fbpx

Kontopfändung: Schnelles Handeln geboten

Bekannt aus:
  • Ihre Handlungsoptionen bei Kontopfändung

    Was bei einem Pfändungsbeschluss sofort getan werden sollte.

    Ablauf der Kontopfändung ✓ Maßnahmen ergreifen ✓ P-Konto eröffnen ✓ Unpfändbare Beträge schützen ✓

    Privatinsolvenz einleiten - News und Videos - Alle Informationen
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Kontopfändung – Was bei einem Pfändungsbeschluss zu tun ist

    Im Rahmen der Zwangsvollstreckung kommt es häufig zur Kontopfändung des Schuldners. Wenn dieser nämlich trotz eines Gerichtsurteils nicht zahlen will, erwirkt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Im schlimmsten Fall wird dabei das gesamte Kontoguthaben gesperrt und gepfändet, sodass überhaupt keine Auszahlungen bzw. Überweisungen mehr möglich sind. Im Gegensatz zur Lohnpfändung, bei der sich der Gläubiger an den Arbeitgeber wendet, spielt es keine Rolle, aus welchen Quellen die Einkünfte stammen.

    Als Schuldner bringt einen die Kontopfändung erst Recht in Bedrängnis, da andere anfallende Verbindlichkeiten nicht mehr beglichen werden können. Allerdings kann durch schnelles und richtiges Handeln verhindert werden, dass dieser Fall eintritt. Zumindest ein Teil des Guthabens kann vor der Pfändung geschützt werden, und das Konto kann relativ schnell wieder freigegeben werden. Dieser Artikel soll Ihnen eine Übersicht geben, welche Möglichkeiten Sie bei einer Kontopfändung haben.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Ablauf der Kontopfändung

    Im Falle der Kontopfändung erwirkt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durch das Gericht, welcher dann durch den Gläubiger an die Bank des Schuldners zugestellt wird. Dies hat zur Folge, dass der Bank verboten wird, das vorhandene Guthaben an den Kontoinhaber auszuzahlen. Zugleich wird der Beschluss dem Schuldner zugestellt. Schließlich wird das gepfändete Guthaben nach spätestens vier Wochen von der Bank an den Gläubiger überwiesen. Wie viel der Gläubiger dabei monatlich tatsächlich pfänden kann, hängt davon ab, was der Schuldner dagegen unternimmt.

    Wenn es sich bei dem Gläubiger um eine Behörde handelt, so zum Beispiel bei der Kontopfändung durch das Finanzamt, ergeht eine behördliche Pfändungs- und Einziehungsverfügung.

    Dauer der Kontopfändung

    Die Dauer einer Kontopfändung ist nicht fest definiert. Vielmehr dauert die Kontopfändung grundsätzlich solange, bis die Forderung beglichen ist. Eine Kontopfändung kann also eine einmalige Sache sein, wenn die Forderung aus dem Guthaben komplett beglichen werden kann. Oder aber die Kontopfändung dauert über Monate oder gar Jahre hinweg an, weil nie genug Guthaben auf dem Konto ist, um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Dauer der Kontopfändung hängt also vom Guthaben auf dem Konto und der Höhe der Forderung ab.

    Wichtigste Maßnahme bei Kontopfändung: Eröffnung des P-Kontos

    Sobald ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bzw. eine behördliche Pfändungs- und Einziehungsverfügung  (s.o.) bei Ihrem Kreditinstitut eingegangen ist, haben Sie vier Wochen Zeit, um zu reagieren. Grundsätzlich kann nur der Gläubiger selbst die Kontopfändung wieder aufheben, worauf man besser nicht hoffen sollte. Wenn Sie in dieser Zeit nichts unternehmen, wird der Gläubiger Ihr gesamtes Kontoguthaben pfänden können und zwar ohne Rücksicht darauf, dass Ihnen ein Existenzminimum zusteht. Der schnellste und einfachste Weg, um einen Schutz des Kontos vor vollständiger Pfändung zu erreichen, liegt in der Eröffnung eines sogenannten Pfändungsschutzkontos (P-Konto).

    Ihre Bank ist gesetzlich verpflichtet, das Girokonto innerhalb von vier Tagen in ein P-Konto umzuwandeln. Dies wird die Bank aber nicht automatisch nach Eingang des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses des Gläubigers tun. Sie müssen selbst den Antrag auf Umstellung stellen!

    Das P-Konto bewirkt, dass Ihnen automatisch ein monatlicher Grundfreibetrag (Sockelfreibetrag) in Höhe von aktuell 1.178,59 zur Verfügung steht  (Gültig bis 30.06.2021). Bei rechtzeitiger Umstellung ist das Kontoguthaben in Höhe des Grundfreibetrags rückwirkend, d.h. ab Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses, geschützt. Der Gläubiger kann also nur auf das verbleibende Guthaben zugreifen. Über den Grundfreibetrag können Sie aber jeden Monat frei verfügen.

    Bsp.: Nach allen Zahlungseingängen im Monat X haben Sie ein Kontoguthaben von 1.700 Euro. Sollten Sie Ihr Girokonto in ein P-Konto umgewandelt haben, so können Sie monatlich automatisch über 1.178,59 Euro verfügen, d.h. das Geld nach Belieben abheben oder überweisen. Der Gläubiger kann demnach höchstens 521,41 Euro monatlich pfänden.

    Wichtig beim Pfändungsschutzkonto

    • Jede Person darf nur ein P-Konto unterhalten! Bei der Umstellung des Girokontos auf das P-Konto müssen Sie der Bank versichern, dass Sie nicht bereits über ein P-Konto verfügen. Der Missbrauch würde ggf. schnell ans Licht kommen, da die Banken automatisch Auskunfteien (z. B. SCHUFA) über die Eröffnung eines P-Kontos informieren und sich im Vorfeld Auskunft über eine eventuelle Existenz eines P-Kontos einholen. Im Fall des Missbrauchs können Sie den Pfändungsschutz verlieren und sich sogar strafbar machen.
    • Das P-Konto kann nur einen Kontoinhaber haben! Ein Gemeinschaftskonto als P-Konto zu führen ist nicht möglich.
    • Bei der Umstellung des Girokontos auf das P-Konto entstehen Ihnen keine Kosten. Allerdings können Kontoführungsgebühren nicht ausgeschlossen werden.
    • Wenn eine Kontopfändung durch den Gläubiger sich bereits abzeichnet, ist es empfehlenswert, das Girokonto schon im Vorfeld der Pfändung auf ein P-Konto umzustellen.

    Weitergehender Schutz über den Grundfreibetrag hinaus ist möglich!

    Sie können auch zusätzliche Freibeträge vor der Kontopfändung schützen. Freibeträge stehen Ihnen zum Beispiel dann  zu, wenn Sie unterhaltspflichtig sind oder auf das Konto Kindergeld oder bestimmte Sozialleistungen eingehen. Das Vorhandensein einer Unterhaltspflicht, bzw. des Eingangs von Kindergeld oder Sozialleistungen muss durch eine Bescheinigung, die wir Ihnen ausstellen können, nachgewiesen werden. Mit der Bescheinigung kann man sich dabei direkt an das Kreditinstitut wenden. Die Bank darf dabei nur Bescheinigungen von „geeigneten Stellen“ berücksichtigen. Wir als Anwaltskanzlei für Insolvenzrecht dürfen beispielsweise eine solche Bescheinigung ausstellen. Beantragen Sie die P-Konto-Bescheinigung bequem und einfach über unser Bestellformular.

    Bsp.: Sie sind alleinerziehend und haben ein Kind (d.h. eine Unterhaltspflicht). Durch die bloße Umwandlung in ein P-Konto haben Sie im Fall der Kontopfändung zunächst nur den Grundfreibetrag von 1.178,49 Euro monatlich zur Verfügung (s.o.). Allerdings können Sie durch den Nachweis der Unterhaltspflicht und des Bezugs des Kindergeldes den Grundfreibetrag erhöhen. In diesem Fall wird wegen der Unterhaltspflicht der Freibetrag um 443,57 Euro auf 1.622,16 Euro erhöht (für genauere Informationen, wie Unterhaltspflichten die Pfändungsfreigrenze beeinflussen, nutzen Sie die Pfändungstabelle). Außerdem kommt das Kindergeld in Höhe von 204 Euro hinzu, welches grundsätzlich unpfändbar ist. Somit stehen Ihnen 1.826,16 Euro zur Verfügung. (Gültig bis 30.06.2021)

    Erhöhung des Freibetrags bei Kontopfändung durch das Vollstreckungsgericht

    Wenn die monatlichen Eingänge (Bsp.: Arbeitseinkünfte) auf Ihrem Konto den erhöhten Grundfreibetrag überschreiten, kann es empfehlenswert sein, bei dem zuständigen Vollstreckungsgericht (Amtsgericht) eine Einzelfallentscheidung über die Freigabe des Kontoguthabens zu erreichen (§ 850k Abs. 4 ZPO). Das Gericht kann auf Antrag im Gegensatz zur Bank genau prüfen, welche Zahlungseingänge auf Ihrem Konto nach den gesetzlichen Vorschriften unpfändbar sind (beispielsweise Zuschläge für Arbeit an Sonn- und Feiertagen). Diese können den erhöhten Grundfreibetrag überschreiten. Bei der Beratung, ob ein solcher Antrag sinnvoll ist, steht Ihnen Ihr Insolvenzanwalt gerne zur Verfügung. Lediglich unter besonderen Umständen kann die Kontopfändung auf Antrag durch das Vollstreckungsgericht ganz aufgehoben werden (§ 765a ZPO).

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema Kontopfändung? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    100 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Kraus,

      vielen Dank für die rasche Antwort.

      Leider habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich bereits gestern morgen beim Amtsgericht war und dort erfuhr, daß diese beiden Pfändungen nicht beim Amtsgericht eingetragen sind. Daher fällt leider diese Möglichkeit aus. Wie kann ich trotzdem mein Geld freischalten lassen? Die Pfändungen sind vom Finanzamt und einer anderen Bank.

      MFG

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        bei Pfändungen vom Finanzamt ist die dortige Vollstreckungsstelle der richtige Ansprechpartner. Die Pfändung der Bank müsste jedoch beim Amtsgericht beantragt worden sein. Auf dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss müsste der richtige Ansprechpartner vermerkt sein.

        Bitte beachten Sie, dass zuletzt auch die Ansicht vertreten wurde, dass das Geld, was man für ein eigentlich unpfändbares Fahrzeug von der Versicherung erhält, dennoch pfändbar ist. Hierzu gibt es noch keine Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Guten Abend,
      ich habe folgendes Problem:

      Bei meinem P-Konto besteht eine Konto-Pfändung von 2 Gläubigern. Jetzt hatte ich vor 2 Wochen einen unverschuldeten Verkehrsunfall, bei dem mein Fahrzeug einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten hat und ich eine Schadensersatz-Leistung von der gegnerischen Versicherung in Höhe des vom Gutachter festgestellten Wertes in Höhe von 2.800 € erhalten habe. Dadurch wurde der Freibetrag natürlich überschritten und die Bank hat einen erheblichen Teil gesperrt, der mir aber jetzt fehlt um ein adäquates Ersatz-Fahrzeug zu besorgen.

      Das bisherige Fahrzeug ist laut Eidesstattlicher Versicherung nicht pfändbar. Daher sollte m.E. auch der Wertersatz durch die Versicherung nicht pfändbar sein.

      Gibt es eine Möglichkeit, dass die Bank schnellstmöglich das Geld freigibt? Ansonsten entsteht mir ja ein weiterer wirtschaftlicher Schaden in Höhe des von der Bank gesperrten Betrages.

      Für eine rasche Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

      MFG

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        am besten wenden Sie sich an das für Sie zuständige Amtsgericht (Vollstreckungsabteilung) und beantragen dort die Freigabe des Geldes.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren RAe,

      habe Ihre Seite über Rechtsanwälte mit Erfahrung im Insolvenzrecht über eine Suchmaschine gefunden und möchte mich heute an Sie wenden, da in meinem Fall wahrscheinlich von meiner Warte aus gesehen zumindest eine anwaltliche Beratung vonnöten sein wird.

      Eine Frage, die mir unter den Nägeln brennt ist eine Frage der Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit eines in meinen Augen unseriösen Verhaltens einer Inkasso.

      Zur kurzen Erklärung hier nur ein paar Daten zur Verdeutlichung:

      Schuldsumme 1.100 Euro. Entstanden angeblich 1999. Warum angeblich? Weil die entstandene Summe aus einer Rechnung aus 1985 resultiert und per Lohnpfändung just von dieser Inkasso beim Arbeitgeber gefordert wurde und 1995 erledigt war. Meine Lohnpfändung lief bis 2016, weil andere Gläubiger noch befriedigt werden mussten und deckte alle gerichtlichen Forderungen ab, so dass eine Lohnpfändung auch bis jetzt nicht mehr besteht.

      Dann kam diese Inkasso, die sich vor einigen Jahren, warum auch immer, umbenannt hatte und machte aus der bereits per Lohnpfändung beglichenen Forderung diese neue Forderung von 1.100 Euro. Zuzüglich Zinsen seit 1999 von inzwischen 2.400 Euro und jetzt kommts sonstigen Kosten von 5.500 Euro bis heute. Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass 2x vorladen zur eidesstattlichen Versicherung, GV und Briefkosten so viel kosten können.

      Einen Kostentreiber, quasi eine Lizenz zum Geld drucken, habe ich bereits entdeckt. Es ist die Gebühr zum sperren meines bei der e.V., angegebenen Gehaltskontos. Kosten 180 Euro Rechtsanwalt plus GV 18 Euro. Wo kommen denn jetzt diese weiteren immensen Kosten her?

      Schlicht, es wurde nicht nur das Gehaltskonto gesperrt, sondern es wurden x-beliebige Banken zur Kontopfändung angeschrieben, bei denen ich noch nie ein Konto hatte, um Gelder zu generieren. Seit 1. September 2020 waren das bis heute 11. September 5 verschiedene Kontosperrungen (=900 Euro).

      Einen weiteren Kostentreiber habe ich entdeckt, da ich mir schon vor einiger Zeit eine Kostenaufstellung angefordert habe,. Es ist ein Ausdruck, mit dem ich bei Kostenaufstellungen so nichts anfangen konnte, bis ich im Internet unter Beschwerdenforum für diese Inkasso fündig wurde. Es handelt sich mehr oder weniger um die Bereitstellungskosten meiner Akte auf deren Computer.

      Mir sagte einmal ein mir bekannter Gerichtsvollzieher, dass wenn eine Schuld tituliert ist, die Inkasso alles tun sollte um unnötige Kosten zu vermeiden, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung unwahrscheinlicher werde.

      Kann es legal sein, dass jetzt diese Inkasso weitere 25 Banken anschreibt und eine Kontosperrung für jeweils 198 Euro veranlasst? Da die Sperrungen relativ neu sind (die letzten 3 vom 11.9.2020) gibt es vielleicht Fristen, um diese meiner Meinung nach unverhältnismäßige Geldschneiderei abzublocken.

      Warum hat sich die Inkasso, wenn sie eine legale Forderung hatte nicht an meinen Arbeitgeber gewandt, um dann per Lohnpfändung bedient zu werden? Mutmaßlich weil sie wusste, dass mein Arbeitgeber jede Forderung über die Prüfung der Rechtsabteilung abwickelte?

      Ich habe dieser Inkasso schon mehrmals Ratenzahlung angeboten, wenn sie mir schlüssig beweisen könne, wo die bereits bezahlte Forderung herkommt. Diese Frage habe ich gestellt, weil ich bei so einer Frage bei einer anderen Inkasso die Antwort bekam, das wisse man nicht, man habe darüber keine weiteren Unterlagen, weil man das von einer anderen Inkasso so übernommen habe.

      Ich war sogar schon so weichgeknetet, dass ich dem GV Ratenzahlung angeboten habe. Da dies aber an eine zeitliche Beschränkung geknüpft ist und die Raten so hoch wie bei einem Hauskredit gewesen wären, war dies auch nicht möglich.

      Können sie die Legalität dieser Art der Kostensteigerung bestätigen?

      Mit freundlichen Grüßen

      Klaus N.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr N.,

        vielen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Dienstleistung. In Ihrem Fall würde ich Ihnen empfehlen, sich an unsere kostenlose Erstberatung am Telefon zu wenden (0221 67770055).
        Wir helfen Ihnen gerne.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Hallo.

      Bei einem Telefonat mit meiner Bank habe ich heute zufällig erfahren, dass mein Konto vor zwei Tagen gepfändet wurde.
      Gläubiger ist eine dubiose Inkassofirma (es gibt zahlreiche Beiträge im Internet über sie).
      Ich hatte nie Kontakt mit dieser Inkassofirma und es existieren auch keinerlei offene Rechnungen.

      Mein erster Schritt wird sein, mein Konto in ein P-Konto umwandeln zu lassen.
      Es gibt wie gesagt keine offenen Forderungen, deshalb denke ich auch nicht, dass die Inkassofirma die Pfändung zurücknehmen wird. Ich möchte das Thema aber so schnell wie möglich erledigt haben.

      Was kann ich noch tun?
      Ist es ausreichend, bei der Bank Widerspruch einzulegen?

      Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

      VG Vera

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau F.,

        ein Konto kann von einem Inkassounternehmen in aller Regel nur durch einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss des zuständigen Gerichts gepfändet werden. Dies setzt aber einen Titel gegen Sie voraus. Das bedeutet, dass gegen Sie ein Titel vorliegen muss. Womöglich haben Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten und diesem nicht widersprochen. Dadurch wird ein Vollstreckungsbescheid erstellt, der dann einen Titel darstellt. Sie müssen daher zunächst klären, ob und weshalb ein Titel gegen Sie vorliegt, der anscheinend in der Hand des Inkassounternehmens ist. Die Bank wird Ihnen nicht helfen können, denn die Pfändung ergeht aufgrund des Pfändungsbeschlusses des zuständigen Gerichts vor Ort. Sie können sich gerne bei weiteren Fragen an unsere kostenlose Erstberatung am Telefon wenden (0221 67770055).

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Ich habe ebenfalls eine Frage. Das Konto meiner Freundin wurde gepfändet, der Bescheid und alle Mahnungen sind angeblich eine RA Kanzlei gegangen welches ein Vertretungs-Mandat hat, dies ist nicht der Fall und diese Kanzlei dementiert auch, jemals irgendwas schriftlich zugesendet bekommen zu haben. Ich habe die Austehenden Forderungen meiner Freundin überwiesen (2 Überweisungen, da die Gebühr erst im abermaligen Anruf erklärt wurde). Die Pfändung des Konto besteht noch, da ja der Gläubiger (vermutlich vertreten durch die Kanzlei) der Bank die Aufhebung erst schriftlich mitteilen muss. Nach lesen einiger Bewertung über diese Kanzlei ist zu befürchten, dass diese dem nicht nachkommt bzw nachkommen wird. Was kann man in so einem Fall machen? Kann man die Kanzlei Abmahnen? Kann der Gerichtsvollzieher oder das zuständige Amtsgericht klären/Vermitteln?

      Vielen Dank im voraus.
      Schmidt

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        nach Erledigung der Forderung, wegen der gepfändet wurde, hat der Gläubiger dies schnellstmöglich dem Drittschuldner, also der Bank, mitzuteilen.
        Entsteht ein Schaden, weil der Gläubiger es nicht unverzüglich mitgeteilt hat, so hat der Gläubiger diesen zu ersetzen.

        Letztes Mittel für den Schuldner, wenn der Gläubiger die Kontopfändung nicht zurücknimmt, ist die Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo eine Frage
      ein Geschäftsgiro Konto wurde gepfändet von mehreren Gläubigern. Dies ist schon einige Monate her. Leider befindet sich das Konto im Minus u d lässt sich nicht in ein P Konto umwandeln deln. Jetzt sollen Lohn auf das Konto überwiesen werden. Kann ich bei Gericht einen Antrag auf Freigabe/ Aufhebung Pfändung stellen um wenigstens an den Freibetrag ranzukommen?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau B.,

        weshalb sich das Konto nicht in ein P-Konto umwandeln lässt, ist mir unklar. Grundsätzlich hat jeder einen gesetzlichen Anspruch hierauf. Möglicherweise führen Sie das Konto als Gemeinschaftskonto, dann ist eine Umwandlung tatsächlich nicht möglich. Einen Antrag auf Festsetzung eines Pfändungsfreibetrags gemäß § 850k Abs. 4 ZPO sollten Sie in jedem Fall beim zuständigen örtlichen Vollstreckungsgericht stellen. Falls einer der Gläubiger eine Behörde ist, müssen Sie den Antrag bei der Behörde stellen. Außerdem müssen Sie gegen jede von einem anderen Gläubiger betriebene Pfändung einzeln einen Antrag beim zuständigen Gericht oder der zuständigen Behörde stellen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe im Februar 2019 vor dem Amtsgericht Rendsburg eine Vermögensauskunft abgegeben. Im August 2020 ist mit Wirkung vom 1. September eine Gehaltspfändung vorgenommen worden und zwar auf Veranlassung des Finanzministeriums wegen nicht bezahlter Rechnungen des Grundbuchamtes, wovon mir nichts bekannt ist. Bei der Vermögensauskunft vor dem Gerichtsvollzieher wurde mir gesagt, dass für die nächsten 2 Jahre keine Geldforderungen auf mich zukommen. Was stimmt denn nun?

      Mit freundlichen Grüßen
      Manfred G.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr G.,

        vielen Dank für Ihre Frage. Die Tatsache, dass Ihnen versichert worden sein soll, es kämen keine Geldforderungen mehr auf Sie zu, ist für mich nicht nachvollziehbar. Womöglich wollte Ihnen der Gerichtsvollzieher mitteilen, dass mit einer erneuten Aufforderung zur Erklärung Ihrer Vermögenssituation nicht mehr zeitnah zu rechnen ist. Eine Pfändung setzt einen Titel voraus und ein Titel setzt in der Regel eine offen stehende Forderung voraus. Daher sollten sich von dem Grundbuchamt erklären lassen, welche vermeintlichen Forderungen gegen Sie offen stehen. Werden Belege angeführt, können Sie prüfen, ob diese rechtens sind oder nicht.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hallo,

      mein Arbeitgeber hat heute eine Pfändungs- und Enzugsverfügung für mein Konto zugestellt bekommen. Ist diese hinfällig, wenn ich den Betrag umgehend begleiche?

      Vielen Dank vorab und liebe Grüße
      Ludwig

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        wenn Sie alle Verbindlichkeiten befriedigen, wird die Pfändungsverfügung aufgehoben werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich habe da eine Frage. Undzwar würde mein Konto gepfändet und ich weiss leider nicht was ich tun soll. Ein p Konto habe ich einrichten lass meine Frage wäre jetzt… ich habe ja den Freibetrag zur Verfügung das restliche Einkommen wird das dem Gläubigen überwiesen und wenn ja wie kann ich das nachvollziehen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das Einkommen, das den Freibetrag übersteigt, wird nach einiger Zeit an die Gläubiger ausgezahlt. Nachvollziehen können Sie dies in der Regel anhand der Kontoauszüge oder auch im Online-Banking.
        Es besteht die Möglichkeit, den Freibetrag zu erhöhen, wenn Sie Unterhaltspflichten für Kinder oder einen Ehepartner haben. Nutzen Sie dafür unsere Webseite: https://p-konto.anwalt-kg.de/

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Ich habe bereits eine Kontopfändung.
      Ich habe bereits im Vorfeld mit dem Gläubiger eine Ratenzahlung vereinbart und ich habe mich an diese gehalten. Jedoch kam dennoch die Kontopfändung. (ich habe bereits ein P-Konto) Was muss / Kann ich jetzt tun?

      Mit freundlichen Grüßen
      Sarah K.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau K.,

        mit Einrichtung des P-Konto haben Sie zumindest Ihren gesetzlich zustehenden Pfändungsfreibetrag gesichert. Bezüglich der trotz Einigung vorgenommenen Pfändung sollten Sie sich nochmals mit Ihrem Gläubiger in Verbindung setzen. Die Bank in der Regel nichts tun können. Erfragen Sie beim Gläubiger, ob Sie die Pfändung nicht aufheben wollen, solange Sie Ihrer Zahlungsvereinbarung nachkommen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Meine Frage ist ich hatte eine Kontopfändung habe diese Forderung jedoch beglichen. Nun nach einem halben Jahr ist mein Konto erneut gepfändet mit dem selben Aktenzeichen. Beim ersten mal hat die Firma die Pfändung ruhiggestellt, nach erneuten Kontakt aktuell wurde mir versichert das alles erledigt ist. Meine Frage ist nun wer hat einen Fehler gemacht, und wie kann ich das klären?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau P.,

        Sie sollten Sich mit dem Gläubiger darüber verständigen, dass dieser die Kontopfändung aufhebt. Bitten Sie den Gläubiger um Aushändigung der vollstreckbaren Ausfertigung des Titels.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich habe am 20.04.2020 eine Pfändung auf mein Konto bekommen in Höhe von 417 Euro.
      Nun ist mein Konto gedeckt mit über 1200 Euro.
      Wird der Pfändungsbetrag jetzt automatisch abgebucht? Oder wie muss ich vorgehen? Wann kann ich mein Konto wieder voll nutzen?
      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Sie haben einen Anspruch auf Umwandlung des Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto gemäß § 850k ZPO. Damit eröffnen Sie sich die Möglichkeit, Verfügungen in Höhe des Pfändungsfreibetrages (der derzeit bei einer Einzelperson grundsätzlich 1179,99 Euro beträgt) monatlich vorzunehmen. Um den Anspruch geltend zu machen, teilen Sie Ihrem Kundenbetreuer Ihrer Bank mit, dass Sie eine solche Umwandlung wünschen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Hallo,

      Am Freitag wurde mein Konto gepfändet. Nachdem ich heraus bekommen habe wer der Gläubiger ist kontaktierte ich diesen. Hier stellte ich erstmal die Frage was wieso gepfändet wird. Hier wurde mir mitgeteilt das es um eine Arztrechnung (nicht anbgesagter Termin)meines Minderjährigen Sohnes geht. Ok. Nun fragte ich wieso ich hierzu nie Post erhalten habe. Hierbei stellte sich heraus das die Post an eine Adresse ging an der ich nie gemeldet war. Anfang des Jahres soll auch ein GV vor Ort gewesen sei der aber der RA- Kanzlei mitteilte das ich dort nicht mehr wohnen würde. Jedoch wohnt hier eine Person aus der Verwandschaft die ebenfalls bei der Ärztin mit Ihrem Kind in Behandlung war/ist. Nach mehreren Telefonaten stellte sich heraus es ging nie um meinen Sohn sondern den der Verwandten. Also gab es schon einen Datenfehler bei der Übermittlung an die Abrechnungsstelle der Ärztin.
      Also wurde bei mir etwas gepfändet was gar nicht rechtens ist.

      Nun die Fragen:
      Wer muss nun für Rückbuchungskosten aufkommen?
      In Rahmen der Pfändung wurde mein Dispo aufgekündigt. Wie erhalte ich dieses nun zurück. Wer muss sich hierum kümmern? Der „Gläubiger“ bzw. Die vertretende RA- Kanzlei?
      Muss die Bank mir den Dispo wieder gewähren da ja eigentlich keine Vertragsverletzung vorlag da unrechtmäßige Pfändung?

      Vielen Dank im voraus für eine Beantwortung.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        auf Basis der von Ihnen geschilderten Umstände, kann ich Ihnen Folgendes sagen:

        – Grundsätzlich sind die Ihnen entstandenen Schäden erstattungsfähig. Kompliziert wird es jedoch, wenn es um die Frage geht, wer hierfür haftet. Nach Ihren Aussagen kam es anscheinend zu einer Fehlerkette. Bei Haftungsfragen sind die Verursachungs- und Verschuldensbeiträge der beteiligten Akteure aber genau zu prüfen. Daher kann diesbezüglich nur eine Antwort nach eingehender Prüfung des Falles unter Würdigung aller Gesamtumstände erfolgen.

        – Um Ihren Dispositionskredit zurückzuerhalten, sollten Sie mit Ihrem Kundenbetreuer Ihrer Bank sprechen. Erklären Sie ihm den Vorfall und bitten Sie ihn um Wiedereinrichtung des Dispositionskredits. Dass Sie hierauf einen vertraglichen Anspruch mangels wirksamer Kündigung haben, ist auf Basis der von Ihnen geschilderten Umstände anzunehmen. Bitte beachten Sie, dass es auch zu einem Schufa-Eintrag gekommen sein könnte (wenn auch unberechtigt). Dies allein ist bereits ärgerlich, könnte Sie aber zusätzlich behindern, wenn Sie wieder einen Dispositionskredit haben wollen. Daher sollten Sie ungeachtet des Gesprächs mit dem Kundenbetreuer einen Auszug Ihrer bei der Schufa hinterlegten Daten anfordern.

        Falls Sie weitere Fragen haben, beraten wir Sie gerne im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung. Sie erreichen uns unter 0221 67770055.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Hallo
      Ich habe eine Pfändung vom Finanzamt, am Telefonat geklärt das ich das schnell selbst zahle und alles dann geklärt sein , steht das dann trotzdem in der Schufa für drei Jahre ?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau S.,

        es kommt drauf an, ob die Bank die Kontopfändung bereits an die Schufa gemeldet hat. Womöglich ist dies aufgrund Ihrer raschen Klärung nicht geschehen. Ich empfehle Ihnen das zunächst bei der Bank zu erfragen. Ggfls. sollten Sie einen Auszug Ihrer bei der Schufa gespeicherten Daten bei der Schufa anfordern.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Hallo ich habe mal eine Frage bzgl. Vollstreckungstitel und Kontopfändung.
      Ich habe eine eine Kontopfändung mit einem Betrag von vor 16 Jahren. Der Titel wurde mir 2004 zugesandt, die Kontopfändung geschah letzte Woche. Darf der Gläubiger vertr. d. Inkasso soviel Zeit verstreichen lassen zwischen Titel Zustellung und der Kontopfändung?
      Habe mindestens in den letzten 6 Jahren keinerlei Schreiben erhalten seitens des Gläubigers oder der Inkasso Firma.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        liegt gegen Sie ein Titel vor, so kann hieraus 30 Jahre lang vollstreckt werden. Es gibt nur einen engen Fall der sogenannten Verwirkung, der eine solche Vollstreckung als treuwidrig (§ 242 BGB) erscheinen lässt, sodass die Vollstreckung unwirksam wäre. Ob ein solcher Fall vorliegt, bedarf unter Angabe aller Umstände einer genauen Prüfung.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich habe das Problem, dass mein Konto trotz vollständiger Bezahlung der Forderung weiterhin der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss nicht aufgehoben wird. Die Forderung wurde im Januar 2018 beglichen und dies auch der Schufa gemeldet. Nun habe ich jedoch von meiner Bank erfahren, dass noch immer eine Pfändung auf meinem Konto vorliegt. Diese kann nur der Gläubiger aufheben. Jedoch akzeptiert meine Bank nicht das Erledigungsschreiben des Gläubigers, welches an mich gerichtet ist und fordert ein persönlich an die Bank gerichtetes Schreiben. Diesem kommt jedoch der Gläubiger nicht nach.
      Meine Frage nun:
      Wie kann ich gerichtlich eine Aufhebung des Pfändung- und Überweisungsbeschluss beantragen? Gibt es hierfür vielleicht Formulare? Und ansonsten wie stelle ich solch einen Antrag?

      Vielen Dank.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ich würde Ihnen empfehlen, sich formlos an den Rechtspfleger am für sie zuständigen Vollstreckungsrecht zu wenden und Ihren Fall zu schildern.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Am 29.04.2020 wurde mein Konto von Sirius Inkasso gesperrt mit einem Betrag von 250,98 Euro. Habe am 30.04.2020 sofort den ganzen Betrag begliechen über ein Konto meinen Lebensgefährtin. Habe schon 5 E Mails geschrieben das die Bitte meine Bank beauftragen das Konto wieder frei zu schalten und mir Bescheid zu geben wann das passiert. Habe auch die Nachweise über die Zahlung mit rein gelegt. Heute haben wir schon den 05.05.2020 und es passiert nichts. Habe mit der Bank gesprochen, haben nichts von Sirius erhalten und auf meine E Mails kommt keine Reaktion. Weiss nicht wie ich weiter vvorgehen soll.
      MfG Sven L.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr L.,

        um Ihnen ein passendes Vorgehen vorschlagen zu können, müssten wir die Unterlagen Ihres Falles prüfen. Sie können sich gern an unsere kostenlose Erstberatung am Telefon (0221 67770055) wenden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herrn,,

      eine Kontopfändung über ca. 200 € wurde laut Finanzamt wegen Nichtabgabe der Einkommensteuererklärung für 2018 gegen mir erhoben.

      Für 2017 habe ich freiwillig eine Einkommensteuererklärung gemacht. In 2018 war ich immer noch Studentin und meine einzigen (!) Einnahmen in 2018 waren aus Kapitalerträgen, die deutlich (!) unter den Sparerpauschbetrag waren und nach meinem Verständnis, die Beträge unter den Sparerpauschbetrag werden nicht versteuert.

      Sind Sie der Meinung, dass ich verpflichtet war, eine Einkommensteuererklärung für 2018 zu machen? Wenn nicht, was soll ich im Bezug auf das abgezoge Zwangsgeld für 2018 machen?

      Vielen Dank im Vorraus!

      Viele Grüße,
      Jelena Stjepanovic

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Stjepanovic,

        vielen Dank für Ihre Frage. Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich diese Frage nicht beantworten kann, da unsere Kanzlei keine Fälle aus dem Bereich Steuerrecht übernimmt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    19. Avatar
      says:

      Hallo, ich hatte vor einiger Zeit eine pfändung auf meinem Konto, konnte diese aber mit einer Ratenzahlung aufheben. Aufgrund eines privaten Vorkommnisses, habe ich die zwei letzten Raten vergessen. Nun ist mein Konto wieder gepfändet.
      Kann ich dennoch ein P Konto einrichten oder ist das nun für diese Pfändung nicht mehr möglich?!

      Freundliche Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Richter,

        das P-Konto schützt den Freibetrag auch für diese Pfändung. Ich würde also empfehlen, das Konto schnellstmöglich als P-Konto zu führen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      ich habe eine Pfändung von meinem letzten Arbeitgeber bekommen über 7000 EUR.
      Da ich aktuell nur 900 EUR verdiene, wollte ich eine Ratenzahlung anbieten über 100 EUR bis alles abbezahlt ist. Es wurde abgelehnt. Hab ich eine Möglichkeit das der Gläubiger die Pfändung zurückzieht. Ich habe ihm eine regelmäßige Zahlung angeboten. bei meinem Gehalt hat er nie chancen was zu Pfänden. Ich möchte aber die Pfändung loswerden da meine Online-Bank bei Pfädung nur telefonisch und mit viel Aufwand auch mit P-Konto auskünfte/Zahlungen _tätigt.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in dieser Situation kann ich Ihnen nur die Einrichtung eines P-Kontos empfehlen, auch wenn dies bei Ihrer Bank kompliziert zu sein scheint.
        Verhandlungen über einen Schuldenvergleich können kompliziert sein. Anscheinend ist der Gläubiger derzeit noch überzeugt, er könne mittels Pfändung mehr erzielen. Sie können nur versuchen, ihn zu überzeugen, dass dies aufgrund Ihres Einkommens aussichtlos ist.
        Eine Beauftragung unserer Kanzlei würde sich bei der genannten Höhe der Forderung vermutlich nicht lohnen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      trotz pfändungsschutzkonto wurde mir 319 Euro gepfändet. Ich bin Rentner und lebe von einer Grundsicherung,
      Das heisst ich habe einmal 89 EUR Rente und 462 EUR Grundsicherung. Wieso kann man mit diesen Beträgen von meinem Konto pfänden.
      Vielen herzlich Dank für Ihre Bemühungen. Sie können sich sicherlich vorstellen wieviel 319 Euro sind für mich. Es heisst, diesen Monat, dass ich meine Miete nicht zahlen kann.

      viele Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Clodo,

        Sie sollten mit der Bank sprechen, denn alle Beträge unterhalb des Pfändungsfreibetrags sollten unpfändbar sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Hallo,

      ist ein Antrag auf Anordnung befristeter Unpfändbarkeit noch aktuell möglich ?
      Da ich nur kurzfristig über der freigrenze liege und dank Kündigung zukünftig kaum Geld rein kommt habe ich die Möglichkeit der oben genannten Anordnung gefunden.

      „§ 850l ZPO – Anordnung der Unpfändbarkeit von Kontoguthaben auf dem Pfändungsschutzkonto“ hätten Sie dafür einen Musterantrag ?

      Dank.

      Gruß

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        einen Vordruck für diesen Antrag finden Sie beispielsweise hier.
        Möglich ist dieser Antrag schon. Er wird aber nur gewährt, wenn die Voraussetzungen tatsächlich vorliegen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Hallo wir haben aktuell eine Kontopfändung aber leider kein Bescheid dazu ich weiß nur von der Bank es ist das Finanzamt.
      Wir haben ein gemeinsames Konto mein Mann ist Alleinverdiener muss Unterhalt für 3 Kinder zahlen ich beziehe nur kindergeld für 2 Kinder ansonsten nichts.
      Was können wir jetzt tun da wir das Konto nicht in ein P- Konto umwandeln können

      Mit freundlichen Grüßen
      Jacqueline

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau Leupold,

        es besteht die Möglichkeit, mit dem Finanzamt eine Studung und Ratenzahlung zu vereinbaren.
        Alternativ müsste jeder von Ihnen ein Einzelkonto eröffnen und dann dieses als P-Konto führen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Hallo,
      Hab da eine Frage bitte.

      Vor kurzem erhielt ich einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vom zuständigen Gerichtsvollzieher.
      Als Drittschuldner wurde darin eine völlig falsche Bank benannt. Bei dieser Bank hatte ich noch nie ein Konto oder dergleichen.

      Was ist aus meiner Sicht zu tun?
      Muss ich das dem Gerichtsvolluieher oder dem Gläubiger mitteilen? Wenn ja wie?

      Vielen Dank im voraus.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        aus meiner Sicht ist für Sie nichts zu tun. Wenn der Beschluss an den Drittschuldner zugestellt wird, so wird dieser schon von sich aus mitteilen, dass der Kontoinhaber nicht bekannt ist.
        Wenn Sie gerne mitwirken und den Vorgang beschleunigen möchten, wenden Sie sich an den Gläubiger in einer formlosen Mitteilung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      Habe letzte Woche einen Pfüb vom Gerichtsvollzieher zugestellt bekommen. Daraufhin mein Konto auf ein P-Konto umgestellt.

      Meine monatlichen Geldeingänge im Rahmen von Krankengeld unterliegen der Pfändungsfreigrenze.

      Das hieße der Gläubiger greift ins leere. Wie geht das denn nun weiter? Droht es mir das der Gerichtsvollzieher plötzlich vor der Tür steht? Was kann ich weiterhin tun?

      Die geschuldeten Beträge sind zu hoch um diese zu bezahlen.

      Um Antwort wird gebeten.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn sich der Geldeingang kontinuierlich unterhalb der Pfändungsfreigrenze bewegt, wird vermutlich nichts passieren. Es kann theoretisch zu einer Sachpfändung kommen, der Gerichtsvollzieher darf in Ihrer Wohnung nach pfändbaren Gegenständen suchen. Da jedoch Hausratsgegenstände und Dinge wie ein Fernseher oder Computer in der Regel unpfändbar sind, geschieht dies aufgrund der geringen Erfolgsaussichten eher selten.
        Um diesen Zustand zu beenden und eine endgültige Entschuldung zu erreichen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, insbesondere kommen ein außergerichtlicher Vergleich oder eine Privatinsolvenz in Frage. Gerne besprechen wir bei einer kostenlosen Erstberatung Ihre Möglichkeiten. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    26. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Ich habe seit 21.2. eine Vorpfänding auf dem Konto. Ich kann das Konto nicht in P-Konto umwandeln, da es sich um ein gemeinschaftskonto handelt. Das heißt mein ganzes Geld ist gesperrt. Ich habe drauf Wohngeld vom Februar, mein Minijob-Lohn, Kindergeld und zwei mal Kinderzuschlag. Eigentlich ist nichts davon pfändbar oder? Wo und was für Antrag kann ich stellen damit dieses Geld freigegeben wird? Ich habe versucht mit Gläubiger eine Ratenzahlung zu erreichen, doch das könnte abgelehnt werden und wir sind aktuell 5 köpfige Familie ohne Geld. Was wir schon gemacht haben ist neues Konto für meinen Mann (Pfändung läuft auch mich) und sein Lohn wird hoffentlich drauf kommen. Aber es dauert noch bis zum 15.3. wie kann ich sonst an mein Geld kommen?

      Vielen Dank für Ihre Hilfe

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Funk,

        hierfür müssen Sie beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag stellen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    27. Avatar
      says:

      Hallo;
      ein Gläubiger hat meinen Lohn gepfändet. Mein Chef hat nach Rücksprache mit mir die volle Pfändung bezahlt. Eine Woche später bekommt mein Chef ein erneutes Schreiben, es wären angeblich noch knapp 22 € offen, dann wäre alles erledigt. Auch dies hat mein Chef bezahlt.

      Jetzt erfahre ich von meiner Bank, dass angeblich die Pfändung dort auch rein gekommen ist. Der Gläubiger weigert sich das Konto frei zu geben. Da er sagte, es kommen noch einmal 22 und ca. 28 hinzu. Darf er trotz bezahlter Pfändung einfach immer weiter Kosten veranschlagen? Können das ggf noch die Zustellkosten der Pfändungsbeschlüsse im nachhinein sein und muss ich die wirklich noch bezahlen?

      Vielen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        um diese Frage zu beantworten, wäre eine Prüfung der jeweiligen geltend gemachten Kosten erforderlich. Selbstverständlich darf der Gläubiger nicht willkürlich irgendwelche Kosten festsetzen. Andererseits können bestimmte Gebühren durchaus rechtmäßig sein.
        Leider kann unsere Kanzlei aktuell keine Fälle der Inkasso-Abwehr übernehmen, ich bitte um Verständnis.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    28. Avatar
      says:

      Ich kann durch die pfändung meine Monatlichen Kosten nicht decken da ich über dem Freibetrag bin.

      Wie soll das gehen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        mit einem P-Konto kann zumindest der Freibetrag geschützt werden. Bei höherem Einkommen kann ein Teil des Mehreinkommens gemäß Pfändungstabelle ebenfalls geschützt werden.
        Wenn die laufenden Kosten dennoch nicht gedeckt werden können, ist eine Schuldnerberatung erforderlich. Ratsam wäre dann, alle nicht dringend notwendigen Verträge zu kündigen, wo dies möglich ist, sowie den Gläubigern Ratenzahlungen zu vereinbaren.

        Für eine endgültige Lösung des Schuldenproblems vereinbaren Sie gerne eine kostenlose Erstberatung mit unserer Kanzlei, telefonisch unter 0221 – 6777 0055.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    29. Avatar
      says:

      Hallo

      Ich habe am 22.02.2020 eine Pfändung und Einziehungsverfügung vom Finanzamt bekommen,zugestellt an den Drittschuldner am 11.02.2020.
      Ein P-Konto habe ich schon seit geraumer Zeit.
      Jetzt wollte ich eine Ebay Zahlung Tätigen von 3 euro ( guthaben sind fast 5 Euro) die Zahlung wurde nicht ausgeführt.Bin aber noch weit unter dem Freibetrag da ich nur 800 Euro verdiene.
      Wenn ich es richtig verstehe kann ich über mein Gehalt trotzdem Verfügen in voller Höhe durch das PKonto.
      Oder??

      Danke für ihre Hilfe
      Tanja

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        ja, grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass diese Zahlung hätte ausgeführt werden müssen, solange es sich um Einkommen aus dem laufenden oder dem vergangenen Monat gehandelt hat.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    30. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler
      ich Schilde hier kurz meinen Fall:
      Ich habe am 03.05 eine onlinebestellung bei H&M mit Paypal (Lastschrift) gemacht. Aber da mir die ware nicht gefahlen hat, habe ich es zürruckgeschickt und habe auch von H&M eine Rückerstattung auf meinen Paypal account bekommen. Kurz danach erhielt ich per Post ein Schreiben der infoscore Forderungsmanagement GmbH mit eine zahlungsaufforderung der Firma „PayPal PTE LTD, 5 Temassek Boulevard, #09-01 Suntec Tower Five, Singapur 038985“ ohne dass ich jegliche Schulden hatte.Ich habe das Forderungsmanagment kontaktiert und Ihnen die Situation erklärt. Ich Dachte damit hätte sich die Beschwerde gelöst. Aber heute morgen lag ein Pfändungs & Überweisungsbeschluss in meinem Briefkasten.
      Was kann ich tun? Gibt es die möglichkeit dies zu Wiedersprechen?

      Vielen Dank

      Eva Martin

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich sollte die Forderung eher von PayPal Europe kommen, nicht von einer Firma aus Singapur.
        Wenn Sie die Forderung nicht zuordnen können, sollten Sie rechtzeitig Widerspruch einlegen und um Zusendung weiterer Informationen über die Forderung bitten. Anhand Ihrer Angaben bestehen jedenfalls keine wirksam durchsetzbaren Ansprüche gegen Sie.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    31. Avatar
      says:

      Hallo,

      wir vollstrecken gegen eine GmbH & Co. KG. Die Zwangsvollstreckung bzw die Widerrufsfrist läuft bis zum 31.01.2020. Würde danach gerne eine Kontopfändung einleiten. Wie mache ich dies? Habe keinerlei Kontodaten des Schuldners?!

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        hierfür ist das Vollstreckungsgericht, also das Amtsgericht am Wohnsitz des Schuldners, zuständig.
        Da unsere Kanzlei nur auf Schuldnerseite tätig ist, kann ich Ihnen keine weiteren Auskünfte geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    32. Avatar
      says:

      Kontopfändung gut und schön , aber ich bin zeit einer Woche mit bBank und Rechtsanwälte Gläubiger ) am tlefonieren das ich meine Sonderzahlungen frei bekomme.
      Von den Anwälten kam eine Ruhestellung an meine Bank , die machen sowas nicht,nun habe ich die Anwälte gebeten eine Freigabe der Sonderzahlung frei zu geben , da kommt von meiner Bank ,wir brauchen ein Beschluss vom Amtsgericht.
      ich hab ein dicken Hals warum sagt man einen das nicht gleich.
      Hochachtungsvoll Thino

    33. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Ghendler,
      erst einmal muss ich sagen, dass der Artikel einen sehr guten Überblick über die Thematik bietet! Nun zu meinem Problem: Ich bezahle eine Rückforderung des Jobcenters in monatlichen Raten an die Stadtkasse ab. Da derzeit ein Neuantrag auf ALG II beim Jobcenter bearbeitet wird, habe ich die Raten zum 1.12.2019 eingestellt – leider ohne das der Stadtkasse mitzuteilen. Am 19.12.2019 hat mich die Stadtkasse schriftlich aufgefordert die ausstehende Rate innerhalb einer Woche zu bezahlen (ohne Hinweis auf eine Widerspruchsmöglichkeit). Am 30.12.2019 habe ich der Stadtkasse mitgeteilt, dass mein Antrag auf ALG II gerade bearbeitet wird und gefragt, wie ich vorgehen muss, um eine Aussetzung der Rückzahlung zu erreichen. Darauf wurde nicht reagiert, statt dessen teilte mir die Stadtkasse am 08.01.2020 schriftlich mit, dass die Ratenzahlungsvereinbarung widerrufen wird und der Gesamtrückstand zur sofortigen Zahlung fällig wird. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden (wieder ohne Hinweis auf eine Widerspruchsmöglichkeit). Am 10.01.2020 teilte mir meine Bank schriftlich mit, eine Pfändungs- und Einziehungsverfügung erhalten zu haben, und erließ eine Kontosperre. Gibt es außer der Einrichtung eines P-Kontos weitere Handlungsalternativen? Da ich bei der selben Bank noch ein zweites Konto für die WG habe, könnte ich damit ja sowieso nur eines schützen. Vielen Dank!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Müller,

        vielen Dank für das Lob und für Ihre Frage. Da die Forderung laut Ihrer Angaben berechtigt ist und Sie die Ratenzahlung einseitig eingestellt haben, hatte der Gläubiger das Recht dazu, die Ratenzahlungsvereinbarung zu widerrufen. Mit der Vereinbarung der Ratenzahlung haben Sie konkludent die Berechtigung der Forderung anerkannt.
        In der Tat könnte unter Umständen auch das WG-Konto gepfändet werden.
        Leider kann ich Ihnen keinen weiteren Rat geben außer ein P-Konto einzurichten, das WG-Konto auf einen anderen Verfügungsberechtigten umzuschreiben und erneut die Verhandlungen mit der Stadtkasse aufzunehmen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    34. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr, Ghendler,

      folgendes voraus gesetzt…Bsp.: Sie sind alleinerziehend und haben ein Kind (d.h. eine Unterhaltspflicht). Durch die bloße Umwandlung in ein P-Konto haben Sie im Fall der Kontopfändung zunächst nur den Grundfreibetrag von 1.178,49 Euro monatlich zur Verfügung (s.o.). Allerdings können Sie durch den Nachweis der Unterhaltspflicht und des Bezugs des Kindergeldes den Grundfreibetrag erhöhen. In diesem Fall wird wegen der Unterhaltspflicht der Freibetrag um 443,57 Euro auf 1.622,16 Euro erhöht (für genauere Informationen, wie Unterhaltspflichten die Pfändungsfreigrenze beeinflussen, nutzen Sie die Pfändungstabelle). Außerdem kommt das Kindergeld in Höhe von 204 Euro hinzu, welches grundsätzlich unpfändbar ist. Somit stehen Ihnen 1.826,16 Euro zur Verfügung. … Was passiert denn mit dem Unteralt den das Kind vom anderen Elternteil bekommt?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Pfeffer,

        dies stellt ein gewisses Problem des P-Kontos dar. Empfehlenswert wäre es, wenn der Kindesunterhalt direkt auf ein Konto des Kindes eingezahlt würde.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    35. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe heute den Brief für eine Kontopfändung aufgrund von Altschulden in Höhe von 415€ erhalten. So weit ist alles korrekt. Im Brief steht als Pfändungskonto mein ehemaliger Konto bei der Postbank. Leider wurde mir auch mein Sparbuch bei der Deutschen Bank gesperrt. Wie ist sowas möglich und ist dies rechtens? Ich werde morgen alles überweisen, so dass es hoffentlich schnell zur Aufhebung kommt. Vielen Dank für Ihre Antwort.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich werden Konten nacheinander gepfändet. Allerdings kann der Gläubiger Auskunft über alle Ihre Konten erhalten. Möglicherweise erhalten Sie noch einen weiteren Brief.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    36. Avatar
      says:

      Hallo,
      wie bekomme ich den Pfändungstitel vom Finanzamt ausgehändigt nach dem die Bank geleistet hat?

      Gruß

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        nach herrschender Meinung besteht für den Gläubiger nicht die Pflicht, dem Schuldner den Titel nach Erledigung der Forderung zuzusenden. Stattdessen kann aber der Schuldner den Titel beim Gläubiger abholen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    37. Avatar
      says:

      Trotz Gericht Beschluss meine private und Geschäfts Konto noch Gesperrt.
      Wir waren in finazarrest 324
      Gericht hat ohne Bedingungen aufgegeben ,Finanzamt hat das axeptiert ,jedes Mal wann ich anrufe heißt morgen schickt Brief zum Bank passiert aber nicht,was soll ich machen Dienstaufsichtsbeschwerde?
      LG Erdogan

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr Erdogan,

        in dem Fall kann man den Gläubiger nur durch eine Klage zu schnellerem Handeln bewegen. Dies sollte aber nur mit Unterstützung eines Rechtsanwaltes getan werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    38. Avatar
      says:

      Ich habe eine bank Pfändung, aber die Bank überweist nicht an den gläubiger, versteh ich nicht

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die Bank zahlt in der Regel 14 Tage nach Eingang der Kontopfändung das Geld an den Gläubiger aus.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    39. Avatar
      says:

      Hallo,

      Ich hätte da mal eine Frage. Ich habe vor kurzen einen Kontopfändungsbescheid bekomme. Ich habe dann versucht den Gerichtsvollzieher zu erreichen aber das war leider nicht möglich. Hab aber dann auch gesehen das der Drittschuldner auch falsch ist. Kann ich jetzt noch was machen das die Kontopfändung nicht in Kraft tritt?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        dem Mahnbescheid müsste ein amtlicher Vordruck zum Widerspruch beiliegen. Ein Widerspruch ist aber auch schriftlich möglich, ohne den Vordruck zu benutzen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    40. Avatar
      says:

      hallo,
      ich hab eine frage und zwar geht es um eine Kontopfändung die seit dem 30.10.2019 bei mir verlanlasst wurde der Betrag belief sich auf 153 Euro insgesamt alle Anwaltskosten, Bearbeitungsgebühren etc.
      Diese Kontopfändung wurde am 09.10.2019 erlassen sprich am 30.11 habe ich das schriftlich per Post bekommen. Dazu hatte ich bei dem Gläubiger am 10.10.2019 angerufen gehabt um eine Ratenzahlung zu vereinbaren dieser hatte auch zugestimmt es belief sich um eine Ratenzahlung auf 3 Monate jeweils 50 Euro. Die erste Rate wurde dann auch 7 Tage später also am 17.10.2019 beglichen also wären es jetzt nur 2 Raten. Ich habe also ’nur‘ ein Mahnbescheid bekommen was man dann als RATENZAHLUNG vereinbart hatte und paar Tage später wird einfach das Konto gepfändet.
      Noch dazu hat sich die Kontopfändung auf 221,30 erhöht wie kann das möglich sein ich habe das Gefühl dass man mich über den Tisch gezogen hat.
      An wem kann ich mich noch wenden ..
      MFG
      Antonia

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        anhand Ihrer Angaben würde ich auch vermuten, dass die verlangen Gebühren zu hoch veranschlagt wurden. Allerdings kann man dies erst nach einer Prüfung der Rechnung genau sagen.
        Zu meinem Bedauern hat unsere Kanzlei aktuell keine Kapazitäten für derartige Fälle frei, ich würde Ihnen daher empfehlen, eine auf Inkassoabwehr spezialisierte Kanzlei zu kontaktieren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    41. Avatar
      says:

      Guten Tag mein konto wurde gesperrt habe die Zahlung veranlasst. Wurde auch überwiesen Konto immer noch gesperrt. Laut Bank es gibt neue gesetze es kann bis zu einer Woche dauern bis das Konto wieder frei ist. Ist das wirklich so???

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Dauer der Kontosperre ist abhängig von der zugrunde liegenden Ursache.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    42. Avatar
      says:

      Meine Freundin hat heute von ihrer Sparkasse ein Schreiben bekommen, dass ein „Vorläufiges Zahlungsverbot über 224,35 Euro“eingegangen ist. Gläubiger HIB Hanse Inkasso. Firma soll die Next ID sein. Über diese Firma findet viel negatives was Richtung Betrug usw. geht. Dies kann ich natürlich nicht beurteilen aber da diese Forderung aus 2012 laut Inkasso sein soll und wir von dieser Forderung keinerlei Unterlagen haben kommt es uns doch ganz schön komisch vor. Könnten Sie uns einen Rat geben wie wir weiter vorgehen sollen. Meine Freundin ist leider nicht Rechtsschutzversichert. :( Aber sie besitzt ein P-Konto.

      Vielen Lieben Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das vorläufige Zahlungsverbot wird auch Vorpfändung genannt. Es ist nur möglich, wenn ein vollstreckbarer Titel vorliegt. Der Gläubiger kann nämlich erst an die Bank herantreten, wenn Ihrer Freundin vorher mehrere Mitteilungen zugegangen sind, wie etwa ein Mahnbescheid, dem nicht widersprochen worden ist. Wenn Ihnen keinerlei Unterlagen vorliegen, können Sie möglicherweise vom zuständigen Gericht eine Kopie des Titels erhalten.
        Normalerweise wäre eine Forderung aus 2012 bereits verjährt. Bei einem vollstreckbaren Titel sieht das jedoch anders aus, in diesem Fall ist die Forderung noch durchsetzbar.
        Wenn ein P-Konto besteht, so besteht immerhin Pfändungsschutz für das Einkommen in Höhe des Pfändungsfreibetrags.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    43. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      zunächst danke für die Info, jedoch zielt die Frage mehr auf den Rechtsanwalt ab
      und es stellt sich die Frage wie solchen Rechtsanwälte das Handwerk gelegt
      wird ?
      Im übrigen hat das Vollstr. – Gericht schon nicht interessiert das die Zahlung erfolgt war ( denn die waren am 23.09 mit in Kenntnis, vom Schreiben an Gegenanwalt das der gestellte Antrag vom 18.09 als erledigt zu erklären ist da Zahlung 19.09 vorliegt ) und haben ungeachtet dessen am 24.09 die Vollstr. erlassen und gemäß Antrag an GV zu Bankpfändung weitergeleitet.
      Was ist gegen all die Willkür möglich ?

      Gruß Rolf

    44. Avatar
      says:

      Hallo mein Mann hat ein Pfändungs und Überweisungsbeschluss bekommen allerdings will man mein Konto pfänden, dürfen die das? Er selbst hat kein Konto. Lg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn nur Ihr Mann von der Forderung betroffen ist, darf gegen Sie nicht vollstreckt werden. Wenn Sie die Verträge gemeinschaftlich unterzeichnet haben, so kann auch Ihr Konto von der Pfändung betroffen sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    45. Avatar
      says:

      Hallo
      Habe von der Bank ein Brief bekommen wegen Pfändung. Kann ich das Konto noch umstellen auf PKonto?
      Gruss fr michel

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Michel,

        ja, es dürfte noch ausreichend Zeit sein, um das Konto auf ein P-Konto umzustellen.
        Sollte Ihnen ein erhöhter Pfändungsfreibetrag zustehen, beispielsweise aufgrund von Unterhaltspflichten, können wir als Kanzlei Ihnen auch gerne die entsprechende Bescheinigung gemäß § 850k InsO ausstellen. Wenden Sie sich hierzu gerne an info@anwalt.kg.de.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    46. Avatar
      says:

      Hallo,
      was tun gegen Gegner-Anwalt, der obwohl Zahlung aus KFB. erhalten, weder den 1 Tag zuvor erst gestellten Pfänd & Überw. Beschluss weder als erledigt erklärte und einfach die Kontopfändung herbei führt.
      Am 18.09 hatte er Antrag gestellt und 19.09.2019 war das Geld auf Konto, das AG hatte den Antrag am 24.09.2019 bearbeitet.
      Es wird aus volle Willkür mit voller Schädigungsabsicht betrieben

      Danke für schnelle Info
      Gruss Rolf

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in diesem Fall, wenn die der Pfändung zugrunde liegende Forderung bezahlt wurde, haben Sie einen Anspruch auf Herausgabe des Titels. Unter Umständen bestehen auch Ansprüche auf Schadensersatz. Beim zuständigen Amtsgericht können Sie eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung und Freigabe des Kontos beantragen, wenn die Pfändung noch andauert.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    47. Avatar
      says:

      Ich habe seit 2001 eine Pfändung auf einem sparKonto. Zwischenzeitlich ging mein Geld auf das Konto meines Partners. Seit ca 2011 eröffnete ich erneut ein Konto. Als P Konto.
      Zwei Gläubiger pfänden seit 2001.
      Gläubiger 1 kann sich nicht an mich erinnern. Dies teilte er schriftlich meinem Schuldnerbetater mit.
      Gläubiger 2 ist seit 2008 insolvent. DInsolvenz ist scheinbar noch nicht abgeschlossen. Die Schufa hat beide Einträge bei mir entfernt. Bei der Bank liegt noch immer die Pfändung als gültig vor. Ich kann weder zahlen noch entfernen lassen. Was ist zu tun?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Sie können die genannten Gläubiger bitten, die Pfändung aufzuheben.
        Sollten die Gläubiger nicht reagieren, können Sie eine Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO erheben. Dies ist allerdings riskant, da anhand Ihrer Angaben die Forderungen berechtigt sind.
        Andernfalls könnten Sie den Insolvenzverwalter des insolventen Gläubigers bitten, Ihnen eine Aufstellung der Forderung zukommen zu lassen und anschließend eine Ratenzahlung anbieten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    48. Avatar
      says:

      Ich hab ne frage ich ne Pfändug kan ich abezahlen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        falls sich die Frage darauf bezieht, ob Sie die Forderung trotz Pfändung bezahlen können, so kann ich dies mit ja beantworten. Sobald die Forderung beglichen ist, sollten Sie sich den Titel aushändigen lassen, sonst könnte der Gläubiger die Pfändung weiter betreiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    49. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herrn,

      Es liegt eine kontopfändung Dur das Finanzamt vor, auf das Konto geht nur meine Rente ein.ich habe keine weiteren Einkünfte, und die Rente würde schon vom Finanzamt gepfändet, sodass ich nur das Existenzminimum erhalte.
      Ist dies erlaubt?
      Was kann ich tun um meinen Verpflichtungen, Miete ,Strom muss nachkommen kann

      Vielen Dank

      MFG

      Peter Schmitt

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Schmitt,

        zunächst würde ich Ihnen empfehlen, ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) zu eröffnen.
        Ihre Rente ist bis zu dem Betrag unpfändbar, den die Pfändungstabelle ausweist, aktuell sind dies 1179,99 Euro.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    50. Avatar
      says:

      Hallo,
      meine Frage: Mit weichem gesetzlichen Recht bezieht sich der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag auf sie ZPO und Abgabenordnung ?
      Danke

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr Buck,

        diese Frage betrifft nicht unser Tätigkeitsgebiet, daher kann ich darauf nicht näher eingehen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    51. Avatar
      says:

      Hallo ich habe da mal eine frage
      Ich hatte unterhalts Schulden die ich aber letztes Jahr im Nov 018 bezahlt habe. Trotzdem habe ich eine kontopfändung dieses Jahr im Januar bekommen seid dem ist mein Konto zu. Ich habe alles unternommen Anwältin, Gericht, und mit dem Gläubiger in Verbindung gesetzt. Niemand kann mein Konto öffen.
      Meine Bank weigert sich , ich bin total verzweifelt, ich kann ab Mai demn laufendem unterhalt nicht mehr tragen
      An wem kann ich mich noch wenden oder wer kann mir noch helfen
      Gruß Iris

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Lorenzen,

        aufgrund der Eilbedürftigkeit würde ich Ihnen gerne ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch anbieten. Bitte kontaktieren Sie mein Sekretariat zwecks Terminvereinbarung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    Dein Kommentar

    An Diskussion beteiligen?
    Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button