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Taktischer Kontowechsel: Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank

Bekannt aus:
  • Kontowechsel

    So nutzen Sie den Kontowechsel als taktischen Schritt

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    Der Kontowechsel ist ein taktischer Schritt: Sie zeigen, dass es Ihnen ernst ist

    Eröffnen Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank. Vor allem ist der Kontowechsel ein bewährter taktischer Schritt. Dessen Zweck ist es, dass die Gläubiger merken, dass es Ihnen mit Ihrer Entschuldung ernst ist. Wenn die Abbuchungen und Pfändungen der Gläubiger ins Leere gehen, werden sie spüren, dass Sie entschlossen sind, sich sofort zu entschulden. Erst dann werden sie bereit sein, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten.

    Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

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    Stellen Sie Ihre Einkommenseingänge auf das neue Konto um

    Das neue Konto sollten Sie schnellstmöglich für den Empfang Ihrer Einkommenseingänge verwenden. Leiten Sie Ihre neuen Kontodaten unverzüglich Ihrem Arbeitgeber zu. Falls Sie Rente, ALG I oder II oder andere Zuwendungen wie Kindergeld, Wohngeld oder ähnliches bekommen, sollten Sie Ihre neuen Kontodetails der jeweiligen auszahlenden Stelle zuleiten. So bilden Sie eine Rücklage, aus der Sie Ihre Entschuldung finanzieren.

    Führen Sie Ihre wichtigsten Überweisungen vom neuen Konto durch

    Ihre wichtigsten Überweisungen sollten Sie nur noch von Ihrem neuen Konto durchführen. Dazu zählen erstens Gläubiger, die Ihre Lebensversorgung sicherstellen, wie beispielsweise Ihr Vermieter, der Stromversorger, Ihr Internetprovider oder die Telefongesellschaft. Zweitens sind das Gläubiger, die nicht in den Vergleich einbezogen werden, wie Ihr Bausparvertrag, eine Lebensversicherung oder ein Autokauf. Passen Sie bitte auf, dass von Ihrem neuen Konto keine Überweisungen an Ihre anderen Gläubiger abgehen. Dann würden diese von Ihrem neuen Konto erfahren und es ebenso pfänden, wie sie es mit dem alten Konto getan hätten. Die Einrichtung des neuen Kontos wäre sinnlos.

    Neues Konto bei einer völlig anderen Bankengruppe: ansonsten droht Verlust des Geldeingangs

    Bitte beachten Sie: Das neue Konto darf nicht bei einer Bank eröffnet werden, die mit Ihrer alten Bank oder einem Ihrer Schuldner in Verbindung steht! Dies ist z. B. der Fall, wenn Sie ein Konto bei der Comdirekt Bank eröffnen, zuvor aber Kunde der Commerzbank waren oder Schulden bei dieser haben! Denn: die Comdirekt gehört zur Commerzbank. Dann besteht die Gefahr, dass die Bank ihre Forderungen im Wege der Verrechnung wiederholt.

    Nach Kontowechsel: Vergleichsverhandlungen beginnen

    Wenn die Forderungen Ihrer Gläubiger berechtigt sind, so ist es mit dem Kontowechsel alleine nicht getan. Früher oder später werden die Pfändungen wieder einsetzen. Im nächsten Schritt bereiten wir daher für Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich vor, der Sie sofort, in 3 oder in 5 Jahren von Ihren Schulden befreit.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Taktischer Kontowechsel“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    71 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Ich bin Kunde bei der Postbank,da habe ich eine P-Konto mit Pfändung drauf. Ich bin sehr unzufrieden mit der Bank ( schwere Erreichbarkeit am Telefon, Schwierigkeiten bei Telefonbanking, ständig Problemen bei Onlinebanking usw….) und oben drauf wo ich momentan wohne gibt’s gar keine Postbank Filiale…. also könnte ich alles nur per Telefon oder online abwickeln – wenn es funktionieren würde.
      Deshalb möchte ich mein bank wechseln und irgendwo ein andere P- Konto eröffnen.
      Besteht die Möglichkeit irgendwo,von mir aus auch bei einem reinen online Bank einen anderen P- Konto zu eröffnen?
      Worauf sollte ich achten?
      Lg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich darf man so viele Girokonten besitzen, wie Sie möchten. Eine andere Bank darf die Kontoeröffnung jedoch ablehnen, wenn Sie bereits woanders ein Konto haben.
        Es ist nicht erlaubt, zwei P-Konten gleichzeitig zu führen. Die Vorgehensweise für den „Umzug“ eines P-Kontos wäre also, zunächst die Geldeingänge auf das neue Konto zu leiten, dann das alte Konto zu kündigen bzw. jedenfalls nicht mehr als P-Konto zu führen und dann das neue Konto zu einem P-Konto umzuwandeln.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Hallo
      ich stehe negativ in der schufa und habe actuell ein p Konto …
      kann ich trotzdem ein neues konto bei einer anderen bank eröffen um das andere aufzulösen ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich schon, allerdings ist die Bank nicht dazu verpflichtet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Hallo. Ich habe ein pfändungsschutzkonto und möchte ein 2. Konto eröffnen. Mir wurde gesagt, dass ich einen Abschlag abzahlen kann wenn ich kein p Konto besitze. Wenn ich mein p Konto auflöse, wird mein Konto gesperrt und ich komme nicht an mein Gehalt ran. Daher möchte ich ein zweites Konto eröffnen und das p Konto bei meiner Bank kündigen. Ist es dennoch strafbar und wird mein anderes Konto dann auch gleich gepfändet? Ich frage nur vorher falls ich wirklich die Möglichkeit habe ein 2. Konto zu eröffnen. Vielen Dank im Voraus.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich wäre es nicht strafbar, das P-Konto zu kündigen und ein neues Konto zu eröffnen, solange Sie das Konto weiterhin auf Ihren Namen führen und somit Ihr Gehalt nicht beiseiteschaffen.
        Es besteht das Risiko, dass das neue Konto, welches kein P-Konto ist, gepfändet wird. Sie werden darüber jedoch vorab informiert und hätten dann noch die Gelegenheit, das Konto auch in ein P-Konto umzuwandeln um zumindest das unpfändbare Einkommen des jeweiligen Monats zu sichern.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      ich habe seit einigen Monaten eine Kontopfändung von etwa 350€ auf meinem Konto.
      Da es sich bei meinem Konto um ein P Konto handelt, war dies bisher kein Problem, da mein Gehaltseingang immer unter der Pfändungsfreigrenze lag.
      Nun erhalte ich eine einmalige Sonderzahlung zu meinem Gehalt.
      Die Gesamtsumme würde dann über der Pfändungsfreigrenze liegen.
      Da ich zwei Unterhaltspflichtige Kinder habe, sollte die Grenze entsprechend angehoben werden.
      Hier kam es aber zu Fehlern und falschen Informationen seitens der Bank, sodass mein Anliegen drei Tage vor Gehaltseingang
      noch nicht bearbeitet wurde.
      Somit würde man mir in den kommenden Tagen die 350€ komplett pfänden.
      Ich habe mein Konto nun völlig verärgert aufgelöst und möchte zu einer anderen Bank wechseln.
      Habe ich bei einem solchen Vorgehen etwas zu befürchten, da
      der Gläubiger der Kontopfändung so ja nun erstmal nicht sein Geld bekommt?
      Ich werde den Gläubiger jedoch kontaktieren und eine Ratenzahlung anbieten, um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen.

      Mit freundlichen Grüßen
      C.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn der Gläubiger über den Wechsel der Kontodaten informiert wird und der Grund für den Kontowechsel Unzufriedenheit mit der Bank ist, stellt dies keinen verbotenen Tatbestand dar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich befinde mich seit März 2017 in der Privatinsolvenz. Nun habe ich ein Problem. Ich befinde mich immer noch nicht in der Wohlverhaltensphase. Ich möchte aber mein P-Konto auflösen und eigentlich auch gerne die Bank wechseln, da mir die monatlichen und jährlichen Gebühren bei meiner Sparkasse einfach zu hoch sind.
      Ist es möglich ohne P-Konto in der Insolvenz zu sein? Es gab nie eine Pfändung auf das Konto. Und ist es erlaubt dann ein Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen und das bisherige bei der Sparkasse zu kündigen?
      Ich freue mich über eine Antwort.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        das P-Konto kann auch vor der Wohlverhaltensphase in ein normales Konto umgewandelt werden, wenn der Insolvenzverwalter die Freigabe des Kontos erklärt hat und das Kontoguthaben somit nicht mehr vom sog. Insolvenzbeschlag umfasst ist.
        Gleiches gilt für ein neu eröffnetes Konto, auch hier sollte der Insolvenzverwalter zunächst die Freigabe erklären, bevor Sie Ihr Gehalt bzw. anderes Einkommen darauf überweisen lassen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo, ich habe eine Gehaltspfändung und mehrere Kontopfändungen. Wenn ich ein neues p Konto bei einer anderen Sparkasse eröffne, wie lange würde es dauern, bis auch dieses gepfändet wird? Mir wurde von der Schuldnerberaterin empfohlen, sobald die Regelinsolvenz beginnt, ein neues p Konto zu eröffnen. Mein Arbeitgeber überweist den Pflichtteil, weil Überstunden und Zuschläge zum Teil nicht pfändbar sind. Somit liegt der überwiesen Betrag immer höher als mein Freibetrag beim. Konto. Obwohl Doppelpfändungen ja nicht zulässig sind, kann ich anscheinend die Pfändungen auf dem Konto nicht aufheben lassen. Was kann ich tun?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn auf dem Konto aufgrund der Lohnpfändung nur unpfändbare Beträge eingehen, haben Sie die Möglichkeit, gemäß § 850l ZPO die Unpfändbarkeit des Guthabens auf dem Konto zu beantragen.
        Es lässt sich nicht genau sagen, wie lange es dauert, bis die Gläubiger von dem neuen Konto erfahren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Ich möchte gern die bank wechseln kann ich das mitten in der privatinsolvenz

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Brecht,

        grundsätzlich spricht nichts dagegen. Unter Umständen verweigern einige Banken die Eröffnung eines neuen Kontos, wenn man sich im Insolvenzverfahren befindet. Sie haben jedoch Anspruch auf ein Basiskonto.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich bin seit 03/2018 in einer Privatinsolvenz ( leider noch nicht in der Wohlverhaltensphase) und beginne ab August 2020 eine neue Arbeit. Ich bekomme vom Jobcenter evtl. eine monatliche Zuwendung von 300 € für 6 Monate.
      Wir wird dies gehändelt vom Inso Verwalter zum Gehalt. Vom Gehalt werden ca 160 € monatlich in die Insolvenzmasse fließen, wieviel wird von den 300 € mon vom JC abgezogen? Oder ist die Summe komplett freizugeben? Vielen Dank für Ihre Hilfe im voraus. Mit freundlichen Grüßen Frau Kühn

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Kühn,

        diese Zuwendung ist wie Einkommen pfändbar. Das heißt, sie erhöht das im Sinne der Pfändungstabelle pfändbare Einkommen.
        Sie können also mittels der Pfändungstabelle ermitteln, wie viel Ihnen verbleiben wird.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      hallo ich habe ein pfändungsschutzkonto und möchte gerne ein 2. schufafreies konto dazu eröffnen, wo ich Nur den teil, der mir zusteht drauflege, ganz nach den pfändungsschutzlinien, darf ich das?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Sie dürfen ein weiteres Konto führen, aber immer nur ein Pfändungsschutzkonto haben. Der Schufa wird in der Regel gemeldet, wenn Sie ein neues Konto eröffnen. Schon der Umstand, dass Sie ein Pfändungsschutzkonto führen, wird es Ihnen erschweren, ein neues Konto zu eröffnen. Außerdem ist das auf dem neuen Konto eingezahlte Vermögen nicht vom Pfändungsschutz des Pfändungsschutzkontos umfasst. Außerdem dürfen Sie bei einer Vollstreckung kein Vermögen beiseite schaffen, da Sie sich ansonsten strafbar machen könnten (vgl. u.a. § 288 StGB).

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich habe den Meister gemacht und bekomme dafür eine Prämie vom Staat, diese ist dafür gedacht das der Aufstiegsbafög bezahlt werden kann. Ich befinde mich zur Zeit noch nicht in der Insolvenz, habe aber ein P-Konto bei einer Bank. Wenn ich das Geld auf dieses Konto bekomme ich es gesperrt und mit Glück wird es mir Frei gegeben vom Amtsgericht, wenn aber nicht, kann ich es nicht weiter Überweisen und die Summe für mein Aufstiegsbafög begleichen. Habe an ein zweites Konto gedacht wo die Summe überwiesen wird und ich es dann sofort weiter überweisen könnte ohne diese Sperrung und Prüfung. Würde das gehen? Und wie schnell erfahren die Gläubiger von meinem zweiten Konto ?
      LG

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        selbst wenn Sie ein zweites Girokonto eröffnen, so müssen Sie dieses natürlich angeben und dürfen kein Vermögen beiseite schaffen. Falls Sie es doch tun, gefährden Sie damit Ihre Restschuldbefreiung. Daher ist der Freistellungsantrag bezüglich der zu erwartenden Prämie der vorzugswürdigere Weg.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      bei mir wurde im März das Verbraucher-Insolvenzverfahren eröffnet.

      Von meinem Gehalt sind aktuell mit einem Kind 0,00 € pfändbar. Allerdings bekomme ich Unterhalt, Kindergeld und noch die Hälfte des Schulgeldes vom Kindsvater für unser Kind auf mein Konto überwiesen. Somit ist meine Freigrenze bei der Bank immer überschritten.

      Ist es möglich, ohne Konsequenzen den Kindsvater zu bitten, dass er die Schulgebühren selbst an die Schule oder auf ein anderes Konto überweist? Dann wäre ich monatlich immer unter der Pfändungsfrenze

      Rein theoretisch ist es ja Geld für das Kind, und nicht für mich.

      Vielen Dank!

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        da es sich bei der Zahlung der Schulgebühren um Ausbildungskosten Ihres gemeinsamen Kindes handelt, spricht nichts dagegen, wenn Ihr Ehemann die Schulgebühren unmittelbar beim Schulträger bezahlt.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Hallo Herr Rechtsanwalt ich habe auch eine Frage
      wenn man eine Vermögenauskunft abgibt wo man seine Bankdaten und Bankarte dem GV zeigt aber dann einige Woche später dieses Konto kündigt und die Bank wechselt, ist es
      1. Erlaubt ?
      2. Muss man dem GV das mitteilen ?
      3. Bekommt der Gläubiger davon mit ?

      Danke

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        ich würde davon jedenfalls abraten. Aufgrund der Vermögensauskunft hört es sich jedenfalls so an, dass Verbindlichkeiten bestehen und Gläubiger auch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durchführen werden. In diesem Fall könnte das genannte Vorgehen strafbar sein.
        Gläubiger erfahren in der Regel erst durch eine erneute Vermögensauskunft davon, der Gerichtsvollzieher kann es bereits früher erfahren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      ich habe eine frage in diesem Bezug, weil ich es jetzt schon öfter gelesen habe hier:

      „….in diesem Fall droht eine Strafbarkeit wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung gemäß § 288 StGB, daher können wir dieses Vorgehen nur empfehlen, wenn die Eröffnung einer Privatinsolvenz kurz bevor steht.“

      warum darf ich ein neues KTO eröffnen wenn ich eine Insolvenz anmelden möchte?

      Vielen Dank für Ihre Mühen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Fleckenstein,

        vielen Dank für Ihre sehr interessante Frage. Grundsätzlich wird ein neues Konto durch den Schuldner eröffnet, was letztendlich auch die Gläubiger durch Abfragen bei Auskunfteien etc. ermitteln können. Das Geld wird also nicht an Dritte o.ä. geleitet, es wird also nicht heimlich beiseite geschafft. Solange das Geld dann außerdem dazu dient, die Lebenshaltungskosten im Vorfeld der Privatinsolvenz zu sichern, kommt der Tatbestand des 288 StGB nicht in Betracht.
        Zudem schützt § 288 StGB das Recht des einzelnen Gläubigers auf Einzelbefriedigung aus dem Schuldnervermögen. Dies ist in der Insolvenz gerade nicht das Ziel, sondern eine gemeinschaftliche gleichmäßige Befriedigung aller Gläubiger.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich besitze ein P-Konto ohne Pfändungen und ein weiteres Girokonto, welches praktisch ohne Umsätze läuft und bei 0,00 EUR geführt wird und seit ca. 30 Jahren besteht. Nun wird in Kürze der Antrag auf Privatinsolvenz gestellt und ich möchte auch das zweite Konto behalten. Muss dieses zweite Girokonto im Antrag auf Privatinsolvenz angegeben werden und kann ich es während der Privatinsolvenz weiter benutzen oder darf man bei Eröffnung der Privatinsolvenz nur ein Girokonto besitzen? Vielen Dank für Ihre Mühen! MFG Andreas

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Sie dürfen ohne weiteres mehrere Konten besitzen. Sofern das Konto nicht gekündigt wird, dürfen Sie es weiter behalten. Das Konto ist auch ohne Guthaben dem Insolvenzverwalter zu melden. Sie können den Insolvenzverwalter um eine Freigabe des Kontos bitten. Bitte beachten Sie, dass nach gängiger Praxis das Kontoguthaben auf einem „normalen“ Girokonto, das kein P-Konto ist, vom Insolvenzverwalter gepfändet wird, solange das Konto nicht freigegeben ist oder die Wohlverhaltensphase nicht begonnen hat.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Guten Tag, Herr Rechtsanwalt,
      ich hätte auch eine Frage:

      Wenn man ein P-Konto hat (Postbank), die Schufa und der Gerichtsvollzieher weiß (Vermögensauskunft), bekommen die Gläubiger mit, wenn man bei den sogenannten „Neo-Banken“ ein Konto eröffnen, was NICHT der Schufa gemeldet wird ? (tomorrow.one)

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Raas,

        ein Gerichtsvollzieher hat die Möglichkeit, einen sogenannten Kontenabruf über das Bundeszentralamt für Steuern durchzuführen (§ 802l ZPO). Hier spielt die Schufa keine Rolle.
        Zudem würde das Verheimlichen von Kontoguthaben eine Straftat darstellen (§ 288 StGB), somit ist davon stark abzuraten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Hallo
      Habe eine Frage.
      Ich besitze ein P Konto und bin leider, nach vielen hin und her, jetzt arbeitslos. Die Berechnungen haben sich 3 Monate hingezogen, warum auch immer (Corona). Nun habe ich das gesamte Geld mit einmal auf mein Konto überwiesen bekommen,bekam leider nur den Pfändungfreibetrag ausgezahlt. Konnte 3 Monate meine monatlichen Unkosten nicht begleichen wie zum Beispiel, Miete, Strom, Telefon usw. nun habe ich neue Schulden wegen der uneinsichtigen Bank.
      Habe ein Schreiben zum Gericht geschrieben und um Freigabe meines Kontos gebeten. Ich hoffe es klappt und es nicht zu lange dauert. Auf Grund des Vorfalls bin ich sauer auf meine Bank und möchte ein neues Konto bei einer anderen Bank eröffnen, kann ich dieses so einfach tun.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        das Gericht ist jedenfalls der richtige Ansprechpartner, ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, das zu Unrecht gepfändete Geld zurückzuerhalten.
        Ein neues Konto können Sie eröffnen, die Bank ist jedoch nicht dazu verpflichtet, Ihnen ein Konto anzubieten, wenn Sie bereits eines bei einer anderen Bank haben.
        Eine Person kann darüber hinaus nur ein P-Konto führen. Sie müssten also zunächst das erste Konto wieder in ein normales Konto umwandeln.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Hallo,

      Ich befinde mich in der wohlverhaltungsphase also im ersten Jahr meiner privatinsolvenz und habe aber schon einen p- konto doch verdiene über den Freibetrag und möchte jetzt einen neuen konto öffnen bei einer anderen Bank wäre das möglich oder könnten die gläubiger während der wohlverhaltensphase mein zweites konto dann auch pfänden?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Eröffnung eines zweiten Kontos wäre möglich. Allerdings muss ich Ihnen vom Verheimlichen von Arbeitseinkommen dringend abraten. Dies könnte ein Grund für eine Versagung der Restschuldbefreiung sein. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass der Insolvenzverwalter dies bemerkt. Der Betrag oberhalb des Pfändungsfreibetrags muss in die Insolvenzmasse abgeführt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Hallo folgendes ,
      Ich habe ein p Konto und bin seid über 1 Jahr in der Insolvenz , ich erwarte 2 Gehälter als Nachzahlung die vom Gericht beschlossen wurden von meinem alten Arbeitgeber ! Ist der Überschuss weg weil Freibetrag nicht so hoch ist ?! Oder steht mir das Geld komplett zu ? Wenn ja was muss ich tun ?
      Neuer Arbeitgeber zahlt im ersten Monat nach 1,5 Monaten und danach kommt wenige Tage später nochmal Gehalt weil das Gehalt im voraus bezahlt wird ! Somit auch über Freibetrag ! Was kann ich tun damit ich das behalten kann was mir zu steht !

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        da Sie sich in der Insolvenz befinden, wird die Nachzahlung vermutlich pfändbar sein, wenn es sich um eine Abfindungszahlung handelt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    19. Avatar
      says:

      Hallo. Und zwar wollte ich jetzt mit Hilfe einer Bekannten meine Schulden außergerichtlich bezahlen. Gestern, also am 26.02.2020 habe ich alle Gläubiger angeschrieben, damit sie mir die Forderungen etc. schicken. Also damit ich die genauen Summen habe. Heute habe ich dann gelesen, dass es ratsam ist ein neues Konto zu eröffnen. Ist es in dem Fall dann auch so oder kann ich mich dann auch strafbar machen? Lieben Gruß.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn die Eröffnung des neuen Kontos nicht kurz vor der Privatinsolvenz erfolgt, könnte es eine strafbare Vereitelung der Zwangsvollstreckung darstellen. Daher ist in Ihrem Fall davon abzuraten.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Guten Tag
      Ich habe auch eine Frage
      Und zwar habe ich noch ein p-Konto bei der Sparkasse, fange jetzt aber wieder in Vollzeit an zu arbeiten und das Gehalt ist um ein Vielfaches höher als der Freibetrag…
      Sollte ich also ein neues Konto bei einer andern Bank eröffnen? Und wären dann die Pfändungen auch auf diesem neuen Konto oder hätte ich Zeit die Gläubiger zu kontaktieren.?
      Mit freundlichen Grüßen

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn der Kontowechsel nicht in Zusammenhang mit der Anmeldung einer Insolvenz erfolgt, kann dies als Vereitelung der Zwangsvollstreckung strafbar sein, daher ist davon abzuraten.
        Bei bevorstehender Gehaltserhöhung bzw. einem neuen Job kann ein außergerichtlicher Vergleich allerdings erfolgversprechend sein. Gerne können Sie uns unter 0221 – 6777 0055 zur Vereinbarung einer kostenlosen Erstberatung anrufen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Guten Abend,

      mein einzig bestehendes Konto ist bereits ein P-Konto. Hier liegt eine Pfändung vor. Nun muss ich die Zinszahlungen für einen Rahmenkredit meiner Bank einstellen, da mir dieses Geld jeden Monat fehlt. Die Schuldnerberaterin meinte, ich solle ein neues Konto eröffnen, da meine Hausbank ja auch zeitgleich ein Gläubiger ist (Rahmenkredit) und mir früher oder später sowieso kündigen wird.

      Da man ja nur ein P-Konto haben darf, stellt sich mir die Frage der Sicherheit meines Geldes innerhalb des Freibeträge, auch wenn es nur ein normales Konto ist.

      Mein Vorgehen wäre jetzt folgendes:
      -Neues Konto eröffnen
      -Geldeingänge auf neues Konto
      -Notwendige Geldabgänge Regeln (Miete, Strom, usw.)
      -Kündigung altes P-Konto

      Und dann!?
      Abwarten bis neues wieder gepfändet wird oder gleich als P-Konto einrichten?

      Wenn ich warte… Darf dann in der Zeit soviel wie ich möchte auf mein Konto eingezahlt werden?
      Mir steht noch eine Rückzahlung einer Kaution bevor welche direkt als neue Kaution dienen soll, sowie eine Nachzahlung von Sozialleistungen für den letzten Monat.

      Ich stehe noch nicht kurz vor der Insolvenz, aber es wurde mir geraten diesen Schritt zu gehen. Also in spätestens einem Jahr nach ausreichender Beratung.

      Würde mich über eine zeitnahe Antwort freuen.

      Viele Grüße!

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn die Eröffnung der Insolvenz nicht kurz nach dem Kontowechsel erfolgt, könnte schlimmstenfalls eine Strafbarkeit wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung vorliegen. Daher kann ich in diesem kostenlosen Rahmen keine Antwort auf Ihre Frage geben, ich bitte Sie um Verständnis.
        Eine Erstberatung bei unserer Kanzlei ist kostenlos möglich, hier können wir auf diese und weitere Fragen eingehen. Rufen Sie einfach unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen Termin geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Habe ein Ratenzahlung mit. GV vereinbart. Auch Raten immer bezahlt. Habe Brief von GV erhalten das nach mehrfacher Anforderung der einzelgeldempfangsvollmacht, hat GLVin den Antrag zurück genommen. Das ich keine Raten mehr bezahlen soll. Und die gezahlten Beträge abquittiert wurden sind und beim Amtsgericht hinterlegt.
      Was bedeutet das?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider kann ich in diesem Fall keine Auskunft geben, ohne den Schriftwechsel vorher zu lesen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich habe ein P-Konto bei der Norisbank mit einer Pfändung, möchte aber bei der Comdirekt eine neues Konto eröffnen.
      Wird dort sofort gepfändet oder dauert das eine Weile? Ich habe auf Ihrer Seite gelesen, das es nicht ratsam ist, wenn man ein neues Konto bei der selben Bankengruppe eröffnet. Ich finde aber nicht wirklich raus, ob die beiden Banken zur gleichen Bankengruppe gehören, da beide Cash Group Banken sind.
      Viele Grüße und Danke im Voraus für die Antwort!
      Andreas

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        es kommt darauf an, aber für gewöhnlich dauert es zumindest eine kurze Zeit.
        Es ist jedoch nicht ratsam, auf einem „ungeschützten“ Konto Guthaben zu haben, wenn eine Kontopfändung besteht.
        Wenn Sie das alte Konto kündigen, können Sie das neue Konto wieder als P-Konto einrichten, dieser Schutz gilt dann auch rückwirkend.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Hallo Herr Dr. Ghendler,
      Vor ein paar Monaten wurde mein Konto gepfändet. Ich habe sofort mein Konto in ein p-Konto ändern lassen. Es ist aber schon vorgekommen das der Freibetrag überschritten wurde und Geld auf meinem Konto lag ohne das ich da dran kam. Meine Frage ist jetzt ob es hilfreich wäre ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Und ob ich dann Geld von einem aufs andere überweisen kann oder ob dies sofort das neue Konto für den gläubiger aufdecken würde.
      Danke für Ihre Zeit und Antwort.
      Mfg Dominik

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ein solches Vorgehen ist nur im Vorfeld einer Insolvenz zu empfehlen. Ansonsten könnte es sich um eine Vereitelung der Zwangsvollstreckung handeln. Es ist daher nicht zu empfehlen, durch Eröffnung eines neuen Kontos die Kontopfändung zu umgehen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      Hallo, ich habe im Sommer die eidesstattliche Versicherung abgegeben. Gleich danach ein neues Konto bei der Commerzbank eröffnet. Letzten Monat habe ich eine Lohn und Kontopfändung erhalten auf dem Konto Sparkasse. Bei der Sparda Bank habe ich ein P Konto wo ich ab nächsten Monat mein Gehalt überweisen lassen werde weil ich diesen Monat Weihnachtsgeld bekomme und die Grenze nicht so hoch ist. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Gläubiger das Commerzbank Konto pfänden können ?
      Vielen Dank im Voraus
      LG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Gerichtsvollzieher haben Zugriff auf Ihre Kontodaten. Wenn das Konto bereits seit Sommer existiert, kann es daher gut sein, dass Gläubiger bereits Kenntnis von dem Konto haben. Wenn das Konto allerdings im letzten Monat noch nicht gepfändet wurde, spricht aber auch einiges dafür, dass dieses Konto den Gläubigern noch nicht bekannt ist, weil der Gerichtsvollzieher keinen Zugriff auf die Kontostammdaten angefordert hat. Eine genaue Einschätzung ist leider nicht möglich.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    26. Avatar
      says:

      Hallo, ich befinde mich zur Zeit in der Wohlverhaltensphase. Also ca. im 5. Jahr meiner Insolvenz. Ich würde gerne meine Bank wechseln. Ist dies ohne weiteres möglich? Bekommt die neue Bank die Abtretungspflicht automatisch, falls ich mal über meinem Selbstbehalt komme?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Wannicke,

        grundsätzlich ist dies möglich, aber es könnte sein, dass Ihnen die Bank das Konto aufgrund der Privatinsolvenz verweigert. Sie ist nicht verpflichtet, Ihnen ein Konto zu geben, wenn Sie bereits woanders eines haben. Wenn Sie das andere Konto vorher kündigen, so besteht aber das Anrecht auf ein Basiskonto.
        Die Änderung der Kontoverbindung müssen Sie dem Insolvenzverwalter sofort mitteilen. Dieser wird dafür sorgen, dass die pfändbaren Beträge weiterhin abgeführt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    27. Avatar
      says:

      Hallo.
      Ich habe folgende Frage.
      Meine Lebensgefährtin ist in der Beratung zu Privatinsolvenz.
      Jetzt ist folgendes, bei der Bank A wurde ein Konto damals eröffnet, gleichzeitig auch ein Kredit. Kreditraten wurden lange Zeit gezahlt… In einem Jahr was vergangen ist, ist man leider in die Schulden gerutscht, so das man das bestehende Konto in ein p Konto umgewandelt hat.
      Auf diesem Konto geht jedoch kein geld mehr ein.
      Bei einer Bank b wurde ein normales Konto eröffnet wo jedoch leider auch geld drauf eingegangen ist. Dieses wurde jetzt gesperrt.
      Das alte Konto kann nicht gekündigt werden, weil die Pfändung noch besteht.
      Jetzt meine Frage kann ich das Konto bei bank A komplett kündigen trotz der offenen Pfändung, und dann ein bestehendes Konto bei der bank B in ein p Konto umwandeln lassen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich kann ein Konto trotz Pfändung gekündigt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    28. Avatar
      says:

      Guten Abend

      Ich habe meine Bank gewechselt von der Postbank zur Sparkasse. Ich hatte vorher ein P konto und habe nun ein normales Girokonto wo ich schalten und walten kann wie ich möchte. Meine Insolvenz läuft bereits 3 Jahre bzw bin ich nun in der Wohlverhaltensphase. Nun meine Frage. Ich habe noch auf dem Postbank Konto Geld drauf. Bekomme ich das noch und behält die Bank sich das ein? Mein Konto ist bereits gekündigt. Bitte um Antwort. Danke.

      Mit freundlichen Grüßen Janine

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrte Frau Möller,

        anhand Ihrer Angaben sehe ich keine Veranlassung, warum die Postbank den Betrag behalten dürfte. In der Wohlverhaltensphase dürfen Sie aus dem unpfändbaren Einkommen oder aus sonstigen Zuwendungen wieder Ersparnisse bilden. Daher sind die Beträge meines Erachtens nach nicht pfändbar.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    29. Avatar
      says:

      Bin bei Deutschen Bank hab da ein P Konto und Brauch ein Konto wo ich nur Gläubiger bezahle per Ueberweisung

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wir empfehlen einen solchen Kontowechsel nur unmittelbar vor der Insolvenz. Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert, eine Zwangsvollstreckung auf diese Art zu vereiteln, denn dies könnte gemäß § 288 StGB strafbar sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    30. Avatar
      says:

      Ich habe eine Frage. Ich besitze ein Konto bei einer Bank. Jedoch wird mir wegen des p Kontos immer Geld gesperrt. Nun wollte ich bei einer anderen Bank ein zweites Konto öffnen wo auch mein Lohn kommt. Habe aber angst das meine gläubiger das zweite konto erfahren. Nach 1 Monat werde ich das neue Konto auch auf p konto wechseln. Brauche mein geld halt für diesen monat komplett. Ist das möglich? Können Gläubiger sofort das zweite konto Pfänden??
      Mit freundlichen grüßen
      Arslan Veysel

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in diesem Fall droht eine Strafbarkeit wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung gemäß § 288 StGB, daher können wir dieses Vorgehen nur empfehlen, wenn die Eröffnung einer Privatinsolvenz kurz bevor steht.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    31. Avatar
      says:

      Guter Beitrag, aber ich bin mir dennoch unsicher.
      Muss man jetzt nur das Konto wechseln oder ein neues Konto eröffnen sprich beim Wechseln existiert dann ja nur noch ein Konto und bei der Neueröffnung dann zwei. Vielen Dank für Ihre baldige Antwort.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        gemeint ist die Eröffnung eines neuen Kontos. Das alte Konto lässt man „vor die Wand fahren“.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    32. Avatar
      says:

      Vielen dank für die tollen Tipps. So weiss ich jetzt, wie ich das mit dem Wechsel des Kontos machen werde.

    33. Avatar
      says:

      Guten Tag,ich wollte nach meiner Privatinsolvenz ein Konto bei einer anderen Bank eröffnen leider bekam ich kein Konto da ich ja noch in der schufa stehe und die mir deshalb kein Dispo einrichten können. meine Frage ist es rechtens mich abzuweisen oder wie komme ich an andere Girokonten ran die für mich auch Preisgünstiger sind.
      Danke R. Rätz

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Rätz,

        in vielen Fällen können Sie sich zumindest ein Konto auf Guthabenbasis, also ohne Dispo-Kredit, einrichten lassen. Fragen Sie hierfür am besten nach dem Basis-Konto oder Jedermann-Konto.
        Allerdings darf die Bank Sie abweisen, wenn Sie bereits ein Konto bei einer anderen Bank besitzen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    34. Avatar
      says:

      Der Tipp ist sehr hilfreich, jedoch ist meine Sorge, das auf das neue Konto zugegriffen werden kann und somit mein gesamtes Einkommen weg ist.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ich darf mich für Ihren Beitrag bedanken. Tatsächlich wären Sie nach der Umwandlung des Kontos in ein Pfändungsschutzkonto weitestgehend geschützt. Im Übrigen brauchen die Gläubiger Zeit, um Kenntnis von Ihrem neuen Konto zu erlangen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    35. Avatar
      says:

      Sollte das neue Konto was eröffnet wird, auch direkt als P schutz konto geführt werden oder als ganz normales konto?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        das neue Konto kann auch erst bei Vorliegen einer Pfändung in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden. Ich empfehle Ihnen diesen Beitrag auf unserer Homepage: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/fragen-und-antworten-zum-p-konto/

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    36. Avatar
      says:

      Dieser Tipp war sehr hilfreich und hat mir sehr geholfen, bis die außergewöhnliche Einigung abgelehnt und das Insolvenz Verfahren eröffnet wurde war nichts gepfändet und somit sicher

      • Avatar
        says:

        wo gibt es diese konten denn? die meisten Banken lehnen ab, wenn ein P-Konto vorhanden ist.

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