren,und zwar mein Schlusstermin war am18.03.2021 seitdem habe ich nichts gehört.Da habe ich am Amtsgericht angerufen und die sagten mir das der Rechtspfleger eine 3 Monatige Frist gesetzt hat.Was bedeutet das und warum hat er das gemacht ist danach das Insolvenzverfahren beendet? mfg Niko

    Zahlungseingang bei Leistungsbezug

    Sehr geehrte Damen und Herren, der Antrag meines privaten Insolvenzverfahrens datiert auf das dritte Quartal 07.15., Eröffnet wurde Ende 08.2015. Ein P Konto ist vorhanden. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen wird (Mangels zu verteilender Masse) ohne Schlussverteilung vom Amtsgericht 2016 aufgehoben. Seither befinde ich mich bis zur Restschuldbefreiung Ende 08.2021 in der „Wohlverhaltensphase“. Offene Forderungen […]

    Kein Zugriff auf Konto

    Hallo. Ich bin seit dem 01.04.21 in Privatinsolvenz. Leider kann ich kein Geld von meinem Konto abbuchen/holen. Die Mitarbeiter der Bank sagen mir aber, ich könne Geld abheben. Der Automat sagt aber, ich hätte derzeit keine Verfügungen über mein Konto. Wissen Sie einen Rat? Mfg A.M.

    Bleibegeld Prämie

    Guten Tag, Unser Werk soll im Sommer 2022 geschlossen werden. Bis dahin soll jedem Mitarbeiter ein monatliches Bleibegeld bzw. Motivationsbonus gezahlt werden. Ich befinde mich seit Februar 2020 in der Privatinsolvenz. Wird das Bleibegeld gepfändet oder steht es mir zu? Wie sieht das mit der Abfindung aus die wohl höher als meine Restschuld sein wird? […]

    Restschuldbefreiung 5 Jahre

    Sehr geehrte Damen und Herren Meine Insolvenz läuft Ende Mai aus. Überraschenderweise machte mich meine Treuhänderin darauf aufmerksam das alle Verfahrenskosten gedeckt sind und sendete mir sogar ein Vordruck für das Amtsgericht bezüglich der Rsb. Den tollen Service in allen Ehren hier nun Mein Anliegen : Insolvenz läuft sehr gut,keine Pfändung, keine Verstöße gegen die […]

    Sehr geehrtes RA.Team, folgendes liegt mir auf der Seele… befinde mich seit 03/2021 in Privatinsolvenz… Von meinem bisherigen Gehalt wurden ca. 113 Euro laut Pfändungstabelle mtl. gepfändet, sowie eine privelegierte Pfändung von ca. 300 Euro monatlich wegen unerlaubter Handlung. Insgesamt bleiben mir gerademal noch 950,–Euro netto. Dazu jetzt meine Fragen.. 1. die 113 Euro werden […]

    Verkauf vor Insolvenz

    Mein Mann ist in einer Privatinsolvenz. Meine Frage wieviele Jahre wird er zurück verfolgt? Wenn ich ihm vor 4 Jahren mit Kaufvertrag etwas abgekauft habe, muss er das jetzt angeben und wird es mir abgenommen? Vielen Dank für eine Antwort

    Privatinsolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, Meine Frage stelle ich für meinen Sohn in Berlin. Er hatte eine schon Insolvenz Nun sind wieder 60000 € aus seiner Obdachlosigkeit zugenommen. Er hat nun feste Arbeitsstelle. Frage: Wie lange muss er warten dass er einen neuen Insolvenz Antrag stellen kann

    Grundbucheintrag

    Sehr geehrte Damen und Herren, Meine Frage an Sie. Bin kein Eigentümer von unserem Grundstück mehr,aber es sind noch Sicherungshypothek und eine Zwangshypothek im Grundbuch eingetragen.Das Grundstück gehört jetzt meinem Sohn ,nun will ich in Privatinsolvenz gehen.,Kann der Insolvenzverwalter das dann verwerten . Und versteigern?Die Eintragungen sind in der Zeit getan als ich noch Eigentümer […]

    Laufende Insolvenz

    Hallo, ich habe ein paar Fragen zur Insolvenz: ich habe die Insolvenz im letzten Jahr angemeldet, seit Juni 2020 läuft sie- somit noch die 7Jahresregel. die Schuldensumme beträgt 10300€ 2500 sind durch die Pfändung schon beglichen und zusätzlich sind auf dem Auskehrungskonto nochmal 2500€ jetzt meine Frage: Wann kann ich welchen Antrag stellen um die […]

    Wohlverhaltensphase und Scheidung

    Ich komme bereits nach 5 Jahren im März 2022 aus der Inso raus. Meine Frau und ich haben uns am 01.07.2020 getrennt, ausgezogen bin ich am 01.08.2020. Meine Frau will nach dem Trennungsjahr sofort den Scheidungsantrag einreichen. Ich verdiene ca. 2.300 EUR netto im Monat, nach Abzug der Pfändung rund 1.500 EUR. Steht mir Verfahrenskostenhilfe […]

    Privatinsolvenz mit Ehegatte

    Sehr geehrte Damen und Herren, in ein paar Monaten werde ich in die Regelaltersrente eintreten. Meine Frau ist schon seit ein paar Jahren in unbefristeter EU-Rente (GdB 60). Durch den Eintritt in meine Rente werden wir aller Voraussicht nach zahlungsunfähig, da wir vor zwei Jahren von unserer Bank noch einen ungesicherten großen Kredit genehmigt bekommen […]

    Privatinsolvens

    Ich war von 1990 bis 1993 Privat .Meine Firma ging Pleite .Die Schulden wurden in einer Hyhpotek aufs Haus umgewandelt.Ich habe regelmäzieg Meine Raten Bezahlt Was geschiet wenn Ich Privatinsolvens anmelde

    Erteilung

    Sehr geehrter Herr Dr. Veaceslav Ghendler, Sehr geehrter Herr Kraus, ich habe eine kurze Frage : Insolvenzverfahren endet nach 22.01.2021 alle Schulden , Verfahrenkosten u.n.s. 100% beglichen. Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung in 11.2020 gestellt . Wie lange dauert die gerichtliche Entscheidung über die Erteilung der Restschuldbefreiung? Danke im Voraus !

    Privatinsolvenz

    Meine private Insolvenz ist seit Ende maerz eröffnet nun steht im selbstauskunftsbogen vom Insolvenzverwalter bestehen Ratenzahlungsvereingbarungen?mein schuldenberater kreuzte nein an Es besteht eine über klarna 10 e im Monat die habe ich nicht im Schuldenplan weil ich es nicht will ich bezahle ja Muss ich alles mit reinnehmen Ist meine Insolvenz jetzt gefährdet es war […]

    Hallo, meine Privatinsolvenz endet am 25.06.2021. Am 01.07.2021 ist meine Direktversicherung / Rentenversicherung zur Auszahlung fällig. Meine Frage : Muss ich das noch angeben und muss ich davon die Verfahrenskosten zahlen ?

    Privatinsolvenz

    Hallo ich wollte mal nachfragen ob ich bei einer Privatinsolvenz die Kontoauszüge und Wohnung zeigen muss. Danke im Voraus

    Privatinsolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit einem Jahr in der Insolvenz und befinde mich aktuell in der Wohlverhaltensperiode. Gleichzeitig befinde ich mich aus gesundheitlichen Gründen derzeit im Erwebsminderungsrentenverfahren, dessen Abschluss auch nicht abzusehen ist. Aufgrund dieser langen Verfahrensdauer bin ich leider ins ALGII gerutscht. Deswegen stehe ich dem Arbeitsmarkt derzeit nicht zur Verfügung. […]

    Privatinsolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren Ich möchte gerne in die privat Insolvenz nun ist meine frage. Ich bin verheiratet und hab zwei Kinder zudem bin ich noch Krebskrank kann dadurch nicht arbeiten gehen aber dafür geht mein Mann in vollzeit arbeiten. Da ich kein Geld bekomm von irgendwelchen Ämtern muss mein Mann mich mit unterhalten […]

    Privatinsolvenz /p-konto

    Guten Tag! Ich befinde mich momentan knapp ein halbes Jahr in der Privatinsolvenz, gepfändet wird direkt vom Arbeitgeber bzw wird direkt den pfändbaren Teil einbehalten vom Gehalt, jetzt meine Frage zwecks p-konto, ist es jetzt noch notwendig ein p-konto zu haben oder kann man das jetzt wieder umwandeln lassen? Da wie gesagt schon vom mein […]

    Privat Insolvenz

    Sehr geehrte Damen & Herren, kann man auch eine Privat Insolvenz beantragen, wenn man vorher schon einmal eine Privat Insolvenz hatte? Vielen Dank für ihre Bemühungen MfG G. H.

    Kosten des INSOVerwalters in der Wohlverhaltensperiode/wer muss diese bezahlen?

    Sehr geehrte Damen und Herren, die Kosten des Insoverfahrens werden ja aus der Insolvenzmasse getragen. Muss der Schuldner dann den INSOVerwalter in der Wohlverhaltensperiode bezahlen, auch wenn alle Verfahrenskosten durch die Insolvenzmasse gedeckt worden sind? der Verwalter bekommt ja mit Abschluss des INSOVerfahrens seine Schlussrechnung bezahlt? Sind die weiteren Kosten des INSOVerwalters für die Wohlverhaltensperiode […]

    Bevorzugung von Gläubiger

    Hallo, Ich habe ca. 15 Gläubiger, die meisten mit Vollstreckungstitel. Aber nur zwei haben eine Pfaendung angedroht, ich zahle deshalb nur diesen beiden monatlich 5€. Allen Gläubiger Geld zu geben kann ich mir von meiner Sozialhilfe nicht leisten. Ist das eine unerlaubte Bevorzugung von Gläubigern?

    Privatinsolvenz

    Sehr geehrter Herr Ghendler, Ich habe eine Frage mein Schlusstermin war am 18.03.2021 wie lange dauert es bis ich Bescheid kriege das das insolvenzverfahren beendet ist und das die Restschuldbefreiung angekündigt wird. Mfg Kosta

    Inkasso nach Privatinsolvenz

    Sehr geehrte Dame und Herren, bei der Durchsicht der Unterlagen meiner Schwiegermutter stellten wir fest, das sie auch nach der Privatinsolenz noch Schulden an die Fa. Universum Inkasso bezahlt und das schon seit ca 15 Jahren. Die Schulden waren schon vor der Privatinsolvenz vorhanden. Dadurch,das sie immer wieder Mahnungen bekommen hat, war und ist sie […]

    Scheidung

    Wie sieht das aus wenn man die Scheidung einreicht während Insolvenz. Folgender Fall. Meine Frau möchte sich trennen sind beide in Privatinsolvenz. Sie verdient gut ich habe nur eine Erwerbsminderungsrente von 820€ Sie müsste mir und unserem Sohn Unterhalt zahlen. Würde der Insolvenzverwaltervon mir den Unterhalt pfänden können? Habe mich informiert etwa 500€würde ich Unterhalt […]

    Insolvenzanfechtung

    Sehr geehrte Damen&Herrn, Ich bin seid 2019 in der Regelinsolvenz. Der Insolvenzantrag wurde von mir am 25.04.2019 gestellt. Im Januar 2021 hat mein Insolvenzverwalter aufgrund geltend gemachter insolvenzanfechtungsrechtlicher Rückgewähransprüche einen Betrag in Höhe von €2.081,21 an die Insolvenzmasse ausgekehrt. Den Betrag hat er direkt von meiner Privaten Krankenversicherung bekommen. Mein Beitragskonto bei der PKV, ist […]

    Ist ein P-Konto Pflicht

    Hallo befinde mich seit dem 04.03.21 in der Privatinsolvenz, bei der die Pfändung beim Arbeitgeber stattfindet. Da ich aber abzüglich der Pfändung mehr als den Freibetrag auf mein Konto überwiesen bekomme, macht ein P-Konto in meinem Fall keinen Sinn, da eine Doppelpfändung dann vorliegt. Kann doch mein Konto als Guthaben Konto bei der Bank weiter […]

    Kontoauszüge

    Hallo Heute habe ich vom Insolvenzverwalter Post erhalten das er für das Jahr 2018 alle Einkommensnachweise und Kontoauszüge haben will. Meine Insolvenz ist vor 14 Monaten eröffnet worden er habe am Anfang die Auszüge von 2019 verlangt.Jetzt habe ich fast 5 Monate nichts gehört von ihm. Ist er berechtigt die Unterlagen von 2018 zu verlangen […]

    Anwaltshonorar richtig berechnet?

    Sehr geehrte Damen und Herren, 2019 musste ich wegen Krankheit meine Firma schließen und Insolvenz beantragen und wurde durch eine Empfehlung an einen Anwalt verwiesen, der das Inso-Verfahren eingeleitet hat. Im Nov.2019 bekam ich dann eine Rechnung über 3.800 € wo er sein Honorar VV3313 und VV3318 von meinen Schulden 114.000 € berechnet hatte. Einen […]

    Ärztliches Attest

    Guten Tag. Aufgrund vom psychischen Problemen würde ich von 40h auf 30h runter gehen.Meine Ärztin würde mir ein Attest fertig machen.Kann mir damit doch noch die Restschuldbefreiung versagt werden oder brauche ich mit dem Attest nichts befürchten?

    Privatinsolvenz

    Ich bin 69 Jahre alt und habe ca. 20.000,00 Euro Schulden. Meinen Nebenjob habe ich durch die Coronakrise verloren und werde ihn nicht wieder erhalten. Meine monatliche Rente beträgt 1099 Euro. Würden Sie mir zu einer Privatinsolvenz raten?

    Dauer der Regelinsolvenz – Verfahren wurde am 31.07.2019 eröffnet

    Sehr geehrte Damen und Herren, wegen Zahlungsunfähigkeit wurde am 31.07.2019 das Verfahren über mein Vermögen eröffnet. Liegt die Dauer meiner Regelinsolvenz in diesem Fall noch bei 5-6 Jahren? Oder besteht die Möglichkeit diese auf 3 Jahre zu verkürzen? Besten Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen B.

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    6 Kommentare
    1. Axel J.
      says:

      Hallo,

      Ich habe beim indolvenzverwalter eine Anfrage gestellt auf vorzeitiger Beendigung nach 5 Jahren. Und habe folgende Antwort bekommen und möchte nun wissen, was das bedeutet: Also der letzte Satz.

      Sehr geehrter Herr Jammers,

      die Kosten des laufenden Insolvenzverfahrens konnten bei der Vornahme der Schlussverteilung bereits beglichen werden. Die Kosten des Treuhänders für die Wohlverhaltensphase werden durch die laufenden pfändbaren Beträge aus Ihrem Arbeitseinkommen gedeckt.

      Die Frist für die Verkürzung auf 5 Jahre Laufzeit der Insolvenz beginnt mit Eröffnung des Verfahrens (hier am 23.05.2019). Die Voraussetzungen für eine Antragstellung Ihrerseits sind gegeben.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr J.,

        das bedeutet, dass das gesamte Insolvenzverfahren dank Ihres Antrags nach 5 Jahren endet. Damit endet das Verfahren voraussichtlich 5 Jahre nach dem genannten Datum.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Detlef A.
      says:

      Guten Tag,
      ich hatte Ihnen von meiner Befreiung berichtet und von meinen Guthaben auf mein Konto.
      Jetzt die Praxis: ich habe die 4 Gläubiger angeschrieben zwecks Aufhebung der Pfändungen und 1 hat es gleich zurück genommen und die anderen 3 wurden geweckt und Postbank zahlt jetzt schön aus …
      Insolvenz Gericht schreibt nur, nicht für zuständig und man muss über Rechtsanwalt.
      Wofür macht man es eigentlich , wenn danach es dann weiter geht. Wollte mir ein neues anderes Konto zulegen , macht es Sinn ?

      Mit freundlichen Grüßen
      DA

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr A.,

        es ist natürlich sehr bedauerlich, dass diese “schlafenden Hunde” quasi geweckt wurden. Aber anders hätten Sie die Pfändungen auch nicht vom Konto bekommen.

        Da Pfändungen nach erteilter Restschuldbefreiung rechtswidrig sind, bestehen mehrere Möglichkeiten.
        Es wäre empfehlenswert, den Gläubigern mitzuteilen, dass auf Basis der erteilten Restschuldbefreiung eine Vollstreckungsabwehrklage eingeleitet wird, deren Kosten sie zu tragen haben, wenn die Pfändung nicht aufgehoben wird.
        Beim Amtsgericht kann ein Antrag auf Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO gestellt werden.
        Sollte dies nicht erfolgreich sein, hilft letztendlich nur die Vollstreckungsabwehrklage gemäß § 767 ZPO. Dies ist grundsätzlich auch ohne Anwalt möglich. Da die Gläubiger den Anwalt zahlen müssten, wäre jedoch ein Anwalt empfehlenswert.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Dagmar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren
      Mein Insolvenzverfahren ist am 26.06.2014 eröffnet worden, jetzt meine frage darf ich Geld ansparen wenn ja darf das auch bei einer Kasse sein?
      Und wieviel darf die Höhe sein?
      Vielen lieben Dank
      Dagmar

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        da die Abtretungsfrist von sechs Jahren nunmehr beendet ist, dürfen Sie auch wieder Vermögen ansparen. Sie dürfen wieder voll und ganz über ihr gesamtes Vermögen und Einkommen in der vollen Höhe verfügen.
        Setzen Sie sich am besten einmal mit dem Insolvenzverwalter oder dem zuständigen Amtsgericht in Verbindung und lassen Sie sich bestätigen, dass die Abtretungsfrist beendet ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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