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Die größten Schuldenfallen für junge Menschen

Bekannt aus:

Jung und überschuldet – das sind die größten Schuldenfallen

Etwa 1,42 Millionen junge Menschen in Deutschland unter 30 Jahren sind überschuldet (Stand 2019). Die Vielzahl der Fälle lässt sich dadurch erklären, dass unsere moderne Zahlungswelt, insbesondere durch Online-Shops und Ratenverträge, in den letzten Jahren viel komplizierter und unübersichtlicher geworden ist.

Daneben ist die Lust am Konsum in jungen Jahren weitaus stärker ausgeprägt, als bei einer erwachsenen Person, die ihren finanziellen Haushalt schon seit längerem führt und die Gefahren langjähriger Verträge besser einschätzen kann.

Die größten Schuldenfallen junger Menschen zeigen wir Ihnen hier:

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Mobilfunkverträge

Der Handyvertrag ist eine Schuldenfalle, in die viele junge Menschen tappen. Ganz groß wird der Handypreis von 1,-€ in den Werbungen angepriesen, während der monatliche Vertragspreis unscheinbar wirkt und harmlos wirkt. Rechnet man die Beträge auf die 24-monatige Laufzeit hoch, wird schon ein anderes Bild deutlich.

Davon abgesehen ist ein modernes Smartphone aus der Vorstellungswelt junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Ohne dieses wäre die Kommunikation mit den Freunden heutzutage auch kaum noch denkbar.

Um beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags nicht in die Schuldenfalle tappen, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. Vorher die monatlichen Raten zusammenrechnen. Meist ist das dazu angebotene Handy im Einzelpreis in Kombination mit einem seperaten Handyvertrag sogar günstiger. Die Einschätzung, ob man sich das Handy leisten kann, fällt so um ein vielfaches leichter.
  2. Im Zweifelfall bietet sich auch der Erwerb eines gebrauchten Handys an. Häufig lässt sich dabei einiges einsparen.
  3. Man sollte Vergleichsportale im Internet nutzen, um einen Überblick in der unübersichtlichen Welt der Mobilfunkverträge zu erlangen.

Kleidung und Mode

Auch das Bestellen von Kleidung bei Online-Shops wie Zalando, Otto, ASOS und Co. gestaltet sich heutzutage sehr simpel. Ohne Versandkosten kann man sich die gewünschten Artikel zukommen lassen, anprobieren und falls nötig auch kostenlos wieder zurückschicken. Dies birgt jedoch auch viele Gefahren.

Schnell geht der Überblick verloren, wenn zu viele Artikel bestellt wurden, bei denen man ja eigentlich geplant hatte, den Großteil wieder zurückzuschicken. Auch vergessen viele Kunden irgendwann, welche Artikel wann zurückgesendet müssen. Sobald jedoch die Frist abgelaufen ist, ist man vertraglich an die Zahlung gebunden. Viel schneller als einem lieb ist, aktivieren die Unternehmen dann Inkassounternehmen und werden auf diese Weise ungemütlich.

Auch bieten viele Unternehmen bei Kleidung Ratenzahlungen an. Dann ist das Chaos meist vorprogrammiert.

Es empfiehlt sich auch hier, im Vorhinein genau durchzurechnen, ob eine Bestellung getätigt werden kann. Auch sollte man nicht zu viele Bestellprozesse gleichzeitig abwickeln.

Das Auto

Vor allem bei jungen männlichen Schuldnern gerät das Auto schnell zur Schuldenfalle. Auch heute noch gilt das Auto als Statussymbol, dass dem Umfeld möglichst ins Auge fallen soll, während die eigenen Finanzen den Menschen verborgen bleibt. Meist wird der gewünschte PKW dann finanziert und auch schon dann bestellt, wenn allein diese Beträge einigermaßen gestemmt werden können.

Hinzurechnen sollte man jedoch unbedingt noch:

  • Kosten für eine KFZ-Versicherung
  • Kosten für anfallende Reparaturen
  • Kosten für Kraftstoff

Problematisch sind dahingehend auch Leasing-Verträge, die für viele besonders interessant sind, da keine Anzahlung fällig wird. Hier ist wie auch bei einer Finanzierung Vorsicht angesagt.

Internet-Abos und Fitnessstudio

Auch Internet-Abonnements sind für viele junge Menschen eine schleichende Schuldenfalle. Netflix, Amazon, Spotify und Spielkonsolen. Ratenverträge sind schon länger die „normale“ Zahlungsform bei modernen Dienstleistern geworden. Die monatlichen Beträge erscheinen für sich genommen gering – summieren sich jedoch schneller als einem lieb ist.

Man sollte dahingehend stets überdenken, ob das Abonnement noch benötigt wird. Meist liegt die Kündigungsfrist nur bei einem Monat.

Etwas anderes gilt für Fitnessstudioverträge. Diese haben regelmäßig eine Laufzeit von 24 Monaten ohne die vorzeitige Möglichkeit der Kündigung. Hier ist also daher besondere Vorsicht geboten.

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