fbpx

Privatinsolvenz: Tipps, Ablauf, Dauer und Kosten

Bekannt aus:
  • PRIVATINSOLVENZ ANMELDEN: BUNDESWEIT VOM FACHANWALT

    Kostenfreie Erstberatung und anwaltliche Begleitung bei Ihrer Entschuldung

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt Insolvenz ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

    Auszug aus der Insolvenzordnung zur Verbraucherinsolvenz
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Die Privatinsolvenz – Was ist das?

    Die Privatinsolvenz (auch: „Verbraucherinsolvenzverfahren“) ist die gerichtliche Schuldenregulierung für Personen, die keine selbstständige Tätigkeit ausüben. Nachdem die sogenannte Wohlverhaltensperiode durchlaufen wurde, ergeht die Restschuldbefreiung – Die Schulden werden also gelöscht.

    Kurzüberblick:

    • Sichere Entschuldung

      Es spielt bei einem Insolvenzverfahren keine Rolle, wie hoch die Schulden sind oder wie viele Gläubiger ein Schuldner hat (vgl. § 301 InsO). Die Insolvenz ist also die Basis für einen schuldenfreien Neuanfang.

    • Höchstdauer: 6 Jahre

      Nach 3, 5 oder 6 Jahren werden die Schulden gelöscht

    • Schutz vor Gläubigern

      Ist ein Privatinsolvenzverfahren eröffnet, profitiert man von dem sog. “Pfändungs- und Vollstreckungsschutz” (vgl. §§ 8889 InsO). Gläubiger dürfen Schuldner ab dann nicht einmal mehr kontaktieren.

    • So starten Sie die Entschuldung

      Der erste Schritt auf dem Weg zur Restschuldbefreiung ist eine Schuldnerberatung. Unsere Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht begleitet bundesweit Entschuldungen und bereitet eine Privatinsolvenz innerhalb von 4-6 Wochen vor.

    Viele unserer Mandanten berichten von einer großen Hemmschwelle, den Schritt in die Privatinsolvenz zu wagen. Das Thema wird meist verdrängt, auch weil es relativ komplex ist. Aus diesem Grund bietet unsere Anwaltskanzlei Ihnen ein kostenloses telefonisches Erstberatungsgespräch an. Es dient der Einschätzung Ihrer individuellen Schuldensituation.

    Auf dieser Seite haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Privatinsolvenz zusammengestellt.

    Dr. Veaceslav Ghendler und Andre Kraus sind jeweils Fachanwalt für Insolvenzrecht. Seit 2012 ist die Kanzlei auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert. Seitdem wurden in der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei über 20.000 Entschuldungen betreut.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Überblick zur Privatinsolvenz:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Voraussetzungen der Privatinsolvenz

    Die Entschuldung durch eine Privatinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

    1. Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
    2. Keine selbstständige Tätigkeit – Anderenfalls ist die sogenannte Regelinsolvenz die richtige Verfahrensart
    3. Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit weniger als 20 Gläubiger vorhanden (vgl. § 304 Abs. 2 InsO)
    4. Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie aber bei Wunsch ins Ausland umziehen

    Hier erfahren Sie mehr zu den Voraussetzungen einer Privatinsolvenz.

    Hinweis: Einkommen ist keine Voraussetzung einer Privatinsolvenz

    Wenn Sie eine Arbeitslosengeld I oder II beziehen, können Sie selbstredend auch Privatinsolvenz beantragen. Dasselbe gilt für eine Rente. Ein Arbeitseinkommen ist keine Voraussetzung der Privatinsolvenz. Ein beachtenswerter Teil unserer Mandanten bezieht Arbeitslosengeld oder ist im Ruhestand. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird auch bei einem niedrigen Einkommen eröffnet – dazu stellen wir einen sog. Stundungsantrag. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat vorgestreckt und drei Jahre nach Ende der Privatinsolvenz erlassen, wenn sich Ihre Einkommenssituation nicht bessern sollte.

    Sonderfall: Eigenantrag nach Gläubigerantrag

    Ein besonders schnelles Handeln ist erforderlich, wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag). In diesem Fall wird von uns innerhalb kurzer Zeit innerhalb der sogenannten “Eigenantragfrist” ein Antrag auf Privatinsolvenz erstellt (sog. Eigenantrag). Dies ist sehr wichtig, da im schlimmsten Fall ansonsten eine Privatinsolvenz ohne Restschuldbefreiung droht. Sollten Sie einen Gläubigerantrag empfangen haben, sollten Sie schnellstmöglich professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Selbst wenn nur noch wenige Tage der Frist für den Eigenantrag verbleiben werden wir Ihnen aufgrund der Eilbedürftigkeit auch dann noch weiterhelfen indem wir Ihren Fall vorrangig behandeln.

    Mehr zu der Frage, wie sie richtig auf einen Gläubigerantrag reagieren.

    Zahlen und Fakten zur Privatinsolvenz:

    • Seit Einführung der Privatinsolvenz 1999 nutzten bis Ende 2017 rund 1,3 Millionen Privatpersonen das Privatinsolvenzverfahren, um von Ihren Schulden befreit zu werden.
    • Im Jahr 2018 gab es zuletzt 88.995 Privatinsolvenzen.
    • Die Anzahl der überschuldeten Haushalte wird auf zwischen 6 und 8 Millionen geschätzt.
    • Im Jahre 2017 waren bei etwa 28 % der Personen kritische Lebensereignisse der Auslöser der Überschuldung (Scheidung, Tod des Partner, Krankheit oder Unfall); Bei etwa 21 % der Befragten lag der Hauptgrund in einer plötzlich eingetretenen Arbeitslosigkeit oder einer gescheiterten Selbstständigkeit, bei weiteren 21 % lag die Zahlungsunfähigkeit in einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung begründet. Besonders alleinerziehende Mütter sowie unterhaltspflichtige Väter geraten überdurchschnittlich häufig in eine Überschuldung.
    • Die Privatinsolvenz ist die gängigste Methode, um mit einer Schuldensituation abzuschließen.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Ablauf und Dauer der Privatinsolvenz:

    Im Folgenden haben wir alle Informationen zum Ablauf und zur Dauer der Privatinsolvenz für Sie zusammengestellt. Die Durchführung einer Privatinsolvenz besteht im Wesentlichen aus drei Abschnitten:

    1. Vorbereitung
    2. Insolvenzverfahren
    3. Restschuldbefreiung

    1. Abschnitt: Vorbereitung (ca. 6 Wochen)

    Die Vorbereitung Ihrer Entschuldung beginnt mit einer Einschätzung Ihrer individuellen Schuldensituation. Anhand Ihrer Angaben zur Schuldenhöhe, ungefährer Gläubigeranzahl, Einkommen, Unterhaltspflichten und vorhandenem Vermögen (besonders Immobilien und Kraftfahrzeuge) können wir Ihnen konkret sagen, welche Maßnahme in Ihrer Situation die richtige ist, um die Schuldenspirale zu verlassen. Sollte eine Privatinsolvenz der nächste richtige Schritt sein, ermitteln wir zunächst all Ihre Gläubiger und erstellen dann Ihren Insolvenzantrag. Natürlich stehen wir auch für alle offenen Fragen bereit.

    Desweiteren sind zu einer gründlichen Vorbereitung folgende 4 Schritte zu beachten:

    1. Schritt: Sichern Sie noch vorhandenes Vermögen

    Im Rahmen Ihrer Vorbereitung sollten Sie noch vorhandenes Vermögen sichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie z.B. ein Auto behalten dürfen, Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu Ihrer Erbschaft kommen. Mehr zu der Frage, was Sie in der Privatinsolvenz behalten dürfen, finden Sie hier.

    2. Schritt: Eröffnen Sie ein ein neues Konto

    Zunächst sollten Sie ein neues Konto bei einer neuen Bank eröffnen. Eröffnen Sie dieses Konto zunächst als übliches Girokonto. Ein bis zwei Tage später besuchen Sie Ihre Bank erneut und beantragen Sie, dass das neu eingerichtete Konto als Pfändungsschutzkonto (kurz: „P-Konto“) geführt wird.

    Tipp vom Fachanwalt: Erwähnen Sie bei Ihrem ersten Besuch noch nicht, dass das neue Konto als Pfändungsschutzkonto geführt werden soll, sondern eröffnen Sie zunächst nur ein herkömmliches Girokonto. Banken sind nur dazu verpflichtet ein bestehendes Konto in ein P-Konto umzuwandeln (vgl. § 850k VII ZPO), allerdings besteht keine Verpflichtung das Pfändungsschutzkonto von Grund auf einzurichten. Sie riskieren daher eine Abweisung des Bank, wenn Sie „mit der Tür ins Haus platzen“.

    Wichtig: Wenn Sie Kinder haben und/oder verheiratet sind, können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den geschützten Betrag auf Ihrem Pfändungsschutzkonto erhöhen, nachdem Sie das Konto eingerichtet haben. Als Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht können wir Ihnen die dazugehörige Bescheinigung gerne ausstellen:

    Sorgen Sie dafür, dass alle noch zu erwartenden Einkünfte ab sofort auf dieses Konto überwiesen werden und schützen Sie somit dieses Vermögen vor Pfändungen Ihrer Gläubiger. Erst wenn Sie im Insolvenzverfahren sind, also der Eröffnungsbeschluss in Ihrem Briefkasten zu finden war, sind Sie vor dem Vorgehen Ihrer Gläubiger vollständig geschützt.

    3. Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an Ihre Gläubiger ein

    Der wohl wichtigste Schritt: Nachdem Sie ein neues Konto eingerichtet haben und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, stoppen Sie alle Zahlungen an Ihre Gläubiger. Nur noch diejenigen Zahlungen, die der Existenzsicherung dienen, also Miete, Strom, Internet etc. bezahlen Sie weiterhin. Alle anderen Daueraufträge und Einzugsermächtigungen kündigen Sie.

    Das hat den Hintergrund, dass Sie verpflichtet sind schon vor einem Insolvenzverfahren die Bevorzugung einzelner Gläubiger zu unterlassen. Zahlen Sie beispielsweise Ihrem Nachbarn oder Ihrer Bank kurz vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch 1000,- € – den anderen Gläubigern jedoch nichts – könnten Sie sich damit gem. § 283c StGB strafbar machen.

    Die Einstellung der Zahlung hat jedoch auch einen ganz logischen Grund: Jetzt noch Zahlungen zu tätigen bringt Ihnen keinen Vorteil mehr, denn Ihre Schulden werden durch das Insolvenzverfahren ohnehin gelöscht. Es bringt also nichts mehr, den Schuldenberg kleiner zu machen, ganz im Gegenteil: Behalten Sie das Geld daher besser. Dies ist rechtlich unbedenklich und gerichtlich bestätigt worden (vgl. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483).

    Es ist möglich, dass Ihre Gläubiger bei Zahlungsstop versuchen Pfändungen in die Wege zu leiten. Dem können Sie nur durch das neue Konto begegnen. Darüber hinaus müssen Sie dahingehend noch kurz auf die Zähne beißen, denn: Sobald Ihre Privatinsolvenz eröffnet ist, darf kein Gläubiger mehr gegen Sie vorgehen (sog. Pfändungs- und Vollstreckungsverbot gem. §§ 88, 89 InsO). Wenn der Eröffnungsbeschluss in Ihrem Briefkasten liegt, hat das „Spiel“ mit Ihren Gläubigern also ein Ende.

    4. Schritt: Sammeln Sie weitere Gläubigerkorrespondenz

    Während Sie Ihre persönliche Vorbereitung vorantreiben, sind wir im Hintergrund schon dabei Ihre Gläubiger ausfindig zu machen und die Schuldenstände einzuholen. Dazu tätigen wir Abfragen bei allen gängigen Schuldnerregistern (Schufa, ICD, Boniversum).

    Währenddessen sollten Sie jegliche Schreiben, die Sie noch von Gläubigern erhalten, sammeln. Wie Sie dies am besten organisieren, haben wir hier noch einmal für Sie zusammengefasst. Weitere Infos hierzu erhalten Sie auch in folgendem Video:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    2. Abschnitt: Insolvenzverfahren und Wohlverhaltensperiode (3, 5 oder 6 Jahre)

    Kurzübersicht:

    • Ca. einen Monat nach Antragsstellung wird das Privatinsolvenzverfahren eröffnet – es dauert ab dann 3, 5 oder 6 Jahre
    • Danach werden alle Pfändungen Ihrer Gläubiger gestoppt (vgl. §§ 88, 89 InsO). Die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren, sondern nur noch der Insolvenzverwalter. Sind beim Schuldner noch größere Vermögenswerte vorhanden, darf der Insolvenzverwalter diese verwerten.
    • Während der Insolvenz verbleibt Ihnen der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens. Über diesen können Sie frei verfügen. Wie hoch dieser ausfällt ist stets unterschiedlich. Mit Hilfe unseres Pfändungsrechners können Sie diesen kinderleicht ausrechnen.
    • Die 5 Obliegenheiten bei einer Privatinsolvenz sind:
      • Erwerbsobliegenheit (Im Falle der Arbeitslosigkeit muss man sich um eine Anstellung bemühen; mehr dazu hier)
      • Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während einer Insolvenz
      • Anzeige eines Wohnsitzwechsels
      • Anzeige eines Arbeitswechsels
      • keine direkten Zahlungen an die Gläubiger

    Das Privatinsolvenzverfahren wird im Normalfall etwa 5 Wochen nach Einlegung des Antrags auf Privatinsolvenz eröffnet. Mit diesem Zeitpunkt beginnt auch die Laufzeit der Privatinsolvenz. In der Regel dauert dieser – als Privatinsolvenzverfahren “im engen Sinn” bezeichnete – Abschnitt ein Jahr. Das Insolvenzgericht bestimmt einen Insolvenzverwalter. Dieser schreibt alle Gläubiger an und verbietet ihnen weitere Pfändungen oder Vollstreckungen. Er alleine darf das pfändbare Vermögen verwerten. Das unpfändbare Vermögen wie Hausstand, Möbel, zur Arbeit benötigtes Auto, Computer, Fernseher dürfen Sie selbstverständlich behalten.

    In den meisten Fällen besteht keinerlei pfändbares Vermögen. Der Insolvenzverwalter schreibt einen sogenannten Schlussbericht. Nach dem Insolvenzverfahren im engeren Sinne geht es über zur Wohlverhaltensperiode.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Der Insolvenzverwalter

    Sie sind den Gläubigern gegenüber zu nichts mehr verpflichtet. Ebenso verhält es sich mit Ihren Pflichten gegenüber dem Gerichtsvollzieher: Ihm ist es nicht mehr gestattet, gegen Sie vorzugehen. Es wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der stattdessen die Interessen Ihrer Gläubiger vertritt. Daher dürfen Sie den Treuhänder auf keinen Fall als Ihren Rechtsbeistand ansehen.

    Er wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens beauftragt, vorhandenes Vermögen zu verwerten, den pfändbaren Betrag einzuholen und wie ein „Schiedsrichter“ dafür zu sorgen, dass sich sowohl Sie, als auch Ihre Gläubiger, an die Regeln halten: Sie müssen Ihren Obliegenheiten nachkommen, die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren.

    Da auch im Umgang mit dem Insolvenzverwalter häufig noch Fragen auftauchen, bieten wir unseren Mandanten an, sie in diesem Stadium zu begleiten. So können wir Ihnen weiterhin zur Seite stehen und Sie hinsichtlich Ihres Austauschs mit dem Insolvenzverwalter unterstützen.

    Lesen sie hier mehr zum richtigen Umgang mit dem Insolvenzverwalter.

    Die Wohlverhaltensperiode

    Etwa ein Jahr nach dem Insolvenzverfahren im engeren Sinne beginnt die Wohlverhaltensperiode.  Sie stellt eine erhebliche Erleichterung für Sie dar: Der Kontakt zum Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter während der Wohlverhaltensperiode  genannt – reduziert sich auf einen jährlichen schriftlichen Fragebogen. Sie können nun Geld ansparen oder Zuwendungen in beliebiger Höhe erhalten.

    Sie können Ihr Leben also grundsätzlich wieder wie vor der Privatinsolvenz gestalten – mit der Ausnahme, dass Sie monatlich den pfändbaren Betrag schulden. Viele unserer Mandanten berichten davon, dass es Ihnen an diesem Punkt mental viel besser geht, als vor der Insolvenz.

    Das liegt sicherlich daran, dass man nun den Überblick über die finanzielle Situation zurückerlangt hat und endlich die angestaute Ungewissheit der Zukunft ablegen kann. Man weiß genau, welcher Betrag einem monatlich zur Verfügung steht und kann dementsprechend auch wieder planen.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    3. Abschnitt: Restschuldbefreiung

    Der letzte Abschnitt ist dann die Restschuldbefreiung, sozusagen die Ziellinie Ihrer Entschuldung:

    Kurzübersicht:

    • 3, 5 oder max. 6 Jahre nach Stellung des Insolvenzantrags tritt die Restschuldbefreiung ein – Sie sind schuldenfrei.
    • Die Restschuldbefreiung umfasst alle Schulden – unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl der Gläubiger.
    • Ausgenommen sind Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung sowie Strafen oder Bußgeldern.

    3, 5 oder 6 Jahre nach der Eröffnung der Privatinsolvenz erteilt das Insolvenzgericht Ihnen durch Beschluss schließlich die Restschuldbefreiung (§ 300 Abs. 1 InsO). Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie sind nun schuldenfrei. Dabei ist es völlig egal, ob Sie diese Schulden bei einer Bank, im Fitnessstudio oder bei Ihrem Nachbarn haben. Nur wenige Forderungstypen sind von der Restschuldbefreiung nicht umfasst:

    Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen

    Davon gibt es allerdings Ausnahmen: Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung, Bußgeldern oder Strafen werden nicht sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Sie verlieren zwar alle anderen Schulden, sollten diese jedoch in einer Ratenzahlung abbezahlen – oder durch einen Insolvenzplan bereinigen. Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Wie kann ich die Privatinsolvenz verkürzen?

    Die gewöhnliche Dauer der Privatinsolvenz beträgt 6 Jahre. Sie wird ohne jegliche Bedingungen oder Voraussetzungen erreicht. Zur Verkürzung der Privatinsolvenz ist es jeweils erforderlich, einen bestimmten Betrag innerhalb dieses Zeitraums zurückzuzahlen:

    Kurzübersicht:

    • Die Privatinsolvenz dauert maximal 6 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 5 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten sowie 35 % der Schulden während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 3 Jahre.
    • Mit einem Insolvenzplan lässt sich die Privatinsolvenz auf 1 Jahr verkürzen.

    Verkürzung der Privatinsolvenz auf 5 Jahre

    Für die Verkürzung auf fünf Jahre muss lediglich ein Betrag zurückgezahlt werden, der die Verfahrenskosten abdeckt. In der Regel betragen die Verfahrenskosten nicht mehr als 2.000 Euro. Wer innerhalb der fünf Jahre also rund 35 Euro monatlich zurückzahlt, kann die Privatinsolvenz auf fünf Jahre verkürzen. Es ist ebenfalls möglich, den Betrag per Einmalzahlung zu leisten, entweder weil zu Beginn der Insolvenz pfändbares Vermögen vorhanden war, oder weil während des Insolvenzverfahrens ein Betrag verfügbar geworden ist – beispielsweise durch Zuwendung von dritter Seite oder einen Privatkredit.

    Mit unserem Fünf-Jahres-Rechner können Sie berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach fünf Jahren abschließen können:

    5-Jahres Insolvenz Rechner

    Privatinsolvenz in 3 Jahren abschließen

    Ebenso ist es möglich, die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren zu erreichen. Hierfür muss ein Betrag zurückgezahlt werden, der 35 % der ursprünglichen Schuldensumme entspricht. Die Höhe des Betrags ist also abhängig davon, wie hoch die Schulden zu Beginn der Privatinsolvenz waren. Zudem müssen die Verfahrenskosten bezahlt werden. Diese hängen unter anderem von der Höhe der Insolvenzmasse ab, steigen also an, je mehr Geld zurückgezahlt wurde.

    Die Verfahrenskosten lassen sich nur schwer genau beziffern. Wenn ein hohes pfändbares Einkommen vorhanden ist oder die Möglichkeit einer Zuwendung beispielsweise von Verwandten besteht, so dass in drei Jahren ca. 35 % der Schulden bezahlt werden können, ist unsere Empfehlung ein außergerichtlicher Vergleich.

    Mit unserem Drei-Jahres-Rechner können Sie zumindest annäherungsweise berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach drei Jahren abschließen können:

    3-Jahres Insolvenz Rechner

    Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

    Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

    Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

    Insolvenzplan: Verkürzung der Privatinsolvenz auf 4 – 12 Monate

    Nach der Reform der Privatinsolvenz 2014 wurde Schuldnern die Möglichkeit gegeben, die Insolvenz mit einem sogenannten Insolvenzplan vorzeitig zu beenden. Der Insolvenzplan wird durch eine höhere, von Seiten eines “Sponsors” gestellte Einmalzahlung gestemmt (beispielsweise Familienmitglieder). Er wird gezielt vorbereitet, um eine nötige Kopf- und Summenmehrheit zu erreichen. Wenn das Gericht den Insolvenzplan dann anerkennt, kommt es zur Verkürzung der  Privatinsolvenz auf vier bis zwölf Monate.

    Beim Insolvenzplan ist die richtige Taktik entscheidend. Es kommt darauf an, dass eine Mehrheit der Gläubiger, die zum sogenannten Abstimmungstermin erscheinen, dem Insolvenzplan zustimmen. Ablehnende Gläubiger können möglicherweise davon abgehalten werden, an der Abstimmung über den Insolvenzplan teilzunehmen. Hier finden Sie alles zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten eines Insolvenzplans.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Die Vorteile der Privatinsolvenz

    • Sicher schuldenfrei werden

      Vielen Schuldnern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können ihren Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil das Einkommen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreicht. In diesem Fall ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger oder der Schuldenhöhe.

    • Feststehender Zeitpunkt der Entschuldung

      Durch die Privatinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens nach 6 Jahren ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Privatinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar bereits nach 3 oder 5 Jahren ein.

    • Psychologische Entlastung

      Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.

    • Mehr vom Einkommen

      Die Privatinsolvenz bringt einen finanziellen Vorteil. Dies hat die langjährige Erfahrung aus unserer Schuldnerberaterpraxis gezeigt. Viele Schuldner zahlen vor der Insolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Privatinsolvenz tun. Das Privatinsolvenzverfahren führt durch die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge oftmals zu einem höheren zur Verfügung stehendem Einkommen. Der Insolvenzverwalter verhindert jede Vollstreckung oder Pfändung durch einen Gläubiger. Das Existenzminimum ist durch die Pfändungsfreigrenzen geschützt.

    • Keine Pfändungen

      Das Privatinsolvenzverfahren führt zum Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Gehalts- oder Kontopfändung durchführen.

    • Keine “bösen Briefe” Ihrer Gläubiger

      „Böse Briefe“ Ihrer Gläubiger hören schnell auf: meistens mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Privatinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.

    • Keine wesentlichen Einschränkungen der Lebensführung

      Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen, einen Job wechseln, kündigen oder heiraten wollen. Außerdem wird der Insolvenzverwalter Sie bei richtiger Vorbereitung durch eine erfahrene Fachanwaltskanzlei im Verlauf der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz nur ca. 5 Mal per Brief kontaktieren.

    • Schufa-Eintrag drei Jahre nach Restschuldbefreiung getilgt

      Drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung der Privatinsolvenz werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht. Dasselbe gilt für alle Einträge bei anderen Wirtschaftsauskunfteien wie Boniversum oder Infoscore sowie dem Schuldnerverzeichnis.

    • Weiter Umfang der Restschuldbefreiung

      Die Restschuldbefreiung einer Privatinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal woher sie stammen, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der Privatinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.

      Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen haben oder nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Insolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen haben (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.

      Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigerten Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.

      Aus diesen Gründen wird eine Privatinsolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.

    Die Nachteile der Privatinsolvenz

    • Insolvenzbeschlag

      Der Insolvenzverwalter wird das pfändbare Vermögen und Einkommen unter Beschlag nehmen. Das unpfändbare Vermögen und Einkommen wie der gesamte Haushalt, ein zur Arbeitsfahrt benötigtes Auto etc. wird selbstverständlich belassen.

      Alternative: Oberflächlich gesehen ist der außergerichtliche Vergleich eine Alternative. Es ergeht kein Eröffnungsbeschluss – das pfändbare Vermögen des Schuldners wird nicht in Insolvenzbeschlag genommen. Faktisch wird bei einem Vergleich jedoch immer mehr angeboten, als in einem Insolvenzverfahren – diese Besserstellung ist eine Voraussetzung für eine Einigung. Finanziell stellt der Vergleich einen Schuldner nicht besser. Sollte eine Möglichkeit einer Vergleichszahlung gar nicht bestehen, ist davon abzuraten. Die Privatinsolvenz ist dann trotz des Insolvenzbeschlags die bessere Alternative.

    • Dauer

      Die Privatinsolvenz dauert 3, 5 oder 6 Jahre.

      Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schuldenfreiheit: durchschnittlich beträgt die Einigungsdauer nur drei Monate. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Schuldenbefreiung führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    • Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig

      Manche Schuldner können es nicht vereinbaren, dass die Schulden nach einer Privatinsolvenz einfach “gestrichen” werden. Sie hatten zu keiner Zeit die Absicht, die Gläubiger leer ausgehen zu lassen.

      Alternativen: Steht dieses Interesse so weit im Vordergrund und besteht die finanzielle Möglichkeit, kann der Versuch der vollen Rückzahlung unternommen werden. Praktisch unmöglich ist dies meistens aus den eigenen Einkünften – sie reichen meistens nicht, um die immer weiter wachsenden Zinsen zu tragen. Denkbar ist ein Darlehen von dritter Seite – von Verwandten oder auf Umschuldung spezialisierte Banken. Wir raten hiervon jedoch ab, weil aus Erfahrung die Schulden lediglich verlagert werden und das Problem im Kern nicht behoben wird. Denkbar ist ein Vergleich oder Insolvenzplan, bei dem eine volle Rückzahlung auf Basis einer sehr langen Ratenzahlung vereinbart wird. Eine weitere Alternative ist: Es besteht kein Hindernis für den Schuldner, nach Ablauf der Privatinsolvenz und der Erteilung der Restschuldbefreiung aus eigenem Antrieb den Gläubigern – auch ohne Bestehen eines Zahlungsgrundes – einen Betrag zu überweisen.

    • Insolvenzveröffentlichung

      Die Eröffnung der Privatinsolvenz oder die Tatsache der Restschuldbefreiung werden in den sogenannten Insolvenzbekanntmachungen veröffentlicht. Bei einem Schuldenvergleich passiert dies nicht. Es findet regelmäßig kein Verfahren vor einem Gericht und damit keine Insolvenzbekanntmachung statt. Allerdings sollten beachtet werden, dass bei einem Vergleich aufgrund der notwendigen Zahlungseinstellung bereits Schufa-Einträge bestehen, die das Scoring des Schuldners leider auf eine vergleichbare Weise verschlechtern. Eine wirkliche Alternative besteht damit nicht.

    • Entfernung des Schufa-Eintrags

      Eine Privatinsolvenz ist nach 3, 5 oder 6 Jahren abgeschlossen. Danach dauert es 3 Jahre, bis die Schufa komplett bereinigt wird.

      Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schufa-Bereinigung: durchschnittlich wird die Schufa etwa 3,5 Jahre nach Beginn der Vergleichsverhandlungen bereinigt. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Die Schufa ist ca. 4 Jahre nach Beginn des Insolvenzplans durch uns bereinigt. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Löschung des Schufaeintrags führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    • Wohnsitz in Deutschland erforderlich

      Dieser Nachteil dürfte nur Wenige betreffen, doch der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass für die Privatinsolvenz ein Wohnsitz in Deutschland erforderlich ist. Dies gilt jedoch nur, bis Sie den Antrag auf Privatinsolvenz gestellt haben. Bei laufender Insolvenz können Sie auch auswandern. Bedenken Sie nur, dass Sie auch im Ausland Ihren Auskunfts- und Mitwirkungspflichten nachkommen müssen.

      Alternative: Ein außergerichtlicher Vergleich kann auch aus dem Ausland durchgeführt werden – wegen der erschwerten Vollstreckbarkeit mit einer höheren Einigungschance.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Der Pfändungsrechner: Was bleibt mir monatlich vom Einkommen in der Insolvenz?

    Die Frage, ob und wie hoch der Betrag ist, der Ihnen monatlich zur Verfügung stehen wird, bemisst sich nach der Pfändungstabelle. Relevant sind dabei auch vorhandene Unterhaltspflichten. Ob und inwiefern bei Ihnen eine solche Unterhaltspflicht anzunehmen ist, können Sie hier nachlesen oder im Rahmen eines kostenlosen, telefonischen Erstberatungsgesprächs von uns einschätzen lassen. Den konkret bei Ihnen pfändbaren Betrag können Sie mit unserem Pfändungsrechner kinderleicht ausrechnen:

    Pfändungsrechner

    Weitere häufige Fragen:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Welche Kosten können entstehen?

    Kurzübersicht:

    • Die Kosten der Privatinsolvenz bestehen aus dem anwaltlichen Honorar und den Verfahrenskosten
    • Das anwaltliche Honorar einer Privatinsolvenz setzt sich aus einem Grundpreis von 536,97 Euro (639,00 Euro inkl. MwSt.) und 23,52 Euro (27,99 Euro inkl. MwSt.) pro Gläubiger zusammen.
    • Die Kosten können in Raten gezahlt werden.
    • Bei Gewährung von Beratungshilfe ist unsere anwaltliche Begleitung kostenlos
    • Die Verfahrenskosten müssen aufgrund eines Stundungsantrags zunächst nicht bezahlt werden. Sie werden nach Ende der Privatinsolvenz in Raten, meistens jedoch aufgrund eines geringen Einkommens komplett erlassen.
    • Bei der Klärung der Kosten sollten Sie besonders auf die Kriterien einer seriösen Schuldnerberatung Acht geben.

    Das anwaltliche Honorar

    Unser anwaltliches Honorar für Ihre Privatinsolvenz ist ein Festpreis.

    Unter Umständen kostet Sie ein Mandat sogar gar nichts: Mit Hilfe eines Beratungshilfescheins ist dies möglich. Ob und wie Sie einen Beratungshilfeschein beantragen können, erfahren Sie hier oder in diesem Video:

    Sollte keine Beratungshilfe gewährt werden, bieten wir unseren Mandanten faire Ratenzahlungen an, damit jeder die Chance auf eine schnelle Entschuldung nutzen kann. Während Sie die Raten (meist in 2-4 Monaten) begleichen, bereiten wir bereits Ihre Entschuldung umfassend vor, ermitteln also Ihre (möglicherweise unbekannten) Gläubiger und nehmen zu diesen ersten Kontakt auf.

     Zur Vereinfachung hier auch unser Kostenrechner:

    Kostenrechner

    Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

    0,- €

    Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

    Grundpreis

    Privatinsolvenz

    536,97 Euro

    (639,- Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Gläubiger

    23,52 Euro

    (27,99 Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Immobilie

    104,50 Euro

    (124,36 Euro inkl. MwSt.)

    Die Verfahrenskosten

    Der Insolvenzschuldner trägt grundsätzlich auch die Verfahrenskosten – die Gerichtskosten und die Vergütung des Insolvenzverwalters. Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern aber die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten durch eine Stundung erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode in Raten zu begleichen (§ 4a InsO). Wir beantragen dies für Sie in allen Fällen der Privatinsolvenz.

    ABER:

    In sehr vielen Fällen kommt es nach Abschluss der Wohlverhaltsperiode gar nicht zur Rückzahlung der Verfahrenskosten. Hat ein Schuldner nur ein geringes Einkommen, werden seine Raten auf 0,- Euro gesetzt (sogenannte Nullraten). Nach Ablauf der Stundungsrückzahlungszeit von 3 Jahren wird der Rest der Verfahrenskosten komplett erlassen – im Fall von Nullraten kommt es damit zu keinerlei Rückzahlung.

    Mehr dazu in diesem Video:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Exkurs: Vorsicht bei unseriösen Schuldnerberatern

    In der Vergangenheit haben sich Fälle gehäuft, in denen unsere Mandanten zuvor Opfer unseriöser, fast schon betrügerischer „Schuldnerberater“ geworden sind. Dabei werden Schuldner meist zu der Vornahme eines außergerichtlichen Vergleichs gedrängt, ohne dass für einen solchen überhaupt konkrete Chancen absehbar sind.

    Oftmals werden diese „Berater“ auch gar nicht erst ernsthaft tätig, haben kaum oder keine juristische Fachkenntnisse und ziehen Ihr Vorgehen künstlich in die Länge. Damit verfolgen diese das Ziel, mit minimalem Aufwand möglichst lange monatliche Honorarzahlungen der Mandanten zu „kassieren“. Das teils zu bevorzugende Insolvenzverfahren wird meist als Option gar nicht erst erwogen, da es für den unseriösen Schuldnerberater und sein Geschäftsmodell schlicht nicht rentabel ist.

    Auch aus diesem Grund ist unser Honorar stets ein Festpreis!

    Mehr zu den Merkmalen eines seriösen Schuldnerberaters finden Sie hier.

    Mehr zu den Vorteilen einer anwaltlichen Schuldnerberatung finden Sie hier.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Vaeceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Vaeceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alex Blaj
    Jur. wiss. Mitarbeiter u. Entschuldungsexperte

    Wir unterstützen Sie bei Ihrer Entschuldung

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie der Entschuldung unterstützen. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen runter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zur Entschuldung gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    Privatinsolvenz Unterlagen zum Download

    Regelinsolvenz Unterlagen zum Download

    Außergerichtlicher Vergleich Unterlagen zum Download

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Privatinsolvenz 2020 – was verändert die EU-Richtlinie (EU) 2019/1023?

    Am 16. Juli 2019 wurde durch den Europäischen Rat eine europaweite Verkürzung des Insolvenzverfahrens auf 3 Jahre, unabhängig von der Insolvenzmasse, beschlossen. Eine solche EU-Richtlinie tritt jedoch nicht automatisch auch hierzulande in Kraft. Vorher muss der deutsche Gesetzgeber diese Richtlinie auch in die deutschen Gesetze einpflegen. Die Frist dafür läuft bis zum 17.07.2021, sie kann jedoch einmalig um ein Jahr verlängert werden.

    ABER: Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Christine Lambrecht will das Verfahren schrittweise jeden Monat um jeweils einen Monat verkürzen, sodass eine in diesem Zeitraum eingelegte Insolvenz so oder so nicht früher enden kann, als eine später eingelegte Insolvenz. Dies soll ab dem 17.12.2019 gelten. Näheres können Sie dieser Tabelle entnehmen:

    Insofern bleibt festzustellen: Es macht für die Restschuldbefreiung keinen zeitlichen Unterschied, wann man tatsächlich die Privatinsolvenz startet.  Dass eine kürzere Insolvenz unter dem Strich trotzdem angenehmer sei, als eine längere entspricht häufig jedoch nicht der Wahrheit: Denn je schneller eine Privatinsolvenz in die Wege geleitet wird, desto schneller hat der Schuldner Ruhe von seinen Gläubigern aufgrund des Pfändungsschutzes und wieder Klarheit hinsichtlich seiner finanziellen Verhältnisse.

    Ob aus anderen Gründen eine Privatinsolvenz früher oder später eingeleitet werden sollte, lässt sich nur am individuellen Einzelfall bewerten. In einem kostenlosen, telefonischen Beratungsgespräch gehen wir gerne mit Ihnen darauf ein.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Oder einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine Frage zum Thema Privatinsolvenz? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    Stellen Sie hier Ihre Frage

    • Privatinsolvenz

    unterhaltspflichtige person ehefrau

    hallo , befinde mich in der privatinsolvenz und ab 6 2019 bekomme ich rente betrieblich und gesetzlich ca 2750 euro netto. der insolvenzverwalter erkennt die abhaeniggjkeit meiner verheirateten ehefrau nicht an und verlangt den vollabzug laut pfaendungstabelle. er erfragt wovon meine ehefrau davor gelebt hat ,meine frau hat in deutschland keine bezuege seit 2000 aber […]

    Verhinderungspflege im Insolvenzverfahren

    Hallo Das das Pflegegeld nicht in die Insolvenz fliesst ist bekannt. Wie verhält es sich mit Zahlungen der Verhinderungspflege, welche ja an die Ersatzpflege weitergegeben wurde und nachträglich erst von der Krankenkasse vergütet werden. Die Zahlungen stehen natürlich im Kontoauszug welcher in Abständen vorgelegt wird um „Einnahmen“ zu „überwachen“. Zählen denn die Verhinderungspflege Zahlungen zu […]

    Schadensersatz als Einnahme

    Hallo, ich bin im 3. Jahr meiner Insolvenz. Ich habe mein Auto „rausgekauft“ und die letze Rate im November 2019 bezahlt. Vor 2 Tagen ist jemand in mein parkendes Auto gefahren und jetzt ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. Muss ich den Betrag, den ich von der gegnerischen Versicherung erstattet bekomme als Einnahme angeben und ist […]

    Kontopfändung trotz Wohlverhaltensphase.

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin so ziemlich am Ende der Wohlverhaltensphase und warte eigentlich nur noch auf den Beschluß des Gericht. Nun habe ich bedingt durch Rückzahlung einer Kaution erfahren, das immer noch eine Kontpfändung von Seiten des Finanzamt besteht und die Bank die Kaution zurückhält bis die Pfändung aufgehoben ist. Von Seiten […]

    Pflichtteil/Kind des Erblassers

    Erbe ist Auszahlungsunfähig und hat Insolvenz angemeldet. Muss ich als Pflichtteilnehmer die Gerichts und Insolvenzkosten mittragen.

    Neugeborenes Kind während Priv. Inso. Pfändungsfreigrenze erhöhen

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich befinde mich momentan in einem Privat-Insolvenzverfahren. Nun wurde meine Tochter zur Welt gebracht und ich möchte meine Pfändungsfreigrenze erhöhen lassen. Wie muss man hier vorgehen? Muss ich einen Antrag bei meinem Insolvenzverwalter stellen oder bei dem Amtsgericht (Insolvenzgericht)? Gibt es hierzu Formulare oder wird dies Formlos mit der Geburtsurkunde gestellt? […]

    P-Konto bei Privatinsolvenz obsolet?

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich seit November 2018 in Privatinsolvenz und damit in der Wohlverhaltensphase. Aktuell besitze ich ein P-Konto bei meiner Hausbank. Ich habe eine Lohnpfändung, sodass der pfändbare Anteil direkt von meinem Arbeitgeber an den Verwalter abgeführt wird. Durch das P-Konto habe ich nun das Problem, dass ich nicht auf […]

    Einmalzahlung der 35% über Leihgabe

    Guten Tag, im Juni dieses Jahres werde ich das 3. Jahr des privaten Insolvenzverfahrens abschließen und strebe an, eine Restschuldbefreiung nach 3 Jahren zu beantragen. Bisher wurden nur die Anwaltkosten beglichen. Ich habe evtl. die Möglichkeit 35% meines Schuldenbetrages (3.100) und die Gerichtskosten (ca. 924) über eine private finanzielle Unterstützung eines Freundes in einer Einmalzahlung […]

    Privatinsolvenz

    Hallo,ich bin seit 2 Jahren in der privatinsolvenz und bin auf Arbeit eine Position höher gestiegen. Mein Chef möchte mir gerne eine pämie zahlen….kann er das so einfach und muss ich das Geld dann abgeben oder darf ich es behalten?

    vorzeitige Löschung bei der Schufa ?

    Ich habe meine Restschuldbefreiung am 1.11.18 erhalten . Nach meinenen Informationen wird der Eintrag erst am 1.11.21 von der Schufa gelöscht. Gibt es eine Möglichkeit den Eintrag zum Jahresende 2020 löschen zu lassen?

    Gewerbeanmeldung als Immobilienmakler

    Ich besitze bereits seit 1996 die Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO, das Gewerbe habe ich allerdings vor 12 Jahren abgemeldet. Jetzt möchte wieder als Immobilienmakler tätig werden und ein Gewerbe anmelden. Kann mir dies vom Gewerbeamt verweigert werden, weil ich vor 5 Jahren Privatinsolvenz anmelden musste und much jetzt in der Wohlverhaltensphase zur Restschuldbefreiung befinde?

    Kosten

    Bei Gewerbetreibenden nach Kleinunternehmerregelung welche Kosten/Gebühren fallen bei einer Insolvenz insgesamt (auch für Ihre Kanzlei) an? Danke für Ihre Antwort.

    Unterhaltspflicht

    Guten Tag, ich befinde mich seit Mitte 2019 in der Privatinsolvenz. Ich bin verheiratet. Meine Ehefrau verdient ihr eigenes Einkommen. Mehr als ich. Die Kosten des Insolvenzverfahrens wurden mir gestundet. Begründung: Ich schulde meiner Ehefrau aufgrund einer Bürgschaft und abgetretenen Sicherheiten, die verwertet wurden, nachweislich ca. 40.000 Euro. Meine Unterhaltspflicht gegenüber meiner Ehefrau wurde offensichtlich […]

    Privatinsolvenz

    Bin gerade in Insolvenz gegangen. Bin seit knapp 12 Jahren in Erwerbsminderungsrente wurde immer wieder verlängert läuft jetzt noch knapp 2 Jahre dann entweder wieder 3 Jahre verlängert oder unbefristet.Bin 54 Jahre alt. Meine Frage lautet.Bekommt der Insolvenzverwalter von Ärzten oder Kliniken -Rentenanstalt auskunft über meinen Gesundheitszustand?

    Privatinsolvenz

    Hallo ich bin mitten im Privatinsolvenzverfahren und habe einen Sohn, der vor hat arbeiten zu gehen und noch bei mir lebt. Wird sein Lohn dann bei mir angerechnet? Danke

    Privatinsolvenz

    Ich bin gerade in Privatinsolvenz gegangen. Auf mich ist ein Auto zugelassen,also ich stehe als Halter auch im Brief. Gekauft hat es aber die Schwiegermutter. Kaufvertrag lautet auch auf sie. Sie hat sich ein Kredit bei einer Bank geholt,das Auto in Bar bezahlt und den Brief als Sicherheit der Bank gegeben.Ich durfte als Halter eingetragen […]

    Ist Unterhalt von der Unterhaltsvorschusskasse pfändbar?

    Hallo, Ich befinde mich gerade frisch in der PI. Leider habe ich Probleme mit meinem Geld. Ich bin alleinerziehend, erhalte demnach Kindergeld und mein Gehalt liegt auch unterster Pfandungsfreigrenze, zusätzlich erhalte ich noch vom Jugendamt Ungerhaltsvorschuss. Doch dieser wird mich angerechnet und steht mir nicht zu Verfügung? Ich weiß nicht mehr weiter denn ich dachte […]

    Privatinsolvenz Fragen Wohlverhalten

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ich befinde mich in der PI und in der Wohlverhaltensphase. Leider habe ich Probleme mit meinen IV. Anfang des Jahres war ich Krankgeschrieben habe dann einen Job angenommen aber in der Probezeit meine Kündigung erhalten. Nach 2 Monaten habe ich wieder einen neuen Job bekommen aber bin zum Endes des […]

    Steuererstattung

    Sehr geehrte Damen und Herren, Person XY befindet sich seit 2018 in der Verbraucherinsolvenz. Es bestand keine Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärungen. Person XY gibt diese für 2015-2018 im Jahr 2019 freiwillig ab. Der Treuhänder hat die Abgabe Person XY überlassen und die Steuererklärungen nicht unterzeichnet. Für alle Jahre erhält Person XY eine kleine Steuererstattung. […]

    Urlaub

    Haben beide im Januar Insolvenz angemeldet.Jetzt meine Frage. Dürfen wir im Juli in Urlaub fahren? Der Urlaub wurde von unser Tochter bezahlt und sie gibt uns auch das Geld für dort.Oder spricht da etwas dagegen?

    Privat Insolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich privat Insolvenz anmelde, kann ich trotzdem eine Kapitalgesellschaft besitzen, als Gesellschafter und Geschäftsführer? Was bedeutet das für das Kapital auf dem Geschäftskonto? Kann das gepfändet werden ? Besten Dank im voraus, mit freundlichen Grüßen, V.Scholten

    P-Konto

    Darf der Insolvenzverwalter das P-Konto gesperrten lassen obwohl nur Rente in Höhe von 800 pro Monat kommt?

    bankvollmacht privatinsolvenz

    ich besitze eine bankvollmacht über das konto meiner mutter. ich hebe einmal pro monat geld für ihre einkäufe ab, da sie nicht mehr aus dem haus geht. nun wurde bei mir die verfahrenseröffnung zur privatinsolvenz begonnen. hat die bankvollmacht konsequenzen? Ich habe selbst ein pkonto.

    Privatinsolvenz

    Hallo, Bin in Erwerbsminderungsrente bekomme 795 Euro Rente.Ich bin verheiratet und habe Insolvenz beantragt.Jetzt meine Frage. Ich liege ja unter der Pfändungsfreigrenze. Von meinem Konto überweise ich für meine Schwiegermutter 2 Raten für Kreditkarten.Kreditkarten laufen auf meine Schwiegermutter. Die Tage kommt der Insolvenzverwalter und möchte Auszüge der letzten 6 Monate. Kann ich mit meinen pfändfreien […]

    Geldzahlungen von Dritten in der Privatinsolvenz

    Eine Tochter von mir beantragt die Privatinsolvenz. Ist es gesetzeswidrig während dieser Zeit z.B. monatliche Barzuschüsse zu geben oder die Übernahme der Mietkosten direkt gegenüber dem Vermieter vorzunehmen? Damit könnte sich m.E. das zur Verfügung stehende Einkommen erhöhen, ohne dass die Gläubiger befriedigt werden könnten.

    Privatinsolvenz

    Frahe zum Konto. Habe Privatinsolvenz beantragt und Freitag kommt der Insolvenzverwalter zu mir Nachhause der will Kontoauszüge der letzten 6 Monaten. Ist es ein Problem weil von meinem Konto gehen 2 Kreditkartenraten jeden Monat ab.Die Kreditkarten sind von meiner Schwiegermutter.Kann der Insolvenzverwalter deshalb Probleme machen?Ic

    Sparen Wohlverhaltensphase

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich habe eine Frage zum Thema Sparplan über ETF Fondsparen mit Hilfe von Robo Advisor Anbietern wie OSCAR. Meine Frage bezieht sich darauf ob ich ein Depot über diese Anbieter eröffnen lassen darf, ohne mir die Genehmigung des Insolvenzverwalters einzuholen. Da es mir nur darum geht Geld zu sparen […]

    Privatinsolvenz

    Ich hatte 2012 mit der Privatinsolvenz angefangen und hatte bis Ende Dezember 2018 jeden Monat an meine Gläubiger bezahlt. Ich hatte niemanden vergessen. Alle anderen Gläubiger haben auf die Restschulden verzichtet. Während einer der Gläubiger jetzt noch einmal die gleiche Summe fordert, die ich bezahlt hatte. Allerdings habe ich keine Restschuldbefreiung beantragt, da mir das […]

    Genossenschaftsanteile

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne in einer Genossenschaftswohnung und habe anstelle einer Mietsicherheit für 900 Euro Genossenschaftsanteile erworben. Als ich in die Privatinsolvenz ging, war das für meine Insolvenzverwalterin ok und die 900 Euro wurden nicht angegriffen. Nun fand ein Vermieterwechsel statt und die neue Wohnungsgenossenschaft möchte nur 520 Euro. Ich habe meine […]

    Versorgungsunterbrechung Gasanschluss

    Auf Grund einer fehlerhaften endabrechnung aus 2018, die ich bis dato nicht anerkannt und deshalb immerwieder reklamierte, wurde mir die Gasversorgung eingestellt. Seid Wochen steht nun aber schon fest, ich gehe in die private Insolvenz und der Antrag wird kommenden Monat gestellt. Die Forderung des Energiekonzern sind dort mit aufgelistet und gehen somit in die […]

    Privatinsolvens

    Wenn ich während der Wohlverhaltens Phase Rentenbträge nachgezahlt bekomme darf der Insolvenzverwalter dieses Geld mit denGläubigern verrechnen?

    Beziehung zwischen Gläubiger und Schuldner

    Guten Tag, kann mir evtl. jemand darüber Auskunft geben, ob während einer Privatinsolvez eine Beziehung (Lebensgemeinschaft) zwischen Schuldner und einem der Gläubiger möglich ist, ohne die Insolvenz zu gefähreden (inklusive gemeinsamer Wohnung)? Oder könnte dies zum Scheitern der Privatinsolvenz führen (z.B. wegen der Vermutung dieser Gläubiger würde evtl. bevorteilt)? Vielen Dank für eine Antwort!

    Berichtstermin

    Guten Tag, habe ich ein Recht darauf den Bericht des Insolvenzverwalters des Termines einsehen zu können? Viele Grüße

    Privatinsolvenz Anforderung Kontoauszüge

    Hallo Meine Frage ist dass üblich das ein Insolvenzverwalter Kontoauszüge der letzten 4 Jahre braucht? Lg

    Nach dre Restschuldbefreiung

    Mein Mann und ich haben Im Dezember Restschuldbefreiung erhalten. Kosten für Insolvenzverwalter wurde aus der Masse bedient. Mit welchen Kosten muss ich noch rechnen? Da mein Mann gerade gestorben ist muss ich seine Kosten auch zahlen.Hatten nur einen Gläubiger wegen Schrottimobilie. Antwort wäre toll. Danke

    Insolvenz

    Sehr geehrter Herr RA Ghendler, ich habe Probleme mit der Zuordnung Beginn der Insolvenz. Am 23.10.2017 wurde die Insolvenz eröffnet, am Am 01.08.2018 erging der Beschluss zur Berechnung mit Wirkung zum Dezember 2017. Die Insolvenzverwaltung hat den Anspruch ab 01/2018 zur Zahlung gestellt. Da die Auszahlung des Einkommens vor Forderung erfolgte, Wurde die erste Rate […]

    Privatinsolvenz Lohnpfändung

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz. Ich arbeite im Restaurant meiner Eltern als Restaurantfachfrau und mein Gehalt liegt unter der pfändbaren Grenze. Der Treuhänder hat nun die Gläubiger dazu angehalten, beim Insolvenzgericht zu beantragen, dass mir die Restschuldbefreiung verwehrt wird. Kann ich gezwungen werden, den elterlichen Betrieb zu […]

    Gläubigerliste

    Hallo, ich bin seit August 2019 in der Privatinsolvenz, ich bin berufstätig und benötige für die Fahrt zur Arbeit einen PKW, da ich sonst nicht rechtzeitig zum Schichtbeginn erscheine. Auf diesen PKW läuft eine Finanzierung, welche ich in Absprache mit dem Insolvenzverwalter aber weiterhin regelmäßig zahle. Daraufhin hat der Insolvenzverwalter das Auto aus der Insolvenzmasse […]

    Insolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Ihre Seite im Netz gefunden und spiele mit dem Gedanken in eine Insolvenz zu gehen da ich zeitnah meinen Job verlieren werde und somit meine Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Schulden ca 93.000euro Gläubiger grob 9 Dies sind aber nur grobe Schätzungen Meine Frage muss ich in eine […]

    Beginn der wohlverhaltensphase

    Gilt die Wohlverhaltensphase bereits ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder erst nach Aufhebung des Verfahrens? Vorab vielen Dank.

    Insolvenz und eingeschränkte Leistung KK

    Ich war bis 10/17 selbständig und befinde mich seitdem in einem Angestelltenverhältnis. Aus dem Zeitraum der Selbständigkeit rühren unter anderm Schulden bei der GKV (freiwillige Versicherung) und der eingeschränkte Leistungsanspruch. Seit Juni 2019 bin ich in der Privatinsolvenz. Welche Möglichkeiten gibt es um wieder den vollen Versicherungsschutz zu erhalten? Zur Zeit zahle ich bzw. mein […]

    Einnahmen

    Bin jetzt im siebten Jahr der Insolvenz würde jetzt ca.25.000 Euro durch einen verkauf unserer alten Immobilie bekommen darf ich sie behalten oder muß ich es meinen Insolvenzverwalter melden?

    wohlverhaltensphase und Untethalt

    Ich befinde mich im 4.Jahr der Wohlverhaltensphase und habe mich von meinen Mann getrennt! Nun soll ich Trennungsunterhalt bekommen. Zählt dieser als Einkommen und ist pfändbar? Muss ich meinen Insolvenzverwalter über den Erhalt informieren? Mit freundlichen Grüßen S.Haslauer

    Insovenz

    Bin seit 2016 aus der Insolvenz. Aber jedes Jahr kommt ein Gläubiger der sber in der Insolvenz mit drinnen ist und schickt einen Gerichtsvollzieher zur Eidesstattlichen Versicherung. Darf er das.?Es war doch in der Insolvenz drinnen und er fordert immer noch. Wäre nett kurz Info zu bekommen ob dieses rechtens ist.

    Insolvenzberater

    Hallo, vielen Dank für die schnelle und gute Auskunft. Eine Frage hätte ich noch: Kann man etwas dagegen tun, dass der Verwalter das Verfahren unnötig offen hält? Heisst das, er kann es solange offen halten wie er will, sodass ich theoretisch auch 6 Jahre lang zurück zahle und gar nicht zu dazu komme nach 3 […]

    Privatinsolvenz & Nießbrauchrecht

    Hallo, von meinem Partner die Tante, würde mir gerne das Nießbrauchracht auf Ihr Grunstück einräumen. Allerdings stehe ich kurz vor der Privatinsolvenz, wäre es denn trotzdem möglich ? Danke VG

    vorweggenommene Erbschaft

    Ich bin in der Wohlverhaltensphase.Schuldensumme gesamt ca. 38.000 €. Ich habe eine Schwester, die mein Elternhaus übernehmen möchte, obwohl meine Mutter noch lebt. Diesse ist allerdings bereit auf das Haus zu verzichten. Haus steht auf dem flachen Land und ist extrem sanierungsbedürftig. Meine Schwester wäre bereits mir 45.000 € zu bezahlen. Wird der Treuhänder das […]

    Versicherung

    Guten Abend, Darf man in der Wohlverhaltensphase eine Zahnzusatzversicherung abschließen? Wenn ja, muß ich dem Insolvenzverwalter dann das überwiesene Geld, das für eine Zahnbehandlung ist, melden? Danke im voraus ICKE

    Privatinsolvenz

    Guten Tag. Ich bin Schweizer und wohne in Deutschland. Habe keinen Zweitwohnsitz in der Schweiz. Mein Gläubiger wohnt in der Schweiz. Hier in Deutschland hatte ich bereits eine Lohnpfändung. Wie verhält sich das mit der Privatinsolvenz wenn ich als Grenzgänger in der Schweiz arbeite?

    Einkommen

    Guten Tag ich möchte gerne eine Privatinsolvenz anmelden.Ich habe jedoch kein eigenes Einkommen da ich keine Rente oder andere Stattliche Leistung erhalte. Der Unterhalt wird durch das Gehalt meiner Ehefrau sichergestellt. Ich selber bin aufgrund einer Erkrankung im Pflege grad 2. kann ich einen Antrag auf Inso stellen?

    2tes Auto

    Hallo, Ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase und besitze ein Auto. Nun meine Frage: Dürfte ich das Auto meines 21jährigen Sohnes noch auf mich anmelden. Für ihn wäre dann wohl die Versicherung billiger. Vielen Dank für ihre Antwort

    Wechsel

    Hallo, mein Mann ist seid einem Jahr in der Insolvenz, Er hat nur Probleme mit dem Verwalter, beisteht die Möglichkeit zu einem anderen verwalten zu wechseln? Es geht in dem Fall drum das er nicht hilft sondern meinem Mann nur Probleme macht.

    Beendigung der Privatinsolvenz innerhalb 5 Jahre

    Ich habe im April einen Antrag auf Vorzeitige Beendigung der Privatinsolvent gestellt. Nach mehreren Statusabfragen hat mir das Gericht geantwortet, dass ich „die Füße“ stillhalten soll und alles bis zum Stichtag (24.11.) erledigt sein wird. Diese Woche hat mich dann meine Insolvenzverwalterin angeschrieben, sie hätte gerne noch einmal alle Gehaltsbelege der letzten zwei Jahre… Heute […]

    Insolvenzbetrug

    Mein Neffe befindet sich in der Privatinsolvenz und verdient im Monat über 3000,- Euro (er ist selbstständig) ohne dies bei seinem Insolvenzverwalter anzugeben. Was kann ihm passieren wenn er angezeigt wird? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.

    Verfügung über pfändungsfreies Einkommen p-Konto vor Eröffnung PI

    Mein InsoVerw. möchte zum Ersttermin Kontoauszüge der letzten 4 Mon. von meinen p-Konto haben. Ist es egal wie und was ich mit dem Geld in den letzten 4 Mon. innerhalb der Freigrenze gemacht/gekauft habe ? Da sowieso Pfändung auf dem p-Konto sind, konnte ich ja nur innerhalb des pfändbaren Einkommens Verfügungen treffen. Oder kann mir […]

    Sie wollen endgültig schuldenfrei werden?

    Sicher schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren – BUNDESWEIT vom Fachanwalt

    KOSTENFREIE ERSTBERATUNGJetzt kostenfreie anwaltliche Erstberatung vereinbaren:0221 – 6777 00 55(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / Bundesweit)Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
    Gerne können Sie die Unterlagen auch hier herunterladen und uns direkt beauftragen.Dokumenten-Download
    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button