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P-Konto und Insolvenz – Vorteile eines Pfändungsschutzkontos bei Insolvenz

Bekannt aus:
  • Das Pfändungsschutzkonto

    Das sind die Vorteile eines Pfändungsschutzkontos in der Privatinsolvenz

    Pfändungsschutz ✓ Restschuldbefreiung ✓ Fachanwalt für Insolvenzrecht ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

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    So hilft Ihnen das P-Konto in der Privatinsolvenz

    Wir werden von vielen Mandanten gefragt, ob es sich lohnt, ein im Vorfeld der Entschuldung neu eröffnetes Konto in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umzuwandeln. Wir empfehlen grundsätzlich, ein Konto in ein P-Konto umzuwandeln. Dies schützt Sie sowohl vor der Pfändung eines beträchtlichen Teiles Ihres Einkommens und führt dazu, dass Ihr Kontoführungsvertrag während der Privatinsolvenz/Regelinsolvenz bestehen bleibt.

    Wir empfehlen grundsätzlich ein P-Konto einzurichten. Denn ohne Umwandlung Ihres Girokontos erlischt Ihr bisheriger Kontoführungsvertrag nach Eröffnung der Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz automatisch und das vorhandene Guthaben wird an den Insolvenzverwalter/Treuhänder abgeführt. Dies gilt sogar, wenn Ihr Guthaben auf dem Konto aus Sozialleistungen besteht. Im Einzelfall kann der Schuldner einen Härtefallantrag vor Gericht stellen, um die Abführung des Guthabens zu vermeiden oder einzuschränken. Durch die Einrichtung eines P-Kontos kommen Sie einer solchen stressigen Antragstellung zuvor.

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    Ein Sonderfall: Wann Sollten Sie Ihr Konto nicht in ein P-Konto umstellen?

    Nur wenn Sie sich nicht in einer Schuldenlage befinden, ist die Errichtung nicht zu empfehlen und auch sinnlos, da die Bank eine Umstellung in ein P-Konto an die SCHUFA weitergibt.

    Was macht/darf der vorläufige Insolvenzverwalter oder Treuhänder machen, wenn Sie Ihr Konto in ein P-Konto umwandeln?

    Kontoguthaben innerhalb der Pfändungsfreigrenzen gehört gar nicht erst zur Insolvenzmasse (§ 36 Abs. 1 InsO i. V. m. § 850 k ZPO). Das bedeutet für den Insolvenzverwalter:

    • Der Insolvenzverwalter darf Ihren Antrag auf Umwandlung des Girokontos in ein P-Konto weder ablehnen noch muss er ihn genehmigen. Sie können daher jederzeit ohne Einbeziehung des Insolvenzverwalters Ihr Konto in ein P-Konto umwandeln.
    • Außerdem verletzt der Insolvenzverwalter seine Pflichten, wenn er das Konto freigibt – d. h. der Bank erlaubt, das Guthaben einzuziehen. Ihr unterhalb der Pfändungsgrenze liegendes Guthaben ist bereits von vornherein abgesichert.

    Welches Guthaben wird vom P-Konto geschützt?

    Bild von einem P-Konto Stempel

    Wir empfehlen grundsätzlich, ein Konto in ein P-Konto umzuwandeln.

    Nur Kontoguthaben über der Freigrenze gehört in die Insolvenzmasse, das heißt, nur dieser Teil wird an die Gläubiger abgeführt – der Rest wird durch das P-Konto geschützt. Die Freigrenze, also Ihr frei verfügbarer Betrag, richtet sich nach der Pfändungstabelle. Der Freibetrag kann sich erhöhen, wenn Sie dies selbst bei Ihrer Bank beantragen und der Bank eine Bescheinigung nach § 850 k ZPO vorlegen. In dieser Bescheinigung werden Ihre Unterhaltspflichten aufgeführt – je nach Unterhaltspflichten erhöht sich ihr Pfändungsfreibetrag. Dabei gibt es leider keine automatische Erhöhung durch das Gericht und weder das Gericht noch der Insolvenzverwalter/Treuhänder gibt Ihnen entsprechende Hinweise oder Beratung. Insbesondere der Insolvenzverwalter/Treuhänder kann Sie nicht beraten, weil er nur die Interessen der Gläubiger vertritt und Sie nicht beraten darf, auch wenn er ein Rechtsanwalt ist. Gerne beraten wir Sie deshalb und stellen Ihnen auch die Bescheinigung nach § 850 k ZPO aus.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „P-Konto und Insolvenz – Vorteile eines Pfändungsschutzkontos bei Insolvenz“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

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    44 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Guten Tag!
      Ich habe gestern und heute versucht eine Bescheinigung zu erhalten. Ich benötige diese dringend und habe noch nichts erhalten und kann auch niemanden telefonisch erreichen.
      Bitte um kurze Rückmeldung bevorzugt mit Bescheinigung, da es sehr dringend ist.
      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        leider bestehen zur Zeit technische Probleme die einen Versand der Bescheinigungen unmöglich machen. Wir arbeiten daran diese zu beheben und werden die Bescheinigungen danach schnellstmöglich versenden. Ich bitte um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Moin habe eine Lohnpfändung und ein p Konto bis 1622 Euro.und habe dieses Jahr Privatinsolvenz angemeldet und läuft auch schon. Da ich aber mehr Geld ausbezahlt bekommen nach meiner Lohnpfändung zwischen 1700 und 1800 Euro darf ich leider nur die 1622 Euro abheben. Gibt es eine Möglichkeit doch an das Geld zu kommen? Konto Pfändung besteht nicht.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr D.,

        in der Privatinsolvenz besteht eine sogenannte Abtretungserklärung, also eine Verpflichtung, das gesamte pfändbare Einkommen der Insolvenzmasse zufließen zu lassen.
        Daher sollte der pfändbare Betrag nicht abgehoben werden, sondern dem Insolvenzverwalter überwiesen werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      soweit ich weiß, wird mein Gehalt direkt beim Arbeitgeber durch den Insolvenzverwalter abgeführt. Daher habe ich während des Insolvenzverfahens kein P-Konto geführt und nur ein normales Girokonto. Es gab auch nie Probleme bisher. Der Insolvenzverwalter hat das Konto meines Wissens nach komplett freigegeben. Ich bin bereits in der Wohlverhaltensphase, da das Insolvenzverfahren nun aufgehoben wurde. Meine Frage: Ich erwarte von einem Freund 500€, um mein Auto reparieren zu lassen, die er mir per Überweisung geschickt hat. Ist das Geld weg bzw wird das direkt zum Treuehändler umgeleitet oder bekomme ich das Geld auf mein Konto (kein P-Konto!!) überwiesen, welchen freigegeben ist? MfG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bei einem freigegebenen Konto dürfte keine Pfändung drohen. Zudem dürfen Sie Geldgeschenke in der Wohlverhaltensphase ohnehin behalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Ich habe ein P-Konto. Und überlege jetzt in die Privatinsolvenz notgedrungen zusätzlich zu gehen. Arbeite bei einer Zeitarbeitstsfirma. Spielen die Arbeitgeber da mit? Habe erst angefangen dort zu arbeiten.
      MFG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Bruns,

        grundsätzlich ist die Insolvenz kein Kündigungsgrund. In der Regel muss man also nicht befürchten, deswegen eine Kündigung zu erhalten.
        In der Probezeit kann man jedoch auch ohne Angabe von Gründen gekündigt werden, somit kann natürlich nicht garantiert werden, die wie der Arbeitgeber reagiert.
        Die Insolvenz bedeutet etwas zusätzlichen Aufwand, da der Arbeitgeber die pfändbaren Beträge ermitteln muss. In der Regel sind Arbeitgeber jedoch verständnisvoll. Eine Ausnahme besteht bei sehr wenigen Berufen, beispielsweise wenn die Tätigkeit mit regelmäßigem Zugriff auf Bargeld oder Konten einhergeht.
        Gerne biete ich Ihnen eine kostenlose Erstberatung an, in der wir auch genauer auf diese Frage eingehen. Rufen Sie uns zur Terminvereinbarung gerne unter 0221 – 6777 0055 an.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Guten Tag Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

      ich habe folgende Situation.

      Mein P Konto wurde mir von meiner Bank ordentlich gekündigt zum 30.06 und mein Restguthaben was ich normalerweise immer mit in den Folgemonat nehme, wurde zum 08.07 an den Gläubiger mit entsprechendem Pfändungsbeschluss überwiesen. Ist dieses so rechtens?

      Für Ihre Hilfe bedanke ich mich im voraus

      Schöne Grüße

      Dominik Neuber

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Neuber,

        vielen Dank für Ihre Frage. Falls es sich um das einzige Konto handelt, also kein Konto bei einer anderen Bank besteht, so ist die Kündigung unzulässig.
        Sie haben zumindest Anspruch auf ein Basiskonto, welches auch als P-Konto geführt werden kann.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo,ich bin seit 2018 in Privatisolvenz brauch ich noch p-konto

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Kolarek,

        ein P-Konto vereinfacht bestimmte Dinge insbesondere bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens. In der Wohlverhaltensphase benötigen Sie das P-Konto nicht unbedingt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich bin seit 2017 in der Privatinsolvenz.
      Mein Konto ist laut Rückfrage noch immer ein P-Konto. Nun kam es das Abbuchungen trotz Guthaben nicht ausgeführt bzw überwiesen wurden. Die Bank teilte mir mit das ich diese P-Kontp aufheben könne, wenn ich ein entsprechendes Schreiben an die Bank sende.

      Meine Frage:

      Kann mir mein Guthaben,welches über der Freigrenze liegt, von Bank oder Insolvenzverwalter eingezogen werden oder bleibt es auf meinem Konto zur eigenen Verfügung da ich seit 2017 auch in der Wohlverhaltensphase bin? Habe Angst das dann mein Geld weg ist welches ich angespart habe…

      Vielen Dank vorab

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn keine Pfändung mehr auf dem Konto lastet, müssten Sie auch über das Geld verfügen können, welches den Freibetrag übersteigt. Dies sollten Sie mit der Bank klären.
        In der Wohlverhaltensphase dürfen Sie wieder Geld ansparen, dieses ist auch nach Aufhebung des P-Kontos nicht pfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Hallo, wie sieht es eigentlich aus, wenn das Gericht das Privatinsolvenzferfahren aufgehoben hat und man sich in der Wohlverhltensphase befindet? Darf die Bank bei einem P-Konto noch Guthaben an den Insolvenzverwalter abtreten? Vielen Dank

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr S.,

        grundsätzlich wird nach Aufhebung des Verfahrens kein Geld an den Insolvenzverwalter abgeführt.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Hallo, ich habe u.A. eine Lohn-und Kontopfändung und bin gerade dabei, die Privatinsolvenz vorzubereiten.
      Aktuell bleiben mir also nur 1178,-€ zum leben.

      Wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, bleiben mir dann weiterhin nur die 1178,-€ oder bekomme ich Zugriff auf das unpfändbare Einkommen? Mein Nettolohn beträgt eigentlich um die 2400,-€ (Zuschläge sind im Lohn enthalten).

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich gilt auch im Insolvenzverfahren, dass Ihnen zumindest der aktuelle Pfändungsfreibetrag zusteht. Jedes darüber liegende Vermögen treten Sie an den Insolvenzverwalter/Treuhänder als Insolvenzmasse ab (vgl. § 287 Abs. 2 InsO). Bestimmtes Einkommen wird nicht oder nur teilweise von der Pfändung erfasst, wie etwa Ausgleich für Überstunden oder Weihnachtsgelder (vgl. z.B. §§ 36 InsO, 850a ZPO).

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich befinde mich seit vier Monaten in der Privatinsolvenz. Der Insolvenzverwalter pfändet 223 Euro direkt beim Arbeitgeber.
      Muss ich jetzt weiterhin ein P Konto führen, oder kann ich es umwandeln lassen, da ja eh beim Arbeitgeber gepfändet wird?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Kasolowsky,

        ich würde Ihnen empfehlen, das P-Konto nur dann wieder in ein normales Konto umzuwandeln, wenn der Insolvenzverwalter die Freigabe des Kontos erklärt hat. Ansonsten könnte vor Beginn der Wohlverhaltensperiode das Risiko bestehen, dass das Guthaben auf dem Konto gepfändet wird.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Hallo,

      Ich bin in der Insolvenz und mein Arbeitgeber drückt ja schon ein Teil von meinem Gehalt an mein Insolvenzverwalter doch trotz dessen bleibt mehr Geld auf dem Konto als Freibetrag. Ich habe letzten Monat also im März meine freigrenze schon ausgenutzt doch auf dem Konto ist ja noch Geld drauf von den vorherigen Monaten diesen Monat habe ich keine Einnahmen auf mein Konto doch seit dem 01.05 kann ich nicht auf das Geld zugreifen auch nicht auf den Freibetrag normalerweise wird es doch zum jeden ersten jeden monates freigeschaltet doch diesen monat habe ich kein zugriff auf mein geld.
      Zweite frage kann ich beim zuständigen Insolvenzgericht einen Antrag stellen das ich auf mein komplettes Guthaben verfügen kann weil mein Gehalt wird ja schon gepfändet.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das Mitnehmen von Beträgen in den nächsten Monat ist zwar möglich, aber es muss dann im Folgemonat abgehoben werden. Wenn es sich um Einkommen aus dem März handelt, wird dies im Mai leider abgeführt. Da im April keine Beträge auf dem Konto eingegangen sind, muss es sich ja um die Beträge aus März handeln.

        Wenn auf dem Konto nur pfändungsfreie Beträge eingehen, so kann ein Antrag auf Unpfändbarkeit des Guthabens gemäß § 850l ZPO beim zuständigen Gericht gestellt werden. So ließe sich die oben genannte Problematik vermeiden. Der Antrag ist möglich, wenn sechs Monate lang nur unpfändbare Beträge auf das Konto eingezahlt wurden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich bin seit 2016 in der Privatinsolvenz und bekomme seit 10 Jahren eine EM-Rente.
      Diese war zwecks Prüfung ( Gutachten / Reha ) für ein Jahr ausgesetzt.
      Nach erneuter Bestätigung der EM-Rente gab es jetzt für das verstrichene Jahr die Renten-Nachzahlung von 10000 €.
      Das übersteigt natürlich um einiges den Freibetrag des P-Kontos.
      Da das Geld „meine“ Rente ist – die, wenn sie monatlich gezahlt worden wäre niemals den Freibetrag überschritten hätte,
      gehe ich davon aus, dass mir das Geld auch zusteht – alleine schon um Rückstände aus dem vergangenen Jahr zu beseitigen.
      Meine Insolvenzverwalterin habe ich bereits angeschrieben – die muckt sich bisher aber leider nicht.
      Was muss ich tun, Wie komme ich an „mein“ Geld !?

      Gruß und vielen Dank,
      Georg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        gegenüber der Insolvenzverwalterin sollten Sie darlegen, dass es sich um Beträge handelt, die für die 12 Monate des vergangenen Jahres gezahlt worden und somit auf diese Monate aufzuteilen sind.
        Wenn diese nicht antwortet, sollten Sie das zuständige Insolvenzgericht kontaktieren und hier eine Freigabe des Betrags verlangen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Gute Tag,
      ich bin in der Regelinsolvenz und habe ein Schreiben vom Amtsgericht bekommen, dass das Verfahren aufgehoben wurde und mein Insolvenzverwalter nun zum Treuhänder bestellt wurde.
      Für mein P-Konto müsste dieses doch nun bedeuten, dass mir alle Geldeingänge zur Verfügung stehen, auch die oberhalb der Pfändungsfreigrenze? Wie muss ich vorgehen, damit die Bank dieses realisiert? Reichte es der Bank einen Aufhebungsbeschluss des Insolvenzgerichts zu schicken?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        nein, das pfändbare Einkommen fließt weiterhin in die Insolvenzmasse, auch wenn das Verfahren aufgehoben wurde. Die Laufzeit der Abtretungserklärung des pfändbaren Einkommens endet erst mit Ende der Wohlverhaltensphase.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Muss ich alle Gelder vom insolvenzberater freischaltan lassen,selbst wenn diese unter dem freibetrag liegen?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in der Insolvenz wendet sich in der Regel der Insolvenzverwalter an Ihren Arbeitgeber, so dass die pfändbaren Beträge direkt an den Insolvenzverwalter überwiesen werden. Sie erhalten nur die unpfändbaren Beträge, diese müssen nicht extra freigegeben werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Hallo
      Ich möchte mein Konto auflösen und zu einer anderen Bank wechseln!
      Was geschieht mit meinem Guthaben wo ich jetzt habe?
      Ich habe 2017 Insolvenz

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Walter,

        Sie können das Guthaben abheben. Sofern Sie in der Wohlverhaltensphase sind, dürfen Sie Ersparnisse bilden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Hallo bin seit Mitte 2014 in der Privatinsolvenz und habe ein Pkonto jetzt wollte ich fragen ob ich das Pkonto umwandeln kann oder ob ich noch warten muss LG Peter

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr Klaus,

        Sie können das Konto umwandeln, allerdings müssen Sie dann beachten, dass ggf. aufgrund neu entstandener Forderungen oder wegen nicht von der Restschuldbefreiung umfasster Forderungen eine Kontopfändung durchgeführt werden könnte.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich bin seit September in der Privatinsolvenz und habe ein P-Konto. Mein Lohn wird gepfändet und ich habe einen Beschluss vom Amtsgericht, dass ich über den gesamten restlichen Lohn verfügen darf (mein Freibetrag +Kind). Nun gibt es ständig Probleme mit der Freigabe Anfang des Monats (muss eine nette Dame separat freischalten) und Lastschriften können nicht abgehen.
      Kann ich das P-Konto wieder zum Girokonto problemlos umwandeln lassen ohne Probleme zu bekommen? Wie gesagt mein Lohn wird gepfändet.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        eigentlich sollte die Bank die P-Konto-Bescheinigung problemlos akzeptieren.
        Wenn nur eine Lohn- und keine Kontopfändung vorliegt, brauchen Sie theoretisch kein P-Konto. Aber es besteht dann das Risiko, dass ein Gläubiger spontan eine Kontopfändung durchführt. Das gesamte Guthaben wäre dann in Gefahr.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andre Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Guten Tag .. ich habe diesen Monat Weihnachtsgeld bekommen .. mein Insolvenz Berater hat 1770 Euro gepfändet .. ich habe 1178 Euro bekommen Es wird mir insgesamt 3000 Euro gepfändet, ich war bei der Sparkasse die haben mir gesagt für das restliche Guthaben vom Konto muss der Insolvenz Verwalter eine Freigabe geben .. ich habe das auch so geschrieben bekomme aber keine Antwort? Habe ich nicht ein Anspruch von 500 Euro vom Weihnachtsgeld?
      Bin do ratlos ?? Danke lg Frau Birkenfeld

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Birkenfeld,

        in der Tat müssen Ihnen 500 Euro vom Weihnachtsgeld belassen werden. Allerdings gibt die Bank das Geld nicht automatisch frei. Hierfür müssen Sie beim zuständigen Insolvenzgericht eine Freigabe beantragen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    19. Avatar
      says:

      Ich bin in der Insolvenz. Bei meinem Arbeitgeber wird also bereits der pfändbare Betrag an meinen Insolvenzberater abgeführt.
      Was muss ich tun, um bei meiner Bank trotz P-Konto das volle Nettogehalt ausbezahlt zu bekommen? Eine Pfändung auf dem Konto liegt ja nicht vor.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Mertens,

        um Zugriff auf das volle unpfändbare Einkommen zu erhalten, müssen Sie sich ans Insolvenzgericht wenden und die Einkommensabrechnungen der letzten Monate vorlegen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Guten Tag, meine Frage:
      Darf mein Insolvenzverwalter vom Lohn und gleichzeitig vom P-Konto pfänden?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich ist eine Lohnpfändung auch bei bestehendem P-Konto möglich, natürlich nur bis zur Höhe des Pfändungsfreibetrags. In diesem Fall wäre eine zusätzliche Pfändung vom P-Konto erfolglos.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      wenn ich nach der Insolvenz mein P Konto wider auflöse, wird es dann auch aus der Schufa gelöscht? Oder nach einer bestimmten Zeit?
      Danke

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        den Eintrag über die Existenz des P-Kontos löscht die Schufa meines Wissens relativ zügig nach Umwandlung in ein normales Konto. Der Eintrag über die Restschuldbefreiung bleibt allerdings drei Jahre bestehen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Guten Tag, ist es notwendig oder ratsam, auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein P-Konto zu belassen? Das ist doch bzgl. Schufa und dem Umgang mit den Banken sehr nachteilig oder?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wir empfehlen unseren Mandanten ein Pfändungsschutzkonto für die Zeit der Insolvenz zu führen. Dies vereinfacht die Abwicklung mit dem Treuhänder deutlich. Selbstverständlich sind Sie dazu nicht verpflichtet und können auch ein Guthabenkonto führen, welches vom Verwalter freigegeben werden muss.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

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