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Regelinsolvenz: Bundesweite Insolvenzberatung für Selbstständige

Bekannt aus:
  • Das Bild zeigt einen Taschenrechner und zwei Bücher aus dem Insolvenzrecht
Telefonische Erstberatung

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    Die Regelinsolvenz – Was ist das?

    Die Regelinsolvenz ist das Insolvenzverfahren für Unternehmer. Sie gibt selbstständigen Personen – Unternehmern und Freiberuflern – die Möglichkeit, sich innerhalb von 3, 5 oder 6 Jahren von ihren Schulden zu befreien. Die selbstständige Tätigkeit muss dabei nicht zwingend aufgegeben werden.

    Kurzüberblick:

    • Restschuldbefreiung – Sie verlieren Ihre Schulden

      Die Restschuldbefreiung befreit Sie nach 3, 5 oder 6 Jahren von Ihren Schulden.

    • Fortführung Ihrer selbstständigen Tätigkeit

      Durch die Regelinsolvenz kann der Betrieb aufgelöst werden, aber auch saniert und fortgeführt werden

    • Pfändungsschutz - Gegen Sie wird nicht mehr vollstreckt

      Der Pfändungsschutz wird mit Eröffnung des Verfahrens wirksam. Ab diesem Zeitpunkt sind Sie vor Gläubigern und Gerichtsvollziehern sicher (§§ 88, 89 InsO).

    • Einleitung der Regelinsolvenz

      Eine Schuldnerberatung ist dabei dringend zu empfehlen. Unsere Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht begleitet in ganz Deutschland Entschuldungen und bereitet eine Regelinsolvenz gewissenhaft innerhalb von 4-6 Wochen vor.

    Viele unserer Mandante berichten von einer großen Hemmschwelle den Schritt in die Regelinsolvenz zu wagen. Das Thema wird meist verdrängt, auch weil viele Selbstständigkeit eine große innere Verbundenheit zu ihrem Betrieb haben. Aus diesem Grund bietet unsere Anwaltskanzlei Ihnen ein kostenloses telefonisches Erstberatungsgespräch an. Es dient der objektiven Einschätzung der individuellen Schuldensituation.

    Auf dieser Seite haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Regelinsolvenz zusammengestellt:

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

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    Überblick zur Regelinsolvenz:

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    Voraussetzungen der Regelinsolvenz

    Die Entschuldung durch eine Regelinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

    • Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
    • Sie sind selbstständig tätig – Anderenfalls ist die Verbraucherinsolvenz die richtige Verfahrensart
    • Alternativ: Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit sind mehr als 19 Gläubiger vorhanden (§ 305 Abs. 1 InsO)
    • Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie bei Wunsch ins Ausland umziehen

    Hier erfahren Sie mehr zu den Voraussetzungen einer Regelinsolvenz.

    Sonderfall: Eigenantrag nach Gläubigerantrag

    Wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag) ist ein besonders schnelles Handeln erforderlich. In diesem Fall wird von uns innerhalb kurzer Zeit ( sog. “Eigenantragfrist”) ein Antrag auf Regelinsolvenz erstellt. Dies ist sehr wichtig, da bei Versäumnis des Frist eine Regelinsolvenz ohne Restschuldbefreiung droht. Wenn Sie einen Gläubigerantrag empfangen haben, sollten Sie schnellstmöglich professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Selbst wenn nur noch wenige Tage der Frist für den Eigenantrag verbleiben werden wir Ihnen aufgrund der Eilbedürftigkeit auch dann noch weiterhelfen, indem wir Ihren Fall vorrangig behandeln.

    Hier finden Sie mehr zu der Frage, wie sie auf einen Gläubigerantrag reagieren.

    Hinweis: Vergessene Gläubiger sind kein Hindernis

    Viele unserer Mandanten haben kurz vor einem Regelinsolvenzverfahren längst die Übersicht zur Schuldensituation verloren. Dies stellt jedoch kein Hindernis dar, denn bevor wir ein Insolvenzverfahren mit Ihnen beantragen, ermitteln wir Ihre Gläubiger indem wir alle gängigen Schuldenregister für Sie abfragen (Schufa, ICD, Boniversum).

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    Ablauf und Dauer der Regelinsolvenz:

    Im Folgenden haben wir alle wesentlichen Informationen zum Ablauf und zur Dauer der Regelinsolvenz für Sie zusammengefasst. Die Durchführung einer Entschuldung durch die Regelinsolvenz besteht dabei aus drei Abschnitten:

    1. Vorbereitung
    2. Insolvenzverfahren
    3. Restschuldbefreiung

    1. Abschnitt: Vorbereitung (ca. 6 Wochen bis 3 Monate)

    Die Vorbereitung ist beim Regelinsolvenzverfahren der mit Abstand wichtigste und beratungsintensivste Abschnitt. Als spezialisierte Kanzlei mit dem

    Die Vorbereitung Ihrer Entschuldung stellt die erste Phase der Regelinsolvenz dar.

    Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht beginnen wir die Entschuldung mit der Einschätzung Ihrer Erfolgsaussichten und einer umfassenden Beratung über die Restrukturierung Ihrer Unternehmung. Wir weisen Sie ein, wie Sie Ihre Einkünfte vor Pfändungen schützen, eine Auffanggesellschaft gründen oder ihre Betriebseinrichtung behalten und erstellen Ihren auf Sie zugeschnittenen Entschuldungsplan. Insbesondere bei der vorherigen Gründung einer Auffanggesellschaft kann die Vorbereitung bis zu 3 Monate andauern. Wenn Sie Ihren Betrieb ohnehin einstellen möchten, dauert die Vorbereitung etwa 6 Wochen.

    Desweiteren sind zu einer gründlichen Vorbereitung folgende 6 Schritte zu beachten:

    1. Schritt: Eröffnen Sie ein ein neues Konto

    Beginnen Sie die Vorbereitung, indem Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank unter Ihrem eigenen Namen eröffnen, nicht auf den Ihres Betriebs. Das vorhandene Guthaben überweisen Sie sofort auf Ihr neues Konto.

    Ihren Partnern oder Kunden, die Ihnen Geld schulden, teilen Sie das neue Konto mit. Nur ein neues Konto schützt Sie vor Pfändungen Ihrer Gläubiger, weil Sie als Selbstständiger keinen Pfändungsschutz genießen und die Pfändungsfreigrenzen bei Kontopfändungen nicht beachtet werden. Sollten Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung aufgefordert werden, geben Sie Ihr neu eröffnetes Konto an. Eröffnen Sie jedoch sofort danach einfach ein weiteres Konto bei einer dritten Bank. So können Sie eine Rücklage für die Durchführung der Regelinsolvenz bilden:

    2. Schritt: Bilden Sie eine Rücklage

    Neben der Eröffnung eines neuen Kontos sollten Sie beginnen, eine Rücklage zu bilden. Behalten Sie alle eingehenden Gelder und trennen Sie diese von Ihren Schulden. Bedenken Sie, dass der Insolvenzverwalter mit Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens die Guthaben all Ihrer Konten zur Insolvenzmasse ziehen wird. Er wird Ihnen kein Geld für Ihren Lebensunterhalt belassen.

    Sie sollten genug Geld besitzen, um im Zeitraum von der Antragstellung bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können und das Insolvenzverfahren zu finanzieren. Dieser Zeitraum beträgt im Regelfall zwei bis drei Monate.

    3. Schritt: Regelinsolvenz bei laufendem Geschäftsbetrieb oder Gründung einer Auffanggesellschaft

    Sie haben als Selbstständiger zwei unterschiedliche Möglichkeiten, in die Regelinsolvenz zu gehen:

    1. Regelinsolvenz bei laufendem Geschäftsbetrieb: Die erste Möglichkeit kann das Aus für Ihre Unternehmung bedeuten. Nur bei einer positiven Wirtschaftsprognose erteilt der Insolvenzverwalter eine Freigabe für Ihren Betrieb. Es besteht eine gewisse Möglichkeit, Einfluss auf die Wahl eines fachkundigen und fortführungswilligen Insolvenzverwalters zu nehmen. In vielen Fällen wird der Insolvenzverwalter entweder
      • Ihnen eine sogenannte Freigabe erteilen. Sie können dann Ihre Unternehmung fortführen. Sie sind dann verpflichtet, an den Insolvenzverwalter monatlich einen festen Betrag abzuführen – unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Unternehmung (sog. fiktives Einkommen). Eine Gefahr dabei ist, dass neue Schulden entstehen können, die nicht von der Restschuldbefreiung umfasst werden.

      ODER:

      • Ihren Betrieb einstellen und dessen gesamte Einrichtung veräußern. Für ihn ist dies der bequeme Weg.
    2. Es wird eine Auffanggesellschaft gegründet: Diese wird möglichst früh vor der Insolvenz von einer Vertrauensperson gegründet. Sie werden von der Auffanggesellschaft eingestellt. Als Arbeitnehmer beantragen Sie dann die Insolvenz. Der Weg über eine Auffanggesellschaft erspart Ihnen eine Menge Frust. Er stellt sicher, dass Sie Ihren Betrieb behalten und gleichzeitig Ihr Einkommen kalkulierbar bleibt. Gleichzeitig muss er sehr bedacht beschritten werden, weil er einige juristische Hürden bereithält. Gehen Sie diesen Schritt nur mit juristischer Begleitung an! Mehr zu der Gründung einer Auffanggesellschaft finden Sie hier.

    Deshalb empfehlen wir unseren Mandanten oftmals die Gründung einer Auffanggesellschaft. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

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    4. Schritt: Sichern Sie Ihr Vermögen vor der Verwertung

    Sichern Sie vor allem Ihr privates Vermögen vor der Verwertung. Bei der Entnahme von Sachen oder Vermögen aus Ihrem Betrieb sollten Sie besonders vorsichtig sein. Zum einen sind Betriebsgegenstände oft geleast oder stehen in fremdem Sicherungseigentum. Zum anderen können Entnahmen schnell zur Anfechtung nach der InsO führen (§§ 129 ff. InsO).

    Dies kann nicht nur Sie, sondern auch den Empfänger der Zuwendung in Schwierigkeiten bringen. Es gibt eine Faustformel: Überweisen Sie niemals Geld an eine nahestehende Person von Ihrem Geschäfts- oder Privatkonto. Das sind beispielsweise Ihr Ehegatte, Ihr Lebenspartner, Ihre Verwandten, aber auch Personen in Ihrer häuslichen Gemeinschaft oder eine Gesellschaft, bei der sie gewisse Funktionen wahrnehmen (§ 138 InsO).

    Eine Möglichkeit, Geld zu entnehmen, bieten sogenannte Bargeschäfte (§ 142 InsO). Dabei können Sie auch kurz vor dem Insolvenzverfahren für eine erbrachte Leistung bar bezahlen.

    5. Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an alle Gläubiger ein

    Nachdem Sie ein neues Konto eröffnet und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger. Das sollten Sie sowohl gegenüber Ihren geschäftlichen als auch den privaten Gläubigern tun. Dies ist rechtlich unbedenklich (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). Bezahlen Sie nur noch an die Gläubiger, die Ihre Lebensversorgung sicherstellen. Dazu gehören vor allem Ihr Vermieter, Ihr Stromversorger, Ihr privater Internetprovider oder ähnliche. Es werden nun Pfändungen kommen, die Sie aushalten müssen. Sobald das  Regelinsolvenzverfahren eröffnet wird, werden aber alle Zwangsvollstreckungen wirkungslos (§§ 88, 89 InsO).

    6. Schritt: Insolvenzantrag durch einen Fachanwalt für Insolvenzrecht erstellen lassen

    Bild von einem Mann der stempelt

    Ein Insolvenzantrag sollte von Experten erstellt. Ansonsten droht im schlimmsten Fall die Versagung der Restschuldbefreiung nach § 290 InsO

    Anschließend stellen wir Ihren Insolvenzantrag. Wir begleiten Ihre Vorbereitung um sicherzustellen, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Sollte es also zu Beanstandungen des Insolvenzgerichts kommen, stellen wir Ihnen eine fachanwaltliche Begleitung bis zur endgültigen Eröffnung des Verfahrens zur Verfügung. Durch die Beauftragung eines Fachanwalts für Insolvenzrecht vermeiden Sie unnötige Fehler in Ihrem Antrag.

    Diese können im Regelinsolvenzverfahren auch leicht zur Versagung der Restschuldbefreiung führen (§ 290 InsO). Ein fehlerhafter Antrag ist jedoch nur einer der Gründe, die eine Versagung der Restschuldbefreiung auslösen können. Professionelle Unterstützung ist daher in jedem Fall empfehlenswert.

    Hier finden Sie mehr zu Ihren Vorteilen einer anwaltlichen Antragstellung, der Vermeidung der Versagung der Restschuldbefreiung und unserer Arbeitsweise. Hierzu gibt es auch ein Video.

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    2. Abschnitt: Insolvenzverfahren und Wohlverhaltensperiode (3, 5 oder 6 Jahre)

    Ist die Vorbereitung abgeschlossen und Ihr von uns erstellter Insolvenzantrag bei Gericht abgegeben, dauert es ca. einen Monat, bis Sie den Eröffnungsbeschluss postalisch vom Gericht erhalten. Ab diesem Zeitpunkt dauert Ihre Insolvenz 3, 5, oder 6 Jahre. Schon zuvor wird das Insolvenzgericht regelmäßig einen sogenannten vorläufigen Insolvenzverwalter einsetzen, der damit beginnt, Ihr Vermögen im Sinne Ihrer Gläubiger zu sichern. Erst danach eröffnet das Insolvenzgericht des Regelinsolvenzverfahren. Zu Ihrem Gunsten tritt der Pfändungsschutz ein.

    Was in dieser Zeit auf Sie zukommt, haben wir in folgendem Abschnitt für Sie zusammengefasst:

    Kurzübersicht:
    • Ca. einen Monat nach Antragsstellung wird das Regelinsolvenzverfahren eröffnet – es dauert ab dann 3, 5 oder 6 Jahre
    • Danach werden alle Pfändungen Ihrer Gläubiger gestoppt (vgl. §§ 88, 89 InsO). Die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren, sondern nur noch der Insolvenzverwalter. Sind beim Schuldner noch größere Vermögenswerte vorhanden, darf der Insolvenzverwalter diese verwerten.
    • Bei noch laufender Selbstständigkeit: Abgabe des pfändbaren Teils des fiktiven Einkommens.
    • Die 5 Obliegenheiten bei einer Regelinsolvenz sind:
      • Erwerbsobliegenheit (Im Falle einer eintretenden Arbeitslosigkeit muss man sich um eine Anstellung bemühen; mehr dazu hier)
      • Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während einer Insolvenz
      • Anzeige eines Wohnsitzwechsels
      • Anzeige eines Arbeitswechsels
      • keine direkten Zahlungen an die Gläubiger

    Wirkungen der Verfahrenseröffnung

    Ihren Gläubigern gegenüber sind Sie zu nichts mehr verpflichtet. Sie erhalten den Pfändungs- und Vollstreckungsschutz gem. §§ 88, 89 InsO. Ebenso verhält es sich gegenüber dem Gerichtsvollzieher: Ihm ist es ebenso nicht mehr gestattet, gegen Sie vorzugehen. Es wird schließlich ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der stattdessen die Interessen Ihrer Gläubiger vertritt. Daher dürfen Sie den Treuhänder auf keinen Fall als Ihren Rechtsbeistand ansehen.

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    Die Aufgaben des Insolvenzverwalters

    Schon bevor das Regelinsolvenzverfahren eröffnet wird, wird das Insolvenzgericht regelmäßig einen vorläufigen Insolvenzverwalter einsetzen, der damit beginnt, Ihr Vermögen zu sichern. Im Gegensatz zur Vermögenssicherung bei einer Privatinsolvenz dauert dies bei der Regelinsolvenz etwa 2-3 Jahre. Grund dafür ist, dass der Insolvenzverwalter die Unterlagen des Betriebes auf möglicherweise anfechtbare Rechtsgeschäfte untersucht, was teilweise zu langen Verzögerungen führen kann. Die Dauer des gesamten Insolvenzverfahrens (3, 5 oder 6 Jahre) wird dadurch natürlich nicht beeinträchtigt.

    Mit ihm werden Sie kurz nach Eröffnung der Regelinsolvenz einen persönlichen Termin wahrnehmen müssen. Dies ist in der Regel im gesamten Verfahren der einzige persönliche Termin, in der Folge reduziert sich der Kontakt zum Insolvenzverwalter meist auf ca. ein Schreiben im Jahr

    Das Verhalten gegenüber dem Insolvenzverwalter

    Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass Sie im Insolvenzverfahren nicht unter der Vormundschaft des Insolvenzverwalters stehen. Über diejenigen Gewinne, die den pfändbaren Betrag übersteigen, können Sie weiterhin nach Belieben verfügen. Sie müssen sich nicht mit dem Insolvenzverwalter absprechen, bevor Sie ein Rechtsgeschäft tätigen, umziehen, Ihre Erwerbstätigkeit ändern oder verreisen. Zeigen Sie ihm allerdings wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse immer an, bevor Sie diese vornehmen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO).

    Wir raten Ihnen zu einer ausschließlich schriftlichen Kommunikation mit dem Insolvenzverwalter. Lesen sie hier mehr zum richtigen Umgang mit dem Insolvenzverwalter und Ihren Rechten ihm gegenüber.

    Da auch im Umgang mit dem Insolvenzverwalter häufig noch Fragen auftauchen, bieten wir unseren Mandanten an, sie in diesem Stadium zu begleiten. So können wir Ihnen weiterhin zur Seite stehen und Sie hinsichtlich Ihres Austauschs mit dem Insolvenzverwalter unterstützen.

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    Die Wohlverhaltensperiode

    Nach dem Insolvenzverfahren wird die Wohlverhaltensperiode eingeleitet. Sie beginnt zwei bis drei  Jahre nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Sie endet mit dem gesamten Verfahren drei, fünf oder sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

    In dieser Zeit kommen Sie nicht mehr mit dem Insolvenzgericht in Berührung und auch ihr Kontakt zum Insolvenzverwalter reduziert sich. Ihr Vermögen wird nicht mehr verwertet und Sie müssen auch nicht mehr ausführlich Auskunft über jede Zuwendung geben. Zudem können Sie wieder Geld ansparen.

    Viele Mandanten fragen uns regelmäßig, welche Erleichterungen die Wohlverhaltensphase für Sie bereithält. Zum einen haben die Mandanten wenig Kontakt zum Treuhänder: nur noch ein jährlicher Fragebogen muss ausgefüllt werden.

    Der Treuhänder hat nun das Vermögen – falls vorhanden – verwertet und verteilt, deshalb reduziert sich Ihr Kontakt mit ihm auf ein Minimum. Außerdem muss der Treuhänder nunmehr nur noch einmal jährlich dem Insolvenzgericht Bericht erstatten, inwieweit Sie den Obliegenheiten nachkommen.

    Nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode kommt es zur Restschuldbefreiung und Sie werden von Ihren Verbindlichkeiten befreit. Die Schufa löscht schließlich Ihren Eintrag drei Jahre nach dem Ablauf Ihres letzten Insolvenzjahres.

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    3. Abschnitt: Restschuldbefreiung

    Der letzte Abschnitt ist die Restschuldbefreiung. Sie wird gem. § 301 InsO nach Ablauf der Wohlverhaltensperiode vom Gericht erteilt und bewirkt, dass die Schulden mit diesem Zeitpunkt gelöscht werden.

    Kurzübersicht:

    • 3, 5 oder max. 6 Jahre nach Stellung des Insolvenzantrags wird die Restschuldbefreiung erteilt – Sie sind schuldenfrei.
    • Die Restschuldbefreiung umfasst alle Schulden – unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl der Gläubiger.
    • Nicht umfasst sind Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung sowie Strafen oder Bußgeldern (insbesondere §§ 283 ff. StGB).

    3, 5 oder 6 Jahre nach der Eröffnung der Regelinsolvenz erteilt das Gericht Ihnen schließlich die Restschuldbefreiung (§ 300 Abs. 1 InsO). Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen während Sie dadurch schuldenfrei werden. Dabei ist es völlig egal, ob Sie diese Schulden bei einer Bank, beim Finanzamt, im Fitnessstudio oder bei Ihrem Nachbarn haben. Nur wenige Forderungstypen sind von der Restschuldbefreiung nicht umfasst:

    Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen

    Nicht umfasst von der Restschuldbefreiung sind: Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung, Bußgeldern oder Strafen werden nicht sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Sie verlieren zwar alle anderen Schulden, sollten diese jedoch in einer Ratenzahlung abbezahlen – oder durch einen Insolvenzplan bereinigen. Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.

    Gründe für die Versagung der Restschuldbefreiung sind insbesondere die Abgabe unrichtiger Auskünfte gegenüber Banken und Behörden oder die Verwirklichung von Insolvenzstraftaten. Einen Überblick über die wichtigsten Versagungsgründe finden Sie hier.

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    Wie kann ich die Regelinsolvenz verkürzen?

    Die Regelinsolvenz hat grundsätzlich eine Dauer von 6 Jahren. Diese kann in vielen Fällen jedoch abgekürzt werden. Die Restschuldbefreiung kann früher erreicht werden, wenn ein bestimmter Betrag vorzeitig zurückgezahlt wurde.

    Kurzübersicht:

    • Die Regelinsolvenz dauert maximal 6 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 5 Jahre.
    • Werden die Verfahrenskosten sowie 35 % der Schulden während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 3 Jahre.
    • Mit einem Insolvenzplan lässt sich die Regelinsolvenz auf 1 Jahr verkürzen.

    Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre

    Um die Dauer der Regelinsolvenz von sechs auf fünf Jahre zu verkürzen, muss in dieser Zeit ein Betrag zurückgezahlt werden, der der Höhe der Verfahrenskosten entspricht. Die Höhe der Verfahrenskosten ist wiederum abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. In der Regel ist ein Betrag von 2.000 Euro bereits ausreichend, um die Verfahrenskosten zu decken. Dieser Betrag wird erreicht, wenn über fünf Jahre hinweg ein Betrag von etwa 35 Euro monatlich zurückgezahlt wurde. Ebenso kann eine Einmalzahlung zu Beginn der Insolvenz oder im Laufe des Verfahrens getätigt werden.

    Mit dem unten stehenden Rechner können Sie berechnen, ob der von Ihnen zurückgezahlte Betrag ausreicht, um die Regelinsolvenz auf fünf Jahre zu verkürzen.

    5-Jahres Insolvenz Rechner

    Regelinsolvenz in 3 Jahren abschließen

    Ebenso ist es möglich, die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren zu erreichen. Hierfür muss ein Betrag zurückgezahlt werden, der 35 % der ursprünglichen Schuldensumme entspricht. Die Höhe des Betrags ist also abhängig davon, wie hoch die Schulden zu Beginn der Regelinsolvenz waren. Zudem müssen die Verfahrenskosten bezahlt werden. Diese hängen unter anderem von der Höhe der Insolvenzmasse ab, steigen also an, je mehr Geld zurückgezahlt wurde.

    Die Verfahrenskosten lassen sich nur schwer genau beziffern. Wenn ein hohes pfändbares Einkommen vorhanden ist oder die Möglichkeit einer Zuwendung beispielsweise von Verwandten besteht, so dass in drei Jahren ca. 35 % der Schulden bezahlt werden können, ist unsere Empfehlung ein außergerichtlicher Vergleich.

    Mit unserem Drei-Jahres-Rechner können Sie zumindest annäherungsweise berechnen, ob Sie die Regelinsolvenz nach drei Jahren abschließen können:

    3-Jahres Insolvenz Rechner

    Bitte geben Sie Ihre geschätzte Schuldensumme ein.

    Diesen Betrag benötigen Sie zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre.

    Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um einen Schätzwert handelt.

    Insolvenzplan: Verkürzung der Regelinsolvenz auf 4 – 12 Monate

    Nach der Reform der Insolvenz 2014 wurde Schuldnern die Möglichkeit gegeben, diese mit einem sogenannten Insolvenzplan vorzeitig zu beenden. Der Insolvenzplan wird durch eine höhere, von Seiten eines “Sponsors” gestellte Einmalzahlung durchgesetzt (beispielsweise Familienmitglieder). Der Abstimmungstermin wird dabei von uns gezielt vorbereitet, um das Gelingen nicht vom Zufall abhängig zu machen. Wenn das Gericht den Insolvenzplan dann bewilligt, kommt es zur Verkürzung der  Regelinsolvenz auf vier bis zwölf Monate.

    Beim Insolvenzplan ist die richtige Strategie ausschlaggebend. Es kommt darauf an, dass eine überwiegende Mehrheit der erscheinenden Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen. Ablehnende Gläubiger können durch anwaltliches Geschick möglicherweise davon abgehalten werden, an der Abstimmung teilzunehmen. Hier finden Sie alles zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten eines Insolvenzplans.

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    Die Vorteile der Regelinsolvenz

    • Selbstständigkeit fortführen

      Es besteht ein Irrglaube, dass eine Insolvenz das Ende einer selbstständigen Tätigkeit bedeuten muss. Richtig ist: Falls Ihre Unternehmung ohne die Schulden profitabel ist und sowohl sich selbst als auch Ihren Lebensunterhalt trägt, können Sie Ihre selbstständige Tätigkeit trotz Regelinsolvenz fortführen. Die selbstständige Tätigkeit wird vom Insolvenzverwalter freigegeben und Sie führen einen festen Betrag an die Gläubiger ab – betreiben Ihr Unternehmen aber ganz normal weiter.

      Eine andere Lösung ist die Auffanggesellschaft. Eine Vertrauensperson – meist ein Familienmitglied – gründet eine UG oder GmbH. Sie werden eingestellt und arbeiten auf Ihrem Gebiet als angestellter Geschäftsführer weiter.

    • Sicher schuldenfrei werden

      Vielen Unternehmern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können Ihren Lieferanten, Partnern, Banken und anderen Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil die Einnahmen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreichen oder unkalkulierbar schwankend sind. Insbesondere bei saisonalen Geschäften können viele Selbstständige nicht mit immer gleich bleibenden Einnahmen kalkulieren.

      In diesem Fall ist ein Regelinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger, ihrer Anzahl oder der Schuldenhöhe.

    • Kalkulierbarer Zeitpunkt der Entschuldung

      Durch die Regelinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von Vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung über einen langen Zeitraum abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens 6 Jahre nach der Verfahrenseröffnung ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Regelinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar nach 3 oder 5 Jahren ein.

    • Psychologische Entlastung

      Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.

    • Höhere Einnahmen

      Die Regelinsolvenz bringt in unserer Schuldnerberaterpraxis einen finanziellen Vorteil. Viele Schuldner zahlen vor der Regelinsolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Regelinsolvenz tun. Das Regelinsolvenzverfahren führt durch die Freigabe der Selbstständigkeit und das an die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge angelehnte “fiktive Einkommen” oftmals zu höheren zur Verfügung stehendem Einnahmen eines Selbstständigen. Der Insolvenzverwalter verhindert dabei während der Regelinsolvenz jede Vollstreckung oder Pfändung durch die Gläubiger.

    • Keine “bösen Briefe” Ihrer Gläubiger

      „Böse Briefe“ Ihrer Gläubiger hören schnell auf: meistens mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Regelinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.

    • Keine wesentlichen Einschränkungen der Lebensführung

      Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen, einen Job wechseln, kündigen oder heiraten wollen. Außerdem wird der Insolvenzverwalter Sie bei richtiger Vorbereitung durch eine erfahrene Fachanwaltskanzlei im Verlauf der Wohlverhaltensperiode der Regelinsolvenz nur ca. 5 Mal per Brief kontaktieren.

    • Schufa-Eintrag drei Jahre nach Restschuldbefreiung getilgt

      Drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht. Dasselbe gilt für alle Einträge bei anderen Wirtschaftsauskunfteien wie Boniversum oder Infoscore sowie dem Schuldnerverzeichnis.

    • Weiter Umfang der Restschuldbefreiung

      Die Restschuldbefreiung einer  Regelinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal woher sie stammen, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der  Regelinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.

      Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen haben oder nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Insolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen haben (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.

      Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigerten Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.

      Aus diesen Gründen wird eine Insolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.

    • Keine Pfändungen

      Das Regelinsolvenzverfahren bewirkt einen Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem Sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Kontopfändung durchführen. Ihr Geschäft ist vor Pfändungen sicher.

    Die Nachteile der Regelinsolvenz

    • Insolvenzbeschlag

      Das pfändbare Vermögen wird durch den Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter unter Beschlag genommen. Nicht unter den Insolvenzbeschlag fällt jedoch das unpfändbare Vermögen. Dies kann bei bestehenden Unterhaltspflichten relativ hoch ausfallen. Auch der Hausrat oder ein Auto, welches für den Weg zur Arbeit benötigt wird, wird dem Schuldner belassen.

      Alternativen: Den Insolvenzbeschlag zu umgehen, ist schwierig. Beim außergerichtlichen Vergleich wird zwar kein Treuhänder eingeschaltet, dem das Vermögen dann offengelegt wird. Dennoch ist es beim Schuldenvergleich notwendig, ehrlich zu sein und den Gläubigern ein Vergleichsangebot zu machen, welches höher liegt, als die Summe, die in einer Insolvenz gepfändet werden kann. Denn nur dann haben die Gläubiger einen Anreiz, das Vergleichsangebot anzunehmen. Wenn den Gläubigern kein derartiges Vergleichsangebot gemacht werden kann, gibt es keine Alternative zur Regelinsolvenz.

    • Dauer

      Die Dauer der Regelinsolvenz beträgt 3, 5 oder im Maximalfall 6 Jahre.

      Alternativen: Um die Dauer der Regelinsolvenz zu vermeiden, kann der außergerichtliche Vergleich angestrebt werden. Dieser führt im Erfolgsfall deutlich schneller zur Schuldenfreiheit. Im Durchschnitt vergehen nur etwa drei Monate bis zum Abschluss des Vergleichs und damit der Schuldenfreiheit. Dies gilt aber nur für den Fall, dass eine Einmalzahlung geleistet werden kann. Ein außergerichtlicher Vergleich mit Ratenvereinbarung dauert genauso lang wie eine Regelinsolvenz.

      Wenn die Voraussetzungen für einen Insolvenzplan vorliegen, lässt sich hierdurch eine Entschuldung innerhalb eines Jahres erreichen. Dies ist mittelfristig oft kostengünstiger.

    • Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig

      Manche Schuldner empfinden es als Nachteil, dass ihre Gläubiger leer ausgehen. Denn die Gläubiger können ihre Forderungen nach Abschluss der Regelinsolvenz nicht mehr durchsetzen. Der Schuldner hatte aber stets die Absicht, seine Verbindlichkeiten eines Tages wieder zurückzuzahlen. Vor allem, wenn man ein persönliches Verhältnis zum Gläubiger hat, kann ein schlechtes Gewissen zur Belastung werden.

      Alternativen: Falls dieses Interesse so weit im Vordergrund stehen sollte, kann in einem außergerichtlichen Vergleich oder einem Insolvenzplan auch eine vollständige Rückzahlung mit sehr lang laufender Ratenzahlung vereinbart werden. Doch in der Regel ist es ja so, dass eine vollständige Rückzahlung aufgrund der finanziellen Situation einfach nicht möglich ist. Ein außergerichtlicher Vergleich, in dem einzelne Gläubiger bevorzugt werden, ist jedoch ebenso schwierig zu realisieren. Zudem besteht das Risiko, dass ein solcher Vergleich angefochten werden kann.

      Manche Schuldner ziehen es in Betracht, eine Umschuldung durchzuführen und einen neuen Kredit aufzunehmen, von dem dann die bisherigen Verbindlichkeiten bezahlt werden. Hiervon raten wir in der Regel ab, da damit das Kernproblem nicht behoben wird und weiterhin Schulden bestehen bleiben.

    • Insolvenzveröffentlichung

      Bei einer Regelinsolvenz erfolgt eine Mitteilung in den öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen. Diese Publizierung der Regelinsolvenz soll es vergessenen Gläubigern ermöglichen, von der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erfahren. Doch auch andere Personen können Einsicht in die Insolvenzbekanntmachungen nehmen.

      Alternativen: Wenn ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten vorliegen, bestehen in der Regel bereits Schufa-Einträge, welche ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen eingesehen werden können. Somit kann durch einen außergerichtlichen Vergleich zwar eine etwas diskretere Entschuldung erfolgen, da keine Bekanntmachung erfolgt. Die Bonität für Kredite verschlechtert sich allerdings trotzdem.

    • Entfernung des Schufa-Eintrags

      Die Regelinsolvenz führt dazu, dass ein Schufa-Eintrag noch drei Jahre nach der Restschuldbefreiung bestehen bleibt.

      Alternativen: Eine schnellere Bereinigung des Schufa-Scorings kann erreicht werden, wenn ein außergerichtlicher Vergleich mit einer einmaligen Zahlung abgeschlossen wird. Dann dauert es durchschnittlich nur 3,5 Jahre von beginn der Vergleichsverhandlungen, bis die Schufa wieder “sauber” ist. Der Insolvenzplan ist in vielen Fällen mittelfristig kostengünstiger sowie sicherer und führt nach rund vier Jahren zu einem sauberen Schufa-Scoring.

      Ein außergerichtlicher Vergleich oder Insolvenzplan mit einer vereinbarten Ratenzahlung stellt bezüglich des Schufa-Eintrags keine Alternative zur Regelinsolvenz dar.

    • Wohnsitz in Deutschland erforderlich

      Wer im Ausland wohnt, kann die Vorteile einer deutschen Regelinsolvenz, insbesondere die umfassende Restschuldbefreiung, nicht in Anspruch nehmen, sondern kann nur ein Insolvenzverfahren nach dem Recht des Aufenthaltsortes durchführen.

      Alternativen: Wer im Ausland wohnt, ist für die Gläubiger schwierig zu erreichen. Eine Zwangsvollstreckung ins Ausland bedeutet zusätzlichen Aufwand und auch der Erfolg ist ungewiss. Daher besteht in dieser Situation eine höhere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich einen außergerichtlichen Vergleich zu erzielen. Dies ist auch bei Wohnsitz im Ausland möglich.

    Detaillierte Schuldenanalyse und telefonische Erstberatung

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    Der Pfändungsrechner: Was bleibt mir in der Regelinsolvenz von meinen Gewinnen?

    Die Frage, ob und wie hoch der Betrag ist, der Ihnen monatlich zur Verfügung stehen wird, bemisst sich nach der Pfändungstabelle. Allerdings wird bei selbstständigen auf das sogenannte fiktive Einkommen abgestellt. Unabhängig von Ihren konkreten Gewinnen knüpft der pfändbare Betrag nur daran an. Relevant sind dabei auch vorhandene Unterhaltspflichten. Ob und inwiefern bei Ihnen eine solche Unterhaltspflicht anzunehmen ist, können Sie hier nachlesen oder im Rahmen eines kostenlosen, telefonischen Erstberatungsgesprächs von uns einschätzen lassen. Den bei Ihnen voraussichtlich pfändbaren Betrag können Sie mit unserem Pfändungsrechner kinderleicht ausrechnen:

    Pfändungsrechner

    Weitere häufige Fragen:

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    Welche Kosten können entstehen?

    1. Das anwaltliche Honorar

    Unser anwaltliches Honorar für Ihre Regelinsolvenz ist ein Festpreis. Verständlicherweise ist es für unsere Mandanten häufig schwierig das Honorar „auf einen Schlag“ zu begleichen.

    Daher bieten wir unseren Mandanten faire Ratenzahlungen an. Während Sie die Raten (meist in 2-4 Monaten) begleichen, bereiten wir bereits Ihre Entschuldung umfassend vor, ermitteln also Ihre (möglicherweise unbekannten) Gläubiger und nehmen zu diesen ersten Kontakt auf. 

    Anwaltliches Honorar

    Grundpreis Regelinsolvenz654,63 Euro(759,37 Euro inkl. MwSt.)
    Preis pro Gläubiger

    23,52 Euro

    (27,28 Euro inkl. MwSt.)

    Preis pro Immobilie

    104,50 Euro

    (121,22 Euro inkl. MwSt.)

    Das anwaltliche Honorar richtet sich nach der Anzahl Ihrer Gläubiger und Immobilien. Unsere Preise enthalten immer die MwSt. – es gibt keine versteckten Kosten. Sollten Sie das Honorar nur schwer tragen können, räumen wir Ihnen gerne eine Ratenzahlung ein. Und mit einem Beratungshilfeschein begleiten wir Ihren Fall kostenfrei.

     Zur Vereinfachung hier auch unser Kostenrechner:

    Kostenrechner

    Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

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    Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

    2. Verfahrenskosten

    Das Regelinsolvenzverfahren ist in der Regel kostenpflichtig. Dabei muss der Insolvenzschuldner grundsätzlich sowohl für die Gerichtskosten, als auch für die Gebühren der anwaltlichen Vorbereitung und Begleitung des Regelinsolvenzantrags aufkommen. Die Gerichtskosten hängen vom Wert der Insolvenzmasse ab und können nicht pauschal angegeben werden. Sie sind deshalb von Fall zu Fall unterschiedlich, werden jedoch meist bei etwa 2000,- € liegen.

    Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode zu in Raten zu begleichen (§ 4a InsO). Sofern Sie nur ein geringes Einkommen haben, brauchen Sie überhaupt nichts zu zahlen (sogenannte Nullraten).

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    Ihr spezialisiertes Entschuldungsteam

    Andre Kraus 
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Johanna Hermann-Seifert
    Rechtsanwältin für Insolvenzrecht

    Henryk Musolf
    Zertifizierter Schuldnerberater

    Alexander Blaj
    Dipl. Jurist und Schuldnerberater

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    Wir unterstützen Sie bei Ihrer Entschuldung

    Gerne kann unsere Kanzlei Sie der Entschuldung unterstützen. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

    Laden Sie sich die Auftragsunterlagen runter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

    • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
    • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
    • per Post (KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

    Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zur Entschuldung gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

    Privatinsolvenz Unterlagen zum Download

    Regelinsolvenz Unterlagen zum Download

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    Regelinsolvenz 2020 – was verändert die EU-Richtlinie (EU) 2019/1023?

    Am 16. Juli 2019 wurde durch den Europäischen Rat eine europaweite Verkürzung der Regelinsolvenz auf 3 Jahre, unabhängig von der Insolvenzmasse, beschlossen. Eine solche EU-Richtlinie tritt jedoch nicht automatisch auch hierzulande in Kraft. Vorher muss der deutsche Gesetzgeber diese Richtlinie auch in die deutschen Gesetze einpflegen.

    Dies hat die Regierung nunmehr mit Wirkung zum 01. Oktober 2020 beschlossen.

    Ab dem 1. Oktober 2020 wird die Regelinsolvenz auf drei Jahre verkürzt.

    Wie Sie nun am besten reagieren sollten, hängt von Ihrer Situation ab. Unsere Handlungsempfehlungen für Sie:

    • Sie befinden sich in der Vorbereitung zur Entschuldung: Ab dem 01. Oktober 2020 tritt voraussichtlich für alle Regelinsolvenzen eine Dauer von 3 Jahren in Kraft. Anträge auf Regelinsolvenz werden daher von uns gesammelt und erst ab dem 01.10.2020 und dem Inkrafttreten der Reform eingereicht, um für unsere Mandanten eine größtmögliche Verkürzung zu ermöglichen.
    • Sie denken an eine Entschuldung: Wir empfehlen, sofort mit der Entschuldung zu beginnen. Aufgrund der Ermittlung vergessener Gläubiger, der Gläubigerabfragen und der generellen Vorbereitung der Regelinsolvenz wird ohnehin etwas Zeit bis zur Stellung des Insolvenzantrags vergehen. Gleichzeitig ist ab dem 01.10.2020 mit einem enormen Ansturm und deshalb mit Verzögerungen zu rechnen.
    • Sie haben den Insolvenzantrag bereits eingereicht: Auch für Verfahren, die seit dem 17.12.2019 beantragt wurden, soll nachträglich eine Verkürzung in Kraft treten. Diese nachträgliche Übergangsregelung wird folgende Auswirkungen haben:
    Datum der Stellung des InsolvenzantragesAbtretungsfrist
    zwischen dem 17. Dezember 2019 und 16. Januar 2020fünf Jahre und sieben Monate
    zwischen dem 17. Januar 2020 und 16. Februar 2020fünf Jahre und sechs Monate
    zwischen dem 17. Februar 2020 und 16. März 2020fünf Jahre und fünf Monate
    zwischen dem 17. März 2020 und 16. April 2020fünf Jahre und vier Monate
    zwischen dem 17. April 2020 und 16. Mai 2020fünf Jahre und drei Monate
    zwischen dem 17. Mai 2020 und 16. Juni 2020fünf Jahre und zwei Monate
    zwischen dem 17. Juni 2020 und 16. Juli 2020fünf Jahre und ein Monat
    zwischen dem 17. Juli 2020 und 16. August 2020fünf Jahre
    zwischen dem 17. August 2020 und 16. September 2020vier Jahre und elf Monate
    zwischen dem 17. September 2020 und 30. September 2020vier Jahre und zehn Monate

    Insofern bleibt festzustellen: Es macht für die Restschuldbefreiung keinen zeitlichen Unterschied, wann man tatsächlich die Regelinsolvenz startet.  Dass eine kürzere Insolvenz unter dem Strich trotzdem angenehmer sei, als eine längere entspricht häufig jedoch nicht der Wahrheit: Denn je schneller eine Regelinsolvenz in die Wege geleitet wird, desto schneller hat der Schuldner Ruhe von seinen Gläubigern aufgrund des Pfändungsschutzes und wieder Klarheit hinsichtlich seiner finanziellen Verhältnisse.

    Ob aus anderen Gründen eine Regelinsolvenz früher oder später eingeleitet werden sollte, lässt sich nur am individuellen Einzelfall bewerten. In einem kostenlosen, telefonischen Beratungsgespräch gehen wir gerne mit Ihnen darauf ein.

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    Dr. Veaceslav Ghendler und Andre Kraus sind jeweils Fachanwalt für Insolvenzrecht. Seit 2012 ist die Kanzlei auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert. Seitdem wurden in der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei über 20.000 Entschuldungen betreut.

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    • Regelinsolvenz

    Regelinsolvenz

    Können in der zwischenzeit nicht auch Privatpersonen die Regelinsolvenz beantragen, mir kommt vor ich habe das irgendwo gelesen.

    Pfändung in der Wohlverhaltensperiode durch den INsolvenzverwalter obwohl keine Abtretungserklärung unterschrieben?

    Guten Tag, eine Krankenkasse hat vor etwa 3 Jahren einen Insolvenzantrag (Regelinsolvenz) gegen mich gestellt. Ich habe keinen eigenen Insolvenzantrag und keine Abtretungserklärung eingreicht. Nun wurde ich in der Wohlverhaltensperiode vom Insolvenzverwalter angeschrieben. Er will jetzt mein pfändbares Einkommen von etwa 350 Euro monatlich pfänden (verdiene etwa 1.400 euro netto). Steht ihm das Geld zu […]

    Regelinsolvenz

    Guten Tag , ich bin in der Regelinsolvenz und es wird weiter Verrechnet / Pfändung ) von der Aok Niedersachsen . Erwerbsminderungsrente von 1195,13 ,verrechnet werden 300,00 Euro . Forderung 5735,45plus 2800,00 Säumniszuschläge . Habe bereits 5756,00 Euro bezahlt. Mein Insolvenzverwalter schläft ! Was muss ich tun ? Mfg. Petra Geske

    Regel Insolvenz

    Wie schaffe ich Antrag dazu zu stellen und Formulare zu erhalten?

    Kauf einer Immobilie einer insolventen Immobilien GmbH

    Sehr geehrte Damen und Herren, über einen Immobilienmakler möchte ich eine Immoblie erwerben. Verkäufer ist eine Immobilien GmbH. Die Immobilien GmbH ist insolvent. Aktuell warte ich auf den Notartermin, werde aber immer wieder vertröstet mit dem Argument, es ist nicht geklärt, wer mit mir den Kaufvertrag unterschreibt – der Insolvenzverwalter oder der Geschäftsführer der GmbH. […]

    Insolvenz seit 2012 der Firma Schürmann & Hilleke Neuenrade

    unsere Forderungen an Schürmann & Hilleke wurden vom Gericht und Insolvenzverwalter in Höhe von ca. €150.000,– anerkannt., außerdem wurde eine Quote in Aussicht gestellt. Seit 2 Jahren wird der Termin ständig verschoben, letzte Auskunft – Abschluss des Verfahrens Mitte 2020. Müssen wir als Gläubiger diese Terminverschiebungen akzeptieren ,? bzw. haben wir ein Recht auf zügige […]

    Insolvenz GmbH

    Können Forderungen noch gestellt werden wenn eine GmbH Insolvenz beendet ist ?

    Privatinsolvenz verkürzt auf 3 Jahre

    Guten Tag , Ich habe mal eine Frage ! Ich bin seit dem 1.12.2016 in der Privatinsolvenz . Meine Schulden belaufen sich auf 27309€ Ich würde gerne im Januar 2020 einen Antrag auf verkürzung Stellen ! Ist dies möglich ? Ich habe bis zum Dez 2019 9531€ gezahlt und mein Vater würde den rest bezahlen […]

    GmbH Insolvenz

    Hoffe ich bin jetzt auf der richtigen Seite Sehr geehrte Damen und Herren, bevor ich bei Ihnen einen Termin ausmache zur Besprechung, hätte ich noch ein paar Fragen. – Ich bin alleiniger Geschäftsführer im angestellten Verhältnis. Die GmbH gibt es seit 2011, es wurden aber noch nie grössere Umsätze generiert. 1. In wie weit ist […]

    Sozialversicherung – Arbeitnehmeranteile

    Haftet der GF persönlich bei Insolvenz der GmbH auch für die angefallenen Säumniszuschläge auf die Arbeitnehmeranteile (bereits bezahlt)

    Restschuldbefreit

    Hallo Ich bin Restschuld befreit und bald sind auch meine 3 Jahre nach der Erteilung vorbei. Welche weiteren Datenverarbeitung Unternehmen speichern solche Informationen neben der Schufa? Kann ich da eine Löschung beantragen verlangen? Danke

    Erbschaft und Regelinsolvenz

    Ein alter Beschluss ca. 8 Jahre wurde aufgrund von bewust gewollten Nichtbezahlen der Schuld( u.a. Arbeitsverweigerung einer Mitarbeiterin ) nicht bezahlt. Jetzt ist ein Regelinsolvenzverfahren in die Wege geleitet worden aufgrund dieses alten Beschlusses gegen mich als ehem. GF . Die Firma ist seit ca. 8 Jahren erloschen. Diese Schuld stammt aus einem Vertragsverhältnis einer […]

    Beendigung Insolvenz

    Guten Tag, meine IV/WVP endet am 13.01.2020. Was kann ich tun, damit die Restschuldbefreiung auch zeitnah erfolgt? Ich befürchte, dass über die Weihnachtstage und Neujahr das Gericht der Vorgang liegen bleibt und auch der Treuhänder erst wieder Mitte Januar 2020 tätig wird. Kann ich hier mit einem Gespräch im Vorfeld erreichen, dass das Verfahren bereits […]

    Wohlverhaltensphase: Geld sparen

    Darf ich Geld auf meinen Pfändungsschutzkonto sparen in der Wohlverhaltensphase bei einer Regelinsolvenz? Ich habe keine Erbschaft erhalten. Es sind teilweise Zuwendungen oder Ansparungen aus meinem Einkommen, wobei ich den monatlichen Pfändungsfreibetrag nicht überschreite.

    Betriebsfahrzeuge und Regelinsolvenz.

    Ich führe ein Geschäft mit Möbelverkauf und weil es nicht mehr gut läuft, arbeite ich auch als Kurier (Subunternehmer). Ich habe zwei Transporter (beide finanziert) und meine Frau fährt mit zweitem auch als Kurier auf Basis (bei mir beschäftigt). Darf ich die beiden beim Regelinsolvenz behalten und die Raten weiter zahlen ? Ohne Transporter kann […]

    Insolvenz UG

    Ich möchte für die UG einen Antrag auf Insolvenz stellen. Habe noch eine freiberufliche, andere Tätigkeit als Einzelunternehmer. Bleibt diese unberührt, auch das Konto? Danke für Ihre Antwort im Voraus.

    Anfechtung durch den Insolvenzverwalter

    Sehr geehrte Damen und Herren, im Februar diesen Jahres wurde bei mir das Regelinsolvenzverfahren eröffnet. Nun wurde mir vom Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass er eine Anfechtung gegen den anteiligen Hausverkauf an meinen Ehemann vornehmen wird. Der Verkauf fand im August 2016 statt. Ist eine Anfechtung damit überhaupt rechtens? Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner […]

    Restschuldbefreiung

    Guten Tag, ich habe 2008 eine Privatinsolvenz beantrag und jetzt (2019) die Restschuldbefreiung vom Gericht erhalten. Mittlerweile bin ich Selbständig und es sind daraus neue Schulden entstanden. Durch lange Krankheit bin ich in Zahlungsschwierigkeiten gekommen und kann nun, trotz Wiederaufnahme meiner Selbständigkeit, meinen Raten nicht mehr nachkommen. Kann ich einen neuen Antrag auf Regelinsolvenz stellen […]

    Insolvenzstrafrecht

    Durch Verschiebung eines sehr lukrativen großen Auftrages durch den AG um ein Jahr kam meine GmbH in 2018 in erhebliche Liquiditätsprobleme. 2 Krankenkassen stellten Insolvenzantrag, erklärten diesen aber nach vollständiger Bezahlung als erledigt. Der besagte Auftrag sichert zuverlässig die dauerhafte Sanierung innerhalb der Jahre 2019 und 20 (je nach Baufortschritt). Zugleich führte ich als Geschäftsführer […]

    Insolvenzanfechtung

    Hallo, ich werde wohl in absehbarer Zeit eine Regelinsolvenz anmelden. Ich bin in einer GbR mit einem Partner selbstständig. Wir besitzen Eigentum in einer Wohneigentümergesellschaft in der wir unser Gewerbe ausführen. Dieses WEG hat nun Renovierungsmassnahmen beschlossen, das Geld um diese zu bezahlen hätten wir aktuell. Von unseren Schwierigkeiten weiß die WEG nichts und wir […]

    Steuerschulden

    Hallo kurze Frage, habe versucht mit dem Finanzamt bzgl den hohen Steuerschulden aus dem Gewinn der Firma zu sprechen und sich zu einigen, diese gehen aber auf nichts ein, sprich ich müsste jetzt knapp 60.000€ zurückzahlen an das Finanzamt, welches ich nicht habe. Besteht die Möglichkeit, ein Verfahren zu eröffnen und meine Selbstständigkeit fortzuführen? Ich […]

    Private Haftung Steuerschulden

    Meine UG ist in Insolvenz nun bekomme ich eine private Haftung über die Steuerschuld ,wie kann man das abwehren ? mfg P K

    Regelinsolvenz

    Ich habe mich entschieden einen Antrag auf regelinsolvenz zu stellen. Meine Konten sind seid 3 Monaten gepfändet, die Selbstständigkeit möchte ich aufgeben. Ein Schreiben über den Verbot der Ausübung meines Gewerbes habe ich auch bekommen. Kann ich mich nach dem Antrag und vor der Eröffnung eines insolvenzverfahren, arbeitslos melden?? Vielen Dank für ihre Unterstützung

    Pfändung

    Ich befinde mich zeit kurzem in einer Regelinsolvenz. Meine Frage was kann mir gepfändet werden? Ich habe 2 Kinder für diese bekomme ich von meinem Ex. Mann Unterhalt in Höhe von 1226€ dazu kommt noch Kindergeld in Höhe von 388€ und ich selbst bekomme 1000€ Unterhalt und einen geringfügigen Lohn von 292,90€ so das ich […]

    Insolvenzantrag mit Sanierung einer UG

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich benötige Unterstützung bei der Sanierung meiner Unternehmensgesellschaft und beim einreichen eines Insolvenzantrages. Mit freundlichen Grüßen Michael Schmidt

    Miete bei Regelinsolvenz

    1. Wird bei dem mtl. Betrag, den ich an den Insolvenzverwalter abführen muss für die Kosten des Verfahrens und die Schuldentilgung an die Gläubiger die Höhe meiner Miete in irgendeiner Weise beeinflusst? Dieser Betrag richtet sich ja nach einem fiktiven Einkommen, das ich als Angestellter hätte und nicht nach meinen tatsächlichen Einnahmen als Selbstständiger. 2. […]

    Wohlverhaltensphase, Restschuldbefreiung nach 5 Jahre

    Guten Tag, ich habe Ende Juni 2014 die Eröffnung eines Inso-Verfahrens (Regelinsolvenz) beantragt. Das Inso-Verfahren wurde Anfang Juli 2014 eröffnet. Die Verfahrenskosten wurde bereits komplett beglichen. Besteht in meinem Fall die Möglichkeit, dass mir schon nach 5 Jahre die Restschuldbefreiung erteilt wird? Vielen Dank für Ihre Antwort. Beste Grüße

    Mietkaution in der WVP

    Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Insolvenz endet im Januar 2020 – nun müssen wir wegen Eigenbedarfs des Vermieters umziehen und haben hierzu 2 Fragen: – erhalten wir unsere Mietkaution vom jetzt genutzten Objekt ohne Einschränkung zurück und muss der Vermieter hier die Erlaubnis des Treuhänders einholen? – wird ein möglicher neuer Vermieter ebenfalls wegen […]

    Forum

    Ich hatte im November eine Frage im Forum gestellt – allerdings kann ich neuerdings auf Ihrer Homepage nicht mehr zu den alten Frahgen weiterblättern sondern sehe nur noch die letzten Fragen auf der 1. Seite. Wie kann ich die alten Fragen aufrufen?

    Wartezeit bei Insolvenz

    Sehr geehrte Damen und Herren, im März 2012 erlangte ich nach einer Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung. Im Anschluss gründete ich mit einem Partner eine UG. Später noch eine GmbH. In der UG nahmen wir dann Anfang 2017 noch einen dritten Gesellschafter Gf auf. Ich wurde krank mit Reha und bin bis heute krankgeschrieben. Ein Gewerbeschein habe […]

    Kosten des Gläubigers bei Insolvenz einer Einzelunternehmung

    Guten Tag, hat der Schuldner im Rahmen eines Insolvenzverfahrens die Kosten für den Anwalt der Gläubiger zum Zweck der Anmeldung der Forderungen zu tragen? Oder hat der Gläubiger diese Kosten selbst zu tragen? Kann ich also hierzu einen Anwalt beauftragen, der meine Forderung beim Insolvenzverwalter anmeldet, ohne dass ich hierfür die Anwaltskosten zu tragen habe? […]

    Erwerbstätigkeit-Regelinsolvenz

    Moin Moin, ich bin 54 Jahre alt und gehe einer geregelten Arbeit nach, dies ist jedoch keine Vollzeitstelle sondern eine Teilzeitstelle (25 Std.)….Es gibt ein ärztliches Attest, da meine Gesundheit eine Arbeit in Vollzeit nicht mehr zulässt. Kann ich trotzdem einen Antrag auf Regelinsolvenz stellen? M.Lett

    Erwerbsobliegenheit in der Regelinsolvenz

    Sehr geehrtes Team, ich habe eine Frage zu o.g. Thema und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten. Mein Insolvenzverfahren ist beendet und nun befinde ich mich noch 21 Monate in der Wohlverhaltensperiode. Was genau bedeutet eigentlich „angemessene“ Erwerbstätigkeit? Ich habe die Selbständigkeit aufgegeben und arbeite seit der Insolvenzeröffnung als Angestellte. Mir […]

    P- Konto für Selbstständige

    Guten Tag, Wie Sie empfehlen habe ich vor zwei Monaten ein P-konto eingerichtet. Die Sparkasse hat vertraglich mit mir vereinbart, dass es nur für private Zwecke genutzt wird. Das war für mich zu dem Zeitpunkt in Ordnung, doch inzwischen habe ich entschieden, das Geschäft weiterzuführen. Die Sparkasse meldet sich jedoch und meint, es wären zu […]

    Forderungsanmeldung

    Hallo, Ich bin seit Juli Im Regelinsolvenzverfahren. Habe eine Gläubiger. Nun habe ich gestern eine E-Mail von der Sekretärin meiner Insolvenzverwalterin erhalten, in der steht dass die Bank die Forderungsanmeldung in gesamter Höhe zurück genommen hat. Wie wird es jetzt weitergehen ? Danke für eine Antwort. Gruss

    Tantiemenzahlung vor Verfahrenseröffnung

    Sehr geehrte Damen und Herren, als selbständige Fotograf erhielt ich für die Jahre 208-2014 Tantiemen von der VG-Bild und Kunst in diesem Jahr. Zur Deckung meines Lebensunterhaltes hat das Amtsgericht per Monat einen Betrag von 1.709,99 pfandfrei belassen. Allerdings Mein Insolvenzverwalter zahlt mir den Betrag nicht. Was kann da unternehmen M.f.G

    Überprüfung der aktuellen Insolvenzrichtlinien

    Ich habe gelesen, dass in diesem Sommer die aktuellen IV-Richtlinien vom Staat/Justizministerium überprüft werden sollen – auch im Hinblick auf die langen Speicherfristen bei der Schufa nach der Restschuldbefreiung. Hier wird von Experten immer wieder gefordert die Speicherzeit von aktuell 3 Jahren nach der Restschuldbefreiung auf 6 Monate zu begrenzen. Gibt es hier schon Entscheidungen […]

    Wasserschaden im Keller Hausrat kaputt gegangen Versicherung hat gezahlt

    Hallo ich habe eine frage ich hatte ein Wasserschaden im Keller wobei mein Hausrat kaputt gegangen ist . Die Hausratversicherung hat ein pauschal Betrag gezahlt jedoch ist das über meine freigrenze und die Insolvenz behält wohl das Geld ist das rechtens ? Lg Jaqueline Ich habe ein p Konto

    Nichtbeachtung der Insolvenz durch Gläubiger

    Guten Tag, ich habe die Insolvenz beantragt, den Beschluss bekommen und zur Zeit werden die Gläubigerforderungen gesammelt. Einer der Gläubiger, die Stadtwerke, fordert jetzt massiv und mit Drohungen (Zwangsabschaltung, angeblich Bauhof mit Bagger bereits beauftragt, etc.), das ich den gesamten Forderungsbetrag jetzt sofort zahlen müsse. Obwohl einige vorherige Zahlungen noch nicht gebucht sind und ein […]

    Abfindungszahlung während der WVP

    Bedingt durch eine betriebsbedingte Kündigung werde ich vermutlich eine Abfindung in Höhe von ca. 50-75% meines aktuellen Bruttogehaltes erhalten. Wie wirkt sich die Zahlung der Abfindung auf den monatlichen Abzug aus? Kassiert der Treuhänder den ganzen Nettobetrag sobald dieser über der Freigrenze liegt? Oder steht mir das Geld voll zur Verfügung? Vielen Dank für die […]

    Hausrat /Insolvenz

    Hauratsschaden-Insolvenz Guten Tag Nach einem Einbruchdiebstahl wird mir meine Versicherung geld uberwiessen Meinne frage ist muss ich insolvenzverwalter melden ist Dieses geld pfandbar Mit freundlichen Grüßen

    Sonderzahlungen/ Tandieme

    Hallo, ich arbeite Vollzeit im Vertrieb und bekomme einmal im Jahr eine Tantieme/ Zielerreichung. Die Summe lag bei netto 4697€ hier wird noch mein Fahrzeug berechnet. Sachbezug PKW 326,00, Dienstwagen (KM)68,60. Wie ist der Umgang mit solchen Sonderzahlungen? Mein Arbeitgeber hat mit 1445,85 ausgezahlt. Ich weiß nicht ob die Berechnung richtig ist. Können Sie mir […]

    Forderung gegen Gesellschafter

    Hallo, ich wüsste gerne Folgendes: Über das Vermögen einer UG wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aus dem letzten Jahresabschluss der UG ergibt sich, dass noch Forderungen ggü. Gesellschaftern bestehen. Kann der Insolvenzverwalter diesen in der Bilanz ausgewiesenen Betrag bei dem Gesellschafter einfordern (Privatvermögen Gesellschafter UG)? Und wenn ja, wo ist das gesetzlich geregelt? Ich wäre sehr […]

    Hauratsschaden-Insolvenz

    Nach einem Wasserschaden hat mir meine Versicherung 6000€ überwiesen. Da ich aber ein P-Konto habe komme ich nicht an des Geld ran. Mein Insolvenzverwalter vertröstet mich immer auf „morgen“. Wie kann ich das Geld Bekommen. Kann ich gegen meinen Insolvenzverwalter vorgehen. Soll ich das Gericht benachrichtigen?

    Meldepflicht Treuhänder

    Die Firma, bei der ich seit 7 Monaten angestellt bin, hat eine andere Firma gekauft so daß nun ein Betriebsübergang stattfindet. Mein Arbeitsvertrag bleibt aber für 12 Monate noch beim alten Arbeitgeber – das Gehalt wird aber wohl ab 01.06. oder 01.07.2018 von der zugekauften Firma (eine 100%-ige Tochter des bisherigen Arbeitgebers) direkt bezahlt. Muss […]

    Unterhalt

    Hallo, der Vater meiner Tochter war selbständig und ging in die Insolvenz. Er ist unterhaltsverpflichtet. Seit Februar diesen Jahres wurde ein höher Unterhalt berechnet, da sich sein Einkommen geändert hat. Die Insolvenz wird bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt. Er zahlt aber bisher nur den niedrigeren Unterhalt. Darf er neue Schulden machen? Mit freundlichen Grüßen Jänke

    Zahlungen an Angehörige vor dem Antrag

    Ich habe vor über einem Jahr meiner Frau einen größeren Geldbetrag für erbrachte Leistungen überwiesen. Spielt dies eine Rolle, wenn nach über einem Jahr ein Antrag auf Regelinsolvenz von meiner Seite aus gestellt wird. Wir haben keine Gütertrennung

    Ehegatte einer von Insolvenz betroffenen Person

    Ist es richtig, dass der Ehegatte, der nicht im insolventen Gewerbe mit tätig oder sonst wie aufgeführt war, nicht von einer möglichen Lohnpfändung des Ehepartners betroffen ist? Gilt das auch unabhängig vom jeweiligen Ehevertrag (= normaler Ehevertrag) MfG Thomas

    Grundbuch Löschung Sicherungshypothek nach Restschuldbefreiung

    Hallo, ich ahbe 2 Fragen. Ich habe meine Regelinsolvenz erfolgreich hinter mich gebracht und die Restschuldbefreiung erhalten. Die gestundeten Kosten zahle ich nun in Raten. 1. Warum kann ich den Beschluss Restschuldbefreiung nicht mehr bei insolvenzbekanntmachungen sehen, sämtliche anderen Schritte des Verfahrens aber immer noch? Wird der Beschluss erst mit Zahlung der letzten Rate wirksam? […]

    Grundsicherung und selbständige Tätigkeit

    Wenn man Grundsicherung bezieht und noch „Luft“ bis zur Pfändungsgrenze lt. §850 ZPO ist, die man mit einer selbständigen Tätigkeit auffüllen könnte, woran der Insolvenzverwalter Interesse hat, findet aber aus Sicht des Sozialamts eine Überzahlung statt, die spätestens im kommenden Jahr wieder zurückgeführt werden muss. Es ist aber verboten, während der Insolvenz/Wohlverhaltensperiode neue Schulden zu […]

    Reform Insolvenzrecht 2014

    Gilt die Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre gem. Insolvenzrecht 2014 für alle oder nur für ab 2014 beantragten Insolvenzverfahren? Mein Regelinsolvenzverfahren wurde im Juni 2013 eröffnet. Muss ich, falls die Neuregelung für mich zutrifft, die Verkürzung beantragen?

    Privatinsolvenz

    meine Frage an Sie wäre: warum werde ich weiterhin gepfändet obwohl ich meine 35 % bezahlt habe und ich Antrag auf Verkürzung (3Jahre) gestellt habe? Ich habe nicht 35 % sodern schon 45 % bezahlt, wenn das so weiter geht bin ich mit meinen Schulden fertig und die teuere Insolvenz war überflüssig.

    neue Zahlungsunfähigkeit innerhalb der Wohlverhaltensphase

    Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich bin selbständiger Bauunternehmer und musste vor ca. fünf Jahren einen Regelinsolvenzantrag stelle, wegen Zahlungsunfähigkeit. Der Betrieb wurde weiter geführt. Jetzt befinde ich mich leider wieder in der Situation der Zahlungsunfähigkeit wegen Forderungsausfall und hohem Krankenstand bei den Mitarbeitern. Die Krankenkassen haben trotz Ratenzahlungsangebot, mich dazu gedrängt Eigenantrag zu stellen sonst würde […]

    Schufaeintrag nach der Insolvenz

    Meine Frau und ich hatten Mitte Dezember 2013 die IV beantragt – das Verfahren wurde aber wegen der Weihnachtsfeiertage erst Mitte Januar 2014 eröffnet. Dies bedeutet ja, dass unsere IV erst im Januar 2020 endet und wir aufgrund der Statuten der Schufa somit statt 3 Jahre insgesamt 4 Jahre (bis Ende 2023) noch dort negativ […]

    Regelinsolvenz als Internationaler DJ

    Sehr geehrte Rechtsanwälte, Ich habe aus einem früheren, bis 2006 betriebenem Gewerbe noch offene Forderungen der Krankenkassen, des Finanzamtes und vieler anderer Gläubiger (Höhe der Forderungen ca. 300.000,00 EUR) Ich habe mit vielen Gläubigern niedrige Raten vereinbart, um soviele wie möglich zu bedienen. Seit 2013 bin ich International als DJ tätig, (hauptberuflich, wöchentliche Arbeitszeit an […]

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