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Privatinsolvenz auf 3 Jahre verkürzen

Bekannt aus:
  • Privatinsolvenz auf 3 Jahre verkürzen

    So berechnen Sie den erforderlichen Betrag

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt Insolvenz ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

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Verkürzung der Insolvenz – So berechnen Sie den notwendigen Betrag

Aktuelles Update: Durch eine Reform des Insolvenzrechts soll bald folgendes gelten: Die Insolvenz wird für alle auf drei Jahre verkürzt. Es ist keine Rückzahlung von 35 % mehr nötig, um die Insolvenz zu verkürzen. Lesen Sie hier mehr zur Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre für alle Schuldner

Ursprünglicher Beitrag: Seit der Reform der Insolvenzordnung im Juli 2014 können Sie die Dauer der Privatinsolvenz und die Dauer der Regelinsolvenz von sechs auf drei Jahre oder von sechs auf fünf Jahre verkürzen. Die Grundlage liefert § 300 der Insolvenzordnung (InsO). Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

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Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre

Für die Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre müssen Sie innerhalb der 3 Jahre 35% Ihrer  Schulden zuzüglich der Verfahrenskosten an die Gläubiger zurückzahlen. Die Rückzahlung kann erfolgen:

  • durch das pfändbare Einkommen
  • durch vorhandenes Vermögen – Sie profitieren beispielsweise von der Verwertung Ihres Autos oder Ihrer Lebensversicherung
  • durch freiwillige Leistungen aus dem unpfändbaren Einkommen
  • durch freiwillige Leistungen Dritter.

Lesen Sie mehr zu den zulässigen Rückzahlungsmöglichkeiten unter: Welche Mittel dürfen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre aufwenden?

Berechnung des Betrages zur Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre

Die Berechnung von 35 % der Gesamtschulden ist leicht: Sie multiplizieren lediglich die Schuldsumme mit 0,35.

Viel schwieriger gestaltet sich die Berechnung der Kosten des Insolvenzverfahrens. Denn diese Kosten richten sich nach dem Betrag, welchen Sie an die Gläubiger während der Insolvenz zurückzahlen – und somit nicht nach der Schuldsumme! Dadurch können sie erheblich variieren.

Um Ihnen diese Berechnung zu vereinfachen, haben wir für Sie einen 3-Jahres-Insolvenzrechner erstellt. Hiermit können Sie den in Ihrem Fall notwendigen Betrag selbst berechnen.

3-Jahres Insolvenz Rechner

Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

Verkürzung der Insolvenz auf 5 Jahre

Bild von einem Blatt, Händen und Laptop

Für die Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre müssen Sie innerhalb der 3 Jahre 35% Ihrer Schulden zuzüglich der Verfahrenskosten an die Gläubiger zurückzahlen.

Für die Verkürzung der Insolvenz auf fünf Jahre reicht aus, die Verfahrenskosten zu begleichen.

Da diese vorrangig aus Ihrem pfändbaren Einkommen und Vermögen bedient werden, lässt sich für nahezu jedes Insolvenzverfahren Folgendes sagen: Haben Sie pfändbares Einkommen, wird Ihre Insolvenz bereits nach 5 Jahren beendet.

Sollten Sie kein pfändbares Einkommen haben, betragen die Kosten des Insolvenzverfahrens durchschnittlich etwa 1500 EUR.

Insolvenz in 6 Jahren

Sollten Sie keine Verfahrenskosten tragen können, beträgt die Dauer der Insolvenz 6 Jahre. So verhält es sich regelmäßig, wenn Sie kein pfändbares Einkommen erzielen – beispielsweise bei ALGII Bezug (Hartz IV). Durch eine einmalige Zahlung, die etwa von Verwandten übernommen wird, können Sie die Dauer der Insolvenz auf fünf Jahre verkürzen, wenn Sie die Verfahrenskosten bezahlen.

5-Jahres Insolvenz Rechner

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Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Verkürzung des Insolvenzverfahrens“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

40 Kommentare
  1. Avatar
    says:

    Hallo hatte vor 15 jahren schon insolbens gemeldet und abgelaufen kan ich jetz zum 2.mal ein insolvens anmelden und das 3 jahre verküzte gesetz nutzen oder 6 jahre

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr E.,

      in der Regel haben Sie wieder die Möglichkeit ein Insolvenzverfahren anzumelden. Die generelle Verkürzung auf drei Jahre, war zunächst für den 1. Oktober 2020 seitens der Bundesregierung bzw. durch das Bundesjustizministerium angekündigt worden. Allerdings ist das hierfür erforderliche Gesetz noch nicht beschlossen worden. Es ist derzeit unklar, ob der Gesetzgeber dies Gesetz noch beschließen wird und ob es rückwirkend gilt. Derzeitiger Stand ist, dass das Insolvenzverfahren nach den aktuellen Restschuldbefreiungsfristen abläuft. D.h., ein Insolvenzverfahren kann zwischen einem und sechs Jahre je nach Schuldensituation dauern.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  2. Avatar
    says:

    Hallo Zusammen,

    kann ich die Insolvenz erst nach 3 Jahren beenden? Ich habe die 35 % inkl. Verfahrenskosten am Ende dieses Monats beglichen, meine 3 jähre sind aber erst im Februar 2021 um. Kann ich schon in diesem Jahr fertig sein, da die 35% beglichen sind?

    LG

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr L.,

      der Gesetzgeber hat die dreijährige Frist als eine Mindest-Abtretungsfrist ausgestaltet. Das bedeutet, dass die vollen drei Jahre abgelaufen sein müssen, wenn Sie nach der 35-Prozent-Regelung eine vorzeitige Restschuldbefreiung und Beendigung des Insolvenzverfahrens anstreben.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  3. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    Ich bin gerade im Privatinsolvenzverfahren. Ich habe eine Schuldsumme in Höhe von 107.122 Euro. Wir stehen kurz vor dem Ende des Verfahrens, haben die 35 % und die Verfahrenskosten, was zusammen 54.000 € beträgt gezahlt um das Verfahren in 3 Jahren zu beenden. Und der Antrag auf Restschuldbefreiung ist auch gestellt. Jetzt sagt er uns, das nochmal Verfahrenskosten entstehen können. Daher wollte ich fragen ob es der Richtigkeit entspricht ?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      ja, leider ist dies möglich. Die genaue Höhe der Verfahrenskosten steht erst nach Ende des Verfahrens fest.
      Wenn allerdings die Höhe der Insolvenzmasse feststeht, dürften in der Regel keine sehr großen neuen Kosten hinzukommen, sondern lediglich Auslagen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  4. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe einen Schuldensumme von ca. 35000€, wäre eine Privatinsolvenz sinnvoll oder wäre eine Ratenzahlung möglich?Ich war arbeitssuchend und habe nun eine neue Anstellung gefunden, bei der ich ca. 2800€ Netto verdiene. Ich bin verheiratet meine Frau verdient 600€ und wir haben 2 Kinder. Was würden Sie mir empfehlen?

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr K.,

      zunächst herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Rechtsdienstleistung. Ich würde Ihnen empfehlen, unsere kostenlose Erstberatung am Telefon zu nutzen, in der mein Schuldnerberatungsteam eine auf Ihre Situation zugeschnittene Lösung vorstellt. Denn angesichts der Höhe Ihrer Schulden kommen womöglich noch weitere Möglichkeiten zum Schuldenabbau (Insolvenzplan, außergerichtlicher Vergleich) in Frage. Sie erreichen uns werktäglich unter 0221 6777 00 55.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  5. Avatar
    says:

    Hi,

    hier ist mehrfach erwähnt, dass die Kosten des Verfahrens sich an der Inso-Masse am Verfahrensende orientieren.
    Ist damit das Ende des Insolvenzverfahrens im engeren Sinne oder inklusive der Wohlverhaltensperiode gemeint?
    MfG
    slj

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      damit ist der Zeitraum inklusive Wohlverhaltensphase gemeint. Somit erhöhen sich die Verfahrenskosten während der Wohlverhaltensphase weiter, wenn pfändbares Einkommen abgeführt wird. Dies macht es um so schwerer, den benötigten Betrag zur Verkürzung auf drei Jahre genau zu ermitteln.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  6. Avatar
    says:

    Guten Abend
    Ich bin seid drei jahren und vier Monate in der insolvenz Beziehungsweise in der wohlverhaltensphase.
    Da mir von Dritte finanzielle Hilfe versprochen worde habe ich vor Ablauf
    Des dritten Jahres öffter bei mein Treuhänder nach der Somme gefragt was man auf bringen müss um die insolvenz zu verkürzen.es hieß das kann erst nach drei jahre gesagt werde weil bis dahin noch kosten entstehen können.
    Nun sind die drei Jahre um und mein Schuldnerberater sagt das ein Verkürzung nicht mehr möglich ist weil die 3 Jahre um sind.
    Nun wolte ich Sie gerne fragen ob sie mir hier helfen können.
    Und zwar das es verbindlich ein Restschuldbefreiung erzielt werden kann den die bekannten die uns als Familie helfen wollen haben Angst das das Geld weg ist und trotzdem keine Verkürzung möglich ist.da ich leider bis jetzt bezüglich der Beratung immer Pech gehabt habe.
    Bedanke mich vielmals im Vorraus.

    Hadi.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr S.,

      vielen Dank für Ihre Frage. Leider würde ich mich dem Schuldnerberater anschließen, denn grundsätzlich gilt, dass der benötigte Betrag rechtzeitig

        vor

      Ablauf der drei Jahre bezahlt sein muss.
      Unter Umständen besteht die Möglichkeit, mittels eines außergerichtlichen Vergleichs in der Insolvenz dennoch die Restschuldbefreiung zu erreichen, wenn die Drittmittel noch zur Verfügung stehen. Die Summe würde erst ausgezahlt werden, wenn die Gläubiger dem Vergleich zustimmen.

      Gerne können Sie uns diesbezüglich unter 0221 – 6777 0055 anrufen und eine kostenlose Erstberatung erhalten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  7. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren, mich beschäftigt die Frage: wenn ich vor den 3 Jahren der verkürzten Insolvenz mit der Zahlung der 35% und der dazugehörigen Kosten fertig bin, inwiefern wird die letzte Zeit mein Gehalt weiter bis zum Ende der 3 Jahre gepfändet?

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr G.,

      Ihre Frage zielt darauf ab, ob die Gehaltspfändung aufhört, wenn Sie 35 Prozent der Gesamtverbindlichkeiten und die gesamten Verfahrenskosten getilgt haben. Nach der Konstruktion des Insolvenzrechts ist die Drei-Jahres-Frist als „Mindestfrist“ zu verstehen. Das bedeutet, dass Sie jedenfalls mindestens drei Jahre lang zur Pfändung Ihres Einkommens verpflichtet bleiben, auch wenn Sie die genannten Voraussetzungen in beispielsweise zwei Jahen erfüllten.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  8. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    Welche summe ist ausschlaggebend für die 35% die summe die im insolvenzantrag (Gläubigerverzeichnis) berechnet wurde oder die tatsechlich
    angemeldet wurden.

    über eine antwort wäre ich sehr dankbar!!!

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr S.,

      vielen Dank für Ihre Frage. Ausschlaggebend ist die Summe, die tatsächlich angemeldet wurde, also die Forderungen, die im Schlussverzeichnis genannt sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  9. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    kann ich zu meinen 2500Euro Netto gepfändet werden 980,–Euro noch 450Euro hinzu verdienen oder werden diese ebenfalls gepfändet?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Albiez,

      die Einkommen werden zusammengerechnet und letztendlich erhöht sich der pfändbare Betrag.
      Laut Pfändungstabelle sollten bei 2.500 Euro nur 924,99€ pfändbar sein. Bei einem Einkommen von 2.950 Euro wären dagegen 1239,99 Euro pfändbar. Sie dürften also nur etwa 150 Euro von den 450 Euro behalten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, fachanwalt für Insolvenzrecht

  10. Avatar
    says:

    Sehr geehrten Damen und Herren ,

    Mein Insolvenzverfahren wurde 15.12.2015 eröffnet ( mit Hilfe von Ihnen :). ) ich habe jetzt eine Verkürzung von 6 auf 5 Jahren beantragt , da ich die Verfahrenskosten tragen kann bzw wurde dieser Betrag jeden Monat von mir gefändet ( über 50€ jeden Monat ) es würde ja dann heißen das meine Insolvenz am 15.12.2020 dieses Jahr endet , richtig ? Den Antrag hab ich bereits im April zum zuständigen Amtsgericht gestellt . Habe auch heute nochmal mit der Dame die dafür zuständig ist telefoniert und sie sagte mir das sie es erst im Dezember bearbeiten kann ! Meine Frage , muss ich jetzt noch was tun , oder wird es jetzt sein Weg gehen , so das ich am 15.12.2020 raus aus der Insolvenz bin !?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist sehr erfreulich zu hören, dass ein mit unserer Hilfe eröffnetes Verfahren nunmehr seinen Abschluss findet.
      Da der Antrag bereits gestellt wurde, brauchen Sie grundsätzlich nichts weiter zu unternehmen.
      Ein frühzeitig gestellter Antrag wird hin und wieder zurückgewiesen mit dem Hinweis, ihn später (kurz vor Ablauf der drei bzw. fünf Jahre) erneut zu stellen. Dies war aber anhand Ihrer Angaben hier nicht der Fall.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  11. Avatar
    says:

    Hallo,

    wie sieht die neue Verkürzungsregelung aus aufgrund der generellen Verkürzung der Insolvenzzeit auf 5 Jahre und stufenweise bis auf 3 Jahre? Wenn nun aktuell Privatinsolvenz beantragt wird beträgt die Zeitspanne aktuell 5 Jahre. Vielen Dank!

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      danke für Ihre Frage. Derzeit gilt, dass eine Restschuldbefreiung zwischen drei und sechs Jahren erteilt wird. Eine generelle Verkürzung auf drei Jahre wird voraussichtlich erst ab 2022 möglich sein. Wenn Sie nach aktuell geltender Rechtslage nach drei Jahren eine Restschuldbefreiung erreichen möchten, dann müssen Sie u.a. mindestens 35 Prozent der Insolvenzforderungen und die Verfahrenskosten innerhalb von drei Jahren tilgen.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  12. Avatar
    says:

    Ich wüsste gerne, ob sich bei einer Schuldlast von 6500,- eine Privatinsolvenz lohnt, wenn am Ende mind. 150% der eigentlichen Schuldlast getragen sein würde, weil drei Jahre mit unpfändbarem Einkommen reletiv utopisch wären, evtl. gerade fünf möglich wären. Ist dann, auch in Bezug an den Zeitraum.ist ein Gewinn nicht wirklich gegeben, wenn vnach Ablauf weitere vier Jahre nur für die Insolvenzkosten geleistet werden müssten, 9800 statt 6500? Kann man diese Kosten, somit auch den Zeitraum verringern, oder sind die Kosten nicht in der 35% Masse beinhaltet ?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      bei der genannten Schuldensumme wäre eine Privatinsolvenz nur dann ratsam, wenn absehbar ist, dass in den nächsten sechs Jahren kein pfändbares Einkommen erzielt wird und die Schulden somit auf absehbare Zeit nicht zurückgezahlt werden können. Ansonsten würde ich zu einem außergerichtlichen Vergleich bzw. einer Ratenzahlung raten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  13. Avatar
    says:

    Sehr geehrter Herr Dr. v. Ghendler,

    ich bin mit ca. 600 TEUR (keine Unterhalts- oder Steuerschulden) verschuldet. Dieses beinhaltet eine Immobilie mit Verkehrswert von 370 TEUR. Würde der Verkauf als Tilgunsleistung der 35% zur führzeitigen Restschuldbefreiung nach 3 Jahren angerechnet? Von den 600 TEUR Schulden, ist die Immobilie mit 500 TEUR belastet. Ich denke an eine Privatinsolvenz. Vielen Dank vorab! MfG Ralf S.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr S.,

      wenn Sie sich in der Insolvenz befinden, können Sie eine Restschuldbefreiung auf Antrag auch schon nach drei Jahren erteilt bekommen, wenn Sie die Verfahrenskosten bezahlt haben und mindestens 35 Prozent der Insolvenzforderungen getilgt wurden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  14. Avatar
    says:

    Guten Tag!
    wenn ich eine Schuldensumme von 120.000 € habe und mein pfändbarer Anteil meines Einkommens bei ca. 1.000 € liegt, dann hätte ich nach 3 Jahren 36.000 € abgetragen. Bei Ihrem Rechner kommt ein ca. Betrag von 60.000 € heraus, um eine Insolvenz auf 3 Jahre zu verkürzen. Das bedeutet, dass ich einen Einmalbetrag von 24.000 € aufbringen müsste. Zu welchem Zeitpunkt müsste dieser Betrag zur Verfügung stehen? Kann ich diesen Betrag z. B. kurz vor Ende der 3 Jahre zahlen und wäre dann durch? Oder muss ich dann in der Wohlverhaltensphase, also im 4. Jahr auch noch mtl. 1.000 € zahlen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!
    Dennis

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      Ihre Frage zielt auf eine Restschuldbefreiung gemäß §§ 304, 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 InsO ab. Dazu haben Sie einen Antrag auf Restschuldbefreiung beim Insolvenzgericht zu stellen, die Kosten für das Insolvenzverfahren zu zahlen und innerhalb der ersten drei Jahre 35 Prozent der Insolvenzforderungen zu bedienen. Es kommt also entscheidend darauf an, dass vor Ablauf der ersten drei Jahre die berechnete Summe an den Insolvenzverwalter/Treuhänder geflossen ist. Liegen die genannten Voraussetzungen vor, brauchen Sie ab dem vierten Jahr keine Abführungen mehr zu leisten. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unsere kostenlose Erstberatung am Telefon (0221 67770055) werktäglich zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  15. Avatar
    says:

    Hallo , ich habe eine prizipielle Frage zur Vergütung des Insolvenzverwalters.
    Was ich hier erlesen habe erhält der IV 40 % der Insolvenzmasse bis 25.000EUR und 25 % bis 50.000 EUR usw.
    Nun zur meiner Frage , wie berechnet sich diese Insolvenzmasse und die Vergütung?

    Mal angenommen,die eigentliche Insolvenz dauerte 10 Monate und es werden Forderungen von 30.000 EUR festgestellt und es wird durch Lohnpfändung z.B. 10 * 800,00 EUR gepfändet und es liegt kein weiteres Vermögen vor . Ist dann die Masse 8000,00 EUR und somit Gebühren von 3200,00 EUR + Auslagen ? Und wie sieht es mit den weiteren Zahlungen während der Wohlverhaltensphase aus ? Geht das auch zu 100% in die Masse und unterliegt das dann somit auch den 40 % ?
    (Der IV könnte dann durch Verschleppung der Insolvenz seine Vergütung erheblich steigern ..)
    Und was mir auch nicht klar ist, wenn Forderungen von 30.000 EUR gemeldet sind , wie legt der IV die Quote laut Schlussrechnung fest , also wie bestimmt er die Einnahmen ? Sind das dann die gepfändeten Einnahmen während des Insolvenzverfahrens ? Ich frage deshalb weil bei mir folgendes vorliegt, als das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, hatte ich ein geringes Gehalt, dieses erhöhte sich aber nach einem Jahr in der Wohlverhaltensphase stark. Nun denke ich, dass die Quote ja nicht mehr passen kann und möchte eine RSB nach 3 Jahren beantragen. Mein IV gibt leider auch auf Nachfrage keinerlei Hilfe oder Zahlen bekannt. Ich hoffe ich habe nicht zu verwirrend gefragt und hoffe auf eine paar klärende Worte
    Danke

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr M.,

      die Insolvenzmasse berechnet sich aus dem gesamten Vermögen, das Ihnen zur Zeit der Insolvenzeröffnung gehört und währenddessen erlangen. Die Quote berechnet sich am Ende des Insolvenzverfahrens, indem der Wert der Insolvenzmasse durch die Insolvenzgläubigerforderungen dividiert und dieser Wert mit dem Faktor 100 multipliziert wird. Wie Sie schon richtig vermuten, geht es bei der Quotenberechnung auch um das dem Insolvenzverwalter zugeflossene Vermögen. Eine Restschuldbefreiung können Sie auch schon nach drei Jahren erreichen, wenn Sie dies beim für Sie zuständigen Insolvenzgericht beantragen, die Verfahrenskosten gezahlt und mindestens 35 Prozent der Insolvenzgläubigerforderungen befriedigt haben (§ 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 InsO). Falls Sie keine weiteren Auskünfte durch Ihren Insolvenzverwalter erhalten, können Sie sich auch an den Rechtspfleger am für Sie zuständigen Insolvenzgericht wenden.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  16. Avatar
    says:

    Sehr geehrtes Team der Kanzlei,

    gibt es irgendwelche Formulare oder Beispiele für einen Antrag auf die vorzeitige Restschuldbefreiung nach 3 Jahren? Ich habe leider auch auf Ihrer sehr informativen Seite nichts gefunden.
    Vielen Dank im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Anne

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      Sie haben Recht, eine Musterformulierung gibt es auf unserer Seite nicht. Wir werden dies beizeiten ergänzen.
      Wichtig ist die „Glaubhaftmachung“, dass die Voraussetzungen erfüllt sind, also in der Regel den Unterlagen des Insolvenzverwalters, die in der Anlage beizufügen sind. Also die Höhe der Gesamtforderung und die Höhe der Summe, die dem Insolvenzverwalter/Treuhänder zugeflossen ist, wovon die Kosten abzuziehen sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  17. Avatar
    says:

    Hallo,

    welcher Betrag kommt denn bei einer Schuldensumme von 96.000 Euro (KfW, Bafög, 2x Inkasso von Barclays und DKB) für einen Vergleich in Frage? Kommen zu diesem Betrag noch weiter Kosten für den Insolvenzverwalter/Treuhändler etc. dazu?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      ob es in diesem Fall sinnvoll ist, die Verkürzung auf drei Jahre durch Zahlung der 35 % zu erreichen oder doch eher ein Vergleich im Insolvenzverfahren die bessere Alternative wäre, kann man am besten nach genauerer Betrachtung des Falles entscheiden. Relevant ist auch, wo die finanziellen Mittel zur Verkürzung herkommen sollen.
      Rufen Sie uns gerne zur Vereinbarung einer kostenlosen Erstberatung unter 0221 – 6777 0055 an.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  18. Avatar
    says:

    Hallo,
    Danke das Sie hier Unterstützung geben.

    Meine Frage zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.
    Im der Insolvenzeröffnungsbilanz steht ein Bilanzwert von ca. 736.000€ gesichert sind zu diesen Datum 388.000€ , laut meiner Kenntnis wurden bis heute 470.000€ vereinnahmt. (incl. Immobilien Veräußerung mit Grundschuldeintragungen)
    der Ablauf der 3 Jahresfrist ist in ca. 6 Wochen, besteht Ihrer Meinung nach die Möglichkeit der Verkürzung?

    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Mfg Uwe B

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr B.,

      da der Insolvenzverwalter ab einer Insolvenzmasse von 50.000 Euro „nur“ noch 7 % der Insolvenzmasse als Vergütung erhält und ab 250.000 Euro nur 3 % könnte es sehr gut sein, dass die 35 % plus Kosten in Ihrem Fall bereits erreicht sind. Sie sollten den Insolvenzverwalter um eine Aufstellung bitten.
      Bei Beträgen, die nicht von der Abtretungserklärung umfasst sind, ist gemäß § 300 Abs. 2 InsO noch notwendig, dass man dem Antrag auf Verkürzung noch eine Erklärung beilegt, woher die Gelder stammen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  19. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    wenn meine Schuldensumme um die 190.000 Euro beträgt, die Insolvenz ab dem 11.12.2017 in Kraft getreten ist, ein Haus im wert von 45.100 Euro versteigert wurde, 47.000 Euro Schulden durch den Kauf den Elternhauses (Restschulden) und 26.000 Euro Erbanteil gezahlt worden sind, muss man dann einen Antrag auf die verkürzung auf 3 Jahre szellen oder passiert das automatich? In der Schufa steht nämlich das die Insolvenz bis zum 11.12.2020 geht… ich verstehe das nicht so richtig.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Mit freundlichem Gruß,
    Bianca Fiedler

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Fiedler,

      bei dem Schufa-Eintrag handelt es sich vermutlich um den Eintrag über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Dieser wird nur drei Jahre gespeichert. Allerdings kommen im Anschluss neue Einträge hinzu, nämlich über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens (Beginn der Wohlverhaltensperiode) sowie die Ankündigung der Restschuldbefreiung. Somit besteht mindestens ein Eintrag während der gesamten Laufzeit des Insolvenzverfahrens und darüber hinaus.
      Die Verkürzung auf drei Jahre passiert nicht automatisch, sondern nur auf Antrag.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht.

  20. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich finde Ihre Seite eigentlich richtig gut nur muss Ihnen leider mitteilen dass sie in meinem Fall absolut nicht hilfreich war.
    Bei meiner Schuldensumme von 32290 €habe ich wirklich versucht innerhalb von drei Jahren 35% meiner Schuldensumme und die verfahrenskosten zusammenzubekommen. Ich bin neben meinem Hauptberuf jedes Wochenende Taxi gefahren um meine Schulden zu abzuarbeiten. Ich habe jetzt 13103 € erwirtschaft. Nach ihrem insolvenzrechner sind 35% der Schuldensumme 11301,50 . Des weiteren habe ich eine Vorauszahlung ans Gericht von 2000 € für die verfahrenskosten bezahlt. Durch die Bereitschaft meiner Mutter die eventuell aunfallende verfahrenskosten zu tragen schien das Ziel der verkürzten Restschuldbefreiung in greifbarer Nähe .Mein insolvenzverfahren würde am 10.11 2019 nach 3 Jahren beendet werden können, somit habe ich mein Insolvenzverwalter gebeten mir die verfahrenskosten zu nennen um das Verfahren abschließen zu können. Nach grober Hochrechnung muss ich noch 14400 € verfahrenskosten bezahlen. Eine Erklärung oder Rechenformel dafür habe ich vom Insolvenzverwalter auch auf mehrfache Nachfrage nicht bekommen. Nur eine Tabelle in der aus der hervorgeht dass ich 36% meiner Schuldensumme aufgebracht habe und 14441 Euro verfahrenskosten + Gerichtskosten noch zu tragen habe. Auf Nachfrage beim zustehende Insolvenzgericht teilte man mir mit dass das Gericht leider auch noch gar keine Erfahrung damit hat weil ich der erste wäre der die 35% schaffen würde. Korios ist bei meiner ersten Anfrage im Mai diesen Jahres beliefen sich die verfahrenskosten noch auf 3800 €.
    Somit kann ich nur jedem empfehlen der versucht eine verkürzte restschuldbefreiung zu erreichen diesen versuch erst gar nicht zu starten. Die verfahrenskosten kann einem keiner voraussagen und reißen ein aus jeder Hoffnung und Anstrengung.
    Mit freundlichen Grüßen Andre Kuhlo.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      grundsätzlich handelt es sich bei der Angabe der Verfahrenskosten nicht um eine ganz genaue Berechnung, da diese je nach Einzelfall unterschiedlich ausfallen.
      Das Problem ist auch, dass der Insolvenzverwalter im noch laufenden Verfahren, also vor Beginn der Wohlverhaltensperiode, eine deutlich höhere Vergütung erhält, als der Treuhänder nach Eröffnung der Wohlverhaltensperiode. Der Insolvenzverwalter erhält regelmäßig 40 % der Insolvenzmasse, der Treuhänder dagegen „nur“ 5 %. Somit ist es sogar denkbar, dass ein Insolvenzverwalter das Verfahren möglichst lange offen hält, um eine höhere Vergütung zu erhalten.
      Aufgrund dieser Problematik ist tatsächlich ein Vergleich im Insolvenzverfahren häufig die bessere Variante als die Verkürzung auf drei Jahre.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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