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Privatinsolvenz: Tipps, Ablauf, Dauer und Kosten

Bekannt aus:
  • Ein Antrag auf das Insolvenzverfahren
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    Die Privatinsolvenz – Was ist das?

    Die Privatinsolvenz (auch: „Verbraucherinsolvenzverfahren“) ist die gerichtliche Schuldenregulierung für Personen, die keine selbstständige Tätigkeit ausüben. Nachdem die sogenannte Wohlverhaltensperiode durchlaufen wurde, ergeht die Restschuldbefreiung – Die Schulden werden also gelöscht.

    Viele unserer Mandanten berichten von einer großen Hemmschwelle, den Schritt in die Privatinsolvenz zu wagen. Das Thema wird meist verdrängt, auch weil es relativ komplex ist. Aus diesem Grund bietet unsere Anwaltskanzlei Ihnen ein kostenloses telefonisches Erstberatungsgespräch an. Es dient der Einschätzung Ihrer individuellen Schuldensituation.

    Auf dieser Seite haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Privatinsolvenz zusammengestellt.

    Kurzüberblick:

    • Sichere Entschuldung

      Es spielt bei einem Insolvenzverfahren keine Rolle, wie hoch die Schulden sind oder wie viele Gläubiger ein Schuldner hat (vgl. § 301 InsO). Die Insolvenz ist also die Basis für einen schuldenfreien Neuanfang.

    • Höchstdauer: 6 Jahre

      Nach 3, 5 oder 6 Jahren werden die Schulden gelöscht.

    • Schutz vor Gläubigern

      Ist ein Privatinsolvenzverfahren eröffnet, profitiert man von dem sog. “Pfändungs- und Vollstreckungsschutz” (vgl. §§ 8889 InsO). Gläubiger dürfen Schuldner ab dann nicht einmal mehr kontaktieren.

    • So starten Sie die Entschuldung

      Der erste Schritt auf dem Weg zur Restschuldbefreiung ist eine Schuldnerberatung. Unsere Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht begleitet bundesweit Entschuldungen und bereitet eine Privatinsolvenz innerhalb von 4-6 Wochen vor.

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    Überblick zur Privatinsolvenz:

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    Voraussetzungen der Privatinsolvenz

    Die Entschuldung durch eine Privatinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

    1. Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
    2. Keine selbstständige Tätigkeit – Anderenfalls ist die sogenannte Regelinsolvenz die richtige Verfahrensart
    3. Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit weniger als 20 Gläubiger vorhanden (vgl. § 304 Abs. 2 InsO)
    4. Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie aber bei Wunsch ins Ausland umziehen

    Hier erfahren Sie mehr zu den Voraussetzungen einer Privatinsolvenz.

    Hinweis: Einkommen ist keine Voraussetzung einer Privatinsolvenz

    Wenn Sie eine Arbeitslosengeld I oder II beziehen, können Sie selbstredend auch Privatinsolvenz beantragen. Dasselbe gilt für eine Rente. Ein Arbeitseinkommen ist keine Voraussetzung der Privatinsolvenz. Ein beachtenswerter Teil unserer Mandanten bezieht Arbeitslosengeld oder ist im Ruhestand. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird auch bei einem niedrigen Einkommen eröffnet – dazu stellen wir einen sog. Stundungsantrag. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat vorgestreckt und drei Jahre nach Ende der Privatinsolvenz erlassen, wenn sich Ihre Einkommenssituation nicht bessern sollte.

    Sonderfall: Eigenantrag nach Gläubigerantrag

    Ein besonders schnelles Handeln ist erforderlich, wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag). In diesem Fall wird von uns innerhalb kurzer Zeit innerhalb der sogenannten “Eigenantragfrist” ein Antrag auf Privatinsolvenz erstellt (sog. Eigenantrag). Dies ist sehr wichtig, da im schlimmsten Fall ansonsten eine Privatinsolvenz ohne Restschuldbefreiung droht. Sollten Sie einen Gläubigerantrag empfangen haben, sollten Sie schnellstmöglich professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Selbst wenn nur noch wenige Tage der Frist für den Eigenantrag verbleiben werden wir Ihnen aufgrund der Eilbedürftigkeit auch dann noch weiterhelfen indem wir Ihren Fall vorrangig behandeln.

    Zahlen und Fakten zur Privatinsolvenz:

    • Seit Einführung der Privatinsolvenz 1999 nutzten bis Ende 2017 rund 1,3 Millionen Privatpersonen das Privatinsolvenzverfahren, um von Ihren Schulden befreit zu werden.
    • Im Jahr 2018 gab es zuletzt 88.995 Privatinsolvenzen.
    • Die Anzahl der überschuldeten Haushalte wird auf zwischen 6 und 8 Millionen geschätzt.
    • Im Jahre 2017 waren bei etwa 28 % der Personen kritische Lebensereignisse der Auslöser der Überschuldung (Scheidung, Tod des Partner, Krankheit oder Unfall); Bei etwa 21 % der Befragten lag der Hauptgrund in einer plötzlich eingetretenen Arbeitslosigkeit oder einer gescheiterten Selbstständigkeit, bei weiteren 21 % lag die Zahlungsunfähigkeit in einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung begründet. Besonders alleinerziehende Mütter sowie unterhaltspflichtige Väter geraten überdurchschnittlich häufig in eine Überschuldung.
    • Die Privatinsolvenz ist die gängigste Methode, um mit einer Schuldensituation abzuschließen.

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    Ablauf und Dauer der Privatinsolvenz:

    Im Folgenden haben wir alle Informationen zum Ablauf und zur Dauer der Privatinsolvenz für Sie zusammengestellt. Die Durchführung einer Privatinsolvenz besteht im Wesentlichen aus drei Abschnitten:

    1. Vorbereitung
    2. Insolvenzverfahren
    3. Restschuldbefreiung

    1. Vorbereitung (ca. 6 Wochen)

    Die Vorbereitung Ihrer Entschuldung beginnt mit einer Einschätzung Ihrer individuellen Schuldensituation. Anhand Ihrer Angaben zur Schuldenhöhe, ungefährer Gläubigeranzahl, Einkommen, Unterhaltspflichten und vorhandenem Vermögen (besonders Immobilien und Kraftfahrzeuge) können wir Ihnen konkret sagen, welche Maßnahme in Ihrer Situation die richtige ist, um die Schuldenspirale zu verlassen. Sollte eine Privatinsolvenz der nächste richtige Schritt sein, ermitteln wir zunächst all Ihre Gläubiger und erstellen dann Ihren Insolvenzantrag. Natürlich stehen wir auch für alle offenen Fragen bereit.

    Desweiteren sind zu einer gründlichen Vorbereitung folgende 4 Schritte zu beachten:

    Erster Schritt: Sichern Sie noch vorhandenes Vermögen

    Im Rahmen Ihrer Vorbereitung sollten Sie noch vorhandenes Vermögen sichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie z.B. ein Auto behalten dürfen, Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu Ihrer Erbschaft kommen. Mehr zu der Frage, was Sie in der Privatinsolvenz behalten dürfen, finden Sie hier.

    Zweiter Schritt: Eröffnen Sie ein ein neues Konto

    Zunächst sollten Sie ein neues Konto bei einer neuen Bank eröffnen. Eröffnen Sie dieses Konto zunächst als übliches Girokonto. Ein bis zwei Tage später besuchen Sie Ihre Bank erneut und beantragen Sie, dass das neu eingerichtete Konto als Pfändungsschutzkonto (kurz: „P-Konto“) geführt wird.

    Tipp vom Fachanwalt: Erwähnen Sie bei Ihrem ersten Besuch noch nicht, dass das neue Konto als Pfändungsschutzkonto geführt werden soll, sondern eröffnen Sie zunächst nur ein herkömmliches Girokonto. Banken sind nur dazu verpflichtet ein bestehendes Konto in ein P-Konto umzuwandeln (vgl. § 850k VII ZPO), allerdings besteht keine Verpflichtung das Pfändungsschutzkonto von Grund auf einzurichten. Sie riskieren daher eine Abweisung des Bank, wenn Sie „mit der Tür ins Haus platzen“.

    Wichtig: Wenn Sie Kinder haben und/oder verheiratet sind, können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den geschützten Betrag auf Ihrem Pfändungsschutzkonto erhöhen, nachdem Sie das Konto eingerichtet haben. Als Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht können wir Ihnen die dazugehörige Bescheinigung gerne ausstellen:

    Sorgen Sie dafür, dass alle noch zu erwartenden Einkünfte ab sofort auf dieses Konto überwiesen werden und schützen Sie somit dieses Vermögen vor Pfändungen Ihrer Gläubiger. Erst wenn Sie im Insolvenzverfahren sind, also der Eröffnungsbeschluss in Ihrem Briefkasten zu finden war, sind Sie vor dem Vorgehen Ihrer Gläubiger vollständig geschützt.

    Dritter Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an Ihre Gläubiger ein

    Der wohl wichtigste Schritt: Nachdem Sie ein neues Konto eingerichtet haben und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, stoppen Sie alle Zahlungen an Ihre Gläubiger. Nur noch diejenigen Zahlungen, die der Existenzsicherung dienen, also Miete, Strom, Internet etc. bezahlen Sie weiterhin. Alle anderen Daueraufträge und Einzugsermächtigungen kündigen Sie.

    Das hat den Hintergrund, dass Sie verpflichtet sind schon vor einem Insolvenzverfahren die Bevorzugung einzelner Gläubiger zu unterlassen. Zahlen Sie beispielsweise Ihrem Nachbarn oder Ihrer Bank kurz vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch 1000,- € – den anderen Gläubigern jedoch nichts – könnten Sie sich damit gem. § 283c StGB strafbar machen.

    Die Einstellung der Zahlung hat jedoch auch einen ganz logischen Grund: Jetzt noch Zahlungen zu tätigen bringt Ihnen keinen Vorteil mehr, denn Ihre Schulden werden durch das Insolvenzverfahren ohnehin gelöscht. Es bringt also nichts mehr, den Schuldenberg kleiner zu machen, ganz im Gegenteil: Behalten Sie das Geld daher besser. Dies ist rechtlich unbedenklich und gerichtlich bestätigt worden (vgl. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483).

    Es ist möglich, dass Ihre Gläubiger bei Zahlungsstop versuchen Pfändungen in die Wege zu leiten. Dem können Sie nur durch das neue Konto begegnen. Darüber hinaus müssen Sie dahingehend noch kurz auf die Zähne beißen, denn: Sobald Ihre Privatinsolvenz eröffnet ist, darf kein Gläubiger mehr gegen Sie vorgehen (sog. Pfändungs- und Vollstreckungsverbot gem. §§ 88, 89 InsO). Wenn der Eröffnungsbeschluss in Ihrem Briefkasten liegt, hat das „Spiel“ mit Ihren Gläubigern also ein Ende.

    Vierter Schritt: Sammeln Sie weitere Gläubigerkorrespondenz

    Während Sie Ihre persönliche Vorbereitung vorantreiben, sind wir im Hintergrund schon dabei Ihre Gläubiger ausfindig zu machen und die Schuldenstände einzuholen. Dazu tätigen wir Abfragen bei allen gängigen Schuldnerregistern (Schufa, ICD, Boniversum).

    Währenddessen sollten Sie jegliche Schreiben, die Sie noch von Gläubigern erhalten, sammeln. Wie Sie dies am besten organisieren, haben wir hier noch einmal für Sie zusammengefasst.

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    2. Insolvenzverfahren und Wohlverhaltensperiode (3, 5 oder 6 Jahre)

    Kurzübersicht:

    • Ca. einen Monat nach Antragsstellung wird das Privatinsolvenzverfahren eröffnet – es dauert ab dann 3, 5 oder 6 Jahre
    • Danach werden alle Pfändungen Ihrer Gläubiger gestoppt (vgl. §§ 88, 89 InsO). Die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren, sondern nur noch der Insolvenzverwalter. Sind beim Schuldner noch größere Vermögenswerte vorhanden, darf der Insolvenzverwalter diese verwerten.
    • Während der Insolvenz verbleibt Ihnen der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens. Über diesen können Sie frei verfügen. Wie hoch dieser ausfällt ist stets unterschiedlich. Mit Hilfe unseres Pfändungsrechners können Sie diesen kinderleicht ausrechnen.
    • Die 5 Obliegenheiten bei einer Privatinsolvenz sind:
      • Erwerbsobliegenheit (Im Falle der Arbeitslosigkeit muss man sich um eine Anstellung bemühen; mehr dazu hier)
      • Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während einer Insolvenz
      • Anzeige eines Wohnsitzwechsels
      • Anzeige eines Arbeitswechsels
      • keine direkten Zahlungen an die Gläubiger

    Das Privatinsolvenzverfahren wird im Normalfall etwa 5 Wochen nach Einlegung des Antrags auf Privatinsolvenz eröffnet. Mit diesem Zeitpunkt beginnt auch die Laufzeit der Privatinsolvenz. In der Regel dauert dieser – als Privatinsolvenzverfahren “im engen Sinn” bezeichnete – Abschnitt ein Jahr. Das Insolvenzgericht bestimmt einen Insolvenzverwalter. Dieser schreibt alle Gläubiger an und verbietet ihnen weitere Pfändungen oder Vollstreckungen. Er alleine darf das pfändbare Vermögen verwerten. Das unpfändbare Vermögen wie Hausstand, Möbel, zur Arbeit benötigtes Auto, Computer, Fernseher dürfen Sie selbstverständlich behalten.

    In den meisten Fällen besteht keinerlei pfändbares Vermögen. Der Insolvenzverwalter schreibt einen sogenannten Schlussbericht. Nach dem Insolvenzverfahren im engeren Sinne geht es über zur Wohlverhaltensperiode.

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    Der Insolvenzverwalter

    Sie sind den Gläubigern gegenüber zu nichts mehr verpflichtet. Ebenso verhält es sich mit Ihren Pflichten gegenüber dem Gerichtsvollzieher: Ihm ist es nicht mehr gestattet, gegen Sie vorzugehen. Es wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der stattdessen die Interessen Ihrer Gläubiger vertritt. Daher dürfen Sie den Treuhänder auf keinen Fall als Ihren Rechtsbeistand ansehen.

    Er wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens beauftragt, vorhandenes Vermögen zu verwerten, den pfändbaren Betrag einzuholen und wie ein „Schiedsrichter“ dafür zu sorgen, dass sich sowohl Sie, als auch Ihre Gläubiger, an die Regeln halten: Sie müssen Ihren Obliegenheiten nachkommen, die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren.

    Da auch im Umgang mit dem Insolvenzverwalter häufig noch Fragen auftauchen, bieten wir unseren Mandanten an, sie in diesem Stadium zu begleiten. So können wir Ihnen weiterhin zur Seite stehen und Sie hinsichtlich Ihres Austauschs mit dem Insolvenzverwalter unterstützen.

    Lesen Sie hier mehr zum richtigen Umgang mit dem Insolvenzverwalter.

    Die Wohlverhaltensperiode

    Etwa ein Jahr nach dem Insolvenzverfahren im engeren Sinne beginnt die Wohlverhaltensperiode. Sie stellt eine erhebliche Erleichterung für Sie dar: Der Kontakt zum Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter während der Wohlverhaltensperiode  genannt – reduziert sich auf einen jährlichen schriftlichen Fragebogen. Sie können nun Geld ansparen oder Zuwendungen in beliebiger Höhe erhalten.

    Sie können Ihr Leben also grundsätzlich wieder wie vor der Privatinsolvenz gestalten – mit der Ausnahme, dass Sie monatlich den pfändbaren Betrag schulden. Viele unserer Mandanten berichten davon, dass es Ihnen an diesem Punkt mental viel besser geht, als vor der Insolvenz.

    Das liegt sicherlich daran, dass man nun den Überblick über die finanzielle Situation zurückerlangt hat und endlich die angestaute Ungewissheit der Zukunft ablegen kann. Man weiß genau, welcher Betrag einem monatlich zur Verfügung steht und kann dementsprechend auch wieder planen.

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    3. Restschuldbefreiung

    Der letzte Abschnitt ist dann die Restschuldbefreiung, sozusagen die Ziellinie Ihrer Entschuldung:

    Kurzübersicht:

    • 3, 5 oder max. 6 Jahre nach Stellung des Insolvenzantrags tritt die Restschuldbefreiung ein – Sie sind schuldenfrei.
    • Die Restschuldbefreiung umfasst alle Schulden – unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl der Gläubiger.
    • Ausgenommen sind Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung sowie Strafen oder Bußgeldern.

    3, 5 oder 6 Jahre nach der Eröffnung der Privatinsolvenz erteilt das Insolvenzgericht Ihnen durch Beschluss schließlich die Restschuldbefreiung (§ 300 Abs. 1 InsO). Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie sind nun schuldenfrei. Dabei ist es völlig egal, ob Sie diese Schulden bei einer Bank, im Fitnessstudio oder bei Ihrem Nachbarn haben. Nur wenige Forderungstypen sind von der Restschuldbefreiung nicht umfasst:

    Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen

    Davon gibt es allerdings Ausnahmen: Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung, Bußgeldern oder Strafen werden nicht sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Sie verlieren zwar alle anderen Schulden, sollten diese jedoch in einer Ratenzahlung abbezahlen – oder durch einen Insolvenzplan bereinigen. Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.

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    Wie kann ich die Privatinsolvenz verkürzen?

    Die gewöhnliche Dauer der Privatinsolvenz beträgt 6 Jahre. Sie wird ohne jegliche Bedingungen oder Voraussetzungen erreicht.

    Zur Verkürzung der Privatinsolvenz war es bisher erforderlich, einen bestimmten Betrag innerhalb dieses Zeitraums zurückzuzahlen.

    Im Juli 2020 gab die Bundesregierung bekannt, dass aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eine allgemeine Verkürzung der Privatinsolvenz auf drei Jahre beschlossen wurde. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „EU-Richtlinie (EU) 2019/1023

    Kurzübersicht:

    • Die Privatinsolvenz dauert maximal 6 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 5 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten sowie 35 % der Schulden während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 3 Jahre.
    • Mit einem Insolvenzplan lässt sich die Privatinsolvenz auf 1 Jahr verkürzen.

    Verkürzung der Privatinsolvenz auf 5 Jahre

    Für die Verkürzung auf fünf Jahre muss lediglich ein Betrag zurückgezahlt werden, der die Verfahrenskosten abdeckt. In der Regel betragen die Verfahrenskosten nicht mehr als 2.000 Euro. Wer innerhalb der fünf Jahre also rund 35 Euro monatlich zurückzahlt, kann die Privatinsolvenz auf fünf Jahre verkürzen. Es ist ebenfalls möglich, den Betrag per Einmalzahlung zu leisten, entweder weil zu Beginn der Insolvenz pfändbares Vermögen vorhanden war, oder weil während des Insolvenzverfahrens ein Betrag verfügbar geworden ist – beispielsweise durch Zuwendung von dritter Seite oder einen Privatkredit.

    Mit unserem Fünf-Jahres-Rechner können Sie berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach fünf Jahren abschließen können:

    5-Jahres Insolvenz Rechner

    Privatinsolvenz in 3 Jahren abschließen

    Ebenso ist es möglich, die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren zu erreichen. Hierfür muss ein Betrag zurückgezahlt werden, der 35 % der ursprünglichen Schuldensumme entspricht. Die Höhe des Betrags ist also abhängig davon, wie hoch die Schulden zu Beginn der Privatinsolvenz waren. Zudem müssen die Verfahrenskosten bezahlt werden. Diese hängen unter anderem von der Höhe der Insolvenzmasse ab, steigen also an, je mehr Geld zurückgezahlt wurde.

    Die Verfahrenskosten lassen sich nur schwer genau beziffern. Wenn ein hohes pfändbares Einkommen vorhanden ist oder die Möglichkeit einer Zuwendung beispielsweise von Verwandten besteht, so dass in drei Jahren ca. 35 % der Schulden bezahlt werden können, ist unsere Empfehlung ein außergerichtlicher Vergleich.

    Mit unserem Drei-Jahres-Rechner können Sie zumindest annäherungsweise berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach drei Jahren abschließen können:

    3-Jahres Insolvenz Rechner

    Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

    Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

    Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

    Insolvenzplan: Verkürzung der Privatinsolvenz auf 4 – 12 Monate

    Nach der Reform der Privatinsolvenz 2014 wurde Schuldnern die Möglichkeit gegeben, die Insolvenz mit einem sogenannten Insolvenzplan vorzeitig zu beenden. Der Insolvenzplan wird durch eine höhere, von Seiten eines “Sponsors” gestellte Einmalzahlung gestemmt (beispielsweise Familienmitglieder). Er wird gezielt vorbereitet, um eine nötige Kopf- und Summenmehrheit zu erreichen. Wenn das Gericht den Insolvenzplan dann anerkennt, kommt es zur Verkürzung der  Privatinsolvenz auf vier bis zwölf Monate.

    Beim Insolvenzplan ist die richtige Taktik entscheidend. Es kommt darauf an, dass eine Mehrheit der Gläubiger, die zum sogenannten Abstimmungstermin erscheinen, dem Insolvenzplan zustimmen. Ablehnende Gläubiger können möglicherweise davon abgehalten werden, an der Abstimmung über den Insolvenzplan teilzunehmen. Hier finden Sie alles zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten eines Insolvenzplans.

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    Die Vorteile der Privatinsolvenz

    • Sicher schuldenfrei werden

      Vielen Schuldnern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können ihren Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil das Einkommen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreicht. In diesem Fall ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger oder der Schuldenhöhe.

    • Feststehender Zeitpunkt der Entschuldung

      Durch die Privatinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens nach 6 Jahren ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Privatinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar bereits nach 3 oder 5 Jahren ein.

    • Psychologische Entlastung

      Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.

    • Mehr vom Einkommen

      Die Privatinsolvenz bringt einen finanziellen Vorteil. Dies hat die langjährige Erfahrung aus unserer Schuldnerberaterpraxis gezeigt. Viele Schuldner zahlen vor der Insolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Privatinsolvenz tun. Das Privatinsolvenzverfahren führt durch die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge oftmals zu einem höheren zur Verfügung stehendem Einkommen. Der Insolvenzverwalter verhindert jede Vollstreckung oder Pfändung durch einen Gläubiger. Das Existenzminimum ist durch die Pfändungsfreigrenzen geschützt.

    • Keine Pfändungen

      Das Privatinsolvenzverfahren führt zum Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Gehalts- oder Kontopfändung durchführen.

    • Keine “bösen Briefe” Ihrer Gläubiger

      „Böse Briefe“ Ihrer Gläubiger hören schnell auf: meistens mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Privatinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.

    • Keine wesentlichen Einschränkungen der Lebensführung

      Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen, einen Job wechseln, kündigen oder heiraten wollen. Außerdem wird der Insolvenzverwalter Sie bei richtiger Vorbereitung durch eine erfahrene Fachanwaltskanzlei im Verlauf der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz nur ca. 5 Mal per Brief kontaktieren.

    • Schufa-Eintrag drei Jahre nach Restschuldbefreiung getilgt

      Drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung der Privatinsolvenz werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht. Dasselbe gilt für alle Einträge bei anderen Wirtschaftsauskunfteien wie Boniversum oder Infoscore sowie dem Schuldnerverzeichnis.

    • Weiter Umfang der Restschuldbefreiung

      Die Restschuldbefreiung einer Privatinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal woher sie stammen, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der Privatinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.

      Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen haben oder nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Insolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen haben (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.

      Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigerten Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.

      Aus diesen Gründen wird eine Privatinsolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.

    Die Nachteile der Privatinsolvenz

    • Insolvenzbeschlag

      Der Insolvenzverwalter wird das pfändbare Vermögen und Einkommen unter Beschlag nehmen. Das unpfändbare Vermögen und Einkommen wie der gesamte Haushalt, ein zur Arbeitsfahrt benötigtes Auto etc. wird selbstverständlich belassen.

      Alternative: Oberflächlich gesehen ist der außergerichtliche Vergleich eine Alternative. Es ergeht kein Eröffnungsbeschluss – das pfändbare Vermögen des Schuldners wird nicht in Insolvenzbeschlag genommen. Faktisch wird bei einem Vergleich jedoch immer mehr angeboten, als in einem Insolvenzverfahren – diese Besserstellung ist eine Voraussetzung für eine Einigung. Finanziell stellt der Vergleich einen Schuldner nicht besser. Sollte eine Möglichkeit einer Vergleichszahlung gar nicht bestehen, ist davon abzuraten. Die Privatinsolvenz ist dann trotz des Insolvenzbeschlags die bessere Alternative.

    • Dauer

      Die Privatinsolvenz dauert 3, 5 oder 6 Jahre.

      Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schuldenfreiheit: durchschnittlich beträgt die Einigungsdauer nur drei Monate. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Schuldenbefreiung führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    • Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig

      Manche Schuldner können es nicht vereinbaren, dass die Schulden nach einer Privatinsolvenz einfach “gestrichen” werden. Sie hatten zu keiner Zeit die Absicht, die Gläubiger leer ausgehen zu lassen.

      Alternativen: Steht dieses Interesse so weit im Vordergrund und besteht die finanzielle Möglichkeit, kann der Versuch der vollen Rückzahlung unternommen werden. Praktisch unmöglich ist dies meistens aus den eigenen Einkünften – sie reichen meistens nicht, um die immer weiter wachsenden Zinsen zu tragen. Denkbar ist ein Darlehen von dritter Seite – von Verwandten oder auf Umschuldung spezialisierte Banken. Wir raten hiervon jedoch ab, weil aus Erfahrung die Schulden lediglich verlagert werden und das Problem im Kern nicht behoben wird. Denkbar ist ein Vergleich oder Insolvenzplan, bei dem eine volle Rückzahlung auf Basis einer sehr langen Ratenzahlung vereinbart wird. Eine weitere Alternative ist: Es besteht kein Hindernis für den Schuldner, nach Ablauf der Privatinsolvenz und der Erteilung der Restschuldbefreiung aus eigenem Antrieb den Gläubigern – auch ohne Bestehen eines Zahlungsgrundes – einen Betrag zu überweisen.

    • Insolvenzveröffentlichung

      Die Eröffnung der Privatinsolvenz oder die Tatsache der Restschuldbefreiung werden in den sogenannten Insolvenzbekanntmachungen veröffentlicht. Bei einem Schuldenvergleich passiert dies nicht. Es findet regelmäßig kein Verfahren vor einem Gericht und damit keine Insolvenzbekanntmachung statt. Allerdings sollten beachtet werden, dass bei einem Vergleich aufgrund der notwendigen Zahlungseinstellung bereits Schufa-Einträge bestehen, die das Scoring des Schuldners leider auf eine vergleichbare Weise verschlechtern. Eine wirkliche Alternative besteht damit nicht.

    • Entfernung des Schufa-Eintrags

      Eine Privatinsolvenz ist nach 3, 5 oder 6 Jahren abgeschlossen. Danach dauert es 3 Jahre, bis die Schufa komplett bereinigt wird.

      Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schufa-Bereinigung: durchschnittlich wird die Schufa etwa 3,5 Jahre nach Beginn der Vergleichsverhandlungen bereinigt. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr (“einjährige Privatinsolvenz”) erreichen. Die Schufa ist ca. 4 Jahre nach Beginn des Insolvenzplans durch uns bereinigt. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Löschung des Schufaeintrags führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.

    • Wohnsitz in Deutschland erforderlich

      Dieser Nachteil dürfte nur Wenige betreffen, doch der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass für die Privatinsolvenz ein Wohnsitz in Deutschland erforderlich ist. Dies gilt jedoch nur, bis Sie den Antrag auf Privatinsolvenz gestellt haben. Bei laufender Insolvenz können Sie auch auswandern. Bedenken Sie nur, dass Sie auch im Ausland Ihren Auskunfts- und Mitwirkungspflichten nachkommen müssen.

      Alternative: Ein außergerichtlicher Vergleich kann auch aus dem Ausland durchgeführt werden – wegen der erschwerten Vollstreckbarkeit mit einer höheren Einigungschance.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

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    Der Pfändungsrechner: Was bleibt mir monatlich vom Einkommen in der Insolvenz?

    Die Frage, ob und wie hoch der Betrag ist, der Ihnen monatlich zur Verfügung stehen wird, bemisst sich nach der Pfändungstabelle. Relevant sind dabei auch vorhandene Unterhaltspflichten. Ob und inwiefern bei Ihnen eine solche Unterhaltspflicht anzunehmen ist, können Sie hier nachlesen oder im Rahmen eines kostenlosen, telefonischen Erstberatungsgesprächs von uns einschätzen lassen. Den konkret bei Ihnen pfändbaren Betrag können Sie mit unserem Pfändungsrechner kinderleicht ausrechnen:

    Pfändungsrechner

    Weitere häufige Fragen:

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    Welche Kosten können entstehen?

    Kurzübersicht:

    • Die Kosten der Privatinsolvenz bestehen aus dem anwaltlichen Honorar und den Verfahrenskosten
    • Das anwaltliche Honorar einer Privatinsolvenz setzt sich aus einem Grundpreis von 536,97 Euro (622,89 Euro inkl. MwSt.) und 23,52 Euro (27,28 Euro inkl. MwSt.) pro Gläubiger zusammen.
    • Die Kosten können in Raten gezahlt werden.
    • Bei Gewährung von Beratungshilfe ist unsere anwaltliche Begleitung kostenlos
    • Die Verfahrenskosten müssen aufgrund eines Stundungsantrags zunächst nicht bezahlt werden. Sie werden nach Ende der Privatinsolvenz in Raten, meistens jedoch aufgrund eines geringen Einkommens komplett erlassen.
    • Bei der Klärung der Kosten sollten Sie besonders auf die Kriterien einer seriösen Schuldnerberatung Acht geben.

    1. Das anwaltliche Honorar

    Unser anwaltliches Honorar für Ihre Privatinsolvenz ist ein Festpreis.

    Unter Umständen kostet Sie ein Mandat sogar gar nichts: Mit Hilfe eines Beratungshilfescheins ist dies möglich. Ob und wie Sie einen Beratungshilfeschein beantragen können, erfahren Sie hier.

    Sollte keine Beratungshilfe gewährt werden, bieten wir unseren Mandanten faire Ratenzahlungen an, damit jeder die Chance auf eine schnelle Entschuldung nutzen kann. Während Sie die Raten (meist in 2-4 Monaten) begleichen, bereiten wir bereits Ihre Entschuldung umfassend vor, ermitteln also Ihre (möglicherweise unbekannten) Gläubiger und nehmen zu diesen ersten Kontakt auf.

    Zur Vereinfachung hier auch unser Kostenrechner:

    Kostenrechner

    Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

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    Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

    Grundpreis

    Privatinsolvenz

    536,97 Euro

    (622,89,- Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Gläubiger

    23,52 Euro

    (27,28 Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Immobilie

    104,50 Euro

    (121,22 Euro inkl. MwSt.)

    2. Die Verfahrenskosten

    Der Insolvenzschuldner trägt grundsätzlich auch die Verfahrenskosten – die Gerichtskosten und die Vergütung des Insolvenzverwalters. Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern aber die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten durch eine Stundung erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode in Raten zu begleichen (§ 4a InsO). Wir beantragen dies für Sie in allen Fällen der Privatinsolvenz.

    ABER:

    In sehr vielen Fällen kommt es nach Abschluss der Wohlverhaltsperiode gar nicht zur Rückzahlung der Verfahrenskosten. Hat ein Schuldner nur ein geringes Einkommen, werden seine Raten auf 0,- Euro gesetzt (sogenannte Nullraten). Nach Ablauf der Stundungsrückzahlungszeit von 3 Jahren wird der Rest der Verfahrenskosten komplett erlassen – im Fall von Nullraten kommt es damit zu keinerlei Rückzahlung.

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    Exkurs: Vorsicht bei unseriösen Schuldnerberatern

    In der Vergangenheit haben sich Fälle gehäuft, in denen unsere Mandanten zuvor Opfer unseriöser, fast schon betrügerischer „Schuldnerberater“ geworden sind. Dabei werden Schuldner meist zu der Vornahme eines außergerichtlichen Vergleichs gedrängt, ohne dass für einen solchen überhaupt konkrete Chancen absehbar sind.

    Oftmals werden diese „Berater“ auch gar nicht erst ernsthaft tätig, haben kaum oder keine juristische Fachkenntnisse und ziehen Ihr Vorgehen künstlich in die Länge. Damit verfolgen diese das Ziel, mit minimalem Aufwand möglichst lange monatliche Honorarzahlungen der Mandanten zu „kassieren“. Das teils zu bevorzugende Insolvenzverfahren wird meist als Option gar nicht erst erwogen, da es für den unseriösen Schuldnerberater und sein Geschäftsmodell schlicht nicht rentabel ist.

    Auch aus diesem Grund ist unser Honorar stets ein Festpreis!

    Mehr zu den Merkmalen eines seriösen Schuldnerberaters finden Sie hier.

    Mehr zu den Vorteilen einer anwaltlichen Schuldnerberatung finden Sie hier.

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    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Alexander Blaj
    Dipl. Jurist und Schuldnerberater

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

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    Wir unterstützen Sie bei Ihrer Entschuldung

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie der Entschuldung unterstützen. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen runter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zur Entschuldung gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    Privatinsolvenz Unterlagen zum Download

    Regelinsolvenz Unterlagen zum Download

    Außergerichtlicher Vergleich Unterlagen zum Download

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    Privatinsolvenz 2020 – was verändert die EU-Richtlinie (EU) 2019/1023?

    Am 16. Juli 2019 wurde durch den Europäischen Rat eine europaweite Verkürzung des Insolvenzverfahrens auf 3 Jahre, unabhängig von der Insolvenzmasse, beschlossen. Eine solche EU-Richtlinie tritt jedoch nicht automatisch auch hierzulande in Kraft. Vorher muss der deutsche Gesetzgeber diese Richtlinie auch in die deutschen Gesetze einpflegen.

    Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie will die Bundesregierung die Richtlinie zum 01. Oktober 2020 umsetzen. Das bedeutet: Insolvenzverfahren, die ab dem 1.10.2020 beantragt werden, dauern nur noch drei Jahre. Dies ist unabhängig von der Schuldenrückzahlung.

    Was das für Sie konkret bedeutet, ist abhängig von Ihrer derzeitigen Situation.

    • Sie befinden sich in der Vorbereitung zur Entschuldung: Ab dem 01. Oktober 2020 tritt voraussichtlich für alle Privatinsolvenzen und Regelinsolvenzen eine Dauer von 3 Jahren in Kraft. Insolvenzanträge werden daher von uns gesammelt und ab dem 01.10.2020 und dem Inkrafttreten der Reform eingereicht, um für unsere Mandanten eine größtmögliche Verkürzung zu ermöglichen.
    • Sie denken an eine Entschuldung: Wir empfehlen, sofort mit der Entschuldung zu beginnen. Aufgrund der Ermittlung vergessener Gläubiger, der Gläubigerabfragen und des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuchs nimmt die Erstellung des Insolvenzantrages ohnehin etwas Zeit in Anspruch. Gleichzeitig ist ab dem 01.10.2020 mit einem enormen Ansturm und deshalb mit Verzögerungen zu rechnen.
    • Sie haben den Insolvenzantrag bereits eingereicht: Auch für Verfahren, die seit dem 17.12.2019 beantragt wurden, soll nachträglich eine Verkürzung in Kraft treten. Diese nachträgliche Übergangsregelung wird folgende Auswirkungen haben:
    Datum der Stellung des InsolvenzantragesAbtretungsfrist
    zwischen dem 17. Dezember 2019 und 16. Januar 2020fünf Jahre und sieben Monate
    zwischen dem 17. Januar 2020 und 16. Februar 2020fünf Jahre und sechs Monate
    zwischen dem 17. Februar 2020 und 16. März 2020fünf Jahre und fünf Monate
    zwischen dem 17. März 2020 und 16. April 2020fünf Jahre und vier Monate
    zwischen dem 17. April 2020 und 16. Mai 2020fünf Jahre und drei Monate
    zwischen dem 17. Mai 2020 und 16. Juni 2020fünf Jahre und zwei Monate
    zwischen dem 17. Juni 2020 und 16. Juli 2020fünf Jahre und ein Monat
    zwischen dem 17. Juli 2020 und 16. August 2020fünf Jahre
    zwischen dem 17. August 2020 und 16. September 2020vier Jahre und elf Monate
    zwischen dem 17. September 2020 und 30. September 2020vier Jahre und zehn Monate

    Insofern bleibt festzustellen: Wenn der Insolvenzantrag noch nicht eingereicht ist, sollte bis Oktober abgewartet werden.  So kann durch die Reform und Umsetzung der EU-Insolvenz-Richtlinie eine maximale Verkürzung erreicht werden

    In einem kostenlosen, telefonischen Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gerne auch die sonstigen Auswirkungen der EU-Richtline auf die Privatinsolvenz.

    Aufgrund der hohen Relevanz des Themas haben wir für Sie auch ein Video zur Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre erstellt.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

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    Dr. Veaceslav Ghendler und Andre Kraus sind jeweils Fachanwalt für Insolvenzrecht. Seit 2012 ist die Kanzlei auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert. Seitdem wurden in der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei über 20.000 Entschuldungen betreut.

    Sie haben eine Frage zum Thema Privatinsolvenz? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    • Privatinsolvenz

    Guthaben bei Stromrechnung und Nebenkosten

    Ich hätte eine Frage bin jetzt in Privatinsolvenz wenn ich ein Guthaben bei meiner Stromrechnung und Nebenkosten habe kann ich das behalten. Im voraus besten Dank.

    Beitragsschulden bei der Krankenkasse

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe aus der Zeit vor der Eröffnung meines Insolvenzverfahrens Beitragsschulden bei der Techniker Krankenkasse. Aufgrund dessen hat die Krankenkasse die Bezuschussung von dringend nötigem Zahnersatz verweigert mit dem Hinweis auf das Ruhen des Leistungsanspruchs nach §16 SGB V. Meine Frage nun, wann besteht wieder ein Leistungsanspruch? Nach Erteilung der […]

    Privatinsolvenz

    Hallo, die Privatinsolvenz ist eröffnet, der Insolvenzverwalter vomm Gericht benannt, Restschuld genehmigt und die Stundung der KostenP- Konto habe ich. Durch Schlaganfall ,volle Erwerbsminderungsrente unter der Freigrenze. Frage: Darf ich die Betriebskostennachzahlung selbst bezahlen? Die Mieterhöhung muss ich dem Insolvenzverwalter mitteilen. Dieser hat 28,10 auf meinem P Konto gesperrt und Mitgliedschaft gekündigt . Auch hat […]

    Rentenversicherung

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, muss ich während der Wvphase rentenversicherungsbeiträge zahlen.kann ich ruhen lassen .Rentenversicherungsträgermöcht von mir Schulden und Beiträge haben. Weil ich nicht zahlen könnte wächst die Schulden mit mahngebühren etc. weiter. Mein tel 015758521844. wenn Sie Zeit haben bitte zurück rufen Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen RChakupurakal

    Schufa

    Warum bin ich noch in die Schufa nach die Insolvenz?

    Der zuständige Insovenzberater existiert nicht mehr

    Die Privatinsolvenz ist seit 6 Jahren abgeschlossen. Bei dem Versuch, die Riesterrente zu kündigen, stellt sich heraus, dass der damals zuständige Insolvenzberater dies nicht der Postbank mitgeteilt hat. Es ist immer noch ein Treuhänder eingetragen. Leider gibt es den Insolvenzberater aber nicht mehr. Wer ist jetzt zuständig bzw. wo sind die Akten des Falles jetzt?

    Privatinsolvenz

    eine gläubigerbank hat den schuldenbetrag aufgrund einer noch maligen faktenprüfung reduziert. ich könnte damit den wert 35% in diesem 3.jahr aufbringen. Soll der insolvenzverwalter den Restschuldbetrag ebenfalls um den v.g. schuldenbetrag zu meinen gunsten korrigieren? danke

    Pi insolvens

    Viele sagen ab dem 01.10.2020 wen man da insolvens beantragt dauert insgesamt 3 jahre wohlverhaltens pfase stimt das mit der neue regelelung

    Privatinsolvenz oder Vergleich

    Ich habe Schulden bei 2 Gläubigern (Kreditkarte und Bankkredit) von ca. 10.000 € (incl. bisher aufgelaufener Zinsen). Ich erhalte eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung in Höhe von 190 € und ergänzend ALG II; zusammen 785 €. Ab März 2021 erhalte ich die Regelaltersrente. Da diese im Bereich von ca. 350 € liegen wird werde ich […]

    Verfahrenskosten

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin mit meiner Privatinsolvenz endlich durch, habe jetzt den Bescheid vom Amtsgericht über die Verfahrenskosten erhalten. Ich möchte einen Antrag auf Niederschlagung stellen und benötige dazu Ihren Rat. Ich bin mittlerweile im Ruhestand und beziehe eine Altersrente in Höhe von 1.252,99 Euro. Davon muss ich allerdings bis zum 15.07.2025 […]

    Privatinsolvenz

    Liebes Anwalt Team, im März 2019 wurde meine Privatinsolvenz in Hamburg eröffnet. Ich strebe eine verkürzte Insolvenz von 3 Jahren an. Nun ist es aber so das, dass Insolvenzgericht Hamburg nichts weiteres unternommen hat, ich bin der Meinung die hätten mich offiziell in die Wohlverhaltensphase schicken müssen, also damit meine ich, das ich nach nun […]

    Mietkaution

    Bin in einer Privatinsolvenz und habe eine Frage wie ist das mit meiner Mietkaution wird die angerechnet, möchte noch dazu sagen ich habe keine Mietrückstände. Muß ich wahrscheinlich mit einer Mietkündigung rechnen den da habe ich angst. Vielen Dank

    Pfändungsgrenze bei 2 Jobs

    Hallo, Meine Frau befindet sich in der Wohlverhaltensphase nach Insolvenz. Sie hat einen Midijob in der Gastronomie in dem sie ca. 900 – 1000€ Netto verdient hat. Während der Corona-Pandemie hat sie Kurzarbeitergeld bezogen (100% kurzarbeit). Damit kommt sie in dem Job zur Zeit auf ca. 700€, ihr fehlen also ca. 300€ Um das wieder […]

    Löschung Restschuldbefreiung und titulierte Forderung bei der Schufa

    Hallo liebes Team, ich habe eine Frage zur Löschung meiner negativen Zahlungsmerkmale in der Schufa nach der Restschuldbefreiung. Ich habe 2 negative Einträge: 1) die Erteilung der Restschuldbefreiung Entstehungsdatum/Erledigt am 10.11.2017 2) titulierte Forderung vom Gläubbiger als uneinbringlich hinterlegt Entstehungsdatum/Erledigt am 24.04.2018 Ist das richtig, das der Gläubiger erst ein halbes Jahr später nach Beendigung […]

    Titulierte Forderungen

    Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler, sehr geehrter Herr Kraus, ich hätte folgende Frage: Ein Gläubiger hat kurz vor meinem Antrag auf Privatinsolvenz im Jahr 2014 einen Vollstreckungsbescheid gegen mich erwirkt, die Forderung wurde zur Tabelle angemeldet. Bleibt der Titel bei der Forderungsanmeldung eigentlich beim Gläubiger? Ich habe gelesen, dass viele Gläubiger mit titulierten Forderungen auch […]

    Restschuldbefreiung in drei Jahren

    Sehr geehrtes KG Team, laut einer Pressemitteilung des BMJV soll die Restschuldbefreiung auf drei Jahre verkürzt werden, wenn die Privatinsolvenz nach dem 1.10.2020 beantragt wird. https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/070120_Restschuld.html Kann es demnach nicht sinnvoll sein, bis zum 1.10.2020 mit der Einleitung der PI zu warten? Mit freundlichen Grüßen Carsten

    Konto und Lohnpfändung

    Sehr geehrte Damen und Herren, In meinem Falle ist seit Mai das Verfahren zur Privatinsolvenz bereits eröffnet und ich werde durch einen Insolvenzverwalter betreut. Bei Verfahrenseröffnung wurde mir seitens der Bank erklärt das mein Konto mit einer Art „Pseudopfändung“ belegt wurde und ich somit natürlich nur über den festgelegten Freibetrag verfügen kann. Mit der Lohnabrechnung […]

    Privatinsolvenz – Scheidung (Zugewinn)

    Hallo und guten Tag, zunächst einmal möchte ich Ihnen einen großen Lob für die sehr informative Seite zum Thema Privatinsolvenz aussprechen. Da ich in 2018 leider Privatinsolvenz anmelden musste, habe ich hier die folgenden Fragen: 1. In 2018 (Dezember 2018) wurde meine Privatinsolvenz vom zuständigen Insolvenzgericht eröffnet, wie lange läuft dann meine Privatinsolvenz? 2. Ich […]

    Abtretungsfrist

    Ich würde gerne wissen ob von meinem Gehalt noch gepfändet werden darf wenn die restschuldbefreiung zum 29.06.2020 erteilt wurde ? Darf der pfändbare Betrag dafür am 29.06.20 noch abgezogen werden oder nicht?

    Steuerbescheide werden während PI rechtskräftig

    Sehr geehrtes KG Team, mir droht wegen Hinzuschätzung durch das Finanzamt die Privatinsolvenz. Ich war von 2010 bis 2017 selbständig. Wegen Steuernachzahlungen aus 2016 und 2017 droht nun die Privatinsolvenz. Ich versuche, das ganze bis Oktober hinauszuzögern, damit ich die 3 jährige Variante einschlagen kann. Nun meine Frage. Es laufen noch Betriebsprüfungen für die Jahre […]

    Private Insolvenz

    Sehr geehrter Damen und Herren, im Jahre 2017 habe ich meinem Exmann, welcher sich seit 2016 in der PI befindet, ein Darlehen gewährt, dieses hat er mir quittiert. Seit 2019 , nach mehrmaliger pers. Ansprache und schriftlicher Aufforderung mir den Betrag zurückzuzahlen, bzw. mir eine schriftl. Rückzahlungsverpflichtung zu erteilen, bin ich jetzt ratlos. Denn nach […]

    vorzeitige Restschuldbefreiung

    Guten Tag, meinem Mann wurde die vorzeitige Restschuldbefreiung nach 5 Jahren erteilt.Der Beschluss ist vom 30.06.2020 Ab wann ist dieser Beschluss rechtskräftig ? Wie bekommt der Arbeitgeber Bescheid, dass keine Pfändungsgelder mehr an den Treuhänder abgeführt werden müssen? Bekommt der Arbeitgeber auch diesen Beschluss zu geschickt und von wem( Gericht oder Treuhänder? Danke für ihre […]

    Berufsbegleitende Ausbildung angefangen & Schwangerschaft der Freundin

    Vorab erstmal ein großes Lob an Sie, die Hilfesuchenden so professionell zu beraten. Leider tut dies mein Insolvenzverwalter nicht und ist im Grunde gar nicht mehr für mich erreichbar. Außer wenn er mich höflichst schriftlich „bittet“ meinen Lohnsteuerjahresausgleich zu machen. Verständlich, denn die Rückerstattung geht ja direkt an ihn… Ich befinde mich seit März 2017 […]

    Privatinsolvenz/Arbeitgeberwecher

    Guten Tag! Ich befinde mich seit fast einem Jahr in der Wohlverhaltensphase. Ich habe aktuell eine 30 Stunden Stelle und dort kein pfändbares Einkommen. Ich wurde aber auch nicht durch die Treuhänderin zur Annahme einer Vollzeitstelle aufgefordert. Nun habe ich ein Angebot für eine Vollzeitstelle in einer anderen Firma angeboten bekommen und möchte diese gerne […]

    Kontoberechtigung

    Hallo, ich befinde mich in der Privatinsolvenz/ Wohlverhaltensphase. Ich bin Rentner und in einem Verein aktiv tätig. In unserm Verein existiert ein sogenanntes Vereinskonto, derzeit sind zwei verfügungsberechtigte Vereinsmitglieder bei der Bank eingetragen. Es ist beabsichtigt , dass ich ebenfalls als Verfügungsberechtigter über das Konto eingetragen werden soll. Kontoinhaber ist der Verein. Ergeben sich dadurch […]

    Schenkung einer Eigentumswohnung mit Nießbrauch

    Hallo Forum, ich bin seit 3 Jahren in Privatinsilvenz. Meine Eltern möchten mir eine vermietete Eigentumswohnung schenken und sich das Nießbrauchsrecht im Grundbuch eintragen lassen. Der Nießbrauch würde bis zum Tode beider Elternteile bestehen bleiben.Meine Fragen: Muß ich meinen Insolvenzverwalter den Grundstücksvertrag vorlegen ? Kann mein Insolvenzverwalter die Eigentumswohnung pfänden, obwohl ich keine Mieteinnahmen daraus […]

    Umschulung

    Ist eine Umschulung und/oder Weiterbildung während der Wohlverhaltensphase möglich? Und muss ich in dem gelernten Beruf (Friseurin) bleiben , wenn in diesem keine Arbeitsnot herrscht , auch wenn ich in einem anderen Beruf mehr erwirtschaften könnte ?

    Privatinsolvenz

    Guten Tag, meine Frage: die Insolvenz läuft seit Juli 2018.. ich bekomme Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Dieses kommt ein Bonus wegen Corona. Arbeite im Altenheim. Kann ich von dem Bonus, dem Weihnachtsgeld und dem Urlaubsgeld nicht einen Teil erhalten? Hab ich jedenfalls mal gehört. Mit freundlichen Grüßen, Angela Lorig

    Geänderter Steuerbescheid

    Guten Tag! Da die Agentur für Arbeit eine Berichtigung der erhaltenen Lohnersatzleistungen vorgenommen hat, gehe ich davon aus, dass mein Steuerbescheid geändert werden muss. Dieser wurde bereits erlassen, sowie die Erstattung auf das Treuhandkonto überwiesen. Sollte sich nach der Korrektur ergeben, dass zu viel erstattet wurde, wird dies dann durch die bereits eingeganene Zahlung auf […]

    Versagung der Restschuldbefreiung

    Sehr geehrter Herr Kraus, sehr geehrter Herr Dr. Ghendler, ich hätte einige Fragen zur Restschuldbefreiung, bzw. deren Versagung. Meine Privatinsolvenz geht in wenigen Tagen zu Ende, nun habe ich ein Schreiben vom Amtsgericht bekommen, in dem noch eine Frist (ca. 3 Wochen) für eventuelle Versagungsanträge gesetzt wird. Werden auch meine Gläubiger vom Amtsgericht angeschrieben und […]

    Ist der Corona-Pflegebonus pfändbar?

    Hallo, ich arbeite Vollzeit in einem Pflegeheim und befinde mich in der Insolvenz. Wir der Pflegebonus mit in die Pfändungsberechnung genommen oder bekomme ich den Pflegebonus komplett ausgezahlt?

    Außergerichtlicher Einigungsversuch

    Guten Tag, was kostet ein außergerichtlicher Eingungsversuch bei Ihnen? Gläubiger ca. 40, Nullplan Mit freundlichen Grüßen Daub

    Hallo Liebes Forum Ich bin etwas ratlos und brauche dringend Hilfe. Ich befinde mich im Privaten Insolvenzverfahren welches seit knapp einem Jahr läuft. Am 25.5.2020 kam der Beschluss durch das Amtsgericht Potsdam das das Insolvenzverfahren aufgehoben wurde § 200 InsO und ich mich jetzt in der Wohlverhaltensphase befinde. Nach meinen Informationen sollte das P-Konto wieder […]

    Umzug zum Freund von Berlin nach Brandenburg und mein Sohn eine eigene Wohnung

    Ich möchte zu meinen Freund nach Brandenburg ziehen.Mein Sohn bekommt meine alte Wohnung. Meine Frage: Kann jetzt mehr von meinen Gehalt abgezogen werden? Mein Sohn fängt im August 2020 seine Ausbildung an.Verdienst von 600,00 Brutto plus 210.00 euro Kindergeld.Ich muss Ihn weiterhin Unterstützen weil er das sonst nicht alleine schaft mit der Miete. Vielen Dank […]

    Finanzamt

    Meine Frage lautet, Ich bin in Privatinsolvenz und jeden Monat werden knapp 450€ an den Treuhänder überwiesen. Ich muss alle 3 Monate Vorrauszahlung in Höhe von 165€ ans Finazamt leisten( nicht selbstständig). Weil die rechnen mein Gehalt und die Erwernsminderungsrente meines Mannes zusammen. So bleibt mit aber alle 3 Monate weniger wie der Pfändungsfreibetrag bei […]

    Ausbildungsversicherung

    Hallo! Ich habe einen etwas komplizierteren Fall. Es handelt sich um eine Ausbildungsversicherung die mein Vater im Jahre 2009 für meine Sohn (derzeit 11 Jahre alt) abgeschlossen hat. Mein Vater ist Mitversicherte Person und mein Sohn ist versicherte Person. Ich persönlich werde in diesem Vertag überhaupt nicht geführt namentlich. Auch nicht als Bezugsberechtigte Person oder […]

    Privatinsolvenz

    Ich bin gezwungen in die Privatinsolvenz zu gehen. Können Sie mich dabei unterstützen? Ich komme aus 18311 Ribnitz-Damgarten Mit freundlichsten Grüßen Martin S.

    Auslöse aus eigener Insolvenz

    Ich bestrebe die Insolvenz innerhalb 3 Jahren zu beenden (35%) Mein Fahrrad wurde der Masse zugeführt und verwertet. Ich habe es aus der Masse heraus gekauft, mit Ratenzahlung. Was passiert wenn die Raten bei Ablauf der 3 Jahre nicht den Betrag der Verwertung erzielen?

    Motivationsrabatt ab 5. Jahr der WVP

    Hallo und Moin Moin, ich hätte mal eine Frage bezüglich des Motivationsrabatts im 5. Jahr der Wohlverhaltensphase: Im Mai 2014 wurde mein Privat-Insolvenzverfahren eröffnet und am 15. Juli 2015 aufgehoben. Seit dem 16. Juli 2015 befand ich mich also in der Wohlverhaltensphase. Wenn ich richtig gerechnet habe, war ich am 16. Juli 2019 bereits im […]

    Privatinsolvenz

    Ich bin seit 2017 im insolvenzverfahren ohne schlussbericht habe schon über 10000 € in der insolvenz Masse eingezahlt und zahle jeden monat mein pfändliches Einkommen dazu ich glaube die gerichtskosten müssen gedeckt sein kann ich ohne schlussbericht die Verkürzung auf 5 Jahre beantragen und wie lange dauert es bis der insolvenzverwalter den Bericht schreibt? Mit […]

    Corona sonderzahlung

    Ich arbeite im pflegehekm als altagsbegleiterrin/betreunsassistäntin wie sieht das aus wenn ich diese sonderzahlung bekommen würde wegen meiner Insolvenz? Darf ich das Geld behalten oder muss ich es abgeben weil ich denn ja über meiner frei Grenze bin?

    Auto behalten

    Mein Auto ist 14 Jahre alt ich habe von meinen Arzt eine Bescheinigung bekommen das ich nicht mehr gut zu Fuß bin und ich muß mehre Ärzte besuchen. Meine Frage ist kann ich mein Auto behalten.

    Privatinsolvenz

    Mein Partner hat am 11.05.2020 den Beschluss über die Restschuldbefreiung erhalten. Sie endet am 06.05 2020. Das Amt der Treuhänderin ist damit beendet. Die Abtretungsfrist endet allerdings erst am 06.03.2021. Meine Frage: Was bedeutet das? Darf mein Partner jetzt uneingeschränkt Schenkungen annehmen? Vielen Dank schon mal im Voraus.

    Restschuldbefreiung

    Sehr geehrte Damen und Herren, Am 05.05.2020 wurde mir die Restschuldbefreiung zugesprochen. Diese habe ich Bereits an die Schufa weitergeleitet. Den Großteil meiner Schuld konnte ich bereits im laufendem Verfahren tilgen. Eröffnung des Verfahrens war der 27.11.2013 noch unter dem alten Insolvenzrecht. (2013 bis 2020 = 7 Jahre?) Nun habe ich gehört das nach dem […]

    Privatinsolvenz ja oder nein?!

    Guten Morgen. Ich spiele mit den Gedanken Privatinsolvenz zu beantragen. Meine Kreditschulden belaufen sich auf ca. 35000€. Meine monatlichen Fixkosten ( Miete.Versicherungen, Auto etc belaufen sich Monatlich auf 1600€. Mein Monatgehalt variiert zwischen 1600 und 1800€ Das heißt das ich vllt Monatlich wenn überhaupt 200€ für mich zu Verfügung habe. Dazu bin ich gerade 3000€ […]

    Vergütung Insolvenzverwalter

    Hallo , ich habe eine prizipielle Frage zur Vergütung des Insolvenzverwalters. Was ich hier erlesen habe erhält der IV 40 % der Insolvenzmasse bis 25.000EUR und 25 % bis 50.000 EUR usw. Nun zur meiner Frage , wie berechnet sich diese Insolvenzmasse? Mal angenommen,die eigentliche Insolvenz dauerte 10 Monate und es werden Forderungen von 30.000 […]

    Insolvenzantrag als Einzelhändler bzw. Rentner

    Sehr geehrte Damen und Herren, vor 18 Jahren habe ich mich im Alter von 65 Jahren, direkt nach Beendigung als Angestgellter in einem Unternehmen selständig gemacht. Nach wenigen Jahren ließ ich mir eine Webseite erstellen und einen Online-Shop. Um im Internet gefunden zu werden waren verschiedene Werbe-Maßnahmen erforderlich, die viel Geld kosteten. Der Verkaufserfolg reichte […]

    Auto kaputt – Nutzung KfZ von einem Freund

    Hallo, mein Auto ist jetzt mal wieder kaputt und die Reparatur übersteigt so langsam den Wert. Daher hat mir ein guter Freund angeboten, dass ich sein Auto nutzen kann. Er selbst hat sich jetzt ein neues gekauft. Die einzige Bedingung wäre, dass ich das Auto auf mich anmelden muss. Logisch, da er ja sein neues […]

    E-Bike leasen über den Arbeitgeber

    Guten Abend, Ich möchte über meinen Arbeitgeber ein e-bike leasen, befinde mich jedoch in einer Privatinsolvenz. Durch das leasen des Fahrrades wurde ich trotz der Nettolohnminderung für das leasen ca. 60 Euro im Monat sparen, weil ich das Geld für Bus und Bahn sparen kann. Ist das leasen überhaupt möglich, bzw rechtens? Denn ich verstehe […]

    Auswandern – welche Pfändungsgrenze gilt?

    Guten Abend, meine Privatinsolvenz wurde im Februar diesen Jahres eröffnet. Ich habe eine Jobzusage aus dem südamerikanischen Ausland. Ich werde diese Stelle antreten, sobald dies aktuell möglich ist. Ich habe auch beide Staatsbürgerschaften, die deutsche und die aus dem südamerikanischen Land. Meine Frage: Welche Pfändungsgrenze gilt dann? Die deutsche oder die aus dem Land in […]

    Privatinsolvenz

    Hallo Herr chendler ich habe eine Frage und zwar bin ich seit 2 Jahren und 7 Monate in der Privatinsolvenz der Insolvenzverwalter macht kein schlussbericht so bin ich immer noch im Insolvenzverfahren wie lange dauert es noch bis ein schlussbericht geschrieben ist und was kann ich machen? Vielen Dank Kostas

    Auslagengeld (Betreuergeld) zur Insolvenzmasse ?

    Hallo und guten Tag. Mit der Unterstützung Ihrer Kanzlei bin ich schon etwas länger in dem Insolvenzverfahren. Für meine Mutter bin ich als Betreuer bestellt und habe immer wieder unregelmäßige Ausgaben für sie. Botenfahrten, Schriftwechsel, Auslage für B-Ausweis.etc. Dafür ist ja das pauschale Betreuergeld vom Amtsgericht. Im letzten Jahr gab ich diese Infos auch an […]

    Meldungen über betrug

    Hallo ich würde mich gerne erkündigen ich würde gerne eine meldungen machem über die jemand die private insolvenz beantragt hat und hat richtig gut geeherbt und trotzden läuft die insolvenz und dieser junge man macht sich eine richtiges schönes leben und lachte noch eine aus , ich werde das melden aber wie andere nachbar würde […]

    Privatinsolvenz

    Guten Abend, kann man die Dauer auf 3 Jahre verkürzen? Wenn ja, was sind die Bedingungen? Liebe Grüße

    Restschuldbefreiung/Schufa

    Gibt es eine Möglichkeit, rechtlichen Weg das die Schufa den Eintrag löscht? Nach der Restschuldbefreiung werden die Schulden nur als Erledigt markiert nicht gelöscht, erst nach 3 Jahren…für mich diskriminierend, ich werde daran gehindert am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen…am Ende 9 Jahre. Obwohl ich nach der Insolvent Schuldenfrei bin.

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